Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Das Antidiskriminierungsgesetzt besagt ja, dass jeder Bürger - egal welcher Herkunft, Rasse oder Geschlecht etc... der gleiche Handel als auch Dienstleistung zur Verfügung steht und nicht darin benachteiligt wird.
Nun, Frauenbüros sind ja eine Dienstleistung für Frauen. Frauen sind demnach hierin bevorzugt. Dagegen kann man dann Klagen, da Antidiskriminierungsgesetzt genau das nicht zulässt, denn Gleichstellungsbüros müssen sich dann auch für Männer einsetzen. (Laut Mainstream sowieso - tun sie aber nicht).
Genauso verhält es sich mit Schwimmbädern dir nur einen Frauentag haben (auch Sauna) aber keinen reinen Männertag -> Frauen werden hier in der Dienstleistung bevorzugt, Männer benachteiligt.
Das gleiche gilt bei Frauenparkplätzen. Hier steht Frauen eine sicherer Platz zu als Männern -> diskriminierung in einer Dienstleistung, kann dann dank Antidiskriminierungsgesetz einklagen.
Das gleiche gilt für reine Frauenbibliotheken. Hier wird Frauen eine Dienstleistung angeboten, die Männern verwehrt wird-> Diskriminierung.
Aus diesem Grund wäre nun folgendes geschickt:
1. Möglichst viele Männer bereiten Klagen vor, die sich auf das Antidiskriminierungsgesetzt beziehen.
2. Alle Klagen laufen zum Stichtag des Gesetzes bei Staatsanwalten verschiedener Städte ein mit Konkreten Hinweisen (Gleichstellungsbüro, Schwimmbäder, Parkhäuser...etc).
3. Es wäre gut, wenn man Unterstützung von einem Anwalt bekommt, der uns kurz die Form und Möglichkeiten einer solchen Klage aufzeigt.
So, jetzt hat Maya wieder in den anderen Foren was zu erzählen, worüber sie sich echauffieren kann.
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Das Antidiskriminierungsgesetzt besagt ja, dass jeder Bürger - egal welcher Herkunft, Rasse oder Geschlecht etc... der gleiche Handel als auch Dienstleistung zur Verfügung steht und nicht darin benachteiligt wird.
Aus diesem Grund wäre nun folgendes geschickt:
1. Möglichst viele Männer bereiten Klagen vor, die sich auf das Antidiskriminierungsgesetzt beziehen.
2. Alle Klagen laufen zum Stichtag des Gesetzes bei Staatsanwalten verschiedener Städte ein mit Konkreten Hinweisen (Gleichstellungsbüro, Schwimmbäder, Parkhäuser...etc).[/i]
Dafür bin ich zu gewinnen.
T.L.
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Diese Idee spukt schon seit einiger Zeit in meinem Kopf rum. Wenn ich hingegen die Interviews und Debatten unserer Volksvertreter angehört habe, wurde dort ständig auf die Diskriminierung der Frauen rumgeritten. Ich habe mich heute mehrmals gefragt, warum die deutschen Frauen damals nicht vor den bösen deutschen Männer nach Afghanistan geflohen sind.
Gruß
Olsen-Twins-Fan
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Hallo zusammen!
Im Zusamenhang mit dem Antidiskriminierungsgesetz bekam ich folgende Zuschrift, deren Autor mir die Veröffentlichung in diesem Forum in anonymisierter Form erlaubt hat.
<hr>
Hallo,
ja, ich hörte im Radio auch von diesem Vorhaben; gleichzeitig wurde erwähnt, daß man in erster Linie an Behinderte und Frauen denkt in diesem Zusammenhang. Ich meine, jeder Mensch, unabhängig vom Geschlecht, sollte nach seinen Fähigkeiten eingesetzt werden können. Jede Quotenregelung ist das Ergebnis ideologischer Scheuklappen.
In unserem Land ist psychologisch und ideologisch ein so einseitiges Stimmungsbild zum Thema Gleichberechtigung erzeugt worden, daß z. B. eine Gleichstellungsbeauftragte, wie selbstverständlich, sich nur um "benachteiligte Frauen" kümmert. Von Gleichberechtigung keine Spur. Es sollte in unserem Gemeinwesen um das unkomplizierte Miteinander gehen und nicht um Abgrenzung, um Ungerechtigkeiten, gleich welcher Art, zu verringern. Ich halte es in unserem Land für eine schlechte Entwicklung, daß sich Parteien, Interessenverbände usw. nur für eine Sache einsetzen, die politisch verwertbar, instrumentalisierbar ist. Ich habe selbst am Telefon erlebt, wie mir aufgrund einer Bewerbung gesagt wurde: "Ihre Qualifikation ist gut, in unserem Ort kann man sich einen Mann als Leiter der betreffenden Kulturinstitution nicht vorstellen."
