Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche
S*mon, Friday, 07.01.2005, 23:19 (vor 7698 Tagen)
Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche... das Verhältnis
der jeweiligen Gruppe zu ihren selbsternannten Sprechern
ähnelt sich auffallend.
Die Funktionäre reden und organisieren als SchreibtischtäterInnen
haarsträubendes menschenverachtendes Zeug.
Die vertretene Gruppe teilt diesen paranoiden krankhaften
Haß auf Männer/Goyim/Juden durchaus nicht. ABER!:
Sie tun nichts dagegen, aus einem ganz einfachen Grund.
1. Sie selbst sind ja keine Männer/Goyim/Juden, warum sollten
sie sich also in Schwierigkeiten bringen, wenn sie selbst nicht
bedroht sind?
2. Sie profitieren von der Hetze, teils was das Selbstwertgefühl
angeht, teils aber auch ganz konkret materiell.
Einerseits ist es also unpassend, wegen Friedmann/Sharon alle
Juden, wegen Hitler alle Deutschem, wegen Alice Schwarzer
alle Frauen zu hassen. Denn "sie haben ja nichts getan?"
Andererseits haben sie aber aus Feigheit und Egoismus
das Leiden unzähliger Menschen ermöglicht. Und darum
sollte die Frauen die Rache der Männer treffen, so wie
uns Deutsche die Rache der Juden getroffen hat.
Re: Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche
Garp, Friday, 07.01.2005, 23:48 (vor 7698 Tagen) @ S*mon
Als Antwort auf: Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche von S*mon am 07. Januar 2005 21:19:21:
<i/>Andererseits haben sie aber aus Feigheit und Egoismus
das Leiden unzähliger Menschen ermöglicht. Und darum
sollte die Frauen die Rache der Männer treffen, so wie
uns Deutsche die Rache der Juden getroffen hat.[/i]
Ich bin sehr dafür, dass möglichst niemanden eine wie auch immer geartete Rache trifft. Im Gegensatz zu dir befinde ich mich nicht in einem inneren Kriegszustand und bin nicht auf der verzweifelten Suche nach einem Opfer/Täter, das/der mal eine ordentliche Abreibung verdient hat.
Wir kämpfen hier dafür, dass endlich die Gewalt an Männer anerkannt wird und du faselst etwas von der Rache an den Frauen.
Wie genau sollte denn eine gerechte Rache an den Frauen aussehen?
Und inwiefern hat uns die Rache der Juden getroffen?
Fassungslos und amüsiert zugleich
Garp
Re: Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche
S*mon, Saturday, 08.01.2005, 00:09 (vor 7698 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Re: Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche von Garp am 07. Januar 2005 21:48:10:
Ich bin sehr dafür, dass möglichst niemanden eine wie auch
immer geartete Rache trifft. Im Gegensatz zu dir befinde ich
mich nicht in einem inneren Kriegszustand und bin nicht auf
der verzweifelten Suche nach einem Opfer/Täter, das/der mal
eine ordentliche Abreibung verdient hat.
Rache ist nichts krankhaftes!
"Was bewegt den Menschen dazu, Rache nehmen zu wollen?
Schweizer Forscher haben auf der Suche nach sozialen Normen
einen tiefen Blick ins menschliche Gehirn geworfen und dabei
entdeckt, dass die Bestrafung eines Sünders mitten im
Belohnungszentrum ein Nervenfeuer aktiviert."
Und inwiefern hat uns die Rache der Juden getroffen?
Mal abgesehen von 60 Jahren Re-Education und Entschädigungszahlungen,
darf Deutschland bis heute nicht seine nationalen Interessen wahrnehmen,
während alle andere Nationen das sehr wohl dürfen.
Welche Folge das für Deutschland hat, kannst du gerade beobachten.
Zustimmung!
