Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

Alex, der Eidgenosse, Friday, 14.01.2005, 12:57 (vor 7691 Tagen)

Hola hombres!

Soeben ist im schweizer Weltwoche-Magazin (www.weltwoche.ch; Ausgabe 02/05) ein Artikel erschienen, der sich mit der steigenden Vorliebe schweizer Männer für ausländische Frauen befasst ("Kein Salz auf unserer Haut"). Nicht ganz ungeschoren kommt dabei natürlich die weibliche Emanzipationsbewegung davon, die in den letzten Jahren die Männer psychologisch erniedrigt und massiv verleumdet hat. Zum Glück ist dieser Artikel von einer Frau (!) verfasst worden; bei einem Mann wäre die Zensur sicherlich nicht weit gewesen... ;-)

PS: Also ein kleines, schadenfreudiges Schmunzeln kann ich mir mittlerweile schon nicht verkneifen.. vor ein paar Jahren hätte ich noch Mitleid gehabt mit den Frauen, aber jetzt nicht mehr ;-)

Grüsse,
Alex

Kein Salz auf unserer Haut

Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

bubbles, Friday, 14.01.2005, 13:53 (vor 7691 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von Alex, der Eidgenosse am 14. Januar 2005 10:57:04:

Warum sollte der Artikel, wäre er von einem Mann geschrieben worden, zensiert werden?
Ich finde nicht, dass in dem Artikel die schweizer Frauen schlecht bei weg kommen.
Es ist doch eher beschämend für die Männer, dass sie tatsächlich nur eine Frau suchen, die ohne zu murren ihren Dreck mitwegmacht und finanziell von ihnen abhängig ist .

Bubbles

Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 14:00 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von bubbles am 14. Januar 2005 11:53:19:

Warum sollte der Artikel, wäre er von einem Mann geschrieben worden, zensiert werden?
Ich finde nicht, dass in dem Artikel die schweizer Frauen schlecht bei weg kommen.
Es ist doch eher beschämend für die Männer, dass sie tatsächlich nur eine Frau suchen, die ohne zu murren ihren Dreck mitwegmacht und finanziell von ihnen abhängig ist .
Bubbles

Woher weisst du, dass diese Frauen ohne zu murren den Dreck wegmachen ? Ein Klischee, nämlich das der ausgenutzen "Drittweltfrau", das hat durchaus eine rassistische Note.
Vielleicht suchen sie ganz einfach Frauen, die ihre Weiblichkeit leben, und nicht ständig mit den Männern wett(g)eifern.

Gruss Scipio

Re: Interessanter Artikel im schweizer

bubbles, Friday, 14.01.2005, 14:13 (vor 7691 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von Scipio Africanus am 14. Januar 2005 12:00:17:

Woher weisst du, dass diese Frauen ohne zu murren den Dreck wegmachen ? Ein Klischee, nämlich das der ausgenutzen "Drittweltfrau", das hat durchaus eine rassistische Note.
Vielleicht suchen sie ganz einfach Frauen, die ihre Weiblichkeit leben, und nicht ständig mit den Männern wett(g)eifern.
Gruss Scipio

Weil im Artikel steht, dass sie es ohne zu murren machen!
Definiert man Weiblichkeit über Hausarbeit?

Gruß zurück, bubbles

Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

Alex, der Eidgenosse, Friday, 14.01.2005, 14:19 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von bubbles am 14. Januar 2005 11:53:19:

Warum sollte der Artikel, wäre er von einem Mann geschrieben worden, zensiert werden?

Weil es heutzutage den Männer quasi "verboten" ist, Frauen zu kritisieren. Das wäre ein machomässiger Akt ohnegleichen um die Frauen noch weiter zu unterdrücken.

Ich finde nicht, dass in dem Artikel die schweizer Frauen schlecht bei weg kommen.

Doch! lies doch mal: "..kalte Herzen.. / .. Männerschuhe.. / Patriarchatsverschiebung.." zT Frauenzitate ;-)

Es ist doch eher beschämend für die Männer, dass sie tatsächlich nur eine Frau suchen, die ohne zu murren ihren Dreck mitwegmacht und finanziell von ihnen abhängig ist.

Ooh.. komm schon.. ich möchte auch 50% des Lohnes meiner Frau einfach so ausgeben können und dann opfermässig behaupten, sie würde mich unterdrücken.. ;-)

PS: Such Dir Deinen Mann doch in Kuba! Mir doch egal! ;-)

Gruss
Alex

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 14:22 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von bubbles am 14. Januar 2005 12:13:48:

Woher weisst du, dass diese Frauen ohne zu murren den Dreck wegmachen ? Ein Klischee, nämlich das der ausgenutzen "Drittweltfrau", das hat durchaus eine rassistische Note.
Vielleicht suchen sie ganz einfach Frauen, die ihre Weiblichkeit leben, und nicht ständig mit den Männern wett(g)eifern.
Gruss Scipio

Weil im Artikel steht, dass sie es ohne zu murren machen!
Definiert man Weiblichkeit über Hausarbeit?
Gruß zurück, bubbles

Mir gehen nun mal diese Gutmenschstereotypen auf den Sack. Das arme Negerlein, das ausgenutzt abhängige. Wer wen in einer Beziehung ausnutzt kann der Gutmensch an der Hautfarbe sehen ? Oder am Geschlecht ?
Wenns so im Artikel steht, muss es ja nicht wahr sein, auch nur ne Meinung.
Weiblichkeit definieren ... da haben wirs ... es gibt Frauen, die LEBEN Weiblichkeit, mit oder ohne Hausarbeit.

Gruss Scipio

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Alex, der Eidgenosse, Friday, 14.01.2005, 14:23 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von bubbles am 14. Januar 2005 12:13:48:

Weil im Artikel steht, dass sie es ohne zu murren machen!
Definiert man Weiblichkeit über Hausarbeit?

Es gibt da in der Schweiz ein Sprichwort: Entweder man hat das "Fünferli" (Geldmünze) oder das "Weggli" (Brötchen). Beides zusammen geht leider nicht. Den mal darüber nach... ;-)

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Bubbles, Friday, 14.01.2005, 14:28 (vor 7691 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von Alex, der Eidgenosse am 14. Januar 2005 12:19:47:

Ooh.. komm schon.. ich möchte auch 50% des Lohnes meiner Frau einfach so ausgeben können und dann opfermässig behaupten, sie würde mich unterdrücken.. ;-)

Wenn ein Mann eine Frau heiratet, die weder eine Ausbildung hat noch arbeiten geht, braucht er sich dann ja wohl nicht zu beschweren, dass sie auf seine Kosten lebt. Das ist dann ja wohl so gewollt.
Laut dem Artikel wollen doch die Männer genau das: keine Frau die so ist wie sie selber, also arbeitet, finanziell unabhängig ist und von ihm verlangt seinen Teil an der Haus- und Kinderarbeit zu übernehmen.
Was denn jetzt?

Bubbles

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Expatriate, Friday, 14.01.2005, 14:38 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von bubbles am 14. Januar 2005 12:13:48:

Weil im Artikel steht, dass sie es ohne zu murren machen!

Dazu zitier ich mal 'ne Stelle:

""In einer Umfrage vom letzten Jahr äusserten sich Schweizer Paare mit traditioneller Aufteilung von Haus- und Berufsarbeit sehr zufrieden über ihr Zusammenleben. Die unzufriedensten Paare hingegen waren jene mit der egalitärsten Aufteilung von Beruf, Haushalt und Kinderbetreuung.""

Und genauso sind die Frauen noch erzogen, eine Aufteilung der Aufgaben hin zu demjenigen, der's eben besser kann. Nicht so, als dass von jeder Taetigkeit jeder genau 50% machen muss, was letztendlich auch uneffektiver ist.
Die Thai oder Afrikanerin ist gluecklich in ihrer Hausfrauenrolle und fuer sie ist nichts negatives dabei, warum auch? Die sind eben nicht auf dem Trip, dass Hausarbeit fuer frauchen minderwertig ist und sie sich nun umbedingt selbstverwirklichen muss.
Noch nicht, solange sie nicht diese Floehe von Emanzen in die Ohren gesetzt bekommen.
Prost!

Re: Interessanter Artikel im schweizer

crazyPhil, Friday, 14.01.2005, 14:39 (vor 7691 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Bubbles am 14. Januar 2005 12:28:27:

Ooh.. komm schon.. ich möchte auch 50% des Lohnes meiner Frau einfach so ausgeben können und dann opfermässig behaupten, sie würde mich unterdrücken.. ;-)

Wenn ein Mann eine Frau heiratet, die weder eine Ausbildung hat noch arbeiten geht, braucht er sich dann ja wohl nicht zu beschweren, dass sie auf seine Kosten lebt. Das ist dann ja wohl so gewollt.

Richtig. Nicht gewollt ist aber, daß diese Frau sich dann als "Unterdrückte", als "Opfer" sieht oder dies von anderen eingeredet bekommt.

Steht im übrigen bereits oben :-)

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 14:40 (vor 7691 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Bubbles am 14. Januar 2005 12:28:27:

Ooh.. komm schon.. ich möchte auch 50% des Lohnes meiner Frau einfach so ausgeben können und dann opfermässig behaupten, sie würde mich unterdrücken.. ;-)

Wenn ein Mann eine Frau heiratet, die weder eine Ausbildung hat noch arbeiten geht, braucht er sich dann ja wohl nicht zu beschweren, dass sie auf seine Kosten lebt. Das ist dann ja wohl so gewollt.
Laut dem Artikel wollen doch die Männer genau das: keine Frau die so ist wie sie selber, also arbeitet, finanziell unabhängig ist und von ihm verlangt seinen Teil an der Haus- und Kinderarbeit zu übernehmen.
Was denn jetzt?
Bubbles

Die Sache liegt so einfach nicht. Welche finanziell unabhängige Frau, die beruflich Karriere gemacht hat und gut verdient hat einen Mann, der ihr lediglich den Haushalt besorgt ? Die Frau will sich doch nicht ausnutzen lassen. Da genau liegt das Problem. Was immer der Mann macht, welche Rolle er auch übernimmt, er ist immer der Profiteur. Geht er 100 % arbeiten, und die Frau schaut für Haus und Kind, nutzt er Sie aus, weil sie ihm den Dreck wegmachen muss. Ist er zu Hause und macht den Haushalt, lässt er sich aushalten. Und alles was dazwischen liegt ist sowieso eine Zumutung für die Frau, wegen Doppelbelastung und so.
Das eigentliche Problem ist, dass die feministisch verbildete Frau nicht zufriedengestellt werden kann. Sie ist immer Opfer, immer die übervorteilte, immer die ausgenutzte. Da liegt der Hase im Pfeffer.

Gruss Scipio

Kleine Ergänzung

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 15:14 (vor 7691 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Scipio Africanus am 14. Januar 2005 12:40:01:

Männer haben es einfach satt, sich den Arsch bis zum Genick aufzureissen, dami SIE sich selbstverwirklichen kann, und sich dabei noch als Unterdrücker schlecht und schuldig zu fühlen.
Darum Männer, lasst die Emanzen sich selbst verwirklichen und versorgen und befriedigen. Emanzipation des Mannes heisst, sich nicht mehr immer für SIE verantwortlich zu fühlen. Wir sind keine Frauenbefriedigungsversorgungsunterhaltungsmaschinen. So, auch das musste mal gesagt werden :)

Gruss Scipio

Wie definiert man denn Weiblichkeit?

