Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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Wem schadet es?

Harald 666, Wednesday, 19.01.2005, 16:25 (vor 7686 Tagen)

Folgende Lösung wäre perfekt für (fast) alle Beteiligten:

Nach der Geburt wird grundsätzlich zwischen Vater/Mutter und Kind die
Verwandschaft festgestellt. Das ist gut für den Familienfrieden und
auch die Mutter kann sicher sein, daß ihr Kind nicht vertauscht wurde.

Datenschutz? Bei einem Verwandschaftstest werden keine
Erbkrankheiten festgestellt. Genauso könnte man sich weigern, bei
einem Arzt eine Urin- oder Blutprobe abzugeben - er könnte ja auch
damit einen "Gen-Test" machen. Außerdem werden Daten und Probe nach
der Feststellung der Verwandschaft vernichtet. Kein Problem, ein Gerät
herzustellen, daß sowas zuverlässig erledigt.

Wem schadet es?

Da kommen wir schon zum eigentlichen Problem! Es schadet dem Staat und
seinen "Heiligen Kühen" - den Privilegierten der Political Correctness.

<OL>
<LI>Frauen, die dem Mann ein Kind unterschieben wollen

<LI>Asylanten, die per betrügerischer Vaterschaftsanerkennung
einen BRD-Paß ergattern

<LI>BRD, die bei 10% der Kinder nicht mehr den Mann in die
Pflicht nehmen kann, worauf die Mutter+Kind den Sozialkassen auf der
Tasche liegen
</OL>

Machen wir uns nichts vor, das ist eine mächtige Lobby, mit der wir es
da zu tun haben. Kein Wunder, daß angesichts solcher "politischen
Sachzwänge" kaum mehr von Logik und Gerechtigkeit die Rede ist.

Re: Wem schadet es?

Bubbles, Wednesday, 19.01.2005, 17:04 (vor 7686 Tagen) @ Harald 666

Als Antwort auf: Wem schadet es? von Harald 666 am 19. Januar 2005 14:25:45:

Überall sind diese 10 Prozent Kuckuckskinder im Gespräch.
Hat irgendjemand eine verlässliche Quelle, die diese Angabe bestätigt?

Bubbles

Re: Wem schadet es?

Peter, Wednesday, 19.01.2005, 17:12 (vor 7686 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Wem schadet es? von Bubbles am 19. Januar 2005 15:04:21:

Überall sind diese 10 Prozent Kuckuckskinder im Gespräch.
Hat irgendjemand eine verlässliche Quelle, die diese Angabe bestätigt?

Es gibt, aus verstaendlichen Gruenden, wenig Studien zu diesem Thema. Es gibt Abschaetzungen aus einigen englischsprachigen Laendern, die auf 5-10% an Kindern kommen, deren Vater ein anderer ist als der offiziell benannte Mann. Schau mal bei google. Von deutschen Ergebnissen weiss ich nichts.

Bei durchgefuehrten Tests ist eine Statistik natuerlich leichter: Um die 25% aller Tests sind negativ. Das ist natuerlich keine durchschnittliche Gruppe, oft war eben dort der Verdacht des Vaters gross genug, aktiv zu werden.

Gruss,

Peter

Re: Wem schadet es?

Garfield, Wednesday, 19.01.2005, 17:15 (vor 7686 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Wem schadet es? von Bubbles am 19. Januar 2005 15:04:21:

Hallo Bubbles!

Soviel ich weiß, gibt es dazu keine 100%ig sichere Quelle. Die kann es auch aufgrund der recht hohen Dunkelziffer kaum geben. Es gibt natürlich konkrete Statistiken von DNA-Vergleichs-Laboren. Da ist manchmal von bis zu 25% Kuckuckskindern die Rede. Dabei muß man allerdings bedenken, daß in vielen Fällen vor einem DNA-Vergleich auch ein begründeter Verdacht vorhanden ist. So dürfte die Kuckuckskind-Quote da höher sein als in der gesamten Bevölkerung.

10% halte ich durchaus für realistisch, aber ich glaube nicht, daß es irgendjemanden gibt, der dafür eine exakte Zahl kennt.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Wem nutzt es?

Peter, Wednesday, 19.01.2005, 17:15 (vor 7686 Tagen) @

Als Antwort auf: Re: Wem nutzt es? von Alex Alexander am 19. Januar 2005 14:54:36:

medizinischen Geräte-Industrie! Denn die könnten
ganz Deutschland (und auch andere Länder) mit
so einem "datenschutz-kompatiblen Analyse-Gerät"
beliefern. Da steckt Profit drin!
Vielleicht sollte mal jemand bei denen Anfragen,
ob wir dort logistische, finanzielle und politische
Unterstützung finden.

