Frau-TV schlägt heute zurück!
frauTV aktuell am Mittwoch, den 8. Dezember, um 22.00 Uhr im WDR Fernsehen mit folgenden Themen:
SCHEIDUNG WER IST WIRKLICH DAS OPFER?
"Der Spiegel provoziert in dieser Woche mit dem Titel: Der geplünderte Mann. Männer leiden angeblich mehr unter der Trennung als Frauen finanziell und emotional. Wir haben noch mal nachgerechnet und siehe
da: nach einer Studie verlieren Frauen ein Drittel ihres Vermögens durch die Scheidung. Männer dagegen nur ein Zehntel."
Mehr Infos finden Sie unter: www.frautv.de
WIEDERHOLUNG der Sendung am Donnerstag, den 9.12.04, um 13.30 Uhr im WDR Fernsehen.
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
nach einer Studie verlieren Frauen ein Drittel ihres Vermögens durch die Scheidung. Männer dagegen nur ein Zehntel..."
...und die Erde ist eine Scheibe!
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Re: Frau-TV schlägt heute zurück! von Sven74 am 08. Dezember 2004 12:19:40:
nach einer Studie verlieren Frauen ein Drittel ihres Vermögens durch die Scheidung. Männer dagegen nur ein Zehntel..."
...und die Erde ist eine Scheibe!
Kommt halt davon wenn man eine Frau an nen Taschenrechner lässt 
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
Hallo "Dr. Chikago"!
Hm, wenn Frauen bei Scheidungen so sehr minus machen, dann frage ich mich doch, wieso es denn mehrheitlich die Frauen sind, die die Scheidungen einreichen.
Dafür gibt es drei mögliche Antworten:
1. Die bösen Männer zwingen die armen, leidenden Frauen durch massives Fehlverhalten dazu. Das paßt zum radikalfeministischen Dogma vom ständig gewalttätigen, fremdgehenden, rücksichts- und gefühllosen Mann. Nur dann frage ich mich doch, wo denn all diese gewalttätigen, fremdgehenden, rücksichts- und gefühllosen Männer sind, die die Frauen massenweise vergraulen. Im realen Leben sehe ich nur wenige solcher Männer, und interessanterweise werden die dann aber nur selten von ihren Frauen verlassen. Das paßt auch zu einer Studie, die mal ergeben hat, daß gerade die Männer, die sich aufopfernd um ihre Familien kümmern und sich neben ihrer Vollzeitarbeit auch im Haushalt und Kinder kümmern, und ganz besonders die Männer, die als Hausmänner Hausarbeit und Kinderbetreuung komplett übernehmen, besonders häufig von ihren Partnerinnen verlassen werden.
2. Die Frauen sind mehrheitlich struntzdumm und sehen deshalb nicht, daß sie sich mit einer Scheidung ins eigene Fleisch schneiden. Das kann ich nun wiederum auch nicht glauben, weil ich in meinem Bekanntenkreis nur relativ wenige Frauen sehe, die wirklich so dämlich sind.
3. So manche geschiedene Frau mag zwar offiziell nach der Scheidung finanziell schlechter gestellt sein, inoffiziell steht sie jedoch besser da, beispielsweise durch die Unterstützung eines neuen Partners oder durch Schwarzarbeit. Das erscheint mir da schon plausibler.
4. Die Frauen werden heute von allen Seiten zur Scheidung gedrängt. In den Medien wird ihnen immer wieder gesagt, daß ja nur die Männer an sämtlichen Eheproblemen schuld seien. Geht der Mann fremd, ist er sowieso ein mieses Schwein, geht seine Frau fremd, dann ist er auch daran schuld, weil er sie sexuell vernachlässigt hat. Immer wieder wird erzählt, daß die Männer die Kommunikation in der Partnerschaft blockieren und dadurch Probleme verstärken würden. Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind es aber eher die Frauen, die ein stärkeres Bedürfnis nach absoluter Harmonie haben und deshalb auch gern eheliche Probleme totschweigen. Schon als kleine Mädchen bekommen Frauen ein völlig unrealistisches Bild von der Ehe eingetrichtert, so daß sie sich dann eine rosarote, perfekte Traumwelt wünschen, in der sie wie ihre Barbie-Puppen sorglos und immer glücklich leben können. Das reale Leben sieht aber häufig ganz anders aus, was dann bei den Frauen zwangsläufig Enttäuschung verursacht. Und auch daran ist dann selbstverständlich der Mann schuld. Wenn eine Frau sich dann an einen Anwalt wendet, ist sowieso alles klar. Der wittert natürlich sofort das große Geschäft und wird sie so lange bearbeiten, bis der Scheidungskrieg auf vollen Touren läuft, auch wenn sie sich das am Anfang vielleicht noch anders vorgestellt hat.
So kann es dann kommen, daß selbst Frauen, die sich eigentlich gar nicht unbedingt scheiden lassen wollten und sich davon auch keinerlei Vorteile versprechen, am Ende durch den Druck der Umwelt doch die Scheidung ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen. Man denke nur daran, wie die Medien über Bärbel Schäfer hergezogen sind, als sie ihrem Partner Michel Friedman verziehen hat. Auch über Nadja Ab Del Farrag wurde so hergezogen, als sie zu Dieter Bohlen zurück kehrte, nachdem der sich von Verona Feldbusch getrennt hatte. Frauen, die ihren Männern tatsächliches oder angebliches Fehlverhalten verzeihen (vielleicht, weil sie sich bewußt sind, selbst ebenfalls Fehler gemacht zu haben) wird heutzutage gern unterstellt, daß sie ihren Männern hörig, unselbstständig und unemanzipiert wären, daß sie keine eigene Meinung hätten und sich ihren Männern zu sehr unterordnen würden.
So denke ich, daß es eher eine Mischung aus den Gründen 3 und 4 ist, die dafür sorgt, daß so viele Scheidungen von Frauen eingereicht werden.
Und wenn so manche Frau dabei auch finanziell minus macht, dann ist das ein Grund mehr dafür, die Frauen dazu anzuhalten, eine Ehe nicht mehr schon beim nächstbesten Problemchen aufzulösen, sondern aktiv daran zu arbeiten und eine Scheidung möglichst zu vermeiden. Vor allem, wenn auch Kinder mit im Spiel sind.
Leider geschieht in unserer Gesellschaft aber immer noch das Gegenteil. Die Frauen werden regelrecht zur Scheidung ermuntert, und man versucht immer nur an den Männern herum zu erziehen. Da aber nur vergleichsweise wenige Männer Scheidungen einreichen, setzt man damit an der falschen Stelle an. Bei den Frauen liegt das Problem, nur leider gilt es immer noch als "politisch unkorrekt", das auch öffentlich zu sagen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
Der Ex-Mann kann bis auf den Mindestbehalt von ca. 800 Euro total geplündert werden und meistens ist dies auch die Regel! Nach einer Scheidung bekommen Frauen die Rechte (Geld, Kind und Macht) zugesprochen und Männer werden die Pflichten (werden ausgebeutet, entrechtet, versklavt, ruiniert, abgezockt usw.) auferlegt (Geschlechterrassismus)!