Es sei angemerkt, daß in meinem Beruf, auch in Führungspositionen, zu 80 % Frauen tätig sind. Ich habe mich über diese Aussage geärgert, aber konstruktiv kann ich dagegen nichts unternehmen, da es genügend Berwerberinnen gab. Abenteurlich sind in diesem Zusammenhang auch die Stellenausschreibungen behördlicher Einrichtungen: Selbst für Berufe, in denen mindestens zu 80% Frauen tätig sind, wird sehr häufig folgender Passus wörtlich oder mit anderen Worten, aber gleichen Inhalts hineingeschrieben:
"Im Rahmen der Vorschriften des Landesgleichstellungsgesetzes streben
wir eine weitere Erhöhung des Frauenanteils in unserer Verwaltung an.
Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht."
Es mangelt in unserem Land an unpolitischer, unbürokratischer Mitmenschlichkeit im Alltag und nicht an bürokratisch institutioneller Ungerechtigkeit.
<hr>
Ich meine, dem ist nichts hinzuzufügen.
Schönen Gruss,
Ferdi
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Ferdi am 21. Januar 2005 23:10:33:
Aus der ursprünglichen mir ebenfalls bekannten Quelle hatte ich auch den Eindruck, daß dieser Beitrag hier trefflich aufgehoben ist.
terVara
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Ferdi am 21. Januar 2005 23:10:33:
Es mangelt in unserem Land an unpolitischer, unbürokratischer Mitmenschlichkeit im Alltag und nicht an bürokratisch institutioneller Ungerechtigkeit.
Da hat er recht. Leider eine Utopie. Um den Wahnsinn aufzudecken, muss man wohl provozieren und mit gegebenen Waffen kämpfen. Da das Antidiskrimierungsgesetzt nicht diskriminierend formuliert werden kann - also geschlechtsneutral gehalten werden muss - alles andere wäre der Witz des Jahrhunderts - kann dieses Gesetz leicht zu einem Trojanischen Pferd umfunktioniert werden - für unsere Zwecke.
Man stelle sich vor, das Gesetz wird eingeführt und in der Selben Woche prasseln hundert Strafanzeigen diesbezüglich in verschiedenen Städten ein - dann muss doch der Letzte Depp auf dem Politikersessel aufwachen... oder verhindert das der Zeitgeist?
Um die "unpolitische, unbürokratische Mitmenschlichkeit im Alltag" zu erreichen, geht das nur mit solchen Aktionen, wo man auf solche Misstände hinweist. Vielleicht beginnt man dann ja von dem ganzen Quatsch sich wieder zu entfernen... Ich meine, was muss noch alles passieren, damit Männer aufstehen? Der Vaterschaftstest war schon der Knaller - aber die Empörung ist wieder am abflachen, der nächste Gedanke wurde nicht gefasst, die Ursachen nicht hinterfragt.
Ich meine, was ist das für ein "Patriarchat", in dem es Frauengesundheitsberichte gibt; Frauenparkplätze; Frauenbüros oder Gleichstellungsbüros die nur für Frauen da sind in jeder größeren Institution und Stadt; Frauenmindestquote; Frauenförderung an Schule und für Beruf; in dem über Verbot von Vaterschaftstests ohne Zustimmung der Mutter debattiert wird und der Mann ein Jahr bei Verstoß in den Knast soll; in dem für einen Mann nach 2 Jahren nach dem ersten Verdacht die Vaterschaftsanfechtung unmöglich wird; in dem ein heimlicher Vaterschaftstest nicht ausreicht für einen berechtigten Zweifel für ein Anfechtungsverfahren und neues richterliches Abstammungsgutachten; in dem es Frauentaxis gibt für ihre Sicherheit, weil doch Verbrecher die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen aber Männer doch mit diesen fahren sollen; in dem es Frauenbibliotheken gibt; in dem Frauen kostenlos in Diskotheken Getränke zu sich nehmen dürfen oder nur für Frauen Kaffemaschinen für 1 Euro verkauft werden; in dem Männer, die von Frauen verprügelt wurden dank Gewaltschutzgesetzt selber aus der Wohnung verwiesen werden, statt den Frauen; in der es solche Idiotie gibt oder das Manifest zur Vernichtung der Männer als Satire aufgefasst wird; in dem im Spiegel, einem angesehen Nachrichtenmagazin, über die biologische Minderwertigkeit des Mannes, dessen Untergang und dessen angeblich verkümmerte Gene spekuliert werden darf; in dem im Fernsehen Filme laufe, in denen das Morden von unliebsamen Ehemännern in einer Komödie verpackt wird - inklusiv die lustige Verfütterung des Mannes an den Hund; wo Aufkleber wie "ich bremse auch für Männer" an Autos kleben oder Spielplätze nur für Mädchen von Steuergeldern gebaut werden; in dem eine Partei in der Regierung sitzt, die als interne Regelung ein sogenanntes Frauenstatut führt, in dem Männer wie Trottel diskriminiert werden und die das noch nicht mal merken. Und all diese Dinge passieren, ohne dass es dazu äquivalente Rechte für das männliche Geschlecht existieren.