Nick, Saturday, 08.01.2005, 00:30 (vor 7698 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Re: Emanzen-Frauen, Zentralrats-Juden, Nazi-Deutsche von Garp am 07. Januar 2005 21:48:10:
S*mon macht eine Nebenfeuerstelle auf, um seine eigene Tütensuppe zu kochen. Mir schmeckt die so wenig wie dir - v.a. seine ziemlich holzschnittartige Weltsicht und das abgedrehte Rachegeschrei. Weder rächen sich "die Juden" an den Deutschen, noch die Männer an "den Frauen". Das ist in der Tat völliger Quatsch und absurd. Rechte Bornierung eben. Das gibt es auf allen Seiten, sobald sich einer einem Lager zurechnet.
Das soll es von meiner Seite aus allerdings auch schon gewesen sein (hoffentlich!). Ich mag nämlich eigentlich nicht jeden x-beliebigen Privatsender kommentieren müssen, der auf Sendung geht. Für das Programm ist ausschließlich der jeweilige Programmgestalter verantwortlich, in diesem Fall also S*mon. Und sonst niemand.
Ich hoffe, daß das reicht, um die garantiert zu erwartenden Etikettschildchenwettbewerbe der Gutmenschen zu dämpfen, die jetzt wohl wieder losgehen werden: wer wen angeblich toleriert, sich nicht schnell und entschieden genug distanziert hat, mit ungenügendem Maß an "tiefer Erschütterung, Fassungslosigkeit, äußerster Betroffenheit, unerbittlicher Entschiedenheit, etc. blabla".
Hier redet jeder für sich.
Jeder hat nur das gesagt, was er selber gesagt hat.
Und nur das, was er wirklich gesagt hat.
(Hoffentlich hilft's was! Sonst müssen wieder die Zwangsjacken rausgeholt und die Gummizellen vorbereitet werden...
)
Nick
Re: Zustimmung!
Magnus, Saturday, 08.01.2005, 01:15 (vor 7698 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Zustimmung! von Nick am 07. Januar 2005 22:30:30:
S*mon macht eine Nebenfeuerstelle auf, um seine eigene Tütensuppe zu kochen. Mir schmeckt die so wenig wie dir - v.a. seine ziemlich holzschnittartige Weltsicht und das abgedrehte Rachegeschrei. Weder rächen sich "die Juden" an den Deutschen, noch die Männer an "den Frauen". Das ist in der Tat völliger Quatsch und absurd. Rechte Bornierung eben. Das gibt es auf allen Seiten, sobald sich einer einem Lager zurechnet.
So wenig ich die Meinung von S*mon teile, so zeigt sie aber auch etwas, was nicht untypische ist.
Während wir der Vernunft wegen eine Rachegedanken ablehen, so ist er doch bei anderen Gruppieren eben DOCH vorhanden.
Ich gebe ein Beispiel: oft hört man - und das halte ich durchaus für einen Mainstreamgedanken, weil er oft genug wiederholt wird - "wir Frauen haben das Recht auf dies und das, schließlich haben die Männer uns jahrhundertelang unterdrückt." Dieser Gedanke ist durchaus primitiv, taucht aber regelmäßig in Diskussionen wieder auf.
Ebenso das deckt das Buch die "Holocaustindustrie" von Normen Finkelstein, selber Jude, auf, dass ersterer Gedanke auch nicht abwegig ist bzw. zumindest teilweise von Jüdischen Organisationen, die im Namen aller sprechen, übernommen werden. Von diversen Einzelfällen, in den Juden ähnlich wie manche Feministin mit vergangener Schuld argumentieren, kann ich auch berichten. Insbesondere in manchen Foren wurde mir das offen mitgeteilt. Der Grund liegt darin - und auch das wurde mir offen ins Gesicht gesagt - dass die Schuld im jüdischen Glauben bzw. Laut Torah bis in das siebte Glied vererbt wird, was in meinen Augen trotz allem Hang zur Religionsfreiheit, nichts anderes ist als Rache. Nicht alle Juden bestehen auf diese Erbschuld, vielleicht sogar die wenigsten. Somit- und das ist wichtig - darf man von diesen Einzelfälllen oder zumindest nicht weiter verifizierenden Gruppe nicht auf die Allgemeinheit schließen.