Manche Eheverträge werden für Null und Nichtig erklärt, weil angeblich die Frau über den Tisch gezogen wurde, tatsächlich aber nach einer Scheidung die Männer über den Tisch gezogen und total geplündert werden!
Wenn ein Mann 3000 Euro Netto verdient, so kann Mann bis auf ca. 800 Euro Mindestbehalt das Geld aus der Tasche gestohlen werden, weil manche Frauen total Geldgierig und Arbeitsunwillig sind und sich ein schönes Leben auf Kosten des Mannes machen wollen.
Fazit: Grundsätzlich sind Männer die geplünderten und Frauen alles in die Tasche stecken können. Frauen bekommen Geld fürs Nichtstun und das ist immer ein Gewinn wenn man fürs Nichtstun viel Geld scheffeln kann!
meint,
Christian
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Re: Frau-TV schlägt heute zurück! von Garfield am 08. Dezember 2004 13:40:15:
Hallo "Dr. Chikago"!
Hm, wenn Frauen bei Scheidungen so sehr minus machen, dann frage ich mich doch, wieso es denn mehrheitlich die Frauen sind, die die Scheidungen einreichen.
Dafür gibt es drei mögliche Antworten:
1. Die bösen Männer zwingen die armen, leidenden Frauen durch massives Fehlverhalten dazu. Das paßt zum radikalfeministischen Dogma vom ständig gewalttätigen, fremdgehenden, rücksichts- und gefühllosen Mann. Nur dann frage ich mich doch, wo denn all diese gewalttätigen, fremdgehenden, rücksichts- und gefühllosen Männer sind, die die Frauen massenweise vergraulen. Im realen Leben sehe ich nur wenige solcher Männer, und interessanterweise werden die dann aber nur selten von ihren Frauen verlassen. Das paßt auch zu einer Studie, die mal ergeben hat, daß gerade die Männer, die sich aufopfernd um ihre Familien kümmern und sich neben ihrer Vollzeitarbeit auch im Haushalt und Kinder kümmern, und ganz besonders die Männer, die als Hausmänner Hausarbeit und Kinderbetreuung komplett übernehmen, besonders häufig von ihren Partnerinnen verlassen werden.
Da haben wir's doch! Werdet knallharte Machos, dann klappt die Chose auch mit den Frauen
(Vielleicht weil sie sich insgeheim danach sehnen, ihrem Emanzengerede zum Trotz)
Gruß, Rüdiger
Boah! Knallhart nachrecherchiert!
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
"Der Spiegel provoziert in dieser Woche mit dem Titel: Der geplünderte Mann. Männer leiden angeblich mehr unter der Trennung als Frauen finanziell und emotional. Wir haben noch mal nachgerechnet und siehe
da: nach einer Studie verlieren Frauen ein Drittel ihres Vermögens durch die Scheidung. Männer dagegen nur ein Zehntel."
Ist ja eine beeindruckende Recherche-Leistung von den Mädels. Sie haben den SPIEGEL-Artikel zur Hälfte gelesen, immerhin.
Dort findet sich auf Seite 92: "Dennoch sind laut (dem Kölner Professor) Andreß die ökonomischen Verluste der Frauen höher: Verglichen mit ihrer Lage während der Ehe, zwei Jahre vor der Trennung, verlören sie ein Drittel, während die Ex-Ehemänner nur etwas mehr als ein Zehntel einbüßten. Also doch: die Frau, die ewige Verliererin?"
Das hat FrauTV also nicht etwa nachgerechnet, sondern aus dem SPIEGEL-Artikel selbst abgeschrieben. Der Artikel geht aber direkt im Anschluss weiter mit:
"Andreß selbst warnt vor vorschnellen Schlüssen: Es sei `schwierig nachzuvollziehen´, warum zumiest `gerade Frauen die Scheidungsinitiative ergreifen, wenn die ökonomischen Konsequenzen für sie so viel negativer sind als für ihre Partner´. Auflösen lässt sich der Widerspruch womöglich mit einem weiteren Resultat der Andreß-Studie: Die allgemeine Lebenszufriedenheit der Frauen übersteigt bereits ein Jahr nach der Trennung erheblich die der Männer. (...) So erlebten Ex-Gattinnen mit einem neuen Partner häufig deutliche Verbesserungen hinsichtlich Wohnung und Einkommen."
Außerdem gebe es eine "große Varianz in den Einzelfällen". Wie das aussieht, wird im Rest des Artikels über mehrere Seiten ausführlich erklärt. Aber da hatte FrauTV offenbar keine Lust mehr zum Weiterlesen.
Überhaupt verstehe ich schon die Logik des ersten Absatzes nicht. Plakativ formuliert: Eine Krankenschwester heiratet einen Arzt oder eine Sekretärin einen Manager und lässt sich dann reich scheiden. Selbst wenn es ihr nach der Scheidung schlechter geht als während der Ehe, hat sie doch einen ganz schönen Schnitt gemacht. Noch fetter läuft es offenbar, wenn sie, wie der SPIEGEL schreibt, einen sogenannten Aufstockungsunterhalt erhält, "der ihr unter Umständen noch nach Jahrzehnten denselben Lebensstandard wie in den Ehejahren garantiert".
Arne
Re: Infolinks
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
http://idw-online.de/pages/de/news69651
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=13754.html
http://www.google.com/search?q=Wenn+aus+Liebe+rote+Zahlen+werden&restrict=Deutsch&a...
Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert!
Als Antwort auf: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von Arne Hoffmann am 08. Dezember 2004 17:55:20:
Überhaupt verstehe ich schon die Logik des ersten Absatzes nicht. Plakativ formuliert: Eine Krankenschwester heiratet einen Arzt oder eine Sekretärin einen Manager und lässt sich dann reich scheiden. Selbst wenn es ihr nach der Scheidung schlechter geht als während der Ehe, hat sie doch einen ganz schönen Schnitt gemacht. Noch fetter läuft es offenbar, wenn sie, wie der SPIEGEL schreibt, einen sogenannten Aufstockungsunterhalt erhält, "der ihr unter Umständen noch nach Jahrzehnten denselben Lebensstandard wie in den Ehejahren garantiert".
Vielleicht solltest du Dich noch ein paar Jahre lang mit dieser Problematik beschäftigen, um sie zu verstehen. Ein Tipp: EU ist eine sehr elitäre Problematik und wenn schon überwiegend kein KU bezahlt werden kann ist es wohl logisch, dass der EU noch weniger bezahlt werden kann, insofern tatsächlich Frauen nach der Scheidung den schlechteren finanziellen Schnitt machen - weil es für sie keinen Selbstbehalt gibt.
Jörg
Arne
Frau-TV - oder was die Frau alles für die Geld und Quote tut.
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
Die werden sich doch nicht selbst das Wasser abgraben und
ihre Klientel vergraulen.
Immer schön die eigenen Interessen vertreten
und bloss nicht wirklich hinschauen.
GRAUSEL-TV sollte man die Sendung nennen.
