Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wehrpflicht nur noch für einen Tag

pit b., Wednesday, 12.01.2005, 18:09 (vor 7693 Tagen)

Welt

Mich stört dass weiterhin alle jungen Männer zur Musterung müssen
und bei bedarf gezogen werden können. Wohingegen Frauen an diesem
"Tag der Streitkräft" freiwillig teilnehemn können.
Müssten Frauen auch zur Musterung und an der Veranstaltung teinehmen
könnte ich damit leben. Gezogen würden sie warscheinlich sowieso
nicht.

Im Prinzip ist der "Tag der Streitkräfte" ein absolute Gegenteil vom
Girsday:
- Er ist für Jungs, nicht für Mädchen.
- Die Teilnahme ist verpflichtent und nicht freiwillig wie beim GD.
- Er bekämpft kein Klischee sondern fördert Eins.

Re: Wehrpflicht nur noch für einen Tag

reinecke54, Wednesday, 12.01.2005, 19:06 (vor 7693 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Wehrpflicht nur noch für einen Tag von pit b. am 12. Januar 2005 16:09:29:

- Er bekämpft kein Klischee sondern fördert Eins.

Dieser punkt war mir immer sehr wichtig.
Auch diese "daenische loesung" stellt nicht
wirklich gleichheit her. Es wird den maennern
- und der gesellschaft - immer noch klar gemacht,
dass das leben und der freie wille von maennern
weniger gilt als von frauen. Ich glaube, das hat
auch auf andere lebensbreiche auswirkungen. Wenn
"wehrpflicht = reine maennersache" nicht aus den
koepfen rausgeht, kann es keine gleichberechtigung
geben.

Ich erinnere daran, dass bis vor wenigen jahren
in bayern & BW noch eine feuerwehrpflicht nur
fuer maenner
galt, wenn im entsprechenden ort
nur eine freiwillige feuerwehr existierte. Die
landesgesetzte hatten verdammt viel aehnlichkeit
mit dem wehrpflichtgesetz.

Re: Wehrpflicht nur noch für einen Tag

Norbert, Wednesday, 12.01.2005, 19:55 (vor 7693 Tagen) @ reinecke54

Als Antwort auf: Re: Wehrpflicht nur noch für einen Tag von reinecke54 am 12. Januar 2005 17:06:57:

- Er bekämpft kein Klischee sondern fördert Eins.

Dieser punkt war mir immer sehr wichtig.
Auch diese "daenische loesung" stellt nicht
wirklich gleichheit her. Es wird den maennern
- und der gesellschaft - immer noch klar gemacht,
dass das leben und der freie wille von maennern
weniger gilt als von frauen. Ich glaube, das hat
auch auf andere lebensbreiche auswirkungen. Wenn
"wehrpflicht = reine maennersache" nicht aus den
koepfen rausgeht, kann es keine gleichberechtigung
geben.
Ich erinnere daran, dass bis vor wenigen jahren
in bayern & BW noch eine feuerwehrpflicht nur
fuer maenner
galt, wenn im entsprechenden ort
nur eine freiwillige feuerwehr existierte. Die
landesgesetzte hatten verdammt viel aehnlichkeit
mit dem wehrpflichtgesetz.

Korrekt, und wurde auch erst vom EUGH kassiert.
Gruß
Norbert

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