Interessierter, Friday, 14.01.2005, 15:17 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von bubbles am 14. Januar 2005 12:13:48:

Definiert man Weiblichkeit über Hausarbeit?
[quote]Gruß zurück, bubbles
[/quote]

Und vor allem: Wie definierst Du denn "Weiblichkeit"? Über Körpereigenschaften? Über Kleidung? Über Verhaltensmuster?

Und werden die Frauen aus dem Trikont denn nach Europa verschleppt und dort versklavt (zwangsverheiratet) oder kommen sie nicht doch eher freiwillig?

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Friday, 14.01.2005, 16:08 (vor 7691 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Expatriate am 14. Januar 2005 12:38:16:

Hallo zusammen

Nun ja mein lieber Expatriate, nur du weisst sehr wohl, wie das in afrikansichen oder asiatischen Familien in der Regel so funktioniert ;-))

Das sind in den meisten Fällen Famililenclans. Da leben mehrer Familienmitglieder unter einem Dach. Mutter, Grossmutter, Tante, Schwester, etc. Hier werden die Aufgaben im Haushalt klar unter mehreren Frauen aufgeteilt.

Eine sehr gute Freundin von mir ist Thailänderin, sie meinte, sie habe früher nie, aber auch gar nie gekocht, erst als sie in die Schweiz kam, da meinte ihr Mann, das sei nun auch ihr Job. Ich habe etliche Männer erlebt, die gejammert haben, weil die ausländische Frau, Hausarbeit, Kinder und dann noch Arbeit ausser Haus einfach nicht unter einen Hut kriegen, es ist ihnen zu viel.

Mein Schwager ist mit einer Afrikanerin verheiratet. Er arbeitet den ganzen Tag, sie geht zweimal die Woche zu Mc Donalds für ein paar Stunden, schläft jeden Tag bis um 12 Uhr mittags, er kocht und putzt und macht die ganze Arbeit im Haus die anfällt.

Es ist einfach so, dass diese Frauen ganz anders erzogen wurden. Es ist nun mal normal, dass die Frau den Haushalt führt und der Mann die Kohle herbei schafft. Nur ich rate euch allen an, solche Ehen mal ein paar Jahre mitzuverfolgen. Die Frauen lernen sehr schnell, wenn sie hier sind, was für Rechte sie haben, was sie einfordern können und die wenigsten tun das nicht!

Meistens kommen diese Frauen aus dem "Rotlichtmilieu", was nun kein bisschen wertend sein soll, es macht sie nicht zu schlechteren Menschen, zudem haben sie oft kaum Alternativen, sie kommen da nur raus, wenn sie einen Ausländer heiraten, weil ein Mann aus ihrer Kultur, der heiratet keine Frau, die schon mit unzähligen "Falangs" im Bett war.

Aber es prägt diese Frauen auch, wenn sie aus diesem Milieu kommen. Sie haben gelernt, wie sie die Männer dazu bringen, ihnen alle ihre Wünsche zu erfüllen. Einige meiner Freunde haben ihr ganzes Vermögen innerhalb von einem Jahr für ihre thailändischen Freundinnen ausgegeben. Sie wollten Schmuck und Kleider und Kosmetika und einen Geschirrspüler und was es eben noch so gibt und die Männer haben ohne Murren alles angeschafft, sie war ja auch lieb im Bett und hat für ihn gekocht, etc.

Nur oftmals, wenn dann der Schweizer Pass nach fünf Jahren ins Haus geflattert kam, dann ging es verdammt schnell. Kurze zeit später war dann da ein anderer Mann akutell, der wie sie freimütig zugaben, ihnen einfach noch mehr bieten kann, finaziell. Da ist eben auch ein Aufholbedürfnis an Luxus.

Die Kinder haben sie mitgenommen, zahlen müssen die Männer noch jahrelang, weil man meinte, die könnten ja kaum deutsch, die würden in der heutigen Zeit eh keinen Job finden, also hat der Ex für sie aufzukommen, bis sie einen anderen findet, der sie heiratet. Oftmals haben sie auch damit gedroht, die Kinder ins Ausland zu nehmen, wenn er nicht pariert. Ich nehme die Kinder und fahre zu mir nach Thailand oder auf die Philipinen, kannst ja dann schauen, wie du uns findest.

Das hat auch vielen Männern Angst gemacht und sie sagten mir, lieber bezahle ich als dass sie eines Tages abgehauen ist und ich sehe meine Kinder monatelang nicht mehr.

Ein sehr guter Freund von mir, der musste 20`000.-- Schweizer Franken bezahlen, die seine Thaifrau verpielt hat. Thaifrauen spielen oft und leidenschaftlich, ist in ihrer Kultur eben Brauch.

So viele Männer haben bei mir schon vorgejammert, dass die Frau nicht mehr die selbe ist, die sie war, als sie mit ihr in ihrer Heimat gelebt haben. Ich habe einmal ganz bitter böse ironisch zu einem meiner Freunde gesagt: "Nun ja, sei mir nicht böse, aber du bist nicht der erste, der sich eine exotische Frau ins Haus holt, weil er sich damit erhofft, eine Schlampe im Bett zu haben, umso schlimmer ist dann die Enttäuschung, wenn sie feststellen, dass sie nur eine in der Küche haben".

Versteht mich nicht falsch, das trifft sicher nicht auf alle Frauen zu, es gibt sehr wohl, sehr gute und liebe Frauen, egal aus welchem Land sie kommen, man kann da schon einen Glückstreffer landen, nur den kann man auch in der Schweiz landen. Es gibt eben überall solche und solche.

Die Frauen im Ausland, die werden einfach noch oft anders erzogen, nur was denkt ihr, wie sich das ändern würde, wenn die Emanzipation dort auch den selben Stellenwert bekommen würde, wie bei uns.

Was bei der ganzen Sache aber getrennt betrachtet werden muss, egal wie blauäugig dieser Artikel auch erscheinen mag, wenn man ihn wirklich zerpflückt, was man nicht unter den Tisch kehren darf, das ist doch einfach die Tatsache, dass viele Männer müde sind, von diesem dauernden Kräfte messen mit den Frauen. Dass sie sich wünschen, eine Frau zu haben, die sich erst mal einfach um die Familie kümmert, was ist denn schon dabei, wenn man für ein paar Jahre, seine Arbeitskraft und seine Energie in den Dienst der Familie stellt. Die Kinder und den Mann unterstützt und entlastet.

Die Männer mögen nicht um alles streiten, sie möchten Frauen, die bereit sind eben auch Hausfrauen und Mütter zu sein, die nicht denken, sie müssten sich privat und beruflich ständig mit ihrem Mann messen, beweisen, dass sie mehr können, als nur putzen und Kinderärsche säubern.

Eine Familie ist ein Team, es ist nicht schlimm, wenn Frauen sich für ein paar Jahre da voll darauf einlassen. Nur das ist heute ja schon fast verpönt und auch Männer schreiben, dass sie diese 2 1/2 Stunden Hausarbeit ja mit Links machen würden und dass Frauen die zu Hause sind, ja eh kaum was leisten, dann ist das genauso wenig förderlich, wie wenn die Hyperemanzen meinen, nur Hausfrau sein, das sei ja lächerlich, das seien ja nur besitzergreifende Frauen, die ihre Kinder überbehüten und noch stolz darauf sind.

Nichts desto Trotz, dieser Artikel sollte uns Frauen zu denken geben. Klar ist die Argumentation mit der Exotin aus dem Ausland ein bisschen schwach, weil nicht alles Gold ist was glänzt, ich weiss das sehr gut. Nur ist es doch egal, wie man das im Endeffekt begründet. Fakt ist, die Männer wollen nicht mehr so viel kämpfem, sie wollen Frauen, die sich nicht zu schade sind, sich eben auch ein paar Jahre den ganz einfachen Hausarbeiten zu widmen und zwar ohne dabei immer zu jammern und Unterstützung einzufordern. Ohne sich dabei als minderwertig und ausgnutzt vorzukommen. Es ist ein Signla, es ist ein Aufbäumen der Männer, wenn ihr mir nicht bieten könnte, was ich mir wünsche, dann suche ich eben wo anders.

Inwieweit das eine Lösung ist, das wird von Fall zu Fall verschieden sein, auch diese Ehen werden sehr oft geschieden und die Männer stehen dann kein bisschen besser da, als sie das bei einer Schweizer Frau tun. Nur sind diese Frauen viel abhängiger und zumindest die ersten fünf bis sechs Jahre bleiben sie da, auch wenn sie eigentlich keine Lust mehr dazu haben.

Aber trennen wir das Bild der leicht zu führenden Ausländerfrau, was ich ganz, ganz anders kenne...schmunzelt...trennen wir das doch einfach mal von der anderen Kernaussage dieses Artikels.

Männer haben keine Lust mehr die Frauen in ihrem Land zu heiraten, weil die zuviel fordern, zuviel erwarten, sich zu sehr immer messen müssen, macht einfach keinen Spass, ist verdammt anstrengend und zeitraubend.

Also nachdenken darüber sollte man auf jeden Fall. Für mich ist das ein klares Signal, wenn wir nicht anfangen unsere Rollen zu überdenken, wenn wir nicht bereit sind auch mal zu "dienen", im positivsten Sinne des Wortes, dann werden wir irgendwann mal nicht mehr in der Lage sein, Beziehungen zu führen, glückliche Beziehungen zu leben, glückliche Familien zu bilden und ausgeglichen und zufrieden zusammen alt zu werden.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Alex, der Eidgenosse, Friday, 14.01.2005, 16:20 (vor 7691 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Bubbles am 14. Januar 2005 12:28:27:

Was denn jetzt?
Bubbles

Tja, dann zahlen wir halt den Preis der Emanzipation und bleiben alle alleine - Männlein wie Weiblein: Keiner gibt nach und keiner klein bei.. na dann: "Gute Nacht" ;-)

Es gibt doch zwei Sorten von Menschen: Die einen sagen "lieber in schlechter Gesellschaft als alleine", die anderen "lieber alleine als in schlechter Gesellschaft" Zu welcher Sorte gehörst Du? entweder oder...

100 % Zustimmung / Dringende Warnung

T.Lentze, Friday, 14.01.2005, 16:46 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Mein Schwager ist mit einer Afrikanerin verheiratet.

Nur ich rate euch allen an, solche Ehen mal ein paar Jahre mitzuverfolgen. Die Frauen lernen sehr schnell, wenn sie hier sind, was für Rechte sie haben, was sie einfordern können und die wenigsten tun das nicht!

Nur oftmals, wenn dann der Schweizer Pass nach fünf Jahren ins Haus geflattert kam, dann ging es verdammt schnell. Kurze zeit später war dann da ein anderer Mann akutell, der wie sie freimütig zugaben, ihnen einfach noch mehr bieten kann, finaziell.

So viele Männer haben bei mir schon vorgejammert, dass die Frau nicht mehr die selbe ist, die sie war, als sie mit ihr in ihrer Heimat gelebt haben.

Für Alle, die mit dem Gedanken liebäugeln, sich eine "unverdorbene" Frau aus dem Ausland zuzulegen, sollte das eine dringende Warnung sein.

Ich selbst hatte während meines langjährigen Afrika-Aufenthaltes keineswegs die Absicht, mit meiner dort geborenen Ehefrau und dem gemeinsamen Kind nach Europa zurückzukehren. Es waren politische Umstände, die mich zwangen. Gleichwohl muß ich mich heute noch gegen den indirekten Vorwurf des Sextourismus verteidigen.

