Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Max, Sunday, 02.01.2005, 12:59 (vor 7704 Tagen)

....oder: Parasiten als "höhere Lebensform".

Hallo Gemeinde,

seine Sexualität hat sich vermutlich noch keiner selbst rausgesucht und die Vielgestaltigkeit derselben ist immens. Wenn es eine Errungenschaft als Folge von ´68 gibt, dann ist es sicherlich die Einsicht, daß sexuell ausgeglichene Menschen angenehmer für ihre Umwelt sind, als solche, die kompensatorisch handeln (müssen) und dadurch zu Neurotikern werden.
Neurotiker sind einfach unangenehme Mitmenschen.
Es liegt mir daher völlig fern, einen Menschen wegen seiner Sexualität abzuqualifizieren. Allerdings gibt es Menschen, die mir leid tun - und dazu zählen alle diejenigen, deren sexuelle Ausrichtung von anderen ausgebeutet wird. Sexuell devote Menschen werden anscheinend und vergleichsweise oft zu Opfern regelrechter materieller Ausbeutung. Ein empörendes Beispiel findet sich hier: http://www.owk.cz/pag3.htm

Wenn SM als Spiel in einer Parallelwelt stattfindet, innerhalb der ein Machtgefälle notwendig zum Spiel gehört, und wenn sich die "Spieler" bewußt sind, daß sie sich in einer Parallelwelt befinden, dann habe ich da absolut nichts dagegen. Was mich hingegen auf die Palme bringt, ist, wenn die einen in der Realität keinerlei Arbeitsleistung erbringen müssen, um sich Ausflüge in diese Parallelwelt erlauben zu können, während ihre "Partner", die sie dafür notwendig brauchen, erst Unsummen erwirtschaften und dann zahlen sollen, um mitspielen zu dürfen. Im Falle des OWK stellt sich das Ganze so dar:

Irgendeine clevere Schlampe, die ihren Hals von der materiellen Ausbeutung eines einzigen Sklaven nicht hat voll genug bekommen können, beschließt, ein exterritoriales "Königreich" zu gründen mit eigener Währung, eigenen Personaldokumenten, eigener Gesetzgebung usw. und kauft zu diesem Zweck (mit wessen Geld?) einen großen Gutshof in der Nähe von Zlin/Tschechien. Die Staatsform bezeichnet sie als "Matriarchat" und in diesem wiederum gelten die Regeln der "female supremacy". Frauen sind die höchste, Männer hingegen die niedrigste Lebensform und nur als Sklaven zu gebrauchen. So weit die Parallelwelt...

Es kommt aber zu krassen Überschneidungen mit der Realität - und hier wird es absolut empörend. Während die HerrInnenmenschen dort keinen Finger krumm machen müssen, um diese Parallelwelt rein wirtschaftlich am Laufen zu halten, müssen die Sklaven -
- bis zu 16 Stunden am Tag auf dem Gut arbeiten, was höchst realen Profit abwirft, der aber quasi als "Beiwerk des Spiels" zu gelten hat und von dem sie nichts haben
- horrende Summen löhnen, um überhaupt als Sklaven im OWK aufgenommen zu werden. Diese Summen werden ebenfalls im RL verdient.

Es ist geradezu lächerlich, wie die VertreterInnen dieser "female supremacy" - Ideologie sich als HerrscherInnen einerseits inszenieren und andererseits auf der Website des OWK regelrecht betteln um Geld- und Sachleistungen. Diese stinkfaulen Schlampen nehmen alles - Kreditkarten, Banküberweisungen, Geldbeträge im Brief, unentgeltliche Dienstleistungen, Domina-Outfits zu Schleuderpreisen - und wer die liefern kann, der wird "Hoflieferant" mit einem Bonuspunktekonto. Auch über Sonderangebote verkauft sich die "female supremacy" - 1.200,- USD für ein 5-tägiges Sklaventraining. Schäbig, echt schäbig. Die herablassende Gunst der HerrInnen ist käuflich - je mehr Kohle, desto mehr Gunst. Für sage und schreibe 1 Mio. USD (1.000.000,- USD!) darf sich die schwerreiche devote Männchenseele den Status eines Leibsklaven der Königin erkaufen!
Da fällt mir nichts anderes mehr ein, als daß es sich bei der "höheren Lebensform" dieser "female supremacy"- IdeologInnen um Parasitentum in Reinkultur handelt.

Zum Abschluß meines postings begebe nunmehr ich mich in eine Parallelwelt - in eine, die, sollte sie real werden, den stinkfaulen Schlampen des OWK gar nicht gefallen dürfte:

200 richtige Männer aus Deutschland reisen mit fünf Reisebussen über verschiedene Grenzübergänge nach Tschechien ein - in den Kofferräumen Reisetaschen mit dem notwendigen Handwerkszeug. In einer Nacht- und Nebel-Aktion wird das OWK erstürmt, die dort vorgefundenen Sklaven so lange maulschelliert, bis sie zu Verstand gekommen sind, die geldgeilen Schlampen werden in ein Waldstück verschleppt, an Bäume gefesselt und schwer gedemütigt, während der verwaiste Gutshof bis auf die Grundmauern niedergebrannt wird. Derweilen wird andernorts die "Königin" gezwungen, Restbestände der ergaunerten Kohle wieder rauszurücken und anschließend wird sie in den Orient verkauft. Schließlich müssen die Busse bezahlt werden.

Damit wäre dann die göttliche Ordnung vom Kopf wieder auf die Füsse gestellt und - Happy End.

"Female supremacy" -einfach lächerlich!

Schönen Sonntag noch - Max

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Odin, Sunday, 02.01.2005, 14:11 (vor 7704 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

Jedenfalls sind die Männer, die sich für solche Dinge ausnehmen lassen, nicht in der irrigen Überzeugung, daß sie dafür geliebt werden.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 15:08 (vor 7704 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

200 richtige Männer aus Deutschland reisen mit fünf Reisebussen über verschiedene Grenzübergänge nach Tschechien ein...

Nimm einfach deinen Tieflader! Zu irgendwas muss er ja gut sein. Einen Phrasendrescher brauchst du übrigens nicht mitzunehmen. Ich habe ihn auf einem der Bilder dieses Etablissements schon entdeckt. Er kniet neben dem Thronsessel ihrer Majestät Klitoria III und ist dort wahrscheinlich Oberpriester geworden - als verschärfte Marter für ganz verstockte Rationalisten.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Max, Sunday, 02.01.2005, 15:34 (vor 7704 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Eugen Prinz am 02. Januar 2005 13:08:28:

Hallo Eugen,

Nimm einfach deinen Tieflader! Zu irgendwas muss er ja gut sein.

...geht leider nicht. Da ist immer noch der Riesenpropfen für das größte Arschloch drauf. Außerdem ist Winter und der Tieflader hat keine Heizung.

Einen Phrasendrescher brauchst du übrigens nicht mitzunehmen. Ich habe ihn auf einem der Bilder dieses Etablissements schon entdeckt.

...du kennst aber auch Seiten! Und wie jetzt - eines der Bilder? Wie viele hast du dir denn angekuckt?

Er kniet neben dem Thronsessel ihrer Majestät Klitoria III und ist dort wahrscheinlich Oberpriester geworden - als verschärfte Marter für ganz verstockte Rationalisten.

...der Phrasendrescher als Rationalist? Ja....wie denn das auf einmal?

Tieflader und Pfropfen für sommerliche Anlässe - Max

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Nick, Sunday, 02.01.2005, 16:39 (vor 7704 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 13:34:25:

Hi Max!

Eugen spuckt hilflos Gift und Galle.
Keinerlei Selbstdisziplin hat der Kerl.
Was will man da schon machen?

Er zerlegt sich selbst, Glied um Glied.
Aber er tut das vollkommen freiwillig.
Ich habe ihn bestimmt nicht dazu aufgefordert. Du etwa?

Kennst du übrigens schon das schöne Märchen vom Rumpelstilzchen?

Ein gutes Neues, Max!

Wünscht dir
der Nick

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Max, Sunday, 02.01.2005, 18:03 (vor 7703 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Nick am 02. Januar 2005 14:39:50:

Hi Max!
Eugen spuckt hilflos Gift und Galle.
Keinerlei Selbstdisziplin hat der Kerl.
Was will man da schon machen?
Er zerlegt sich selbst, Glied um Glied.
Aber er tut das vollkommen freiwillig.
Ich habe ihn bestimmt nicht dazu aufgefordert. Du etwa?
Kennst du übrigens schon das schöne Märchen vom Rumpelstilzchen?
Ein gutes Neues, Max!
Wünscht dir
der Nick

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Hi Nick,

Eugen Prinz hat ein - bedingt - tolles Buch geschrieben. Bedingt deswegen, weil alles, was drin steht, nur unter der Voraussetzung wahr ist, daß "Gleichberechtigung", so wie sie allgemein verstanden wird, erstrebenswert sei. Die Diskrepanz, die unter dieser Voraussetzung zwischen Anspruch und Realität klafft, hat er enorm witzig, umfangreich und kenntnisreich offengelegt. Für mich gibt es jedoch nur den Menschen als Einheit - in einer männlichen und einer weiblichen Erscheinungsform zwar, aber dennoch als Einheit. Eine Einheit kann niemals mit sich selbst gleichberechtigt sein. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist allerdings auch ein andauernder Lernprozess - für mich jedenfalls. Und was ich im letzten Jahr dazugelernt habe, ist ganz einfach, daß nicht Wahrheit, sondern Meinungshoheit etwas zählt in diesem Lande. Wäre Wahrheit ein Kriterium, - der erstaunliche Umstand eines männerfreundlichen SPIEGEL-Titels, eines FOCUS-Titels und etlicher anderer, auflagenstarker Publikationen hätte was bewirken müssen. Es herrscht jedoch weiterhin Lethargie, ganz so, als wäre all´das nie veröffentlicht worden.

Im Grunde halte ich Eugen für eine tragische Figur. Er scheint einfach nicht wahrhaben zu wollen, daß basisdemokratische Arbeit in diesem Lande zu nichts weiter als einer Lachnummer verkommen ist, Sisyphusarbeit im besten Fall. Und Lobbyarbeit - was soll da anderes dabei rumkommen als neue Ungerechtigkeit?
"Demokratie" - das ist genau der Sand, den die Leute zwar in die Augen gestreut bekommen, den Einige aber einfach nicht als solchen wahrnehmen, selbst dann nicht, wenn ihnen fortwährend das Auge tropft. Das ist wirklich tragisch.
Um´s pointiert und leider auch etwas resignativ auszudrücken: Eugen, der Dich und mich für "Sülzer und Phrasendrescher" hält, hat selbst den Effekt eines Hamsters im Laufrad. Und wo sich vermutlich Dein und mein Weg trennen, das ist da, wo ich offen zugebe: Ein Militärputsch wäre mir von allen üblen Möglichkeiten noch die liebste.

Das wiederum gilt natürlich nur so lange, wie ich mir nicht überlege, daß diese Welt eine Welt ist und daß es mir und allen Männern in diesem Land vergleichsweise gut geht - und zwar in jeder Hinsicht. Was uns aufregt, ist ein Dekadenzphänomen und die Aufregung darüber logischerweise selbst dekadent. Es ist eben wirklich alles relativ.
Im Moment jedenfalls bin ich völlig schockiert vom Leid der Menschen in Südostasien und wenn mich jemand fragen würde, was ich denn für sinnvoll halten würde: Ich würde es für sinnvoll halten, jeden Cent, den ich habe, dorthin zu überweisen, anstatt mich über die Mainzer Frauenbibliothek aufzuregen. Ich bin furchtbar müde und alles, wozu ich in dieser Müdigkeit noch fähig bin, ist lauwarmer Sarkasmus. Manchmal ekelt´s mich vor mir selbst. Und dann ist da noch Eugen, den ich einst wirklich ins Herz geschlossen hatte und der mit mir kämpfen will - verbal - und es mich sooo fürchterlich langweilt, immer gewinnen zu müssen. Gewinnen ist aber nicht alles - verlieren allerdings überhaupt nichts. Und so sagt halt er was, dann sag´ich was und schon habe ich wieder gewonnen...

Na ja, morgen ist wieder ein anderer Tag und es kommen mir wieder andere Dinge in den Sinn....

Dir aber, lieber Nick, ganz besonders Dir, wünsche ich von Herzen ein Gesundes Neues Jahr! Bleib´ uns erhalten - unbedingt!

Herzlicher Gruß - Max

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 18:39 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 16:03:07:

Und dann ist da noch Eugen, den ich einst wirklich ins Herz geschlossen hatte und der mit mir kämpfen will ...

aber, aber, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben, nicht wahr?
...der mit dir kämpfen wollte, was sich aber leider als unmöglich herausgestellt hat. Mehr muss ich dazu hoffentlich nicht sagen, um des häuslichen Friedens willen.

.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Max, Sunday, 02.01.2005, 19:26 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Eugen Prinz am 02. Januar 2005 16:39:59:

Und dann ist da noch Eugen, den ich einst wirklich ins Herz geschlossen hatte und der mit mir kämpfen will ...
aber, aber, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben, nicht wahr?
...der mit dir kämpfen wollte, was sich aber leider als unmöglich herausgestellt hat. Mehr muss ich dazu hoffentlich nicht sagen, um des häuslichen Friedens willen.

_________________________________________

Mißverständnis. Ich meine tatsächlich will - und zwar hier und mit mir im Sinne von gegen mich.
Ansonsten: Da kann ich mir ja gleich selbst eine reinhauen, bevor ich anfange mit (im Sinne von: an der Seite von...) jemandem zu kämpfen, der es fertigbringt, in ein und demselben Atemzug zu behaupten, er wüßte ja, daß man guten Freunden "kein Messer auf die Brust setzt" und genau das dann sofort tut.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 20:40 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 17:26:35:

... der es fertigbringt, in ein und demselben Atemzug zu behaupten, er wüßte ja, daß man guten Freunden "kein Messer auf die Brust setzt" und genau das dann sofort tut.

Ja, sowas soll vorkommen. Man muss schon wissen, was man will. Entweder man ist konsequent oder man vertrödelt seine Zeit.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Max, Monday, 03.01.2005, 00:22 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Eugen Prinz am 02. Januar 2005 18:40:22:

... der es fertigbringt, in ein und demselben Atemzug zu behaupten, er wüßte ja, daß man guten Freunden "kein Messer auf die Brust setzt" und genau das dann sofort tut.
Ja, sowas soll vorkommen. Man muss schon wissen, was man will. Entweder man ist konsequent oder man vertrödelt seine Zeit.

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Exakt. Und ich war konsequent.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Rüdiger, Sunday, 02.01.2005, 23:45 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 16:03:07:

Wäre Wahrheit ein Kriterium, - der erstaunliche Umstand eines männerfreundlichen SPIEGEL-Titels, eines FOCUS-Titels und etlicher anderer, auflagenstarker Publikationen hätte was bewirken müssen. Es herrscht jedoch weiterhin Lethargie, ganz so, als wäre all´das nie veröffentlicht worden.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ein SPIEGEL noch keinen Bewußtseinswandel - Werbeleute denken in Begriffen wie "Einführungskampagne" und "Erinnerungskampagne" - man muß die Leute IMMER UND IMMER WIEDER berieseln, bis sie's irgendwann geschnallt haben, bis es auch der letzte begriffen hat. Wie naiv muß man denn sein, um anzunehmen, EINE EINZIGE ZEITSCHRIFTENNUMMER könne die ganze Weltsicht eines 80-Millionen-Volkes verändern?

Und wo sich vermutlich Dein und mein Weg trennen, das ist da, wo ich offen zugebe: Ein Militärputsch wäre mir von allen üblen Möglichkeiten noch die liebste.

Soll ich gleich den Verfassungsschutz rufen oder erst später ;-) Im Ernst: Da träumt jemand von einem Bewußtseinswandel, und wenn der nicht gleich und sofort und nach den ersten paar Zeitungsartikeln eintritt, dann simmer aber beleidigt und setzen die Soldaten in Marsch ..... :-(

Manchmal ekelt´s mich vor mir selbst.

Dafür habe ich vollstes Verständnis ;-)

Gruß, Rüdiger

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK.../ *LOL*

Max, Monday, 03.01.2005, 00:13 (vor 7703 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Rüdiger am 02. Januar 2005 21:45:04:

Von mir: Manchmal ekelt´s mich vor mir selbst.

Von Dir: Dafür habe ich vollstes Verständnis ;-)

Von mir dann: *LOL* - erste Sahne! Der war Klasse!

Amüsiert - Max

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK.../ *LOL*

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 01:55 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK.../ *LOL* von Max am 02. Januar 2005 22:13:26:

Von mir: Manchmal ekelt´s mich vor mir selbst.
Von Dir: Dafür habe ich vollstes Verständnis ;-)
Von mir dann: *LOL* - erste Sahne! Der war Klasse!
Amüsiert - Max

Ja, DU hast´s leicht. ICH muss mit dem Spaßvogel zusammenarbeiten! :-)

Arne

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK.../ *LOL*

Max, Monday, 03.01.2005, 23:16 (vor 7702 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK.../ *LOL* von Arne Hoffmann am 02. Januar 2005 23:55:10:

Von mir: Manchmal ekelt´s mich vor mir selbst.
Von Dir: Dafür habe ich vollstes Verständnis ;-)
Von mir dann: *LOL* - erste Sahne! Der war Klasse!
Amüsiert - Max

Ja, DU hast´s leicht. ICH muss mit dem Spaßvogel zusammenarbeiten! :-)
Arne

...was glaubst Du, mit wem ich zusammen vö...äh...mit wem....also...mit welchen Vögeln ich zusammenarbeiten muß?

Dein Ornithologe - Max

Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT)

ein weiterer Andreas, Sunday, 02.01.2005, 15:33 (vor 7704 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

-

Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT)

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 16:59 (vor 7704 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von ein weiterer Andreas am 02. Januar 2005 13:33:58:

ja, ein kuscheliges Plätzchen, nicht wahr? Ich habe schon daran gedacht, mich dort als Verwalter der Devotionalienkammer zu bewerben. Meine Spezialität: Das Abstrafen unfolgsamer Hausphilosophen mittels gut eingeweichter Weidenruten, hihi...

Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT)

Jolanda, Sunday, 02.01.2005, 18:49 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von Eugen Prinz am 02. Januar 2005 14:59:36:

ja, ein kuscheliges Plätzchen, nicht wahr? Ich habe schon daran gedacht, mich dort als Verwalter der Devotionalienkammer zu bewerben. Meine Spezialität: Das Abstrafen unfolgsamer Hausphilosophen mittels gut eingeweichter Weidenruten, hihi...

---Hmmm, du kommst immer wieder mit diesen Weidenruten Eugen, hast du eine Vorliebe für Sadomaso, für Schlagen...anders kann ich mir deinen Drang hier nicht erklären...du hast also das Bedürfnis, Menschen, die du nicht magst oder die eine ganz andere Einstellung haben zu schlagen.

Und sage nun nicht, das sei sinnbildlich, das nehme ich dir schon lange nicht mehr ab.

Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT)

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 20:09 (vor 7703 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von Jolanda am 02. Januar 2005 16:49:40:

ja, ein kuscheliges Plätzchen, nicht wahr? Ich habe schon daran gedacht, mich dort als Verwalter der Devotionalienkammer zu bewerben. Meine Spezialität: Das Abstrafen unfolgsamer Hausphilosophen mittels gut eingeweichter Weidenruten, hihi...

---Hmmm, du kommst immer wieder mit diesen Weidenruten Eugen, hast du eine Vorliebe für Sadomaso, für Schlagen...anders kann ich mir deinen Drang hier nicht erklären...du hast also das Bedürfnis, Menschen, die du nicht magst oder die eine ganz andere Einstellung haben zu schlagen.
Und sage nun nicht, das sei sinnbildlich, das nehme ich dir schon lange nicht mehr ab.[/i]

Du missverstehst da etwas, glaube ich. Anhänger von "sadomaso" teilen meines Wissens ihre Ansichten und können sich leiden, oder sie praktizieren zumindest einen ausgewogenen Handel.

Bei mir dagegen ist der Fall ganz klar: Gewaltphantasien bei jedem zweiten Beitrag in den Foren! Tut mir leid. Ich kann nichts dafür, Euer Ehren. Es ist einfach stärker als ich.

Eugen

Bist Du frankie aus den AB-Foren?

ein weiterer Andreas, Sunday, 02.01.2005, 20:52 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von Eugen Prinz am 02. Januar 2005 18:09:28:

Du klingst mir jedenfalls sehr danach. SM-Neigung und eine gewisse Freude am Trollen und Provozieren ist gleichermaßen vorhanden.

Hand aufs Herz? Bist Du's?

Gruß

Andreas

Re: Bist Du frankie aus den AB-Foren?

