Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt:
1. ALLE werden ausgesperrt. Der Werkschutz und die Polizei riegeln das Werksgelände ab. Jeder Versuch eines Eindringens wird als Hausfriedensbruch angeklagt.
2. Die Rädelsführer entlässt man fristlos.
3. Den Arbeitswilligen gibt man das Versprechen auf Arbeitsplatzsicherheit für die nächsten paar Jahre.
Der Streik ist auf diese Weise in 4 Wochen niedergeschlagen und es herrscht auf 10 Jahre Ruhe.
Rädelsführer gibt es nur wenige. Die feige Masse rennt den paar hinterher und blökt herum, ohne innerlich richtig bis in letzte Konsequenz hinter dem Streik zu stehen. In der Masse fühlen sie sich stark. Nimmt man sie sich jedoch einzeln vor, sind sie ganz klein und zittern wegen ihres bisschen Lohns, um die Raten für´s Häuschen und die Nachhilfe für die Kinder bezahlen zu können.
Arbeitswillige gibt es viele. Man gewinnt sie für sich, indem man ihnen eine Vorzugsbehandlung verspricht, wenn sie vernünftig werden.
Für die Arbeitswilligen öffnet man ein Tor mit Hilfe von Werkschutz und Polizei. Die anderen schreien dann zwar, wenn die Arbeitswilligen zur Arbeit gehen, aber spätestens dann, wenn einer nach den anderen von den Arbeitsunwilligen fristlos gekündigt werden, und gleichzeitig zu sehen ist, wie die Arbeitswilligen zur Arbeit gehen und ihren Lohn erhalten, ziehen immer mehr den Schwanz ein.
Ein paar Unverbesserliche bleiben natürlich übrig. Die werden dann Kommunisten oder Penner, was eigentlich kein großer Unterschied ist.
Und wenn das alles nicht klappt, weil die Verbohrtheit zu groß ist, dann schließt man eben das ganze Werk und verlagert die Produktion wo anders hin. Irgendwo auf der Welt finden sich schon Arbeitswillige. Und wenn selbst das nicht geht, was soll´s Dann zieht sich General Motors eben aus der Auslandsproduktion zurück Ist sowieso ein Draufzahlgeschäft. China ist viel interessanter als old europe.
So einfach geht das.
Die Arbeiter sind auf ihren Arbeitsplatz vor Ort angewiesen, jedoch General Motors ist nicht auf den Standort angewiesen. General Motors hat deshalb die Leute in der Hand, und kann im Konflikt-Fall viel weiter gehen als die Arbeiter.
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen. M. Thatcher hat es uns gezeigt, wie es geht. Aber auf Ruth wird ja nicht gehört. Darin besteht ja gerade das eigentliche Desaster Deutschlands Dass auf Ruth nicht gehört wird.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...
Ruth
(Kettenhündin des Kapitals)
Bist Du jetzt hier der neue Forenkasper, oder was? (n/t)
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
Wie Mann eine olle Tusse in den Orkus.......
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
He Ruth, alte Schachtel,
mal wieder die Weltprobleme lösen wollen und das alles ohne Ahnung, davon aber jede Menge?
1. ALLE werden ausgesperrt. Der Werkschutz und die Polizei riegeln das Werksgelände ab. Jeder Versuch eines Eindringens wird als Hausfriedensbruch angeklagt.
Aussperrung? Gute Idee, die wollen ja eh nicht arbeiten. Bochum steht still und damit auch die Werke, die auf die Teile von dort angewiesen sind. Kostet GM so um die 30 Millionen am Tag. Das haut in der Bilanz voll durch. Alleine die letzten Tage haben die Kapitaleigner ca. 1,8 Mrd. Euro gekostet, höhö, und das wird noch schlimmer.
2. Die Rädelsführer entlässt man fristlos.
Das will GM ja eh tun, die Leute haben nix zu verlieren. Ich finde es aber gut, daß dann auch mal die Aktionäre zur Kasse gebeten werden. Soll GM doch Pleite gehen, die sind eh zu groß und mächtig.
3. Den Arbeitswilligen gibt man das Versprechen auf Arbeitsplatzsicherheit für die nächsten paar Jahre.
Und dann fleigen sie auch, mit dem Unterscheid, daß sie dann pleite sind und die Aktionäre reich und fett. Neenee, die Bochumer machen es richtig, diesmal zahlt auch das Kapital die Zeche.
Der Streik ist auf diese Weise in 4 Wochen niedergeschlagen und es herrscht auf 10 Jahre Ruhe.
Wollen wir wetten? Ich setze einen Riesling Hochgewächs aus Gimmeldingen!
Arbeitswillige gibt es viele. Man gewinnt sie für sich, indem man ihnen eine Vorzugsbehandlung verspricht, wenn sie vernünftig werden.
Die dümmsten Schweine wählen.......
Und wenn das alles nicht klappt, weil die Verbohrtheit zu groß ist, dann schließt man eben das ganze Werk und verlagert die Produktion wo anders hin. Irgendwo auf der Welt finden sich schon Arbeitswillige. Und wenn selbst das nicht geht, was soll´s Dann zieht sich General Motors eben aus der Auslandsproduktion zurück Ist sowieso ein Draufzahlgeschäft. China ist viel interessanter als old europe.
