Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

noch eine Ergänzung :-)

Arne Hoffmann, Wednesday, 27.10.2004, 18:39 (vor 7771 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Ergänzung von Arne Hoffmann am 27. Oktober 2004 15:23:15:

Hab grade mal nach Hilke Gerber gegoogelt und unter anderem diesen Artikel gefunden:
http://www.zeitpunkt.ch/schwerpunkt_aktuell_03.htm

Zitate:
--- (…) Nicht zu vergessen sind die Diskriminierungen, denen Männer in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Einige Gesetze diskriminieren nicht verheiratete Männer beim Sorgerecht. Bei Scheidungen werden gemäss einer Nationalfond-Studie rund sechzig Prozent der Männer bezüglich des Sorgerechts benachteiligt. (…) «Die Erfahrung des Opfer-Werdens gehört zu jedem Männerleben», sagt Lenz. Doch wahrhaben will es niemand. Begriffe, wie Opfer, Benachteiligung, Diskriminierung, Ausbeutung, Misshandlung und sexueller Missbrauch passen nicht zum Bild, das wir von Männern und Jungen entwerfen. Wenn sie schon Opfer sind, dann am ehesten noch durch «normale Gewalt», wie Körperverletzung oder Raub. Soziologe Lenz: «Die gegenwärtige Situation ähnelt der von vergewaltigten und misshandelten Frauen vor dreissig Jahren: Verleugnung der Problematik und Ignoranz den Betroffenen gegenüber.» (…) Woher kommen die zum Teil enormen Widerstände, das Verleugnen und Herunterspielen der nackten Tatsachen, wenn es um das Thema «Mann als Opfer» geht? «Der Begriff des männlichen Opfers stellt ein kulturelles Paradoxon dar. Entweder ist jemand ein Opfer oder er ist ein Mann», sagt Lenz. (…) Die Frauenbewegung hat die Gewalt gegen Frauen zum Thema gemacht. Nun sind die Männer an der Reihe. Sie müssen die alltägliche Gewalt, die ihnen wiederfährt, zu einem Politikum machen. (…) ---

Ich finde den Artikel in Gänze lesenswert.

Arne


gesamter Thread:

 

powered by my little forum