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Re: Frau-TV schlägt heute zurück! von Rüdiger am 08. Dezember 2004 17:45:02:
Normalerweise würde ich Dir jetzt widersprechen und sagen, dass sowohl Frauen als auch Männer lieber vernünftige Partner haben möchten. Dummerweise habe ich aber gerade zu diesem speziellen Thema über ein paar Monate hinweg persönliche Recherchen angestellt im Bekannten-und Verwandtenkreis, in Foren und eigentlich bei jeder, die mir so über den Weg lief. Und der Grundtenor war immer der gleiche.
Ein Tritt in den Arsch sagt mehr als tausend Worte.
Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert!
Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von Jörg Rupp am 08. Dezember 2004 18:04:15:
Überhaupt verstehe ich schon die Logik des ersten Absatzes nicht. Plakativ formuliert: Eine Krankenschwester heiratet einen Arzt oder eine Sekretärin einen Manager und lässt sich dann reich scheiden. Selbst wenn es ihr nach der Scheidung schlechter geht als während der Ehe, hat sie doch einen ganz schönen Schnitt gemacht. Noch fetter läuft es offenbar, wenn sie, wie der SPIEGEL schreibt, einen sogenannten Aufstockungsunterhalt erhält, "der ihr unter Umständen noch nach Jahrzehnten denselben Lebensstandard wie in den Ehejahren garantiert".
Vielleicht solltest du Dich noch ein paar Jahre lang mit dieser Problematik beschäftigen, um sie zu verstehen. Ein Tipp: EU ist eine sehr elitäre Problematik und wenn schon überwiegend kein KU bezahlt werden kann ist es wohl logisch, dass der EU noch weniger bezahlt werden kann, insofern tatsächlich Frauen nach der Scheidung den schlechteren finanziellen Schnitt machen - weil es für sie keinen Selbstbehalt gibt.
Jörg
Arne
--------
na.. dann reduziert sich die Geschichte letztlich auf die Frage,
wer Erwerbsarbeit leistete und wer die Kinder abkriegt, oder?
Mal angenommen Frauen würden die Kinder nicht für sich beanspruchen,
(warum tun sie es eigentlich, wenn sie dadurch ach so schlecht dastehen)
und stattdessen erwerbstätig würden, würde sich das Problem dann umkehren?
Vielleicht ist es aber auch bequemer die Kinder und damit auch die Rolle der allseits bedauerten Alleinerziehenden zu beanspruchen?
Unzulässige Kollektivierung
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
nach einer Studie verlieren Frauen ein Drittel ihres Vermögens durch die Scheidung. Männer dagegen nur ein Zehntel.
Und wieder mal die Konstruktion von Kollektiven "Frauen" und "Männer" durch unangebrachte Addition von Einzelwerten und Durchschnittsbildung. Wenn bei den geschiedenen Männern ein paar wenige Superreiche dabei sind, Marke Boris Becker oder so, die den Unterhalt kaum spüren, die aber so viel verdienen wie 100 andere Männer zusammen, dann schlägt sich das genau so wie geschildert in der Statistik nieder. Wenn man diese wenigen "Extremwerte" aussortiert stehen "die Männer" unterm Strich wesentlich schlechter da als "die Frauen".
Anderes Beispiel: Eine Gruppe von zehn Studenten im ersten Semester hat sich für ein Seminar angemeldet. Drei sind 20, drei sind 21, drei sind 22 und ein Rentner ist 71 Jahre alt. Daraus ergibt sich ein Durchschnittsalter von 26 Jahren für die Erstsemester. Thema in Frau-TV dann: "Alarm: Deutsche Studenten so alt wie nirgends!"
Re: Frau-TV schlägt heute zurück!
Als Antwort auf: Frau-TV schlägt heute zurück! von Dr. Schikago am 08. Dezember 2004 12:00:02:
SCHEIDUNG WER IST WIRKLICH DAS OPFER?
War doch zu erwarten daß die Femis zurückschlagen. Nach den ersten 5 Minuten dieses Komokerfernsehens kann man bereits sagen: mit den altbekannten Märchen, Klisches, Lügen, Maschen.
Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert!
Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von XRay am 08. Dezember 2004 20:47:00:
....zudem......:
Stellt man mal zwei Lebensweisen des "Nachher" gegeneinander, dann fällt folgendes auf:
1.) Frau heiratet Second-Hand-Mann mit Unterhaltspflicht (zwei Kiddys).
Hier muss auch Frau mitarbeiten, um diese Familie über Wasser zu halten.
Das Einkommen des geheirateten U-Sklaven ist nach Abzug der Alimente "unter ferner liefen" und bleibt es....Sozialhilfestatus....
2.) Mann heiratet Frau mit zwei alimentierten Kindern.
Hier ist meistens Friede-Freude-Eierkuchen im Gegensatz zum obigen Fall.
Denn das Einkommen des Mannes (StKl.3) + KiGe + Alimente + 400 € Job der Frau gibt im wesentlichen mehr her, als Fall 1.)
Kinder sind und bleiben begehrte Objekte WEGEN der Alimentierung.
Das eben nicht jede Frau eine First-Hand-Mann abbekommen kann, ist etwas anderes. Das aber Meinungsverschiedenheiten, oder Beziehungs-& Ehefrust wegen dem Geld die Entscheidung zur Trennung leichter machen, ohne in die Tiefe gehen zu müssen, ist teutonische Gewohnheit geworden.
Seit dem Zerüttungsprinzip ist die Scheidungskurve steil nach oben gegangen.
Es wird wahrgenommen, das es so ist. Es wird jedoch ausgeklammert, WARUM es so ist.
Denn diese Frage wahrheitsgemäss zu beantworten,müsste ein Umdenken im Staate einleiten. Jedoch genau das Gegenteil wird in die Praxis umgesetzt.
Die Finanznot des Staates dient dabei als Hintergrund, um derartige Lasten, wie Unterhalt abzuschieben.
Die aktuelle politische Disskusion um Kuckuckskinder zeigt dies mehr als deutlich.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,331166,00.html
Der Staat und seine Vasallen beschliessen zwar die Richtlienen, jedoch daran halten sollen sich die anderen. Diese anderen werden dann mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln drakonisch verfolgt, sollten sie sich weigern.
In den letzten zehn Jahren wurde zwar der Unterhalt für Kinder um bis zu 100% erhöht ( eingerechnet die 135% Regelung beim Kindergeld), jedoch der Selbstbehalt weiter geschmälert. Es waren 1995 noch 1500 DM (766,94 €), die ein in Arbeit befindlicher als Selbstbehalt zur Verfügung hatte. Heute sind es 840 Euro, oder eben 1643 DM.
Wenn das kein Zugpferd ist, wenn Frau den Schuldigen selbst bestimmen kann und auch noch dafür belohnt wird....?
Dem gegenüber die Alimente zu verrechenen ist simpel:
Der Unterhalt stieg bei zwei vorhandenen Kindern (0-6 Jahre) von damals 132,94 € je Kind (nach Abzug des anteiligen Kindergeldes) auf heute 199 € (bei 100%).
Um das Kindergeld angerechnet zu bekommen, muss der volle Satz in Höhe von 269 € gezahlt werden (DDT2003).
Allein die Erhöhung innerhalb des gleichen Zeitraums beträgt also im ersten Fall 66,06 € (= 49,69%) ohne anteiliges Kindergeld und 136,06 € (= 102,35%) unter Anrechnung desselben.