Wer dieser Gesellschaft als "Patriarchat" bezeichnet hat definitiv einen Schaden. Wir leben bereits jetzt im tiefsten Feminat, in dem die einzige vernünftige Tätigkeit die Zerschlagung desselben sein kann, um wieder Gerechtigkeit in die Gesellschaft zu tragen. Und je mehr legitime Mittel man dem Mann entzieht, um sich gegen diese Ungerechtigkeiten zu wehren, je stärker wird leider die Radikalisierung gefördert. Von den Politkern mit gesicherter lebenslanger Rente und der riesen Entfernung zur Basis oder mit den Grünen und deren Verständnis von "Gleichberechtigung" wird in diesem Land kaum eine Änderung möglich sein, wenn man ständig nur beim Lamentiern bleibt.
Aus diesem Grund halte ich das mit den Klagen für einen überlegenswerten Weg.
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 22. Januar 2005 01:37:01:
...und sich Schwachsinn zunutze zu machen, ist schwachsinniger Opportunismus.
Es geht noch um mehr als Männerrechte, so sehr es auch um die geht.
- Max
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Max am 22. Januar 2005 10:50:19:
...und sich Schwachsinn zunutze zu machen, ist schwachsinniger Opportunismus.
Nein. Das nennt man den Gegner mit gleichen Waffen schlagen.
Es geht noch um mehr als Männerrechte, so sehr es auch um die geht.
- Max
Um was noch?
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Magnus am 22. Januar 2005 11:11:20:
Hi Magnus,
...Es geht noch um mehr als Männerrechte, so sehr es auch um die geht.
Um was noch?
Es geht darum, einen impertinenten Staat aus der Vertragsfreiheit "mündiger Bürger" herauszuhalten, so wie es generell darum geht, der Entmündigung durch den Staat entgegenzutreten. Es geht um Freiheit.
Ein Anti-Diskriminierungsgesetz ist ein Entmündigungsgesetz und deswegen strikt abzulehnen. Sich darüber zu freuen, daß jetzt auch Männer auf einen Kindergartenplatz klagen dürfen, halte ich für etwas...äh...beschränkt, ehrlich gesagt.
Gruß - Max
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Max am 22. Januar 2005 11:22:27:
Hi Magnus,
...Es geht noch um mehr als Männerrechte, so sehr es auch um die geht.
Um was noch?
Es geht darum, einen impertinenten Staat aus der Vertragsfreiheit "mündiger Bürger" herauszuhalten, so wie es generell darum geht, der Entmündigung durch den Staat entgegenzutreten. Es geht um Freiheit.
Ein Anti-Diskriminierungsgesetz ist ein Entmündigungsgesetz und deswegen strikt abzulehnen. Sich darüber zu freuen, daß jetzt auch Männer auf einen Kindergartenplatz klagen dürfen, halte ich für etwas...äh...beschränkt, ehrlich gesagt.
Gruß - Max
Ich glaube du hast noch nicht ganz begriffen. Ich selbst halte das Antidiskriminierungsgesetzt für unnötig und schwachsinnig. Bloß die ablehnende Haltung nützt nichts, wenn es dann doch da ist - und vielleicht sogar im Sinne des Zeitgeistes mißbraucht wird (wie Gender-Mainstreaming, der gleiche Schwachsinn, auf den sich aber inzwischen z.B. Manndat e.V. bezieht).
Ein Änderung des Gesetzes kann nur erzielt werden, wenn man aufzeigt, welche Konsequenzen man daraus ziehen kann. Und wenn die sachen abgelehnt werden, hat das auch etwas gutes: sie dienen als Präzedenzfälle für den geschlechtlich umgekehrten Fall, d.h. wenn z.B. die Klage eines Mannes auf einen Kindergartenplatz abgelehnt wird, dann kann sich eine andere private Firma darauf beziehen, wenn er es ablehnt eine Frau einzustellen.)
Du kannst natürlich deine verständlich ablehnende Haltung behalten, aber erreichen wird man damit nichts.
Magnus
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Max am 22. Januar 2005 11:22:27:
Hi Magnus,
du hast vorher auch was von "gleichen Waffen" geschrieben.
Ich würde niemals mit der Waffe kämpfen, die mir ein Gegner hinhält, den es hernach zu schlagen gilt.
Wie es hierzulande um die "Waffengleichheit" bestellt ist, kann man daran sehen, wie die Gerichte urteilen, die ja in unserem ach so zivilisierten Hundsgemeinwesen unsere "Waffen" zu sein haben (so sehr man das auch bedauern mag).
Das BGH-Urteil zum Vaterschaftstest ist ja nur das jüngste Beispiel. Du mußt dich nur mal ein bißchen in den einschlägigen Archiven umschauen, um festzustellen, daß die Justiz hierzulande längst gegen Männer- und Väterinteressen funktioniert und mit hahnebüchenen Begründungen zu kaschieren versucht, daß sie sich zur Gänze hat feministisch ideologisieren lassen.
Das Recht, ursprünglich geschaffen, um mit dem schwierigen Thema "Gerechtigkeit" zu Rande zu kommen, ist doch längst zum Spielplatz völlig durchgeknallter Formaljuristen verkommen und hat mit Gerechtigkeit nur noch am Rande zu tun. Oder wie würdest du sonst erklären, daß in diesem Land "für Recht" befunden worden ist, von "Wehrgerechtigkeit" zu sprechen, wenn
- a) nur ein Drittel eines Jahrgangs zum Zwangsdienst eingezogen werden.
