Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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Werbung für pro-Test....

Odin, Sunday, 09.01.2005, 19:00 (vor 7696 Tagen)

.... im Kölner Stadtanzeiger

http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1105116016117

Dazu noch Fliegesendung nächste Woche:


Sendung vom Montag, 12.01.2004, 16.00 Uhr

Kuckuckskinder

"Ich war 56. Da gestand mir meine Mutter, dass mein Vater nicht mein leiblicher Vater ist", schildert Hans Meining (62) aus Siegertsbrunn.

Eine Mutter aus München offenbart, wie sie ihre "Lebenslüge" organisierte.

Als ihr tatsächlicher Vater eines Tages vor der Tür stand, hatte sie "das Gefühl, ich blicke in einen Spiegel", erzählt "Kuckuckskind" Petra Harant (39) aus Karlsruhe.

Abstammungs-Experte Dr. Wolfgang Martin (60) aus Hamburg verweist auf die Ansicht vieler Familiengerichte: "Wenn ein Kind wohlbehalten in einem Familienverband groß wird, ist letztlich egal, wer der biologische Vater ist."



Funktioniert nur bei mir der dortige Pro-Test link nicht?(o.T)

Magnus, Sunday, 09.01.2005, 19:27 (vor 7696 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Werbung für pro-Test.... von Odin am 09. Januar 2005 17:00:49:

.... im Kölner Stadtanzeiger
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1105116016117
Dazu noch Fliegesendung nächste Woche:
Sendung vom Montag, 12.01.2004, 16.00 Uhr
Kuckuckskinder
"Ich war 56. Da gestand mir meine Mutter, dass mein Vater nicht mein leiblicher Vater ist", schildert Hans Meining (62) aus Siegertsbrunn.
Eine Mutter aus München offenbart, wie sie ihre "Lebenslüge" organisierte.
Als ihr tatsächlicher Vater eines Tages vor der Tür stand, hatte sie "das Gefühl, ich blicke in einen Spiegel", erzählt "Kuckuckskind" Petra Harant (39) aus Karlsruhe.
Abstammungs-Experte Dr. Wolfgang Martin (60) aus Hamburg verweist auf die Ansicht vieler Familiengerichte: "Wenn ein Kind wohlbehalten in einem Familienverband groß wird, ist letztlich egal, wer der biologische Vater ist."

Bei mir auch nicht...

S*mon, Sunday, 09.01.2005, 19:36 (vor 7696 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Funktioniert nur bei mir der dortige Pro-Test link nicht?(o.T) von Magnus am 09. Januar 2005 17:27:55:

Außerdem hat der Programmierer eine "Broken Link" eingebaut,
der nur auf "http://www/" verlinkt.

Ob ihm das bei einem "Projekt gegen Rechts" auch passiert wäre? ;-)

Re: Werbung für pro-Test - der Anfang vom Ende?

Ferdi, Sunday, 09.01.2005, 20:18 (vor 7696 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Werbung für pro-Test.... von Odin am 09. Januar 2005 17:00:49:

Halo Odin, hallo alle!

Mir fällt auf, das bisher nichts anderes besser geeignet ist, in der breiten Öffentlichkeit die rechtliche Benachteiligung von Männern sehr deutlich und unüberhörbar zur Sprache zu bringen als das Thema Vaterschaftstests. Ministerin Zypries hat in ihrem feministischen Nebel die Brisanz des Themas unterschätzt, sie glaubte offensichtlich, dass sie das Ding genau so problemlos durchbekommt wie seinerzeit Bergmann das Gewaltschutzgesetz. Beeindruckend ist die Resonanz in den Medien. Kaum ein Sender, kaum eine Zeitung, die in den letzten Wochen nicht darüber berichtet hat. Dass Zypries nun versucht, den Geist, den sie aus der Flasche rausgelassen hat, wieder "einzusammeln", zeigt sich darin, dass sie die verzweifelte Frage stellt, warum die Männer den Frauen so abgrundtief misstrauen.

Der Kölner Stadt-Anzeiger weist auch ausdrücklich auf die Bedeutung der Web-Foren hin. Diese Foren, so auch dieses hier, sind offensichtlich keine abgeschotteten Nischen, in denen sich eine relativ kleine Gruppe von Betroffenen und Interessierten austauscht, sondern sie haben eine nicht zu unterschätzende Zahl von Mitlesern in Redaktionen von Zeitungen, Rundfunk- und TV-Sendern und im Bundespresse- und Informationsamt. Hier, aber auch in den diversen Umfragen der Medien, weist sich eindeutig der Mehrheitswille des Volkes aus: Überwältigende Mehrheit für die Möglichkeit von geheimen Vaterschaftstests. Die Mehrheiten sind so gross, dass auch grobe handwerkliche Fehler bei der Durchführung der Umfragen daran nichts mehr ändern können.

Der Schneeball ist ins Rollen gekommen und entwickelt sich unaufhaltsam zur Lawine. Im Schlepptau dieser Informationslawine können nun sehr leicht und wirksam auch die anderen Ungerechtigkeiten bekannt gemacht werden, denen Männer seit Jahrzehnten ausgesetzt sind und die regelmässig vom "Gender Mainstreaming" und von der political correctness totgeschwiegen wurden.

Nun schlägt die Stunde der Wahrheit für die Hardcore-Feministinnen auf den Regierungsbänken. Jetzt heisst es "Butter bei die Fische". Und ich sehe bereits jetzt, dass die Argumentations-Butter der Feministinnen sehr, sehr dünn geworden ist. Das zeigt die hilflos-verzweifelte Frage der Zypries nach dem "abgrundtiefen Misstrauen" der Männer gegenüber den Frauen. Der Absturz aus der rosa Wolke 7 ist in vollem Gange, der Aufschlag wird unüberhörbar und sehr schmerzhaft sein.