Eugen Prinz, Sunday, 02.01.2005, 22:10 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Bist Du frankie aus den AB-Foren? von ein weiterer Andreas am 02. Januar 2005 18:52:07:

Du klingst mir jedenfalls sehr danach. SM-Neigung und eine gewisse Freude am Trollen und Provozieren ist gleichermaßen vorhanden.
Hand aufs Herz? Bist Du's?
Gruß
Andreas

Nein, ganz ehrlich. Eugen Prinz ist Verfasser des Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus. Unter anderem Namen schreibe ich nicht. Das wäre ja geschäftsschädigend ;-) und vom Trollen, Faken, anonymen Posten usw. halte ich garnichts.

Ich habe früher mal kurzzeitig in den AB-Foren gelesen und geschrieben, die ich teilweise sehr erfrischend und authentisch fand, aber nicht ganz meine Problemlage. Die findet sich eher hier.

Ich und provozieren? Aber woher denn. Ich bin doch der friedlichste Mensch, den ich kenne ;-)

Mehr dazu gerne auf Anfrage

Einen Gruß von Eugen Prinz

Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht?

Magnus, Sunday, 02.01.2005, 17:48 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von ein weiterer Andreas am 02. Januar 2005 13:33:58:

Oder ist er einfach in dem Jahr nach dem Film gestorben?

Schönes Neues an alle!

Magnus

Keine Ahnung, weiß ich nicht. (oT)

ein weiterer Andreas, Sunday, 02.01.2005, 20:53 (vor 7703 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht? von Magnus am 02. Januar 2005 15:48:24:

-

Re: Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht?

Arne Hoffmann, Sunday, 02.01.2005, 21:16 (vor 7703 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht? von Magnus am 02. Januar 2005 15:48:24:

Oder ist er einfach in dem Jahr nach dem Film gestorben?

Pasolini ist 1975 - in dem Jahr, in dem dieser Film erschien - von einem Strichjungen ermordet worden, das ist richtig.

Arne (Datenbank für alles irgendwie Abartige ;-))

Re: Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht?

Max, Monday, 03.01.2005, 00:25 (vor 7703 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wurde der Regisseur nicht kurz darauf umgebracht? von Magnus am 02. Januar 2005 15:48:24:

Oder ist er einfach in dem Jahr nach dem Film gestorben?
Schönes Neues an alle!
Magnus

_______________________________________

Ein Jahr vorher wäre auch ziemlich unheimlich gewesen.

AgutsNois! - Max

Re: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT)

pit b., Sunday, 02.01.2005, 20:56 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Errinert mich an den Film "Die 120 Tage von Sodom" (Pasolini). (oT) von ein weiterer Andreas am 02. Januar 2005 13:33:58:

In diesem Film wurden die "Sklaven" entführt.
In dieser Einrichtung jedoch begeben sich die "Sklaven" freiwillig.
Zudem müssen sie Volljährig sein, in dem Film waren es alles Jugendliche
und die Strafen waren auch von perversen Härte..

Ich weiß ja dass es Männer gibt die auf diese Art der Behandlung,
welche dort Angeboten wird, stehen. Wenn sie bereit sind dafür Geld
zu zahlen sind sie meiner Meinung nach selber Schuld.
Die Dominas dort nutzen da eine Martklücke um sich zu bereichern.
Wie viele Andere auch.
Niemand zwingt Männer dor1 einzubürgern. Damit ist das Thema für mich
erledigt.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Rüdiger, Sunday, 02.01.2005, 23:05 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

Sexuell devote Menschen werden anscheinend und vergleichsweise oft zu Opfern regelrechter materieller Ausbeutung. Ein empörendes Beispiel findet sich hier: http://www.owk.cz/pag3.htm

Hallo Max,

Arne hat mir gerade mitgeteilt, daß Du das OWK hier zum Thema machst. Ich bin ja bekanntermaßen SMer, allerdings bin ich von den devoten Spielchen mittlerweile so ziemlich weggekommen. 1997 war ich einmal dort, außerhalb der "Feiertage", da war's fast so öd wie Ferien auf dem Bauernhof, 1999 hatte ich dann (absichtlich) ein hartes "Erziehungsprogramm", das u. a. auch beinhaltete, in einer Disco coram publico ausgepeitscht zu werden. Es stimmt, was man in interessierten Kreisen so erzählt, daß oft bis an die Grenze der Gesundheitsgefährdung gegangen wird und manchmal auch darüber hinaus. Ich sah hinterher aus wie wie ein Opfer auf einem Amnesty-International-Foto; obwohl ich zu den Leuten gehöre, bei denen man kaum was sieht, dauerte es diesmal 6 Wochen, bis alles wieder so aussah wie zuvor (und ohne voriges rgelmäßiges "Training" hätte ich das wohl nicht durchgestanden). In der OWK-Zeitschrift wurde erwähnt, daß ich sogar der bisherige Meister im Ertragen sei, und die Toncassette mit meinen Schreien gehörte eine Zeitlang dort ins Sortiment aber das hinderte mich nicht daran, einen sehr kritischen Bericht darüber zu schreiben:

http://www.marterpfahlverlag.com/sm-tuebingen/index.html, und dort dann unter "Texte, Stories, Buchkritik", da dann "OWK 1999" (aber der '97er Bericht ist auch lesenswert: "Eine andere Welt wird besichtigt" - Anmerkung für Literaturliebhaber: Anspielung auf Heinrich Mann, Ein Zeitalter wird besichtigt:-).

Diese zwei Berichte führten dann dazu, daß ich für weitere "Erziehungsaufenthalte" gesperrt wurde. Frau legte keinen Wert auf weitere Negativpropaganda. (Ich hatte als Mann angefragt, ob ich bei Filmdreharbeiten mitmachen dürfe, aber keine Antwort erhalten; als ich mich dann als meine eigene Herrin ausgab :-)), erhielt ich in holprigem Deutsch die Antwort, "diese männliche Kreatur sei gesperrt", aus eben den erwähnten Gründen, nur als simpler Gast dürfe sie noch rein ...) Na ja - was soll's - mittlerweile haben sich meine Vorlieben verschoben, so macht mir das nix mehr ...

1000 DM mit Anreise habe ich 1999 für die 3 Tage Aufenthalt ausgegeben, im Vergleich zu den Summen, die man für eine ähnliche "Erziehungsdauer" in einem deutschen Dominastudio ausgibt, ist das geradezu maßvoll, allerdings ist man dort auch "safer" untergebracht ...

Im Februar 2001 unterhielt ich mich dann mit einer SMerin im Ruhrgebiet, und wie's der Zufall wollte, lieferte sie mir die Klarnamen der OWK-Gründer auf dem Silbertablett: Ein dominanter Macho aus dem Ruhrgebiet und ein weiterer aus Westberlin. Schon vor der Wende hatten sie z. B. in Westberlin Wohnungen an SMer vermietet, die mal ungestört "spielen" wollten. Nach der Wende gehörten sie dann zu den zahlreichen "Geschäftsleuten", die sich im Osten "engagierten". Ich veröffentlichte das alles mitsamt den Klarnamen ungeniert auf meiner Website, bis dann mal 2 Jahre später ein erboster Anruf kam: Wer denn die Schlampe sei, die mir das erzählt habe? (Der inkriminierte Obermacho, ein alter Hase der Erotikbranche, war am Apparat). Sei alles gar nicht wahr, offiziell im Grundbuch eingetragen seien Tschechinnen, er selbst sei lediglich "Berater" (ja, gewiß, als "Strohfrauen" - die Polen und die Tschechen hatten ja anfangs panische Angst, daß "die Deutschen zurückkommen würden", Deutschen war meines Wissens lange Zeit Grunderwerb untersagt). Ich konnte nix beweisen und hatte keine Lust auf einen Rechtsstreit, also löschte ich den Beitrag von meiner Website. Was soll's - das schon ewig existierende Gerücht, "ein deutscher Geschäftsmann stehe hinter dem OWK" - ich WEISS einfach, daß es wahr ist. "Matriarchat in den Händen von Machos" war die Überschrift des Artikels auf meiner Website - aber die vielen devoten männlichen OWK-Pilger wollten oder SOLLTEN nix davon wissen - als ich mein Wissen in einer yahoo-Group "owk-slaves" auf eine Frage hin kundtat ("OWK - just business, not ideology"), war ich schneller gesperrt, als man gucken konnte ....

So, nu war ich mal wieder redselig - jetzt muß ich erst mal sehen, was die anderen hier zum Thema abgelassen haben :-)

Gruß, Rüdiger

Nachtrag

Rüdiger, Sunday, 02.01.2005, 23:15 (vor 7703 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Rüdiger am 02. Januar 2005 21:05:06:

In der Schweizer Zeitschrift "Fullsize" erschien 2001 folgende Einschätzung (hier "nachgedruckt" in einem nicht mehr existierenden Parsimony-Forum "ctyri und OWK"):

Was haltet ihr von dieser Beurteilung des OWK

[ ctyri @ OWK ]

Geschrieben von Ponyboy am 27. 3. 2001 20:56:39:

Hallo,

ich bin 32 und betreibe seit 5 Jahren Bodybuilding. Ich wollte mich im Sommer im OWK zum Pony erziehen lassen. Seit ich aber folgende Beurteilung des OWK gelesen habe, bin ich unsicher geworden. Ich würde gerne eure Meinung zu dieser Bewertung des OWK hören.

EXKLUSIV-BERICHT AUS DEM OWK

1. Die Umsetzung der Philosophie des OWK

Die Philosophie des OWK: Damen beherrschen Männer. Jede Dame sollte über mehrere Sklaven verfügen. In den Publikationen des OWK wird herausgehoben, dass das OWK (die Damen des OWK) über eine Vielzahl von Sklaven verfügt (verfügen). Nun ja, zu den Feierlichkeiten sind genug Sklaven vorhanden, zumeist sind dies aber Besucher mit oder ohne weibliche Begleitung. Zu den Drehtagen sicherlich auch. Aber ausserhalb dieser Ereignisse fehlen dem OWK schlicht und einfach die Sklaven. Während meiner Umerziehungsaufenthalte waren nur etwa 5 - 7 Sklaven (oder sollte ich besser sagen männliche OWK-Bedienstete?) anwesend. Hart gearbeitet haben die anwesenden "Sklaven" nicht, bestraft wurden sie auch nicht. Auch habe ich nur sehr wenige Damen gesehen - jeweils nur 3. Dass die Damen im OWK dauerhaft wohnen, ist unzutreffend. Vielmehr ist es so, dass die Damen auf Abruf ins OWK kommen.
Fazit: Das OWK ist somit kein Ort der dauernden Versklavung des Mannes durch die Damen. Die Philosophie des OWK wird in der Realität nicht ausgelebt. Jede Person, die ausserhalb der Feierlichkeiten ins OWK kommt, wird erkennen (müssen), dass das Leben im OWK in der Realität ganz anders verläuft als in den Magazinen und Filmen suggeriert wird. Dass das OWK sich dadurch auszeichnet, dass etwa ein Dutzend Damen mehrere Dutzend Männer dauerhaft versklavt haben, das ist reine Fiktion, aber gewiss kein Fakt.

2. Die Räumlichkeiten des OWK

Die Räumlichkeiten des OWK stehen ausserhalb jeglicher Zweifel. Sowohl das Gelände als auch die Häuser sind für die Erziehung von Sklaven sehr geeignet. Die Ausstattung an S/M-Möbeln hat sich in den letzten Jahren ständig verbessert und kann als sehr gut angesehen werden. Für die Damen stehen attraktive Zimmer zur Verfügung, für die Sklaven gibt es ebenfalls angemessene Unterkünfte. Die Äusserlichkeiten lassen jeden OWK-Besuch zu einem Genuss werden. Die Möglichkeiten für verschiedene Varianten der weiblichen Dominanz und der männlichen Unterwerfung sind grossartig.
Fazit: ***** (5) Sterne für die Räumlichkeiten!

3. Die Damen des OWK

Die Damen des OWK sind das grösste Problem des OWK. Von ihrer Ästhetik her sind sie sicherlich erstklassig. Von ihrer Veranlagung und ihrem Können her leider nur minderklassig.
Ich habe insgesamt 4 Damen des OWK näher kennengelernt. Zu ihrer Veranlagung muss ich sagen, dass mit Ausnahme von Sarka vielleicht, keine der Damen wirklich dominant veranlagt zu sein scheint. Sie strafen und erniedrigen die Sklaven, aber irgendwie ist es für sie nur eine Pflichterfüllung, es fehlt das Herzblut dabei. Insgesamt muss ich jenen Äusserungen zustimmen, die die Damen des OWK für Schauspielerinnen halten.
Zum Können der Damen ist zu sagen, dass sie für die Benutzung der Strafinstrumente (Peitsche, Reitgerte usw.) nicht ausgebildet worden sind. Sie haben keine Ahnung, wie man die Schlaginstrumente benutzt, um den Sklaven zwar Schmerzen zuzufügen, ihn aber nicht an wichtigen Organen zu verletzen. Wo die Schläge genau treffen werden, das wissen die Damen höchstwahrscheinlich vorher nicht. Jeder Treffer ist ein lohnender Treffer, das scheint ihr Motto zu sein. Auf die Gesundheit des Sklaven wird keine Rücksicht genommen.
Im Zusammenspiel mit fehlender Veranlagung und mangelndem Können fällt ein weiterer Punkt auf. Die Damen scheinen lediglich ein auswendig gelerntes Programm abzuspulen. Spontanität und Kreativität, wie ich sie bei vielen professionellen Dominas kennengelernt habe, fehlt den Damen vollständig.
Weiterhin sehen die Tagesabläufe der einzelnen Umerziehungsprogramme mitunter völlig anders aus, als die in den Magazinen dargestellt wurden und werden.
Fazit: Die Damen sind attraktiv, aber nicht wirklich dominant, sie agieren mechanisch, ja wie ferngesteuert und spielen lediglich eine dominante Rolle. Subtile Dominanz darf nicht erwartet werden. Ernsthafte Verletzungen des Sklaven aufgrund fehlender Qualifikation der Damen sind durchaus möglich. Das Programm der Umerziehungsaufenthalte wird durch die Damen nur unzureichend umgesetzt.

4. Das OWK: Dominastudio - ja oder nein?

Das OWK behauptet immer, es sein kein Dominastudio. Die Beantwortung dieser Frage durch mich ist durch eine Ambiguität gekennzeichnet. Die Einflussmöglichkeiten des Sklaven auf die Behandlung bzw. den Ablauf der Behandlung sind geringer als in einem Dominastudio, ganz klar. Wünsche darf der Sklave vor und während des Aufenthalts nicht äussern. Wenn der männliche Wille nicht zählt, warum kann sich der Sklave aber dann die Art seiner Behandlung aussuchen (siehe die verschiedene Umerziehungsprogramme). Warum dürfen sich Sklaven dann entscheiden, ob sie Menschenhund oder Arbeitssklave, persönliche Zofe oder Strafgefangener usw. sein werden? Warum dürfen die Sklaven sogar (gegen Aufpreis) die sie erziehende Dame auswählen (bestimmen)? Hier bietet das OWK Dienstleistungen an, wie es Dominastudios zu tun pflegen.
Fazit: Das OWK ist ein Dominastudio der härteren Art, ein Dominastudio für erfahrene Sklaven, für Sklaven, die auch stärkere Schmerzen aushalten können und deren Körper in den nächsten Wochen niemandem, der nicht eingeweiht ist, zugänglich ist. Für Anfänger ist ein Umerziehungsaufenthalt nicht geeignet.

5. Schlussfazit

Das OWK ist von den Räumlichkeiten her für die Sklavenerziehung bestens geeignet. Die Damen sind allerdings schlecht ausgebildet und nicht echt veranlagt. Ernsthafte körperliche Verletzungen aufgrund fehlender Qualifikationen der Damen können nicht ausgeschlossen werden. Ein OWK-Besucher aus Dänemark, den ich im OWK kennengelernt habe, wurde durch fehlerhaftes Ausführen einer Auspeitschung ernsthaft an der Niere verletzt (nota bene: Ein Ausfall der Niere ist lebensgefährlich!). Ich persönlich wurde über Stunden mit den Händen nach oben gefesselt (nota bene: Hierdurch wird der Kreislauf empfindlich gestört, gerade bei Personen, die keinen oder nur wenig Sport betreiben, kann nach der Befreiung und direkt anschliessend körperliche Belastung ein Kreislaufkollaps nicht ausgeschlossen werden). Weiterhin hat sich bei einer Auspeitschung das Riemenende einer Bullenpeitsche aufgrund fehlerhafter Handhabung um meinen Oberschenkel geschlungen, und zwar soweit, dass sogar mein Glied getroffen wurde(!)
Wer ausserhalb offizieller Ereignisse ins OWK reist, der jat das OWK (fast) für sich alleine. Das OWK hat nicht die grosse Anzahl permanenter Sklaven, wie in den Publikationen suggeriert wird. Die Damen fehlen bis auf 2 - 3 "Diensthabende" auch. Kurz gesagt: Die Räumlichkeiten des OWK und echt veranlagte und qualifizierte Dominas, das wäre super! Das jetzige OWK ist nur durchwachsen.
Die Publikationen des OWK regen die Fantasie jeder Leserin und jedes Lesers an. Ich warne jeden OWK-Besucher vor zuviel Fantasie über das tägliche Leben im OWK, in der Realität ist es langweiliger als es in den Publikationen beschrieben wird, wer aufgrund der Publikationen zusätzlich seine Fantasie blühen lässt, der wird wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. Das OWK konnte in meinem Fall (und auch in anderen Fällen) bezüglich Erziehung noch nicht einmal das Geschriebene einhalten.
Ob sich ein Besuch im OWK lohnt, kann ich nicht allgemeingültig beurteilen. Wenn ein devoter Partner mit einer dominanten Dame anreist und diese sich um den Sklaven kümmert, ist das OWK ein wundervoller Platz, ein komfortables Hotel mit vielen Annehmlichkeiten und der Möglichkeit, viele S/M-Praktiken offen (auch ausserhalb der Gebäude) ausleben zu können. Für alleinreisende dominante Damen ist das OWK sicherlich attraktiv (sie werden sehr gut um- und versorgt). Für Sklaven, die ohne Begleitung reisen und sich in die Hände der OWK-Damen begeben, sind die Aufenthalte mitunter gesundheitsgefährdend und vermutlich nicht so, wie es sich aufgrund der Publikationen haben vorstellen müssen.

J.C.G.

Fazit: FULLSIZE NETWORK
Alles was geschrieben wurde, deckt sich mit unseren Recherchen.
Vorsicht: Einige prof. Dominas brüsten sich als OWK-Haus-Domina. Die sind jedoch nur da, wenn man sie definitiv bucht oder gleich selber mitbringt und alles bezahlt.

Und eine Antwort darauf:

Das klingt für mich sehr glaubwürdig und obwohl ich es nicht kenne, stelle ich es mir genauso vor. Gerade das Mechanische und wie auswendiggelernte Abspulen von Szenen ist auch schon in den Videos zu sehen. Ich denke auch, dass man es nur mit s(einer) privaten und echt veranlagten Herrin wirklich "geniessen" kann.
Aber für die Phantasie bleibt es dennoch ausbaufähig.

+++++++++

Gruß, Rüdiger

Re: Nachtrag/ Herzlichen Dank, Rüdiger!

Max, Monday, 03.01.2005, 00:09 (vor 7703 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Nachtrag von Rüdiger am 02. Januar 2005 21:15:59:

Hi Rüdiger,

damit ist das Thema OWK für mich erledigt und es bestätigt sich einmal mehr, daß auf Websites im Internet allerlei Schmu zu finden ist. Es scheint sich beim OWK tatsächlich um die lediglich teilweise Umsetzung eines Hirngespinstes zu handeln. Stinknormale Dummtussen also. Andererseits auch wieder beruhigend, wie ich finde...
(Mist - ich dachte schon, ich könnte mit fünf Bussen ein Geschäft machen ;-))

Freundlicher Gruß - Max

Re: Nachtrag/ Herzlichen Dank, Rüdiger!

Rüdiger, Monday, 03.01.2005, 00:39 (vor 7703 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Nachtrag/ Herzlichen Dank, Rüdiger! von Max am 02. Januar 2005 22:09:14:

Hi Rüdiger,
damit ist das Thema OWK für mich erledigt und es bestätigt sich einmal mehr, daß auf Websites im Internet allerlei Schmu zu finden ist. Es scheint sich beim OWK tatsächlich um die lediglich teilweise Umsetzung eines Hirngespinstes zu handeln. Stinknormale Dummtussen also. Andererseits auch wieder beruhigend, wie ich finde...
(Mist - ich dachte schon, ich könnte mit fünf Bussen ein Geschäft machen ;-))
Freundlicher Gruß - Max

Oh, es gab tatsächlich einige Deutsche, denen der Verstand vernebelt genug war, daß sie ihre gesamten Rentenansprüche abtraten, um dort im OWK für den Rest ihres Lebens knechten zu dürfen ... das hat also schon seine ernsten Aspekte ... Es steht ungefähr auf derselben Ebene wie gewisse Psychosekten, die ihre Anhänger, insbesondere die naiveren, mit Haut und Haaren vereinnahmen, denke ich.

