Lesung "Gute Mama, böser Papa"
Hallo miteinander,
vor einigen Wochen hatte ich ausführlich über eine Veranstaltung am Weltkindertag in meiner nächsten Kreisstadt Bad Schwalbach berichtet, die gemeinsam von dem Büro für Gleichstellungsfragen des Rheingau-Taunus-Kreises, dem Kinderschutzbund und dem Väteraufbruch für Kinder "im Rahmen des Gender Mainstreamings" ausgerichtet worden war. Beide größeren Zeitungen unseres Kreises hatten ausführlich davon berichtet. Wegen des großen Erfolges (nur die Mitarbeiter des Schwalbacher Jugendamtes hatten sich der Teilnahme leider verschlossen) gibt es jetzt eine neue Co-Produktion dieser Art, diesmal in Schlangenbad (in der Nähe von Wiesbaden). Damit wieder so viele Besucher kommen, bin ich mit Nachdruck gebeten worden, möglichst überall auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen. 
Diesmal geht es, so heißt es in der Presseinformation, um eine "gesellschaftlich hochbrisante Autorenlesung" mit anschließender Diskussion. Die Autorin und Journalistin Gabriele ten Hövel liest am 27. November 2004 um 15 Uhr in der Historischen Caféhalle in Schlangenbad aus ihrem Buch "Gute Mama, böser Papa" und erläutert Ursachen und Folgen der Eltern-Kind-Entfremdung nach Trennung und Scheidung. Daran soll sich eine Diskussion mit dem Publikum anschließen. Danach findet ein ökonomischer "Gottesdienst für unsere verlorenen Kinder" statt, bei dem jeder eine Fürbitte für sein Kind vortragen und für 50 Cent eine Kerze anzünden kann. Auch wird man zum Thema passende Texte (etwa Psalm 71) vortragen. "Es gibt niemanden mehr an den wir uns wenden können, außer an Gott!" schreibt mir ein wenig melodramatisch mein Kontaktmann vom Väteraufbruch. (Näheres zu Lesung und Gottesdienst unter http://www.vafk-wiesbaden.de/termine.htm.) Wir hoffen erneut auf zahlreiche Besucher.
Und wenn ihr eh gerade auf dieser Website seit, dann schaut doch auch mal rein bei www.vafk-wiesbaden.de/aktuelles.htm. Neuste Themen: Die "aktuelle maßloße Förderung der Alleinerziehenden" (bezieht sich auf einen Artikel in der "Welt" vom 25.10.), inzwischen 20 Prozent registrierter häuslicher Gewalt von Frauen in Rheinland-Pfalz und: "zwölf Prozent der Väter wollen kein Unterhalt zahlen - bislang gingen Fachleute davon aus, daß rund ein Drittel der Zahlungspflichtigen nicht zahlen will". Viel Spaß beim Stöbern.
Beste Grüße
Arne