Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eine Flutwelle ist eben nicht politisch korrekt

Martin, Tuesday, 28.12.2004, 15:11 (vor 7708 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Seebeben: Frauen und Kinder besonders betroffen von Frank am 28. Dezember 2004 11:18:22:

Das alte Lied halt:
"Weltweite Hilfsaktionen angelaufen
Das verheerende Seebeben in Südasien mit tausenden von Opfern und Millionen von Obdachlosen hat eine weltweite Hilfsaktion ausgelöst. Hunderte von Helfern sowie dringend benötigte Geräte und Medikamente wurden am Montag mit Flugzeugen aus aller Welt auf den Weg gebracht.
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond- Föderation (IFRC) bat um Spenden zunächst in Höhe von umgerechnet fast fünf Millionen Euro. Die Europäische Union sagte drei Millionen Euro Soforthilfe zu.
Die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen (UN) sehen sich nach eigenen Angaben einer »Katastrophe ohne Beispiel« gegenüber, da von den Flutwellen gleichzeitig mindestens sechs Länder schwer getroffen wurden. Dringend benötigt werden vor allem Wasseraufbereitungsanlagen und frisches Trinkwasser, um Seuchen zu verhindern. »Eine solches Ausmaß hat es zuvor noch nie gegeben«, sagte die zuständige Leiterin, Yvette Stevens, am Montag in Genf.
Von der »schlimmsten Naturkatastrophe in der jüngsten Geschichte« sprach auch der für die UN-Hilfseinsätze zuständige Koordinator Jan Egeland. Wieder seien besonders die Ärmsten und vor allem Frauen und Kinder betroffen. Zugleich zeigten sich Experten aber auch überzeugt, dass die Katastrophe kaum hätte vorhergesagt werden können. Wichtig sei nun, den Menschen vor Ort wieder Selbstvertrauen zu geben und Panik zu vermeiden, sagte Stevens."
...
(Quelle: dpa)

Gilt natürlich auch für Erdbeben, Lawinen, Vulkanausbrüche etc.
Die Natur ist nicht wählerisch, sie diskriminiert nicht, sie nimmt was gerade da ist ohne Rücksicht auf Geschlecht, Alter, Hautfarbe usw.

Gestern sagte ein Sprecher der Regierung, es seien mehrheitlich Frauen und Kinder betroffen, weil viele (einheimische) Männer zu jener Zeit bei der Arbeit und deshalb nicht zu Hause gewesen seien.

Martin


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