Gruß, Rüdiger

Re: Nachtrag/ Herzlichen Dank, Rüdiger!

Max, Monday, 03.01.2005, 00:47 (vor 7703 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Nachtrag/ Herzlichen Dank, Rüdiger! von Rüdiger am 02. Januar 2005 22:39:07:

Hi Rüdiger,
damit ist das Thema OWK für mich erledigt und es bestätigt sich einmal mehr, daß auf Websites im Internet allerlei Schmu zu finden ist. Es scheint sich beim OWK tatsächlich um die lediglich teilweise Umsetzung eines Hirngespinstes zu handeln. Stinknormale Dummtussen also. Andererseits auch wieder beruhigend, wie ich finde...
(Mist - ich dachte schon, ich könnte mit fünf Bussen ein Geschäft machen ;-))
Freundlicher Gruß - Max

Oh, es gab tatsächlich einige Deutsche, denen der Verstand vernebelt genug war, daß sie ihre gesamten Rentenansprüche abtraten, um dort im OWK für den Rest ihres Lebens knechten zu dürfen ... das hat also schon seine ernsten Aspekte ... Es steht ungefähr auf derselben Ebene wie gewisse Psychosekten, die ihre Anhänger, insbesondere die naiveren, mit Haut und Haaren vereinnahmen, denke ich.
Gruß, Rüdiger

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Unglaublich! Einfach nicht zu fassen! Also doch fünf Busse? *händereib*

;-) - Max

Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 10:49 (vor 7703 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Rüdiger am 02. Januar 2005 21:05:06:

-

Was soll das?

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 11:26 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 08:49:20:

Kannst du mir mal bitte erklären, wie du dazu kommst, hier schon im Heading eines Postings andere Leute anzupöbeln?

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 11:34 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 08:49:20:

Hallo Andreas

Ich finde das auch sehr dreist von dir!

Was heisst hier eine Therapie. Rüdiger ist nicht krank, auch wenn das für dich so erscheinen mag.

Es gibt diverse sexuellen Vorlieben und nur weil du nicht damit klar kommst, steht es dir noch lange nicht zu, ihn in eine Therapie schicken zu wollen.

Solange er sich unter Gleichgesinnten befindet und niemandem damit schadet und das tut er mit Sicherheit nicht, solange geht uns das alle einen feuchten Dreck an!

Zudem finde ich es sehr mutig von Rüdiger, wie er sich hier stellt und offen über sich erzählt, Hut ab, echt!

Er versteckt sich nicht für seine Vorliebe, das muss er auch nicht und rechtfertigen muss er sich schon gar nicht. Steck deinen erhobenen Zeigefinger ganz schnell wieder ein und mache dir zumindest erst mal die Mühe, dich hier schlau zu machen.

Ich bin mir sicher, du hast keine Ahnung was in der BDSM-Szene so abläuft. Diese Menschen respektieren sich gegenseitig oft mehr als das sogenannte "Normalos" tun.

Man oh man, diese Gutmenschen überall, es ist manchmal echt zum Kotzen.

Gruss
Jolanda

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 12:44 (vor 7703 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Jolanda am 03. Januar 2005 09:34:10:

Was heisst hier eine Therapie. Rüdiger ist nicht krank, auch wenn das für dich so erscheinen mag.
Es gibt diverse sexuellen Vorlieben und nur weil du nicht damit klar kommst, steht es dir noch lange nicht zu, ihn in eine Therapie schicken zu wollen.

Was sagt denn die Psychologie dazu?

Ich bin mir sicher, du hast keine Ahnung was in der BDSM-Szene so abläuft.

Verzichte dankend.

Andreas

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Eugen Prinz, Monday, 03.01.2005, 13:35 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 10:44:03:

Rüdiger schrieb:

"Es stimmt, was man in interessierten Kreisen so erzählt, daß oft bis an die Grenze der Gesundheitsgefährdung gegangen wird und manchmal auch darüber hinaus. Ich sah hinterher aus wie wie ein Opfer auf einem Amnesty-International-Foto"
...
"Oh, es gab tatsächlich einige Deutsche, denen der Verstand vernebelt genug war, daß sie ihre gesamten Rentenansprüche abtraten, um dort im OWK für den Rest ihres Lebens knechten zu dürfen ... das hat also schon seine ernsten Aspekte ... Es steht ungefähr auf derselben Ebene wie gewisse Psychosekten, die ihre Anhänger, insbesondere die naiveren, mit Haut und Haaren vereinnahmen, denke ich."

Rüdiger hat damit in gewisser Weise Andreas Frage selbst beantwortet.

Es muss also von niemandem so getan werden, als ob das alles völlig normal wäre. Es ist vielmehr eine Gratwanderung, ganz bestimmt nichts für geistige Kleinkinder jeden Alters. Ganz zu schweigen von der finanziellen Ausbeutung der Abhängigen, die mir weder in diesem Milieu, noch in Prostitution, Drogenhandel oder Psychosekten gefällt.

Insofern finde ich die Empörung über Andreas Frage nicht gerechtfertigt.

Eugen

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 13:45 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 11:35:39:

Doch die Empörung ist gerechtfertigt.

Es geht hier nicht um jemanden, der nicht damit umgehen kann, es geht hier um Rüdiger und nur um Rüdiger, den Andras in eine Therapie schicken will.

Und das ist ein ganz persönlicher Angriff.

Ach was schreibe ich dir überhaupt noch, als wenn das einen Sinn hätte.

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 14:25 (vor 7703 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 11:35:39:

Hi Eugen,

Es muss also von niemandem so getan werden, als ob das alles völlig normal wäre.

Wie definierst du "normal", und wo ziehst du die Grenze? Sind beispielsweise Homo- und Transsexuelle noch normal oder gehören die auch in die Therapie?

Es ist vielmehr eine Gratwanderung, ganz bestimmt nichts für geistige Kleinkinder jeden Alters. Ganz zu schweigen von der finanziellen Ausbeutung der Abhängigen, die mir weder in diesem Milieu, noch in Prostitution, Drogenhandel oder Psychosekten gefällt.

Gut, aber das hast du auf etlichen Gebieten. Es gibt Leute, denen ihre Gemeinde und regelmäßige Kirchgänge seelischen Halt geben und Leute, die sich selber geißeln, sich jegliches irdischen Freuden versagen und glauben, dadurch "das Licht zu finden". Es gibt Leute, die gerne mal ein Glas Wein trinken und Alkoholiker. Es gibt Leute, die gerne mal einen erotischen Film sehen und Leute, die nur noch in ihrer Pornosammlung leben. Wenn ich bei allem, was mir persönlich ungewöhnlich oder nicht ganz koscher erscheint, Extremfälle als Beleg anführe, zeugt das nicht unbedingt von einer großen Bereitschaft zu differenzieren.

Insofern finde ich die Empörung über Andreas Frage nicht gerechtfertigt.

Ich schon. Rüdiger teilt hier mit, wie er seine Sexualität ausübt. Weder schädigt er irgendjemanden, noch hat irgendeines seiner Postings zu anderen Themen erkennen lassen, dass er mental nicht ganz auf der Reihe wäre. Im Gegenteil: Er hat deutlich zu verstehen gegeben, dass er das OWK sehr kritisch und nüchtern beurteilt. Andreas III reagiert auf Rüdigers Schilderung mit einem hingerotzten persönlichen Angriff. Er schreibt nicht "Ich finde dieses Verhalten aus folgenden Gründen bedenklich, was denkst du dazu?", sondern erklärt Rüdiger zum Therapiefall. Diese Ausgrenzungsmanöver sind es doch gerade, die dazu führen, dass die Diffamierung sexueller Minderheiten "funktioniert". Immer weniger Leute sind bereit, sich solchen Abwertungen auszusetzen, also berichten sie nicht über ihre Vorlieben, üben sie nur im Verborgenen aus (was dann wirklich psychischen Druck bedeutet) und erscheinen so immer mehr als extreme Minderheit, obwohl es so wenige gar nicht sind.

Nehmen wir mal als ein anderes Beispiel die Selbstbefriedigung. HEUTE wissen wir, dass gut über neunzig Prozent aller Männer dieser Beschäftigung zeitweise frönen oder gefrönt haben. Im 18. Jahrhundert wurde das noch weit stärker tabuisiert. Folglich kam es zu "wissenschaftlichen" Schriften, in denen die "Sünde der Selbstbefleckung" als eine Gesundheitsgefährdung bis hin zu Schwindsucht, Epilepsie, Erektionsschwächen, feuchten Träume und Unfruchtbarkeit erschien. Etliche Mediziner veröffentlichten Traktate dieser Art. So hieß es bald von ärztlicher Seite, Onanie würde das Gehirn derart austrocknen, dass man "es in der Hirnschale rasseln hörte". Von einem achtjährigen Jungen als Fallbeispiel hieß es, er onaniere seit mehreren Jahren, hätte fast pausenlos Erektionen und diese Gewohnheit habe seine Kopfform dermaßen verändert, dass seine Mutter allmählich Mühe hatte, noch einen passenden Hut zu finden. Das Gehirn eines anderen Jungen, eines dreizehnjährigen, soll zu zwei Dritteln mit Eiter bedeckt gewesen sein. Ende des achtzehnten Jahrhunderts galt die Ansicht, dass Masturbation körperliche, geistige oder seelische Schädigungen hervorrief bei sämtlichen führenden Ärzten und Psychiatern als allgemeiner Kenntisstand.

Verängstigte Eltern im neunzehnten Jahrhundert taten ihr Möglichstes, um insbesondere ihre Söhne vor diesem Übel zu bewahren. Dabei legten sie den Jungen Keuschheitsgürtel mit Innendornen an, so dass jede Gliedversteifung sehr schmerzhaft werden würde, sie banden ihnen nachts die Hände in Säcke, befestigten Kieselsäckchen auf ihrem Rücken, damit sie sich im Bett nicht gerade ausstrecken konnten oder installierten Apparaturen, die im elterlichen Schlafzimmer eine Glocke klingeln ließen, wenn der Junge eine Erektion hatte. Der nächste Schritt waren chirurgische Operationen wie das Aufschlitzen der Vorhaut, das Durchtrennen von Nervensträngen, das Einspritzen von Silbernitratlösungen (es sei erstaunlich, was eine Harnröhre so alles aushalte, befand der Erfinder dieser sogenannten Lallemand-Methode), das Einführen von Stahlsonden in den Penis und vielerlei Einfälle mehr.

Heute ist jedem klar, dass "Gesundheitsgefährdng durch Onanie" ein Mythos ist, sonst wären wir fast alle irre. Bei anderen Formen einst "anrüchiger" Sexualität entwickelt es sich ähnlich: 1973 hat das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) die Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen, die International Classification of Disease (ICD) hat immerhin 1993 dasselbe geschafft. Was mit den Homosexuellen in Deutschland passierte, weil man sie für Krankheitsfälle hielt, brauche ich wohl nicht auszuführen. Sadomasochismus gilt im DSM seit 1994 nicht mehr als seelische Störung, was das ICD angeht, dürfte das nur noch eine Frage der Zeit sein.

Die Therapiefrage wurde hier gestellt, nicht weil Rüdiger Anzeichen machte, dass er mit seiner Sexualität nicht zurecht käme, sondern weil Andreas III mit Rüdigers Sexualität Probleme hat. Ich habe Andreas Frage nicht als freundschaftlichen Lebensratschlag verstanden, sondern als herabsetzend. Eine Klarstellung, die in eine andere Richtung weist, habe ich bislang nicht erhalten. Angenommen, Rüdiger würde wirklich zu den Leuten gehören, die durch ihre Sexualität seelisch und körperlich gefährdet wären oder andere gefährden, wäre ihm durch Andreas Reaktion denn irgendwie geholfen?

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 14:44 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 12:25:30:

Insofern finde ich die Empörung über Andreas Frage nicht gerechtfertigt.

Ich schon. Rüdiger teilt hier mit, wie er seine Sexualität ausübt.

Du übersiehst das Exhibitionistische, die epischen Breite, das Selbstgefallen. Rüdiger macht das Forum zum Darstellungsplatz seiner Sexualität. Und letztere hat es bezüglich der Problematik des Geschlechterverhältnisses/Machtstreben durchaus in sich.

Wenn ein Mann sich in einem Forum, das sich zu einem nicht unerheblichen Teil mit feministischen Unterdrückungstendenzen gegen Männer auseinandersetzt, derart frivol seine devote Sexualität schildert, muss er auch ein zugegebenermaßen etwas salopp hingeworfenes Kontra aushalten.

Andreas

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Martin d.a., Monday, 03.01.2005, 14:55 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:44:18:

Ich schon. Rüdiger teilt hier mit, wie er seine Sexualität ausübt.

Du übersiehst das Exhibitionistische, die epischen Breite, das Selbstgefallen. Rüdiger macht das Forum zum Darstellungsplatz seiner Sexualität. Und letztere hat es bezüglich der Problematik des Geschlechterverhältnisses/Machtstreben durchaus in sich.

Sexualität ist DER Dreh- und Angelpunkt fast allen Femidrecks. Insofern hast Du Recht, daß Rüdigers Vorlieben da gelinde gesagt problematisch sind. Sehe ich es nicht so, sind sie jedenfalls Off topic und gehören hier nicht hin.

Wenn ein Mann sich in einem Forum, das sich zu einem nicht unerheblichen Teil mit feministischen Unterdrückungstendenzen gegen Männer auseinandersetzt, derart frivol seine devote Sexualität schildert, muss er auch ein zugegebenermaßen etwas salopp hingeworfenes Kontra aushalten.
Andreas

Richtig. Deshalb ist auch Jolandas aggressive Antwort unverständlich, zudem vermutlich irrational.

Gruß
Martin

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 15:11 (vor 7703 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Martin d.a. am 03. Januar 2005 12:55:24:

Insofern hast Du Recht, daß Rüdigers Vorlieben da gelinde gesagt problematisch sind.

Dann wären MEINE Vorlieben auch problematisch. Auf der weiblichen Seite sieht´s aber genauso aus. Elfriede Jelinek ist Masochistin, macht in ihren Büchern aber ständig die Männer nieder. Mit einer bekannten deutschen Kabarettistin verhält es sich ähnlich. Man kann nicht so einfach von sexuellen Vorlieben zu politischen Ansichten schließen.

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 15:29 (vor 7703 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Martin d.a. am 03. Januar 2005 12:55:24:

Richtig. Deshalb ist auch Jolandas aggressive Antwort unverständlich, zudem vermutlich irrational.
Gruß
Martin

Hallo Martin

Mag sein, dass meine Reaktion zu aggressiv war, aber ihr kommt immer mit Rationalität, wenn ich emotional werde.

Mir geht es kein bisschen darum, dass man nicht sagen darf, wenn man das befremdlich findet oder nicht verstehen kann.

Arne hat es gut ausgedrückt. Warum hat Andreas dann nicht geschrieben, dass er das schon befremdlich findet und er Mühe hat damit und er es nicht so gut findet, wenn das hier steht. Das hätte ich durchaus akzeptiert.

Aber nein, man will ihn gleich in eine Therapie schicken, stellt sich über ihn und masst sich an, ihn hier als krank hin zu stellen, ja Martin, ja, ich werde da wirklich aggressiv, stimmt.

Ich werde hier auch nie rational werden, da könnt ihr noch so oft jammern, dass die Jolanda eben ein emotionales Weichei ist, dass viel zu sehr mit dem Herzen und dem Gefühl und viel zu wenig mit dem Verstand antwortet.

Das muss ich mir gefallen lassen, klar, aber es tut mir nicht leid Martin. Es geht auch nicht darum, dass Rüdiger ein spezieller Freund von mir ist, das ist er nämlich nicht, nein es geht mir hier einfach darum, dass man jeden Menschen anständig behandeln kann, egal was für Vorlieben er hat. Und das hat Andreas nicht getan, also darf ich mich darüber doch aufregen oder?!

Gruss
Jolanda

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Martin d.a., Monday, 03.01.2005, 15:50 (vor 7703 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Jolanda am 03. Januar 2005 13:29:37:

Hallo Martin
Mag sein, dass meine Reaktion zu aggressiv war, aber ihr kommt immer mit Rationalität, wenn ich emotional werde.
Mir geht es kein bisschen darum, dass man nicht sagen darf, wenn man das befremdlich findet oder nicht verstehen kann.
Arne hat es gut ausgedrückt. Warum hat Andreas dann nicht geschrieben, dass er das schon befremdlich findet und er Mühe hat damit und er es nicht so gut findet, wenn das hier steht. Das hätte ich durchaus akzeptiert.

Er ist halt nur ein Mann ;-))) Wie Du weißt sind Männer in Punkto Kommunikation den Frauen unterlegen, drücken sich mitunter ungeschickter aus. Ich gehe davon aus daß es hier so war.
Arne steht für Meinungsfreiheit und Anti-Zensur. Dann muss er auch aus seiner Sicht unangenehme Meinungen hinnehmen, zumal diese begründet sind. Das nenne ich konsequent.

Aber nein, man will ihn gleich in eine Therapie schicken, stellt sich über ihn und masst sich an, ihn hier als krank hin zu stellen, ja Martin, ja, ich werde da wirklich aggressiv, stimmt.
Ich werde hier auch nie rational werden, da könnt ihr noch so oft jammern, dass die Jolanda eben ein emotionales Weichei ist, dass viel zu sehr mit dem Herzen und dem Gefühl und viel zu wenig mit dem Verstand antwortet.

Akzeptiert. Mir geht es darum Widersprüche aufzuzeigen. Wie ihr wißt ist der Feminismus ein extrem widersprüchliches und inkonsequentes Konstrukt. Wenn wir es besser machen wollen müssen wir uns davon klar unterscheiden.

Das muss ich mir gefallen lassen, klar, aber es tut mir nicht leid Martin. Es geht auch nicht darum, dass Rüdiger ein spezieller Freund von mir ist, das ist er nämlich nicht, nein es geht mir hier einfach darum, dass man jeden Menschen anständig behandeln kann, egal was für Vorlieben er hat. Und das hat Andreas nicht getan, also darf ich mich darüber doch aufregen oder?!

Ja, darfst Du. Aber darf ich Dir dann auch die Widersprüche aufzeigen?

Gruß
Martin d.a.

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 15:57 (vor 7703 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Martin d.a. am 03. Januar 2005 13:50:25:

Ja, darfst Du. Aber darf ich Dir dann auch die Widersprüche aufzeigen?
Gruß
Martin d.a.

--- Ja, hast ja recht, das darfst du, ja doch, ich denke schon, dass ich mich dem stellen muss ;-)

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 21:46 (vor 7702 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Martin d.a. am 03. Januar 2005 13:50:25:

Arne steht für Meinungsfreiheit und Anti-Zensur. Dann muss er auch aus seiner Sicht unangenehme Meinungen hinnehmen, zumal diese begründet sind. Das nenne ich konsequent.

Tu ich ja. Hab ich Andreas III aufgefordert, die Klappe zu halten, ihn beleidigt oder eine Sperrung beantragt? Im Gegenteil, ich habe ihn gebeten, das doch ein bisschen weiter auszuführen, um dann Stellung dazu zu nehmen. Ich kann doch auch als Befürworter der Meinungsfreiheit erklären, warum ich eine bestimmte Meinung nicht teile oder eine Bemerkung vom Stil her unfreundlich, unhöflich oder anderweitig unangemessen finde. Ich stell mich hier auch nicht über Andreas und behaupte, dass ich Recht habe und er Unrecht. Ich halte seiner Meinung nur meine entgegen.

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Martin d.a., Monday, 03.01.2005, 22:39 (vor 7702 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 19:46:06:

Arne steht für Meinungsfreiheit und Anti-Zensur. Dann muss er auch aus seiner Sicht unangenehme Meinungen hinnehmen, zumal diese begründet sind. Das nenne ich konsequent.

Tu ich ja. Hab ich Andreas III aufgefordert, die Klappe zu halten, ihn beleidigt oder eine Sperrung beantragt? Im Gegenteil, ich habe ihn gebeten, das doch ein bisschen weiter auszuführen, um dann Stellung dazu zu nehmen. Ich kann doch auch als Befürworter der Meinungsfreiheit erklären, warum ich eine bestimmte Meinung nicht teile oder eine Bemerkung vom Stil her unfreundlich, unhöflich oder anderweitig unangemessen finde. Ich stell mich hier auch nicht über Andreas und behaupte, dass ich Recht habe und er Unrecht. Ich halte seiner Meinung nur meine entgegen.
Arne

Ich hab ja nicht behauptet daß Du unkonsequent warst. Ich habe lediglich Jolanda (die ja offenbar Dir recht nahe steht) darauf hingewiesen, worin die Inkohärenz liegt.
Den Widerspruch sah ich bei Jolanda die sich gegen Hierarchien ausspricht, aber sich de facto über Andreas d.a. gestellt hat.
Darauf habe ich sie angesprochen und die Sache ist damit erledigt, zumal sie einsichtig war.
Bei Dir konnte ich solche Widersprüche noch nicht ausmachen, aber auch Dich werde ich noch erwischen :)))
Übrigens, wir sprechen hier wohl über Andreas II und nicht über Andreas III. Bald können wir einen Andreas-Club eröffnen ;-)
Andreas I = FM
Andreas II = Andreas d.a.
Andreas III = ein weiterer Andreas

Gruss
Martin d.a.