Ihre Verhaltens-Veränderung begann bereits vor unserer Ausreise. Während ich in der Hauptstadt die Ticketts besorgte, ließ sie sich von einem unserer schwarzen Nachbarn schwängern. Das Kind, das sie hier zur Welt brachte (ihr drittes), ist dann zu meinem Glück - und wohl durch Gottes Willen - gestorben.

Nicht die Umstände, die zur Trennung und Scheidung führten, sondern die rechtliche Situation, in der ich mich als deutscher Mann befinde, brachten mir die schlimmste Demütigung bei, die ich in meinem bisherigen Leben erlitten habe. Mit realitätsgerechtem Sarkasmus sagte mir die Frau: "Der Ausländer hier bist du." Nachdem ich bereits fast allen Besitz in Afrika zurücklassen mußte (drei Grundstücke, Haus), wurde ich hier indirekt ein Zweitesmal enteignet worden.

Eine ausländische Frau hat hier einen DOPPEL-BONUS: Sie ist Frau und Ausländerin zugleich. Damit genießt sie die absolute Narrenfreiheit.

Ich will einräumen, daß der Kampf gegen dieses Unrecht mich stärker gemacht hat und daß ich auch Erfolge errungen habe.

Aber jetzt, als Mitt-50-er, ist meine Einstellung die: Es kommt mir keine Frau mehr ins Haus. Ich will in Frieden weiterleben. Mein Abitur habe ich soeben gemacht, demnächst will ich studieren. Ich brauche keine Frau mehr, um mich an ihr zu definieren. Das ist "meine" Art von Emanzipation.

Dank an Jolanda für ihre Mitteilungen!

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Nikos, Friday, 14.01.2005, 17:30 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von bubbles am 14. Januar 2005 12:13:48:

Woher weisst du, dass diese Frauen ohne zu murren den Dreck wegmachen ? Ein Klischee, nämlich das der ausgenutzen "Drittweltfrau", das hat durchaus eine rassistische Note.
Vielleicht suchen sie ganz einfach Frauen, die ihre Weiblichkeit leben, und nicht ständig mit den Männern wett(g)eifern.
Gruss Scipio

Weil im Artikel steht, dass sie es ohne zu murren machen!
Definiert man Weiblichkeit über Hausarbeit?<

Und DU willst definieren, was diese Frauen für sich als gut oder schlecht zu empfinden haben? Eine Zumutung bist Du. Vielleicht mag sie Hausarbeit.

Die Sache ist einfacher: Wenn die Männer jahrzehnten lang immer nur als schlecht angesehen würden, dann suchen sie sich halt langsam aber sicher etwas anderes, etwas wo sie sich geborgen und angenommen und als Menschen akzeptiert fühlen. Die Männer sind halt Männer, und die wenigsten fühlen sich mit feministische Weibliche-Männer wohl und zufrieden (evl. Homosexuelle Männer könnte sich mit einer Feministin vertragen, ist aber auch nicht sicher), die Mehrheit ist immer stärker bereit, vieles auf sich zu nehemn, nur um mit echte Weibliche-Frauen zusammen zu sein.

Sag mir bitte einen einzigen vernünftigen Grund, warum ich eine Femi-Frau heitaten soll? Damit ich jedes F...en durch die Frauenbeauftragte regeln muss bzw quottieren muss (kein Sex, du hast nicht gespült und deine Gründe sind mir egal)? Oder damit ich sicher sein kann, daß ich der (erste, zweite..) dritte bin, in ihre Kette von "Nach drei Scheidungen sollte frau eine Porsche fahren"?

Habt Ihr sie noch alle? Feministinnen hassen Männer und bekommen nun die Quittung, bleiben allein, und machen Karriere. Viel Spaß noch.

Ist doch auch was.

Nikos

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Friday, 14.01.2005, 18:08 (vor 7691 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Nikos am 14. Januar 2005 15:30:51:

Lieber Nikos,

Habt Ihr sie noch alle? Feministinnen hassen Männer und bekommen nun die Quittung, bleiben allein, und machen Karriere. Viel Spaß noch.
Ist doch auch was.
Nikos

Nicht aufregen...zwinkert....klar bekommen die Frauen die Quittung, aber nicht nur Feministinnen, nein auch Frauen wie ich und ich bin keine, glaube mir...schmunzelt.

Dass das normal ist und uns allen zu denken geben sollte, das habe ich bereits gesagt, es war mir aber auch ein Anliegen, den Männern zu sagen, dass sich nichts, aber auch gar nichts ändern würde, wenn die nächsten 20 Jahre vor allem Ausländerinnen geheiratet werden. Die Scheidungen würden nicht weniger werden, die Rechte für die Frau bleiben die gleichen, der Zahlesel bleibt der Mann.

Ihr könnte die Frauen hier damit bestrafen, klar, aber ihr könnt euch nicht unbedingt sicher sein, dass es euch nach ein paar Jahren nicht genauso ergehen wird, wie das heute der Fall ist mit einer Schweizer oder eine Deutschen Frau.

Bei der Scheidung meines Freundes von einer Philipinin meinte der Richter, als ihre Frau hat keinen Beruf erlernt, sie kann kaum deutsch, auf dem heutigen Arbeitsmarkt ist ihr als Ausländerin nicht zuzumuten, dass sie einen Job sucht, sie müssen für sie aufkommen, bis sie einen anderen Mann findet, der sie heiratet, aber bis dahin ist es ihre Sache, für sie und ihre Kinder zu sorgen.

Man muss das klar trennen, finde ich auf jedenfall. Das eine ist die Verweigerung der Männer, eine Frau aus ihrem Land zu heiraten, dafür gibt es genug Gründe. Das andere ist, zu meinen, indem man eine Ausländerin heiratet sei man nun auf der sicheren Seite, denn das ist nicht der Fall.

Einen lieben Gruss an dich und ein schönes Wochenende, möglichst mit wenig Aerger ;-))

Herzlichst
Jolanda

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 18:14 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Du hast die Schattenseiten betont. Es zeigt sich aber, dass solche Ehen nicht häufiger geschieden werden.

Es zeigt sich eins ganz deutlich. Das Stereotyp von der ausgenutzten "Drittweltfrau" und dem ausnutzenden Ehemann aus der ersten Welt, wie uns das die feministische Ideologie weismachen will, stimmt so nicht. Wie ich bereits in einem vorherigen Artikel gesagt habe : Wer wen in einer Bezeihung ausnützt und ob überhaup, das ist eine offene Frage, die so leicht nicht zu beantworten ist.

Ist es nicht auch eine Ausbeutung, wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt, und er nur benutzt wird, damit SIE eine Aufenthaltsbewilligung erhält ?
Das ärgerliche am Gutmenschentum ist die Einfältigkeit des Denkens, diese Eindimensionalität, schwarz und weiss. Hier gut, dort böse. Vorgefasste Meinungen, die sich aus ideologischer Verbohrtheit ergeben.

Scipio

Re: Wie definiert man denn Weiblichkeit?

Ferdi, Friday, 14.01.2005, 18:27 (vor 7691 Tagen) @ Interessierter

Als Antwort auf: Wie definiert man denn Weiblichkeit? von Interessierter am 14. Januar 2005 13:17:26:


Und vor allem: Wie definierst Du denn "Weiblichkeit"? Über Körpereigenschaften? Über Kleidung? Über Verhaltensmuster?

Ist IMO ganz einfach. Ich definiere Weiblichkeit mit der Fähigkeit zu gebären und dem Vorhandensein der dazu notwendigen Organe. Alles andere ist gesellschaftliche Sozialisation, ist daher künstlich und unterliegt Veränderungen.

Gruss,
Ferdi

Das Glück

Nick, Friday, 14.01.2005, 19:02 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Liebste Jolanda!

Ja, der Artikel ist das sensible, präzise Soziogramm / Psychogramm einer unermeßlichen menschlichen Katastrophe: ein epidemischer Wahn, hoch ansteckend, absolut tödlich, vollkommen unheilbar!

Du sagst es ganz richtig: Die Liebe von Mann und Frau bedeutet, "einander zu dienen"! Das ist das ganze, schlichte Geheimnis, das einfache Tor zum ganz einfachen Glück des Menschen. Es kostet nichts, es ist umsonst, es ist ein Geschenk. Dieses Tor ist aber für die allermeisten Menschen inzwischen fest verschlossen und verrammelt mit Bergen von Unrat. Auch die, die noch den Schlüssel dafür im Herzen haben (mehrheitlich sind das heute in der Tat Männer), bleiben dennoch meistens stecken in dem Gerümpel und dem Schutt, der hinter der behutsam geöffneten Tür aufgetürmt ist: es ist eben fast immer schon jemand anders vorher da gewesen... und mußte urinieren.

Menschliche Freiheit bedeutet die innere und äußere Möglichkeit, das Richtige zu unterscheiden und es tun zu können, und nicht das Verkehrte. Das ist der Rahmen, der vorgegeben ist und den auszufüllen ein Leben wert ist. Auch die Möglichkeit der Umkehr gehört mit zu dieser menschlichen Freiheit, 100 Mal, 1000 Mal, öfter noch, solange es noch nicht vorbei ist.

Das Ziel des Menschen liegt nicht in der Ferne - und ganz gewiß nicht im Kerker des eigenen Ego - sondern im anderen Menschen, für die meisten sonderlich in jenem so ganz und gar anders gearteten Gegenstück, jener verstörend geheimnisvollen, letztlich unergründlichen "zweiten Ausgabe" des Menschen, auf daß beide aneinander und in der Hingabe an dieses Geheimnis des "ganz Anderen" Ergänzung, Vollständigkeit, Frieden im Herzen finden mögen. Das ist in sich so überaus weise, so einfach und schlicht, so gut von Grund auf und so vollkommen in seiner ganzen Anlage. Aber es ist fast immer zerstört!

"Wer sein Leben behalten will, der wird es verlieren, aber wer sein Leben verliert, der wird es finden" - über diesen abgründig wahren Satz wird heute oft nur noch gehöhnt und gelacht: Siegel der Hölle, zu der sich die Menschen selbst verdammen!

Gesegnet sind die, die sich die Intimität dieser einfachen Wahrheit vom menschlichen Glück bewahrt haben. Flieh! Flieh! Flieh weit, weit weg von jedem, der da einzudringen sucht, um zu vernichten, was in ihm selbst schon längst gestorben und verwest ist!

Das Leben ist ein kurzer Blitz, ein Nichts beinahe, ein Hauch, der schon verweht ist, wenn der gebeugte Grashalm sich wieder aufrichtet. Nichts läßt sich halten, alles entrinnt im Moment seines Erscheinens, nichts Äußeres hat irgend eine Bedeutung, die über das hinausginge, was es eben ist. Nichts - außer der Liebe!

Der Tod der Liebe bedeutet das endgültige Ende des Menschen. Das Leben hat, so kurz und flüchtig es auch sei in der Zeit, die ganze Ewigkeit in sich enthalten, die ungeschmälerte Fülle des Seins, ohne Abzug, ohne Verlust, ohne Tod. Das Leben ist entweder ganz diese Ewigkeit - oder es hat überhaupt niemals irgend ein Leben gegeben und wird auch niemals eines geben. "Wer sein Leben behalten will..."

Wer sucht, der findet auch, mit Gewißheit. Der Mensch ist frei. Er wählt - und seine Wahl wird als endgültig anerkannt sein. Nichts wird fehlen. Wüßten also die Menschen, was "Freiheit" bedeutet, was dieses unfaßbar köstliche Gut, diese erhabene Würde, eigentlich wirklich bedeutet, sie wären über alle Maßen vorsichtig und sorgsam in ihrer Wahl und würden hernach diesen Schatz behüten und bewahren wie ein zerbrechliches Beinahe-Nichts, damit ihm nicht etwa ein Unheil zustoße und es nicht verloren gehe.

