Gestern in "37 Grad"
Hallo allerseits!
Gestern wurde in "37 Grad" im ZDF die Welt der Groschenromane und ihrer Autoren[/i][/u] besprochen.
Qunintessenz:
1) Sowohl Autoren als auch Leser wissen ganz genau[/i][/u], daß diese Romane nicht das reale Leben abbilden.
2) Unter den Interviewten waren sowohl bei den Autoren als auch bei den Lesern ausschließlich Frauen[/u]. (Einschränkung: Ich habe die Sendung nicht von Anfang an gesehen. Vielleicht ist mir ja ein Mann durch die Lappen gegangen).
3) Die Leserinnen - und teilweise auch die Autorinnen! - bekannten sich dazu, daß sie durch die Lektüre dieser Gehirn-Ejakulate eigene Schicksalsschläge verarbeiteten und sich in eine heile Welt flüchteten.[/i][/u] Eine ging sogar so weit, zu bekennen, daß sie zwischen der Welt der Kitschromane und der realen Welt keinen Unterschied mehr wahrnehmen könne und wolle[/i] (zu Gunsten der Kitschwelt, versteht sich!).
Mein Kommentar:
Zu gerne hätte ich die Interviewten gefragt, wie sie denn mit ihren realen Problemen fertigwerden, vor denen sie in ihre Traumwelt flüchten.[/i][/u] (Böser Verdacht: Stand da vielleicht der ein oder andere unerwähnte Mann im Hintergrund, der sich um die Realität kümmerte? Zumindest eine der Frauen war "standesgemäß" verwitwet ...)
Ich halte es für symptomatisch,[/i][/u] daß viele Menschen sich lieber in eine Traumwelt flüchten, als sich der realen Welt zu stellen.
Zwar waren die InterviewtInnen sämtlich ersichtlich schlichten Gemüts und ebensolchen Bildungsgrades, aber man wird den Eindruck nicht los, daß die feige Realitätsflucht längst auch in der politischen und sonstigen "Elite" grassiert.[/i][/u]
Sich die (verbliebenen) Haare raufend
Ekki
Irgendwie haben die Geschlechter doch unterschiedliche Geschmäcker.