Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

ein weiterer Andreas, Thursday, 23.12.2004, 12:53 (vor 7714 Tagen)

Moin allerseits,

Frauen sind ja zweifelsohne die sozialkompetenteren Menschen. Sie sind auch intelligenter und können ganzheitlicher Denken. Allein die Verschwörung des internationalen Patriarchats zwingt sie in das Joch der Diskriminierung, weshalb sie denn zB im Durchschnitt weniger verdienen als diese primitiven, schwanzgesteuerten, tumpen Männer ...

An alle dem habe ich nicht den geringsten Zweifel. Bis eben jedenfalls nicht. Da guckte ich mir das Internet-Frauenmagazin

www.frida-magazin.de

an und gelante über den Link "Das philosophische Foto" zum Beitrag "Märchen? Suche einen Millionär". Da nochmal geklickt gelangt man zu einer Geschichte über eine Kontaktanzeigen-Liason, die imstande war, mein Weltbild zu erschüttern. Textprobe:

Was andere sich erst nach Wochen zu fragen trauen, haben sie gleich abgeklärt. Die Familienverhältnisse. Sein Einkommen. Er stellte fest, dass er sehr viel arbeite und dass das auch in Zukunft so sein würde. Sie stellte fest, dass sie in Zukunft nicht mehr arbeiten wollte. Sie entdecken ein gemeinsames Hobby: Lesen.

Jetzt mal Sarkasmus aus und Klatext an: Daß die Frauen im Berufsleben so selten Karriere machen liegt nicht der Obstruktion patriarchaler Bünde (die sprichwörtliche unsichtbare Glasplatte), sondern an der fehlenden Leistungsmotivation der Frau.

Ihr Ziel ist es nicht, im Beruf durch Leistung ein Einkommen zu erzielen, das einen höheren Lebensstandard erlaubt, sondern durch Betörung eines solventen Mannes ohne Leistung - es sei denn man betrachtet ihren Partnerwahlaufwand als solche - sich ins gemachte Nest zu setzen. Das nenne ich Prostitution.

Die Lüge von der leistungsmotivierten, emanzipierten, unabhängig sein wollenden modernen Frau trägt sie so lange wie eine Monstranz vor sich her, bis hoffentlich der Sugar-Daddy kommt, der sie von dieser Lebenslüge erlöst.

Das Presse-Feminat jubelt das Ganze dann zum Märchen hoch.

Gruß

Andreas

zum Artikel

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

Sebastian, Thursday, 23.12.2004, 13:09 (vor 7714 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von ein weiterer Andreas am 23. Dezember 2004 10:53:21:

Moin allerseits,
Frauen sind ja zweifelsohne die sozialkompetenteren Menschen. Sie sind auch intelligenter und können ganzheitlicher Denken. Allein die Verschwörung des internationalen Patriarchats zwingt sie in das Joch der Diskriminierung, weshalb sie denn zB im Durchschnitt weniger verdienen als diese primitiven, schwanzgesteuerten, tumpen Männer ...
An alle dem habe ich nicht den geringsten Zweifel. Bis eben jedenfalls nicht. Da guckte ich mir das Internet-Frauenmagazin
www.frida-magazin.de
an und gelante über den Link "Das philosophische Foto" zum Beitrag "Märchen? Suche einen Millionär". Da nochmal geklickt gelangt man zu einer Geschichte über eine Kontaktanzeigen-Liason, die imstande war, mein Weltbild zu erschüttern. Textprobe:
Was andere sich erst nach Wochen zu fragen trauen, haben sie gleich abgeklärt. Die Familienverhältnisse. Sein Einkommen. Er stellte fest, dass er sehr viel arbeite und dass das auch in Zukunft so sein würde. Sie stellte fest, dass sie in Zukunft nicht mehr arbeiten wollte. Sie entdecken ein gemeinsames Hobby: Lesen.
Jetzt mal Sarkasmus aus und Klatext an: Daß die Frauen im Berufsleben so selten Karriere machen liegt nicht der Obstruktion patriarchaler Bünde (die sprichwörtliche unsichtbare Glasplatte), sondern an der fehlenden Leistungsmotivation der Frau.
Ihr Ziel ist es nicht, im Beruf durch Leistung ein Einkommen zu erzielen, das einen höheren Lebensstandard erlaubt, sondern durch Betörung eines solventen Mannes ohne Leistung - es sei denn man betrachtet ihren Partnerwahlaufwand als solche - sich ins gemachte Nest zu setzen. Das nenne ich Prostitution.
Die Lüge von der leistungsmotivierten, emanzipierten, unabhängig sein wollenden modernen Frau trägt sie so lange wie eine Monstranz vor sich her, bis hoffentlich der Sugar-Daddy kommt, der sie von dieser Lebenslüge erlöst.
Das Presse-Feminat jubelt das Ganze dann zum Märchen hoch.
Gruß
Andreas

