Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Rekruten in NRW offenbar von Ausbildern misshandelt

Norbert, Thursday, 25.11.2004, 10:47 (vor 7742 Tagen) @ ErikaH

Als Antwort auf: Re: Rekruten in NRW offenbar von Ausbildern misshandelt von ErikaH am 24. November 2004 17:27:43:

Bevor man also mit süffisantem Ton provokant in die Runde fragt...
...verweise ich darauf, was am Anfang des Ausgangspostings stand:
"Männer sind natürlich die Opfer und wurde kein einziges mal erwähnt!"
Beste Grüße, ErikaH ;-)

Tja, man konnte in den Artikeln schließlich nicht den sonst so üblichen Satz schreiben: 'Unter den Opfern waren unschuldige Frauen und Kinder'.

Außerdem soll es schließlich auch Frauen in der Ausbildung bei der Bundeswehr geben, sprich RekrutInnen.
Die eben hier nicht betroffen waren, also auch nicht erwähnt werden konnten.
Es waren diesmal eben 'nur' Männer die Opfer.
Nur erscheint dieses eben nicht erwähnenswert, sondern als normal.
Und dieses wurde, zu Recht, als zu mißbilligend moniert.

Ansonsten blieb man bei der üblichen Grammatik, bei der man sich unter TäterInnen implizit immer männliche TäterInnen vorstellt.

Um es nicht gewollt mißzuverstehen:
Jedes Opfer ist eines zu viel. Unabhängig vom Geschlecht.
Ich möchte weder eine Frau, noch einen Mann sich als Opfer derartiger Übergriffe ausgesetzt sehen.

Jede TäterIn ist eine(r) zu viel, unabhängig vom Geschlecht.

Gruß
Norbert


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