Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gelungene Antwort von Saturn

synergie, Tuesday, 23.11.2004, 22:24 (vor 7744 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Gelungene Antwort von Saturn von Sven75 am 23. November 2004 18:53:01:

Hallo!

Auch witzig, wenn die Ladenkette mehrheitlich von Ausländern besucht würde, könnte sich das lohnen, um neue Kunden anzuwerben.

Wird der Laden fast nur von Deutschen besucht, würde das aber kein Händler machen, weil es sich nicht rechnet. Dumme Händler wiederum sind auch witzig.

Der Unterschied ist nur, dass man mein Beispiel nicht umsetzen würde, weil es in der Bevölkerung nicht genug Akzeptanz fände bzw. sogar eindeutigen Widerspruch ob der deutschen Vergangenheit.[/i]

Dein Beispiel würde z.B. Saturn nicht umsetzen, weil es wirtschaftlicher Unfug wäre.
Aber warum soll ein türkisches Reiseunternehmen in Deutschland, das den Kreis seiner vorwiegend türkischen Kunden um Einheimische erweitern will, keine Lockangebote an Deutsche machen? Meinst du, die türkische Gemeinde würde das nicht akzeptieren?

Setzt man dort statt Männern aber Ausländer oder gar Juden ein, sieht das schon anders aus. Das ist verhasst und würde sicher zur Strafanzeige führen, weshalb das auch niemand macht. Indes ist unzweifelhaft, dass man dies machen würde, wenn es gesellschaftlich akzeptiert wäre. Mit Moral hat Werbung nämlich auch nix zu tun.

Wenn der Kundenanteil an Männern oder Ausländern bereits so groß ist, daß eine Steigerung durch diese Gruppen nicht mehr möglich erscheint, also neue Gruppen gewonnen werden müssen, lohnt sich ein Lockangebot an Frauen oder Deutsche.
Ich gehe auf "Juden" absichtlich nicht ein, weil ich dahinter eine Instrumentalisierung sehe. (off topic: Übrigens stört der Vergleich mit Juden auch im ansonsten durch die Fülle an Infos hervorragendem Buch Hoffmanns.)

Gruß, s


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