hi,

also ich finde das nicht unbedingt kritikwürdig. beide haben die entscheidung bewusst getroffen, wenn sie gern so leben wollen ist das ihr bier.
für wichtig halte ich lediglich das man bei freien menschen jede art von abmachung zulassen sollte (das eheverträge später von gerichten untergraben werden ist ziemlich übel).

im übrigen würde ich noch sagen das jede art von liebe ein handel ist. jeder will letztlich etwas und ist bereit dafür etwas zu geben. was das nun im einzelnen sein mag spielt keine rolle.

grüsse
sebastian

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

ein weiterer Andreas, Thursday, 23.12.2004, 14:53 (vor 7714 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von Sebastian am 23. Dezember 2004 11:09:01:

Du verkennst die gesamtgesellschaftliche Tendenz die sich aus einem solchen Verhalten ergibt und welche Ergebnisse dieses produziert.

Außerdem sollten wir die moralische Dimension durchaus würdigen. Nachdem das Feminiat ja keine Gelegenheit ausläßt, sich selbst als die besseren Menschen hinzustellen, muß man denen umgekehrt auch mal auf den Zahl fühlen.

Gruß

Andreas

Es lebe das dominante Alphamännchen...

Guildo, Thursday, 23.12.2004, 15:18 (vor 7714 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von ein weiterer Andreas am 23. Dezember 2004 10:53:21:

Ebenfalls Moin,

Du hast sehr gut die Lebenslüge der sogenannten "emanzipierten Frau" erkannt, übrigens nur eine von vielen Lebenslügen.

Das Selbstbildnis der Frau weicht katastrophal von der Wirklichkeit ab.

Die heutigen Kartoffel-Femis sehen sich als leistungsbereit und hochintelligent, von der Karierre nur durch das böse Patriarchat abgehalten. Selbstverständlich wollen sie einen verständnisvolllen und sensiblen Mann, der nicht nur ans Geldverdienen denkt, dafür aber seine weibliche Seite auch zeigt; der natürlich eine starke und beruflich erfolgreiche Frau als gleichberechtigte Partnerin duldet. Selbstverständlich ist das Aussehen nicht entscheident, "frau" achtet ja nur auf die inneren Werte.

Die Realität sieht leider anders aus: Nach wie vor suchen Frauen das "dominate Alphamännchen": Immer einen Tick intelligenter, vermögender und auch besser aussehend als sie selbst! Die Frauen, die Karriere machen, suchen sich dann eben einen Mann, der auf der Leiter des Erfolgs noch weiter oben steht. Wobei die Luft in diesen Regionen ziemlich dünn wird und es dort verdammt einsam werden kann. Nur anstatt dies zu erkennen, flennen sie dann etwas vom bösen, bösen Mann, der keine erfolgreiche Frau an seiner Seite ertragen kann.

Es kotzt mich nur noch an, wie Frauen in einer Art Traumwelt leben, völlig unberührt von der Realität. Ich habe mich mal unter meinen Arbeitskolleginnen umgesehen und festgestellt, daß ausnahmslos jede einen Mann hat, der intelligenter und erfolgreicher, eben lebenstüchtiger als sie selbst, ist. Gleichzeitig jaulten sie mir die Ohren voll, dass Männer sich ja bewußt nach dummen Frauen umschauten, schließlich wolle man(n) sich nicht mit einer erwachsenen Frau auseinandersetzen.

