Sehr wahr!
Als Antwort auf: Feministin rechnet mit Frauenbewegung ab von Odin am 11. November 2004 10:25:25:
Feministin rechnet mit Frauenbewegung ab
Und sie ist nicht die erste, wenn wir uns z. B. an Doris Lessing, Julia Kristeva etc. erinnern. Höchste Zeit! Das sind Frauen, denen es offenbar weniger darum geht, für ihr eigenes Geschlecht alle möglichen Vorteile zu raffen, sondern die ein echtes Gespür für Gerechtigkeit antreibt. Deshalb waren sie vor Jahrzehnten auf der Seite der Frauen und sind jetzt auf der Seite der Männer, ähnlich wie meine eigene Entwicklung verlaufen ist (nur dass Doris Lessung und Co. ein paar Jährchen älter sind als ich). Wobei "auf der Seite der Männer sein" natürlich keine neue Front bedeuten soll, sondern ein Versuch einen Ausgleich zu schaffen, letztlich hin zu einem Win-win-Szenario. Das sollten wir aus den Fehlern des Feminismus gelernt haben.
Eine Generation von Zicken, die unzufrieden, egoistisch und ewig gekränkt ist und "maulen, wenn die Welt nicht so ist, wie sie es wollen".
Das passt zumindest auf die eine oder andere Feministin, mit der ich auch hier im Internet zu tun hatte. 
Die Frauenbewegung der 70er Jahre habe das Ziel verfehlt, behauptet Astrid von Friesen, ehemalige Verfechterin der Emanzipation. Die Therapeutin schreibt in dem katholischen Monatsmagazin "Mut" von verschüchterten Männern und zickigen Frauen, die die Frauenbewegung gebracht habe.
Ist "Mut" auch die Quelle für diese Meldung, oder geht sie derzeit durch die Presse?
Die Abrechnung sei vonnöten, weil die Gesellschaft heute "superfeministisch" sei, besonders Sozialarbeiter und Familienrichter. Sie unterstützen heute noch immer vorrangig Frauen in Scheidungsverfahren. Das Menschenrecht von Kindern auf den Kontakt mit ihrem Vater spiele meistens, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle - mit fatalen Folgen für die folgenden Kindergenerationen.
Das dürfte wohl jedem und jeder bekannt sein, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat.
Die "Befreiung unterdrückter Frauen" habe zuhauf verschüchterte Männer und zickige Frauen hervorgebracht, so Astrid von Friesen. Der damals notwendige Kampf für Frauenrechte habe sich gegen ein Zerrbild von der Männermacht gewandt. Zu Recht, so die Autorin, habe die Frauenbewegung erkannt, dass Männer das Weltgeschehen bestimmten. Doch dass das nur auf ein Prozent der Männer beschränke, habe man im blinden Eifer übersehen.
ACK.
Die anderen 99 Prozent der Männer sind ebenso Opfer, wie die Frauen, für die man gekämpft habe. Doch die Denkweise habe sich übertragen und sie wurde beibehalten. Und das sei falsch. Viele Männer nähmen heute zu Unrecht alle Marotten der Frauen hin, die als Mädchen keine Grenzen gesetzt bekamen.
Erst recht ACK. 
Astrid von Friesen fordert deswegen eine neue Emanzipationsbewegung - und zwar der Männer. Die seien jetzt dran, sich zu befreien, um zu einem neuen Selbstverständnis zwischen Angeber-Typ und großen Dulder zu finden.
So zwischen Mischa und Hannibal?
Da wird sich bestimmt eine Nische finden. Übrigens auch nicht die erste Frau, die uns nachdrücklich dazu auffordert. Einige muss man halt zum Jagen tragen ...
Gut gelaunte Grüße
Arne
gesamter Thread:
- Feministin rechnet mit Frauenbewegung ab -
Odin,
11.11.2004, 12:25
- Re: Feministin rechnet mit Frauenbewegung ab - Jolanda, 11.11.2004, 12:41
- Sehr wahr! -
Arne Hoffmann,
11.11.2004, 13:40
- Wofür steht eigentlich die Abkürzung "ACK"? (n/t) -
Andreas (der andere),
11.11.2004, 13:54
- "Acknowledged" oder "Acknowledgement": Zustimmung (n/t) - Arne Hoffmann, 11.11.2004, 15:41
- Wofür steht eigentlich die Abkürzung "ACK"? (n/t) -
Andreas (der andere),
11.11.2004, 13:54
- zu spät - Leser, 11.11.2004, 17:53
- hier der Link: - Frank, 11.11.2004, 22:35