- b) dieses Drittel nur aus jungen Männern besteht.
In Leipzig wurde höchstrichterlich bestätigt, daß genau dieser Zustand "Wehrgerechtigkeit" darstellt.
Vor diesem Hintergrund anzunehmen, daß ein Anti-Diskriminierungsgesetz irgendeinen positiven Aspekt für Männer als dem diskriminierten Geschlecht verspricht - was ist das? Naiv? Ich denke: Ja, das ist naiv.
Die Justiz wird nämlich, ohne auch nur ein klein bißchen rot zu werden, uns Männern erklären, warum Männerdiskriminierung keine Diskriminierung im Sinne eines Anti-Diskriminierungsgesetzes darstellt - und zwar in formaljuristischer Vollendung.
Die Rechtsprechung dient schon lange nicht mehr der Gerechtigkeit (so sie es jemals getan haben sollte), sondern der Durchsetzung von "Recht". Sie genügt sich selbst und gehorcht der Politik. Die Politik ist seit einigen Jahren rot/grün - und die Gerichtsurteile dementsprechend.
Ausgeträumt jetzt?
Freundlicher Gruß - Max
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Magnus am 22. Januar 2005 12:12:15:
Hi Magnus,
lies bitte meinen Nachtrag, der sich zeitlich mit Deiner Antwort überschnitten hat. Die Antwort ist dort - quasi vorauseilend - bereits enthalten.
Gruß - Max
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Max am 22. Januar 2005 12:14:36:
Ausgeträumt jetzt?
Nein - im Gegenteil. Denn welche Alternative bleibt denn dann? Ich bin der Meinung, jeden legitimen Weg zu versuchen, der einem in die Hände gelegt wird. Auch Misserfolg kann dann eine Basis sein für weiteres Vorgehen. Alles hat letzten Endes einen Zweck - auch wenn dieser Misserfolg dazu führt, andere Gleichgesinnte zu finden, die durch die Widersprüche in der Rechtssprechung dann auf dieses Thema aufmerksam werden.
Ansonsten: wenn du einen besseren (umsetzbaren) Vorschlag hast, um Dinge zu verändern oder anzuprangern, dann lass hören.
Magnus
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Magnus am 22. Januar 2005 12:34:20:
Hi Magnus,
...Ausgeträumt jetzt?
Nein - im Gegenteil. Denn welche Alternative bleibt denn dann? Ich bin der Meinung, jeden legitimen Weg zu versuchen, der einem in die Hände gelegt wird. Auch Misserfolg kann dann eine Basis sein für weiteres Vorgehen. Alles hat letzten Endes einen Zweck - auch wenn dieser Misserfolg dazu führt, andere Gleichgesinnte zu finden, die durch die Widersprüche in der Rechtssprechung dann auf dieses Thema aufmerksam werden.
Ansonsten: wenn du einen besseren (umsetzbaren) Vorschlag hast, um Dinge zu verändern oder anzuprangern, dann lass hören.
...tja, da hast du mich an meinem wunden Punkt erwischt. Da ich dir keine wirkliche, schnellen Erfolg versprechende Alternative nennen kann, bleibt mir nur übrig, Dir viel Glück zu wünschen. Deinen Optimismus betrachte ich mit Bewunderung, halte aber für den schmerzenden Schädel, den du dir krachend einrennen wirst, vorsorglich schon mal ein paar Aspirin bereit.
Haaaalt....da fällt mir doch noch was ein:
Vielleicht könnte man ja auch massenhaft in die F.D.P. eintreten und diesen Opportunistenclub davon überzeugen, daß die Zeit reif ist, gegen den Kollektivismus und den totalitären Staatsfeminismus eindeutig Stellung zu beziehen und so Wählerstimmen zu bekommen? Wählerstimmen! Das wäre auch wirklich der einzige Grund, den ich der F.D.P. unterstelle, in irgend einer Richtung aktiv zu werden. Die würden doch selbst den Kannibalismus befürworten, wenn´s ihnen Stimmen bringt?
Die F.D.P. in eine "Männerpartei" verwandeln? Dazu müssten wir geschlossen der Meinung sein, daß sich so eine Übernahme lohnt und dann tatsächlich auch zu Tausenden dort eintreten. Umsetzbar? Ich weiß ja nicht so recht...
Freundlicher Gruß - Max
Positive Diskriminierung
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Ich meine mal gelesen zu habeb dass das Antidiskriminierungsgesetz die die so genannte "Positive Diskriminierung" toleriert.
Darunter fielen zum Beispiel reine Frauen Fitnesscenter, saunen und Frauenförderprogramme.
Leider finde ich den Artikel nicht mehr.
Aber dafür etwas Anderes:
Bundesrichter billigen "positive Diskriminierung" für Frauen
Der ist zwar aus Spanien aber in dem Zusammenhang auch interessant:
[link=http://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=1088402056=>Gewalt in der Ehe - «Positive Diskriminierung» soll Männer bändigen[/link]
Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn.....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetz/ Schwachsinn bleibt Schwachsinn..... von Max am 22. Januar 2005 10:50:19:
...und sich Schwachsinn zunutze zu machen, ist schwachsinniger Opportunismus.