Die Chinesen haben GM verdient und umgekehrt! In China wird ein Streik mit AK47 beendet und gut ist und wenn die Partei mal anderer Meinung ist, ENTEIGNUNG, Kapitalisten mögen das *g*
So einfach geht das.
Sagen die Chinesen auch
)))
Die Arbeiter sind auf ihren Arbeitsplatz vor Ort angewiesen, jedoch General Motors ist nicht auf den Standort angewiesen. General Motors hat deshalb die Leute in der Hand, und kann im Konflikt-Fall viel weiter gehen als die Arbeiter.
GM ist auf die Kunden angewiesen und das sollten sie auch mal merken. Und Autos baut man nicht so einfach, das muß man können. Schon mal ne Karre aus China gefahren? Woher kommt eigentlich die Innovation? Na?
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen.
Jo! Du würdest ja auch Männer überall rausdrängen und die Weibsen ran lassen - eigentlich keine üble Idee, dann such ich mir ne hochbezahlte Managerin, pfleg mich den ganzen lieben langen Tag und lach mir zwei junge Hausfreundinnen an, jo Ruth, mach mal.....
M. Thatcher hat es uns gezeigt, wie es geht. Aber auf Ruth wird ja nicht gehört. Darin besteht ja gerade das eigentliche Desaster Deutschlands Dass auf Ruth nicht gehört wird.
Arme Ruth, du tust mir ja soooooo leid.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...
Jetzt wissen wir's aber, danke Ruth!
Mischa, Kommunist
Vive la Revolution!
So läuft es wirklich ab...
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
...Tatort: ein Pflegeheim in Hamburg, nur Frauen angestellt, außer einen Pfleger und den Heimleiter.
Das Drama beginnt: schreckliche Arbeitsbedingungen, katastrophale (von einer Frau) verfasste Dienstpläne, Unzufriedenheit in der Belegschaft
Der einzige, der sich wehrt ist der Pfleger (also ein Mann). Die Frauen gehen lieber ihrer liebsten Beschäftigung, dem Mobbing und Intrigen spinnen (heutzutage als "soziale Intelligenz" verniedlicht) nach und richten es sich ansonsten bequem im Enddarm der Oberschwester ein.
Der Pfleger wird fleißig schikaniert, der Heimleiter der einzige, der den Ernst der Lage erkennt, ist aber aufgrund der weiblichen Seilschaften im Betrieb machtlos, seine Anweisungen werden einfach unterlaufen.
Besagter Pfleger schmeißt entnervt alles hin und geht.
Mit Frauen eine Revolution machen? Kannste vergessen! Hätten Frauen in diesem Betrieb nichts zu sagen, es würde sowohl der Belegschaft als auch den Patienten besser gehen!
Guildo
Es muss anständig durchgegriffen werden. Ganz einfach.
Als Antwort auf: Wie Mann eine olle Tusse in den Orkus....... von Mischa am 19. Oktober 2004 09:55:42:
He Mischa, Porschequäler!
mal wieder die Weltprobleme lösen wollen und das alles ohne Ahnung, davon aber jede Menge?
Das sagt der richtige.
1. ALLE werden ausgesperrt. Der Werkschutz und die Polizei riegeln das Werksgelände ab. Jeder Versuch eines Eindringens wird als Hausfriedensbruch angeklagt.
Aussperrung? Gute Idee, die wollen ja eh nicht arbeiten. Bochum steht still und damit auch die Werke, die auf die Teile von dort angewiesen sind. Kostet GM so um die 30 Millionen am Tag. Das haut in der Bilanz voll durch. Alleine die letzten Tage haben die Kapitaleigner ca. 1,8 Mrd. Euro gekostet, höhö, und das wird noch schlimmer.
Man muss sie aus taktischen Gründen aussperren. Hat damals schon Schleyer bei (damals) Daimler-Benz erfolgreich gemacht. Krupp auch.
Man muss sie zunächst aussperren, einfach deshalb, dass sie die Anlagen nicht besetzen können. Es darf keiner mehr drinnen sein.
Wenn keiner mehr drin ist, wortwörtlich verstanden, rein örtlich, dann kann man wieder welche rein LASSEN, aber nur die, die man habne will. Die werden dann darüber glücklich sein, dass sie wieder rein DÜRFEN, und werden in Zukunft sehr loyal sein, vor allem auch deshalb, weil sie es sich mit ihren Kollegen, die draußen bleiben müssen, auf ewig verschissen haben werden.
2. Die Rädelsführer entlässt man fristlos.
Das will GM ja eh tun, die Leute haben nix zu verlieren. Ich finde es aber gut, daß dann auch mal die Aktionäre zur Kasse gebeten werden. Soll GM doch Pleite gehen, die sind eh zu groß und mächtig.
So ein Streik hat was gutes: Man erkennt die Rädelsführer. Ohne Streik wären sie in der Masse versteckt.