Dennoch ist der Gedanke der Rache - gerade weil er primitiv ist - bei vielen Menschen grundlegend vorhanden. Ihn bewußt abzulegen ist nur die einzig richtige Methode Konflikte dauerhaft zu beenden, ebenso ist es aber auch wichitg, diesen Gedanken bei anderen wahrzunehmen um Zusammenhänge besser zu verstehen.
Magnus
P.S: "Jeder Jude sollte in seinem Herzen einen Platz für Haß freihalten. Für einen gesunden, kräftigen Haß gegen alles, was das Deutsche verkörpert und was im Deutschen fortlebt." (Elie Wiesel 1968 in der New York Times), wurde von der Bundesregierung zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen, mit den Worten "weil das eine große Ermutigung für all diejenigen ist, die aktiv für eine Versöhnung eintreten." 1986 hat er den Preis erhalten.
Zustimmung!
S*mon, Saturday, 08.01.2005, 01:25 (vor 7698 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Zustimmung! von Magnus am 07. Januar 2005 23:15:36:
Dennoch ist der Gedanke der Rache - gerade weil er primitiv ist - bei
vielen Menschen grundlegend vorhanden. Ihn bewußt abzulegen ist nur
die einzig richtige Methode Konflikte dauerhaft zu beenden
Nichts ist jemals zu Ende.
******************
P.S: "Jeder Jude sollte in seinem Herzen einen Platz für Haß
freihalten. Für einen gesunden, kräftigen Haß gegen alles, was
das Deutsche verkörpert und was im Deutschen fortlebt."
(Elie Wiesel 1968 in der New York Times), wurde von der
Bundesregierung zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen, mit
den Worten "weil das eine große Ermutigung für all diejenigen ist,
die aktiv für eine Versöhnung eintreten." 1986 hat er den Preis erhalten.
******************
Danke Magnus! Das mußte mal gesagt werden!
Re: Zustimmung!
Magnus, Saturday, 08.01.2005, 01:44 (vor 7698 Tagen) @ S*mon
Als Antwort auf: Zustimmung! von S*mon am 07. Januar 2005 23:25:20:
Dennoch ist der Gedanke der Rache - gerade weil er primitiv ist - bei
vielen Menschen grundlegend vorhanden. Ihn bewußt abzulegen ist nur
die einzig richtige Methode Konflikte dauerhaft zu beenden
Nichts ist jemals zu Ende.
Doch. Wir Germanen waren anfangs total untereinander Verstritten - so sehr, dass wir sogar unseren Befreier Armin, der die Römer in einer Hinterhalt lockte, ermordet haben. Diese Kriege untereinander sind nun vorbei. Bei den Schotten sind die innern Kämpfe auch beigelegt. Das sind nur zwei Beispiele. Zwar mögen die Badner (Gelbstrümpfe) die Württemberger nicht so sehr, aber das ist meist alles nur ein Scherz heute.
******************
P.S: "Jeder Jude sollte in seinem Herzen einen Platz für Haß
freihalten. Für einen gesunden, kräftigen Haß gegen alles, was
das Deutsche verkörpert und was im Deutschen fortlebt."
(Elie Wiesel 1968 in der New York Times), wurde von der
Bundesregierung zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen, mit
den Worten "weil das eine große Ermutigung für all diejenigen ist,
die aktiv für eine Versöhnung eintreten." 1986 hat er den Preis erhalten.
******************
Danke Magnus! Das mußte mal gesagt werden!
Die Quelle habe ich leider Falsch angeben. Es war nicht die New York Times, sondern es steht in "Legends of our Time", Avon Book, New York 1968
Magnus
Re: Zustimmung!