Gruss,
Ferdi

Re: Werbung für pro-Test....

Odin, Sunday, 09.01.2005, 20:51 (vor 7696 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Werbung für pro-Test.... von Odin am 09. Januar 2005 17:00:49:

Noch ein guter Text. Ich hänge ihn mal hier an, weil ich bei der ganzen Fülle nicht ständig einen neuen Tread aufmachen möchte:

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Warum bei Vaterschaftstests alles geregelt werden kann.

Warum regt sich jemand auf? Es lässt sich doch alles regeln!

Es ist vollkommen normal, dass Mütter verbieten können, dass Väter anonym die Vaterschaft überprüfen. Die Strafe von einem Jahr Gefängnis für den Vater ist absolut legitim. Die einzige offene Frage ist: Müssen Mütter auch ins Gefängnis, wenn sie anonym den möglichen Vater auf Vaterschaft überprüfen lassen? Vermutlich gilt das Gesetz nur für Väter. Die sind ja bekanntlich eh Täter, sonst würde sich das nicht so schön reimen.
Wenn ein Kind diesen Test durchführen lässt, ist damit auch absolut klar was passiert: Jungs einsperren, Mädchen frei lassen. Apropos lassen, die Tests werden durch Firmen hier in Deutschland ausgeführt. Die müssen halt dann in Zukunft unterscheiden, ob ihre Kunden aus dem Innland kommen oder aus dem Europäischen Ausland. Wenn es EU-Recht wird, dann halt aus dem außereuropäischen Ausland. Das Problem mit den doppelten Staatsbürgerschaften kann wie folgt gelöst werden. Wenn ein Deutsch-Franzose oder nehmen wir einen Deutsch-Iraner den Test beantragt, lässt sich bestimmt einfach feststellen, ob er zum Zeitpunkt der Absendung des Auftrages gerade seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat oder in Frankreich oder Iran. Die Absenderadresse dürfte wahrscheinlich egal sein. Vermutlich ist er als Täter ja sowieso ständig auf der Flucht. Bei zweideutigen Vornamen, wo man Väter, pardon Täter nicht leicht erkennen kann wie z.B. in Spanien oder Italien Maria für Männer oder Oliver für Frauen möglich ist, muss halt schnell um Rechtshilfe bei den Ländern ersucht werden, ansonsten muss der AuftraggeberIn irgendwie beweisen, dass er keinen Schnidel hat. Das gilt natürlich auch, wenn man den Test von Deutschland aus im Ausland durchführen lässt. Da kommt dann den Labormitarbeitern - natürlich global - eine gewisse Bedeutung zu. Die müssen entweder vor dem Test die Väter bzw. nach Durchführung des Test sich selbst und die Väter bzw. Täter anzeigen. Sind ja eh meistens Männer! Ja, bleibt noch, wenn bei dem sich ausbreitenden Schlendrian in Geburtskliniken häufiger mal Babys vertauscht werden. Da muss man in Zukunft halt aufpassen. Wenn Jahre später ein Verfahren oder auch nur eine alte Karteikarten gefunden werden, die einzelne Irrtümer aufklärt ...und die Eltern oder die Kinder wollen das wissen…sofort alle einsperren! Alles Verbrecher, die mit Schnidel! Die offensichtlichen Regelungen, wenn man seine Staatsangehörigkeit oder sein Geschlecht oder beides ändert - jeweils vor oder nach dem Test oder beides oder wie zu verfahren ist, wenn das während der Gefängnisstrafe passiert führe ich nun nicht extra aus.

Vor einiger Zeit habe ich mal eine arg übertrieben Kritik an Politikern im Zusammenhang mit den Regelungen zur Sommer und Winterzeit gehört: Es gäbe da welche, die meinten sie können bestimmen, wann Mittag ist, dabei ist es aber bereits so eingerichtet, dass immer dann Mittag ist, wenn die Sonne am höchsten steht. Das hätten die nur noch nicht gemerkt. Ob da was dran ist? Apropos merken und um die Sache endlich zugrunde zu regeln: Ich finde, wir sollten das Bundesministerium der Justiz umbenennen. So, wie sich jenes Umweltministerium nach dem GAU von Tschernobyl sofort Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit nannte, könnte sich dieses nach diesem GAU nun Bundesministerium für Justiz und Mutterkult (BMJM) nennen. Fänd’d ich kultig und wäre nur recht.

Wir können uns nun also einfach im Zustand der wohligen aber zunehmenden Geregeltheit zurücklehnen und abwarten, bis diese Erkenntnisse auch in dem zuständigen Ministerium Raum greifen.

http://mannheim2.blogspot.com/

Re: Werbung für pro-Test - der Anfang vom Ende?

Eugen Prinz, Monday, 10.01.2005, 00:39 (vor 7696 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Werbung für pro-Test - der Anfang vom Ende? von Ferdi am 09. Januar 2005 18:18:03:

Hallo Ferdi,

volle Zustimmung zu dieser Einschätzung:

Mir fällt auf, das bisher nichts anderes besser geeignet ist, in der breiten Öffentlichkeit die rechtliche Benachteiligung von Männern sehr deutlich und unüberhörbar zur Sprache zu bringen als das Thema Vaterschaftstests.

Bei vielen andern Themen hören unsere Brüder leider einfach weg, aber beim Thema Vaterschaft werden sie mehr oder weniger direkt bei den Eiern gepackt ;-) Da kriegt man sie schon mal auf die Barrikaden.

Schönen Gruß von Eugen

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