Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Die Gleichberechtigung hat die Fußgängerampel erreicht, meldet die Nachrichtenagentur AP: In Zwickau (Sachsen) regele jetzt die erste Ampelfrau den Verkehr.
Wie Stadtsprecherin Angelika Michaelis sagte, leuchtet an der Fußgängerampel eine Figur mit Rock und Zöpfen statt des bekannten Männchens mit Hut. Die Straßenverkehrsordnung fordere lediglich das Sinnbild eines Fußgängers, eine Geschlechtsbestimmung gebe es in dem Regelwerk nicht, erklärteMichaelis.
Nach ihren Angaben will die Stadt nun drei Monate lang testen, wie die Ampelfrau bei den Zwickauern ankommt. Danach werde man prüfen, ob eventuell weitere Ampeln umgerüstet werden.
Re: Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Nach ihren Angaben will die Stadt nun drei Monate lang testen, wie die Ampelfrau bei den Zwickauern ankommt. Danach werde man prüfen, ob eventuell weitere Ampeln umgerüstet werden.
Hallo!
Testet die Stadt auch, wie diese Verschwendung von Steuergeldern bei den Bürgern ankommt?
Gruß, s
Ampelmann? - Ampelfigur!
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Ein erstklassiges Beispiel dafür, dass "Benachteiligungen" nicht aufgespürt, sondern konstruiert werden.
Wieso sind die bisherigen Ampelfigurgen männlich? Die sind so sehr stilisiert, dass kein Geschlecht erkennbar ist. Die alten Modelle haben einen Hut auf, den heute mehr Frauen als Männer tragen. Die neuen Modelle sind noch mehr stilisiert, so dass nur noch ein dicker Strich für den Körper, dünnere Striche für die Gliedmaßen sowie ein Kreis für den Kopf herhalten. Geschlechtsneutraler geht's nicht.
Und was passiert? Man interpretiert das eindeutig zweideutige Individuum als Mann und setzt ihm Frauen in genügender Anzahl entgegen. Und wodurch wird die Frau als solche erkenntlich? Durch Körperformen oder durch Geschlechtsorgane? Nein, durch - Zöpfe und einen Rock! Wenn das bisher so gewesen wäre, würde genau das ebenfalls als "diskriminierend" gebrandmarkt werden!
Das erinnert mich daran, dass die Verkehrszeichen für Radwege ebenfalls mal als "frauenfeindlich" gebrandmarkt wurden, nämlich, weil die darauf stilisiert abgebildeten Fahrräder eine Stange haben, also Männerräder sind. Anstatt dass man die für Rockträgerinnen gemachten Räder ohne Stange als diskriminierend einstuft, weil heutzutage auch die meisten Frauen (im Sport sowieso) mit Stange fahren.
Die zuständige Frauenbeauftragte hat das in ihrer Not (sprich Langeweile) wahrscheinlich als letzten Rettungsanker gesehen!
Wenn dadurch mal kein Stein ins Rollen gebracht worden ist, man denke an die unzähligen Piktogramme an Bahnhöfen, Flughäfen, Einkaufszentren etc., wo überall ja nur "Männer" drauf sind...
Martin
Re: Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Hallo Erika!
Kann es sein, daß dieser Unsinn auf Initiative irgendeines großen Herstellers von Ampel-Anlagen initiiert worden ist?
Mir ist es völlig egal, ob auf einer Fußgängerampel ein Männchen oder ein Weibchen zu sehen ist. Wenn aber auch mit meinen Steuergeldern jetzt bestens funktionierende Ampeln sinnlos erneuert werden, dann ist mir das nicht egal. Ich denke, wir haben wichtigere Probleme. Die Gelder für diesen Unsinn wären beispielsweise für die Straßensanierung wesentlich besser angelegt.
Freundliche Grüße
von Garfield
Ja, so muß das sein!
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Denn zu einem anständigen deutschen Mädel gehören natürlich Rock und Zöpfe!
Wo ist das?
In Sachsen?
Ach so, alles klar! 
Robse
Eine Frage der Prioritäten
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Sachsen hat eine der höchsten geschlechtsspezifischen Differenzen in der Schulabbrecherquote und der Lesekompetenz zuungunsten der Jungen. Trotzdem bleiben Jungen von Bildungsmaßnahmen, wie dem Zukunftstag, ausgegrenzt.
Kein Geld für Jungen, aber Geld für Ampelfrauchen. So demonstriert man, wie Gender Mainstreaming nicht gehen sollte.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Die Gleichberechtigung hat die Fußgängerampel erreicht, meldet die Nachrichtenagentur AP: In Zwickau (Sachsen) regele jetzt die erste Ampelfrau den Verkehr.
Wie Stadtsprecherin Angelika Michaelis sagte, leuchtet an der Fußgängerampel eine Figur mit Rock und Zöpfen statt des bekannten Männchens mit Hut. Die Straßenverkehrsordnung fordere lediglich das Sinnbild eines Fußgängers, eine Geschlechtsbestimmung gebe es in dem Regelwerk nicht, erklärteMichaelis.
Nach ihren Angaben will die Stadt nun drei Monate lang testen, wie die Ampelfrau bei den Zwickauern ankommt. Danach werde man prüfen, ob eventuell weitere Ampeln umgerüstet werden.
Wahrscheinlich ist das nur der erste Schritt. Später kommt dann sicherlich, daß die männliche Figur bei ROT zu sehen ist und die weibliche Figur bei GRÜN.
Bei den Straßennamen in Berlin sind sie ja auch schon am rumlaborieren mit Frauennamen. Ideal wäre dann eine Frauennamens-Straße mit passender Ampel...
Re: Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Sinnlos werden Steuergelder verplempert für so einen Schwachsinn. Vor der SPD/Grüne Regierung 1998 hatten wir eine Staatsverschuldung von 1300 DM pro Sekunde, heute 6 Jahre danach sind wir schon bei 2660 Euro (5300 DM) gelandet! Die Steuergelder erwirtschaften die Arbeitnehmer und nicht die Politiker die unser Geld zum Fernster herausschmeissen und wenn keines mehr da ist so plündern wir noch mehr die Arbeitnehmer indem man die Steuern erhöht und Kredite auf dem Rücken von Arbeitnehmern aufnimmt!
meint,
Christian
Re: Ampelfrau - geht das nicht zu weit?
Als Antwort auf: Ampelfrau - geht das nicht zu weit? von ErikaH am 23. November 2004 18:26:20:
Hallo!
Laut Spiegel soll die Sache kostenneutral sein. Dann ist es mir egal.
Zitat:
Welches Geschlecht die erleuchteten Ampel-Menschen haben sollen, können die Kommunen alleine entscheiden. Hier greift die Straßenverkehrsordnung nicht ein. Zwickau will nach Angaben der Stadtverwaltung für die Stadt kostenneutrale Anlage etwa ein Vierteljahr lang testen. Eine Auswechslung von bisherigen "Hutmännern" komme nur bei notwendigen Neuinstallationen in Frage.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,329328,00.html
Gruß, s