Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Zypries im Interview

Arne Hoffmann, Monday, 10.01.2005, 10:20 (vor 7695 Tagen)

Re: Zypries im Interview

Norbert, Monday, 10.01.2005, 11:17 (vor 7695 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Zypries im Interview von Arne Hoffmann am 10. Januar 2005 08:20:15:

http://www.carookee.com/forum/MANNdatAktion/Frau_Zypries_im_SPIEGEL_Nr_2_2005.3762422.0.01103.html?sid=010d15ad06d12ff0c32bc327fe12e90c

Hi
Schön wie diese <s>Dame</s> zugibt, eigentlich keine Ahnung zu haben.
Aber trotzdem etwas durchsetzen will.
Bauch statt Hirn.

Trifft in anderen Gebieten genau so zu, z.B. beim Thema Softwarepatente.

Diese Quotenfrau ist offensichtlich unfähig und gehört unter Aberkennung aller Pensionsansprüche rausgeschmissen.

Gruß
Norbert

Re: Zypries im Interview

Garfield, Monday, 10.01.2005, 12:04 (vor 7695 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Zypries im Interview von Norbert am 10. Januar 2005 09:17:05:

Hallo Norbert!

"Trifft in anderen Gebieten genau so zu, z.B. beim Thema Softwarepatente.

Diese Quotenfrau ist offensichtlich unfähig und gehört unter Aberkennung aller Pensionsansprüche rausgeschmissen."

Ich fürchte, die Frau ist nicht nur einfach unfähig, sondern vor allem eine Lobbyistin.

Bei der Sache mit den Software-Patenten zeigt sich das sehr deutlich. Solche Patente würden nur den zumeist in den USA ansässigen Riesen-Unternehmen wie Microsoft oder IBM nützen. Die könnten damit die Masse der kleinen und mittleren Konkurrenten und natürlich auch die Open-Source-Entwickler vom Markt verdrängen und so Oligopole schaffen. Da Software heutzutage in allen Bereichen verwendet wird, würde das auch in allen Bereichen zum einen Preissteigerungen, zum anderen aber auch Qualitätsverluste bedeuten. Da Software ohnehin schon längst urheberrechtlich geschützt werden kann, sind Software-Patente für die Allgemeinheit so nützlich wie eine Bleikugel am Bein.

Für diejenigen hier, die noch gar nichts davon gehört haben, setze ich mal einen Link auf www.nosoftwarepatents.com hier rein. Das ist zwar off toppic, aber dieser Quatsch ist solch eine Gefahr für uns alle, daß jeder darüber informiert sein sollte.

Die Motivation der Frau Zypries dabei ist also offensichtlich. Genauso sieht das mit dem Verbot der anonymen Vaterschaftstests aus, denke ich. Es geht dabei sicher auch darum, der Staatskasse Unterhalt für Kuckuckskinder zu ersparen, deren wahre Väter unbekannt oder nicht zahlungsfähig sind. Aber ich denke, daß es auch darum geht, einen Teil der Testlabore vom Markt zu verdrängen, um so die Preise für DNA-Vergleiche hoch halten zu können. Auch da ist die gute Frau Zypries gern dazu bereit, Schützenhilfe zu leisten.

Wofür nur?

Freundliche Grüße
von Garfield

www.nosoftwarepatents.com

Re: Zypries im Interview

Norbert, Monday, 10.01.2005, 14:28 (vor 7695 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Zypries im Interview von Garfield am 10. Januar 2005 10:04:26:

Hallo Norbert!
"Trifft in anderen Gebieten genau so zu, z.B. beim Thema Softwarepatente.
Diese Quotenfrau ist offensichtlich unfähig und gehört unter Aberkennung aller Pensionsansprüche rausgeschmissen."
Ich fürchte, die Frau ist nicht nur einfach unfähig, sondern vor allem eine Lobbyistin.
Bei der Sache mit den Software-Patenten zeigt sich das sehr deutlich. Solche Patente würden nur den zumeist in den USA ansässigen Riesen-Unternehmen wie Microsoft oder IBM nützen. Die könnten damit die Masse der kleinen und mittleren Konkurrenten und natürlich auch die Open-Source-Entwickler vom Markt verdrängen und so Oligopole schaffen. Da Software heutzutage in allen Bereichen verwendet wird, würde das auch in allen Bereichen zum einen Preissteigerungen, zum anderen aber auch Qualitätsverluste bedeuten. Da Software ohnehin schon längst urheberrechtlich geschützt werden kann, sind Software-Patente für die Allgemeinheit so nützlich wie eine Bleikugel am Bein.
Für diejenigen hier, die noch gar nichts davon gehört haben, setze ich mal einen Link auf www.nosoftwarepatents.com hier rein. Das ist zwar off toppic, aber dieser Quatsch ist solch eine Gefahr für uns alle, daß jeder darüber informiert sein sollte.
Die Motivation der Frau Zypries dabei ist also offensichtlich. Genauso sieht das mit dem Verbot der anonymen Vaterschaftstests aus, denke ich. Es geht dabei sicher auch darum, der Staatskasse Unterhalt für Kuckuckskinder zu ersparen, deren wahre Väter unbekannt oder nicht zahlungsfähig sind. Aber ich denke, daß es auch darum geht, einen Teil der Testlabore vom Markt zu verdrängen, um so die Preise für DNA-Vergleiche hoch halten zu können. Auch da ist die gute Frau Zypries gern dazu bereit, Schützenhilfe zu leisten.
Wofür nur?
Freundliche Grüße
von Garfield

Hi Garfield
Wir haben eine sehr ähnliche Bewertung dieser <s>Dame</s> und der Sachverhalte.

Sie und ihre unsägliche Vorgängerin H. D-G stellen für mich die Totengräberinnen des (ohnehin dürftigen) Rechtsstaates dar.

Um wieder on topic zu werden:
Die geplante Neuregelung des Unterhaltsrechts bewegt sich auf gleicher Ebene.
Unterhalt von Ex-Frau zu Kinderunterhalt verlagern.
Letzterer kann aber nicht steuerlich geltend gemacht werden.
Also Mehrkosten für den Unterhaltssklaven, zugunsten des Staates.
Für die Unterhaltsbezieherin ändert sich faktisch kaum etwas.

Gruß
Norbert

Re: Zypries im Interview

pit b., Monday, 10.01.2005, 19:24 (vor 7695 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Zypries im Interview von Arne Hoffmann am 10. Januar 2005 08:20:15:

Man merkt dass die Frau im Grunde doch überhaupt keine Ahnung hat
wovon sie redet.
Möglicherweise ist das Bestreben der Frau Zypries, diese Gesetz durch zu
drücken, gar nicht geschlecherorientiert, sondern folgt einfach dem
Berliner-Motto "Für jeden Scheiss ein Gesetz!"
Ein parlamentarischer Kontrollwahn!

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