Die Partnerwahl der Frau läßt sich an ein einfaches Schema festmachen:

Ich würde gut 70% aller Männer und Frauen als eher durchschnittlich einordnen. Dann gibt es auf jeder Seite 10% an Erfolgsmenschen (beim Mann: das "Alphamännchen", bei der Frau: die Karierrefrau, das Topmodel) und 20% an Versagern (beim Mann: arbeitslos, Alkoholiker, nicht durchsetzungsstark, bei der Frau: potthäßlich, nahezu lebensunfähig, faul). Es wäre eigentlich zu erwarten, dass jede Gruppe unter sich bleibt. Doch weit gefehlt: Frauen orientieren sich immer eine Stufe höher. Stets bemüht sich die "Durchschnittsfrau" nicht etwa um einen "Durchschnittsmann". Nein, er muß zu den "Erfolgsmenschen" gehören. Ebenso wird eine häßliche und arbeitsscheue Totalversagerin nicht einen ebensolchen Mann wählen, sondern sich dann mit dem "Durchschnittsmann" zufrieden geben. Und das "Karriereweib"? Für die bleibt nichts übrig, sie muß wohl oder übel mit Männer auf gleichen Niveauu leben oder allein bleiben. Und diese Frauen sind es dann auch, die stets jammern und weinen, dass Männer eben keine intelligenten Frauen wollen. Ganz schnell wird deutlich: Diese Rechnung kann nicht aufgehen! Die Durchschnittsmänner (80%) haben nur eine geringe Auswahl (20%) an Frauen, die bereit sind, sich mit ihnen einzulassen (und ihre Position dabei schamlos ausnutzen). Die 10% an erfolgreichen Männern sehen sich einem Überangebot von 80% der Frauen gegenüber, die alle glauben, ein angeborenes Recht auf ein Leben in Luxus und Ausschweifung zu haben. Dies erklärt, warum sich der Durchschnittsmann so schwer mit Frauen tut, warum der Erfolgreiche sich vor Frauen kaum retten kann und warum die Karrierefrauen keinen abbekommen.

Natürlich klappt es aufgrund dieser Schieflage in der Realität nicht so, wie die Frauen das vorstellen. Deshalb finden sich notgedrungen doch viele Paare aus derselben Gruppe, deren Beziehungen aber zumeist an den überhöhten Erwartungen der Frauen scheitern. Ein Durchschnittsman vermag für kurze Zeit den Erfolgsmenschen zu spielen, ein Leben lang schaffen es nur die wenigsten.

Wie diesen Zustand ändern? Nun, im Gegensatz zur vorherrschenden Emanzenideologie ist es nicht der böse, böse Mann, der für diesen Zustand verantwortlich ist - es ist die Frau, die mit ihren Ansprüchen für diese Schieflage verantwortlich ist.

Aufwachen, meine Damen!

sagt der Guildo

Re: Es lebe das dominante Alphamännchen...

ein weiterer Andreas, Thursday, 23.12.2004, 15:48 (vor 7714 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Es lebe das dominante Alphamännchen... von Guildo am 23. Dezember 2004 13:18:43:

Du sprichst mir aus der Seele!

Einen Passus würde ich anders formulieren:

Natürlich klappt es aufgrund dieser Schieflage in der Realität nicht so, wie die Frauen das vorstellen. Deshalb finden sie sich notgedrungen mit einem Mann derselben Gruppe ab, deren Beziehungen aber zumeist an den überhöhten Erwartungen der Frauen scheitern, oder sie wenden sich aus Frust dem Feminismus zu.

Die Betreiberin der verlinkten Web-Seite, eine gewiße Gabriele Bärtels, ergeht sich übrigens im aktuellen Cicero über die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko mit den üblichen Phrasen. Ich zitiere:

... Eher ist bedenkenswert, dass relativ wenige solcher Frauen bekannt sind. Das liegt doch wohl (Achtung: deus-ex-machina-Argumentation) eher an der Tatsache, dass das weibliche Geschlecht schon lange vor Christi Geburt dazu erzogen wurde, dem Manne untertan zu sein und dabei hübsch zu lächeln.