Es geht noch um mehr als Männerrechte, so sehr es auch um die geht.
- Max
Ja, es geht um viel mehr als úm Männerrechte, nämlich um den Schwachsinn, der eine Gesellschaft zerstören kann. Argumentiere ich aber gegen eine Feministin, lebe ich doch von deren Schwachsinn, alles Steilvorlagen.
Das heißt, auch jeder Minderbemittelte ist in der Lage, einer Alice Schwarzer die rhetorischen Daumenschrauben anzusetzen bis Sie zugibt aus Penisneid, uns Männern so böse zu sein. Dazu sind deine Spezialdaumenschrauben gar nicht nötig, denn die würden sicher reichen, den Rest des Feminats geständig zu machen. Laß es krachen.
Friedwilli
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Max am 22. Januar 2005 12:14:36:
Hallo Max
a) nur ein Drittel eines Jahrgangs zum Zwangsdienst eingezogen werden.
b) dieses Drittel nur aus jungen Männern besteht.
Muss das nicht heißen:
a) nur ein Drittel eines Männerjahrgangs ... eingezogen werden.
b) [entfällt]
oder:
a) nur ein Sechstel eines Jahrgangs ... eingezogen werden.
b) dieses Sechstel nur aus Männern besteht.?
Die Rechtsprechung dient schon lange nicht mehr der Gerechtigkeit
Kleiner Auszug aus der Begründung für die Einstellung eines Verfahrens, u. a. wegen Diebstahl, durch die Staatsanwältin:
"Es ist nicht zu erwarten, dass die Beschuldigte im Rahmen einer Hauptverhandlung einräumen wird, ... an sich genommen zu haben, um ihn für sich zu behalten."
Und weiter:
"Vielmehr ist ... davon auszugehen, dass sie diesen ... an sich genommen hat, um den Anzeigeerstatter zu ärgern. Dies erfüllt jedoch den Tatbestand des Diebstahls nicht."
Hopalla, der link fehlt!
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Der ist zwar aus Spanien aber in dem Zusammenhang auch interessant:
Gewalt in der Ehe - «Positive Diskriminierung» soll Männer bändigen
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Martin am 22. Januar 2005 13:53:27:
Kleiner Auszug aus der Begründung für die Einstellung eines Verfahrens, u. a. wegen Diebstahl, durch die Staatsanwältin:
"Es ist nicht zu erwarten, dass die Beschuldigte im Rahmen einer Hauptverhandlung einräumen wird, ... an sich genommen zu haben, um ihn für sich zu behalten."
Und weiter:
"Vielmehr ist ... davon auszugehen, dass sie diesen ... an sich genommen hat, um den Anzeigeerstatter zu ärgern. Dies erfüllt jedoch den Tatbestand des Diebstahls nicht."<
Hi.
Gibt es das Aktenzeichen und die Urteilsbegruendung irgendwo im Internet?
Nikos
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Olsen-Twins-Fan am 21. Januar 2005 22:12:20:
Diese Idee spukt schon seit einiger Zeit in meinem Kopf rum. Wenn ich hingegen die Interviews und Debatten unserer Volksvertreter angehört habe, wurde dort ständig auf die Diskriminierung der Frauen rumgeritten. Ich habe mich heute mehrmals gefragt, warum die deutschen Frauen damals nicht vor den bösen deutschen Männer nach Afghanistan geflohen sind<
Weil Femis 5und viele normale Frauen, jedoch aus anderen Grunden) total verlogen sind. Dadurch werden sie aber auch zu Grunde gehen, die Femis zumindest.
Nikos
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Nikos am 22. Januar 2005 15:22:19:
Gibt es das Aktenzeichen und die Urteilsbegruendung irgendwo im Internet?
Nein, das existiert nur in Papierform.
Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag
Als Antwort auf: Re: Schwachsinn bleibt Schwachsinn...../längerer Nachtrag von Martin am 22. Januar 2005 13:53:27:
Hallo Martin,
Muss das nicht heißen:
a) nur ein Drittel eines Männerjahrgangs ... eingezogen werden.
b) [entfällt]
oder:
a) nur ein Sechstel eines Jahrgangs ... eingezogen werden.
b) dieses Sechstel nur aus Männern besteht.?
...ob das so heißen muß? Darüber sollten wir uns die allerheftigsten Gedanken machen! *nachdenk....immernochnachdenk* - *lichtaufgeh* - Du hast Recht!
Voller Bewunderung - Max
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 21. Januar 2005 19:06:29:
Das Antidiskriminierungsgesetzt besagt ja, dass jeder Bürger - egal welcher Herkunft, Rasse oder Geschlecht etc... der gleiche Handel als auch Dienstleistung zur Verfügung steht und nicht darin benachteiligt wird.
Nun, Frauenbüros sind ja eine Dienstleistung für Frauen. Frauen sind demnach hierin bevorzugt. Dagegen kann man dann Klagen, da Antidiskriminierungsgesetzt genau das nicht zulässt, denn Gleichstellungsbüros müssen sich dann auch für Männer einsetzen. (Laut Mainstream sowieso - tun sie aber nicht).