Sie wissen es nicht! Sie verlieren alles, weil sie ihre Wahl getroffen haben: "ICH selbst" und sonst nichts weiter.

Das ist der Tod.

Ein lieber Gruß an dich
von Deinem Freund Nick

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Friday, 14.01.2005, 19:03 (vor 7691 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Scipio Africanus am 14. Januar 2005 16:14:59:

Du hast die Schattenseiten betont. Es zeigt sich aber, dass solche Ehen nicht häufiger geschieden werden.

Ja, ich habe die Schattenseiten betont, weil es die nun mal gibt, ich erlebe das jeden Tag, ist nun mal so. Alles hat zwei Seiten, ich denke, das weisst du genau so gut wie ich.

Ich habe aber nicht erzählt, dass die Männer diese Frauen ausbeuten, wer hier wen benutzt, wenn das der Fall ist, das ist nicht so einfach zu sagen. Denn schliesslich profitieren auch beide davon.

Das hat auch nichts, aber auch gar nichts mit Gutmenschendenken zu tun, kein bisschen was.

Es wäre einfach blauäugig, wenn die Männer nun denken würden, sie könnten diesem ganzen Schlamassel entkommen, indem sie einfach eine Ausländerin heiraten. Die Gesetze in unseren Ländern bleiben die gleichen und sie schützen jede Frau, eine Ausländerin mit Sicherheit nicht weniger.

Zudem habe ich nie behauptet, dass solche Ehen häufiger geschieden werden, aber eben auch nicht weniger häufig.

Und verzeih mir, wenn ich als Schweizerin, die auch nicht in euer Klischee von Frauen, dass ihr sehr verinnerlicht habt, wenn ich da nicht rein passe, wenn ich mir erlaube, auch hin und wieder darauf aufmerksam zu machen, dass diese Lösung in meinen Augen keine Lösung ist, die den Männern auf lange Zeit wirklich die Probleme vom Hals schaffen wird.

Vielleicht kann es im Denken der Frauen hier etwas auslösen, ich weiss es nicht, es wäre zu hoffen, aber das ist auch schon alles oder...die Gesetze bleiben gleich scheisse und die Ungerechtigkeiten, die bleiben auch alle bestehen.

Ich finde das durchaus legal, dass zu sagen, denn mir liegen die Männer hier teilweise schon am Herzen, ich kenne einige von ihnen schon seit Jahren. Und wenn ich ehrlichen Herzens denke, dass sich diese Alternative aus diversen Gründen als "Schuss in den Ofen" herausstellen könnten, dann darf ich das auch sagen.

Gruss
Jolanda

Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

Ralf, Friday, 14.01.2005, 19:23 (vor 7691 Tagen) @ bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von bubbles am 14. Januar 2005 11:53:19:

Oh, oh,

jetzt sind doch tatsächlich für gewisse Emanzen schon die pöhsen, pöhsen Masku-Foren schreibwürdiger als die Diskussionen über Mooshammers Hund in gewissen anderen "politischen" Foren... kann ich irgendwie verstehen! :-)

Ich finde nicht, dass in dem Artikel die schweizer Frauen schlecht bei weg kommen.

Na, dass Du das nicht findest, sagt doch eigentlich schon mehr über das Emanzen-Weltbild aus als manche tiefschürfenden Endlos-Postings.

Gruß Ralf

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 19:29 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 17:03:23:

Ich habe das mit dem Gutmenschentum auch nicht auf dich bezogen, sondern auf jene, die immer nur die Frau aus Thailand oder wo immer sie herkommt als die ausgebeutete sehen. Das hast du ja nicht getan. Ich kenn auch solche Fälle oder ähnliche, wie du sie schilderst.
Manchmal kann sich das schon als Illusion erweisen, wenn ein Mann glaubt, die "Exotin" sei so ganz pflegeleicht.
Also, ich bin auch nicht der Meinung, Männer sollten sich einfach ne thai oder weiss was nehmen, und alles wird gut. Die sind vielleicht nicht feministisch, aber wer weiss, sie könnens ja werden. Ich persönlich schätze einfach Frauen, die mit den Füssen auf dem Boden stehen.

Gruss Scipio

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Friday, 14.01.2005, 19:51 (vor 7691 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Scipio Africanus am 14. Januar 2005 17:29:48:

Lieber Scipio

Ich habe das mit dem Gutmenschentum auch nicht auf dich bezogen, sondern auf jene, die immer nur die Frau aus Thailand oder wo immer sie herkommt als die ausgebeutete sehen. Das hast du ja nicht getan. Ich kenn auch solche Fälle oder ähnliche, wie du sie schilderst.
Manchmal kann sich das schon als Illusion erweisen, wenn ein Mann glaubt, die "Exotin" sei so ganz pflegeleicht.
Also, ich bin auch nicht der Meinung, Männer sollten sich einfach ne thai oder weiss was nehmen, und alles wird gut. Die sind vielleicht nicht feministisch, aber wer weiss, sie könnens ja werden. Ich persönlich schätze einfach Frauen, die mit den Füssen auf dem Boden stehen.
Gruss Scipio

-- Dann denken wir ja eigentlich gleich, wir zwei, ja, Frauen die mit beiden Füssen auf dem Boden stehen und denen das Wohl ihrer Familie mehr am Herzen liegt, als ihre Selbstverwirklichung um jeden Preis. Denn dieser Selbstverwirklichungs-Tripp gerade von Frauen, der ja so in Mode gekommen ist, der geht mir so was von auf den Geist ;-)

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Das Glück

Jolanda, Friday, 14.01.2005, 20:05 (vor 7691 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Glück von Nick am 14. Januar 2005 17:02:37:

Mein lieber Freund

Ja, so einfach ist das...lächelt...eigentlich ein einfaches Brot, das Glück, nur wir steigern die Bedingungen ins Endlose, so dass wir schlussendlich nicht mehr im Stande sind, zusammen glücklich zu sein.

Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende :-)

Einen festen Drücker
schickt dir
deine Freundin
Jolanda*****

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Nikos, Friday, 14.01.2005, 20:56 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 16:08:33:

Tolle Jolanda.

Wie immer, fast 100%ige Übereinstimmung mit dem was du sagst. Um mich bei den deutschen Frauen zu rächen (will ich doch gar nicht, wenn schon, soll ich eine Griechin heiraten?), werde ich sicherlich keine "Ausländerin als Freundin" suchen. Ich "suche" sowieso nicht mehr sondern ich "selektiere" sehr vorsichtig.

Doch es läuft sehr viel anders. Die dominanteste Griechin erscheint in meinen (durch den extremen Feminismus völlig durchlöcherten = dadurch aber auch komplet durchleuchteten) Augen als ein Engel (glaube es mir, Griechinnen können sehr-sehr zickig sein.. trotzdem immer noch besser)!

Trotzdem erlauben sie einem Mann, daß er Mann bleibt. Viel mehr fordern sie ihn dazu auf: "Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann!". Sie fördern die Eigenschaft Mann in ihm heraus. Und haben Freude und Spaß an ihrem Mann.

Das nenne ich "Geschlechter freie Marktwirtschaft", die Andersartigkeit wird im Mittelpunkt gestellt und zelebriert.

Ich denke mir, bei alle Emanzipation, das ist der springender Punkt: Das, was Männer an Frauen aus dem freien- feminismusUNverseuchten Ausland als Plus rechnen, ist, daß die Frauen dort, Männer zunächst für ihr Mannsein mögen. Einfach deswegen, weil sie Männer sind. Der Rest kann man immernoch regeln.

In Deutschland (sowie restliche erkrankte Länder: Schweiz, Österreich und vorallem Schweden, habe ich etwas vergessen?) ist es umgekehrt. Dort sind Männer für das Mannsein zunächst verhasst. Erst wenn Mann sich total der (seiner) Frau unterworfen hat, wird darüber beraten und nachgedacht, ob er auch mal irgendetwas darf. Und zwar unter strengen Auflagen.

Das nenne ich "Geschlechter Kommunismus/Stalinismus" oder "Geschlechter Faschismus", es wird gar nicht auf das Anderssein eingegangen, es gibt vordefinierte Gute und Schlechte, und zwar die "Schlechten" werden von den "Guten" definiert.

Das macht aber keiner mehr mit. Es geht nicht mehr um Beziehung, es geht um Machtausübung. Der unsichtbare Vertrauensvertrag, die Basis zwischen den Geschlechtern, ist einseitig gekündigt worden, durch Feministinnen.

Dann kommt aber daher so eine Süße, sie hat womöglich langes Haar, weil sie weißt, daß Männer vielleicht drauf abfahren, sie mag Männer so wie sie sind, und sie mag sich selbst auch, weil sie eine Frau ist und nicht trotzdem. Sie ist anders, sie weißt es, und es macht ihr nicht aus, es gefällt ihr sogar. Sie definiert sich nicht über ihre angebliche Überlegenheit beim Mann (eine solche Überlegenheit ist soweiso Unsinn: Wie in aller Welt können Birnen jemals besser oder schlechter als Äpfel sein? Oder Rote Äpfel besser als Grüne Äpfel? Unvergleichbar da unterschiedlich).

Das, was wir nun erleben, inkl. die Auslandsverheiratung der Schweizer, resultiert aus der veränderte Situation. Nicht mehr und nicht weniger.

Kleiner Tipp: In Zukunft wird sich das "Nicht-Feministin-Sein" als ein erheblich wichtiges Merkmal von heiratswilligen Frauen. Sollte sich die infragekommende Dame nicht ausdrücklich, unmißverständlich und dauerhaft von diese Seuche "Feminismus" distanzieren, bekommt sie eben keinen mehr ab. Es wird nur noch darum gehen, diese Distanzierung festzustellen und zu sichern.

Es gibt einige Punkte, wo man so etwas ziemlich deutlich erkennt. Zb ob man (willige Frau) die Petition zur Vaterschaftstestverbot unterschreibt. Tut sie das, dann ok. Tut sie es nicht (aus welchen Gründen auch immer), dann ist sie schon wieder einen Mann los.

Das praktiziere ich bereits heute schon so. Sicherlich gibt es bei der Methode auch eine kleine Fehlerquote. Immer noch viel besser aber, als mit einer Frau Kinder zu zeugen, die bereits am Anfang sagt:

"Wenn es den Familienfrieden dient, dann ist es nicht schlimm, wenn du fremde Kinder finanzierst"

Da wäre ich ja bekloppt.

Puh, ich muß unbedingt weniger schreiben.

Lieben Gruß
Nikos

Re: Wie definiert man denn Weiblichkeit?

Nikos, Friday, 14.01.2005, 20:59 (vor 7691 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Wie definiert man denn Weiblichkeit? von Ferdi am 14. Januar 2005 16:27:20:

Na ja.

Alice Schwarzer kann womöglich gebären, hat die Organe dazu. Wenn du sie aber als Frau durchgehen lässt, dann wundert es mich nicht, daß sie so viel Unsinn verzapfen darf.

Und daß die Maänner da sitzen, wo sie sitzen.

Nikos

Re: Interessanter Artikel im schweizer

T.Lentze, Friday, 14.01.2005, 22:14 (vor 7691 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Nikos am 14. Januar 2005 18:56:30:

Puh, ich muß unbedingt weniger schreiben.

