Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neue Geschichten auf pro-Test

Odin, Wednesday, 19.01.2005, 17:15 (vor 7686 Tagen)

Der größte Streß ist im Moment vorbei und ich hatte mal Zeit, alle Schreiben von Vätern/Nichtvätern durchzugehen, die mich erreicht haben. Einige hatte ich noch gar nicht unter "Fallbeispiele" auf der pro-Test-seite aufgenommen, was ich heute nachholte. Also wieder ein paar Geschichten dieser "kriminellen" und "feigen" Männern:
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Ich bin Mitglied im Väteraufbruch ... und habe vor Jahren - damals auch schon seit Jahren - von der Mutter in Umgangsverfahren hören müssen nicht der Vater meiner Kinder zu sein. Während meines letzten Umgangsverfahrens wollte ich es dann wissen und habe die Untersuchung der mütterlichen Behauptung gefordert.

Die Forderung dieser mütterlichen Behauptung war ergebislos ... der Richter sah keinen Anlass. Ich sollte beantragen.
Also habe ich beantragt und eine andere Richterin in einem neuen Verfahren sollte dieses bearbeiten.
Daraufhin schrieb das Jugendamt: Die Untersuchung meiner Vaterschaft sei unnötig, weil die Mutter deren Behauptung "nur sozial meine".
Die Richterin wollte tatsächlich das Verfahren stoppen bzw. hat gedroht meinen Antrag anzulehnen, weil die mütterliche Behauptung meiner Nichtvaterschaft nur sozial gemeint gewesen sein soll.
Eine nur soziale Nichtvaterschaft und ein damals bereits 10-jähriger Umgangsboykott galten der Richterin nicht als Anfangsverdacht.

Daraufhin habe ich wenige Tage später - noch vor Verkündung - einen Briefan das Gericht geschrieben, die Mutter hätte mich wie üblich
beim Umgangsversuch geprügelt und mir hasserfüllt ins Gesicht geschrien tatsächlich auch biologisch nicht der Vater zu sein.
Natürlich hat die Mutter dies geleugnet ... aber da stand es einfach Aussage gegen Aussage und das tatsächlich hasserfüllte
Verhalten der Mutter half die Richterin zu überzeugen. Dann kamen die Aufforderungen sich beim Gesundheitsamt zu melden ... ca.
7mal ging die Mutter nicht hin. Dann kam wohl eine Blutprobe von einem niedergelassenen Arzt. Erstes Ergebnis: Die Mutter war
nicht die Mutter. Offenbar war eine falsche Person bei der Blutabnahme. Zweites Ergebnis nach amtliche Hilfe (Reisegeld, Aufwandsgeld,
usw. für die Mutter) : Ich war der Vater.

Eigentlich hatte nun ja die Mutter im Umgangsverfahren seit Jahren die Unwahrheit gesagt ... aber ich wurde eben zum Antrag
nach Aufforderung durch den Umgangsrichter genötigt und musste dann auch ca. 10000,- DM bezahlen.

Name, Adresse und Email bei Pro-test bekannt
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Ich habe zwar keinen heimlichen Vaterschaftstest machen lassen, aber einen juristisch Anerkannten. Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich großes Glück, daß meine ehemalige Frau diesem zugestimmt hat (wenn auch widerwillig). Die heutigen Nachrichten melden, daß der "heimliche Vaterschaftstest" nicht anerkannt wird. Das Recht des Kindes auf die Geheimhaltung des genetischen Codes wird vorgeschoben, um dem Vater das Recht auf die Wahrheit vorzuenthalten. Deshalb halte ich es für unbedingt notwendig, daß der juristisch anerkannte Vaterschaftstest gegenüber der Mutter besser durchsetzbar gemacht wird.
Männer sind durch das Scheidungs- und Familienrecht eh schon benachteiligt genug.

In meinem Falle war es wichtig für mich zu wissen, ob ich der Vater bin. Nicht aus finanziellen, sondern aus emotionalen Gründen. Ich kann heute sagen, daß ich stolz auf meine 3jährige Tochter bin. Dies hat mir letzte Zweifel genommen, und trotz großer Schwierigkeiten im Umgang — kein Sorgerecht, 450 km Anfahrt zum Umgangsort und nebenbei existenzielle Probleme. Ich sehe meine Tochter sehr gerne, trotz großer finanzieller und zeitlicher Entbehrungen.
Auf Grund dieses Erfahrungshorizontes, halte ich es von den Gerichten Schlichtweg grenzenlos arrogant, eine eventuelle seelische Krise von Vätern so zu missachten. Auf der anderen Saite, maßt sich das Gericht an, über die Bekanntgabe des genetischen Codes des Kindes zu entscheiden. Mit welcher Rechtfertigung?
Wie soll ein Mann eine Familie gründen können vor solch einem Hintergrund. Die Spitze des Eisberges wird noch durch unsere Familienministerin aufgesetzt. Sie will Männer kriminalisieren, die einen heimlichen Vaterschaftstest machen.