Es gibt einen Interessenverband der Testanbieter, der sich auch schon oeffntlich zu Wort gemeldet hat. Insbesondere betont er, dass Vaterschaftstests keine Gentests seien, sondern nur Mustervergleiche zwischen Proben.

Gruss,

Peter

Re: Wem schadet es?

Peter, Wednesday, 19.01.2005, 17:22 (vor 7686 Tagen) @ Harald 666

Als Antwort auf: Wem schadet es? von Harald 666 am 19. Januar 2005 14:25:45:

Da kommen wir schon zum eigentlichen Problem! Es schadet dem Staat und
seinen "Heiligen Kühen" - den Privilegierten der Political Correctness.

Frauen, die dem Mann ein Kind unterschieben wollen

Ja.

Asylanten, die per betrügerischer Vaterschaftsanerkennung
einen BRD-Paß ergattern

Ebenfalls richtig, wobei eine korrekte Vaterschaftsfeststellung hier durchaus im Interesse des Staates laege.

BRD, die bei 10% der Kinder nicht mehr den Mann in die
Pflicht nehmen kann, worauf die Mutter+Kind den Sozialkassen auf der
Tasche liegen

Es gibt da auch noch den leiblichen Vater, der mit der Mutter das gemeinsame Sorgerecht fuer das Kind erhalten und das Kind unterstuetzen sollte.

Machen wir uns nichts vor, das ist eine mächtige Lobby, mit der wir es
da zu tun haben.

Asylanten? Kinder? Kaum.
Frauen? Ja.

Gruss,

Peter

Re: Wem schadet es?

Odin, Wednesday, 19.01.2005, 17:31 (vor 7686 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Wem schadet es? von Bubbles am 19. Januar 2005 15:04:21:

Überall sind diese 10 Prozent Kuckuckskinder im Gespräch.
Hat irgendjemand eine verlässliche Quelle, die diese Angabe bestätigt?
Bubbles

Die Schätzung ist von der Ärztezeitung und lautet auf 5 (mind) - 10 (höchstens)% für Deutschland. In der Schweiz geht man von 2% aus, in Südengland von 30%.
Die 30% in einer bestimmten Gegend Südenglands scheinen sicher zu sein. Ich habe gelesen, daß diese Zahl durch Zufall ans Licht kommt, als eine Studie über Erbkrankheiten gemacht werden sollte. Dazu wurden Kinder untersucht und die betreffenden Väter dazu. Leider waren die "betreffenden" Väter nicht die "betreffenden" :-)

Re: Wem schadet es?

Friedwilli, Wednesday, 19.01.2005, 17:55 (vor 7686 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Wem schadet es? von Peter am 19. Januar 2005 15:22:04:

Da kommen wir schon zum eigentlichen Problem! Es schadet dem Staat und
seinen "Heiligen Kühen" - den Privilegierten der Political Correctness.
Frauen, die dem Mann ein Kind unterschieben wollen

Ja.

Asylanten, die per betrügerischer Vaterschaftsanerkennung
einen BRD-Paß ergattern

Ebenfalls richtig, wobei eine korrekte Vaterschaftsfeststellung hier durchaus im Interesse des Staates laege.

BRD, die bei 10% der Kinder nicht mehr den Mann in die
Pflicht nehmen kann, worauf die Mutter+Kind den Sozialkassen auf der
Tasche liegen

Es gibt da auch noch den leiblichen Vater, der mit der Mutter das gemeinsame Sorgerecht fuer das Kind erhalten und das Kind unterstuetzen sollte.

Machen wir uns nichts vor, das ist eine mächtige Lobby, mit der wir es
da zu tun haben.

Asylanten? Kinder? Kaum.
Frauen? Ja.
Gruss,
Peter

Die Mädels sehen die Sache bestimmt anders. Das wichtigste ist Ihr Ruf. Man stelle sich vor, Frauen werden nun ständig des Betrugs überführt.
Ähnlich ist es ja bei der Wehrpflicht. Das stärkste Argument, die Gleichberechtigung, bleibt außen vor. Auch hier ist ein wesentliches Motiv darin zu suchen, daß Frauen Angst um Ihre "guten" Ruf haben die einzig benachteiligten Wesen zu sein. Da können Sie nicht mit leben, daß in den Medien nun ständig von diskriminierten Männern die Rede sei. Vor allem ist die aber echt und das Thema wäre ausbaufähig. Eine Betrachtung der Wehrpflicht in der öffentlichen Diskusion würde die weiblichen Vorstellungen von Freiheit und Selbstbestimmung etwas relativieren.
Friedwilli

Uuups, wo ist die Nachricht?