Somit ist jede Preissteigerung und Lohnerhöhung beinahe voll in den Unterhalt gegangen. Der Selbstbehalt wurde aber auf den Stand von vor zehn Jahren faktisch eingefroren.
"Die Teurungsrate war ja nicht so gewaltig, als das es hier einer Anpassung bedurft hätte", wie unserer Amtsstuben-Fremdweltler postulierten.
Statt dessen leiber den Bonus "Teurungsrate" auf die Bezüge der Polis anrechnen und nen ordentlichen Finanzschub mitnehmen.
Man könnte jetzt beinahe weibliche Normalität da hinein interpretieren, wenn dort oben NUR Frauen sitzen würden..........
MeckMax
Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von Jörg Rupp am 08. Dezember 2004 18:04:15:
Überhaupt verstehe ich schon die Logik des ersten Absatzes nicht. Plakativ formuliert: Eine Krankenschwester heiratet einen Arzt oder eine Sekretärin einen Manager und lässt sich dann reich scheiden. Selbst wenn es ihr nach der Scheidung schlechter geht als während der Ehe, hat sie doch einen ganz schönen Schnitt gemacht. Noch fetter läuft es offenbar, wenn sie, wie der SPIEGEL schreibt, einen sogenannten Aufstockungsunterhalt erhält, "der ihr unter Umständen noch nach Jahrzehnten denselben Lebensstandard wie in den Ehejahren garantiert".
Vielleicht solltest du Dich noch ein paar Jahre lang mit dieser Problematik beschäftigen, um sie zu verstehen. Ein Tipp: EU ist eine sehr elitäre Problematik und wenn schon überwiegend kein KU bezahlt werden kann ist es wohl logisch, dass der EU noch weniger bezahlt werden kann, insofern tatsächlich Frauen nach der Scheidung den schlechteren finanziellen Schnitt machen - weil es für sie keinen Selbstbehalt gibt.
Jörg
Arne
typischer Rupp-Kaesle http://www.rupp.at. Was heisst denn
"elitaere problematik"? Soll das heissen, dass nur wenige
maenner, die einkommenselite naemlich, vom unterhalts-wahnsinn
betroffen sind? Und wenn es nur 10%, 20% sind, bleibt es immer
noch absurdes unrecht. Und was soll die bemerkung mit dem
selbstbehalt von frauen? Das ist doch kappes.
Trotzdem waere es einmal interessant zu untersuchen, was die
statistik unter "oekonomischer situation" versteht. Was ist
die oekonomische situation von frauen/maennern in der ehe?
Splittet man das verfuegbare einkommen nach der Duesseldorfer
tabelle auf? Und was ist die oekonomische situation von frauen
nach der scheidung? Schliesst das sozialhilfe mit ein? Und
glaubt man im ernst, dass frauen nichts vom kindesunterhalt
abzwacken? Und glaubt man im ernst, dass frauen keine weitere
partnerschaft eingehen? Ich denke, dass das ergebnis - dass
naemlich frauen bei einer scheidung den schlechteren finanziellen
schnitt machen - stark gepraegt ist von der definition der
oekonomischen situation. Ich denke, dass die unterhaltsregelungen
in der tat einen finanziellen anreiz zur scheidung geben.
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Das ist mal wieder ... von reinecke54 am 09. Dezember 2004 08:28:49:
Trotzdem waere es einmal interessant zu untersuchen, was die
[quote]statistik unter "oekonomischer situation" versteht.[/quote]
Hier, extra für Dich:
http://www.efb-berlin.de/dokument.py?nr=65
Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 09:27:43:
Danke für diesen Link. Ich finde die Ergebnisse dieser Studie sehr aufschlussreich, vor allem, weil hier im Grunde Binsenweisheiten wenigstens mal wissenschaftlich verifiziert werden. Jeder halbwegs gut informierte Teilnehmer aus unseren Kreisen hätte die Ergebnisse der Studie recht genau vorhersagen können. Hoffentlich lesen das die Frauenfreunde in den Ministerien auch genau.
Hier noch mal die bemerkenswertesten Erkenntnisse, die doch einen starken Kontrast zu der Opferlegende der Frauen herstellen.
Nach Trennung und Scheidung sind es fast immer die Mütter, die die Kinder versorgen, und ein Viertel der Frauen erhält keinen Kindesunterhalt.
Das wirft ein bedeutsames Licht auf die Praxis der Sorgerechtszuweisung! Offenbar profitieren die restlichen 75% der Frauen doch ganz erheblich von dieser Situation, sonst würden sie in Fragen Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht vielleicht etwas kompromissbereiter sein.
Der häufig erhobene Vorwurf, Väter würden sich durch Flucht in Arbeitslosigkeit ihrer Unterhaltszah-lungen entziehen, wird durch die Studie nicht bestätigt:
Ein Jahr nach der Trennung haben Frauen durchschnittlich ein Drittel des Pro-Kopf-Einkommens verloren, das ihnen zwei Jahre vor der Trennung zur Verfügung stand.
Genau da wird es ungenau: Wie war dieses Pro-Kopf-Einkommen vor der Ehe definiert und von wem wurde es erwirtschaftet?
Obwohl die Armutsquote der Frauen von 20 Prozent (zwei Jahre vor der Trennung) auf 34 Prozent im Jahr nach der Trennung ansteigt, geht die Initiative zur Trennung hauptsächlich von ihnen aus.
Nicht wenige Frauen erfahren Vorteile durch die Scheidung
Hausmänner schneiden so schlecht ab wie Hausfrauen
Wo Männer die gemeinsamen Kinder betreuen, haben sie nach einer Trennung ähnliche Einkommenseinbussen wie alleinerziehende Mütter. Die Hälfte der alleinerziehenden Väter erfährt Einkom-mensverluste von 10 Prozent und mehr.
Öffentliche Transfers machen's möglich
Während die privaten Transfers nur etwas mehr als ein Zehntel des Haushaltseinkommens getrennt lebender Frauen bilden, beträgt der Anteil öffentlicher Transfers mehr als ein Viertel, bei Frauen mit Kindern sogar mehr als ein Drittel.
Verstehe ich das richtig, dass wir die Scheidungsfreudigkeit der Frauen auch noch mitfinanzieren....
Zwei Drittel der Frauen, die Anspruch auf Trennungsunterhalt haben, erhalten keine Zahlungen. Noch schlechter geht es den (wenigen) anspruchsberechtigten Männern: Hier sind es rund 90 Prozent, die kein Geld bekommen. Die grosse Mehrheit der Zahlungspflichtigen wäre jedoch leistungsfähig.
"Nicht leistungsfähige Männer" sind eine Risikogruppe
10 bis 20 Prozent der unterhaltspflichtigen Männer sind nicht zahlungsfähig und kommen ihrer Unterhaltsverpflichtung nicht nach wegen mangelnder Ressourcen.
Hier zeigt sich neben der Frage der Kinderbetreuung vor allem die Bedeutung fehlender Erwerbsbeteiligung während der Ehe. 38 Prozent aller Frauen mit Kindern verändern nach der Trennung ihre Erwerbstätigkeit nicht und wünschen dies auch nicht, 8 Prozent verringern ihre Arbeitzeit.
