Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @Jolanda

Gast316, Saturday, 15.01.2005, 20:22 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: @Jolanda von Jolanda am 15. Januar 2005 15:53:40:

Lieber Gast
Danke für dieses Kompliment, ich freue mich ehrlichen Herzens darüber.
Wobei ich sagen muss, eigentlich sollte es nicht nötig sein, dass man Frauen dafür lobt, dass sie sich einigermassen anständig und fair benehmen, das zeigt mir einfach nur um so deutlicher, was hier alles verbockt wurde.
Ich denke, es ist einfach mein Gerechtigkeitsinn, der nicht unterscheidet nach Geschlecht der Menschen. Für mich sind diese Ungerechtigkeiten so klar und nicht von der Hand zu weisen, dass ich einfach immer noch nicht verstehen kann, wie wir das zulassen konnten, dass es so weit kam.

Liebe Jolanda,
richtig, daß stimmt natürlich, es ist so wie wenn es (fast) nur noch Kriminelle gibt und einer (von wenigen) bleibt ehrlich. Man hat dann einfach das Bedürfnis ihm ein Kompliment zu machen.
Daß sich seine bewunderungswürdige Integrität erst, verglichen mit dem pervertierten Zustand der meisten anderen ergibt, weil er sich so stark davon nach oben hin unterscheidet, ist relativ und schmälert nicht seine Leistung, im Gegenteil ! Wenn alle an den grundlegenden Wahrheiten bezüglich Mann und Frau festhalten würden, wäre es für die einzelne Person leichter, treu an den Wurzeln festzuhalten, und diese eben nicht zu verraten. Daß Gute ist, daß sie es nicht geschafft haben, dich auch zu verkorksen, weil Du es nicht zugelassen hast. In Anbetracht des Ausmaßes des Wahnsinns steht dir wirklich obiges Kompliment zu.
Darfst es schon annehmen :-)

>Ich wünsche mir eine Welt, in der Frauen und Männer wieder respektvoll miteinander umgehen.

Das ist der Punkt! Es muß dafür allerdings reale Gründe geben oder Gründe die man persönlich ernst nehmen kann. Also ein WARUM ich Respekt vor dem anderen habe. Diesen Respekt hat man natürlich nicht einfach so. Respekt erwächst für mich aus ‚Achtung und Bewunderung’.

Wenn eine Frau feministische Ziele verfolgt (unbewußt natürlich unter ihnen leidet, da sie ihrer Grundnatur widersprechen!) z.B. aus egoistischen Gründen für Mord an Ungeborenen (Abtreibung) ist, und für Gleichstellung (was völlig widernatürlich ist) usw. dann bekomme ich kein Gefühl von Achtung und Bewunderung (Respekt) sondern das Gegenteil: Verachtung und Abscheu. Im allerbesten Fall Mitleid. Eine Frau die feministische Ziele verfolgt empfinde ich als männerfeindlich. Warum soll ich einen Feind mögen?

Die realen Gründe für echte Achtung und Bewunderung müssen, denke ich, erst wieder entstehen. (Laotse sagt: Es kehrt sich nichts um als bis das Äußerste erreicht ist) Wie viele Jahre das dauern kann ( 100 - oder 200 Jahre oder auch Jahrtausende) ich weiß es nicht. (bezieht sich für mich auf den Großteil der Frauen im Allgemeinen. Zumindest in einem Großteil der westlichen Welt)
Es ist aber natürlich jederzeit möglich, einzelnen Frauen gegenüber volle Wertschätzung zu empfinden wenn sie normal (in ewiger Bedeutung) sind.

Seitenhieb: Es ist natürlich auch möglich eine ekelhafte Spinne ob des Ausmaßes ihrer enormen Ekelhaftigkeit zu bewundern oder einen Wurm wie er sich windet (und daraufhin zu viel Respekt vor diesem Wunder der Natur zu haben um ihn zu zertreten) aber hier handelt es sich zumindest um etwas NATÜRLICHES. ;-)

>Meine Thaifreundin hat zu mir gesagt. Wenn ein Mann eine Frau kennen lernt, egal ob in Thailand oder in der Schweiz oder wo auch immer, dann sollte er unbedingt darauf achten, dass sie ihn respektiert. Frauen, die ihre Männer respektieren, das können sehr gute Ehefrauen werden. Frauen, die Männer von anfang an nicht respektieren, von denen muss man unbedingt die Finger lassen, denn die bringen nur Unglück. Ich denke, das hat sehr viel.

Das ist das nächste Problem. Dadurch daß die meisten Frauen keine richtigen Frauen mehr sind, können sie auch richtige Männer weder erkennen noch respektieren. Sie stehen dann auf Typen für die ich ebenfalls nur noch Mitleid und Abscheu empfinden kann.
Man sagt daß EINE bedingt das ANDERE. Ein Künstler wird erst durch das Publikum zum
Künstler, und das Publikum wird erst durch den Künstler zum Publikum.
Eine richtige Frau verstärkt in einem richtigen Mann enorm das ursprüngliche Männlichkeitsgefühl, und umgekehrt ist es sicher genauso.
Ein richtiger Mann bewirkt wahrscheinlich bei einer Feministin keine Verstärkung ihrer Weiblichkeit (im Gegenteil, wie man sieht ;-)) und umgekehrt kann eine Feministin bei einem richtigen Mann keine Verstärkung seines Männlichkeitsgefühls bewirken (sondern eher ein Anstieg der Aktivität seines natürlichen Immunsystems ;-) .

>Und noch mals danke, ist mir immer ein bisschen unangenehm, wenn ich hier gelobt werde, ganz ehrlich...ich freue mich zwar darüber, aber es ist mir irgendwie auch peinlich...hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich weiss, was die Männer, die hier schreiben schon für schlimme Dinge erlebt haben, Dinge, die ihnen die Frauen eingebrockt haben. Ich weiss aber auch, dass hier kein Mann leichtfertig Komplimente verteilt und deshalb freue ich mich schon ehrlichen Herzens darüber :-)
[quote]Herzlicher Gruss
Jolanda
[/quote]

Spricht auch wieder für dich. Sorry, tut mir leid. ;-)

Ganz herzliche Grüße
Gast316


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