S*mon, Saturday, 08.01.2005, 01:48 (vor 7698 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Zustimmung! von Magnus am 07. Januar 2005 23:44:03:
Wir Germanen waren anfangs total untereinander Verstritten
Und heute sind "alte und neue Bundesländer" zerstritten.
Diese Kriege untereinander sind nun vorbei.
Bis sie wieder anfangen. Vielleicht werden die Deutschen
demnächst vom MultiKulti-Deutschland nach NPD-Sachsen flüchten. 
Der "Krieg der Geschlechter" wird erst zu Ende sein, wenn
es entweder keine Männer oder keine Frauen mehr gibt.
blödsinn
gole, Saturday, 08.01.2005, 17:19 (vor 7697 Tagen) @ S*mon
Als Antwort auf: Re: Zustimmung! von S*mon am 07. Januar 2005 23:48:41:
also soweit ich weiß gab es vor den 68ern noch nie einen Geschlechterkampf. Ich denke, er wird sich irgendwann einfach auflösen. Spätestenms, wenn es uns schlecht geht
Vergangenheit/Gegenwart
Arne Hoffmann, Saturday, 08.01.2005, 17:16 (vor 7697 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Zustimmung! von Magnus am 07. Januar 2005 23:15:36:
Das wird jetzt langsam wirklich schwierig. Einerseits artet mir das Nebenthema "Judentum" auch langsam aus, aber andererseits mag ich das nicht völlig unkommentiert stehen lassen.
(...) Der Grund liegt darin - und auch das wurde mir offen ins Gesicht gesagt - dass die Schuld im jüdischen Glauben bzw. Laut Torah bis in das siebte Glied vererbt wird, was in meinen Augen trotz allem Hang zur Religionsfreiheit, nichts anderes ist als Rache. Nicht alle Juden bestehen auf diese Erbschuld, vielleicht sogar die wenigsten.
Eben. Das Alte Testament ist Teil des Christentums, und trotzdem steht da an manchen Stellen ein Zeugs darin, das zum Zeitpunkt der Niederschrift noch relevant war, aber heutzutage selbst dem frommsten Christen nur noch obskur erscheint.
Vor allem die direkten Überlebenden des Holocaust (also auch die Familienangehörigen von ermordeten) halten ja nicht aus religiösen Gründen am Holocaust fest, wenn sie ihn immer wieder thematisieren, sondern weil sie aus nachvollziehbaren Gründen bleibend traumatisiert sind. Ein Leitartikel in der "Jüdischen Allgemeinen" vor einigen Monaten hat das Spannungsverhältnis auf den Punkt gebracht: Für die nichtjüdischen Deutschen ist der Holocaust Vergangenheit (ein halbes Jahrhundert her, nicht mehr rückgängig zu machen), für die jüdischen Deutschen Gegenwart, weil er immer noch ihr Denken und Empfinden beherrscht: Vergangenheit, die nicht vergehen will.
Zur Illustration, was ich meine, zwei Zitate:
Jurek Becker: "Als würden sie von einer dummen Sache das Gras abfressen, das längst darüber gewachsen ist. Tut mir Leid, aber von meiner Familie sind an die 20 Personen vergast oder erschlagen worden oder verhungert, irgendwie spielt das für mich noch eine Rolle."
(Becker, Jurek: Gedächtnis verloren Verstand verloren. Hier zitiert nach Behrens, Katja (Hg.): Ich bin geblieben warum? Juden in Deutschland heute. Bleicher-Verlag 2002, S. 65)
"Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber ich habe jeden Abend Angst davor einzuschlafen. Ich fürchte mich der Träume wegen. Es ist immer wieder dieselbe Szene. Menschen schreien und weinen, ich sehe die Henker, die Mörder in einem Pulk, sie rücken immer näher auf mich zu, und dann kommt der Augenblick, wo sie nach mir greifen. Ich wache auf, schweißgebadet, falle aus dem Bett, das eigene Geschrei noch in den Ohren. Zuletzt vor zwei Tagen."