Genauso verhält es sich mit Schwimmbädern dir nur einen Frauentag haben (auch Sauna) aber keinen reinen Männertag -> Frauen werden hier in der Dienstleistung bevorzugt, Männer benachteiligt.
Das gleiche gilt bei Frauenparkplätzen. Hier steht Frauen eine sicherer Platz zu als Männern -> diskriminierung in einer Dienstleistung, kann dann dank Antidiskriminierungsgesetz einklagen.
Das gleiche gilt für reine Frauenbibliotheken. Hier wird Frauen eine Dienstleistung angeboten, die Männern verwehrt wird-> Diskriminierung.
"Die Frauenförderung ist allerdings weiterhin erlaubt - nur die Diskriminierung der Männer dabei nicht." sagt das zuständige Ministerium. Bei Saunen und Schwimmbädern erlaubt das Gesetz ausdrücklich eine Ausnahme, weil in diesem Fall die geschlechtliche Intimsphäre gewahrt bleiben soll. Gilt logischerweise auch für Darkrooms.
Interessant fand ich: "Von Seiten der Opposition gab es zwar grundsätzlich Rückhalt für ein Diskriminierungsverbot. Der an entsprechende EU-Richtlinien angelehnte Gesetzentwurf gehe jedoch weit über diese hinaus, so die Kritik aus Union und FDP."
Das ist interessant zu hören. Zwar stimmt das, der Vorschlag der BR geht tatsächlich über die EU-Richtlinien hinaus, aber nur deshalb, weil er die Richtlinien neben Ethnie und Geschlecht noch auf die Gruppen Behinderung, sexuelle Orientierung, Weltanschauung und Alter ausdehnt. Frage: Wo sehen Union und FDP da das Problem?
Frauenbibs: Wäre möglich, wenn du ein spezifisches Buch nicht ausleihen kannst, weil es nur dort verfügbar ist. Bildungsgerechtigkeit.
susu
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von susu am 22. Januar 2005 17:16:34:
Hallo susu,
"Die Frauenförderung ist allerdings weiterhin erlaubt - nur die Diskriminierung der Männer dabei nicht." sagt das zuständige Ministerium.
Ich denke mal, das ist ein Widerspruch in sich.
Gruß
Andreas
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von susu am 22. Januar 2005 17:16:34:
Bei Saunen und Schwimmbädern erlaubt das Gesetz ausdrücklich eine Ausnahme, weil in diesem Fall die geschlechtliche Intimsphäre gewahrt bleiben soll. Gilt logischerweise auch für Darkrooms.
Aber wenn Frauen diese Dienstleistung angeboten wird, muss sie uns Männern auch angeboten werden um unsere geschlechtliche Imtimsphäre zu wahren. Wenn dieses Angebot nicht existiert (Männer-Schwimmtag, aber Frauenschwimmtag), dann ist das nach Antidiskriminierungsgesetzt Diskriminierung.
Eine Haarspalterei, die man sich so einbrocken kann.
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 22. Januar 2005 18:01:04:
Bei Saunen und Schwimmbädern erlaubt das Gesetz ausdrücklich eine Ausnahme, weil in diesem Fall die geschlechtliche Intimsphäre gewahrt bleiben soll. Gilt logischerweise auch für Darkrooms.
Aber wenn Frauen diese Dienstleistung angeboten wird, muss sie uns Männern auch angeboten werden um unsere geschlechtliche Imtimsphäre zu wahren. Wenn dieses Angebot nicht existiert (Männer-Schwimmtag, aber Frauenschwimmtag), dann ist das nach Antidiskriminierungsgesetzt Diskriminierung.
Eine Haarspalterei, die man sich so einbrocken kann.
Magnus
Mach Dir keine allzugroße Hoffnung. Alles was Du sagst, fußt auf der Grundlage von Logik und gesundem Menschenverstand. Genau diese Größen aber werden regimebeabsichtigt ad absurdum geführt.
Heute sind wir bereits ein Land, in dem längst nicht mehr der Gedanke andere zu befreien oberste Priorität verdient, sondern vielmehr die Sorge,ob, wann und wie uns eine Befreiung zuteil werden kann.
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 22. Januar 2005 18:01:04:
Hallo
Aber wenn Frauen diese Dienstleistung angeboten wird, muss sie uns Männern auch angeboten werden um unsere geschlechtliche Imtimsphäre zu wahren. Wenn dieses Angebot nicht existiert (Männer-Schwimmtag, aber Frauenschwimmtag), dann ist das nach Antidiskriminierungsgesetzt Diskriminierung.
Eine Haarspalterei, die man sich so einbrocken kann.
Würde nicht funktionieren, es sei denn das Bad ist öffentlich finanziert. Genausowenig wie eine Klage durchkäme, um einen schwulen Club dazu zu zwingen den Darkroom einmel die Woche für Männer zu sperren. Wird nicht gehen.
