Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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CD: Kinder kommen, Väter geh'n

Odin, Saturday, 27.11.2004, 12:23 (vor 7740 Tagen)

„Kinder kommen, Väter geh’n“
Für den Gabentisch eine CD-Empfehlung

Auf der Berlin-Demo im Sommer des Jahres 2004 hat Michael Pfennig sein Lied erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Sein Lied über die Kinder und deren Väter wurde ein "Hit". Nun hat Michael das Lied für eine CD weiter bearbeitet und neu eingespielt. Zum Weihnachtsgeschäft legt er uns dieses Lied vor, vielleicht ein Geschenktipp für Freunde und Verwandte.

Michael Pfennig hat selbst Erfahrungen machen müssen. Seit nunmehr 6 Jahren hat er seine Tochter Melanie nicht mehr erleben dürfen. In Deutschland wachsen jährlich ca. 85.000 vaterlose Kinder auf.

Michael Pfennig hat eine besondere CD produziert und auch eine besondere Aktion. Er sagt selbst: "Mit dem Kauf dieser CD kauft ihr nicht nur eine CD, sondern ihr verbreitet eine wichtige Botschaft von beständigem Wert. Dieses Lied "Kinder kommen, Väter geh'n" ist daher ein zusätzlicher, vielleicht entscheidender Beitrag, der auf eine Wende hoffen lässt. Ein Teil der Einnahmen gehen als Spende an die Väterbewegung. Ich wünsche Euch Allen ein ruhiges und möglichst kinderreiches Weihnachtsfest."

Hörprobe http://www.michael-pfennig.de/reste/Vaeter.mp3

Kinder kommen, Väter geh'n

Wenn ich dich abhol’, läufst du gleich zu mir
Und streckst sofort deine Arme aus nach mir.
Es tut mir gut, dein Lachen zu sehn.
Es tut mir so weh, musst du wieder geh’n.

Du bist mein ganzer Stolz, ich denke so oft an dich.
Du bist zwar noch klein, doch das Größte für mich.
Doch bald wird es eisig in meinem Hause hier:
Deine Mutter will nicht mehr, dass du kommst zu mir.

So kann es nicht bleiben, Väter zu vertreiben:
Kinder kommen, Väter geh’n.
Heute oder morgen Väter zu entsorgen.
Sie müssen doch ihre Kinder seh’n!
Kinder leiden Qualen, Väter sollen zahlen.
Wie soll das nur weiter geh’n?
Jugendamt und Gericht,
handelt endlich, drückt euch nicht!
Dann könnt ihr wieder in den Spiegel seh’n.

Du musst mich hassen; deine Mutter tut es auch.
Doch das Gefühl kommt nicht aus deinem Bauch.
Mach’s gut, mein Kind, verlor’n ist unser Glück
und die Jahre ohne Vater kehren nie mehr zurück.

Refrain

Ich hoff’, du willst zu mir, wenn du älter bist
und erkennst, was damals geschehen ist.
Dann wird es wieder warm in dem Hause hier,
und du entscheidest selbst, wann du kommst zu mir.

Refrain


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