Statistik Austria
Als Antwort auf: Starke Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen von Freeman am 03. November 2004 12:22:37:
Nachfolgend (*) die Kopie einer Seite aus Quelle
Tatsächlich waren die mittleren Netto-Jahreseinkommen der Frauen um etwa 1/3 niedriger als jene der Männer. Da das ein Mittel über alle Berufe und Positionen ist, kann es wohl nicht sein, dass "Frauen für gleiche Arbeit 1/3 weniger bekommen", es sei denn sie wären tatsächlich in "gleichen Positionen" beschäftigt, was ja auch laut 'Frauenpolitik' keineswegs gegeben ist und entsprechend beklagt wird.
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Personeneinkommen
Die mittleren Brutto-Jahreseinkommen der unselbständig Erwerbstätigen (ohne Lehrlinge) lagen 2002 bei 21.424 (Frauen 15.620 , Männer 26.055 ). Die standardisierten Brutto-Jahreseinkommen machten im Mittel 22.878 (Frauen 17.098 , Männer 27.116 ) aus. Die mittleren Netto-Jahreseinkommen betrugen 15.709 (Frauen 12.163 , Männer 18.497 ).
Die mittleren Brutto-Jahreseinkommen sowie die standardisierten Brutto-Jahreseinkommen stiegen von 2001 auf 2002 um 1,4% (Frauen 2,1%, Männer 1,8%), und die mittleren Netto-Jahreseinkommen waren im Jahr 2002 um 1,1% (Frauen 1,7%, Männer 1,3%) höher als im Jahr 2001.
Gliedert man die standardisierten Brutto-Jahreseinkommen 2002 der unselbständig Erwerbstätigen (ohne Lehrlinge) nach dem Alter kann man mit zunehmendem Alter einen kontinuierlichen Anstieg feststellen; vereinfacht gesagt: je älter, desto bessere Einkommen. Allerdings ist nicht für alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Maße höheres Alter mit größeren Einkommenssteigerungen verbunden. Vielmehr gibt es große Unterschiede nach sozialer Stellung und Geschlecht.
Untersucht man die Einkommensunterschiede zwischen den 20- bis 29- und 50- bis 59-Jährigen auf Basis der standardisierten Brutto-Jahreseinkommen, so erzielen die 50- bis 59-Jährigen gemessen am Median um 41,4% höhere Einkommen als die 20- bis 29-Jährigen. Bildet man eine Rangreihung der höchsten Einkommenszuwächse zwischen den 20- bis 29-Jährigen und den 50- bis 59-Jährigen nach sozialer Stellung und Geschlecht, kommt man zu folgendem Ergebnis: Männliche Angestellte erzielen mit Abstand die höchsten Steigerungen (92,1%), dann folgen weibliche Beamte (75,7%), männliche Beamte (73,3%), weibliche Angestellte (30,1%), männliche Vertragsbedienstete (23,4%), männliche Arbeiter (18,8%), weibliche Vertragsbedienstete (5,6%) und zuletzt weibliche Arbeiter (2,1%).
Lehrlinge erhielten im Jahr 2002 ein mittleres Brutto-Jahreseinkommen von 6.225 (Frauen 5.479 , Männer 6.525 ). Ihre Netto-Jahreseinkommen lagen im Mittel bei 5.578 (Frauen 4.843 , Männer 5.826 ).
Das mittlere Brutto-Jahreseinkommen der Pensionisten (mit Wohnsitz in Österreich) lag 2002 bei 13.881 (Frauen: 10.468 , Männer: 19.027 ), das mittlere Netto-Jahreseinkommen betrug 2002 12.614 (Frauen: 10.069 , Männer: 16.103 ). Gegenüber 2001 betrug die Steigerung der mittleren Bruttoeinkommen 2,3% (Frauen: 2,4%, Männer: 2,0%), die mittleren Nettoeinkommen sind um 2,2% gestiegen (Frauen: 2,8%, Männer: 1,7%).
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- Starke Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen -
Freeman,
03.11.2004, 14:22
- Statistik Austria - Mic, 03.11.2004, 15:44
- Re: Starke Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen -
Eugen Prinz,
03.11.2004, 15:49
- Re: Gehaltsunterschiede ... Nachtrag -
Eugen Prinz,
03.11.2004, 18:00
- Re: Gehaltsunterschiede ... Nachtrag -
synergie,
03.11.2004, 19:12
- Re: Gehaltsunterschiede ... - Eugen Prinz, 03.11.2004, 19:49
- Re: Gehaltsunterschiede ... Nachtrag -
synergie,
03.11.2004, 19:12
- Re: Gehaltsunterschiede ... Nachtrag -
Eugen Prinz,
03.11.2004, 18:00