Was funktionieren würde, wäre eine Klage gegen Versicherer die höhere Tarife für Männer einfordern (Kfz, Haftpflicht? ). Bei der Saturn-Aktion wäre jetzt die 1-Euro Kaffeemaschine einklagbar. Auch bei der Krebsfrüherkennung wäre vermutlich ein juristisches Vorgehen machbar.
susu
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von susu am 23. Januar 2005 14:57:18:
Hallo
Aber wenn Frauen diese Dienstleistung angeboten wird, muss sie uns Männern auch angeboten werden um unsere geschlechtliche Imtimsphäre zu wahren. Wenn dieses Angebot nicht existiert (Männer-Schwimmtag, aber Frauenschwimmtag), dann ist das nach Antidiskriminierungsgesetzt Diskriminierung.
Eine Haarspalterei, die man sich so einbrocken kann.
Würde nicht funktionieren, es sei denn das Bad ist öffentlich finanziert.
Das Anti-Diskriminierungsgesetzt zielt doch gerade auch auf Alltag und Privatwirtschaft hin.
Genausowenig wie eine Klage durchkäme, um einen schwulen Club dazu zu zwingen den Darkroom einmel die Woche für Männer zu sperren.
Dass ist was anderes. Wenn ein Freibad nur für Frauen einen Saunatag anbietet, aber nicht für Männer, das ist das Diskriminierung. Das hat nichts mit dem von dir genannten Club/Verein einer bestimmten sexuellen Orientierung zu tun.
Wird nicht gehen.
Nochmals: Das Anbieten eines Frauensaunatages ist eine Bevorzugung in einer Dienstleistung für Frauen, sofern es nicht ein äquivalentes Angebot für Männer gibt.
Was funktionieren würde, wäre eine Klage gegen Versicherer die höhere Tarife für Männer einfordern (Kfz, Haftpflicht? ). Bei der Saturn-Aktion wäre jetzt die 1-Euro Kaffeemaschine einklagbar. Auch bei der Krebsfrüherkennung wäre vermutlich ein juristisches Vorgehen machbar.
Das auch.
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Magnus am 23. Januar 2005 22:48:21:
Hallo Magnus,
Nochmals: Das Anbieten eines Frauensaunatages ist eine Bevorzugung in einer Dienstleistung für Frauen, sofern es nicht ein äquivalentes Angebot für Männer gibt.
nö, eigentlich nicht. Es ist nunmal ein Faktum, daß der Frauensaunatag von vielen Frauen sehr oft genutzt wird. Aus Sicht des Saunabetreibers ist das also ein lohnendes Geschäft. Es gibt nunmal viele Frauen, die sich in einer Sauna unwohl fühlen, wenn Männer dabei sind.
Männer hingegen nehmen das Angebot eines eigenen Männersaunatages normalerweile überhaupt nicht in Anspruch. Warum soll ein Saunabetreiber einen solchen Tag dann anbieten? Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, das ist eine reine ökonomische Eintscheidung.
Gruß
Andreas
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Andreas am 23. Januar 2005 22:57:25:
Hallo Magnus,
Nochmals: Das Anbieten eines Frauensaunatages ist eine Bevorzugung in einer Dienstleistung für Frauen, sofern es nicht ein äquivalentes Angebot für Männer gibt.
nö, eigentlich nicht. Es ist nunmal ein Faktum, daß der Frauensaunatag von vielen Frauen sehr oft genutzt wird. Aus Sicht des Saunabetreibers ist das also ein lohnendes Geschäft. Es gibt nunmal viele Frauen, die sich in einer Sauna unwohl fühlen, wenn Männer dabei sind.
Männer hingegen nehmen das Angebot eines eigenen Männersaunatages normalerweile überhaupt nicht in Anspruch. Warum soll ein Saunabetreiber einen solchen Tag dann anbieten? Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, das ist eine reine ökonomische Eintscheidung.
Gruß
Andreas
Liegt die Crux nicht in dem Wort "eigentlich"?
Denn eigentlich kamen vernunftbegabte Menschen beiderlei Geschlechts in der Vergangenheit auch zuweilen miteinander ganz passabel aus.
Das Diskriminierungsgesetz ist es aber doch, welches kein "eigentlich" mehr dulden will, sondern nur noch knallharte Fakten (neben einigen wachsweich
auslegbaren Bevorzugungungen für -wetten wir? - nur Frauen).
Fakt ist nunmal, daß z.B. ein Kunde der wöchentlich nur 3 Termine zur Auswahl hat, einer Kundin gegenüber, der 5 Termine angeboten werden, benachteiligt ist.
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Manfred am 23. Januar 2005 23:56:42:
Hallo Manfred,
Liegt die Crux nicht in dem Wort "eigentlich"?
Denn eigentlich kamen vernunftbegabte Menschen beiderlei Geschlechts in der Vergangenheit auch zuweilen miteinander ganz passabel aus.
Das Diskriminierungsgesetz ist es aber doch, welches kein "eigentlich" mehr dulden will, sondern nur noch knallharte Fakten (neben einigen wachsweich
auslegbaren Bevorzugungungen für -wetten wir? - nur Frauen).