Harald 666, Wednesday, 19.01.2005, 18:00 (vor 7686 Tagen) @ Harald 666

Als Antwort auf: Wem schadet es? von Harald 666 am 19. Januar 2005 14:25:45:

Hier war doch gerade noch eine Nachricht darüber, wie man die Medizin-
Industrie für solche vorgeschriebenen Vaterschafts-Test gewinnen
könnte.

Jetzt ist sie weg. Warum?

Ich habe sie noch im Cache.

Soll ich sie nochmal reinstellen?

Es sei denn, da stand irgendwas drin, was ein vorsäzliches Löschen
dieser Nachricht rechtfertigt (ich kann nichts finden).

Falsche Baustelle ;-)

Harald 666, Wednesday, 19.01.2005, 18:01 (vor 7686 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Wem nutzt es? von Peter am 19. Januar 2005 15:15:42:

medizinischen Geräte-Industrie! Denn die könnten
ganz Deutschland (und auch andere Länder) mit
so einem "datenschutz-kompatiblen Analyse-Gerät"
beliefern. Da steckt Profit drin!

Es gibt einen Interessenverband der Testanbieter, der sich auch schon
oeffntlich zu Wort gemeldet hat.

Das ist aber genau das Gegenteil. Denn ein vorgeschriebener
Vaterschafts-Test würde den privaten Testanbietern das Geschäft
verderben.

Andererseits würden die Hersteller der Geräte einen enormen Umsatz
machen, wenn jedes Krankenhaus so ein Gerät kaufen muß.

Und wenn das erstmal in Deutschland so ist, werden andere Länder
nachziehen, vielleicht sogar die ganze EU. Wer da mit einem
datenschutz-konformen Analyse-Gerät von Anfang an dabei ist, hat große
(finanzielle) Chancen.

Re: Uuups, wo ist die Nachricht?

Andreas, Wednesday, 19.01.2005, 18:04 (vor 7686 Tagen) @ Harald 666

Als Antwort auf: Uuups, wo ist die Nachricht? von Harald 666 am 19. Januar 2005 16:00:04:

Hier war doch gerade noch eine Nachricht darüber, wie man die Medizin-
Industrie für solche vorgeschriebenen Vaterschafts-Test gewinnen
könnte.
Jetzt ist sie weg. Warum?
Ich habe sie noch im Cache.
Soll ich sie nochmal reinstellen?
Es sei denn, da stand irgendwas drin, was ein vorsäzliches Löschen
dieser Nachricht rechtfertigt (ich kann nichts finden).

Meinst Du den Beitrag von "Alex Alexander" oder so ähnlich? Der taucht hier permanent unter verschiedenen Namen auf und hat Forenverbot. Bekannt ist der auch unter dem Namen S*mon.

Gruß
Andreas

Re: Uuups, wo ist die Nachricht?

Jörg, Wednesday, 19.01.2005, 19:29 (vor 7686 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Uuups, wo ist die Nachricht? von Andreas am 19. Januar 2005 16:04:16:

Hallo Andreas!

Meinst Du den Beitrag von "Alex Alexander" oder so ähnlich? Der taucht hier permanent unter verschiedenen Namen auf und hat Forenverbot. Bekannt ist der auch unter dem Namen S*mon.

Habe ich seinerzeit zuviel versprochen, was Simons Hartnäckigkeit
anbelangt? ;-)

Gruß, Jörg

Re: Uuups, wo ist die Nachricht?

Andreas, Wednesday, 19.01.2005, 19:32 (vor 7686 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Uuups, wo ist die Nachricht? von Jörg am 19. Januar 2005 17:29:13:

Hi Jörg,

Habe ich seinerzeit zuviel versprochen, was Simons Hartnäckigkeit
anbelangt? ;-)
Gruß, Jörg

...irgendwie hatte ich schon damit gerechnet... :-)

Gruß
Andreas

Re: Wem schadet es?

Nikos, Thursday, 20.01.2005, 19:04 (vor 7685 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Wem schadet es? von Bubbles am 19. Januar 2005 15:04:21:

Überall sind diese 10 Prozent Kuckuckskinder im Gespräch.
Hat irgendjemand eine verlässliche Quelle, die diese Angabe bestätigt?
Bubbles<

Hast du eine verlaessliche Quelle, die gegenseitige Angabe bestaetigt?

Wie "Nein"?

Na gut, lass uns mal ALLE Vaeter und ihre Kinder in Deutschland testen, wenn Muetter so sehr ueber jede Schuldigkeit erhaben sind.. Dann koennen wir ganz genau wissen, wer ehrlich ist und wer (der ganzen Zeit Vaeter an)luegt.

In Griechenland sagt man: Klarer Himmel scheut keine Blitze.

Was ist eigentlich dein Problem mit den Tests? Hast du jemandem ein Kind untergeschoben? Oder was?

Denkbar waere es, bei dein Verhalten.

Nikos

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