Re: Diskussionsrunde auf "Phoenix"
Als Antwort auf: Re: Diskussionsrunde auf "Phoenix" von Odin am 14. Januar 2005 01:32:34:
Hallo Odin!
Ich habe zunächst mal nur die juristische Seite betrachtet, und in deren Licht ist der Vorschlag von Herrn Prof. Müller sehr hilfreich, weil er die offene und datenschutzrechtlich saubere Durchführung solcher Tests ermöglicht. Die "Heimlichkeit" wäre also vom Tisch, denn das ist doch das Totschlagargument der Verbotsbefürworter und nicht die in Wirklichkeit dahinterstehenden familienrechtlichen Ungerechtigkeiten.
Das macht man doch nicht als Mann, wenn man die Frau und das Kind liebt. Würdest Du das riskieren?
Mit diesem einen Satz hast Du den Grund des ganzen Schlammassels, in dem die Männer nunmehr seit Jahrzehnten stecken, zusammengefasst. Also nein aber auch, sowas! Man ist doch Kavalier vom Scheitel bis zur Selbstverleugnung! Ein Mann muss sich erhobenen Hauptes alle Widerlichkeiten von Frauen heroisch gefallen lassen. Volle Kanne, vom bis nach Amerika hörbaren Kreischen bis zur Scheidung mit dann sattem Aufstockungsunterhalt. Es ist doch Mannesehre, in einem Wohnklo (Holger, winkewinke) zu wohnen und Madame Kuckucksmutter macht sich's derweil im vom gutgläubigen Mann gebauten Nest bequem!
Also: Für weit über 90% der Ehe- und Beziehungsmänner kommt ein Test nicht in Frage weil sie keinerlei Verdacht hegen, dass ihre Kinder von anderen gezeugt sein könnten. So! Wenn aber nun einer einen Verdacht hat, dann kann er diskret und konspirativ einen Test im Ausland machen lassen. Lautet das Ergebnis Vaterschaft JA, dann ist alles in Ordnung. Der Mann ist beruhigt, die Beziehung und die Liebe zum Kind wird gefestigt, von dem Test weiss ja niemand, was ich nicht weiss macht mich nicht heiss. Lautet das Ergebnis aber "nein", dann ist die Ehe ohnehin kaputt, es wird höchstwahrscheinlich zur Scheidung kommen und die Frau müsste sich auf Grund eines nun offiziellen Testes, den sie nicht mehr verhindern könnte, an den wahren Erzeuger wegen des Kindesunterhaltes wenden. Es wäre sogar denkbar, dass der Mann nach der Genugtuung, die ihm widerfahren ist, die Familie weiterführt, z. B. weil er das untergeschobene Kind liebt. Das ist doch nicht auszuschliessen. Der Fremdpopper als Erzeuger des Kindes wäre dann zum Kindesunterhalt heranzuziehen, was das Familienbudget entlasten würde.
Ich würde ohne mit der Wimper zu zucken so verfahren. Man(n) muss sich ja nun wirklich nicht das Allerletzte gefallen lassen.
Gruss,
Ferdi
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Andreas (d.a.),
14.01.2005, 00:14
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