GM geht nicht pleite. Wird höchstens von Ford oder Toyota übernommen. Na und?
Old europe bringt die Kosten nicht rein. Man muss es auf Vordermann bringen und wenn das nicht klappt, es eben abstoßen.
3. Den Arbeitswilligen gibt man das Versprechen auf Arbeitsplatzsicherheit für die nächsten paar Jahre.
Und dann fleigen sie auch, mit dem Unterscheid, daß sie dann pleite sind und die Aktionäre reich und fett. Neenee, die Bochumer machen es richtig, diesmal zahlt auch das Kapital die Zeche.
Also Mischa...
Das Kapital hat noch NIE in der Geschichte eine Zeche bezahlt. Und wird es auch NIE bezahlen. Die im Ruhrpott schneiden sich nur selbst ins Fleisch, wenn sie das Kapital vergraulen.
Der Streik ist auf diese Weise in 4 Wochen niedergeschlagen und es herrscht auf 10 Jahre Ruhe.
Wollen wir wetten? Ich setze einen Riesling Hochgewächs aus Gimmeldingen!
Ok, ich setze einen Badener Spät-Burgunder dagegen.
Arbeitswillige gibt es viele. Man gewinnt sie für sich, indem man ihnen eine Vorzugsbehandlung verspricht, wenn sie vernünftig werden.
Die dümmsten Schweine wählen.......
Richtig. Aber sie tun es. Weil sie blöd sind, klar. Aber so sind sie nun mal - blöd. Deshalb sind sie ja Proleten, die sich verkaufen müssen. Wären sie klüger, würden sie auf der anderen Seite sitzen. So ist das Leben.
Und wenn das alles nicht klappt, weil die Verbohrtheit zu groß ist, dann schließt man eben das ganze Werk und verlagert die Produktion wo anders hin. Irgendwo auf der Welt finden sich schon Arbeitswillige. Und wenn selbst das nicht geht, was soll´s Dann zieht sich General Motors eben aus der Auslandsproduktion zurück Ist sowieso ein Draufzahlgeschäft. China ist viel interessanter als old europe.
Die Chinesen haben GM verdient und umgekehrt! In China wird ein Streik mit AK47 beendet und gut ist und wenn die Partei mal anderer Meinung ist, ENTEIGNUNG, Kapitalisten mögen das *g*
In China wird nicht mehr enteignet. Da herrscht Ordnung und die Wirtschaft wächst und wächst und wächst... Und genau das mögen die Kapitalisten, da hast Du recht: Ein ruhiges, prosperierendes Umfeld.
So einfach geht das.
Sagen die Chinesen auch
)))
Zu recht.
))
Die Arbeiter sind auf ihren Arbeitsplatz vor Ort angewiesen, jedoch General Motors ist nicht auf den Standort angewiesen. General Motors hat deshalb die Leute in der Hand, und kann im Konflikt-Fall viel weiter gehen als die Arbeiter.
GM ist auf die Kunden angewiesen und das sollten sie auch mal merken.
Die Deutschen stecken das bischen, was sie noch an Einkommen haben, in den Angst-Spar-Strumpf oder bringen es in den Socken in die Schweiz.
Und Autos baut man nicht so einfach, das muß man können. Schon mal ne Karre aus China gefahren?
Ne, aber ich war in China. Fahr da mal hin, das glaubst Du nicht.
Woher kommt eigentlich die Innovation? Na?
Sicher nicht aus den Bochumer Pisa-Schulen
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen.
Jo! Du würdest ja auch Männer überall rausdrängen und die Weibsen ran lassen - eigentlich keine üble Idee, dann such ich mir ne hochbezahlte Managerin, pfleg mich den ganzen lieben langen Tag und lach mir zwei junge Hausfreundinnen an, jo Ruth, mach mal.....
Quatsch. Der/die Bessere soll sich durchsetzen. So ist es in der Natur und so soll es auch in der Wirtschaft sein.
M. Thatcher hat es uns gezeigt, wie es geht. Aber auf Ruth wird ja nicht gehört. Darin besteht ja gerade das eigentliche Desaster Deutschlands Dass auf Ruth nicht gehört wird.
Arme Ruth, du tust mir ja soooooo leid.
Danke, wenigstens einer.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...
Jetzt wissen wir's aber, danke Ruth!
Nix für ungut.
Mischa, Kommunist
Vive la Revolution!
Das ist das Ende. Wenn Top-Manager Kommunisten werden. Das ist das Ende. Armes Deutschland.
Ruth
(Kettenhündin des Kapitals)
So läuft das im Kapitalismus. Um im globalisierten erst recht:
Als Antwort auf: So läuft es wirklich ab... von Guildo am 19. Oktober 2004 10:19:35:
Ok., das mag so passiert sein.
Aber was sagst Du zu folgenden Bildern, die schon fast Legion sind:
Eine Menschenmenge. Vor verschlossenen Toren. Durch die Menge fährt eine Kolonne: Mehrere Busse, geschützt von Polizei. Die Polizei hält die Durchfahrgasse frei. Die Menge johlt und schreit, voller Zorn, schmeißt faule Tomaten gegen die Busfenster. Die Tore werden von Uniformierten geöffnet, die Busse fahren rein. In den Bussen sitzen "Arbeitswillige", die Menge draußen besteht aus "Streikenden", die die Arbeitswilligen als "Streikbrecher" beschimpft, die "unsolidarisch" wären.