Im Gegenteil ! -

Bei allem, was du über die Vorzüge ausländischer Frauen (sehr treffend) sagst, ist jedoch zu bedenken, daß die Frauen, wenn sie erst einmal in Deutschland sind, nicht sicher die Frauen bleiben, die sie einmal waren. Das Umfeld spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

T.L.

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Ralf, Friday, 14.01.2005, 22:59 (vor 7691 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Hallo Jolanda,

als Warnung ist Dein Artikel auf jeden Fall super, und alle genannten Punkte und Beispiele sind mit Sicherheit berechtigt.

Versteht mich nicht falsch, das trifft sicher nicht auf alle Frauen zu, es gibt sehr wohl, sehr gute und liebe Frauen, egal aus welchem Land sie kommen, man kann da schon einen Glückstreffer landen, nur den kann man auch in der Schweiz landen.

Na, ich hoffe doch jetzt mal, dass das etwas sehr negativ gesehen ist - wenn es wirklich nur noch um vereinzelte "Glückstreffer" geht (ob nun bei Ausländerinnen oder Schweizerinnen), dann wären wir tatsächlich arm dran.
Immerhin sagt der Artikel aber folgendes:

"Die Scheidungsrate bei Ehen zwischen Schweizerinnen und Ausländern beträgt über 45 Prozent, diejenige zwischen Schweizern und Ausländerinnen hingegen sensationell tiefe 30 Prozent. Der Durchschnitt aller in der Schweiz geschiedenen Ehen liegt bei 41 Prozent.

KLar sind die 30% immer noch heftig, und lassen viel Raum für die von Dir genannten Fälle. Aber es sind eben trotzdem unterdurchschnittlich viele!

Was bei der ganzen Sache aber getrennt betrachtet werden muss, egal wie blauäugig dieser Artikel auch erscheinen mag, wenn man ihn wirklich zerpflückt, was man nicht unter den Tisch kehren darf, das ist doch

Dem Rest Deines Beitrages kann ich nur zustimmen.

Gruß Ralf (wir kennen uns noch aus dem EMMA-Forum... :-) )

Re: 100 % Zustimmung / Dringende Warnung

Magnus, Saturday, 15.01.2005, 03:53 (vor 7691 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: 100 % Zustimmung / Dringende Warnung von T.Lentze am 14. Januar 2005 14:46:26:

Mein Schwager ist mit einer Afrikanerin verheiratet.
Nur ich rate euch allen an, solche Ehen mal ein paar Jahre mitzuverfolgen. Die Frauen lernen sehr schnell, wenn sie hier sind, was für Rechte sie haben, was sie einfordern können und die wenigsten tun das nicht!
Nur oftmals, wenn dann der Schweizer Pass nach fünf Jahren ins Haus geflattert kam, dann ging es verdammt schnell. Kurze zeit später war dann da ein anderer Mann akutell, der wie sie freimütig zugaben, ihnen einfach noch mehr bieten kann, finaziell.
So viele Männer haben bei mir schon vorgejammert, dass die Frau nicht mehr die selbe ist, die sie war, als sie mit ihr in ihrer Heimat gelebt haben.

Für Alle, die mit dem Gedanken liebäugeln, sich eine "unverdorbene" Frau aus dem Ausland zuzulegen, sollte das eine dringende Warnung sein.
Ich selbst hatte während meines langjährigen Afrika-Aufenthaltes keineswegs die Absicht, mit meiner dort geborenen Ehefrau und dem gemeinsamen Kind nach Europa zurückzukehren. Es waren politische Umstände, die mich zwangen. Gleichwohl muß ich mich heute noch gegen den indirekten Vorwurf des Sextourismus verteidigen.

Hast du noch Kontakt zu deinem Kind?

Magnus

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Saturday, 15.01.2005, 04:17 (vor 7691 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Nikos am 14. Januar 2005 18:56:30:

Nein, Nikos, du musst sicher nicht weniger schreiben, ich finde sehr gut, was du schreibst und das eigentlich immer ;-))

Ich weiss, was du meinst, von wegen Frau sein und stolz sein darauf und Weiblichkeit lässt sich nur richtig schön ausleben....mit was denn...nun ja mit richtigen Männern, das heisst, mit Männern, die eben noch Männer sind, mit all ihren Vorzügen und Nachteilen.

Ich sage immer, ein Mann darf ruhig ein bisschen Macho sein, ich finde das total in Ordnung, finde das sympathisch. Es hat schon seinen Grund, dass Männer so sind, wie sie sind.

Zudem ist es immer scheisse, wenn man Menschen umerziehen will, sie nach seinen Bedürdnissen formen will. Das tut man nicht, jeder Mensch ist auf seine Art eben einzigartig und zu jedem Menschen gehören gute wie auch weniger gute Seiten, daran wachsen wir.

Ich mag Männer auch genau so wie sie sind. Ich finde Männer sind absolut in Ordnung. Wenn wir aber noch lange an ihnen herum erziehen wollen, dann werden sie bald selber nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind, was wir von ihnen denn eigentlich wollen und das ist so was von scheisse!

Denn es ist genau so, wie die griechischen Frauen sagen.

Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann....und das ist gut so ;-)

Ganz lieber Gruss
Jolanda

Du redest von Bargirls?

Expatriate, Saturday, 15.01.2005, 09:44 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Liebe Jolanda,

nur du weisst sehr wohl, wie das in afrikansichen oder asiatischen Familien in der Regel so funktioniert


Afrikanische Familien kenne ich nicht so sehr, aber asiatische schon, denke ich.

Wir gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus, denn Du schreibst

Meistens kommen diese Frauen aus dem "Rotlichtmilieu"... und
Aber es prägt diese Frauen auch, wenn sie aus diesem Milieu kommen


Daher natuerlich die negative Tendenz, Du sprichst von Prostituierten, ich nicht.
Das Thai-Bargirl kann weder kochen noch irgendwas organisieren, das ist klar. Die kommen mit 12-13 aus dem Isaan nach Bangkok in die Puffs der Locals, wenn sie dafuer zu alt sind, gehts in die Farang-Bars. Das einzige, was sie koennen, ist moeglichst viel Geld aus dem Farang rauszuziehen und daran aendert sich nichts, indem man sie in die Schweiz bringt.
Sorry, wenn man ein Bargirl nach Europa bringt, muss man sich wirklich nicht wundern.

You'll get the girl out of the bar,
but never the bar out of the girl.

weil ein Mann aus ihrer Kultur, der heiratet keine Frau, die schon mit unzähligen "Falangs" im Bett war


Ich wuerde das auch nicht tun. Niemals.

Ich habe mit Prostituierten nichts zu tun, jedenfalls nicht mehr als das uebliche Business dann und wann einmal.
"Normale" junge Frauen in den Zwanzigern, die in gutem sozialem Gefuege aufgewachsen sind und studieren oder arbeiten, koennen sehr wohl ihr Leben organisieren, einen Haushalt schmeissen, oder kochen.

Meine Kleine ruft gelegentlich mal nachmittags an, fragt, wann ich aus dem Office komme. Weil sie was nettes zum Dinner brutzeln will. Komme ich dann heim, ist sie am vorbereiten. Frag ich, ob ich was tun soll. So helfen oder so.
Guckt sie mich mit grossen Augen an, ja, sagt sie, nimm Dir ein Bier und verschwinde aus der Kueche, das ist mein Job, Du stoerst da nur und machst hoechstens noch etwas kaputt. So sinngemaess.

Sag mal, bist doch 'ne patente Frau, ich habe hier noch ein Paar Lackschuhe, die ich sicher nicht mehr brauchen werde. Wie mache ich daraus normale Schuhe? Dass die nicht mehr so fies glaenzen? Sandpapier?

Gruss!

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Expatriate, Saturday, 15.01.2005, 09:49 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 17:03:23:

Zudem habe ich nie behauptet, dass solche Ehen häufiger geschieden werden, aber eben auch nicht weniger häufig.

Aber sicher weniger haeufig, man lese im Artikel:

""Die Scheidungsrate bei Ehen zwischen Schweizerinnen und Ausländern beträgt über 45 Prozent, diejenige zwischen Schweizern und Ausländerinnen hingegen sensationell tiefe 30 Prozent. Der Durchschnitt aller in der Schweiz geschiedenen Ehen liegt bei 41 Prozent."

Cheers!

Re: Super Beitrag! (n/t)

Leser721, Saturday, 15.01.2005, 11:53 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Re: 100 % Zustimmung / Dringende Warnung

T.Lentze, Saturday, 15.01.2005, 12:08 (vor 7690 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: 100 % Zustimmung / Dringende Warnung von Magnus am 15. Januar 2005 01:53:13:

Ich selbst hatte während meines langjährigen Afrika-Aufenthaltes keineswegs die Absicht, mit meiner dort geborenen Ehefrau und dem gemeinsamen Kind nach Europa zurückzukehren.

Hast du noch Kontakt zu deinem Kind?
Magnus

Hallo Magnus,

meine Ex-Ehefrau hat drei Kinder von drei Vätern. Das dritte ist hier kurz nach der Geburt gestorben, wie erwähnt. Das zweite ist von mir. Es ist mein einziges leibliches Kind, ein jetzt 7-jähriger karamelbonbonfarbiger Junge.

Glücklicherweise habe ich Kontakt zu diesem Kind. Aber ich habe dafür kämpfen müssen. Ich hatte es zu tun mit einer sehr engagierten "Opferschutz-Expertin" und Spezialistin für sexuellen Mißbrauch, sowie einem Dipl.-Psych., der als "Hausgutachter" für verschiedenste Gerichte Deutschlandweit tätig ist und dem im gwg-gutachten-Forum zahlreiche Beiträge gewidmet wurden. Diese beiden Gegner habe ich in die Schranken gewiesen, worauf ich mir einiges einbilde. Ohne die Hilfe, die mir durch Lektüre in den Internet-Väterforen geboten wurde, wäre ich allerdings wohl auf verlorenem Posten gewesen. Dieser Kampf war für mich der Einstieg in das Thema Femi-Sexismus.

Dem Jungen geht es gut. Ich habe ihn rechtzeitig in einen Waldorf-Kindergarten mit Ganztagsbetreuung geschickt, so daß er von den elterlichen Querelen so weit wie möglich ferngehalten wurde. Die Gruppenleiterin hat selbst zwei afrikanische Kinder adoptiert bzw. in Pflege genommen; mein Sohn wurde ihr "Liebling". Dann habe ich ihn, gegen den Widerstand der Mutter, an der Waldorfschule angemeldet. Die Mutter hat ihn gleichzeitig in einen Hort gesteckt (d.h. von Schulschluß bis 15 h), in welchem, den Chef eingerechnet, drei Männer arbeiten. (Zufall, sie arbeitet da, vermittelt durchs Sozialamt, weil ich keinen Unterhalt zahle.) Zu diesen Männern habe ich ein ausgezeichnetes Verhältnis.

Ich sehe den Jungen jeden Mittwoch von Schulschluß bis Donnerstag Schulbeginn; sowie jedes zweite Wochende von Samstag bis Montag früh.

Wir haben ein ausgezeichnetes, sehr inniges Verhältnis. Bei mir kriegt er keine Schläge, kuschelt mit mir im Bett, kann sich mit mir sprachlich bestens verständigen. Er hat nämlich keine Muttersprache, sondern nur eine Vatersprache - Deutsch. Die Mutter ist weiterhin Analphabetin, spricht kaum deutsch. Mich möchte sie möglichst vergessen und spricht nur mit mir, wenns nicht anders geht, grüßt mich auch nicht. Da spielt aber auch das deutsche Milieu eine Rolle: sie wird unausdrücklich ermuntert, sich so zu verhalten.

