Kuckuck - ich bin ein Prinz!
Good morning everybody!
Es war einmal eine Prinzessin mit dem schönen Namen Diana. Von ihrem Minnesänger El Ton wurde sie als die "Rose von England" besungen und da hatte der Musikus auch ganz recht. Die Rose von England verfügte über eine außergewöhnlich große Anziehungskraft. Gegen Ende ihres Lebens war sie sogar in der Lage, allein durch Öffnen ihres blau durchbluteten Blütenkelches den Dödel eines arabischen Dodi zur Bestäubung zu überreden. Die Prinzessin und der arabische Dodi sollen rauschende Feste gefayed haben, vor allem auf der Yacht von diesem Dodi, was wiederum kein Wunder ist, da doch Diana die Göttin der Yacht gewesen ist.
Schon, als die Prinzessin noch ein bißchen jünger gewesen war, hatte sich unter ihren Stallburschen herumgesprochen, daß sie über einen fremdvögelfreudigen Unterleib verfügte. Das kam eines Tages auch dem Oberstallburschenmeister zu Ohren und er dachte sich: "Ohren? Ohren? Da geht doch was..."
Da er beileibe kein Egozentriker gewesen ist, dachte er natürlich nicht an seine eigenen Ohren, sondern an die gewaltigen Lauscher seines Herrn, die enormen Ohrwascheln des Prinzen von Wales, und befand, daß ein paar gewaltige Hörner auf dem Schädel des Prinzen kaum jemandem auffallen dürften. Also beschloß er, dem Prinzen welche zu machen. Warum man den hinterlistigen Oberstallburschenmeister auch einen Rittmeister nannte, werden wir gleich erfahren. Jedenfalls: Der Rittmeister wußte, daß die Rose von England allmorgendlich mit einer neuen Identitätskrise im Kopf erwachte und so beschloß er, einfach zu warten, bis sie sich eines Tages für "Anne das Pferd" halten würde, um sie dann zu bereiten. Lange mußte er nicht ausharren, denn alsbald kamen die spätere Göttin der Yacht, die Rose von England, Diana und "Anne das Pferd" gemeinsam in die königlichen Stallungen hereingeschneit und wollten beritten werden. Holla! Da war der Rittmeister aber in seinem Element! Er holte seinen kleinen Hewitt aus dem Hosenstall und...was soll ich sagen: Der Ausritt blieb nicht ganz folgenlos. Der Prinz von Wales trug fortan Hörner, die aber nie jemand erwähnte, da sie ja zwischen den gewaltigen Ohren des Prinzen kaum auffielen.
Als "Anne das Pferd" sich wieder in Diana zurückverwandelt hatte, bemerkte die "Rose von England", die sie neben Diana immer geblieben ist, daß sie einen dicken Bauch bekommen hatte und seltsame Gelüste dazu. Die Prinzessin begann, sich Mixed Pickles und Gummibärchen wild durcheinander in ihren gierigen Schlund zu stopfen, denn sie war schwanger - vom Rittmeister.
Die Gummibärchen waren übrigens von Haribo und die wachsende Frucht ihres Leibes war auch ein Beau. So kam sie auf den Namen für den kleinen Prinzen: Harry.
Als sich ihr Zustand nicht mehr verheimlichen ließ, ging sie zum Prinzen von Wales und flötete: "Charles, mein Gatte - du wirst Vater eines HarryBeau! Ist das nicht schön?" Der Prinz von Wales war hocherfreut, fragte aber dennoch etwas irritiert: "Wie kommt´s? Ich kann mich gar nicht erinnern, daß...äh..." Aber die Prinzessin erwiderte flugs und listig, um ihn an weiteren Gedanken zu hindern: "Aber Schatz, klar kannst du dich nicht mehr erinnern. Du konntest mich ja dabei auch nicht sehen, weil dir die Ohren über die Augen hingen."
Da hatte sie Charles an einem wunden Punkt erwischt, denn Charles wußte ganz genau, daß er eine gewisse andere Frau mit dem Namen Bowles nur deswegen bereiten konnte, weil ihm dabei die Ohren über die Augen hingen. Aber das war sein kleines schmutziges Geheimnis, wie er irrtümlich annahm...
Und so fügte sich der Prinz von Wales in sein Schicksal und freute sich eben auf den kleinen HarryBeau.
Als der kleine Harry zur Welt gekommen war, hüpfte der ganze Hofstaat vor Freude im Dreieck und alle riefen: "Charles, der ist dir ja wie aus dem Gesicht geschnitten!" Charles jedoch dachte: "Na ja, eher nicht...."
Aber das behielt er für sich und mimte stattdessen den stolzen Vater, wie es sich geziemt. Liebevoll kümmerte er sich um den kleinen Harry und gab ihm sogar das Fläschchen, was den kleinen Harry fast das Leben gekostet hätte. Charles wollte nämlich ein besonders guter Vater sein und befüllte das Fläschchen des Kleinen nicht mit Milch sondern mit Haferflocken aus ökologisch korrektem Landbau. Da wäre der kleine Harry fast verhungert.
Zum Glück wurde der Irrtum von einer Hofdame bemerkt, die dann heimlich das Fläschchen gegen ein Milchfläschchen austauschte, Charles aber weismachte, es wären Haferflocken drin. Der Prinz von Wales mußte ihr einfach glauben, denn sehen konnte er das ohnehin nicht, weil ihm immer, wenn er das Fläschchen gab...naja, ihr wißt schon...die Ohren über die Augen hingen.
Aber sonst? Charles war ein hervorragender Vater und der kleine Harry entwickelte sich prächtig, während seine Mutter, die Rose von England, irgendwo auf der Welt durch landminenverseuchte Gebiete wanderte, wenn sie nicht gerade irgendeinem reichen Dödel ihren Blütenkelch öffnete.
Jedenfalls hat der Prinz von Wales sich liebevollst um seinen Kuckucks-Sohn gekümmert - bis heute. Diana aber, die geile Mutter des kleinen Harry und die Rose von England sind wenige Jahre nach der Geburt des kleinen Prinzen unrühmlich an einem Brückenpfeiler im Lande der Froschschenkelfresser zerschellt und fanden so ihr grausiges aber gerechtes Ende.
Und wenn Charles und Harry nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
- Max