So geht das Spiel über mehrere Wochen. Am Ende ist die Menge verschwunden und die Busse bringen die Arbeiter ohne Gejohle an die Bänder. Die Menge hat sich aufgelöst - Ein Teil wurde ebenfalls zu "Streikbrechern", der Rest trifft sich auf dem Arbeits- und Sozialamt wieder, ist "verbittert" und hat eine lebenslängliche Lehre gezogen, die da heißt: "Solidarität gibt es nicht."
Und jetzt darfst Du dreimal raten, welchen Geschlechts die "Streikbrecher" sind.
Von wegen, Frauen wären unsolidarisch und Männer wären solidarisch.
So läuft das im Kapitalismus. Um im globalisierten erst recht.
Gruß
Ruth
Re: Ganz einfach.
Als Antwort auf: Es muss anständig durchgegriffen werden. Ganz einfach. von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 10:40:46:
In China wird nicht mehr enteignet.
Und auch nicht gestreikt.
Da herrscht Ordnung und die Wirtschaft wächst und wächst und wächst...
Muss sogar derzeit gebremst werden, sonst waere das Barrel Oel auch schon bei 70Dollar.
Schon mal ne Karre aus China gefahren?
Ja, den dortigen VW, faehrt genauso wie ein Wolfsburger VW,
ist nur um die Haelfte billiger.
Ne, aber ich war in China. Fahr da mal hin, das glaubst Du nicht.
Das stimmt aber wirklich, die sind eh in 10 Jahren Welt-Wirtschaftsmacht No. 1
Cheers!
Expat
(Kettenhund des Kapitals)
Warum wohl?
Als Antwort auf: So läuft das im Kapitalismus. Um im globalisierten erst recht: von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 11:01:48:
Und jetzt darfst Du dreimal raten, welchen Geschlechts die "Streikbrecher" sind.
Männer natürlich, denn die müssen für Frau und Kind das Geld herbeischaffen!
Frau unterdessen ist dann halt arbeitslos, es findet sich schon ein Mann, der sie durchfüttert. Oder frau ist geschieden und kassiert Unterhalt. Da kann frau sich das leisten.
Guildo
Schanghai und Bochum.
Als Antwort auf: Re: Ganz einfach. von Expatriate am 19. Oktober 2004 11:05:10:
In China wird nicht mehr enteignet.
Und auch nicht gestreikt.
Warum sollten sie auch streiken? Warum hätten die Deutschen in den 50er Jahren streiken sollen, als alles rasant bergauf ging?
Da herrscht Ordnung und die Wirtschaft wächst und wächst und wächst...
Muss sogar derzeit gebremst werden, sonst waere das Barrel Oel auch schon bei 70Dollar.
Die explodieren vor Dynamik. Ich bekam fast Schwindelanfälle, als ich die in ihrer Vitalität erlebte, deren Schnelligkeit, Kraft, Wendigkeit, Gerissenheit. Gegen die haben wir Lappeduddel keine Chance. Wir sind Tranfunzel gegen die.
Schon mal ne Karre aus China gefahren?
Ja, den dortigen VW, faehrt genauso wie ein Wolfsburger VW,
ist nur um die Haelfte billiger.
Stimmt, ich bin auch mit so einem dort gefertigten VW, "Santana" hieß er glaub ich, gefahren, war ein Taxi. Lief genauso wie ein VW in Deutschland.
Ne, aber ich war in China. Fahr da mal hin, das glaubst Du nicht.
Das stimmt aber wirklich, die sind eh in 10 Jahren Welt-Wirtschaftsmacht No. 1
Es war einer der größten Schocks meines Lebens, als ich in Schanghai war. Ich hatte es schon vorher gehört, aber das muss man gesehen haben. Wenn man das gesehen hat, gibt man auf old europe keinen Pfifferling mehr. Da versteht man plötzlich, was in Bochum abgeht: Der reine Niedergang, nix anderes.
Cheers!
Bei uns ist jetzt Kaffezeit!
Ruth
(Kettenhündin des Kapitals)
Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Warum wohl? von Guildo am 19. Oktober 2004 11:11:15:
Unter den männlichen Streikbrechern sind auch Singles. Was wir bemerken, ist folgendes:
Wir bemerken, dass eine Masse in x Teil-Gruppen zerfällt:
Männer - Frauen;
Verheiratete - Singles;
Eltern - Kinderlose;
Inländer - Ausländer;
Weiße - Dunkelhäutige;
Alte - Junge;
Arbeiter - Angestellte;
Externe - Interne;
Tarifgebundene - Außertarifliche;
Welche, die frisch gebaut haben - Solche die nicht frisch gebaut haben;
usw.
Man kann die Antagonismen der Teil-Gruppen, aus denen eine Masse besteht, immer mehr verfeinern. Sie überschneiden sich teilweise auch.
