Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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aktion gegen männerfeindliche werbung

nerdfilms, Saturday, 15.01.2005, 18:14 (vor 7690 Tagen)

hallo freunde!
ich habe mich entschlossen, eine internet-aktion gegen männerfeindliche werbungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu unternehmen; außerdem auch gegen die institution des "werberates" meines heimatlandes österreich, der anti-matriachale proteste grundsätzlich ignoriert. bitte lest den text auf: http://18609.rapidforum.com/topic=100879420997!

martin

aktion gegen männerfeindliche werbung

Re: aktion gegen männerfeindliche werbung

Gast316 , Saturday, 15.01.2005, 22:26 (vor 7690 Tagen) @ nerdfilms

Als Antwort auf: aktion gegen männerfeindliche werbung von nerdfilms am 15. Januar 2005 16:14:50:

hallo freunde!
ich habe mich entschlossen, eine internet-aktion gegen männerfeindliche werbungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu unternehmen; außerdem auch gegen die institution des "werberates" meines heimatlandes österreich, der anti-matriachale proteste grundsätzlich ignoriert. bitte lest den text auf: http://18609.rapidforum.com/topic=100879420997!
martin

Hallo Martin,
ich bin dabei.

Ich zitiere hier mal die Beschreibung um was es geht + funktionierende Links dorthin! Das Wort in Zeile 4 habe ich aus hier bekannten Gründen in: Femofa........geändert.

Liebe Freunde!
Im österreichen Fernsehen, wahrscheinlich auch im deutschen, kriegt man folgende Werbesendungen zu sehen:
Das Produkt "Zewa - Wisch und weg" - Küchenrollen wird mit einer Reihe von Spots beworben, in denen z.B. zu sehen ist, wie ein junger "Macho" zu Hause sitzt und sich von seiner Partnerin hinterherputzen läßt (genau das Klischee wie es sich die Femofa........ vorstellen). Schließlich nimmt sich die "ausgebeutete" Frau ein Stück Küchenrolle und "wischt" den Mann grinsend weg, worauf sie ausgiebig jubelt.
Ein weiterer Spot dieser Firma spielt zwar mit getauschten Rollen, aber derjenige, der "weggewischt" wird ist selbstverständlich wieder der Mann: Ein Paar sitzt im Auto, das Weib beschmutzt den Innenraum mit Essensresten, die von ihm weggeptzt werden müssen und er wagt es sogar, sich zu beschweren. Schließlich öffnet sie eine Getränkedose, wobei der Inhalt gegen die Windschutzscheibe spritzt. Er wischt es weg, da er aber wieder wagt, sich zu beschweren, wird er selbstverständlich grinsend und jubelnd von der Nutte "weggewischt" und entfernt.
Eine andere Werbung: Das Schokoladeprokukt "Mars Minis" wird dadurch beworben, daß eine Gruppe von Mädchen vor dem Fernseher sitzt, das beworbene Produkt zu sich nimmt und laut gröhlend eine Szene im Fernsehen bejubelt, in der ein junger Mann von einem Weib mißhandelt wird, indem sie ihm ins Gesicht schlägt. Schließlich spult die Weiber-Runde diese Szene zurück, um sich noch einmal daran zu ergötzen.

In meiner Empörung habe ich selbstverständlich versucht, mich bei der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt über diese männerfeindliche Sendungen zu beschweren, den Effekt, den das gehabt hat, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen: Null. In meinem Schreiben an den ORF habe ich veranschaulicht, was passieren würde, würden die z.B. einen Spot über eine Männerrunde spielen, die sich an Gewalt gegen Frauen ergötzt. Würde dieser Spot überhaupt gespielt werden; wobei ich überzeugt bin, daß das niemals passieren würde; dann würde er in unserer matriachalen Welt sicherlich kein zweites Mal zu sehen sein!
Als Reaktion gegen diese Ungerechtigkeit habe ich mich nach ausführlichen Überlegungen entschlossen, die Zahlung meiner Rundfunkgebühr per Einschreiben zu stoppen. SELBSTVERSTÄNDLICH IST IN MEINER WOHNUNG KEINERLEI RUNDFUNKGERÄT AUFGESTELLT.
Weiters habe ich beim Österreichischen Werberat
http://www.werberat.at/ beschwert. Ihr könnt das auch machen: http://www.werberat.at/beschwerdeformular.asp Leider hat das auch beim offensichtlich matriachal gesteuerten Werberat keinerlei Reaktionen hervorgerufen. Während bei Beschwerden von irgendwelchen hysterischen Tussen sofort "Gott und die Welt" mobilisiert werden, werden Opfer des Matriachats offen ignoriert.
Daher bitte ich Euch: Bombardiert diese Vereine mit Beschwerden über Männerfeindlichkeit in der Werbung!
Wir müssen aufhören, ewig nur zu diskutieren und endlich AKTIONEN setzen!