Gruß

Andreas

Re: Es lebe das dominante Alphamännchen...

Guildo, Thursday, 23.12.2004, 16:58 (vor 7714 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Es lebe das dominante Alphamännchen... von ein weiterer Andreas am 23. Dezember 2004 13:48:09:

Einen Passus würde ich anders formulieren:

Natürlich klappt es aufgrund dieser Schieflage in der Realität nicht so, wie die Frauen das vorstellen. Deshalb finden sie sich notgedrungen mit einem Mann derselben Gruppe ab, deren Beziehungen aber zumeist an den überhöhten Erwartungen der Frauen scheitern, oder sie wenden sich aus Frust dem Feminismus zu.

Einverstanden!

Gruß vom Guildo

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

Max, Thursday, 23.12.2004, 20:20 (vor 7713 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von ein weiterer Andreas am 23. Dezember 2004 10:53:21:

Mein Reden! Frauen, die sich kaufen lassen, sind hinterher das Eigentum des Käufers. Er kann mit ihnen machen, was er will. Der Eigentümer hat alle, das Eigentum hingegen keine Rechte.
Daß das alles ganz anders sei - eine der üblichen schwachsinnigen Behauptungen der FeministInnen....

Noch ganz bei Verstand - Max

Re: Es lebe das dominante Alphamännchen...

Jolanda, Thursday, 23.12.2004, 23:28 (vor 7713 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Es lebe das dominante Alphamännchen... von Guildo am 23. Dezember 2004 14:58:29:

Lieber Guildo

Ich finde das sehr treffend. Ich erlebe auch, wie junge Frauen klagen, dass die Männer nicht wüssten, was sie wollen, dass sie nicht anrufen, wie sie sagen, sich auf einmal nicht mehr melden und das sagen sie sehr frustriert, die jungen Frauen. Und natürlich wird beiläufig erwähnt, dass eben alle Männer so sind, eben Schweine.

Nun ja, meine Damen, ich würde sagen, das ist die andere Seite der Medaille. Die jungen Männer wurden zwar von ihren Müttern so erzogen, dass man sich Frauen gegenüber immer zurück nehmen muss, weil Frauen ja das "bessere" Geschlecht sind.....und die jungen Männer kuschen auch viel zu oft, lassen sich viel zu viel gefallen. Aber so dumm, dass sie sich diese Frauen dann als Freundin zulegen und sich fest an sie binden, so dumm sind sie dann doch nicht.

Ich meine, es ist genau so, wenn ein junger Mann einer jungen Frau gegenüber steht, ihr näher kommt und die, die hat ganz gezielte Erwartungen, sie will seine Zeit, seine Aufmerksamkeit und zwar oftmals ausschiesslich, sie will überall rein reden, alles muss er mit ihr besprechen und mal eine andere Frau anlächeln, nun ja, das geht schon gar nicht mehr. Zudem will sie auch mitreden, was er mit seinem Geld macht und wohin er in Urlaub fährt.

Welcher junge Mann lässt sich denn freiwillig auf so etwas ein, wenn er auf der anderen Seite auch einfach nur Spass haben kann mit den Mädels und er es viel besser findet, wenn er 10 davon gut kennt und mal mit der und mal mit der weg geht, weil so lange man nicht fest zusammen ist, so lange geben sich die Frauen ja auch mehr Mühe.

Junge Männer sind nicht mehr scharf darauf sich zu binden. Was ich sehr gut verstehen kann. Ich denke, das ist die Quittung für diese Entwicklung. Es ist heute viel komplizierter geworden eine einigermassen "normale" Beziehung zu führen. Ja, Frauen stehen mit einer enormen Erwartungshaltung vor den Männern, für die sie sich interessieren und diesen Druck, den wollen junge Männer nicht mehr unbedingt immer haben.