Und deshalb, weil eine Masse von Arbeitnehmern immer in Teilgruppen bis hinunter zu Individuen, ZERFÄLLT (!), hat eine Masse von Arbeitnehmern gegen ein entschlossenes Kapital NIEMALS (!) eine Chance:
Die Arbeitnehmersolidarität ist schneller aufgespalten, als man gucken kann. Da hilft auch kein symbolisches Solidaritäts-Geschrei, kein Herumtragen von Fahnen, kein Singen und auch keine malerischen Streikposten an Feuerchen vor dem Werkstor.
Denn letzten Endes sitzt jedem das Hemd näher als der Rock. Und daran zerbricht der Streik.
Guck Dir die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher, an. Die halten so lange durch, wie das Geld reicht. Und dann ist einfach Schluß und die große Arschkriecherei beim Kapital beginnt aufs Neue.
Die Arbeiterbewegung hat angesichts der Globalisierung der Märkte keine einzige Chance, irgendetwas zu erreichen. Die Arbeiterbewegung geht im gleichen Maß darnieder, wie sich das Kapital globalisiert.
So ist es einfach, ob man es gut findet oder nicht.
Ruth
Re: Schanghai und Bochum.
Als Antwort auf: Schanghai und Bochum. von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 11:16:17:
Es war einer der größten Schocks meines Lebens, als ich in Schanghai war. Ich hatte es schon vorher gehört, aber das muss man gesehen haben.
Das stimmt, da war ich auch. Ist echt beeindruckend.
Warste auch im Paulaner, zwischen 300 besoffenen Chinesen Schweinshaxe mit Sauerkraut essen?

Die Chinesen halten aber ganz Asien am laufen mit ihrer geldgeilen Art, von Japan mal abgesehen. In Indonesien sind 4% Chinesen, haben 50% des Kapitals. Philippinen aehnlich und Malaysias Wirtschaft wuerde ohne Chinesen zusammenklappen wie ein Kartenhaus. Und Singapur besteht nur aus Chinesen. Und die Vietnamesen kommen von der Art her stark nach den Chinesen, geschaeftstuechtig ohne Ende, rund um Saigon gehts aehnlich ab wie in Shanghai. Ist auch ein interessantes Pflaster fuer Investoren.
Mit den Chinesen flutscht das, angenehmes Arbeiten mit denen.
Bei uns ist jetzt Kaffezeit!
Feierabend!
Prost!
Schanghai schlägt Bochum.
Als Antwort auf: Re: Schanghai und Bochum. von Expatriate am 19. Oktober 2004 11:35:28:
Es war einer der größten Schocks meines Lebens, als ich in Schanghai war. Ich hatte es schon vorher gehört, aber das muss man gesehen haben.
Das stimmt, da war ich auch. Ist echt beeindruckend.
Warste auch im Paulaner, zwischen 300 besoffenen Chinesen Schweinshaxe mit Sauerkraut essen?
Kenne ich nicht. Wir mußten Chinesisch essen, bis wir fast platzten. Nur deutsches Bier gab´s, dessen Namen ich vergessen habe. Ich bin seitdem nie mehr chinesisch essen gegangen.
Mir sind die Chinesen unheimlich. Die chinesischen Kommunisten sind entweder die totalen strategischen Genies, oder völlig bekloppt.
Wahrscheinlich haben sie sich richtig überlegt:
"Wir machen den kapitalistischen Westen dadurch kaputt, dass wir einfach nach seinen Spielregeln mitspielen, ihn kapitalistisch überholen und mit Waren dermaßen überschwemmen, dass sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht."
Kein kalter Krieg war für den Westen so gefährlich wie der chinesische Extrem-Kapitalismus, der absurderweise unter der Herrschaft kommunistischer Politiker durchgeführt wird.
Denn die chinesische Politik trifft den Westen da, wo es ihm wirklich weh tut: In der Wirtschaft. Die kapitalistische Konkurrenz der Chinesen ist für den Westen ruinös. Schanghai schlägt Bochum.
Im Grunde genommen müssten wir uns abschotten, aber das widerspräche unserer eigenen freien-Markt-Ideologie. Wir hocken in der Falle.
Gruß
Ruth
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 11:31:41:
Du hast, was den Streik betrifft durchaus Recht.
Nur hat dies nicht im geringsten irgendetwas mit dem Thema "Mann oder Frau" zu tun.
Wenn tatsächlich mehr männliche Streikbrecher da sind, dann vor allem, weil eben auch mehr Männer streiken. Zumeist wird in großen Industriebetrieben gestreikt, dort wo Männer die Schmutz- und Drecksarbeit machen, für die sich die Frauen zu fein sind. Die arbeiten lieber als Projektleiterin im klimatisierten Büro und mit wohlklingenden Titel vor dem Namen.
Übrigens fand 1992 in Deutschland ein Streik vom Pflegepersonal in den Krankenhäusern statt. Wer waren da wohl die Streikbrecher? Richtig, die Frauen! Und zwar zu 100%!
