Mal ein anderer Fernsehtip
Die werten Mitleser sollten sich mal auf RTL2 die Supermammas ansehen. Natürlich hat die Sendung nichts mit Geschlechterkampf zu tun und ich habe bisher auch nur eine Folge gesehen. Aber in beiden Fällen waren die Mütter der eigentliche Störfaktor. Ich bin sicher, der Sender hat das nicht beabsichtigt und es sind ja auch qualifizierte Frauen, die die Sache letztendlich richten.
Aber der Mythos der ach so tollen Mutter wird quasi nebenbei zerstört. Ich will das jetzt nicht instrumentalisieren, ich freue mich eigentlich nur, dass endlich mal etwas normal betrachtet werden kann.
Re: Mal ein anderer Fernsehtip
Als Antwort auf: Mal ein anderer Fernsehtip von Jeremin am 08. Dezember 2004 22:38:46:
Korrektur: Schuldfrage war gleich verteilt.
Re: Mal ein anderer Fernsehtip
Als Antwort auf: Mal ein anderer Fernsehtip von Jeremin am 08. Dezember 2004 22:38:46:
Die werten Mitleser sollten sich mal auf RTL2 die Supermammas ansehen. Natürlich hat die Sendung nichts mit Geschlechterkampf zu tun und ich habe bisher auch nur eine Folge gesehen. Aber in beiden Fällen waren die Mütter der eigentliche Störfaktor. Ich bin sicher, der Sender hat das nicht beabsichtigt und es sind ja auch qualifizierte Frauen, die die Sache letztendlich richten.
Aber der Mythos der ach so tollen Mutter wird quasi nebenbei zerstört. Ich will das jetzt nicht instrumentalisieren, ich freue mich eigentlich nur, dass endlich mal etwas normal betrachtet werden kann.
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..habe auch einige male "Frauentausch" gesehen (frag mich jetzt nicht
nach dem Sender). Auch hier gab es durchaus intressante Einblicke..
Da gab es z.B. eine Lesbenmutter, deren 8jähriges Kind sich selbst
um seine Wäsche und um sein Pausenbrot kümmern musste, während
die Arbeitslose Lesbenmutter und ihre ebenfalls arbeitslose Frau
däumchendrehenderweise Joints reinzogen und die Bude im Dreck zu
ersticken drohte.....die Tauschmutter ..trotz Gegenwehr ...
den Saustall so richtig aufgeräumt hat, der Lesbenmutter mit nur
2 Telefonanrufen eine Arbeitsstelle auftat, was diese vorgeblich in
8 Jahren nicht geschafft hatte...
Entsprechend hat Lesbenmütterlein in ihrer Tauschfamilie die
ziemliche A-karte gezogen. Die Kinder und der Mann waren verwöhnt und
damit anspruchsvoll...und dabei war dem Mütterlein der Einkauf
schon Arbeit zuviel für einen Tag...........
... oder die andere...sone Satansdings...egal...
Man sieht jedenfalls.. Mutter ist halt ungleich Mutter..
vonwegen freiwilliger und kostenloser hingebungsvoller Arbeit...
man lernt, dass das bei so mancher auch nicht wirklich etwas wert ist.....
.. oder vielleicht sogar Schaden anrichtet (am Kind) den die Gesellschaft
dann begleichen muss.....
"Problem-kinder" haben "Problem-Mütter"
Als Antwort auf: Mal ein anderer Fernsehtip von Jeremin am 08. Dezember 2004 22:38:46:
Interessant war, dass immer von den "Problemkindern" gesprochen wurde.
Die einzige Ursache für die Probleme der Kinder aber war die "Problem-Mutter".
Re: "Problem-kinder" haben "Problem-Mütter"
Als Antwort auf: "Problem-kinder" haben "Problem-Mütter" von Sven am 09. Dezember 2004 09:21:12:
Hallo Sven!