Ein lieber Gruss
Jolanda

Natürlich klappt es aufgrund dieser Schieflage in der Realität nicht so, wie die Frauen das vorstellen. Deshalb finden sie sich notgedrungen mit einem Mann derselben Gruppe ab, deren Beziehungen aber zumeist an den überhöhten Erwartungen der Frauen scheitern, oder sie wenden sich aus Frust dem Feminismus zu.

Einverstanden!
Gruß vom Guildo

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

Sebastian, Friday, 24.12.2004, 02:03 (vor 7713 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von ein weiterer Andreas am 23. Dezember 2004 12:53:48:

Du verkennst die gesamtgesellschaftliche Tendenz die sich aus einem solchen Verhalten ergibt und welche Ergebnisse dieses produziert.
Außerdem sollten wir die moralische Dimension durchaus würdigen. Nachdem das Feminiat ja keine Gelegenheit ausläßt, sich selbst als die besseren Menschen hinzustellen, muß man denen umgekehrt auch mal auf den Zahl fühlen.
Gruß
Andreas

hallo andreas,

ich würde sagen das es einfach ok ist. es sind zwei denkende menschen, wenn die meinen das sie es so machen müssen ist das völlig ok.
genauso ist es dann aber auch ok wenn sich zwei menschen entscheiden das die frau arbeiten geht und sich der mann zuhause rumsitzt und tut was er will.
oder wenn jemand mehrere frauen oder männer heiraten möchte. und ich finde nicht das der bgb sich da einmischen sollte.
und ganz ehrlich, ich würde mir auch lieber eine hübsche frau suchen als eine hässliche (ok wenn die hübsche strohdumm ist sieht das anders aus).
wenn man nun das hier kritisiert kritisert man am ende wohl überhaupt jede selektion.

naja das ist jedenfalls meine meinung, wobei ich persönlich das gegebene beispiel auch für ziemlich daneben halte aber ich toleriere es.

grüsse
sebastian

sehr guter Beitrag!

ein weiterer Andreas, Friday, 24.12.2004, 11:44 (vor 7713 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Es lebe das dominante Alphamännchen... von Jolanda am 23. Dezember 2004 21:28:48:

Junge Männer sind nicht mehr scharf darauf sich zu binden. Was ich sehr gut verstehen kann. Ich denke, das ist die Quittung für diese Entwicklung. Es ist heute viel komplizierter geworden eine einigermassen "normale" Beziehung zu führen. Ja, Frauen stehen mit einer enormen Erwartungshaltung vor den Männern, für die sie sich interessieren und diesen Druck, den wollen junge Männer nicht mehr unbedingt immer haben.

Ich persönlich habe, daß man mit den Erwartungshaltungen und dem, was frau sich in einer Beziehung heute üblicherweise anmaßt, am besten fährt, wenn man stets auf seine Unabhängigkeit bedacht ist und ihr spüren läßt, daß man nicht auf sie angewiesen ist.

Beispielsweise indem man seine eigene Wohnung behält. Oder dadurch, daß man ihr hin und wieder vorlebt, daß es auch noch andere Frauen gibt und man auch Möglichkeiten hat. Kurioserweise ist bei letzterem die Reaktion weiblicherseits nicht Eifersucht, sondern ein Zurückstecken in ihren Anmaßungen und ihrem Erwartungsdruck. Ich denke, frau weiß sehr wohl, wenn sie zuweit geht. Sie will die Grenzen austesten. Frauen muß man erziehen.

Womit ich wieder bei meinem Thema von letzter Woche gelandet wäre: Das Maß dessen, was frau sich herausnehmen kann, hängt nicht zuletzt von dem ab, was man sich gefallen läßt.

Gruß

Andreas

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

Andreas, Friday, 24.12.2004, 11:49 (vor 7713 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von Sebastian am 24. Dezember 2004 00:03:40:

ich würde sagen das es einfach ok ist. es sind zwei denkende menschen, wenn die meinen das sie es so machen müssen ist das völlig ok.

