56% weibliche Studienanfänger in Österreich
Mic, Wednesday, 12.01.2005, 20:01 (vor 7693 Tagen)
WO sind die Männer, die nun nach GLEICHBERECHTIGUNG schreien ? (nT)
Sven, Wednesday, 12.01.2005, 20:37 (vor 7693 Tagen) @ Mic
Als Antwort auf: 56% weibliche Studienanfänger in Österreich von Mic am 12. Januar 2005 18:01:01:
Vielmehr Frauen als Männer brechen das Studium ab...
T.Lentze, Wednesday, 12.01.2005, 21:33 (vor 7693 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: WO sind die Männer, die nun nach GLEICHBERECHTIGUNG schreien ? (nT) von Sven am 12. Januar 2005 18:37:53:
...sodaß am Ende doch weitaus mehr Männer den Abschluß machen. Das dürfte auch in Österreich so sein.
Das Studium mit dem Ziel eines Amusements und der Partnersuche (wo gibts aussichtsreichere Männer ?) geht natürlich zulasten des Steuerzahlers, d.h. der Männer.
T.L.
Re: 56% weibliche Studienanfänger in Österreich
Garfield, Wednesday, 12.01.2005, 21:39 (vor 7693 Tagen) @ Mic
Als Antwort auf: 56% weibliche Studienanfänger in Österreich von Mic am 12. Januar 2005 18:01:01:
Hallo Mic!
Das wundert mich überhaupt nicht. Selbst im angeblich so frauenfeindlichen Iran ist mittlerweile die Mehrheit der Studenten weiblich. Dort liegt das aber wohl vor allem daran, daß junge Männer erst einmal ihren Wehrdienst leisten und danach zusehen müssen, wie sie möglichst schnell Geld heranschaffen, um ihre Familien zu unterstützen und sich die nötige finanzielle Basis für eine Heirat zu schaffen. Junge Frauen haben alle diese Verpflichtungen dort selbstverständlich nicht, und so haben sie dann auch genügend Muße für ein Studium.
Interessieren würde mich mal, wie hoch der Frauenanteil unter den berufstätigen Akademikern in Österreich ist. Ich vermute, er wird deutlich unter 56% liegen...
Das wird dann natürlich wieder mit der berühmten gläsernen Decke begründet, die Frauen angeblich nicht auf Führungspositionen lassen würde. Tatsächlich sitzt aber keineswegs jeder Akademiker auf einer Führungsposition. Und wenn ich mir so ansehe, für welche Studienrichtungen sich viele Frauen in Deutschland entscheiden, fällt es mir schwer, da einen starken Drang ins Berufsleben zu finden. Eher im Gegenteil - ich habe doch sehr den Eindruck, daß es so mancher Germanistik- oder Frauenwissenschaften-Studentin vor allem darum geht, dem lästigen Berufsleben möglichst lange auszuweichen.
Freundliche Grüße
von Garfield