Re: Okay, jetzt kommen wir durcheinander

Andreas (d.a.), Monday, 03.01.2005, 23:28 (vor 7702 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Martin d.a. am 03. Januar 2005 20:39:10:

Den Widerspruch sah ich bei Jolanda die sich gegen Hierarchien ausspricht, aber sich de facto über Andreas d.a. gestellt hat.

Ich weiß ja, dass diese Vielfalt an Andreassen hier allmälig zum Problem wird, aber Jolanda und ich hatten keine Diskussion; das war dann wohl eher Nummer 3. Ich habe eigentlich nur ganz kurz einem kleinen Satz von Arne widersprochen, hab aber insgesamt auch überhaupt gar kein BEdürfnis, mich an dieser Diskussion zu beteiligen.

Gruß, Andreas, der andere, Nr. II nach der letzten Zählung

Re: Okay, jetzt kommen wir durcheinander

Max, Monday, 03.01.2005, 23:37 (vor 7702 Tagen) @ Andreas (d.a.)

Als Antwort auf: Re: Okay, jetzt kommen wir durcheinander von Andreas (d.a.) am 03. Januar 2005 21:28:41:

Hallo,

Gruß, Andreas, der andere, Nr. II nach der letzten Zählung

...ich glaube, das stimmt nicht. - Max der Einzige

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 15:06 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:44:18:

Hi Andreas,

Du übersiehst das Exhibitionistische, die epischen Breite, das Selbstgefallen. Rüdiger macht das Forum zum Darstellungsplatz seiner Sexualität. Und letztere hat es bezüglich der Problematik des Geschlechterverhältnisses/Machtstreben durchaus in sich. Wenn ein Mann sich in einem Forum, das sich zu einem nicht unerheblichen Teil mit feministischen Unterdrückungstendenzen gegen Männer auseinandersetzt, derart frivol seine devote Sexualität schildert, muss er auch ein zugegebenermaßen etwas salopp hingeworfenes Kontra aushalten.

Das Witzige ist: Er tut´s ja vielleicht sogar und sieht das ganz locker, vor allem Jolanda und ich haben gereizt reagiert. Es ist ja bei vielen von uns so, dass wir vielleicht sogar noch heftiger reagieren, wenn wir unsere Freunde angegriffen fühlen, als wenn es uns selbst betrifft.

Keine Ahnung, ob und wie Rüdiger selbst sich noch äußern will. Als Verleger ist er momentan gut beschäftigt und schaut meistens erst abends hier ins Forum. Ich persönlich habe mich hier zu Wort gemeldet, weil die persönliche Freiheit jedes Einzelnen, solange er niemand anderem schadet, einen hohen Wert für mich darstellt. Das kommt ja in etlichen meiner Bücher und Artikel zum Ausdruck (freie Wahl für Männer, welche Rolle sie leben wollen, Anti-Zensur, Meinungsfreiheit, möglichst freie Wahl der persönlichen Sexualität, solange niemandem Schaden zugefügt wird etc.) Deswegen kriegst du mich mit solchen Bemerkungen verhältnismäßig schnell auf die Palme, auch wenn ich selbst auch nicht nachvollziehen kann, wie jemand aus stundenlangen Auspeitschungen Lust gewinnt. Muss wohl eine dieser Extreme-Körpererfahrungs-Sachen sein, wie bei Marathonläufern oder Extremsportlern ... finde ich auch sehr obskur. :-)

Zur devoten Sexualität: Rüdiger ist ja gar nicht mehr devot. Abgesehen davon gibt es etliche Partnerschaften, in denen diejenige Person, die im Rollenspiel gerne unterwürfig ist, im Alltag mindestens gleichberechtigt, wenn nicht sogar der bestimmende Partner ist. Naja, und oft genug sogar im Rollenspiel ("Los, unterwirf mich, aber gefälligst nicht so, du Lusche, sondern SO ... ist das denn so schwer, mein Gott ..?")

Herzliche Grüße

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 15:38 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 13:06:56:

Lieber Arne

Vielen Dank. Rüdiger steht mir zwar nicht so nahe wie dir, aber ich kenne ihn nun doch schon längere Zeit und es ist mir wie dir ergangen.

Ich finde auch, dass jedem Menschen Respekt gebührt, egal welche Vorlieben er hat. Du weisst von meinem Projekt, wo wir Leute bei ihren Blinddates beschützen und du weisst auch, wieviele aus der BDSM Szene uns verlinkt haben und sich von uns "covern" lassen. Ich habe mich mit diesem Gebiet wirklich auseinander gesetzt. Ich weiss schon wovon ich rede, ich kenne viele Menschen aus dieser Szene und es sind keine schlechten Menschen und auch nicht kränker als die meisten hier ;-)

Sie schaden niemandem und respektieren sich gegenseitig oft viel mehr als sogenannte "Normalos". Sie sind auch viel vorsichtiger als sogeannte "Normalos".

Ja, ich habe heftig reagiert, weil ich es eine Sauerei finde, wie man mit Rüdiger hier umgegangen ist. Es ist mir auch egal, wenn man mich dafür als irrational erklärt.

Ich habe es einfach so satt, wie sich gewisse Menschen anmassen über andere urteilen zu können.

Ich mag aggressiv reagiert haben, aber Andreas hat arrogant und überheblich und verletzend reagiert. Nur daran stört sich anscheinend kaum jemand, das ist wohl viel weniger schlimm.

Aber es ist doch so oft so. Die, die meinen, sie seien bei den Guten, bei denen, die brav und angepasst so leben, wie die Gesellschaft es erwartet, die massen sich an, andere, die das nicht tun, zu verurteilen.

Ich finde das echt schlimm, auch wenn das die meisten anders sehen.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Rüdiger, Tuesday, 04.01.2005, 00:24 (vor 7702 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Jolanda am 03. Januar 2005 13:38:10:

Du weisst von meinem Projekt, wo wir Leute bei ihren Blinddates beschützen und du weisst auch, wieviele aus der BDSM Szene uns verlinkt haben

*schreck* - ich noch nicht. Wie war doch gleich noch mal die URL?

Gruß, Rüdiger

und sich von uns "covern" lassen.


Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Odin, Monday, 03.01.2005, 16:22 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 13:06:56:

Zur devoten Sexualität: Rüdiger ist ja gar nicht mehr devot. Abgesehen davon gibt es etliche Partnerschaften, in denen diejenige Person, die im Rollenspiel gerne unterwürfig ist, im Alltag mindestens gleichberechtigt, wenn nicht sogar der bestimmende Partner ist. Naja, und oft genug sogar im Rollenspiel ("Los, unterwirf mich, aber gefälligst nicht so, du Lusche, sondern SO ... ist das denn so schwer, mein Gott ..?")

Überlassen wir es doch den "Feminist/inn/en" aufgrund der Sexualität Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Betreffenden zu ziehen. Es ist lächerlich genug, daß diese sich die Mäuler über sowas zerreissen (Sexualität oder sexulle Wünsche werden gerade von Frauen gerne "übertragen" gelebt).

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Rüdiger, Tuesday, 04.01.2005, 00:19 (vor 7702 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 13:06:56:

Keine Ahnung, ob und wie Rüdiger selbst sich noch äußern will. Als Verleger ist er momentan gut beschäftigt

Das war ein Wink mit dem Zaunpfahl :-)

Gruß, Rüdiger

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Garp, Monday, 03.01.2005, 15:19 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:44:18:

Hallo

<i/> Du übersiehst das Exhibitionistische, die epischen Breite, das Selbstgefallen. Rüdiger macht das Forum zum Darstellungsplatz seiner Sexualität. Und letztere hat es bezüglich der Problematik des Geschlechterverhältnisses/Machtstreben durchaus in sich[/i]

Zunächst hat Rüdiger lediglich auf den Beitrag von Max reagiert. Meiner Meinung nach gehörte schon der Beitrag von Max nicht unbedingt in dieses Forum. Wenn aber so eine Diskussion erstmal beginnt ist sie eben nicht mehr einzudämmen. Rüdigers Erzählungen aus erster Hand sind doch für Außenstehende recht interessant. Mich interessiert so etwas.

Wenn ein Mann sich in einem Forum, das sich zu einem nicht unerheblichen Teil mit feministischen Unterdrückungstendenzen gegen Männer auseinandersetzt, derart frivol seine devote Sexualität schildert, muss er auch ein zugegebenermaßen etwas salopp hingeworfenes Kontra aushalten

Aha, und in feministischen Kreisen müssen devot veranlagte Frauen ausgeschlossen werden?
Wenn die Feministinnen intolerant sind, dann müssen wir das auch sein?
Fällt es so schwer die eigene Sexualität von der politischen Überzeugung oder dem echten Leben zu trennen.
Kann es einen sexuell devoten Männerrechtler oder eine sexuell devote Frauenrechtlerin nicht geben?
Mann muss nicht allem zustimmen, aber fremden Menschen, die anderen Menschen nicht geschadet haben eine Therapie zu empfehlen gehört sich auch nicht.

Aber all dies passt gut zu dem konservativen Weltbild, das hier zunehmend einkehrt.

Alte Hierarchien und Machtansprüche, klare Vorstellungen über erlaubte und unerlaubte Sexualität, ab wann ist Homosexualität wieder eine Sünde oder therapiebedürftig?

Männerrechte bedeutet die Lebensalternativen von Männern zu erweitern. Es beinhaltet keine Einengung in tradierte Rollenvorstellungen.

Engstirnigkeit überlassen wir doch bitte anderen.

Grüße
Garp

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 16:18 (vor 7703 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Garp am 03. Januar 2005 13:19:59:

Zunächst hat Rüdiger lediglich auf den Beitrag von Max reagiert. Meiner Meinung nach gehörte schon der Beitrag von Max nicht unbedingt in dieses Forum.

Da ist was dran. Der Ausgangsbeitrag hat insofern einen Bezug zum Thema Männerrechte als bei diesem "OKW" (kokettierend oder ernst) mit einer Männerunterdrückungsideologie gefuhrwerkt wird.

Aha, und in feministischen Kreisen müssen devot veranlagte Frauen ausgeschlossen werden?

Wer redet vom ausschließen? Ich habe das jedenfalls nicht getan. Soweit ich noch den Überblick über diesen Thread habe hast Du das hiermit erstmal getan.

Allerdings wird eine devot veranalgte Frau in einem Feministenforum auch einiges an Gegenwind erhalten. Und das muß im umgekehrten Fall auch hier noch erlaubt sein.

Aber all dies passt gut zu dem konservativen Weltbild, das hier zunehmend einkehrt.

Alles ist erlaubt, nur das Konservative nicht?! Scheint ich habe einen politischen Nerv getroffen.

Gruß

Andreas

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Andreas (d.a.), Monday, 03.01.2005, 14:46 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 12:25:30:

Hi Arne, ohne Deine Argumentation gleich in Frage zu stellen, aber dieser Satz:

Immer weniger Leute sind bereit, sich solchen Abwertungen auszusetzen, also berichten sie nicht über ihre Vorlieben, üben sie nur im Verborgenen aus (was dann wirklich psychischen Druck bedeutet) und erscheinen so immer mehr als extreme Minderheit, obwohl es so wenige gar nicht sind.

Damit hätte Sexualität also tatsächlich wieder die Chance, zu etwas Privatem zu werden? >:) - Irgendwie teile ich Deine Einschätzung da nicht ganz; das Sprechen, Beichten wurde nie leichter gemacht, gefordert als heute; psychischen Druck vermute ich eher bei den Leuten, die sich standhaft weigern, ihre Identität und etwaige "Gruppenzugehörigkeit" über ihre sexuellen Präferenzen zu bestimmen bzw. bestimmen zu lassen, oder vielleicht einfach - um Himmels Willen - darüber schweigen. Zumindest denen gegenüber, die nicht direkt beteiligt sind.

Meine 2 Cents.
Gruß, Andreas (d.a.) (welche Nummer?)

Die Geständnisse des Fleisches

susu, Monday, 03.01.2005, 21:04 (vor 7702 Tagen) @ Andreas (d.a.)

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Andreas (d.a.) am 03. Januar 2005 12:46:01:

Huhu Andreas II

Damit hätte Sexualität also tatsächlich wieder die Chance, zu etwas Privatem zu werden? >:) - Irgendwie teile ich Deine Einschätzung da nicht ganz; das Sprechen, Beichten wurde nie leichter gemacht, gefordert als heute; psychischen Druck vermute ich eher bei den Leuten, die sich standhaft weigern, ihre Identität und etwaige "Gruppenzugehörigkeit" über ihre sexuellen Präferenzen zu bestimmen bzw. bestimmen zu lassen, oder vielleicht einfach - um Himmels Willen - darüber schweigen. Zumindest denen gegenüber, die nicht direkt beteiligt sind.

Du liebe Güte, Foucault. Und das Posting ist nicht von mir? Das ich das auf meine alten Tage noch erlebe...

susu

Re: :-)

Andreas (d.a.), Monday, 03.01.2005, 21:40 (vor 7702 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Die Geständnisse des Fleisches von susu am 03. Januar 2005 19:04:36:

Huhu Andreas II

Aha, die 2 also. Vielleicht sollte ich mir doch mal nen anderen Nick zulegen, da steigt ja niemand mehr dahinter.

Du liebe Güte, Foucault. Und das Posting ist nicht von mir? Das ich das auf meine alten Tage noch erlebe...

Ja doch - ich mag den guten Michel. Ich halte nur nichts davon, einen Radiergummi mit einem Bild zu verwechseln.

Andreas II., der andere

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Eugen Prinz, Monday, 03.01.2005, 16:13 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 12:25:30:

Hallo Arne,

ich habe mir schon gedacht, dass das Wörtchen "normal" zum Stolperstein würde. Das gilt ja als politisch unkorrekt. Schlimm, schlimm. Die Außenseiter, die ich oft mehr schätze als die "Normalos", haben es weit gebracht. Nun ist es schon eine Diskriminierung, wenn sich einem bei Rüdigers Bericht die Haare sträuben.

Wie definierst du "normal", und wo ziehst du die Grenze? Sind beispielsweise Homo- und Transsexuelle noch normal oder gehören die auch in die Therapie?

Cool bleiben. Ich ziehe keine Grenze, weil es nämlich keine gibt, nur fließende Übergänge. Habe ich was von Therapie gesagt? Ausgangspunkt für die Frage nach einer Therapie ist und bleibt der Leidensdruck der Betroffenen.

Wenn ich bei allem, was mir persönlich ungewöhnlich oder nicht ganz koscher erscheint, Extremfälle als Beleg anführe, zeugt das nicht unbedingt von einer großen Bereitschaft zu differenzieren.

Rüdiger hat Extremfälle geschildert. Seine Schreie waren auf Platz 1 der Hitparade. Wenn das nichts heißen will...

Rüdiger teilt hier mit, wie er seine Sexualität ausübt. Weder schädigt er irgendjemanden...

Offensichtlich wurde er geschädigt - körperlich und finanziell. Das ist es, was mir nicht gefällt. Er wollte es so? Gut, dann verkaufe ich ab morgen Heroin. Der Kunde will es ja.

Diese Frauen dort sind nach Rüdigers Bericht so wenig Sado, wie ein Nutte geil ist. "Es fehlt die subtile Dominanz". Statt dessen wohl die Geldgier. Und wie schrecklich: Im Hintergrund irgendwelche Machos, die die Dominas womöglich ausbeuten...

Andreas III reagiert auf Rüdigers Schilderung mit einem hingerotzten persönlichen Angriff.

Rüdiger hat hier eine ungewöhnliche sexuelle Praxis geschildert. Bitte schön. Ich finde es aber erstaunlich, dass Andreas´ Frage als ein persönlicher Angriff empfunden wird. Welch ungewohntes Zartgefühl in diesen heiligen Hallen. Also da haben wir doch hier schon ganz andere Töne gelesen. Hast du dich aufgeregt, als ich von irgendwelchen Proleten angepöbelt wurde? Oder nimmst du nur Leute ihrer sexuellen Orientierung wegen in Schutz? Rüdiger ist nicht aufs Maul gefallen. Er wird wissen, was er antwortet.

Diese Ausgrenzungsmanöver sind es doch gerade, die dazu führen, dass die Diffamierung sexueller Minderheiten "funktioniert". Immer weniger Leute sind bereit, sich solchen Abwertungen auszusetzen...

Nana, da hast du aber eine Brille auf! Noch nie gab es eine solche Bereitwilligkeit seine intimsten Details meterweit aus dem Fenster zu hängen. Man gilt schon fast als spießig, wenn man seine sexuellen Vorlieben nicht outet. Lesben und Schwule in der Politik - längst kein Hindernis mehr. Ich bin sehr froh darüber, dass es keine diesbezügliche Diskriminierung mehr gibt, aber...

Weniger froh darüber bin ich, dass sie nun eher andersrum zu funktionieren scheint. Ich darf ja nicht mal mehr bemerken, dass jemand ... ist. (Hier eine beliebige sexuelle Orientierung, ein Glaubensbekenntnis, eine Behinderung, eine ethnische Zugehörigkeit, eine Hautfarbe einsetzen).

Nehmen wir mal als ein anderes Beispiel die Selbstbefriedigung. HEUTE wissen wir, dass gut über neunzig Prozent aller Männer dieser Beschäftigung zeitweise frönen oder gefrönt haben.

Tatsächlich? Diese kleinen Ferkel ;-) Ist aber ein unglückliches Beispiel. Früher hieß es: Onanie ist selbstverständlich schädlich. Heute heißt es: Sie ist selbstverständlich nicht schädlich. Beides ist falsch!

Wieso soll Selbstbefriedigung schädlich sein? Schon deswegen, weil behauptet wird, sie sei selbstverständlich nicht schädlich. Wer sowas behauptet, der kennt eben nicht den Kosmos der Sexualität, oder keinen auskunftsbereiten Urologen oder Pathologen.

Da nehme ich nicht die Extremfälle zur Regel. Aber die Wahrheit liegt irgendwo, und sie liegt für jeden woanders. In meinem Bekanntenkreis zwei Todesfälle durch unglückliche Formen der Selbstbefriedigung.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Schädlichkeit sexueller Praktiken, die du zitiert hast, die hänge ich mir aufs Klo, sofern sie auf saugfähigem Papier gedruckt sind.

Die Therapiefrage wurde hier gestellt, nicht weil Rüdiger Anzeichen machte, dass er mit seiner Sexualität nicht zurecht käme, sondern weil Andreas III mit Rüdigers Sexualität Probleme hat.

Das ist für mich nachvollziehbar (was etwas anderes als billigen ist). Wenn morgen hier jemand über seine kannibalistischen Experimente schreibt, dann hast du vielleicht auch Probleme damit. Wo ist die Grenze? Um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen.

Aber schön, dass wir drüber geredet haben.

Einene herzlichen Gruß von Eugen

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 22:16 (vor 7702 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 14:13:28:

Hallo Eugen,

ich habe mir schon gedacht, dass das Wörtchen "normal" zum Stolperstein würde. Das gilt ja als politisch unkorrekt.

Nö. Ich habe dich nur gefragt, wo du die Grenze ziehen willst. Was gilt noch als "normal", und was muss therapiert werden? Du beantwortest es ja schon selbst:

Ich ziehe keine Grenze, weil es nämlich keine gibt, nur fließende Übergänge. Habe ich was von Therapie gesagt?

Nein, Andreas hat das, und du hast dich gewundert, dass wir das kritisiert haben.

Ausgangspunkt für die Frage nach einer Therapie ist und bleibt der Leidensdruck der Betroffenen.

Eben. Wobei man auch da natürlich diskutieren kann. Wenn ein SMer unter seiner Neigung leidet, weil er immer wieder als seelisch gestört hingestellt wird, muss er dann wegen des daraus entstandenen Leidensdruckes in Therapie? Müsste das ein Homosexueller?

Um deine Beispiele aufzugreifen: Rüdiger kann sich nach seinem Erlebnis im OWK frei entschieden, ob er sowas noch mal durchmachen möchte oder nicht. Das kann jemand, der mit Heroin angefixt oder von einem Kannibalen gefrühstückt wurde, in der Regel nicht. Als Grenzziehung bei SM hat sich "safe, sane and consensual" etabliert. Rüdiger hat den Eindruck gewonnen, dass "safe" und "sane" beim OWK zu wünschen übrig lassen und sich deshalb mehrfach in verschiedenen Texten gegen diese Einrichtung geäußert.

Offensichtlich wurde er geschädigt - körperlich und finanziell. Das ist es, was mir nicht gefällt. Er wollte es so? Gut, dann verkaufe ich ab morgen Heroin. Der Kunde will es ja.