Ja, diese Serie finde ich auch sehr interessant. Fairerweise muß man dazu schreiben, daß sich da auch einige Väter als Total-Versager erwiesen haben. Aber meist sind es nun einmal die Mütter, die die Kinder hauptsächlich betreuen und deren Versagen sich dann auch weit schlimmer auswirkt. Gestern wurde da wieder so eine überforderte Mutter gezeigt, und natürlich wünschte sie sich mehr Unterstützung von ihrem Partner, was dann von der Kommentatorin demonstrativ noch einmal wiederholt wurde. Daß diese Mutter Hausfrau und so den ganzen Tag zu Hause war, während ihr Mann das Geld für die Familie verdiente, wurde da natürlich wieder einmal völlig außer acht gelassen. Erwerbsarbeit hat man heutzutage als Mann ja so nebenbei quasi als Hobby zu erledigen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: "Problem-kinder" haben "Problem-Mütter"
Als Antwort auf: Re: "Problem-kinder" haben "Problem-Mütter" von Garfield am 09. Dezember 2004 12:20:42:
Hi,
"Gestern wurde da wieder so eine überforderte Mutter gezeigt, und natürlich wünschte sie sich mehr Unterstützung von ihrem Partner, was dann von der Kommentatorin demonstrativ noch einmal wiederholt wurde"
Also, in dem Teil, den ich gestern gesehen habe, war die Mutter zweifach geschieden und völlig ent-täuscht von den Männern.
Wahrscheinlich dürfen die Männer sie ihr Leben lang durchfüttern und ansonsten die Schnauze halten. Was dabei rauskommt, war gestern deutlich zu sehen. Die Kinder sind der Inkompetenz der Mutter hilflos ausgeliefert.
Und die Mutter ? Die sieht sich wieder mal als "Opfer".
Die Täter sind nun ihre "Problem-Kinder".
GRAUSELIG!
Gruss,
Sven
Re: Mal ein anderer Fernsehtip
Als Antwort auf: Mal ein anderer Fernsehtip von Jeremin am 08. Dezember 2004 22:38:46:
Die werten Mitleser sollten sich mal auf RTL2 die Supermammas ansehen. Natürlich hat die Sendung nichts mit Geschlechterkampf zu tun und ich habe bisher auch nur eine Folge gesehen. Aber in beiden Fällen waren die Mütter der eigentliche Störfaktor. Ich bin sicher, der Sender hat das nicht beabsichtigt und es sind ja auch qualifizierte Frauen, die die Sache letztendlich richten.
[quote]Aber der Mythos der ach so tollen Mutter wird quasi nebenbei zerstört. Ich will das jetzt nicht instrumentalisieren, ich freue mich eigentlich nur, dass endlich mal etwas normal betrachtet werden kann.[/quote]
Mütter - speziell die Alleinerziehenden - sind in vielerlei Hinsicht die heiligen Kühe in unserem Staat. Wenn der Kindesvater nicht für ihren Unterhalt aufkommt, dann eben der Sozialstaat.
Der Grundgedanke, dass sie ihre Aufmerksamkeit der Kindererziehung widmen können sollen, ist sicher ehrenwert und löblich, wird von den Begünstigten aber längst nicht immer so wahrgenommen, wie der Gesetzgeber sich das vorgestellt hat. Vielmehr bieten Kinder einen hervoragenden Schutzwall, hinter dem man sich vor den Widrigkeiten des Lebens und seinem eigenen Unvermögen verstecken kann.
Speziell im unteren Millieu ist es die elementarste Insiderweisheit, dass junge Frauen sich früh ein Kind andrehen lassen um sich der Verantwortung für das eigene Leben zu entledigen. In der Praxis meist sogar weit über den Zeitraum hinaus, den der Gesetzgeber für Kindererziehungszeiten vorgesehen hat.
Mehrere Bekannte des Jugendamtes haben mir bestätigt, dass die Mehrzahl der Problemkinder und -jugendlichen aus Haushalten mit Alleinerziehenden und Nichterwerbstätigen stammen. Es ist offenbar so, dass sich die Absicht des Gesetzgebers oft nicht umsetzen lässt, nach der Alleinerziehende nicht arbeiten sollen um eine ordentliche Kindererziehung zu gewährleisten.
Re: Mal ein anderer Fernsehtip
Als Antwort auf: Re: Mal ein anderer Fernsehtip von Marki am 10. Dezember 2004 09:29:53:
Speziell im unteren Millieu ist es die elementarste Insiderweisheit, dass junge Frauen sich früh ein Kind andrehen lassen um sich der Verantwortung für das eigene Leben zu entledigen. In der Praxis meist sogar weit über den Zeitraum hinaus, den der Gesetzgeber für Kindererziehungszeiten vorgesehen hat.
Und daraus wird dann auch wieder eine Benachteiligung gebastelt, mit dem Hinweis, daß Mütter von Kindern so oft von Sozialhilfe leben müssen.
Dann wird das Kindergeld erhöht und die Sozialhilfe und wundert sich, warum NOCH MEHR Mütter von Kindern von Sozialhilfe leben müssen.
Nachdenken muß doch wehtun