Guildo
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 11:31:41:
Unter den männlichen Streikbrechern sind auch Singles. Was wir bemerken, ist folgendes:
Wir bemerken, dass eine Masse in x Teil-Gruppen zerfällt:
Männer - Frauen;
Verheiratete - Singles;
Eltern - Kinderlose;
Inländer - Ausländer;
Weiße - Dunkelhäutige;
Alte - Junge;
Arbeiter - Angestellte;
Externe - Interne;
Tarifgebundene - Außertarifliche;
Welche, die frisch gebaut haben - Solche die nicht frisch gebaut haben;
usw.
Man kann die Antagonismen der Teil-Gruppen, aus denen eine Masse besteht, immer mehr verfeinern. Sie überschneiden sich teilweise auch.
Und deshalb, weil eine Masse von Arbeitnehmern immer in Teilgruppen bis hinunter zu Individuen, ZERFÄLLT (!), hat eine Masse von Arbeitnehmern gegen ein entschlossenes Kapital NIEMALS (!) eine Chance:
Die Arbeitnehmersolidarität ist schneller aufgespalten, als man gucken kann. Da hilft auch kein symbolisches Solidaritäts-Geschrei, kein Herumtragen von Fahnen, kein Singen und auch keine malerischen Streikposten an Feuerchen vor dem Werkstor.
Denn letzten Endes sitzt jedem das Hemd näher als der Rock. Und daran zerbricht der Streik.
Guck Dir die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher, an. Die halten so lange durch, wie das Geld reicht. Und dann ist einfach Schluß und die große Arschkriecherei beim Kapital beginnt aufs Neue.
Die Arbeiterbewegung hat angesichts der Globalisierung der Märkte keine einzige Chance, irgendetwas zu erreichen. Die Arbeiterbewegung geht im gleichen Maß darnieder, wie sich das Kapital globalisiert.
So ist es einfach, ob man es gut findet oder nicht.
Ruth
Das Kapital ist keine "geschlossene Einheit". Als nächstes fängst Du sicher noch mit Verschörungstheorien bezüglich des "globalisierten Kapitals" an. Alles Unfug. Zudem machst Du den Fehler, die Zukunft durch lineare Fortschreibung aktueller Trends voraussagen zu wollen; das klappt im allgemeinen, wie uns die Geschichte lehrt nicht. Meine Prognose ist eine ganz andere: Die Krisenherde der Zukunft werden nicht, wie viele erwarten, in Entwicklungs- oder Schwellenländern zu finden sein, auch der internationale Terrorismus wird zusehends an Bedeutung verlieren. Was wirklich droht, sind bürgerkriegsähnliche Zustände in den Industrienationen. Wenn viele Leute realisieren, daß sie nichts mehr zu verlieren haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Vorstandetagen gestürmt werden und einige Manager am nächsten Baum aufgeknüpft werden - was natürlich unsinnig ist, da die Manager zu grossen Teilen auch nur Opfer bestimmter systemimmanenter Probleme sind, die von den mit Unfehlbarkeitsanspruch antretenden Marktfundamentalisten (um den Begriff zu gebrauchen, den auch Soros verwendet) geleugnet werden. Die Ereignisse in L.A. nach dem Rodney King-Urteil haben uns jedenfalls gelehrt - auch wenn der Auslöser hier etwas ganz anderes war - daß sogar in einem scheinbar politisch stabilen Umfeld praktisch jeden Moment das Chaos ausbrechen kann, sofern es ein Ereignis gibt, das als Katalysator wirkt.
Gruss,
Paul
Revolten und Revolutionen
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Paul am 19. Oktober 2004 12:20:34:
Das Kapital ist keine "geschlossene Einheit". Als nächstes fängst Du sicher noch mit Verschörungstheorien bezüglich des "globalisierten Kapitals" an. Alles Unfug.
Völliger Unfug ist es nicht. Es ist zwar richtig, dass "das" Kapital natürlich auch innere Widersprüche besitzt, die ja gerade die traditionelle Gewerkschaftsbewegung möglich machten. Auch "das" Kapital hat immer noch seine Schwachstellen, z.B. gegenseitige Fertigungsabhängigkeiten von Standorten. Vielleicht werden diese Schwachstellen im Rahmen der Globalisierung sogar noch bedeutender.
Aber: Die Tendenz ist eindeutig, dass das Kapital "virtuell" und mobil ist wie noch nie. Und dadurch verliert es seine "Greifbarkeit", seine "An"greifbarkeit. Mit einem Mausklick sind 10 MRD. Dollar transferiert, ein Werk geschlossen und 10.000 Familien in ihrer ökonomischen Existenz betroffen.
Auf der Basis von IT-Technologie, Kommunikationstechnologie und gigantischen globalen Warentransportkapazitäten, wie es sie noch nie in der Geschichte gab, stehen die Standorte in extrem hartem globalem Wettbewerb, der sich immer weiter verschärft.