Gruß
Gast316

Beschwerdeformular

Und nicht nur in Österreich !

T.Lentze, Sunday, 16.01.2005, 00:32 (vor 7690 Tagen) @ Gast316

Als Antwort auf: Re: aktion gegen männerfeindliche werbung von Gast316 am 15. Januar 2005 20:26:20:

In meinem Schreiben an den ORF habe ich veranschaulicht, was passieren würde, würden die z.B. einen Spot über eine Männerrunde spielen, die sich an Gewalt gegen Frauen ergötzt. Würde dieser Spot überhaupt gespielt werden; wobei ich überzeugt bin, daß das niemals passieren würde; dann würde er in unserer matriachalen Welt sicherlich kein zweites Mal zu sehen sein!
Als Reaktion gegen diese Ungerechtigkeit habe ich mich nach ausführlichen Überlegungen entschlossen, die Zahlung meiner Rundfunkgebühr per Einschreiben zu stoppen. SELBSTVERSTÄNDLICH IST IN MEINER WOHNUNG KEINERLEI RUNDFUNKGERÄT AUFGESTELLT.

>Während bei Beschwerden von irgendwelchen hysterischen Tussen sofort "Gott und die Welt" mobilisiert werden, werden Opfer des Matriarchats offen ignoriert.

Daher bitte ich Euch: Bombardiert diese Vereine mit Beschwerden über Männerfeindlichkeit in der Werbung!

Ich danke dem Österreicher für diese Initiative, und ich danke Gast316, daß er sie unterstützt.

Mein Vorschlag ist, die (E-mail-)Adresse des deutschen Äquivalents des Werberates hier zu veröffentlichen; und ebenso die (E-mail-)Adressen der deutschen Fernsehanstalten. Sicher wird es jemanden geben, der diese Adressen bereits gespeichert hat.

Der zweite Schritt: Auf deutsche Sendungen hinzuweisen, in denen sexistische Werbespots vorgekommen sind, samt Beschreibung und evtl. Bewertung.

Es wurde ja hier gerade in letzter Zeit hingewiesen auf Stellen, wo man auf Veröffentlichungen umgehend seine Meinung äußern kann, z.B. Gästebücher von PolitikerInnen und Foren von Publikationsorganen. Von diesen Möglichkeiten haben viele unserer Forenteilnehmer, ich auch, dann Gebrauch gemacht. Das ist aber eben nicht die einzige Möglichkeit, auf das Geschehen Einfluß zu nehmen.

Ich wünsche dem Initiator, daß seine Anfangsbemühungen vielseitige Unterstützung finden.

T.L.

Der Deutsche Werberat?

michail, Sunday, 16.01.2005, 20:10 (vor 7689 Tagen) @ nerdfilms

Als Antwort auf: aktion gegen männerfeindliche werbung von nerdfilms am 15. Januar 2005 16:14:50:

Der Dt. Werberat ist ein Skandal!

Schau Dir mal diesen Leckerbissen hier an mit Reaktion des Werberates weiter unten im Text:

http://www.maskulist.de/stefanel.htm

Grüße von Michail

Re: Der Deutsche Werberat?

T.Lentze, Sunday, 16.01.2005, 20:43 (vor 7689 Tagen) @ michail

Als Antwort auf: Der Deutsche Werberat? von michail am 16. Januar 2005 18:10:52:

Der Dt. Werberat ist ein Skandal!
Schau Dir mal diesen Leckerbissen hier an mit Reaktion des Werberates weiter unten im Text:
http://www.maskulist.de/stefanel.htm
Grüße von Michail

Hallo Michail,

deine Mitteilung war nicht an mich gerichtet, aber ich möchte dennoch dazu sagen: Nicht verzagen ! Man könnte dem Werberat fortan gleichzeitig mitteilen, daß man seine Antworten veröffentlichen, kommentieren und kommentieren lassen wird.
Steter Tropfen höhlt die Betonköpfe !