Giordano, Ralph: Die Zeit heilt gar nichts. In: Stern, 12. Juni 2002
Arne
Re: Vergangenheit/Gegenwart (Offtopic)
Magnus, Saturday, 08.01.2005, 20:59 (vor 7697 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Vergangenheit/Gegenwart von Arne Hoffmann am 08. Januar 2005 15:16:06:
Gleich vorneweg: ich habe meine unterschiedlichen Erfahrungen mit Juden gemacht, die in der jungen Generation sind, wie ich (mitte/Ende 20) - die eine Jüdin ist mir damals durch deutschfeindliche Beiträge aufgefallen. Auch wenn man jetzt sagen kann, dass sie indirekt vom Holocaust betroffen ist, weil vielleicht (ich weiß es nicht ob es stimmt) dort ein Großelternteil umgebracht wurde, so ist das noch immer keine Grund für die Aufrechterhaltung dieses Konfliktes. (Ganz anders ist das natürlich bei denen, die tatsächlich direkt betroffen sind.)
Andereseits ein Blick in meine Familie zeigt, wie es bei uns wahr: unrechtsmäßige Enteignung (Haus weggenommen) durch die Russen nach dem Krieg, und - erst vor kurzem Rehabilitation aus Moskau erhalten - zwei unrechtmäßige Hinrichungen von meinem Groß- und Ur-Großvater (mütterlicherseits) durch die Russen. Weder ich, noch meine Mutter machen die heutigen Russen für das Verantwortlich was war oder reden von "Erbschuld" oder sonstigem Müll oder fühlen dieses Ereignis als derzeit immer noch "präsent".
Aus diesem Grund, kann auch ein junger Jude, der glaubt, nur weil er Jude ist, nicht den halben Preis von einer handwerklichen Ware von einem Deutschen der zweiten Nachkriegsgeneration mit dieser offenen Begründung zu erzwingen versuchen. Dies erfolgt schlichtweg nach dem gleichen Schema, wie Norman Finkelstein es in seinem Buch "Die Holocaustindustrie" beschrieben hat. Definitiv ist diese Denkweise auch bei jüdischen Organisatinen vorhanden: es geht ums Geld.
Soviel erstmal dazu.
Es gibt weder das absolute Opfer der Geschichte (Auch wenn manche Juden diese Einzigartigkeit von Form und Ausmaß gerne für sich veranschlagen), noch gibt es das absolute Böse, noch hat irgendein Nachfahre "Sühne" einer allgemeinen Gruppe gegenüber zu tragen für das, was Vorfahren angerichtet haben. Dennoch zahlt aus genau diesem Grund die Bundesregierung Jahr für Jahr Israel, einem Land, welches eine Völkerrechtsverletzung nach der anderen begeht, "Entwicklungshilfe" oder verschenkt U-Boote die extra vorher für Atomsprengköpfe umgebaut wurden. Diese Gelder wären in der Entschädigung der tatsächlichen Opfer des Holocaustes wahrlich besser aufgehoben gewesen.
Nur wer sich von dieser Denkweise löst, kann wieder rational handeln. Für die Bundesregierung, die den Antrag, dass das Holocaustmahnmal auch für die anderen Opfer des Holocaustes bestimmt sein soll und nicht nur für die Juden, abgelehnt hat, trifft das besonders zu. Den Juden bedarf weder Bevorzugung, noch besonderer Schutz, noch eine Extrabehandlung, aber auch keine Benachteilung. Doch genau diese Kritikunfähigkeit und das Antisemit-Totschlag-Argument (siehe Möllemann und Hohmann) machen eine sachliche Diskussion in Deutshland und seinem riesigen Dilemma der Vergangenheitsbewältigung zunichte.
Magnus