Zudem machst Du den Fehler, die Zukunft durch lineare Fortschreibung aktueller Trends voraussagen zu wollen; das klappt im allgemeinen, wie uns die Geschichte lehrt nicht. Meine Prognose ist eine ganz andere: Die Krisenherde der Zukunft werden nicht, wie viele erwarten, in Entwicklungs- oder Schwellenländern zu finden sein, auch der internationale Terrorismus wird zusehends an Bedeutung verlieren. Was wirklich droht, sind bürgerkriegsähnliche Zustände in den Industrienationen.
Das ist ja genau die lineare Fortschreibung, die Du eben noch abgelehnt hast.
Wenn viele Leute realisieren, daß sie nichts mehr zu verlieren haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Vorstandetagen gestürmt werden und einige Manager am nächsten Baum aufgeknüpft werden - was natürlich unsinnig ist, da die Manager zu grossen Teilen auch nur Opfer bestimmter systemimmanenter Probleme sind, die von den mit Unfehlbarkeitsanspruch antretenden Marktfundamentalisten (um den Begriff zu gebrauchen, den auch Soros verwendet) geleugnet werden. Die Ereignisse in L.A. nach dem Rodney King-Urteil haben uns jedenfalls gelehrt - auch wenn der Auslöser hier etwas ganz anderes war - daß sogar in einem scheinbar politisch stabilen Umfeld praktisch jeden Moment das Chaos ausbrechen kann, sofern es ein Ereignis gibt, das als Katalysator wirkt.
Das sind folgenlose Revolten, aber keine systemverändernden Revolutionen. Revolten werden durch "Ereignisse", wie Du richtig sagst, ausgelöst. Z.B. die 10.000 Entlassungen bei Opel sind so ein "Ereignis". Der wilde Streik ist eine "Revolte", die keinerlei Folgen haben wird.
Für das Auslösen einer tiefgreifenden "Revolution" dagegen ist viel mehr notwendig als nur ein "Ereignis". Für eine Revolution muß der BODEN in seiner ganzen Breite und Tiefe langfristig, auch ideologisch und organisatorisch, vorbereitet sein. So weit sind wir aber noch(!?) nicht.
Gruss
Ruth
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Guildo am 19. Oktober 2004 12:00:22:
Du hast, was den Streik betrifft durchaus Recht.
Nur hat dies nicht im geringsten irgendetwas mit dem Thema "Mann oder Frau" zu tun.
Stimmt. Es hat aber insofern damit doch zu tun, dass bei einem Streik der ZUSAMMENHALT jenseits aller Unterschiede essentiell ist. Verschiedene Gruppen dürfen sich nicht gegenseitig ausspielen lassen, damit ein Streik erfolgreich sein kann. Wenn Alte gegen Junge, Inländer gegen Ausländer, Schwarze gegen Weiße, und eben Männer gegen Frauen stehen, ist kein Streik möglich, da die Arbeitnehmerschaft in ihrer Zusammensetzung aus verschiedenen Gruppen, z.B. Männern UND Frauen, Inländern UND Ausländern usw., besteht.
Wenn tatsächlich mehr männliche Streikbrecher da sind, dann vor allem, weil eben auch mehr Männer streiken. Zumeist wird in großen Industriebetrieben gestreikt, dort wo Männer die Schmutz- und Drecksarbeit machen, für die sich die Frauen zu fein sind. Die arbeiten lieber als Projektleiterin im klimatisierten Büro und mit wohlklingenden Titel vor dem Namen.
Millionen von Frauen machen Drecksarbeiten in Betrieben. Vor allem an den Bändern, die es noch gibt, sitzen in vielen Betrieben sogar mehrheitlich Frauen.
Übrigens fand 1992 in Deutschland ein Streik vom Pflegepersonal in den Krankenhäusern statt. Wer waren da wohl die Streikbrecher? Richtig, die Frauen! Und zwar zu 100%!
Du wirst wohl nicht erzählen wollen, dass die Front gewesen wäre:
hier Frauen als Streikbrecher, da Männer als Streikende.
Ruth
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 13:31:38:
Millionen von Frauen machen Drecksarbeiten in Betrieben. Vor allem an den Bändern, die es noch gibt, sitzen in vielen Betrieben sogar mehrheitlich Frauen.
Dafür solltest Du mal lieber einen Beweis anbringen.
Ich arbeite seit vielen Jahr bei VW in der Produktion, war in sehr vielen Hallen, an sehr vielen Arbeitsplätzen, und wenn ich eines weiss, dass der Frauenanteil dort nahezu null ist.
Oh ja, es gibt Bänder, wo fast ausschließlich Frauen sind - die "Frauenjobs". Dort gibts die saubersten und gesündesten Arbeiten zu den geringsten Löhnen. Und die Frauen wollen dort auch nicht weg - verständlicherweise. Viele Männer wollen dort hingegen hin - was aber niemanden interessiert, die sollen sich ihre Gesundheit gefälligst an den schweren Jobs verscherzen. Ich kam etwa ein Jahr in den Genuß, eine solche Arbeit ausführen zu dürfen, das aber auch nur, weil meine Hände und Knie aufgrund von Operationen absolut nicht mehr belastbar waren und ausser dieser keine andere Arbeit mehr möglich war. Da fühlt man sich aber auch nur "leicht" veräppelt, zu sehen, dass sämtliche Frauen dort topgesund waren.