Soweit meine Antwort auf deine kurze Frage.

Grüße,

Thomas.


Re: Interessanter Artikel im schweizer

Nikos, Saturday, 15.01.2005, 12:33 (vor 7690 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von T.Lentze am 14. Januar 2005 20:14:10:

Sicherlich. Nur, der Punkt ist, daß sie zunächst die Männer nicht hassen, für das Mannsein, sondern genau deswegen mögen sie sie. Erstmal ohne weiteren Grund. Das ist ein gutes Polster gegen Feminismus.

Nikos

Re: Interessanter Artikel im schweizer

T.Lentze, Saturday, 15.01.2005, 12:51 (vor 7690 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Nikos am 15. Januar 2005 10:33:42:

Sicherlich. Nur, der Punkt ist, daß sie zunächst die Männer nicht hassen, für das Mannsein, sondern genau deswegen mögen sie sie. Erstmal ohne weiteren Grund.

Dem stimme ich zu.

Das ist ein gutes Polster gegen Feminismus.

Nun ja, die Frage ist, wie lange dies Polster hält. Es gibt auch hier den Tatbestand der Assimilierung.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Aber natürlich ist jeder Fall verschieden. Ich glaube auch, daß, wenn ich von vornherein beabsichtigt hätte, eine Frau nach Deutschland mitzunehmen, ich eine andere Wahl getroffen hätte. Es scheint, daß mein Fall wirklich etwas ungewöhnlich ist.

Grüße,

Thomas.

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Nikos, Saturday, 15.01.2005, 13:21 (vor 7690 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von T.Lentze am 15. Januar 2005 10:51:26:

Nun, es gibt aber auch mehrere Zwischenstuffen.

Sicherlich kann man nicht sagen, alle Griechinnen bleiben weiblich, auch in Deutschland.

Genauso wenig kann man aber sagen, daß alle abgefahrene Reifen zu Unfall führen müssen.

Nur, die Wahrscheinlichkeit, daß eine Griechin plötzlich ihren Mann hasst, und zwar nur deswegen weil er ein Mann ist, ist weitaus geringer, als für eine Deutschin, die meistens von vorne rein ihren Mann hasst, eben nur deswegen weil er ein Mann ist und die restliche Zeit damit verbringt, sich und der Welt nachzuweisen, daß sie dazu gute Grunde hat.

Zwischen diese beiden unterschiedlichen Anfangsvermutungen liegen Welten.

Nikos

Re: Interessanter Artikel im schweizer

T.Lentze, Saturday, 15.01.2005, 13:40 (vor 7690 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Nikos am 15. Januar 2005 11:21:40:

Ich war zweimal in Griechenland, aber ich bin damals nicht auf die Idee gekommen, mich nach Frauen umzuschauen. Vielleicht habe ich da etwas versäumt.

Ich habe aber sehr positive Eindrücke zurückbehalten nicht nur von den Landschaften, sondern auch von den menschlichen Verhältnissen, soweit ich da Zugang hatte. Die Sprache habe ich leider nicht gelernt. Später, in Afrika, war ich vollauf beschäftigt mit dem Französischen. Aber gut, man lernt nicht aus. Deswegen habe ich ja jetzt auch mein Abitur nachgeholt (Note 1,9) und will an der Uni weitermachen.

Grüße,

Thomas

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Nikos, Saturday, 15.01.2005, 13:54 (vor 7690 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von T.Lentze am 15. Januar 2005 11:40:18:

Deswegen habe ich ja jetzt auch mein Abitur nachgeholt (Note 1,9) und will an der Uni weitermachen<

Klasse!

Nikos

Re: Du redest von Bargirls?

Jolanda, Saturday, 15.01.2005, 14:07 (vor 7690 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Du redest von Bargirls? von Expatriate am 15. Januar 2005 07:44:50:

Lieber Expatriate

Und du weisst auch, dass es nicht so leicht ist an gut behütete asiatische Frauen heran zu kommen.

Es ist nun mal so, dass viele die wir Europäer kennen lernen, eben solche sind, von denen du uns auch berichtet hast.

Wenn ein Mann im Ausland arbeitet, so wie du oder wie Thomas es getan hat und dort lebt, dann hat er auf jedenfall die Möglichkeit auch eine ganz "normale" ausländische Frau kennen zu lernen. Davon bin ich absolut überzeugt und ich weiss sehr wohl, dass es dort tolle Frauen gibt.

Ja, du hast Recht, die Frauen dort, die sind ganz anders zu Männern, ich weiss das sehr wohl, mir ist ihre Art ja auch sympathisch, sie sind eben noch richtige Frauen.

Ich will das alles nicht abstreiten. Es ist aber Fakt, dass die Mehrheit der Männer, die eine Thai, Philipina oder was auch immer heiraten, dass die eben doch aus dem Milieu kommt. Ich kenne kaum Männer, die die Chance hatten, eine solche Frau in einer ganz normalen Umgebung kennen zu lernen, auf ganz normalem Weg an sie ran zu kommen.

Diese Gelegenheit hat man schon viel eher, wenn man in dem Land arbeitet und wohnt :-)

Wegen den Schuhen, also ich denke nicht, dass das funktionieren wird, mit dem abschleifen...zwinkert...verschenke die lieber jemandem, der sie so tragen mag, wie sie sind :-)

Herzlicher Gruss an dich
Jolanda

Re: Interessanter Artikel im schweizer

Jolanda, Saturday, 15.01.2005, 14:14 (vor 7690 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Expatriate am 15. Januar 2005 07:49:43:

Ok, ok, die chance ist kleiner. Aber sie ist noch verdammt hoch oder?

Also auf der sicheren Seite steht kein Mann, auch wenn die Chance geschieden zu werden 30 anstatt 40 % ist, sie ist noch hoch genug.

Und ich bin davon überzeugt, dass ein Mann, wenn er eine ausländische Frau heiratet, mit der Gesetzgebung in Deutschland und in der Schweiz dann sehr schlechte Karten hat, wenn sie sich scheiden lassen will.

Wenn diese Frauen nach Deutschland gebracht werden, dann kommt da so viel Einfluss von allen Seiten auf sie zu, unsere Gesetze sind so einseitig, da ist die Versuchung doch einfach gross, die Vorteile für sich auszunutzen.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Interessanter Artikel im schweizer

T.Lentze, Saturday, 15.01.2005, 14:35 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 15. Januar 2005 12:14:52:

Wenn diese Frauen nach Deutschland gebracht werden, dann kommt da so viel Einfluss von allen Seiten auf sie zu, unsere Gesetze sind so einseitig, da ist die Versuchung doch einfach gross, die Vorteile für sich auszunutzen.

Absolut richtig.

Meines Erachtens gibt es nur eine vernünftige Alternative: Man bleibt in dem Land, wo die Weiber noch in Ordnung sind. Muß man dann wieder raus, z.B. weil der Vertrag mit der deutschen Firma oder mit der Entwicklungshilfe-Organisation abgelaufen ist, oder weil einen die Politik oder der Rassismus dazu zwingt, so läßt man die Frau dort. Das ist natürlich besonders schade, wenn schon Kinder da sind und man weiß, daß eine Ausbildung, welche ihren Anlagen gemäß ist, in dem betreffenden Land nicht möglich ist.

Ich kannte dort Deutsche, die es so gemacht haben. D.h. sie haben die Familie nur über Touristen-Visa gelegentlich nach Deutschland einreisen lassen, oder auch gar nicht.

Ein Touristen-Visum kann heute nicht mehr in ein Visum zum Zwecke der Familienzusammenführung umgewandelt werden. Damit hat unsere Regierung reagiert auf Mißbrauch. Dieser hat darin bestanden, daß die Frau ihrem hoffnungsvollen Visum-Vermittler und Heirats-Aspirant in Deutschland einen Tritt in' Arsch verpaßt hat und dann schnell mit einem Reichen die Ehe eingegangen ist. Die Einreisebedingungen sind jetzt sehr erschwert worden, leider zum Nachteil für diejenigen, die es nicht verdient haben.

Grüße,

Thomas.

@Jolanda

Realist, Saturday, 15.01.2005, 19:58 (vor 7690 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Jolanda am 14. Januar 2005 14:08:01:

Hallo Jolanda!

Sehr treffender Beitrag von Dir! Allerdings möchte ich zu folgendem Satz noch etwas anmerken:

"Männer haben keine Lust mehr die Frauen in ihrem Land zu heiraten, weil die zuviel fordern, zuviel erwarten, sich zu sehr immer messen müssen, macht einfach keinen Spass, ist verdammt anstrengend und zeitraubend."

Es gibt auch genug Männer in Deutschland sowie der Schweiz die bekommen aufgrund ihres Aussehens,ihrer geringen Körpergröße und vielleicht wegen ihrem geringen Sozialstatus bzw. Verdienstes keine verwöhnte Europäerin als Partnerin. Es wird nicht nur die Lustlosigkeit sein, denn schließlich ist eine Ehe mit einer außereuropäischen Frau problematischer und kostenintensiver!

Für diese benachteiligten Männer bieten sich nur zwei Möglichkeiten, entweder eine Partnerin aus der Dritten Welt oder lebenslang alleine bleiben.

Die Schweiz ist ebenfalls ein Einwanderungsland und die Geschlechterpopulation zusätzlich in eine Schieflage geraten!

MfG
Realist

Re: @Jolanda

Andreas, Saturday, 15.01.2005, 20:05 (vor 7690 Tagen) @ Realist

Als Antwort auf: @Jolanda von Realist am 15. Januar 2005 17:58:11:

Hallo Realist!

Die Schweiz ist ebenfalls ein Einwanderungsland und die Geschlechterpopulation zusätzlich in eine Schieflage geraten!

Seit wann ist denn die Schweiz ein Einwanderungsland?

Gruß
Andreas

Re: @Jolanda

Jolanda, Saturday, 15.01.2005, 21:59 (vor 7690 Tagen) @ Realist

Als Antwort auf: @Jolanda von Realist am 15. Januar 2005 17:58:11:

Hallo Realist,

Es gibt auch genug Männer in Deutschland sowie der Schweiz die bekommen aufgrund ihres Aussehens,ihrer geringen Körpergröße und vielleicht wegen ihrem geringen Sozialstatus bzw. Verdienstes keine verwöhnte Europäerin als Partnerin. Es wird nicht nur die Lustlosigkeit sein, denn schließlich ist eine Ehe mit einer außereuropäischen Frau problematischer und kostenintensiver!
Für diese benachteiligten Männer bieten sich nur zwei Möglichkeiten, entweder eine Partnerin aus der Dritten Welt oder lebenslang alleine bleiben.

--- Ja, ich weiss, hier hast du natürlich schon recht, das ist sicher auch ein Grund, warum Männer eine Frau aus einem anderen Land heiraten, weil sie in ihrem Land aus obgenannten Gründen keine finden.

Die Schweiz ist ebenfalls ein Einwanderungsland und die Geschlechterpopulation zusätzlich in eine Schieflage geraten!

--- Das verstehe ich nun auch nicht ganz, wie meinst du das...ein Einwanderungsland?

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Du redest von Bargirls?

Ralf, Saturday, 15.01.2005, 23:11 (vor 7690 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Du redest von Bargirls? von Expatriate am 15. Januar 2005 07:44:50:

Das Thai-Bargirl kann weder kochen noch irgendwas organisieren, das ist klar. Die kommen mit 12-13 aus dem Isaan nach Bangkok in die Puffs der Locals, wenn sie dafuer zu alt sind, gehts in die Farang-Bars.