Ganz so einfach geht das nicht. Es ist ja sogar juristisch geregelt, dass man auch in Körperverletzungen einwilligen kann - beispielsweise als Profiboxer oder in vergleichbaren Sportarten. Du weißt, bevor du in den Boxring steigst, dass die Gefahr groß ist, dass du nicht nur austeilst, sondern heftig eins auf die Glocke bekommst. Trotzdem machen das manche Leute, weil sie es als Herausforderung empfinden. So wie Rüdiger im OWK.

Rüdiger hat hier eine ungewöhnliche sexuelle Praxis geschildert. Bitte schön. Ich finde es aber erstaunlich, dass Andreas´ Frage als ein persönlicher Angriff empfunden wird. Welch ungewohntes Zartgefühl in diesen heiligen Hallen.

Ach, du weißt doch, dass ich so furchtbar sensibel bin ...

Also da haben wir doch hier schon ganz andere Töne gelesen. Hast du dich aufgeregt, als ich von irgendwelchen Proleten angepöbelt wurde? Oder nimmst du nur Leute ihrer sexuellen Orientierung wegen in Schutz?

Eigentlich analysiere ich nicht vorher, wann ich mich äußere und wann nicht. Wenn du mich jetzt so fragst, fallen mir aus dem Stand einige Kriterien ein:
a) Ich muss halbwegs wissen, was thematisch überhaupt Sache ist, bevor ich mich irgendwo reinhänge.
b) Ich muss die Hoffnung haben, durch meine Einmischung irgendwas positiv verändern zu können.
c) Es muss mich gerade persönlich ärgern.
Alle drei Kategorien treffen bei deinem Dauerclinch mit Max und Co. nicht zu. Ich weiß nicht, wie er überhaupt konkret entstanden ist, weil ich in Maxens Forum noch unregelmäßiger lese als hier, ich glaube nicht, irgendwas erreichen zu können, und es geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei. In das SM-Thema habe ich ein viel größeres emotionales Investment.

Nana, da hast du aber eine Brille auf! Noch nie gab es eine solche Bereitwilligkeit seine intimsten Details meterweit aus dem Fenster zu hängen. Man gilt schon fast als spießig, wenn man seine sexuellen Vorlieben nicht outet. Lesben und Schwule in der Politik - längst kein Hindernis mehr. Ich bin sehr froh darüber, dass es keine diesbezügliche Diskriminierung mehr gibt, aber...

Gibt es gegen SMer immer noch. Es werden immer noch aktuelle Fälle berichtet, wo Leute ihren Job verloren haben, weil ihre Neigung dazu bekannt wurde. Allerdings gehen diese News vor allem durch die SM-Szene und nicht durch die Nachrichten.

Da nehme ich nicht die Extremfälle zur Regel. Aber die Wahrheit liegt irgendwo, und sie liegt für jeden woanders. In meinem Bekanntenkreis zwei Todesfälle durch unglückliche Formen der Selbstbefriedigung.

Autosexuelle Todesfälle durch Atemkontrolle und vergleichbare Praktiken waren nicht gemeint, als behauptet wurde, Selbstbefriedigung sei schädlich. Da ging es um diese Beschäftigung an sich.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Schädlichkeit sexueller Praktiken, die du zitiert hast, die hänge ich mir aufs Klo, sofern sie auf saugfähigem Papier gedruckt sind.

Prima, dann kann ich über dieses Thema auch mit dem Papst diskutieren, wenn alle Forschungserkenntnisse dazu sowieso beiseitegewischt werden.

Herzliche Grüße

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Eugen Prinz, Tuesday, 04.01.2005, 00:28 (vor 7702 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 20:16:24:

Hallo Arne,

>Noch nie gab es eine solche Bereitwilligkeit seine intimsten Details meterweit aus dem Fenster zu hängen. Man gilt schon fast als spießig, wenn man seine sexuellen Vorlieben nicht outet. Lesben und Schwule in der Politik - längst kein Hindernis mehr. Ich bin sehr froh darüber, dass es keine diesbezügliche Diskriminierung mehr gibt, aber...

Gibt es gegen SMer immer noch. Es werden immer noch aktuelle Fälle berichtet, wo Leute ihren Job verloren haben, weil ihre Neigung dazu bekannt wurde. Allerdings gehen diese News vor allem durch die SM-Szene und nicht durch die Nachrichten.[/i]

"Eigentlich analysiere ich vorher, wann ich mich äußere und wann nicht. Wenn du mich jetzt so fragst, fallen mir aus dem Stand einige Kriterien ein:
a) Ich muss halbwegs wissen, was thematisch überhaupt Sache ist, bevor ich mich irgendwo reinhänge.
b) Ich muss die Hoffnung haben, durch meine Einmischung irgendwas positiv verändern zu können.
c) Es muss mich gerade persönlich ärgern.
Alle drei Kategorien treffen bei deinem genannten Problemen nicht zu. Ich lese die News der SM-Szene eigentlich nicht, ich glaube auch nicht, bei diesem Thema irgendwas erreichen zu können, und es geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei. In das Thema Gleichberechtigung habe ich ein viel größeres emotionales Investment." (Frei nach A.H.)

Du verstehst?

Ich habe nicht um eine Stellungnahme in "irgendeinem Dauerclinch" gebeten, noch habe ich Namen genannt. Aber das Thema Gleichberechtigung hat für mich außerordentlich viel mit Solidarität zu tun. Wenn die nicht gegeben ist, wenn Einzelinteressen dominieren, dann kann man die Sache wahrscheinlich vergessen.

Eine gute Nacht,
Eugen

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Max, Tuesday, 04.01.2005, 00:39 (vor 7702 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 22:28:47:

Aua,

Wenn die nicht gegeben ist, wenn Einzelinteressen dominieren, dann kann man die Sache wahrscheinlich vergessen.

...einfach zu viele Häuptlinge neben Häuptling Eugen. Tragisch...

Solidarischer Gruß - Häuptling Max

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Rüdiger, Tuesday, 04.01.2005, 00:53 (vor 7702 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 22:28:47:

Du verstehst?
Ich habe nicht um eine Stellungnahme in "irgendeinem Dauerclinch" gebeten, noch habe ich Namen genannt. Aber das Thema Gleichberechtigung hat für mich außerordentlich viel mit Solidarität zu tun. Wenn die nicht gegeben ist, wenn Einzelinteressen dominieren, dann kann man die Sache wahrscheinlich vergessen.

Eine zu pessimistische Einschätzung. JEDE Bewegung, auch die Frauenbewegung, hat ihren internen Knatsch, der kann gar nicht ausbleiben, sobald sich eine größere Zahl von Menschen mit einer Sache befaßt. Solange die konstruktiven die destruktiven Kräfte überwiegen, braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Gruß, Rüdiger

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Rüdiger, Tuesday, 04.01.2005, 00:44 (vor 7702 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Eugen Prinz am 03. Januar 2005 14:13:28:

Hallo Eugen,

ich habe mir schon gedacht, dass das Wörtchen "normal" zum Stolperstein würde. Das gilt ja als politisch unkorrekt.

Ich hab kein Problem mit dem Begriff. Selbst wenn ein Konservativer Schwulsein als eine Art Störung auffaßt, empört mich das nicht. Eigentlich ist die Sexualität ja zur Fortpflanzung gedacht; die ist gleichgeschlechtlich nicht möglich - also KANN man Homosexualität durchaus als eine Art Störung auffassen, ebenso wenn z. B. ein Fußfetischist nur noch zwischen aneinandergelegten hübschen weiblichen Füßen f.... und keinen "normalen Verkehr" mehr vollziehen kann. Zumindest in solchen Fällen mag ich auch nicht so recht daran glauben, daß diese Menschen wirklich glücklich sind und keinen Leidensdruck haben (selbst wenn sie das behaupten. Oft haben sie vermutlich aus der Not eine Tugend gemacht, ähnlich wie viele Dicke, die behaupten, sie fühlten sich wohl so - aber hätten sie wirklich die Wahl, sie würden wohl doch das Schlanksein vorziehen). Ob sie therapierbar sind, ist eine andere Frage.

Ich war zwar etwas pikiert über manche Beiträge, muß aber zugeben, daß mein "Report" schon kraß war.

>Rüdiger hat Extremfälle geschildert. Seine Schreie waren auf Platz 1 der Hitparade. Wenn das nichts heißen will...

Nö, ich habe anscheinend nur die meisten Hiebe ausgehalten. Die Toncassette aber - eine schlechte, hallige, rauschige Live-Aufnahme - verkaufte sich wohl nicht so toll (vielleicht weil ich dieselbe Aufnahme auch als Real-Audio-Datei auf meiner Homepage hatte, lange Zeit) und wurde dann irgendwann vom OWK aus dem Sortiment genommen.

Diese Frauen dort sind nach Rüdigers Bericht so wenig Sado, wie ein Nutte geil ist. "Es fehlt die subtile Dominanz".

Das weiß man ja alles vorher nicht. (Und 1997 war fast keine zu sehen gewesen). Der zitierte Satz stammt aus dem Fullsize-Artikel, nicht von mir. Aber er ist korrekt. Woher soll auch die subtile Dominanz kommen (inclusive "Hausarbeitstraining" etc.), wenn die Mädels kaum deutsch oder englisch können?

Im Hintergrund irgendwelche Machos, die die Dominas womöglich ausbeuten...

In der Tat muß man die Mädels weniger als Herrscherinnen denn als ganz normale Angestellte sehen. Das wird in manchen Momenten deutlich, wenn die Mädels mit den Sklaven mal ganz locker sind, ihr Lederjäckchen ablegen etc. - und erscheint dann der Leibsklave der Königin, so eine Art "Aufpasser", dann wird schnell wieder das Lederjäckchen übergezogen, rumgebrüllt ...

Hast du dich aufgeregt, als ich von irgendwelchen Proleten angepöbelt wurde? Oder nimmst du nur Leute ihrer sexuellen Orientierung wegen in Schutz? Rüdiger ist nicht aufs Maul gefallen.

Eben. Du bist gegenüber den erwähnten "Proleten" ja auch nicht immer zurückhaltend gewesen :-)

Er wird wissen, was er antwortet.

s.o.

Gruß, Rüdiger

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 13:37 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 10:44:03:

Ich bin mir sicher, du hast keine Ahnung was in der BDSM-Szene so abläuft.

Verzichte dankend.
Andreas

War mir schon klar, alles andere hätte mich in Erstaunen versetzt. Maul aufreissen und sich über andere erheben, aber menschlich selber keinen Deut besser sein.

Was sagt die Psychologie zu solchen wie dir?

Re: @ Jolanda @ Arne

Monika, Monday, 03.01.2005, 16:11 (vor 7703 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Jolanda am 03. Januar 2005 11:37:32:

Liebe Jolanda!
Lieber Arne!

Ruhig Blut! Nicht aufregen!

Man kann, muß diese Frage aber nicht gleich als persönlichen Angriff werten.

Für sogenannte "normale" Menschen ist jeder "krank", "nicht normal", der eine andere Art der Sexualität bevorzugt.
Wenn diese Menschen nun der festen Überzeugung sind, es handelt sich um eine "Krankheit", muß man ihnen bei einer solchen Frage nicht immer Boshaftigkeit unterstellen.
Einem Suchkranken rät man ja auch zu einer Therapie, nicht weil man ihm schaden, sondern helfen will.

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, als ich vor Jahren zum ersten Mal verdammt extreme Fotos sah. Zunächst war ich total entsetzt, mußte all das Gesehene erst einmal verdauen. Auch mein erster Gedanke war zu dieser Zeit, die müssen doch krank sein, so etwas ist doch nicht normal, diesen Menschen muß man doch irgendwie helfen können.

Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte, machte ich mich auf die Suche nach Erklärungen für das, was ich mir selbst nicht erklären konnte. Erst nachdem ich einiges an Literatur verschlungen hatte, unter anderem "Lexikon des Sadomasochismus" *g* habe ich erkannt, daß BDSM`ler nicht krank sind.

Inzwischen würde ich sogar behaupten, in jedem von uns schlummert ein kleiner BDSM´ler, eine kleine BDSM´lerin.

Jolanda: Zudem finde ich es sehr mutig von Rüdiger, wie er sich hier stellt und offen über sich erzählt, Hut ab, echt!

Tja, vor solchen Menschen ziehe auch ich den Hut! Respekt!

Jolanda: Diese Menschen respektieren sich gegenseitig oft mehr als das sogenannte "Normalos" tun.

Nicht zu vergessen, gegenseitiges (grenzenloses)Vertrauen und die Fähigkeit, Verantwortung für den jeweils anderen zu übernehmen.
Respekt, grenzenloses Vertrauen und Verantwortungsbewußtsein ist für jeden BDSM´ler (von wenigen Ausnahmen abgesehen) im Gegensatz zu vielen "Normalos" Grundvoraussetzung im Umgang miteinander.

Wie ich nun sehe, gehört nicht nur Andreas zu all jenen "Gutmenschen", die meinen, vermutlich sogar davon überzeugt sind, sich aufgrund von Unwissenheit und Desinteresse ein Urteil, eine Meinung bilden zu können.

Ist das vielleicht "normal"?

herzlicher Gruß
Moni

Re: @ Jolanda @ Arne

Odin, Monday, 03.01.2005, 16:51 (vor 7703 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Monika am 03. Januar 2005 14:11:34:

Wie ich nun sehe, gehört nicht nur Andreas zu all jenen "Gutmenschen", die meinen, vermutlich sogar davon überzeugt sind, sich aufgrund von Unwissenheit und Desinteresse ein Urteil, eine Meinung bilden zu können.
Ist das vielleicht "normal"?

Hm... und diejenigen, die sich über Andreas Intoleranz aufregen und Sado/Maso verteidigen, sind das dann keine Gutmenschen? Oder sind das gute Gutmenschen, im Gegensatz zu dem bösen Gutmenschen Andreas? Oder muß ich den Begriff "Gutmensch" nur einreihen unter die Haßbegriffe "68er", "Feministin", "Linker", "AKW-Gegner", "Foltergegner", "Langsam-Autofahrer", "Opelfahrer", "Antifaschist", "Türkei-in-die-EU-Befürworter" usw., die wahllos eingesetzt werden können, wenn man irgendwas nicht versteht, aber nicht ausdrücken kann warum, aber man sicherheitshalber doch die grölende Menge an seiner Seite wissen will, damit man gar nicht erst erklären muß, warum und was man nicht versteht?

Im übrigen bin ich dafür, daß Karthago fallen muß und die Kirche einsame Spitze ist und der Antifaschismus übertrieben wird und die EU die Türkei nicht aufnehmen soll, es sei denn, sie werden alles Katholiken usw.

Odin
Gutmensch - und auch noch stolz darauf

Re: @ Jolanda @ Arne

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 17:37 (vor 7703 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Odin am 03. Januar 2005 14:51:52:

Lieber Odin

Darf ich dir antworten, denn ich benutzte dieses Wort ja auch ;-)

Ich nenne solche Menschen "Gutmenschen", die sich für gut halten, weil sie der "Norm" entsprechen und nur tun, was die Gesellschaft von Ihnen erwartet und die andere, die nicht so denken, dann verurteilen.

Es geht mir nicht darum, dass andere nicht anders denken dürfen, egal ob jemand Sadomaso ablehnt, die Kirche, die Homosexuellen oder was auch immer, solange er das nur für sich alleine tut und andere nicht verurteilt, die nicht so denken wie sie selber, kann ich damit leben.

Egal ob einer ein Linker ist oder ein gläubiger Mensch oder ob er sich eben einen Dreck um die Religion kümmert, ich werde ihm das nicht vorwerfen, solange er sich nicht über andere erhebt und sie in eine Therapie schicken will.

Ich mag dieses urteilen nicht, verstehst du. Nicht dass Andreas anders denkt stört mich, nicht dass Menschen nicht glauben stört mich, nicht dass es Menschen gibt, die mit gewissen sexuellen Vorlieben nichts anfangen können.

Wenn Andreas sich hier etwas neutraler und weniger persönlich geäussert hätte, dann hätte ich das nie so geschrieben.

Mir geht dieses totalitäre Ablehnen einfach gegen den Strich, dass sich über andere erheben und meinen, man sei besser, weil man eben der Norm entspricht.

Man kann doch auch einen Menschen respektieren, der sich ausserhalb der "Normen" bewegt. Man darf ihm das sagen, zweifellos, dass man damit Mühe hat und es persönlich nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber man sollte nicht über ihn richten.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: @ Jolanda @ Arne

Monika, Monday, 03.01.2005, 18:30 (vor 7702 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Odin am 03. Januar 2005 14:51:52:

Hi Odin!

Wie ich nun sehe, gehört nicht nur Andreas zu all jenen "Gutmenschen", die meinen, vermutlich sogar davon überzeugt sind, sich aufgrund von Unwissenheit und Desinteresse ein Urteil, eine Meinung bilden zu können.
Ist das vielleicht "normal"?

Hm... und diejenigen, die sich über Andreas Intoleranz aufregen und Sado/Maso verteidigen, sind das dann keine Gutmenschen?

Hm...hast du etwa nur die ersten 12 Worte gelesen und den Rest nicht lesen wollen/können?

Achtung!

...die meinen, vermutlich sogar davon überzeugt sind, sich aufgrund von Unwissenheit und Desinteresse ein Urteil, eine Meinung bilden zu können.[/b]

Hier geht es weder um pro oder contra Gutmensch, noch ob es gute oder böse Gutmenschen gibt!

Soweit mir bekannt ist, versteht man unter Intoleranz, das Nicht-Dulden von Menschen, die andersartig sind.

Im Falle von Andreas handelt es sich um ein Informationsdefizit und dennoch nimmt er sich die Freiheit heraus, sich ein Urteil über etwas erlauben zu können, wovon er keinen blassen Schimmer hat.
Wenn andere Sado/Maso verteidigen, dann nur aus dem Grund, weil sie im Gegensatz zu Andreas oder dir wissen, wovon sie sprechen. Weiter raten sie einem Normalo nicht zu einer Therapie, nur weil sie glauben, meinen, er wäre krank.
Sie tolerieren Normalos einfach.

Oder sind das gute Gutmenschen, im Gegensatz zu dem bösen Gutmenschen Andreas? Oder muß ich den Begriff "Gutmensch" nur einreihen unter die Haßbegriffe "68er", "Feministin", "Linker", "AKW-Gegner", "Foltergegner", "Langsam-Autofahrer", "Opelfahrer", "Antifaschist", "Türkei-in-die-EU-Befürworter" usw., die wahllos eingesetzt werden können, wenn man irgendwas nicht versteht, aber nicht ausdrücken kann warum, aber man sicherheitshalber doch die grölende Menge an seiner Seite wissen will, damit man gar nicht erst erklären muß, warum und was man nicht versteht?

Mei oh mei....jetzt bitte nicht den Faden ganz verlieren.

Im übrigen bin ich dafür, daß Karthago fallen muß und die Kirche einsame Spitze ist und der Antifaschismus übertrieben wird und die EU die Türkei nicht aufnehmen soll, es sei denn, sie werden alles Katholiken usw.
Odin
Gutmensch - und auch noch stolz darauf

Du kannst sein, wofür du willst, meinen Segen hast du.
Nur, was hat deine ganze Aufzählung mit dem eigentlichen Sachverhalt zu tun?

Toleranter Mensch - Moni

Re: @ Jolanda @ Arne

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 18:51 (vor 7702 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Monika am 03. Januar 2005 16:30:57:

Im Falle von Andreas handelt es sich um ein Informationsdefizit und dennoch nimmt er sich die Freiheit heraus, sich ein Urteil über etwas erlauben zu können, wovon er keinen blassen Schimmer hat.

Dann guck Dir mal die verlinkten Seiten des OKW an. Das genügt schon für einen "blassen Schimmer" und durchaus auch mehr.

Im übrigen ist es eine ziemlich gewagte Unterstellung, man werde durch detailliertere Befassung mit SM diesem gewogener.

Wenn andere Sado/Maso verteidigen, dann nur aus dem Grund, weil sie im Gegensatz zu Andreas oder dir wissen, wovon sie sprechen.

Natürlich. Wer SM breiten Raum einräumen will, d.h. "dafür" ist, kennt sich aus, wer anderer Auffassung ist kann nur unwissend sein. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Mei oh mei....jetzt bitte nicht den Faden ganz verlieren.

Bei Dir fehlt im übrigen jeder Bezugsfaden zu meiner Argumentationslinie.

Andreas

Re: @ Jolanda @ Arne

Monika, Monday, 03.01.2005, 19:39 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 16:51:45:

Hi Andreas!

Dann guck Dir mal die verlinkten Seiten des OKW an. Das genügt schon für einen "blassen Schimmer" und durchaus auch mehr.

Wovon hast du denn nun einen "blassen Schimmer"? Und was muß ich mir unter durchaus mehr vorstellen? Etwa das du bereits erkennen konntest, daß BDSM`ler nicht krank sind, somit keine Therapie benötigen?
Das wäre natürlich super.

Im übrigen ist es eine ziemlich gewagte Unterstellung, man werde durch detailliertere Befassung mit SM diesem gewogener.