Fakt ist nunmal, daß z.B. ein Kunde der wöchentlich nur 3 Termine zur Auswahl hat, einer Kundin gegenüber, der 5 Termine angeboten werden, benachteiligt ist.
ich stehe nur auf dem Standpunkt, daß man nicht alles als Diskriminierung empfinden sollte. Ich habe früher mal bei unserer Sauna nachgefragt, warum es denn bei denen keine Männersauna gibt. Der Betreiber hat mir dann mitgeteilt, daß der Grund dafür relativ einfach ist: es gab früher ein solches Angebot, das allerdings von den Männern überhaupt nicht mehr genutzt wurde. Da kam einfach niemand mehr, weil die Männer eher zur Familiensauna neigen. Irgendwann wurde die Herrensauna eingestellt. Bei den Frauen sieht die Sache anders aus. Die nutzen die Frauensauna sehr oft. Es macht ja für den Betreiber keinen Sinn, eine Herrensauna anzubieten, wenn niemand kommt. Natürlich gibt es dann insgesamt mehr Termine für Frauen als für Männer. Aber welchen Mann stört das? Dann ist eben die Sauna Mittwochs von 13.00 bis 17.00 Uhr für Männer gesperrt. So what? Gibt ja noch genug andere Tage. Für den Betreiber scheint sich das aber zu lohnen.
Gruß
Andreas
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Andreas am 24. Januar 2005 00:22:37:
Hallo Manfred,
Liegt die Crux nicht in dem Wort "eigentlich"?
Denn eigentlich kamen vernunftbegabte Menschen beiderlei Geschlechts in der Vergangenheit auch zuweilen miteinander ganz passabel aus.
Das Diskriminierungsgesetz ist es aber doch, welches kein "eigentlich" mehr dulden will, sondern nur noch knallharte Fakten (neben einigen wachsweich
auslegbaren Bevorzugungungen für -wetten wir? - nur Frauen).
Fakt ist nunmal, daß z.B. ein Kunde der wöchentlich nur 3 Termine zur Auswahl hat, einer Kundin gegenüber, der 5 Termine angeboten werden, benachteiligt ist.
ich stehe nur auf dem Standpunkt, daß man nicht alles als Diskriminierung empfinden sollte. Ich habe früher mal bei unserer Sauna nachgefragt, warum es denn bei denen keine Männersauna gibt. Der Betreiber hat mir dann mitgeteilt, daß der Grund dafür relativ einfach ist: es gab früher ein solches Angebot, das allerdings von den Männern überhaupt nicht mehr genutzt wurde. Da kam einfach niemand mehr, weil die Männer eher zur Familiensauna neigen. Irgendwann wurde die Herrensauna eingestellt. Bei den Frauen sieht die Sache anders aus. Die nutzen die Frauensauna sehr oft. Es macht ja für den Betreiber keinen Sinn, eine Herrensauna anzubieten, wenn niemand kommt. Natürlich gibt es dann insgesamt mehr Termine für Frauen als für Männer. Aber welchen Mann stört das? Dann ist eben die Sauna Mittwochs von 13.00 bis 17.00 Uhr für Männer gesperrt. So what? Gibt ja noch genug andere Tage. Für den Betreiber scheint sich das aber zu lohnen.
Wenn ich aber nur zu dieser Zeit in die Sauna gehen kann, weil dort keine Termine sind? Pech gehabt oder Diskreminierung? Müsste nicht der Frauensaunatag dann auch abgeschafft werden?
Magnus
Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen....
Als Antwort auf: Re: Antidiskriminierungsgesetzt uns nutzbar machen.... von Andreas am 24. Januar 2005 00:22:37:
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ich stehe nur auf dem Standpunkt, daß man nicht alles als Diskriminierung empfinden sollte. Ich habe früher mal bei unserer Sauna nachgefragt, warum es denn bei denen keine Männersauna gibt. Der Betreiber hat mir dann mitgeteilt, daß der Grund dafür relativ einfach ist: es gab früher ein solches Angebot, das allerdings von den Männern überhaupt nicht mehr genutzt wurde. Da kam einfach niemand mehr, weil die Männer eher zur Familiensauna neigen. Irgendwann wurde die Herrensauna eingestellt. Bei den Frauen sieht die Sache anders aus. Die nutzen die Frauensauna sehr oft. Es macht ja für den Betreiber keinen Sinn, eine Herrensauna anzubieten, wenn niemand kommt. Natürlich gibt es dann insgesamt mehr Termine für Frauen als für Männer. Aber welchen Mann stört das? Dann ist eben die Sauna Mittwochs von 13.00 bis 17.00 Uhr für Männer gesperrt. So what? Gibt ja noch genug andere Tage. Für den Betreiber scheint sich das aber zu lohnen.
Gruß
Andreas
Damit gebe ich Dir völlig Recht.
Das Unterträgliche liegt doch nur darin, daß der umgekehrte Fall nach dem geplanten "Antidiskriminierungsgesetz" mit gleicher Gelassenheit betrachtet werden müßte. Davon kann aber niemand ausgehen, der nicht rettungslos gutgläubig ist.
dann ebenso