Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das ist in D los

Femi, Friday, 14.01.2005, 22:03 (vor 7691 Tagen)

Gleichstellung geplant: Arbeitgeberpräsident findet geplantes Antidiskriminierungsgesetz "systemwidrig" (14.01.05)

In einer Woche steht der Entwurf der Bundesregierung für ein "Antidiskriminierungsgesetz" auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages. Es soll Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung verhindern. Das Paket umfasst das Arbeitsrecht und den Rechtsverkehr zwischen Privatleuten. Während Behindertenverbänden das Ganze nicht weit genug geht, laufen Arbeitgeber und Hausbesitzer Sturm gegen das Gesetzesvorhaben.

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Re: Das ist in D los

pit b., Friday, 14.01.2005, 22:41 (vor 7691 Tagen) @ Femi

Als Antwort auf: Das ist in D los von Femi am 14. Januar 2005 20:03:46:

Während Behindertenverbänden das Ganze nicht weit genug geht, laufen Arbeitgeber und Hausbesitzer Sturm gegen das Gesetzesvorhaben.

Weil die Beweislast nicht beim Kläger sondern beim Angeklagten liegt!
Fühlt sich jemand von einem Vermieter benachteiligt, so muss der Vermieter
beweisen dass es Bewerber nicht benachteiligt. Stell ich mir nicht einfach
vor. Im Zweifel gegen den Angeklagten, also!
Es drohen Massen von Anzeigen, Schadensersatz- und
Schmerzensgeldforderungen gegen die sich Angeklagte zur schwer verteidigen
können. Leicht verdientes Geld! Extrem leicht!

Re: Das ist in D los

Sven74, Friday, 14.01.2005, 22:49 (vor 7691 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Re: Das ist in D los von pit b. am 14. Januar 2005 20:41:42:

Während Behindertenverbänden das Ganze nicht weit genug geht, laufen Arbeitgeber und Hausbesitzer Sturm gegen das Gesetzesvorhaben.
Weil die Beweislast nicht beim Kläger sondern beim Angeklagten liegt!
Fühlt sich jemand von einem Vermieter benachteiligt, so muss der Vermieter
beweisen dass es Bewerber nicht benachteiligt. Stell ich mir nicht einfach
vor. Im Zweifel gegen den Angeklagten, also!
Es drohen Massen von Anzeigen, Schadensersatz- und
Schmerzensgeldforderungen gegen die sich Angeklagte zur schwer verteidigen
können. Leicht verdientes Geld! Extrem leicht!

Habe einen Beruf mit einem Frauenanteil von ca. 75%. Also werde ich mich eifrig bewerben und dann bei einer Absage den Arbeitgeber verklagen.

....

Oh schei..., ich bin ja ein Mann und kann damit ja nicht diskriminiert werden. So ein Pech!

Sven74

Re: Das ist in D los

Lecithin, Friday, 14.01.2005, 23:18 (vor 7691 Tagen) @ Femi

Als Antwort auf: Das ist in D los von Femi am 14. Januar 2005 20:03:46:

Na dann möchte ich auch als Linksabbieger vorgelassen werden dürfen, und zwar immer, wenn es mich dünkt, ich bräuchte das gerade. Ansonsten nicht!

Wir wissen doch, dass eine Anti-Diskriminierung in aller Regel eine Neu-Diskriminierung mit entgegengesetztem Vorzeichen ist. Das ist doch nun bekannt. Und man kann ja nun wirklich nicht mehr davon sprechen, dass im Lande irgendwer noch dikriminiert ist. Es sieht so aus, als sollte alles demontiert werden von Rot-Grün, solange die noch irgendwas zu sagen haben.

Wie blubberblöd ist denn dieses Regierungs-GmbH nun wirklich?

Volksabstimmung zur vorzeitigen Abwahl des Kanzlers möglich? Gab es das nicht schonmal?

Wie groß muss der Rausch sein, immer wieder was zum Zerstören, Abbauen, Demotivieren, Verunsichern des eigenen Volkes vorzufinden. Soviel, wie die abbauen, soviel haben andere vormals aufgebaut...

Gute Nacht!
Lecithin

Re: Das ist in D los

Nikos, Saturday, 15.01.2005, 12:53 (vor 7690 Tagen) @ Femi

Als Antwort auf: Das ist in D los von Femi am 14. Januar 2005 20:03:46:

Der Feminismus verursacht viele und großere Probleme noch, warte es mal ab.

Nikos

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