Das ist keine gewagte Unterstellung.

Wenn andere Sado/Maso verteidigen, dann nur aus dem Grund, weil sie im Gegensatz zu Andreas oder dir wissen, wovon sie sprechen.

Natürlich. Wer SM breiten Raum einräumen will, d.h. "dafür" ist, kennt sich aus, wer anderer Auffassung ist kann nur unwissend sein. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Diese Frage: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)
index.php?id=38623

stammt doch von dir oder? Wenn ja, bist du unwissend!

Mei oh mei....jetzt bitte nicht den Faden ganz verlieren.

Bei Dir fehlt im übrigen jeder Bezugsfaden zu meiner Argumentationslinie.
Andreas

darf ich fragen, von welcher Argumentationslinie hier die Rede ist?

Etwa die: index.php?id=38623
oder die: index.php?id=38627

freundlicher Gruß
Monika

Re: @ Jolanda @ Arne

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 19:52 (vor 7702 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Monika am 03. Januar 2005 17:39:31:

Diese Frage: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)
index.php?id=38623
stammt doch von dir oder? Wenn ja, bist du unwissend!

Das ist schön mit der Brechstange argumentiert. Wenn ich mich auf Deine Argumentationslinie einlasse muss ich Dir beispielsweise das Recht absprechen, denn ehemals im Ostblock vorhandenen real existierenden Sozialismus abzulehen. Du wirst Dich kaum, mit Marxismus-Leninismus beschäftigt haben, also bist Du unwissend, also steht Dir kein Urteil zu.

Deine Argumentation offenbart ihre Absurdität spätestens dann, wenn sie auf etwas anderes als den offenbar in Tolerierprivilegation befindlichen SM bezogen wird.

darf ich fragen, von welcher Argumentationslinie hier die Rede ist?

Du darfst nicht, sondern mußt Dir selbst die Mühe machen, die Beiträge zu lesen.

Gruß

Andreas

Re: @ Jolanda @ Arne

Monika, Monday, 03.01.2005, 20:16 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 17:52:54:

Diese Frage: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)
index.php?id=38623
stammt doch von dir oder? Wenn ja, bist du unwissend!

Das ist schön mit der Brechstange argumentiert.

Brechstange nennt man das also, wenn man jemandem vor Augen führt, daß er sich ohne etwas zu wissen, einfach so mir nichts, dir nichts, ein Urteil meint bilden zu können.
Noch abgedrehter geht es wahrhaftig nicht mehr!

Wenn ich mich auf Deine Argumentationslinie einlasse muss ich Dir beispielsweise das Recht absprechen, denn ehemals im Ostblock vorhandenen real existierenden Sozialismus abzulehen.

Bitte? Würdest du mir nun zeigen, wo genau ich mich diesbezüglich geäußert habe.

Du wirst Dich kaum, mit Marxismus-Leninismus beschäftigt haben, also bist Du unwissend, also steht Dir kein Urteil zu.

Hab ich mir etwa ein Urteil erlaubt? Was soll das?

Deine Argumentation offenbart ihre Absurdität spätestens dann, wenn sie auf etwas anderes als den offenbar in Tolerierprivilegation befindlichen SM bezogen wird.

Ah....wo denn genau?

darf ich fragen, von welcher Argumentationslinie hier die Rede ist?

Du darfst nicht, sondern mußt Dir selbst die Mühe machen, die Beiträge zu lesen.
Gruß
Andreas

Demnach kann ich mir also eine Argumentationslinie aussuchen und zwar genau die, auf die sich mein Antwortposting, übrigens gerichtet an Jolanda und Arne bezog. index.php?id=38627

freundlicher Gruß
Monika

Re: @ Jolanda @ Arne

ein weiteres Andreas, Monday, 03.01.2005, 20:21 (vor 7702 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Monika am 03. Januar 2005 18:16:12:

Noch abgedrehter geht es wahrhaftig nicht mehr!

Ich bin abgedreht. Du bist aufgedreht.

Was soll das?
Ah....wo denn genau?

Du kannst nicht mehr folgen. Ich überfordere Dich.

darf ich fragen, von welcher Argumentationslinie hier die Rede ist?

Du darfst nicht, sondern mußt Dir selbst die Mühe machen, die Beiträge zu lesen.

Demnach kann ich mir also eine Argumentationslinie aussuchen ...

Nicht aussuchen/herauspicken ist gefordert, sondern sich einen Überblick verschaffen.

Ob das noch was wird?

Gruß

Andreas

Re: @ Jolanda @ Arne

Monika, Monday, 03.01.2005, 20:43 (vor 7702 Tagen) @ ein weiteres Andreas

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von ein weiteres Andreas am 03. Januar 2005 18:21:09:

Hi Andreas!

Noch abgedrehter geht es wahrhaftig nicht mehr!

Ich bin abgedreht.

Wäre mir jetzt echt nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis!

Du bist aufgedreht.

Nee, warum sollte ich aufgedreht sein?
Ich bin überaus amüsiert, nichts weiter.

Was soll das?
Ah....wo denn genau?

Du kannst nicht mehr folgen.

Stimmt, weil ich immer noch auf die Beantwortung meiner Frage warte. Versuch es einmal, vielleicht kann ich dann auch wieder folgen.

Ich überfordere Dich.

Wo denkst du hin? Ich kann warten........laß dir ruhig Zeit mit deiner Antwort.

darf ich fragen, von welcher Argumentationslinie hier die Rede ist?

Du darfst nicht, sondern mußt Dir selbst die Mühe machen, die Beiträge zu lesen.

Demnach kann ich mir also eine Argumentationslinie aussuchen ...

Nicht aussuchen/herauspicken ist gefordert, sondern sich einen Überblick verschaffen.
Ob das noch was wird?
Gruß
Andreas

Na ja, ich bin kein Übermensch, einen Überblich kann ich mir schon verschaffen, aber leider nur auf eine Argumentationslinie nach der anderen antworten. Auf eine und zwar genau diese
index.php?id=38627
habe ich bereits geantwortet.
Welche soll ich mir denn nun herauspicken? Vielleicht sollte ich dich vorher fragen, nicht das ich erneut auf die falsche Argumentationslinie zuerst antworte.
Das wäre wahrhaft fatal, was sag ich, absurd.

herzlich lachend
Moni

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 14:32 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 10:44:03:

Es gibt diverse sexuellen Vorlieben und nur weil du nicht damit klar kommst, steht es dir noch lange nicht zu, ihn in eine Therapie schicken zu wollen.

Was sagt denn die Psychologie dazu?

Zwei neuere Untersuchungen:

Mai 1999
Stefan Pokroppa legt am Institut für Psychologie der RWTH Aachen seine Diplomarbeit zum Thema "Sado-Masochismus. Die sadomasochistischen Rollen in Beziehung zu relevanten Persönlichkeitsvariablen" vor. Mit Hilfe eines SM-Fragebogens hatte er in einer empirischen Studie an 110 Sadomasochisten und 44 Sadomasochistinnen überprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen SM und den Persönlichkeitsvariablen Dominanz /Unterwürfigkeit im sozialen Alltag sowie Neurotizismus und Extraversion gibt. Kein Zusammenhang lässt sich nachweisen.

November 1999
Michael Pertiller legt am Fachbereich Psychologie der Universität Gießen seine Diplomarbeit, eine "Empirische Untersuchung zur Persönlichkeit, zu Erfahrungen sowie sexuellen Präferenzen von Sadomasochisten" vor.
Pertiller stellt anhand einer Stichprobe von 138 Sadomasochisten fest, "dass nicht nachvollziehbar ist, weshalb so viel Energie darauf verwandt wurde und wird, im Rahmen der Betrachtung und Erklärung von Sadomasochismus Defizite zu suchen, wo man im Rahmen empirischer Betrachtung den Eindruck gewinnt, dass es sich um reife, achtende und intelligente Menschen handelt."

Quelle: http://www.datenschlag.org/dachs/dachs1995_1999.html

Wenn jemand hier eine neuere Untersuchung vorweisen kann, die in die gegenläufige Richtugn weist, wäre ich sehr interessiert. Ich habe keine gefunden.

Herzlicher Gruß

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 14:57 (vor 7703 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Arne Hoffmann am 03. Januar 2005 12:32:08:

Wenn jemand hier eine neuere Untersuchung vorweisen kann, die in die gegenläufige Richtugn weist, wäre ich sehr interessiert. Ich habe keine gefunden.

Bevor wir uns immer mehr in die Richtung sexuelle Präfenzen und wie sie zu beurteilen sind verlieren, möchte ich an den Ausgangspunkt und damit den Kontext der Diskussion erinnern. Dieser kommt immer mehr aus dem Blickfeld: Dieses OKW betreibt die kommerzielle Ausbeutung von Männer über deren Sexualität unter Begleitung einer männerverachtende Pseudo-Ideologie ("matriarchal monarchy", "The OWK is governed on the basic principle that the WOMAN is always, everywhere and in everything superior to the male creature" ...).

Gruß

Andreas

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Garfield, Monday, 03.01.2005, 17:38 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:57:06:

Hallo Andreas!

Ich kann dieses OWK nicht ernst nehmen. Ich denke, Rüdiger hat recht, wenn er vermutet, daß hinter der ganzen Sache nur Geschäftemacher stecken, denen es nicht um die Errichtung irgendeines Matriarchates geht, sondern schlicht und einfach darum, die masochistische Veranlagung mancher Männer zu ihrer persönlichen Bereicherung auszunutzen.

Letztendlich ist das nichts weiter als ein Domina-Studio, nur offensichtlich weniger professionell, dafür aber größer.

Wenn du Alice Schwarzer nach ihrer Meinung dazu fragen würdest, dann würde sie dir wahrscheinlich erläutern, wie furchtbar diese beim OWK angestellten tschechischen Frauen durch die bösen Männer ausgebeutet werden.

Das OWK wird mit Sicherheit kein Matriarchat errichten. Auch die Radikalfeministinnen werden das zumindest in absehbarer Zeit nicht schaffen. Dafür werden die real existierenden Frauen schon sorgen. :-)

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

ein weiterer Andreas, Monday, 03.01.2005, 17:53 (vor 7702 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Garfield am 03. Januar 2005 15:38:15:

Ich kann dieses OWK nicht ernst nehmen. Ich denke, Rüdiger hat recht, wenn er vermutet, daß hinter der ganzen Sache nur Geschäftemacher stecken,

Na ja. Dadurch, daß es nur Geschäftemacherei ist (was ich auch für evident halte) ist es noch lange nicht unbedenklich. Ich sehe darin eine Form der finanziellen Ausbeutung der Männer über den Sex wie es auch bei einem gewöhnlichen Normalo-Bordell der Fall ist.

denen es nicht um die Errichtung irgendeines Matriarchates geht, sondern schlicht und einfach darum, die masochistische Veranlagung mancher Männer zu ihrer persönlichen Bereicherung auszunutzen.

Aber interessant ist doch, daß sie diese Matriarchatsidee offenbar schon als SM-komponente auf ideologischer Ebene instrumentalisieren. Zeigt, wie weit verbreitet die Idee schon ist, wenn sie auch hier nur als potemkinsche Kulisse dient.

Letztendlich ist das nichts weiter als ein Domina-Studio, nur offensichtlich weniger professionell, dafür aber größer.

Zustimmung

Wenn du Alice Schwarzer nach ihrer Meinung dazu fragen würdest, dann würde sie dir wahrscheinlich erläutern, wie furchtbar diese beim OWK angestellten tschechischen Frauen durch die bösen Männer ausgebeutet werden.

Mit Sicherheit. Wir hingegen - und das kann ich nicht oft genug betonen - sollten die Ausnutzung der männlichen Sexualität für die Gewinnerzielungsabsichten weiblicherseits betonen und herausstellen.

Um unnötige Nachfragen zu vermeiden: Das sehe ich analog auch für das Normalo-Puff so.

Das OWK wird mit Sicherheit kein Matriarchat errichten. Auch die Radikalfeministinnen werden das zumindest in absehbarer Zeit nicht schaffen.

Sie werden es nie schaffen. Das ist ein Wolkenkuckucksheim wie das Paradies des Kommunismus oder der Anarchismus ...

Gruß

Andreas

Einverstanden

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 21:27 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:57:06:

Bevor wir uns immer mehr in die Richtung sexuelle Präfenzen und wie sie zu beurteilen sind verlieren, möchte ich an den Ausgangspunkt und damit den Kontext der Diskussion erinnern. Dieser kommt immer mehr aus dem Blickfeld: Dieses OKW betreibt die kommerzielle Ausbeutung von Männer über deren Sexualität unter Begleitung einer männerverachtende Pseudo-Ideologie ("matriarchal monarchy", "The OWK is governed on the basic principle that the WOMAN is always, everywhere and in everything superior to the male creature" ...).

Richtig. Und wie Rüdiger ja berichtet hat, ist er einer der schärfsten Kritiker dieser Ideologie und hat seitdem bei diesen Frauen auch "Palastverbot".

Und ich selber habe das OWK als Inspiration für meinen Roman "Gynopolis" genommen - http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/393670810X/qid%3D1104776602/028-3430631-7015760 - in dem eine Frauenherrschaft aus dem Ruder läuft (und der in Rüdigers Verlag erschienen ist). Darin geht es auch um eine Art Disneyland für masochistische Männer und dominante Frauen, das sich katastrophal entwickelt, als die Mädels beginnen, an ihre eigene Ideologie von der "überlegenen Frau" zu glauben und anfangen, sich von ihren "Sklaven" z. B. Valerie Solanas vorlesen zu lassen ...

Arne

An alle Möchtegern-Therapeuten ;-)

Rüdiger, Monday, 03.01.2005, 22:27 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:57:06:

Wenn jemand hier eine neuere Untersuchung vorweisen kann, die in die gegenläufige Richtugn weist, wäre ich sehr interessiert. Ich habe keine gefunden.

Bevor wir uns immer mehr in die Richtung sexuelle Präfenzen und wie sie zu beurteilen sind verlieren, möchte ich an den Ausgangspunkt und damit den Kontext der Diskussion erinnern. Dieser kommt immer mehr aus dem Blickfeld: Dieses OKW betreibt die kommerzielle Ausbeutung von Männer über deren Sexualität unter Begleitung einer männerverachtende Pseudo-Ideologie ("matriarchal monarchy", "The OWK is governed on the basic principle that the WOMAN is always, everywhere and in everything superior to the male creature" ...).

Hallo Leute,

ich bin echt überrascht und ein bißchen schockiert, was ich da für eine Lawine losgetreten habe. Noch habe ich nicht alles gelesen, aber so viel schon mal:

Also erstens Mal: Therapie mache ich natürlich KEINE, denn ich hab nicht das Gefühl, krank zu sein. (Nebenbei: Leute in der SM-Szene setzen sich seit Jahren dafür ein, daß die SM-Neigung von irgendeiner stark veralteten internationalen medizinischen "Liste von Störungen" entfernt wird).

Zweitens: Bitte genauer lesen! Seit 1999 habe ich mich verändert. Es käme mir heute nicht mehr in den Sinn, ins OWK zu fahren, auch wenn ich dort nicht auf Grund meiner kritischen Berichte "für Erziehungsaufenthalte gesperrt" worden wäre. Mir kam allmählich dieselbe Erkenntnis, die der Held von Sacher-Masochs "Venus im Pelz" am Schluß des Romans hatte: Es ist besser, Hammer denn Amboß zu sein. Meine devoten Eskapaden sind weitgehend Vergangenheit. Aber als Dominanter macht man sich ja genauso verdächtig? "Will der nicht Frauen unterdrücken?" Dazu:

Drittens: Arne zitiert oben Studien, wonach die SM-Neigung nichts mit dem Alltag zu tun habe. Das gilt für die meisten SMer, denen SM nichts als Spiel ist, ja vielleicht sogar bewußter "Ausgleichssport" für den Rollenstreß des Alltags (klischeehaftes Beispiel: Der Manager, der nach Feierabend vor der Domina kniet). - Es gibt aber durchaus auch Leute, für die ist SM mehr, geradezu Lebensphilosophie. "24/7" nennt man das: Dominanz und Unterordnung nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch im Alltagsleben, gewissermaßen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Das bedeutet natürlich nicht, daß pausenlos gepeitscht und gefesselt wird, aber es bedeutet, daß ein gewisses Verhältnis von Befehl und Gehorsam IMMER da ist, nicht nur beim Sex. Eine meiner Autorinnen lebt so - als "Ehesklavin" - vollkommen glücklich, ist halt "Hausfrauchen", wenn sie nicht gut genug kocht, kriegt sie was hintendrauf, und Mitbestimmung, wann und wo Sex stattfindet, hat sie ebenfalls keine. Wenn beide Beteiligten damit glücklich sind, ist das vollkommen in Ordnung. Und wenn halt einer gern den Hausmann mimt und sich "24/7" unterordnet unter seine Frau, dann ist das vollkommen in Ordnung, solange beide Beteiligten FREIWILLIG so leben wollen. Schlimm wird's nur, wenn jemand à la Hannibal devote Phantasien und Politik verrührt und alle Menschen, auch die Andersgesinnten, zwingen möchte, so zu leben.

Mißverständnisse wird es immer geben, gewollte und ungewollte. Eine Lektorin von mir, devote Frau, erzählte mal, sie habe einst bei der Frauenbewegung mitgemacht, sich aber davon verabschiedet, weil die nicht das geringste Verständnis für ihre (der Lektorin) sexuell devote Wünsche aufbrachten. Jemand wie Arne, dessen ältere SM-Stories in der Mehrzahl in die "Femdom"-Richtung weisen, muß damit leben, daß in Mayas einstigem Forum "Kalle" spottete, er, Arne, würde ja GERNE entführt und "behandelt" etc. pp. - Max hat ja wiederholt einmal launig bekundet, er fände das eheliche Züchtigungsrecht von anno dazumal gar nicht so schlecht, und es sei ihm schnurz, wie solche Äußerungen bei Freund und Feind ankämen. Also ich bin mittlerweile so weit, daß ich sage: Bewußt eine Steilvorlage liefern sollte man dem Gegner zwar nicht, aber sich immer nur diplomatisch winden und denken "Um Himmels Willen, was sollen die denken?" und sich ängstlich den Diskussionsstil vom Gegner vorschreiben lassen, das halte ich nicht für angebracht. Es gibt nun mal Masochisten, unter Maskulisten wie auch anderswo - wer da nicht differenzieren kann und will, der ist halt selber schuld; nur weil es vielleicht 2 Prozentpunkte Gewinn in der Beliebtheitsskala gibt, halte ich mit solchen differenzierungsbedürftigen Dingen nicht hinter dem Berg. Weil man sich dabei einfach zu sehr verbiegt. - Mittlerweile könnte ich mir (falls ich noch mehr Bücher verkaufe:-) ganz gut vorstellen, mit einer "Ehesklavin" zu leben, und die erwähnte Autorin redet mir auch immer gut zu, eifrig nach einer zu suchen :-) - da müßte ich mir dann wohl von Feministinnen den Vorwurf machen lassen, ich (und Teile der Männerbewegung) wollten die Frauen nur zurück an den Herd schicken, und Ferdi und Co. würden sagen, ich ließe mich als Alleinernährer ausbeuten etc. pp. - Was soll's. Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann - also versuch ich's schon gar nicht mehr ....

Viertens: Daß das im OWK 1999 hart werden würde, das wußte ich; aber daß es dermaßen extrem werden würde, das wußte ich nicht. Das alles ging weit über das als geil empfundene Maß hinaus (Sagt das OWK ja auch immer: Wir sind nicht zur Bedienung der Geilheit der Sklaven da - wir sind ECHT:-) Ich hatte auch gar nicht den Ehrgeiz, "Meister im Aushalten" werden zu wollen - aber als es nun so kam, empfand ich rückblickend doch eine gewisse Zufriedenheit, es wenigstens durchgestanden zu haben, so kritikwürdig der ganze Laden auch ist. (... ähnlich wie Marathonläufer rückblickend triumphieren, daß sie den "inneren Schweinehund überwunden" haben, auch wenn sie ab km 30 nur noch auf dem Zahnfleisch liefen - und das ist anscheinend auch bei trainierten Läufern so).

Fünftens: Das ganze matriarchale Gesülze ist doch nur Theaterdonner, Kulisse, ein potemkinsches Dorf. Anfangs war ich ja auch im Zweifel, aber seitdem ich die Hintergründe kenne, bin ich mir da ganz sicher. - Schau, ein Buch von mir heißt "Die Briefe der Lady S." Modell für das Titelbild stand eine in London amtierende sächsische Domina: www.jzara.com, glaube ich (vielleicht auch mit Bindestrich). Auf deren Website findet sich auch viel matriarchales Gesülze - das zweifellos ebensowenig echt gemeint ist. - Wie sehr - um der Geilheit der "Sklaven" wegen - die potemkinsche Fassade aufrechterhalten werden soll, sieht man ja auch daran, daß ich sofort gesperrt wurde, als ich im Forum "owk-slaves" mal die Wahrheit rausließ (daß nämlich alles nur Geschäft und Fassade ist). Selbst viele "Sklaven" ahnen die Wahrheit, wollen sich selbst aber das "Spiel" nicht versauen und legen halt vorübergehend Scheuklappen an ....

