Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: OffTopic: Die geistigen Grundlagen Europas

Eugen Prinz, Wednesday, 17.11.2004, 01:46 (vor 7751 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: OffTopic: Die geistigen Grundlagen Europas von Nick am 16. November 2004 22:48:31:

Die monogame Ehe ist als grundlegende Ordnungsgestalt des Verhältnisses von Mann und Frau und zugleich als Zelle staatlicher Gemeinschaftsbildung vom biblischen Glauben her geformt worden.

Stimmt denn das? Der biblische Glaube stammt meines Wissens aus einer Weltregion, in der die Polygamie durchaus praktiziert wurde. Die Monogamie ist jedenfalls eine recht späte, christlich-abendländische Erfindung.

die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist und die Ehrfurcht vor dem Heiligen überhaupt, vor Gott, die sehr wohl auch demjenigen zumutbar ist, der selbst nicht an Gott zu glauben bereit ist.

Schön und gut. Aber auch dem, der an Gott glaubt, ist zuzumuten, dass er demjenigen wenigstens Respekt oder Toleranz, wenn schon nicht "Ehrfurcht" entgegenbringt, der nicht an Gott glaubt.

Wo diese Ehrfurcht zerbrochen wird, geht in einer Gesellschaft Wesentliches zugrunde.

So ist es. Aber bitte schön eine wechselseitige! Die Kirche Ratzingers ist so wenig der Hort der Toleranz wie irgendeine andere. Kirchen wurden nie gegründet um Toleranz zu üben.

Ratzinger stellt es so hin, als garantiere alleine der Glaube an Gott bessere Verhältnisse. Die Menschheit sei "gottlos" geworden. War sie früher "gottgefälliger"? Waren die Verhältnisse demnach früher besser?

Fragen über Fragen.

Eugen


gesamter Thread:

 

powered by my little forum