Wo kommen denn diese Weisheiten her?

Mal abgesehen von der vergleichsweise eher unwichtigen Tatsache, dass Barmädchen oft sogar sehr gut kochen können -:), sind die Mädchen in den Farang-Bars so gut wie nie diejenigen, die mit 12 oder 13 Jahren in irgendwelchen lokalen Puffs gearbeitet haben - das sind 2 völlig unterschiedliche "Karrierewege".

Die Belegschaft in den Farang-Bars rekrutiert sich (jedenfalls in Thailand) zum ganz überwiegenden Teil aus Frauen, die eine gescheiterte Thai-Ehe hinter sich haben, jetzt ein oder mehrere Kinder aus dieser Ehe zu versorgen haben und keinen Bock mehr darauf haben, dass durch schlecht bezahlte andere Jobs zu machen.

Gruß Ralf

Re: Du redest von Bargirls?

Jolanda, Sunday, 16.01.2005, 00:50 (vor 7690 Tagen) @ Ralf

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Ralf am 15. Januar 2005 21:11:16:

Hallo Ralf

Nun ja, ich frage dich, woher weisst du das so genau, also Gegenfrage.

Also Expatriate lebt in Asien, du ja vielleicht auch, dann kannst du uns ja aufklären.

Ich bin 4 Monate durch Thailand gereist und war in vielen solchen Bars und ich habe mit den Bargirls abende lang geredet, sie haben mir viel aus ihrem Leben erzählt, woher sie kommen, warum sie das tun und auch welche Männer sie bevorzugen. In meinem Freundeskreis sind zudem auch Thai Frauen, die in Bars gearbeitet haben und ich denke, die wissen schon, was sie sagen.

Ich erzähle nichts, was ich nicht aus erster Hand habe Ralf. Aber ich lasse mich gerne ergänzend aufklären, wenn du mehr weisst.

Es grüsst dich
Jolanda

PS: Zudem ist es mir neu, dass in Thailand so viele Frauen sich scheiden lassen, dass man damit ganze Bars füllen kann.

Re: Du redest von Bargirls?

Ralf, Sunday, 16.01.2005, 08:05 (vor 7689 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Jolanda am 15. Januar 2005 22:50:22:

Hallo Ralf

Hallo Jolanda,

Also Expatriate lebt in Asien,

Ja, das war mir vom Mitlesen her bekannt, sonst wäre meine Antwort auch wesentlich heftiger ausgefallen (sein Beitrag hörte sich eher nach "hab' da mal auf RTL II gesehen, dass.." an).

Ich bin 4 Monate durch Thailand gereist und war in vielen solchen Bars und ich habe mit den Bargirls abende lang geredet, sie haben mir viel aus ihrem Leben erzählt, woher sie kommen, warum sie das tun und auch welche Männer sie bevorzugen.

Ok, ich war 6 x je ca. 2 Wochen in Thailand, kann mich auf Thai unterhalten und thailändische Schrift lesen, aber diese Aufrechnung ist jetzt doch eher lächerlich :-). Eher wundert es mich, dass Du Dich trotzdem Expatriates Posting anschließt. Denn es widerspricht eigentlich allem, was ich entweder selbst gehört oder aber gelesen habe - da sind sich alle Quellen ziemlich einig.

Das war der Auslöser, warum mir Expatriates Posting sauer aufgestoßen ist, und ich unbedingt eine Antwort dazu schreiben wollte. Die hätte ich normalerweise auch ohne schlechtes Gewissen einfach so geschrieben. Da aber einerseits Expatriate halt in Asien lebt (und ich keinen Stuss schreiben wollte), und andernseits (in diesem Fall noch wesentlich wichtiger) im meinem Wohnzimmer ein Ex-Soi-Cowboy-Barmädchen (meine Verlobte) saß, habe ich sie sicherheitshalber vorher interviewt.

Zu den 12-13-Jährigen in lokalen Puffs hat sie gesagt, dass es das bis vor 10-20 Jahren vor allem in Nordthailand häufiger gegeben hätte, aber mittlerweile ziemlich heftig bekämpft würde (OK, kann man jetzt glauben oder auch nicht, hab' häufiger Sachen gelesen, die in ähnliche Richtung gehen, ob das tatsächlich mittlerweile ausgestorben ist - so hat sie es dargestellt -, sei mal dahingestellt).

Die Formulierung, dass die meisten Barmädchen eine gescheiterte Thai-Ehe hinter sich haben, stammt in dieser Form von ihr - ohne vorheriges "Interview" hätte ich es etwas anders formuliert, mit Betonung auf anderen Schwerpunkten. Da es meinen bisherigen Informationen aber auch nicht grundsätzlich widerspricht, habe ich es mal so übernommen (und dabei ihr "bei 1 von 100 ist das anders" stark abgeschwächt zu "meistens ist das so"). Das "keine Lust haben, in anderen schlecht bezahlten Jobs zu arbeiten" habe ich selbst angehängt, basierend sowohl auf früheren Aussagen von ihr selbst, als auch aus sonstigen Quellen.

Da ich zusätzlich noch im Hinterkopf hatte, dass in lokalen Thai-Bordellen mittlerweile hauptsächlich Burmesinnen und Kambodschanerinnen (und nicht 12-13-jährige Thailänderinnen) arbeiten, habe ich sie auch dazu noch befragt - das hat sie im wesentlichen bestätigt, aber das gehört jetzt nicht mehr ganz zum Thema.

Ach so, ansonsten war sie sie übrigens ziemlich wütend und meinte, ich sollte doch schreiben, dass der Typ ein Arschloch ist (wort-wörtlich - das gehört zu den noch relativ wenigen deutschen Wörtern, die sie kennt, die Diskussion an sich war auf Thai) und wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung von Thailand hätte, und dass das in Malaysia wahrscheinlich alles völlig anders wäre (ich hatte ihr gesagt, dass Expatriate ein Deutscher ist, der in Malaysia lebt, so habe ich das zumindest aus seinen bisherigen Postings mitbekommen). Woraufhin ich gesagt habe, dass ich das tunlichst sein lassen werde, weil das höchtens zur Löschung des Postings führt, und (ab jetzt nicht gesagt, nur gedacht) ich Expatriate auch weder für ein "Arschloch" halte, noch für jemanden, der keine Ahnung hat, sondern einfach nur davon ausgehe, dass dieses Posting etwas daneben war.

In meinem Freundeskreis sind zudem auch Thai Frauen, die in Bars gearbeitet haben und ich denke, die wissen schon, was sie sagen.

Ja, ich hatte auch vorher schon thail. Freundinnen, die schon lange in D'land gelebt haben (ohne die wäre mein Thailand-Interesse nie entstanden), aber ich habe von denen nie irgendetwas gehört, was Expatriates Posting unterstützen würde.

Ich erzähle nichts, was ich nicht aus erster Hand habe Ralf. Aber ich lasse mich gerne ergänzend aufklären, wenn du mehr weisst.

Wie Du siehst, erzähle ich zumindest bei diesem Thema auch aus erster Hand. Ich würde mich aber umgekehrt nicht ausschließlich auf das verlassen, was ich aus erster Hand habe - wenn meine Verlobte jetzt Dinge erzählt hätte, die meinem sonstigen Wissen völlig widersprochen hätten, wäre ich da äußerst vorsichtig gewesen, schließlich spielen da auch Eigeninteressen eine Rolle (und außerdem: wenn man umgekehrt einen Schweizer über "die Schweiz" befragen würde, wäre Dir auch sofort klar, dass das nicht viel besagt - die Antworten hängen denn soch sehr stark davon ab, welchen Schweizer man genau zu welchem Thema befragt :-) ).

Insofern halte ich eine gesunde Mischung aus selbst erlebten/gehörten Informationen (die haben das Problem, dass sie immer sehr subjektiv und einzelfall-bezogen sind) und angelesenem Wissen (das hat das Problem, dass man es ohne eigene Erfahrungen nicht richtig einordnen kann) für das Beste.

Zumindest dann, wenn sich die Informationen aus beiden Quellen nicht widersprechen, kann man eigentlich davon ausgehen, dass man ziemlich richtig liegt - und in diesem konkreten Fall widersprechen sie sich definitiv nicht.

Es grüsst dich
Jolanda

Es grüßt Dich zurück

Ralf

PS: Zudem ist es mir neu, dass in Thailand so viele Frauen sich scheiden lassen, dass man damit ganze Bars füllen kann.

Oh, da täusch Dich mal nicht! In Thailand sind einerseits Scheidungen extrem einfach (die erfolgen fast immer "im beidseitigen Eivernehmen", große Unterhaltsverhandlungen gibt es da i.d.R. nicht), zum anderen sind sehr viele Ehen gar nicht "registriert" (= sind nach buddhistischem Ritus geschlossen, aber nicht beim Standesamt eingetragen), so dass da gar keine formelle Scheidung notwendig ist.

Re: Du redest von Bargirls?

Expatriate, Sunday, 16.01.2005, 10:40 (vor 7689 Tagen) @ Ralf

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Ralf am 16. Januar 2005 06:05:39:

Ahoi Ralf,

Also wenn ich auf alles eingehen wollte, waere es jetzt zuviel und wir wuerden zu OT werden.

Hmmm, komisch, die Meinungverschiedenheit. Viele Girls aus den Bars habe ich nicht interviewt, aber wenn ich mal eine fragte, kam sie immer aus dem Nordosten. Nun quatsche ich hier seit 5 Jahren nur mit aller Art von Asiaten, ab und zu natuerlich dann auch Thema Thaigirls und Bars etc, so hat sich bei mir die Meinung herauskristallisiert.
Z. B. die Reisbauern im Nordosten leben von einer Ernte zur naechsten, wenn nur eine mal ausfaellt, muessen sie sich verschulden, Loan-Sharks und Schlepper kuemmern sich dann darum, dass so mit dem Druck junge, frische Maedels nach BKK kommen.

Diese Variante habe ich nun mit ueberwiegender Mehrheit gehoert, unter anderem von einem Farang, der in Pattaya solch eine Bar betreibt. Deutscher, Schweizer oder Oesi, weiss nicht mehr, sprach aber Deutsch. Warum der mir die Unwahrheit erzaehlen sollte, dafuer gibt es keinen Grund genausowenig wie es einen gibt, warum Deine Verlobte dich anluegen sollte.

Die Wahrheit ist dann wohl irgendwo dazwischen.

Ach so, ansonsten war sie sie übrigens ziemlich wütend und meinte, ich sollte doch schreiben, dass der Typ ein Arschloch ist

Sag ihr, dass ich keins bin, auch einige Thaigirls finden mich einen netten Kerl. :-)

und dass das in Malaysia wahrscheinlich alles völlig anders wäre

Voellig nicht, aber es ist schon anders.
Und das ist auch gut so.

dass dieses Posting etwas daneben war.

Sorry, wenns Dich aufgeregt hat, durch andere Art von Meinungsbildung ist meine Meinung eben eine andere. Das ist schliesslich nicht verboten.

Ja, ich hatte auch vorher schon thail. Freundinnen, die schon lange in D'land gelebt haben (ohne die wäre mein Thailand-Interesse nie entstanden), aber ich habe von denen nie irgendetwas gehört, was Expatriates Posting unterstützen würde.

Was mich erstaunt, ist, wie Du es schaffst mit denen das Thema anzuschneiden. Mit einem Malay-Girl wuerde ich niemals das Thema bringen oder mich auch nur entfernt darauf einlassen, da stehst Du sofort schlecht da, wenn Du mit "Erfahrungen" aufwartest. Sorry, kann ich mir nicht leisten, aber nunja, als Tourist gehts wohl einfacher.

