Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Monika, Friday, 07.01.2005, 22:31 (vor 7698 Tagen)

heimlicher Vaterschaftstests

P R E S S E M I T T E I L U N G E N
Pressemitteilung vom 07.01.2005

mother’s baby, fathers maybe – Michaela Noll gegen Verbot heimlicher Vaterschaftstests

„Kinder haben das Recht zu wissen, woher sie stammen, Väter das Recht zu wissen, ob es tatsächlich ihr Kind ist.“

Damit wendet sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll gegen ein Verbot heimlicher Vaterschaftstest, wie es die Bundesjustizministerin Zypries vorschlägt. Das Recht und das Wissen über die eigene Herkunft seien für jeden Menschen elementar und für die persönliche Entwicklung von großer Bedeutung.

„Vermutlich hat jedes zehnte Kind, das in Deutschland geboren wird, mehr als einen Vater“, erläuterte die Familienpolitikerin, „einmal den biologischen Vater, der es gezeugt hat und dann den ‚Versorger-Vater’, der offiziell als der richtige Vater gilt.“ Die Feststellung einer Vaterschaft über den offiziellen Rechtsweg sei aber oft langwierig und
belaste sowohl die Vater-Kind-Beziehung als auch die Beziehung zwischen Vater und Mutter erheblich.

Schnelle und unkomplizierte Klarheit bringe dagegen der Vaterschaftstest. Unter den langen Auseinandersetzungen vor Gericht hätten meist die Kinder am stärksten zu leiden. „Dies kann nicht unsere Auffassung von Kindeswohl sein“ so Michaela Noll.

Büro Berlin
Michaela Noll, MdB
Platz der Republik
11011 Berlin
Tel.: 030-227-75789
Fax: 030-227-76122
michaela.noll@bundestag.de

Gruß
Monika

Aktuelle Pressemitteilung 07.01.2005


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