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es ist schon wirklich paradox - und Väter stecken wieder einmal im Dilemma. Nach 5 Jahren Trennung erfahre ich von frühen Beiwohnschaften und will mich natürlich jetzt vergewissern. Vor zwei Monaten habe ich wegen dieser Zweifeln einen Vaterschaftstest erwirkt. Die Mutter ist mit diesem Test einverstanden, das liegt schriftlich vor, geht aber nicht zum Test. Das Jugendamt ist ratlos, sagt ich solle mich gedulden- das ist jetzt 8 Wochen her. Mittlerweile höre ich von überall, dass es unverantwortlich sei, das Kind in diesen Prozess hineinzuziehen, von den Großeltern der Mutter und aus meinem weiten Bekanntenkreis. Ich bin der Buhmann. Ich habe das nicht gewollt und auch nicht so gehandelt. Die Mutter hat dem Kind leider von dem Vaterschaftstest erzählt; aber infolgender Art: dass ich es nicht mehr lieb haben würde und mich aus meiner Verantwortung drücken will. Der Kontakt zum Kind wird seitdem von der Mutter verweigert. Hätte ich den Test nur heimlich gemacht, dann hätte ich Sicherheit und keiner würde einen Aufstand machen. Ich liebe mein Kind und wollte nur Gewissheit.....

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Re: Neue Geschichten auf pro-Test

Arne Hoffmann, Wednesday, 19.01.2005, 22:31 (vor 7686 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Neue Geschichten auf pro-Test von Odin am 19. Januar 2005 15:15:58:

Hi Odin,

Junge, es ist ja inzwischen wirklich schwer, an dir vorbeizukommen. Ich blättere heute nichts Böses ahnend im neuen FOCUS, und selbst da strahlst du mir inzwischen schon entgegen. :-)

Ich hab mir jetzt auch endlich mal die Videos auf deiner Website angesehen. Am interessantesten fand ich natürlich wieder meine eigenen Schwerpunktthemen. "Wenn Frauen vergewaltigen": Bemerkenswert, dass sich in der Kriminologie im letzten Jahrzehnt durchgesetzt hat, dass Frauen bei Sexualverbrechen genauso brutal sein können wie Männer. Auch hübsch der Beitrag über den Mann, der von seiner Frau der häuslichen Gewalt beschuldigt wurde und dann heimlich die Videokamera mitlaufen ließ ...

Was ich nicht ganz verstanden habe, ist deine schlechte Selbstbewertung bei Interviews. Du kommst doch gut rüber?

Herzliche Grüße

Arne

Re: Neue Geschichten auf pro-Test

Odin, Thursday, 20.01.2005, 01:49 (vor 7686 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Neue Geschichten auf pro-Test von Arne Hoffmann am 19. Januar 2005 20:31:18:

Hi Odin,
Junge, es ist ja inzwischen wirklich schwer, an dir vorbeizukommen. Ich blättere heute nichts Böses ahnend im neuen FOCUS, und selbst da strahlst du mir inzwischen schon entgegen. :-)
Ich hab mir jetzt auch endlich mal die Videos auf deiner Website angesehen. Am interessantesten fand ich natürlich wieder meine eigenen Schwerpunktthemen. "Wenn Frauen vergewaltigen": Bemerkenswert, dass sich in der Kriminologie im letzten Jahrzehnt durchgesetzt hat, dass Frauen bei Sexualverbrechen genauso brutal sein können wie Männer. Auch hübsch der Beitrag über den Mann, der von seiner Frau der häuslichen Gewalt beschuldigt wurde und dann heimlich die Videokamera mitlaufen ließ ...
Was ich nicht ganz verstanden habe, ist deine schlechte Selbstbewertung bei Interviews. Du kommst doch gut rüber?

Hallo Arne,
wie die Redakteurin in Berlin dem Aufnahmeteam telefonisch mit auf den Weg gab: "Und achten sie um Gottes Willen darauf, daß er hochdeutsch spricht" - da bin ich eben ein hoffnungsloser Fall. Schließlich will ich mich ja auch mal wieder in meiner niederbayrischen Heimat blicken lassen :-)

Wir haben uns heute am Stammtisch auch eines der Filmchen angeschaut. Weiß eigentlich jemand, was aus dem 14jährigen Jungen geworden ist, der mißbraucht wurde und dann von der Mutter dann auf Unterhalt verklagt wurde?

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