Sechstens: Selbst in einem ganz normalen Puff kostet eine volle Stunde oft schon 400,- DM, und an einem Nachmittag 1000 Mark loszuwerden ist keine große Kunst. Demgegenüber ist SM mit allem, was da an Gerätschaften, Klamotten und Wissen über oft nicht ungefährliche Praktiken nötig ist (oder im Falle der OWK-Dominas leider oft: nötig WÄRE), sogar vergleichsweise preiswert. - Ich weiß ja nicht, was die "Männer für besondere Stunden" ihrer weiblichen Klientel abknöpfen, aber ich vermute mal, wenig ist das auch nicht. Man kann auch nicht immer die Nutten selbst verantwortlich machen, scheinheilige Hausbesitzer, die Nutten das Zigfache der ansonsten üblichen Miete abknöpfen, sind ebenfalls mit daran schuld, daß diese Dienstleistungen leider, leider so teuer sind, wie sie nun mal sind. Da "Männerausbeutung" zu rufen, ist m. E. zu kurz gegriffen.

Gruß, Rüdiger

Lass ihn doch

Expatriate, Monday, 03.01.2005, 13:04 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 08:49:20:

Ich wuerde auch keine 1000 Dinger raustun, um in 3 Tagen Meister des Ertragens zu werden. Aber andere tun das, soweit meinetwegen. Ist doch nicht mein Bier und ich muss ja auch schliesslich nicht alles verstehen.

Ich fummel z.B. ganz gern mal mit Ladyboys rum, das mag fuer Ruediger ganz furchtbar und unmoeglich sein, wer weiss? Oder fuer Dich, muss ich dann auch in Therapie?

Also was solls, entspann Dich, leben und leben lassen,
jedem das Seine und mir das Meiste! :-)

Prost!

Das ist doch genau der Punkt

Arne Hoffmann, Monday, 03.01.2005, 15:19 (vor 7703 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Lass ihn doch von Expatriate am 03. Januar 2005 11:04:53:

Ich wuerde auch keine 1000 Dinger raustun, um in 3 Tagen Meister des Ertragens zu werden. Aber andere tun das, soweit meinetwegen. Ist doch nicht mein Bier und ich muss ja auch schliesslich nicht alles verstehen.

Ich fummel z.B. ganz gern mal mit Ladyboys rum, das mag fuer Ruediger ganz furchtbar und unmoeglich sein, wer weiss? Oder fuer Dich, muss ich dann auch in Therapie?

Eben. Ich persönlich finde ja innerlich, dass alle Leute einen Knall haben, die sich mit Rauchen ihre Gesundheit kaputtmachen oder die sich umgekehrt irgendeinem Fitnesswahn hingeben. In beiden Fällen könnte ich meine Auffassung auch "rational" erklären. Tatsächlich reagiere ich aber aufgrund persönlicher Erfahrungen so unleidlich. (Meine Abneigung gegen Zigaretten ist sicher durch den Krebstod meiner Mutter gefärbt und mein Unverständnis für Extremsportler durch meine eigene Trägheit.) Genauso gibt es bestimmt Leute, die an _meiner_ Lebensführung irgendwas auszusetzen haben und sie als "irgendwie nicht normal" empfinden. Und auch da glaube ich, dass das mehr mit deren eigenen Ängsten, Vorlieben oder Sehnsüchten zu tun hat als dass es jetzt "objektiv"/"rational" begründbar wäre (wiewohl man rational klingende Begründungen immer vorschieben kann).

Arne

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

T.Lentze, Monday, 03.01.2005, 14:01 (vor 7703 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 08:49:20:

Nachdem hier von verschiedener Seite schon darauf geantwortet ist, möchte ich nun auch noch meinen Senf dazugeben:

1. Da es hier zweifellos viele Männer gibt, welche durch Frauen und der ihnen hörigen Rechtssprechung schwere Demütigungen erlitten haben - z.T. auch durch physische Gewalt -, und die dabei keineswegs Lustempfindungen hatten/haben, finde ich es wenig passend, wenn diesbezügliche sexuelle Eigentümlichkeiten hier so "mutig" und detailliert geschildert werden. Ich meine nicht ihre Erwähnung. Ich meine ihre Schilderung.

2. Wenn sexistisch eingestellte Frauen hier mitlesen, so könnten sie demnach auf den Gedanken kommen: "Im Grunde", "eigentlich" wollen oder "brauchen" doch sehr viele Männer ihr Quantum Schläge - physisch oder seelisch. Sie fänden Unterdrückung doch geil. Ist zwar nur einer, der da seine lustvollen Erlebnisse beschreibt. Aber die Resonanz, und die Dunkelziffer ! -

3. Als Konsequenz: solche Erlebnisberichte (ich meine wiederum nicht die bloße Erwähnung) gehören nicht in DIESES Forum (auch nicht in das von amnesty, falls die ein Forum haben).

Mit freundlichen Grüßen und der ausdrücklichen Zusicherung, jeden Schreiber hier als Menschen zu respektieren

T.Lentze

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Odin, Monday, 03.01.2005, 15:47 (vor 7703 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von T.Lentze am 03. Januar 2005 12:01:00:

3. Als Konsequenz: solche Erlebnisberichte (ich meine wiederum nicht die bloße Erwähnung) gehören nicht in DIESES Forum (auch nicht in das von amnesty, falls die ein Forum haben).

Das überrascht mich! Gerade von einem Menschen, der sehr sehr weit auslegt, was in dieses Forum gehört.

wie lange schreibst Du überhaupt schon mit, um das bestimmen zu können, was hierher gehört?

Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Garfield, Monday, 03.01.2005, 17:18 (vor 7703 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von T.Lentze am 03. Januar 2005 12:01:00:

Hallo Thomas!

Ich finde diesen Beitrag gerade bezogen auf das Forenthema höchst interessant. Hier wird ja häufig darüber diskutiert, wie der Radikalfeminismus in unserer Gesellschaft so bestimmend werden konnte.

Manche Leute führen das auf geschickte Strategien der Feministinnen zurück, aber ich sehe das anders. Man sehe sich nur einmal die Verlautbarungen der "Mitfrauen" der "Feministischen Partei" an (oder gibt es die schon nicht mehr?). Da ist weder Strategie noch Taktik und überhaupt kein planvolles Vorgehen erkennbar. Die sind noch nicht einmal in der Lage, ihre abstrusen Theorien irgendwie zu begründen.

Das mag anders gewesen sein, als der Feminismus noch eine gewisse Berechtigung hatte. Als Frauen beispielsweise in vielen Ländern noch kein Wahlrecht hatten. Damals engagierten sich dort noch Frauen (und Männer, denn die hatten ja zumeist auch kein volles Wahlrecht), die wirklich etwas zum Positiven ändern wollten.

Wer engagiert sich aber heute noch in der Frauenbewegung? Das sind doch nur Berufsfeministinnen, die auf die eine oder andere Weise gut davon leben, Frauen, die sonst nichts zu tun haben oder notorische Männerhasserinnen. Abgesehen von den Letzteren, denen es ganz konkret um die Vernichtung der Männer geht, haben die kein wirkliches Ziel. Sich auf Kosten anderer ohne irgendeine Gegenleistung die Taschen zu füllen, betrachte ich jedenfalls nicht als wirkliches Ziel.

Solche Leute können aus eigener Kraft heraus nichts erreichen. Wie also kommt es, daß die in Deutschland heute trotzdem sogar Gesetze entwerfen?

Das ist nur möglich, weil man(n) sie gewähren läßt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Bei Politikern spielt Rücksicht auf Wählerstimmen und damit auf "political and sexual correctness" sicher eine große Rolle.

Man muß sich aber auch mal ernsthaft die Frage stellen, wie weit devote Neigungen mancher Männer dafür mit verantwortlich sind. Und überhaupt sollte man sich auch mal fragen, wie es eigentlich kommt, daß nicht wenige Männer devote Neigungen haben.

Ich glaube eigentlich nicht, daß sich solche Neigungen überwiegend auf Männer beschränken. Es gibt auch genügend devot veranlagte Frauen. Ich denke, das kommt daher, daß Menschen gerade in früheren Zeiten, als das Leben weit härter war als heute bei uns in Deutschland, weit häufiger Kompromisse schließen mußten. Es kam immer wieder vor, daß man nicht das tun konnte, was man gern tun wollte. Damit die Menschen aus den Tretmühlen ihres Alltags nicht immer wieder frustriert ausbrachen, mußten sich Mechanismen herausbilden, die es ihnen irgendwie angenehm machten, sich den Umständen und damit häufig auch anderen Menschen trotzdem bereitwillig unterzuordnen. Damit eben jeder Mensch möglichst gut funktioniert und damit die Menschheit insgesamt voran bringt.

Die wesentlichste Aufgabe der Frauen bestand nun in der Produktion der Nachkommen. Frauen mußten also den Kindern dienen, damit die Art zumindest erhalten bleibt. Eine Frau mußte bereitwillig die Unannehmlichkeiten und Gefahren von Schwangerschaft und Geburt auf sich nehmen, und sie mußte dem Kind nach der Geburt ihren Körper als Nahrungsquelle zur Verfügung stellen. Sie mußte also ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten des Kindes zurück stellen.

Männer konnten keine Kinder gebären und stillen. Ihre wesentlichste Aufgabe bestand darin, die Mutter zu ernähren und zu beschützen. Da der Mann nicht wie die Frau dem Kind direkt dienen konnte, mußte er also der Frau dienen und damit indirekt dem Kind. Dafür mußte er ebenfalls seine eigenen Bedürfnisse zurück stellen.

Da gibt es dann aber noch einen Unterschied: Bei Frauen werden diese Instinkte vollständig meist nur aktiviert, wenn Kinder da sind. Bei Männern dagegen sind sie offensichtlich permanent vorhanden.

Obendrein werden Jungen auch noch in genau diese Richtung erzogen. Sie dürfen nach wie vor nicht weinen, sie müssen nach wie vor Unnanehmlichkeiten klaglos erdulden.

So ist bei vielen Männer zumindest unbewußt eine devote Haltung Frauen gegenüber vorhanden. Das äußert sich nur selten in dem Wunsch, sich von Frauen verprügeln oder sonstwie demütigen zu lassen. Aber es sorgt dafür, daß Männer immer bereit waren und sind, Frauen alles möglichst recht zu machen. Und so kam es eben, daß Männer feministische Forderungen oft bereitwillig erfüllt haben.

Es gibt auch Frauen, die übermäßig devot veranlagt sind. Die kommen damit im Alltag und auch in Beziehungen aber oft gut zurecht. Nur wenn sie wirklich auf körperliche Schmerzen stehen, macht das nicht jeder Mann mit. Aber wenn sie ihre Partner gern ein wenig bedienen, dann hat dagegen kaum ein Mann etwas einzuwenden.

Für Männer ist es umgekehrt nicht so einfach, solche Neigungen in einer Partnerschaft mit einer Frau auszuleben. Denn viele Frauen erwarten von ihren Partnern eine gewisse Überlegenheit. Sie möchten zu ihnen aufsehen und stolz auf sie sein können, und das können sie nicht, wenn ihre Partner devot zu ihren Füßen knieen. Frauen erwarten zwar, daß ihre Partner bestimmte Dinge für sie tun - aber das darf nicht zu weit führen, und sie wollen nicht wirklich, daß ihre Partner sich ihnen zu sehr unterordnen. Tut ein Mann das doch, wird er als schwach und wenig durchsetzungsfähig und damit nicht als vollwertiger Partner betrachtet.

Interessant fand ich in dem Zusammenhang auch, daß in dem verlinkten Bericht über dieses "OWK" immer wieder der Eindruck geschildert wurde, daß die überwiegende Mehrzahl dieser "Dominas" diesen Job offensichtlich nur für das Geld macht und kein echtes Interesse daran hat. Da der Verfasser in dem Bereich offensichtlich genügend Erfahrung hat, halte ich ihn da auch für sehr glaubwürdig.

So haben viele Männer mit devoten Neigungen also das Problem, daß sie ihren Partnerinnen noch nicht einmal davon erzählen können. Und so mancher Mann möchte sich aufgrund seiner Erziehung solche Neigungen noch nicht einmal vor sich selbst eingestehen. Irgendwie muß das aber raus. So könnte ich mir durchaus vorstellen, daß so mancher Mann aus solchen Gründen dem Feminismus positiv gegenüber steht.

Ich denke aber, daß das nicht zwangsläufig so sein muß. Ich denke, so mancher devot veranlagte Mann kann sich Männer als Opfer von Frauen weitaus besser vorstellen als ein waschechter, dominanter Macho, der tatsächlich der Meinung ist, nie und nimmer Opfer einer Frau werden zu können und deshalb über Männer, die Opfer von Frauen geworden sind, nur lachen kann.

Es hat also alles wie so oft zwei Seiten. Aber diese beiden Seiten sind im Zusammenhang mit dem Erfolg des Feminismus durchaus beachtenswert.

Freundliche Grüße
von Garfield

Gute Analyse!

Magnus, Monday, 03.01.2005, 18:51 (vor 7702 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Garfield am 03. Januar 2005 15:18:04:

Man muß sich aber auch mal ernsthaft die Frage stellen, wie weit devote Neigungen mancher Männer dafür mit verantwortlich sind. Und überhaupt sollte man sich auch mal fragen, wie es eigentlich kommt, daß nicht wenige Männer devote Neigungen haben.

Hier musste ich spontan einen gewissen und altbekannt H. denken, der in den Feminforen herumgeisterte, die eine oder andere Radikalfeministin schon mit "Herrin" ansprach und in den A*** kroch und im Forum Bilder verlinkte, die eine Züchtigung eines Mannes darstellten.

Ich denke aber, daß das nicht zwangsläufig so sein muß. Ich denke, so mancher devot veranlagte Mann kann sich Männer als Opfer von Frauen weitaus besser vorstellen als ein waschechter, dominanter Macho, der tatsächlich der Meinung ist, nie und nimmer Opfer einer Frau werden zu können und deshalb über Männer, die Opfer von Frauen geworden sind, nur lachen kann.

Ich denke, Männer aus beiden Gruppen können es sich schwer vorstellen: für den Macho sind die Schläge einer Frau undenkbar und für den devot veranlagten Mann sind sie und weitere Unterdrückung ein sexueller Genuss. Während der Macho also ein männliches Opfer eher auslacht, erfreut sich der devote Mann vermutlich eher an den daraus entstehenden Phantasien, wenn ihm ein männliches Opfer seine Geschichte erzählt. Angenommen eine Frau liebt das Spielichen im Zwingerclub etc. vergewaltigt zu werden oder findet Vorstellungen dieser Art einfach nur geil (sowas solls ja geben) - wie würde sie sich als Polizisten machen, wenn sie die Aussage von einem Vergewaltigungsopfer entgegenimmt? Nur stell dir vor, du bist Opfer von Gewalt und musst einem masochistisch veranlagtem Polizisten den Gewaltakt deiner Frau erklären?

Man müsste mal wissen, wie groß die Szene tatsächlich ist und wieviele Männer solche Neigungen haben. Mit den Machos ergibt das für mich das Gesamtbild dafür, dass Männer als Opfer von Frauengewalt nicht ernstgenommen werden.

Magnus

Re: Gute Analyse!

Garfield, Monday, 03.01.2005, 20:29 (vor 7702 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Gute Analyse! von Magnus am 03. Januar 2005 16:51:08:

Hallo Magnus!

"Hier musste ich spontan einen gewissen und altbekannt H. denken, der in den Feminforen herumgeisterte, die eine oder andere Radikalfeministin schon mit "Herrin" ansprach und in den A*** kroch..."

Ja, genau. Interessant fand ich dabei auch wieder, daß er von den Radikalfeministinnen üblicherweise ignoriert wurde. Teilweise wurden seine Beiträge sogar gelöscht. Solche Männer machen einen gewaltigen Denkfehler, wenn sie Radikalfeministinnen mit ihren Fantasie-Herrinnen gleich setzen.

Die meisten Feministinnen - egal ob radikal oder nicht - haben nämlich tatsächlich gar kein Interesse daran, Männer zu unterdrücken. Die wollen auch kein Matriarchat errichten. Sie wollen überhaupt nichts errichten. Sie wollen sich zwar weiterhin über alles Mögliche beklagen, aber nur, um so weiterhin ihre berufliche Existenz rechtfertigen zu können, oder um ihren Haß irgendwie loszuwerden, oder um noch mehr Vorteile zu bekommen oder auch einfach nur aus liebgewordener Gewohnheit. Ansonsten haben sie es sich in unserer Gesellschaft sehr bequem eingerichtet und möchten überhaupt nichts ändern.

Und wenn da nun ein Mann daher kommt, der sie mit "Herrin" anredet, dann können sie damit genauso wenig anfangen wie die Durchschnittsfrau.

Selbst extrem radikale Kampflesben, die tatsächlich die Männer vernichten oder ihre Zahl zumindest reduzieren wollen, können mit solchen Männern nichts anfangen. Für die ist auch jemand wie Hannibal nichts weiter als ein Schwanzträger, potenzieller Vergewaltiger usw. Denen geht es ja gerade auch ganz konkret darum, ihr Feindbild zu pflegen, und da stört ein devoter Mann, der ihnen nie etwas Böses antun würde, nur. Und sexuell können diese Radikalfeministinnen mit Männern sowieso häufig nichts anfangen.

Obendrein gibt es offensichtlich eine Menge Feministinnen, die selbst devote Neigungen haben. Anders kann ich mir die Jammer-Pamphlete über die ewige Unterdrückung der Frau jedenfalls nicht erklären. Diese Art von Feministinnen kann mit extrem devoten Männern natürlich auch nichts anfangen.

"...und für den devot veranlagten Mann sind sie und weitere Unterdrückung ein sexueller Genuss."

In dem von Rüdiger verlinkten Bericht kam allerdings recht gut zum Ausdruck, daß er Unterordnung durchaus nicht immer als Genuß empfindet. Ich denke, es hängt immer auch von der momentanen Stimmung ab. Jede(r) hier wird es wohl schon einmal erlebt haben, daß man manchmal eben Dinge tut oder auch mit sich tun läßt, die man sonst nicht für möglich halten würde...

Und auch nicht jeder masochistisch veranlagte Mann steht auf Schläge.

"Angenommen eine Frau liebt das Spielichen im Zwingerclub etc. vergewaltigt zu werden oder findet Vorstellungen dieser Art einfach nur geil (sowas solls ja geben) - wie würde sie sich als Polizisten machen, wenn sie die Aussage von einem Vergewaltigungsopfer entgegenimmt? Nur stell dir vor, du bist Opfer von Gewalt und musst einem masochistisch veranlagtem Polizisten den Gewaltakt deiner Frau erklären?"

Ja, das kann schon problematisch werden. Aber eigentlich sollte man dann professionell genug sein, um Beruf und private Neigungen strikt zu trennen. Wer das nicht schafft, ist da definitiv fehl am Platze.

"Mit den Machos ergibt das für mich das Gesamtbild dafür, dass Männer als Opfer von Frauengewalt nicht ernstgenommen werden."

Ja, das ist ein wesentlicher Punkt. Aber ich glaube, das Hauptproblem ist einfach das uralte Männerbild, das Männern eben nach wie vor die Beschützer- und Ernährer-Rolle zuweist. Dafür muß ein Mann immer stark, überlegen und durchsetzungsfähig sein. Dieses Bild existiert so immer noch, weil die Frauen das so wollen, aber eben auch, weil viele Männer sich damit nach wie vor gut arrangieren.

Genaugenommen sind die Machos die wirklich devoten Männer, denn sie bemühen sich ja genau darum, den Erwartungen der Frauen möglichst gut zu entsprechen und ihnen genau das zu bieten, was von ihnen erwartet wird: Den allzeit überlegenen und potenten Ernährer und Beschützer.

So könnte man meinen, daß die Männer, die heute als devot gelten, eher dazu neigen, aus dem traditionellen Rollenbild des Mannes auszubrechen. Tatsächlich ist das aber nicht so, weil viele dieser Männer ihre Fantasien nur heimlich oder gar nicht ausleben. So hat das keinen Einfluß auf ihr Verhalten im realen Leben. Da tun sie weiterhin das, was ihre Partnerinnen von ihnen erwarten, paradoxerweise ohne dabei zu bemerken, daß sie sich ja gerade damit auch devot verhalten.

So gesehen könnte man Männer wie Hannibal also in gewisser Weise als Vorkämpfer für die Männerrechte betrachten... :-) Ja, das ist nun natürlich etwas zu überspitzt formuliert. Wenn jemand behauptet, daß Männer minderwertig wären, macht er ja damit ja wieder alles zunichte.

Aber da sieht man auch wieder, daß sowohl devote als auch dominante Veranlagung sich ganz unterschiedlich auswirken kann. So relativiert sich das alles wieder.