Das bestätigt eine sehr beständige Beobachtung: Ungeachtet der großen öffentlichen Propaganda für die berufstätige Frau akzeptiert, ja wünscht die private Frau überwiegend klassische Rollenverteilung. Das bedeutet offensichtlich: Noch vor den Männern sind es die Frauen, die sich ändern müssen. Das ist ja auch der Tenor der Empfehlungen der Studie.
Es besteht ein Zusammenhang zwischen gutem Kindeskontakt und gutem Zahlungsverhalten sowie zwischen mangelndem Kontakt und ausbleibendem Unterhalt. Unterhaltspflichtige Väter entziehen sich den Zahlungen besonders häufig in den Fällen, in denen kein oder nur wenig Kontakt (mehr) zu ihrem Kind besteht. Deshalb ist eine Verbesserung der Zahlungsmoral nur über eine Verbesserung des Umgangs zu erreichen.
Das kommentiert sich selbst.
Gruß von Eugen
Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant von Eugen Prinz am 09. Dezember 2004 11:12:56:
Genau da wird es ungenau: Wie war dieses Pro-Kopf-Einkommen vor der Ehe definiert und von wem wurde es erwirtschaftet?
Das genau ist mein Punkt.
Arne
Legenden und Fakten
Als Antwort auf: Re: Boah! Knallhart nachrecherchiert! von Jörg Rupp am 08. Dezember 2004 18:04:15:
Hi,
Zitate aus http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=5900.html:
EU ist eine sehr elitäre Problematik
"14 Prozent der Unterhaltsberechtigten erhalten für sich selbst nachehelichen Unterhalt."
Jede siebte also. Sehr elitär?
wenn schon überwiegend kein KU bezahlt werden kann
"Über zwei Drittel der Eltern eines Kindes, das von einem getrennt lebenden Elternteil Barunterhalt bezieht, haben keine Probleme mit den Unterhaltszahlungen."
Weniger als ein Drittel ist also nach grüner Lesart 'weit überwiegend'.
insofern tatsächlich Frauen nach der Scheidung den schlechteren finanziellen Schnitt machen
Das ist eine Legende. Meine macht den jedenfalls nicht, und die meisten mir bekannten Fälle auch nicht. Soweit ich weiß, hat sich auch deine Ex nicht finanziell verschlechtert nach der Scheidung.
weil es für sie keinen Selbstbehalt gibt.
Unterkante und somit de facto Selbstbehalt war bisher durch Sozi und ist künftig festgelegt durch ALG II. Und: " Nur 8 Prozent der Unterhaltsberechtigten geben an, Sozialhilfe zu erhalten." Soooo schlecht kann es denen also nicht gehen.
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 09:27:43:
Kennen wir doch schon lange.
Am konkretesten wirds hier:
Ein Jahr nach der Trennung haben Frauen durchschnittlich ein Drittel des Pro-Kopf-Einkommens verloren, das ihnen zwei Jahre vor der Trennung zur Verfügung stand. In den folgenden Jahren entspannt sich die Lage zunehmend wieder.
Danach meinen die das pro-kopf-einkommen. Das ist ein seltsames mass.
Beispiel: frau, mann, 2 kinder, 3k Euronen einkommen.
pro kopf: 3k/5 = 600
Nach der scheidung kommen die kinder zur frau, die nicht arbeitet.
Um das pro-kopf-einkommen beizubehalten, muesste der mann also
1800 Euronen an die frau abdruecken, obwohl er hoehere steuern
zahlen muss. Ihm blieben also weniger als 600 Euronen, um miete,
heizung, etc zu zahlen. Das pro-kopf-einkommen ist also offensichtlicher
bloedsinn.
Uebrigens heisst es auch:
Bezieher mittlerer Einkommen verzichten häufig trotz gravierender Probleme auf den kostspieligen Rechtsweg, da sich dieser angesichts zu erwartender geringer Unterhaltsbeiträge "nicht rechnet". Ausserdem zeigt sich, dass sich trotz rechtlicher Schritte die Regelmässigkeit und Vollständigkeit der Zahlungen kaum verbessern.
Das ist falsch. Der rechtsweg ist weder kostspielig noch aufwaendig. Es
kostet die frau nur ein fingerschnippen, um das gehalt ihres ex pfaenden
zu lassen (wenn er nicht selbstaendig ist). Der mann wird erst gar nicht
angehoert. Er bekommt nur die gerichts- und anwaltskosten praesentiert.
Was uebrigens nie bei den unterhaltsrechnungen beruecksichtigt wird:
der mann verliert 100% der arbeitskraft der frau. Philosophie der
unterhaltsregelung ist es aber, dass der frau 100% der arbeitskraft
des mannes erhalten bleiben soll.
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von reinecke54 am 09. Dezember 2004 11:41:00:
Kennen wir doch schon lange.
Am konkretesten wirds hier:
Ein Jahr nach der Trennung haben Frauen durchschnittlich ein Drittel des Pro-Kopf-Einkommens verloren, das ihnen zwei Jahre vor der Trennung zur Verfügung stand. In den folgenden Jahren entspannt sich die Lage zunehmend wieder.
---
Liegt doch das Problem wohl vielfach genau dort, denn
die Vergleichsbasis sind die ehelichen Verhältnisse, nicht aber
die voreheliche Situation.
Die gelernte Kindergärtnerin hatte z.B. durch Heirat eines gerade
mit dem Studium fertig gewordenen Ingenieurs bereits einen deutlichen
Zuwachs an Lebensstandard gewonnen, der in der Ehe durch den beruflichen
Aufstieg des Mannes gewachsen ist, während die Kindergärtnerin auch ohne
Ehe bestenfalls durch ihre Berufsjahre einen Einkommenszuwachs erfahren hätte.
Bei der Scheidung soll der Ingenieur der Frau nun einen Lebenstandard
gewährleisten, den sie ohne Ehe garnicht erreicht hätte. Darüberhinaus
muss er Rentenpunkte an die Exfrau abtreten, die er nur durch eine
Leistung (Studium) aus einem Zeitraum vor der Ehe erreicht hat in welchem
er nur sehr begrenzt Rentenpunkte erwirtschaften konnte. Dagegen konnte
die Frau im gleichen Zeitraum Rentenpunkte erwirtschaften, die ihr verbleiben.
Der Ingenieur verliert in diesem Fall gegenüber der Situation ohne Ehe
erheblich, während die Frau Gewinn verzeichnet und zwar nicht nur in
finanzeller Hinsicht, denn die Kinder gehen in aller Regel auch an die Frau.
Die Bewertung wer mehr verliert hängt somit wesentlich an der Vergleichsbasis. Aus meiner Sicht ist eben diese Vergleichsbasis
sehr fragwürdig, zumal es eben häufig die Situation gibt, daß
Frauen sich Männer mit höherem Bildungsstand angeln, also durch Ehe sozial aufsteigen (während Frauen sich eher selten sozial herunter handeln lassen)
Maßstab für Unterhalt ist leider der eheliche Lebensstandard.