Den Standpunkt kann man haben. Aber bedenke die Asymmetrie im Meinungskampf der Geschlechter. Wieviele männliche Neigungen und Lebenseinstellung stehen unter permanenter moralischer Anklage und Verächtlichungmachung. Weibliches Fehlverhalten wird moralisch gar nicht mehr hinterfragt, sondern sogar noch bejubelt.

Gruß

Andreas

Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin

Ekki, Friday, 24.12.2004, 23:40 (vor 7712 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von Sebastian am 24. Dezember 2004 00:03:40:

Hallo Sebastian!

Das Problem, das allen anderen Problemen zugrundeliegt, besteht m.E. in Folgendem:

Die Männer sind sich vielleicht darüber im Klaren, was sie wollen, keinesfalls aber wissen sie (wg Schwanzsteuerung), wie die Frauen ticken, und deshalb sind sie auch nicht in der Lage, zu beurteilen, welches Verhalten ihrerseits welche Reaktionen bei den Frauen hervorrufen wird.

Die Frauen sind sich sowohl über ihre eigenen Motive als auch über diejenigen der Männer bestens im Klaren, und sie wissen, daß die Männer nicht wissen, wie sie (die Frauen) ticken.

Mithin kann von einer "freiwilligen Vereinbarung intelligenter Menschen" nicht die Rede sein: Der Mann ist das Opfer sowohl seiner eigenen Blindheit als auch der Perfidie der Frauen.

Trotzdem gibt es auch aus der größten Dummheit heraus einen Ausweg zur Erkenntnis, und jeder, der sich als Maskulist versteht, sollte daran arbeiten, daß die richigen Erkenntnisse sich bei möglichst vielen Männern durchsetzen.

Sollten diese Männer eines Tages die Mehrheit bilden, dann wird es sehr, sehr interessant werden auf der Welt.

Gruß

Ekki

Re: Partnerwahl, ... @Max - Wie bitte?

Ekki, Friday, 24.12.2004, 23:45 (vor 7712 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, Einkommen und ein Frauenmagazin von Max am 23. Dezember 2004 18:20:57:

Mein Reden! Frauen, die sich kaufen lassen, sind hinterher das Eigentum des Käufers. Er kann mit ihnen machen, was er will. Der Eigentümer hat alle, das Eigentum hingegen keine Rechte.
Daß das alles ganz anders sei - eine der üblichen schwachsinnigen Behauptungen der FeministInnen....
Noch ganz bei Verstand - Max

Hallo Max!

Ich dachte, wir hätten in diesem und in Deinem Forum permanent belegt, daß der Mann, der dachte, er hätte seine Frau "gekauft", recht bald ernüchtert feststellt, daß er selbst zum beliebig verfügbaren Objekt des vermeintlichen Kaufgegenstandes geworden ist.

Insofern - Ironie Deinerseits oder ...

*Kopfkratz* - und Fröhliche Weihnachten!

Ekki

Re: Partnerwahl, ... @Ekki - Wie bitte?

Max, Sunday, 26.12.2004, 09:51 (vor 7711 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Partnerwahl, ... @Max - Wie bitte? von Ekki am 24. Dezember 2004 21:45:59:

Mein Reden! Frauen, die sich kaufen lassen, sind hinterher das Eigentum des Käufers. Er kann mit ihnen machen, was er will. Der Eigentümer hat alle, das Eigentum hingegen keine Rechte.
Daß das alles ganz anders sei - eine der üblichen schwachsinnigen Behauptungen der FeministInnen....
Noch ganz bei Verstand - Max

Hallo Max!
Ich dachte, wir hätten in diesem und in Deinem Forum permanent belegt, daß der Mann, der dachte, er hätte seine Frau "gekauft", recht bald ernüchtert feststellt, daß er selbst zum beliebig verfügbaren Objekt des vermeintlichen Kaufgegenstandes geworden ist.
Insofern - Ironie Deinerseits oder ...
*Kopfkratz* - und Fröhliche Weihnachten!
Ekki

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Ja doch, Ekki - war ironisch gemeint.....

Ein fröhliches Restweihnachten wünsche ich dir - Max :-)

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