Ich denke ohnehin, daß die stark masochistisch veranlagten Männer gar nicht das Problem sind. Ich kann mir gut vorstellen, daß gerade diejenigen unter ihnen, die diese Neigungen unterdrücken oder nur heimlich ausleben, im realen Leben sogar bemüht sind, alles zu vermeiden, womit sie sich eventuell "outen" könnten.

Ich denke, das Problem besteht in der Neigung vieler Männer, Frauen immer alles recht zu machen und ihnen in jeder Situation möglichst viel Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Früher brauchten die Frauen das, heute brauchen sie das aber nicht mehr. Daraus ergibt sich nun zwangsläufig eine zunehmende Bevorzugung der Frauen.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Gute Analyse!

Martin d.a., Monday, 03.01.2005, 21:18 (vor 7702 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Gute Analyse! von Garfield am 03. Januar 2005 18:29:31:

Hallo Magnus!
"Hier musste ich spontan einen gewissen und altbekannt H. denken, der in den Feminforen herumgeisterte, die eine oder andere Radikalfeministin schon mit "Herrin" ansprach und in den A*** kroch..."
Ja, genau. Interessant fand ich dabei auch wieder, daß er von den Radikalfeministinnen üblicherweise ignoriert wurde. Teilweise wurden seine Beiträge sogar gelöscht. Solche Männer machen einen gewaltigen Denkfehler, wenn sie Radikalfeministinnen mit ihren Fantasie-Herrinnen gleich setzen.
Die meisten Feministinnen - egal ob radikal oder nicht - haben nämlich tatsächlich gar kein Interesse daran, Männer zu unterdrücken. Die wollen auch kein Matriarchat errichten. Sie wollen überhaupt nichts errichten. Sie wollen sich zwar weiterhin über alles Mögliche beklagen, aber nur, um so weiterhin ihre berufliche Existenz rechtfertigen zu können, oder um ihren Haß irgendwie loszuwerden, oder um noch mehr Vorteile zu bekommen oder auch einfach nur aus liebgewordener Gewohnheit. Ansonsten haben sie es sich in unserer Gesellschaft sehr bequem eingerichtet und möchten überhaupt nichts ändern.
Und wenn da nun ein Mann daher kommt, der sie mit "Herrin" anredet, dann können sie damit genauso wenig anfangen wie die Durchschnittsfrau.
Selbst extrem radikale Kampflesben, die tatsächlich die Männer vernichten oder ihre Zahl zumindest reduzieren wollen, können mit solchen Männern nichts anfangen. Für die ist auch jemand wie Hannibal nichts weiter als ein Schwanzträger, potenzieller Vergewaltiger usw. Denen geht es ja gerade auch ganz konkret darum, ihr Feindbild zu pflegen, und da stört ein devoter Mann, der ihnen nie etwas Böses antun würde, nur. Und sexuell können diese Radikalfeministinnen mit Männern sowieso häufig nichts anfangen.
Obendrein gibt es offensichtlich eine Menge Feministinnen, die selbst devote Neigungen haben. Anders kann ich mir die Jammer-Pamphlete über die ewige Unterdrückung der Frau jedenfalls nicht erklären. Diese Art von Feministinnen kann mit extrem devoten Männern natürlich auch nichts anfangen.
"...und für den devot veranlagten Mann sind sie und weitere Unterdrückung ein sexueller Genuss."
In dem von Rüdiger verlinkten Bericht kam allerdings recht gut zum Ausdruck, daß er Unterordnung durchaus nicht immer als Genuß empfindet. Ich denke, es hängt immer auch von der momentanen Stimmung ab. Jede(r) hier wird es wohl schon einmal erlebt haben, daß man manchmal eben Dinge tut oder auch mit sich tun läßt, die man sonst nicht für möglich halten würde...
Und auch nicht jeder masochistisch veranlagte Mann steht auf Schläge.
"Angenommen eine Frau liebt das Spielichen im Zwingerclub etc. vergewaltigt zu werden oder findet Vorstellungen dieser Art einfach nur geil (sowas solls ja geben) - wie würde sie sich als Polizisten machen, wenn sie die Aussage von einem Vergewaltigungsopfer entgegenimmt? Nur stell dir vor, du bist Opfer von Gewalt und musst einem masochistisch veranlagtem Polizisten den Gewaltakt deiner Frau erklären?"
Ja, das kann schon problematisch werden. Aber eigentlich sollte man dann professionell genug sein, um Beruf und private Neigungen strikt zu trennen. Wer das nicht schafft, ist da definitiv fehl am Platze.
"Mit den Machos ergibt das für mich das Gesamtbild dafür, dass Männer als Opfer von Frauengewalt nicht ernstgenommen werden."
Ja, das ist ein wesentlicher Punkt. Aber ich glaube, das Hauptproblem ist einfach das uralte Männerbild, das Männern eben nach wie vor die Beschützer- und Ernährer-Rolle zuweist. Dafür muß ein Mann immer stark, überlegen und durchsetzungsfähig sein. Dieses Bild existiert so immer noch, weil die Frauen das so wollen, aber eben auch, weil viele Männer sich damit nach wie vor gut arrangieren.
Genaugenommen sind die Machos die wirklich devoten Männer, denn sie bemühen sich ja genau darum, den Erwartungen der Frauen möglichst gut zu entsprechen und ihnen genau das zu bieten, was von ihnen erwartet wird: Den allzeit überlegenen und potenten Ernährer und Beschützer.
So könnte man meinen, daß die Männer, die heute als devot gelten, eher dazu neigen, aus dem traditionellen Rollenbild des Mannes auszubrechen. Tatsächlich ist das aber nicht so, weil viele dieser Männer ihre Fantasien nur heimlich oder gar nicht ausleben. So hat das keinen Einfluß auf ihr Verhalten im realen Leben. Da tun sie weiterhin das, was ihre Partnerinnen von ihnen erwarten, paradoxerweise ohne dabei zu bemerken, daß sie sich ja gerade damit auch devot verhalten.
So gesehen könnte man Männer wie Hannibal also in gewisser Weise als Vorkämpfer für die Männerrechte betrachten... :-) Ja, das ist nun natürlich etwas zu überspitzt formuliert. Wenn jemand behauptet, daß Männer minderwertig wären, macht er ja damit ja wieder alles zunichte.
Aber da sieht man auch wieder, daß sowohl devote als auch dominante Veranlagung sich ganz unterschiedlich auswirken kann. So relativiert sich das alles wieder.
Ich denke ohnehin, daß die stark masochistisch veranlagten Männer gar nicht das Problem sind. Ich kann mir gut vorstellen, daß gerade diejenigen unter ihnen, die diese Neigungen unterdrücken oder nur heimlich ausleben, im realen Leben sogar bemüht sind, alles zu vermeiden, womit sie sich eventuell "outen" könnten.
Ich denke, das Problem besteht in der Neigung vieler Männer, Frauen immer alles recht zu machen und ihnen in jeder Situation möglichst viel Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Früher brauchten die Frauen das, heute brauchen sie das aber nicht mehr. Daraus ergibt sich nun zwangsläufig eine zunehmende Bevorzugung der Frauen.
Freundliche Grüße
von Garfield

Die Bevorzugung ergibt sich IMO daraus, daß einerseits der Frauenförderwahn unaufhaltsam vorangetrieben wurde, den Frauen mitunter mehr Rechte als den Männern eingräumt wurden, auf der anderen Seite aber ein konservatives Frauenbild nach wie vor vorherrscht "Frauen und Kinder zuerst", "Blumen für die Damen", "eine Frau schlägt man nicht", "Frauen sind friedfertiger, Männer kriegerisch" "Frau Opfer, Mann Täter" usw.
Als Ergebnis davon haben wir heute ein Missverhältnis zwischen Rechten und Pflichten.

Gruß
Martin d.a.

Re: Gute Analyse!

Rüdiger, Tuesday, 04.01.2005, 00:02 (vor 7702 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Gute Analyse! von Garfield am 03. Januar 2005 18:29:31:

Ja, das kann schon problematisch werden. Aber eigentlich sollte man dann professionell genug sein, um Beruf und private Neigungen strikt zu trennen. Wer das nicht schafft, ist da definitiv fehl am Platze.

Allerdings. Ich erinnere an die Auseinandersetzung um Herrn Buttiglione. Da war hier im Forum die vorherrschende Meinung, daß das sehr wohl gehe, die private von der "dienstlichen" Auffassung zu trennen ....

Ja, das ist ein wesentlicher Punkt. Aber ich glaube, das Hauptproblem ist einfach das uralte Männerbild, das Männern eben nach wie vor die Beschützer- und Ernährer-Rolle zuweist. Dafür muß ein Mann immer stark, überlegen und durchsetzungsfähig sein. Dieses Bild existiert so immer noch, weil die Frauen das so wollen, aber eben auch, weil viele Männer sich damit nach wie vor gut arrangieren.

Tja, warum auch nicht? Das "Patriarchat" alter Schule ist eine Art Geben und Nehmen: Versorgung und Schutz durch den Mann, Dienen (auch sexuell), Kindererziehung, Hausarbeit durch die Frau. Die klassische Arbeitsteilung eben. Wenn beide damit einverstanden sind, finde ich daran nichts auszusetzen. Problematisch wird's, wenn der Mann immer noch der Versorger sein soll, die Frau aber nicht mehr daran denkt zu dienen (also ihren Part zu erfüllen), sondern anfängt herumzuzicken.

Genaugenommen sind die Machos die wirklich devoten Männer, denn sie bemühen sich ja genau darum, den Erwartungen der Frauen möglichst gut zu entsprechen und ihnen genau das zu bieten, was von ihnen erwartet wird: Den allzeit überlegenen und potenten Ernährer und Beschützer.

Wenn die Machos das nur deswegen täten, um Frauen zu gefallen, und nicht aus innerem Antrieb heraus und als Selbstzweck, könnte man das so sehen, ja. Es gibt aber auch viele Männer, die sind auch dann "machohaft", wenn sie allein sind und weit und breit keine Frau in Sicht, etwa (heutzutage selten) als Pioniere irgendwo im Busch ...

So könnte man meinen, daß die Männer, die heute als devot gelten, eher dazu neigen, aus dem traditionellen Rollenbild des Mannes auszubrechen.

Eben. Der devote Hausmann im Schürzchen entspricht natürlich überhaupt nicht dem Männlichkeitsklischee. In gewissen Kreisen, etwa unter Managern, aber auch unter Fabrikarbeitern, sollte ein Mann daher vorsichtig mit solchen Bekenntnissen sein. Er gälte z. B. unter Fabrikmalochern als Witzfigur. Die sehen sich nämlich immer noch vielfach gern als die Chefs in ihren Familien, auch wenn sie eben nichts sind als hart malochende Versorger.

>Tatsächlich ist das aber nicht so, weil viele dieser Männer ihre Fantasien nur heimlich oder gar nicht ausleben. So hat das keinen Einfluß auf ihr Verhalten im realen Leben.

Eben. Hausmänner sind ja nicht sonderlich beliebt, und angeblich werden solche Ehen ja noch häufiger geschieden als "normale".

Da tun sie weiterhin das, was ihre Partnerinnen von ihnen erwarten, paradoxerweise ohne dabei zu bemerken, daß sie sich ja gerade damit auch devot verhalten.

Wahr! Vor Wochen hatte ich mal einen Mailwechsel mit einem offenbar erfolgreichen Manager, der sich aber in Phantasien erging, von einer noch erfolgreicheren Unternehmerin unterworfen, geheiratet, in Hausmädelkleider gesteckt und zum ewigen Küchendienst gezwungen zu werden (und dergleichen Phantasien mehr). Und was passierte?: "Ich bin Vater geworden, und jetzt muß ich - ungern - tun, was ich mein Leben lang getan habe: Verantwortung übernehmen" (ergänze: ... und Versorger von Weib und Kind sein, deren Erwartungen erfüllen)

Ich denke, das Problem besteht in der Neigung vieler Männer, Frauen immer alles recht zu machen und ihnen in jeder Situation möglichst viel Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.

Genau so ist es. Und davon sollten wir uns freimachen. Auch die ängstliche Fragestellung "Wie kommt denn diese oder jene Äußerung in Femikreisen an?" ist auch nur eine Variante dieser (abzulehnenden) geistigen Haltung, es den Frauen unbedingt rechtmachen zu wollen. Die Frauen fragen sich ja schließlich auch eher selten, ob UNS denn recht ist, was sie so machen und sagen ... ;-) Gegenargument: Die Frauen haben derzeit noch im "öffentlichen Diskurs" die Vormacht und können sich daher die Arroganz der Macht noch eher leisten; aber dennoch lehne ich übertriebenes Taktieren und krampfhaftes Diplomatischseinwollen ab.

Gruß, Rüdiger

Re: Und eine Therapie (oT) / Frage an Garfield

T.Lentze, Monday, 03.01.2005, 22:15 (vor 7702 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von Garfield am 03. Januar 2005 15:18:04:

Und überhaupt sollte man sich auch mal fragen, wie es eigentlich kommt, daß nicht wenige Männer devote Neigungen haben.

Hallo Garfield,

ich habe in meinem letzten Beitrag an susu ("Und jetzt zur Sache") diese Frage bereits thematisiert mit den Zitat-Stichwort vom "Schweigen der Männer".

Es ist meine These (beweisen kann ich sie nicht), daß wir mitten im Prozeß eines evolutiven, also natürlichen Wandels begriffen sind, wonach sich der seelisch-geistige Anteil im Menschen immer mehr von seiner physischen Grundlage emanzipiert.

Im Ergebnis ist es so, daß zwischen seelischem und physischem Geschlecht zunehmend nur noch eine sehr lockere, bisweilen sogar reziproke Beziehung besteht. Dann sehen wir Frauen, die nicht nur sehr männlich aussehen (vgl.Rita Süssmuth), sondern, evtl. auch ohne danach auszusehn, auf gesellschaftlich-politischer Ebene extreme Dominanzbestrebungen erkennen lassen. Und Männer, die zu allem "schweigen". - Ich spreche, wohlgemerkt, nicht von sexuellen Eigentümlichkeiten. Möglich ist, daß diese sich parallel dazu und gleichsinnig ebenfalls wandeln. Was zu untersuchen wäre.

Eigentlich sollte dieses Auseinanderdriften von seelischem und physischen Geschlecht kein Problem darstellen. Wenn Männer kaum noch Schnurrbärte tragen und Frauen umsomehr Kurzhaarschnitte; wenn erstere zunehmend ihre weiblichen Seiten entdecken und jene ihre männlichen - dann ist das so zu beurteilen wie die zunehmende Rassenmischung: das kann sich kulturschöpferisch auswirken. Die abnehmende Reinrassigkeit entspricht einer abnehmenden "Reinsexigkeit", wenn ich mich so ausdrücken darf.

Anders sieht es aus, wenn ein Mensch dieses innere Auseinanderdriften nicht akzeptiert. Nehmen wir eine Sexistin mit primär weiblichen Geschlechtsmerkmalen, aber männlichen Dominanzansprüchen. Sie erkennt diese Differenz nicht an, identifiziert sich reaktionär mit ihrem weiblichen Körper und wertet ihn extrem auf. Anstatt zu sagen: die sexuellen Unterschiede sind doch nicht wichtig bzw. sind ganz reizvoll, fordert sie eine Sexualisierung des ganzen öffentlichen und geistigen Lebens. Also Frauenbibliotheken, Mädchenspielplätze, feministische Wissenschaft, feministische Mathemathik usw. Sie ist also reaktionär. Sie will eine Wiederherstellung der Reinsexigkeit. Sie kommt mit dem natürlichen Wandel nicht zurecht. Ihre geistig-moralische Evolution hält mit der biologischen nicht Schritt und gerät zu ihr in eine verzweifelte Opposition.

Ich möchte dich ausdrücklich fragen, Garfield: Habe ich mich verständlich machen können ? Ich habe oft schon versucht, diese Gedanken darzustellen und zu begründen, auch mit Parallelsetzung zum Phänomen des Rassismus, der dem Sexismus vorausgegangen ist und ähnlich zu erklären ist, aber es scheint, das ich damit zuviel voraussetze.

Also, ich bin an deiner Antwort interessiert.

Grüße, T.L.

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...

Olsen-Twins-Fan, Monday, 03.01.2005, 18:50 (vor 7702 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

Bis vor kurzem dachte ich: "Mir ist nichts menschliches mehr fremd." Bis ich auf eure Foren traf ...
Auweioweiowei

Der schockierte
Olsen-Twins-Fan

Re: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK...Max & Moni lieben...

Max, Monday, 03.01.2005, 22:54 (vor 7702 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

...sich. Hehehe. Reingefallen!

"Female supremacy" -einfach lächerlich!
Schönen Sonntag noch - Max

...schöner Sonntag hab´ich gesagt, nicht MONTAG! Was ist dieser Thread aber auch lustig, sogar montags!

Spaß beiseite: Ich wollte im Ursprungsthread nur darauf hingewiesen haben, daß da ein paar OWK-Schlampen was von "female supremacy" gefaselt haben und von Männern als niedrigster Lebensform und das ganze bla-bla rauf und runter - und daß diese Schlampen sich nicht entblöden, von der niedrigsten Lebensform der Welt sich die Mittel zur Eigenfinanzierung regelrecht zu erbetteln! Das war das Eine.

Das andere war, daß es wohl genügend Eiertrottel geben muß, denen die Diskrepanz zwischen "Ideologie" einerseits und würdelosem Gebettel der Herrinnen der Welt nicht zum Sprung aus ihrer Naivität verholfen hat. Dabei ist offensichtlich, daß diese tschechischen Peitschentrampel sogar einen Hut in der Fußgängerzone auslegen würden, wenn es das moderne Bankwesen nicht gäbe und die Kreditkarte noch nicht erfunden worden wäre. Fazit: Die "female supremacy" bettelt! Das finde ich schon amüsant.
Noch amüsanter finde ich, daß dieses ganze "female supremacy" - Gepupse der OWK- Blondchen (im Kopf sind die alle blond) nur dazu dienen soll, daß die Bettelei nicht als solche erkannt wird. Nicht mit mir: Ich bin nämlich schlau. Und nicht nur dank Rüdiger!

Nachdem ich diesen Thread gestartet habe, bin auch ich es, der Rüdiger einen ganz herzlichen Dank dafür ausspricht, daß er uns darüber aufgeklärt hat, worum es bei diesem OWK geht: Einen stinknormalen Puff mit ein paar lausigen Dominas und viel zu großem Anspruch nämlich - allerdings mit einer "cleveren" Marketingstrategie (sagt man das so?). Daß er dabei viel von sich preisgegeben hat: Es hatte einen direkten Bezug zum Thema. Schließlich war außer ihm noch keiner von uns beim OWK (obwohl....so sicher bin ich mir da auch nicht...) - und er ist nach Strich und Faden verdroschen worden. Ob ihm das nun gefallen hat oder nicht - ich glaube, eher nicht - aber verdient hat er´s allemal und zwar deswegen, weil er dafür 1.000,- Märker hingelegt hat. Das "verdienen" kann jetzt jeder interpretieren wie er will.

Den Hype über Andreas´ Frage, ob Rüdiger schon mal an eine Therapie gedacht hat, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Mich rührt diese Frage. Ich unterstelle Andreas ehrliche Sorge um Rüdiger. Selbst schließe ich mich Arne´s Standpunkt an: Rüdiger wird schon wissen, was er tut. Er ist schließlich erwachsen und macht sonst nicht den Eindruck, als ob er gaga wäre - außer wenn er vom Autofahren mit seinem geschissenen Daihatsu schwadroniert (oder wie sich dieses fernöstliche Geschwür schimpft ;-).

Darüber hinaus wollte ich fünf Busse....aber lassen wir das.

Übrigens: SM ist einfach geil. Da gab es mal einen 1971-72, Oldtimer jetzt, von Citroen, mit Maseratimaschine, hieß Citroen SM...GEIL! 160 PS, war die HÖLLE damals...Scheinwerfer hinter Glas, DAMALS schon...wenn ich einen sehe..da geht mir echt einer ab. Vielleicht brauch´ ich ´ne Therapie...*seufz*...für 1.000,- kriegt man da keinen mehr *schluchz*.
Ihr seht: Unerfüllte Sehnsucht! Ich bin noch viel schlimmer dran als Rüdiger.

In diesem Sinne - war wieder eine rauschende Ballnacht - Max

Thread ab sofort geschlossen!

Andreas, Tuesday, 04.01.2005, 00:54 (vor 7702 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Die stinkfaulen Schlampen vom OWK... von Max am 02. Januar 2005 10:59:02:

Hallo zusammen,

mir fällt es offengestanden sehr schwer, einen Zusammenhang zwischen diesem Thread und dem Thema des Forums herzustellen. Da diese Diskussion mit dem Beitrag von carlos eine neue "Eskalationsstufe" erreicht hat, schließe ich diesen Thread nun. Zügellose Aggressionsausbrüche gehören nicht hierher.

Gruß
Andreas

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