Das ist etwa so, als wenn jemand seine Lebensversicherung kündigt und
dennoch die Leistung daraus einfordert, der normale Unfug halt.
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von reinecke54 am 09. Dezember 2004 11:41:00:
Das ist falsch. Der rechtsweg ist weder kostspielig noch aufwaendig. Es
kostet die frau nur ein fingerschnippen, um das gehalt ihres ex pfaenden
zu lassen (wenn er nicht selbstaendig ist). Der mann wird erst gar nicht
angehoert. Er bekommt nur die gerichts- und anwaltskosten praesentiert.
Die Ex-Frau eines Beamten z.B. hat überhaupt kein Klagerisiko.
Was uebrigens nie bei den unterhaltsrechnungen beruecksichtigt wird:
der mann verliert 100% der arbeitskraft der frau. Philosophie der
unterhaltsregelung ist es aber, dass der frau 100% der arbeitskraft
des mannes erhalten bleiben soll.
Die Frau wird dem Manne gegenüber völlig entpflichtet. Der Hebel dazu sind zu versorgende Kinder. Der Mann wird der Frau gegenüber drastischer verpflichtet, als wenn er noch mit ihr verheiratet wäre.
Das sind zwei gewichtige Argumente, die leider in der Praxis völlig unberücksichtigt bleiben und die juristische Schieflage so richtig deutlich zeigen.
Gruß von Eugen
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von XRay am 09. Dezember 2004 12:32:03:
Lieber X-Ray
Sehe ich genauso wie du!
Geschenkte Leistungen auch noch nach der Beendigung der Ehe so unverschämt selbstverständlich einzufordern ist mehr als nur dreist und mir geht dieses Gejammere von geschiedenen Frauen eh total auf den Keks.
Zumal in der Realität vorwiegend die Männer die sind, die wirklich am Existenzminimum leben und die nicht nach kurzer Zeit wieder einen Partner an ihrer Seite haben, der sie finanziell mitträgt, was bei Frauen sehr schnell geschieht, wenn der neue nicht sogar der Scheidungsgrund war.
Zudem ist es erwiesen, dass Väter mit gleichen Rechten, also gemeinsamem Sorgerecht und auch gewissen Rechten und nicht nur Pflichten besser bezahlen. Was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Ich möchte auch nicht nur "blechen" und sonst werde ich kalt gestellt. Und da man bei Frauen ja offensichtlich nur mit Geld einen gewissen Druck ausüben kann, würde ich mich hier als Mann auch mal quer stellen.
Herzlicher Gruss
Jolanda
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Eugen Prinz am 09. Dezember 2004 12:59:45:
>Das ist falsch. Der rechtsweg ist weder kostspielig noch aufwaendig. Es
kostet die frau nur ein fingerschnippen, um das gehalt ihres ex pfaenden
zu lassen (wenn er nicht selbstaendig ist). Der mann wird erst gar nicht
angehoert. Er bekommt nur die gerichts- und anwaltskosten praesentiert.[/i]
Die Ex-Frau eines Beamten z.B. hat überhaupt kein Klagerisiko.
>Was uebrigens nie bei den unterhaltsrechnungen beruecksichtigt wird:
der mann verliert 100% der arbeitskraft der frau. Philosophie der
unterhaltsregelung ist es aber, dass der frau 100% der arbeitskraft
des mannes erhalten bleiben soll.[/i]
Die Frau wird dem Manne gegenüber völlig entpflichtet. Der Hebel dazu sind zu versorgende Kinder. Der Mann wird der Frau gegenüber drastischer verpflichtet, als wenn er noch mit ihr verheiratet wäre.
Das sind zwei gewichtige Argumente, die leider in der Praxis völlig unberücksichtigt bleiben und die juristische Schieflage so richtig deutlich zeigen.
Gruß von Eugen
Dem ist ununschränkt beizupflichten.
Gruß
Norbert
Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant von Eugen Prinz am 09. Dezember 2004 11:12:56:
Danke für diesen Link.
Ich bin immer wieder überrasht, wie "Fachleute" wie Du solche Sachen nicht kennen. BAer trotzdem: kostet nix 
Hier noch mal die bemerkenswertesten Erkenntnisse, die doch einen starken Kontrast zu der Opferlegende der Frauen herstellen.
[quote]Nach Trennung und Scheidung sind es fast immer die Mütter, die die Kinder versorgen, und ein Viertel der Frauen erhält keinen Kindesunterhalt.
Das wirft ein bedeutsames Licht auf die Praxis der Sorgerechtszuweisung! Offenbar profitieren die restlichen 75% der Frauen doch ganz erheblich von dieser Situation, sonst würden sie in Fragen Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht vielleicht etwas kompromissbereiter sein.[/quote]
Nun, woran sich die Sorgerechtszuweisung orientiert, wissen wir alle: An der Regel des gem. Sorgerechts. Hier geht es lediglich um den Lebensmittelpunkt oder auch nur ganz lapidar um den Wohnort des Kindes/der Kinder. Diese bleiben meist bei der Mutter. Um nun eine "Praxis", wie du sie hier zu unterstellen versuchst, nachzuweisen, müsste man herausfinden, in wie vielen strittigen Fällen der Wohnort der Mutter gerichtlich zugesprochen wird. Ich befürchte, dass herauskommen wird, dass Väter meist ausziehen ohne sich darum zu kümmern, wies weitergeht.
Der häufig erhobene Vorwurf, Väter würden sich durch Flucht in Arbeitslosigkeit ihrer Unterhaltszah-lungen entziehen, wird durch die Studie nicht bestätigt:
Ein Jahr nach der Trennung haben Frauen durchschnittlich ein Drittel des Pro-Kopf-Einkommens verloren, das ihnen zwei Jahre vor der Trennung zur Verfügung stand.
Genau da wird es ungenau: Wie war dieses Pro-Kopf-Einkommen vor der Ehe definiert und von wem wurde es erwirtschaftet? [/i]
Was daran soll ungenau sein? Erinnere: erwirtschaftet werden kann das pro-Kopf-Einkommen der Familienmitglieder nur von den Erwachsenen bzw. den erwerbstätigen Kindern. So ist Haushaltsarbeit bspw. gleich zu bewerten. Das Pro-Kopf-Einkommen wird also von allen erwirtschaftet. Außerdem ging es um das Einkommen während der Ehe, nicht davor, und danach. Der Frau geht es also finanziell schlchter als vorher. Nimm das Einkommen der ganzen Familie in bar, teile es durch die Anzahl der Familienmitglieder, dann hast Du das Pro-Kopf-Einkommen. Ist doch nicht schwer? Das einzige Problem ist, zu wissen, dass 2 Erwachsene und 1 Kind nciht dreimal soviel bruachen wie 1 Erwachsener.
Obwohl die Armutsquote der Frauen von 20 Prozent (zwei Jahre vor der Trennung) auf 34 Prozent im Jahr nach der Trennung ansteigt, geht die Initiative zur Trennung hauptsächlich von ihnen aus.
