Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: 'Brave New World' von Aldous Huxley lesen!

Gast316, Monday, 20.12.2004, 10:42 (vor 7717 Tagen) @ Thomas Lentze

Als Antwort auf: Re: 'Brave New World' von Aldous Huxley lesen! von Thomas Lentze am 19. Dezember 2004 23:43:00:

"Brave New World" und "1984" werden stets in einem Atemzug genannt, sind aber grundverschieden. "1984" ist die Fortschreibung einer brutalen stalinistischen Diktatur, in der steter Mangel und Krieg herrscht, Huxleys Buch beschreibt die Fortschreibung der heutigen Konsumwelt: Spiele, die zuwenig Konsumaufwand betreiben, sind verboten, geistige Nahrung auch - es ist gewissermaßen eine in Watte gepackte Konsumdiktatur ...
Gruß, Rüdiger

Soweit richtig. Zur Vertiefung das Folgende:
Ziel ist heute nicht mehr die Vernichtung einer Rasse, sondern die Degradierung, Versklavung und - notwendigerweise - auch Dezimierung des männlichen Geschlechtes. Da aber beide Geschlechter annähernd gleich verbreitet sind, ist dies nur möglich, wenn Männer bei der Verbreitung männerfeindlicher Ideologie mitmachen. Das geschieht auch. Auf dies Ziel hin werden sie heute erzogen. Natürlich von Müttern. Das Ergebnis ist dann nachzulesen etwa hier:
http://www.zeit.de/archiv/2001/16/200116_essay.pfeiffer.xml
Darin sagt der ehemalige niedersächsische Justizminister Christian Pfeiffer z.B.: "Oder sollten wir die Dominanz der Männer auch aus einem anderen Grunde beenden: weil ihre Dominanz das Überleben der Menschheit gefährdet ?"
Wie er sich das "beenden" konkret vorstellt, sagt er nicht. Er setzt nur die Notwendigkeit voraus und kleidet die Begründung in eine rhetorische Frage. Er macht es nicht ganz so direkt wie z.B. die Solana oder wie Sally Miller Gaerhart,welche die Reduzierung des männlichen Geschlechts auf 10 % ihres anteiligen Bestandes fordert - zwecks Erhaltung der Menschheit.
Damit "Die Zeit" soetwas unwidersprochen drucken kann, bedarf es der nötigen Verblödung. Es bedarf einer Spaßgesellschaft, wie Huxley sie beschreibt. Einer Gesellschaft, in welcher A'Schwarzers Salzsäure-Witz als komisch empfunden wird und die Tatsache, daß Männer jetzt schon 6-7 Jahre kürzer leben als Frauen, niemanden mehr aufregt.
Resümmée: Der Totalitarismus stalinistischer (resp. Orwellscher) Prägung ist passé. Er funktionierte, als es darum ging, größere, aber letztlich doch beherrschbare Volksgruppen auszulöschen. Das geschah durch Einschüchterung. - Männer bilden die Hälfte der Menschheit; hier ginge es nicht ohne ihre Mitwirkung, also durch implantierten Selbsthaß. Diesem korrspondiert ein gewisser Grad an Verblödung, so wie Huxley sie beschreibt.
Die Diktatur und die Zerstörung ist damit von außen nach innen verlegt. Diejenigen, welche an ihrer seelisch/geistigen Selbstzerstörung leiden, sind dabei noch die relativ gesündesten Menschen. Diejenigen aber, welche das alles komisch finden, sind die, auf welche die kommende totalitäre Diktatur bauen wird.

Obwohl ich mit den Moslems nichts am Hut habe, gibt es einem doch immer wieder zusätzliche Zuversicht in die Zukunft daß weltweit noch lange nicht alles feministiisch veseucht ist.
Dieser sozial degenerative Kollaps wie oben beschrieben bezieht sich doch "nur" hier auf unsere Breitengrade. Das darf man nicht vergessen.
Mir ist z.B. keine Solana aus einem moslemischen Staat bekannt.

Im Politikforum hat mal jemand gesagt daß den Frauen in keiner Weltreligion soviel Achtung entgegen gebracht wird wie im Christentum. Ich selbst finde das in Ordnung, was aber hier geschieht ist, daß sie einem den Arm ausreißen wenn man ihnen die Hand gibt... :-( Das ist ein absoluter Mißbrauch von Freiheit was hier geschieht.
Natürlich sind hier nicht die richtigen (die guten, also die welche die Freiheit nicht gegen Männer einsetzen) Frauen mit gemeint.


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