Dir und Deiner Verlobten alles Gute!
Beste Gruesse
Expat

Ne Kleinigkeit noch, dann ist Schluss :-)

Expatriate, Sunday, 16.01.2005, 10:51 (vor 7689 Tagen) @ Ralf

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Ralf am 16. Januar 2005 06:05:39:

Da ich zusätzlich noch im Hinterkopf hatte, dass in lokalen Thai-Bordellen mittlerweile hauptsächlich Burmesinnen und Kambodschanerinnen

Das halte ich auch fuer falsch, abgesehen von den Grenzregionen zu den beiden Laendern, wo die Maedels rueberkommen, da in Thailand etwas mehr bezahlt wird.
Die Thais mit ihrem Wahn zur weissen Haut sind wohl kaum an einer Khmer interessiert, da die doch eine deutlich dunklere Haut hat. IMHO.

Cheers - Expat

Re: @Jolanda

Realist, Sunday, 16.01.2005, 13:21 (vor 7689 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: @Jolanda von Jolanda am 15. Januar 2005 19:59:03:

Hallo Jolanda!

Offiziell ist die Schweiz natürlich kein Einwanderungsland, da habe ich mich etwas unkorrekt ausgedrückt und bitte um Nachsicht. Aber die Politiker der BRD haben auch immer bestritten daß die Bundesrepublik Deutschland ein Einwanderungsland ist; die Tatsachen sprechen aber eine ganz andere Sprache.
Da ich aber mit einem Schweizer befreundet bin, weiß ich von ähnlichen Problemen für jüngere Männer eine Partnerin zu finden wie in der BRD.

MfG
Realist

Re: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin

Max, Sunday, 16.01.2005, 13:52 (vor 7689 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von Alex, der Eidgenosse am 14. Januar 2005 10:57:04:

Tatsächlich ein wunderbarer Artikel! Eine gewisse Schadenfreude will ich gar nicht verhehlen...he-he-he.....

Gruß - Max

Ungebrochene Weiblichkeit - wo Frauen noch Frauen sind...

Sven, Sunday, 16.01.2005, 13:57 (vor 7689 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Interessanter Artikel im schweizer "Weltwoche"-Magazin von Alex, der Eidgenosse am 14. Januar 2005 10:57:04:

Tja, wenn Frauen einfach Frauen sind, dann wird alles plötzlich EINFACH.
Für alle Beteiligten ...

**************************

"Ungebrochene Weiblichkeit

Der 39-jährige Geologe Rolf, der seit fünf Jahren mit einer Ghanaerin verheiratet ist und mit ihr zwei Kinder hat, war mit zwei Schweizerinnen länger zusammen, bevor er aus Arbeitsgründen nach Afrika ging. «Die erste war eine enorme Nörglerin. Im Haushalt machte ich zu wenig oder alles falsch. Ich hatte das Gefühl, sie wolle lieber nörgeln, als mir Zeit zu lassen, bis ich es besser kann. Die zweite hatte ständig Angst, übervorteilt zu werden, selbst wenn es darum ging, in welches Kino man will. Wenn wir uns zweimal in der Woche sahen, fühlte sie sich bereits eingeengt. Sex war immer mit Problematisieren verbunden.»

Während seiner Arbeit in Afrika lernte er seine Frau kennen, eine ausgebildete Hotelfachfrau. «Florence war selbstbewusst und hatte ein absolut ungebrochenes Verhältnis zu ihrer Weiblichkeit. Der Sex ist nicht wild, ich lernte keine neuen Praktiken. Aber er war plötzlich einfach. Wenn man Hunger hat, sagt sie, muss man essen. Es ist keine Psychologie dahinter.»"

Re: Ungebrochene Weiblichkeit - wo Frauen noch Frauen sind...

Nikos, Sunday, 16.01.2005, 14:04 (vor 7689 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Ungebrochene Weiblichkeit - wo Frauen noch Frauen sind... von Sven am 16. Januar 2005 11:57:21:

Tja, und so werden die Männer evolutionsmäßig Sammlerqualitäten entwickeln müssen:

Nämlich ganz genau selektieren, welche Frau mir passt oder nicht passt.

Hat auch Vorteile, nämlich muß ich das Risiko einer Abweisung bei der Partnersuche nicht auf ewig allein tragen :)

Nikos

Re: Du redest von Bargirls?

Jolanda, Sunday, 16.01.2005, 14:45 (vor 7689 Tagen) @ Ralf

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Ralf am 16. Januar 2005 06:05:39:

Hallo ihr beiden

Also streiten müssern wir uns hier sicher nicht, das wäre ja totaler Blödsinn.

Ich denke, die Wahrheit liegt zwischen all den Aussagen hier. Aendert doch auch nicht so viel oder. Es sind alles Prostituierte, manche unfreiwillig, manche freiwillig, manche können selber wählen andere müssen wohl mit mehr oder weniger jedem mitgehen, der gut bezahlt.

Es sind viele Aspekte, die hier eine Rolle spielen. Von mir leben, ohne zu übertreiben, mindestens 8 gute Freunde in Thailand. Sie bringen auch hin und wieder Mädels mit in die Schweiz, wenn sie auf Besuch kommen.

In meinem Freundeskreis gibt es Frauen aus Russland, Thailand, den Philipinen, Brasilien, Kenia. Die meisten davon kamen in die Schweiz und haben hier in sogenannten Cabarets gearbeite, wo sie getanzt haben und nebenbei noch mit Männern ins Bett gingen um ihren Verdienst aufzubessern.

Dann haben sie einen Schweizer geheiratet und nun leben sie als ihre Ehefrauen an ihrer Seite. Einge wurden schon kurzer Zeit geschieden, die meisten aber erst nach ca. 5 Jahren. Und einige führen eine sehr gute Ehe und sind sehr glücklich mit ihren Frauen.

Dazu möchte ich sagen, dass diese Frauen alle ein gutes Herz haben, fröhlich sind und man sie einfach gern haben muss. Für ihr Schicksal können sie nichts, sie haben das beste aus ihrem Leben gemacht, was sie konnten.

Ich werde auch immer schrecklich wütend, wenn sie dumm angemacht werden und man sie beleidigt oder wie billige Flittdchen behandelt. Keiner hat das Recht, eine Frau zu verurteilen, von deren Leben und Kultur er keine Ahnung hat, kein Mann, weil die es ja sind, die diesen Beruf erst ermöglichen und keine Frau, weil wir Frauen hier in unseren heilen Welt eh keine Ahnung haben, was es heisst, ein hartes Leben zu führen, auf sich selber gestellt zu sein und schauen zu müssen, wie man sich sein täglich Brot und all das verdient.

Und was sich schon gar nicht lohnt, dass ist, wenn wir uns hier nun streiten. Jeder hat seine Erfahrungen und die sind bis zu einem gewissen Grad immer subjektiv oder ;-)

Also seid friedlich. Wir haben genug damit zu tun, die miserablen Umstände in unseren eigenen Ländern zu bekämpfen. Konzentrieren wir uns lieber darauf, als uns gegenseitig vorzuwerfen, in Thailand wäre das so oder so und überhaupt ganz anders.

Einen lieben Gruss
an euch beide
Jolanda

Re: @Jolanda

Jolanda, Sunday, 16.01.2005, 16:04 (vor 7689 Tagen) @ Realist

Als Antwort auf: Re: @Jolanda von Realist am 16. Januar 2005 11:21:45:

Hallo Realist

Vielen Dank für die Erklärung :-)

Wobei ich denke, dass die Schwierigkeit für junge Männer in der Schweiz eine Partnerin zu finden, weniger mit den Ausländern zu tun hat, als mit dem Frust, der sich in ihnen breit macht, wenn sie feststellen müssen, mit was für enormen Erwartungshaltungen die jungen Schweizer Frauen auf sie zukommen.

Viele junge Schweizer Frauen respektieren die Männer nicht, sie reden von oben herab, alten sich für etwas Besseres und die jungen Schweizer Männer sind verunsichert und ziehen sich zurück.

Dann landen bestimmt einige der jungen Frauen bei ausländischen Männern, obwohl die sich ja nie all das gefallen lassen, was sich die Männer hier gefallen lassen. Sie setzen diesen verwöhnten Törtchen dann schnell mal Grenzen und machen ihnen klar, dass sie machen, was sie für richtig halten und sich mit Sicherheit nicht von einer Frau dumm dazwischen quatschen lassen.

Und siehe da, dann fangen sie auf einmal an zu kuschen, die lieben Mädels, weil sie sehr schnell bemerken, die meinen das ernst und die schicken mich in die Wüste, wenn ich nicht einsichtig bin.

Würden die jungen Schweizer Männer auch mehr darauf bestehen, dass man sie mit Respekt behandelt und den verzogenen Gören klar machen, so oder sonst läuft nichts, dann würden auch sie wieder Frauen finden.

Den meisten jungen Männern wurde aber so lange eingeimpft, dass man zu Frauen so und so zu sein hat und Frauen ja immer gut und lieb sind, dass sie kaum mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen, damit es den "Damen" genehm ist.

Ausländer kümmern sich nicht um solche weiblichen Ansprüche und siehe da, die Frauen fügen sich mit der Zeit......sollte uns zu denken geben oder?

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Du redest von Bargirls?

Ralf, Sunday, 16.01.2005, 20:43 (vor 7689 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Du redest von Bargirls? von Expatriate am 16. Januar 2005 08:40:19:

Hi Expat,

Hmmm, komisch, die Meinungverschiedenheit.

ich glaube, wir liegen da gar nicht so weit auseinander :-) Will mich jetzt aber auch kurz fassen, weil es sonst in der Tat OT wird.

aber wenn ich mal eine fragte, kam sie immer aus dem Nordosten.

Jepp, ist bei den Barmädchen auch meines Wissens nach meist der Fall. Das mit dem Norden bezog sich nur auf die (auch nach thailändischem Verständnis hoch kriminelle) Rekrutierung von 12- oder 13-jährigen für einheimische Bordelle, was dort wohl gängiger (gewesen?) sein soll als im Isaan (wobei ich aber in dem Punkt die Objektivität meiner Verlobten auch lieber nicht überbewerten möchte :-) ).

Z. B. die Reisbauern im Nordosten leben von einer Ernte zur naechsten, [...] Diese Variante habe ich nun mit ueberwiegender Mehrheit gehoert, unter anderem von einem Farang, der in Pattaya solch eine Bar betreibt.

Das deckt sich ja auch alles weitest gehend mit meinen Informationen. Der einzige Unterschied ist, dass nach allem was ich gehört habe, ein Mädchen, das einmal in einem einheimischen Puff gelandet ist, nicht 10 Jahre später in einer Touristenbar auftaucht.

Die Wahrheit ist dann wohl irgendwo dazwischen.

So wird's wohl sein .

Sag ihr, dass ich keins bin, auch einige Thaigirls finden mich einen netten Kerl. :-)

Hab' ich gemacht (ich habe ihr Dein gesamtes Posting so gut es ging übersetzt), und sie nimmt das "Arschloch" auch ausdrücklich zurück, sie sei halt nur wütend gewesen *g*

Dir und Deiner Verlobten alles Gute!

Danke! Und nix für ungut!

Ralf

PS: Zu Deinen Nachtrag: Das mit den Burmesinnen etc. hatte ich der Tat etwas missverständlich formuliert - das gilt wohl nur für die unterste Schicht der Puffs.

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