Nicht wenige Frauen erfahren Vorteile durch die Scheidung
Hausmänner schneiden so schlecht ab wie Hausfrauen
Wo Männer die gemeinsamen Kinder betreuen, haben sie nach einer Trennung ähnliche Einkommenseinbussen wie alleinerziehende Mütter. Die Hälfte der alleinerziehenden Väter erfährt Einkom-mensverluste von 10 Prozent und mehr.
Öffentliche Transfers machen's möglich
Während die privaten Transfers nur etwas mehr als ein Zehntel des Haushaltseinkommens getrennt lebender Frauen bilden, beträgt der Anteil öffentlicher Transfers mehr als ein Viertel, bei Frauen mit Kindern sogar mehr als ein Drittel.
Verstehe ich das richtig, dass wir die Scheidungsfreudigkeit der Frauen auch noch mitfinanzieren....[/i]
Nein, das bedeutet, dass sie auf diese öffentlichen Transferzahlugen angwiesen sind, um zu überleben.
Zwei Drittel der Frauen, die Anspruch auf Trennungsunterhalt haben, erhalten keine Zahlungen. Noch schlechter geht es den (wenigen) anspruchsberechtigten Männern: Hier sind es rund 90 Prozent, die kein Geld bekommen. Die grosse Mehrheit der Zahlungspflichtigen wäre jedoch leistungsfähig.
"Nicht leistungsfähige Männer" sind eine Risikogruppe
10 bis 20 Prozent der unterhaltspflichtigen Männer sind nicht zahlungsfähig und kommen ihrer Unterhaltsverpflichtung nicht nach wegen mangelnder Ressourcen.
Hier zeigt sich neben der Frage der Kinderbetreuung vor allem die Bedeutung fehlender Erwerbsbeteiligung während der Ehe. 38 Prozent aller Frauen mit Kindern verändern nach der Trennung ihre Erwerbstätigkeit nicht und wünschen dies auch nicht, 8 Prozent verringern ihre Arbeitzeit.
Das bestätigt eine sehr beständige Beobachtung: Ungeachtet der großen öffentlichen Propaganda für die berufstätige Frau akzeptiert, ja wünscht die private Frau überwiegend klassische Rollenverteilung. Das bedeutet offensichtlich: Noch vor den Männern sind es die Frauen, die sich ändern müssen. Das ist ja auch der Tenor der Empfehlungen der Studie.[/i]
Unbewiesene Behauptung. Es mag einerseits an der fehlenden Möglichkeit liegen, Kinder zu betreuen, als auch an der Notwendigkeit, daheim bei den Kindern sein zu wollen. darüber hinaus besteht ja der Wunsch auch bei Mann und Frau, klassiche Rollenverteilung zu haben. Beide müssen sich ändern.
Der überwiegende Teil verändert aber seine Erwerbstätigkeit nach der Trennung, logo, wenn kein EU-Zahler da ist (nur in ca. 10% lt. dieser Studie).
Es besteht ein Zusammenhang zwischen gutem Kindeskontakt und gutem Zahlungsverhalten sowie zwischen mangelndem Kontakt und ausbleibendem Unterhalt. Unterhaltspflichtige Väter entziehen sich den Zahlungen besonders häufig in den Fällen, in denen kein oder nur wenig Kontakt (mehr) zu ihrem Kind besteht. Deshalb ist eine Verbesserung der Zahlungsmoral nur über eine Verbesserung des Umgangs zu erreichen.
Das kommentiert sich selbst.
Korrekt.
Jörg
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von XRay am 09. Dezember 2004 12:32:03:
Die Bewertung wer mehr verliert hängt somit wesentlich an der Vergleichsbasis. Aus meiner Sicht ist eben diese Vergleichsbasis
[quote]sehr fragwürdig, zumal es eben häufig die Situation gibt, daß
Frauen sich Männer mit höherem Bildungsstand angeln, also durch Ehe sozial aufsteigen (während Frauen sich eher selten sozial herunter handeln lassen)[/quote]
Das ist eine bekannte Weisheit: Frauen suchen sich meist einen sozial höher stehenden Mann - was immer das auch bedeuten mag - und Männer sich eine sozial tiefer stehende Frau, wenn man "sozial höher und tiefer" über Einkommen definiert. Das ist ein Wechselspiel und ist nicht allein der Frau anzulasten, sondern beiden.
Jörg
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Norbert am 09. Dezember 2004 14:13:24:
Dem ist ununschränkt beizupflichten.
Ist es nicht, da gepfändet nur mit Titel kann und selbstverständlich nciht die Arbeitskraft des Mannes der Frau erhalten bleiben soll, sondern das patriarchale Weltbild des Versorgers erhalten wird: die Frau kmmert sich um die Kinder und der Mann bezahlt diese Dienstleistung, da es sich ja auch um seine Brut handelt - wenn man's mal so ausdrücken darf. Darüber hinaus sind ja nur eheprägende Einkommen EU-pflichtig.
Davon ab, dass EU nach einer angemessenen Übergangsfrist zeitlich begrenzt sein sollte - ich plädiere für 4 Jahre.
Jörg
Da lachen ja die Huehner
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 14:33:14:
Ist es nicht, da gepfändet nur mit Titel kann
Geht innerhalb von eins zwei tagen. Hab's erlebt.
und selbstverständlich nicht die Arbeitskraft des Mannes der Frau erhalten bleiben soll, sondern das patriarchale Weltbild des Versorgers erhalten wird: die Frau kmmert sich um die Kinder und der Mann bezahlt diese Dienstleistung, da es sich ja auch um seine Brut handelt - wenn man's mal so ausdrücken darf. Darüber hinaus sind ja nur eheprägende Einkommen EU-pflichtig.
Davon ab, dass EU nach einer angemessenen Übergangsfrist zeitlich begrenzt sein sollte - ich plädiere für 4 Jahre.
Jörg
Diese seltsame interpretation des EU kann man sich sparen.
Da lachen ja die huehner. Wer will, kann alles als
patriarchalisch bezeichnen. Der EU ist ausserdem ganz
matriarchalisch unabhaenging davon, ob kinder da sind.
Die philosophie hinter dem EU ist finanzielle bestandswahrung
der ehefrau und nichts anderes.
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 14:33:14:
Dem ist ununschränkt beizupflichten.
Ist es nicht, da gepfändet nur mit Titel kann und selbstverständlich nciht die Arbeitskraft des Mannes der Frau erhalten bleiben soll
Weil ein socher Titel kaum zu bekommen ist, oder wie?
Außerdem soll tatsächlich nicht die Arbeitskraft des Mannes ihr erhalten bleiben, sondern der Ertrag davon. Und davon möglichst viel.
, sondern das patriarchale Weltbild des Versorgers erhalten wird: die Frau kmmert sich um die Kinder und
Welch ein Quatsch!
Als ob einem Mann irgendeine Wahl bliebe.
Den schwarzen Peter bitte an
Richter, Rechtsanwälte, Gutachter und Exen weitergeben.
Sorry, muß natürlich heißen:
RichterInnen, RechtsanwältInnen, GutachterInnen und ExInnen.
Der Genderslang ist mir noch nicht so in Fleisch und Blut gegangen.
der Mann bezahlt diese Dienstleistung, da es sich ja auch um seine Brut handelt - wenn man's mal so ausdrücken darf.