Grüße

Thomas

Re: aktion gegen männerfeindliche werbung

Thomas, Monday, 17.01.2005, 00:37 (vor 7689 Tagen) @ nerdfilms

Als Antwort auf: aktion gegen männerfeindliche werbung von nerdfilms am 15. Januar 2005 16:14:50:

Bei dieser neuen Broschüre des VafK – Augsburg/Schwaben

http://www.vafk-schwaben.de/downloads/discriminations_Sells.pdf (1,0 MB, pdf)

handelt es sich um das Gegenstück zu einer mit Steuermitteln finanzierten Broschüre der Bayerischen Gleichstellungsbeauftragten: Sex Sells? Mit mir nicht! http://www.gleich-im-netz.de/assets/applets/Sex.pdf

Hier soll augenscheinlich ein falsches Bild konstruiert und Klischees aufrecht erhalten werden, um die angebliche Opferrolle der Frau noch weiter hervorzuheben, welches anscheinend notwendig ist, um die fortschreitende Übervorteilung der Männer und Hauptsteuerzahler noch begründen zu können.
Mit „Discrimination Sells? Mit mir nicht!“ haben wir versucht darzustellen, dass dies geschlechterverdreht ebenfalls ihr Ziel findet und es keineswegs Frauen sind, die in der Werbung und Öffentlichkeit diskriminiert werden, wie der Bevölkerung aus einschlägigen Kreisen einsuggeriert wird. Männer werden in der Werbung, den Medien und in der Politik oft auf bestimmte Klischees, Rollen oder Eigenschaften reduziert. Längst überfällig wehren sich auch Männer gegen die zunehmende Diskriminierung in der Werbung und der Öffentlichkeit. Zwar werden auch Frauen sexistisch in der Werbung dargestellt, sind aber von Diskriminierungen und erniedrigenden Darstellungen weitgehend verschont, während Männer zunehmend damit konfrontiert werden, flächendeckend in Werbung, den Medien und in der Gesellschaft als Trottel, Pantoffelhelden, Gewalttäter, Kinderschänder, Vergewaltiger und Ehebrecher dargestellt zu werden.

Grüße aus Augsburg
Thomas, Edmund, Herbert
VafK Augsburg/Schwaben
http://www.vafk-schwaben.de

Re: Der Deutsche Werberat?

michail, Monday, 17.01.2005, 05:16 (vor 7689 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Der Deutsche Werberat? von T.Lentze am 16. Januar 2005 18:43:33:

Hallo Thomas,

schön von Dir zu hören ;-).

Man könnte dem Werberat fortan gleichzeitig mitteilen, daß man seine Antworten veröffentlichen, kommentieren und kommentieren lassen wird.
Steter Tropfen höhlt die Betonköpfe !

Ja, das habe ich vor und am besten ausgedehnt. Je populärer jedoch der Gedanke von Männerdiskriminierung wird, desto schlimmer werden die Träume der unsäglichen Schläfer in den verschiedenen Institutionen werden. Mein letztes Wort beim Werberat (ich habe dort auch mit einer auffällig arroganten Person telefoniert) war auch sinngemäß: "Ich komme wieder". Mehrere Antworten von ihnen habe ich aufbewahrt.

Gruß

Re: Der Deutsche Werberat?

T.Lentze, Monday, 17.01.2005, 16:27 (vor 7688 Tagen) @ michail

Als Antwort auf: Re: Der Deutsche Werberat? von michail am 17. Januar 2005 03:16:59:

Mein letztes Wort beim Werberat (ich habe dort auch mit einer auffällig arroganten Person telefoniert) war auch sinngemäß: "Ich komme wieder". Mehrere Antworten von ihnen habe ich aufbewahrt.

Danke, Michail, für die Ermutigung. Ich stehe also mit meinem Vorschlag nicht allein. Bring doch mal die Adresse des Werberates hier rein, damit möglichst Viele, die es im Grunde wollen, aber noch eines Anstoßes bedürfen, diesen Werberat ebenfalls beraten.

Gruß

Thomas

Die Adresse des Werberates?

michail, Tuesday, 18.01.2005, 04:09 (vor 7688 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Der Deutsche Werberat? von T.Lentze am 17. Januar 2005 14:27:33:

http://www.werberat.de

E-Mail:
werberat@werberat.de

Re: Die Adresse des Werberates? (n/t)

T.Lentze, Tuesday, 18.01.2005, 14:20 (vor 7687 Tagen) @ michail

Als Antwort auf: Die Adresse des Werberates? von michail am 18. Januar 2005 02:09:34:

Danke Michail, wollte ich sagen ! (oT) (n/t)

T.Lentze, Tuesday, 18.01.2005, 14:21 (vor 7687 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Die Adresse des Werberates? (n/t) von T.Lentze am 18. Januar 2005 12:20:23:

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