Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich
CDU-Chefin Merkel sollte aus Sicht von Gesine Schwan ihren männlichen Führungsstil ablegen. Die Ex-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt sagte, Frauen seien «nicht erfolgreicher, wenn sie sich härter geben».
Die Direktorin der Europa-Universität Viadrina, Gesine Schwan, hat CDU-Chefin Angela Merkel kritisiert. Deren Führungsstil gefalle ihr nicht. Die ehemalige Kandidatin von Grünen und SPD bei der Bundespräsidenten-Wahl sagte der «Bild» vom Donnerstag: «Frau Merkel ist eine politische Führerin, die eine Art von Machtausübung realisiert, wie sie auch in der Männerwelt üblich ist.» Frauen seien «aber nicht erfolgreicher, wenn sie sich härter geben».
Schwan sagte, in der Politik funktioniere alles besser, «wenn man um sich herum Menschen hat, die einem vertrauen, weil man sich zuerst um Inhalte kümmert - und dann erst um deren Durchsetzung». Das aber müsse «von innen kommen». (nz)
Re: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich
Als Antwort auf: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich von Andreas am 21. Oktober 2004 11:20:26:
Mein lieber Schwan, wie Recht sie hat, die Gesine!
Man sollte noch hinzufügen:
Wer sich nach oben intrigiert, hat damit vielleicht kurz- und mittelfristig Erfolg, langfristig aber wartet auf ihn das Schicksal von Uwe Barschel.
Gruß
Ekki
Re: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich
Als Antwort auf: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich von Andreas am 21. Oktober 2004 11:20:26:
CDU-Chefin Merkel sollte aus Sicht von Gesine Schwan ihren männlichen Führungsstil ablegen.
Wahrscheinlich sollte sie dem Stoiber ab und zu mal sanft und mütterlich übers Haar streichen und sagen: "Aber Edmund, wat hattu denn, dattu immer so böse zu mir bist?"
Gruß, Rüdiger
Re: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich
Als Antwort auf: Re: Schwan findet Merkels Führungsstil zu männlich von Rüdiger am 21. Oktober 2004 15:42:32:
CDU-Chefin Merkel sollte aus Sicht von Gesine Schwan ihren männlichen Führungsstil ablegen.
Wahrscheinlich sollte sie dem Stoiber ab und zu mal sanft und mütterlich übers Haar streichen und sagen: "Aber Edmund, wat hattu denn, dattu immer so böse zu mir bist?"
Naja, wenn die "weibliche Art" darin besteht, daß sie - wie einmal zu Kohls Zeiten - weinend das Kabinett verläßt, weil sie sich nicht durchsetzen konnte, können wir getrost darauf verzichten.