Und da es 'nicht' ihre Brut ist, hat sie keine eigenen Pflichten daraus?
Eine Kindergärtnerin könnte das gleiche leisten, und gegebenenfalls bei schlechter Leistung gekündigt werden.
Der Mann darf sich hier seinen 'Dienstleister' nicht aussuchen.
Darüber hinaus sind ja nur eheprägende Einkommen EU-pflichtig.
Stimmt, es sollten aber auch die vorehlichen Einkommensverhältnisse berücksichtigt werden.
Wie z.B. beim Zugewinnausgleich.
Das eheprägende Einkommen ist ein Hirngespinst, genau wie der Erhalt dieser Verhältnisse. Die schon aus steuerlichen Gründen unmöglich sind.
Juristischer Dünnpfiff, mehr nicht.
Davon ab, dass EU nach einer angemessenen Übergangsfrist zeitlich begrenzt sein sollte - ich plädiere für 4 Jahre.
Hier sind wir mal einig.
Außerdem ist es in der Höhe zu begrenzen.
Eine Besserstellung durch EU als vor der Ehe durch eigene Arbeitsleistung, darf dann nie vorkommen.
Des weiteren ist z.B. der Aufstockungsunterhalt ersatzlos zu streichen.
Jörg
Norbert
Re: Das ist mal wieder ...
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 14:20:26:
Die Bewertung wer mehr verliert hängt somit wesentlich an der Vergleichsbasis. Aus meiner Sicht ist eben diese Vergleichsbasis
sehr fragwürdig, zumal es eben häufig die Situation gibt, daß
Frauen sich Männer mit höherem Bildungsstand angeln, also durch Ehe sozial aufsteigen (während Frauen sich eher selten sozial herunter handeln lassen)
[/i]
Das ist eine bekannte Weisheit: Frauen suchen sich meist einen sozial höher stehenden Mann - was immer das auch bedeuten mag - und Männer sich eine sozial tiefer stehende Frau, wenn man "sozial höher und tiefer" über Einkommen definiert. Das ist ein Wechselspiel und ist nicht allein der Frau anzulasten, sondern beiden.
Jörg
Falsche Grundannahme und somit Schlußfolgerung.
Schwarzer Peter zurück.
Mann sucht sich nicht eine sozial tiefer stehende Frau, sondern er wird dort eher fündig.
Da sozial höher oder gleich stehende Frauen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, weil diese sich wiederum einen noch höher stehenden Mann suchen, als sie selbst stehen.
Norbert
Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... ganz interessant von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 14:17:17:
Erinnere: erwirtschaftet werden kann das pro-Kopf-Einkommen der Familienmitglieder nur von den Erwachsenen bzw. den erwerbstätigen Kindern. So ist Haushaltsarbeit bspw. gleich zu bewerten.
Ja, dann aber bitte auch mit Plichtenheft, mit Qualitätsmanagement, mit Wandlungsrecht bei ungenügender Leistung, mit u.U. tagelanger Abwesenheit...
Diese Gleichsetzung von fremdbestimmter Erwerbsarbeit und selbstbestimmter Familienarbeit ist eine der übelsten Maschen grün-feministischer Polemik. Da wird den Frauen in Wahrheit kalkulatorisch als Verlust angerechnet, was sie verdienen würden, wenn sie Erwerbsarbeit leisten würden(!).
So gesehen habe ich einen Verlust von einer Million wöchentlich, weil ich nicht im Lotto spiele.
Ich führe auch Haushalt und bin erwerbstätig! Ich kenne den Unterschied. Wenn du ihn nicht kennst, dann musst du einen ausgesprochen schlauen Job haben.
>Verstehe ich das richtig, dass wir die Scheidungsfreudigkeit der Frauen auch noch mitfinanzieren...
Nein, das bedeutet, dass sie auf diese öffentlichen Transferzahlugen angwiesen sind, um zu überleben.
Warum gehen sie nicht arbeiten um zu überleben, und überlassen die Sorge um die Kleinen den Vätern ...
>Das bestätigt eine sehr beständige Beobachtung: Ungeachtet der großen öffentlichen Propaganda für die berufstätige Frau akzeptiert, ja wünscht die private Frau überwiegend klassische Rollenverteilung.
Unbewiesene Behauptung. [/i]
Mitnichten: "Fast die Hälfte des weiblichen Geschlechts akzeptiert [...] althergebrachte Rollenmuster. Der Rhetorik der Gleichstellung steht eine verblüffende Unbeweglichkeit im tatsächlichen Handeln gegenüber. (Thomas Gesterkamp in MÄNNERFORUM 20/99) Das ist wohlgemerkt das Ergebnis einer Studie und nicht etwa eine Privatmeinung.
Es mag einerseits an der fehlenden Möglichkeit liegen, Kinder zu betreuen, als auch an der Notwendigkeit, daheim bei den Kindern sein zu wollen.
"An der Notwendigkeit, daheim bei den Kinder sein zu wollen..." Das kommentiert sich auch selbst.
darüber hinaus besteht ja der Wunsch auch bei Mann und Frau, klassiche Rollenverteilung zu haben. Beide müssen sich ändern.
Eine Änderung des Mannes ist seitens der Frauen durchaus nicht populär. Hausmännerehen werden doppelt so oft geschieden wie klassische - überwiegend auf Wunsch der Frauen. Und nach der Scheidung wird dem Manne oft genug sogar per Gerichtsbescheid verfügt, dass er sich "nicht ändern" soll, d.h. er wird verpflichtet weiter einen vollen Geldjob zu machen. Es wird ihm mitnichten zugestanden, sich nach der Scheidung in Haushaltsarbeit um seine Kinder zu kümmern.
Das genau ist der feministische Widerspruch: Öffentlich spucken sie große Töne von hälftiger Teilhabe am Erwerbsleben - vor allem an Vorteilspositionen. Privat sauen sie ziemlich rum, und dann sollen die Männer auf einmal wieder das Erwerbsleben für sich alleine haben.
Nee, Danke.
Eugen
patriachal ?
Als Antwort auf: Re: Das ist mal wieder ... von Jörg Rupp am 09. Dezember 2004 14:33:14:
Mensch Jörg,
dieses "patriarchaliche Weltbild", das mann immer vorgehalten bekommt, an das mann sich gefälligst
halten soll, weil mann sonst mit Strafen angefangen mit sozialer Ausgrenzung bis juristischem
Zwang rechnen muß, das Männer zu Machotrotteln macht, und für das zu allem Überfluß die
Frauen noch einen Ausgleich fordern, wiedert mich nur noch an. Mir wäre am liebsten, wenn es
sofort total verschwände, aber viele Frauen leben recht gut damit, und sorgen für den Erhalt.
Männern schadets nur.
Wie froh kann man mit eine Dienstleistung werden, bei der man weder ob man sie annimmt, noch
wer sie ausführt, noch wie sie ausgeführt wird, bestimmen darf, von deren Ergebnissen man nichts
sehen darf, für die man aber kräftig zahlen muß ?
Nenn Du es patriachal. Ich nenn das matriachal, weil ich auf die Macht in diesem System schau.
Gruß
Joseph