Und wenn denn doch mal eine Frau einen schweren Job ausüben will, weil sie das Geld verdienen möchte, kommt sofort eine "Frauenvertreterin", um sie mit tatkräftiger weiblicher Unterstützung dann davon zu überzeugen, dass einer der obigen "gesunden Jobs" doch besser für sie wären. Was ich selber mitbekommen habe und im konkreten Fall dazu führte, dass besagte Frau gegen besagte Frauenvertreterin wegen Mobbing vorging, als was sie diese "Überredungen" nämlich empfand.
Millionen von Frauen an Bändern mit schweren Jobs? Wohl eher einer der zahllosen feministischen Mythen, die sich jedoch allesamt enttarnen, sobald man Gelegenheit hat, sie in der Realität zu überprüfen.
Funktionäre und Basis
Als Antwort auf: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 11:31:41:
Ich habe noch zwei ganz wichtige Gruppen innerhalb der Arbeiterschaft vergessen, die oft von großer Bedeutung sind, vor allem in Deutschland:
Funktionäre und Basis.
In Deutschland ist diese Unterscheidung ganz besonders wichtig, da es in Deutschland eine weltweit sehr seltene Spezialität gibt, die übrigens noch aus dem 3. Reich stammt. Da hießen die Funktionäre "Ombudsmänner". Es gibt in Deutschland in Großbetrieben "vollamtliche" Funktionäre, die sogar per Gesetz das beamtenmäßig Privileg haben, UNKÜNDBAR zu sein!
Dies SCHIEN immer ein "Vorteil" für die Arbeitnehmerseite zu sein. Aber es ist nur ein scheinbarer Vorteil, und zwar nur in ruhigen Zeiten.
Bei einem "WILDEN" Streik erweist es sich als sehr günstig für das Kapital, dass es diese Hauptamtlichen gibt. Denn sie haben eine pazifizierende Wirkung innerhalb der Belegschaft. Sie sind sozusagen unkündbare, hauptamtliche Streikbrecher.
Schaut nach Bochum, da seht Ihr, wie der GM-Vorstand jetzt genau diesen Hebel einsetzt.
War schon immer so. Wird immer so sein. Wenn dieser Hebel nicht greift, werden sie einen anderen finden, etwa "Interne" und "Externe", "Frauen und Männer" oder "Inländer und Ausländer". Bis sie den Punkt gefunden haben, mit dem sie die Spaltung herbei führen können. Meistens verwenden sie seit Jahren "Alte" und "Junge", das ist seit einiger Zeit ihr Lieblingshebel.
Gruß
Ruth
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Sven75 am 19. Oktober 2004 13:42:06:
Millionen von Frauen machen Drecksarbeiten in Betrieben. Vor allem an den Bändern, die es noch gibt, sitzen in vielen Betrieben sogar mehrheitlich Frauen.
Dafür solltest Du mal lieber einen Beweis anbringen.
Habe bei Suchard in der Produktion (ja, die Schokolade...) gejobbt: 95 % Frauen an den Bändern. Bei Schöpflin, als es das noch gab, war es genauso. Da habe ich auch gejobbt, und da gab es ultra-brutale Band-Arbeitsplätze, die NUR durch Frauen, übrigens viele Ausländerinnen, besetzt waren.
Ich arbeite seit vielen Jahr bei VW in der Produktion, war in sehr vielen Hallen, an sehr vielen Arbeitsplätzen, und wenn ich eines weiss, dass der Frauenanteil dort nahezu null ist.
Oh ja, es gibt Bänder, wo fast ausschließlich Frauen sind - die "Frauenjobs". Dort gibts die saubersten und gesündesten Arbeiten zu den geringsten Löhnen. Und die Frauen wollen dort auch nicht weg - verständlicherweise. Viele Männer wollen dort hingegen hin - was aber niemanden interessiert, die sollen sich ihre Gesundheit gefälligst an den schweren Jobs verscherzen. Ich kam etwa ein Jahr in den Genuß, eine solche Arbeit ausführen zu dürfen, das aber auch nur, weil meine Hände und Knie aufgrund von Operationen absolut nicht mehr belastbar waren und ausser dieser keine andere Arbeit mehr möglich war. Da fühlt man sich aber auch nur "leicht" veräppelt, zu sehen, dass sämtliche Frauen dort topgesund waren.
Und wenn denn doch mal eine Frau einen schweren Job ausüben will, weil sie das Geld verdienen möchte, kommt sofort eine "Frauenvertreterin", um sie mit tatkräftiger weiblicher Unterstützung dann davon zu überzeugen, dass einer der obigen "gesunden Jobs" doch besser für sie wären. Was ich selber mitbekommen habe und im konkreten Fall dazu führte, dass besagte Frau gegen besagte Frauenvertreterin wegen Mobbing vorging, als was sie diese "Überredungen" nämlich empfand.
Millionen von Frauen an Bändern mit schweren Jobs? Wohl eher einer der zahllosen feministischen Mythen, die sich jedoch allesamt enttarnen, sobald man Gelegenheit hat, sie in der Realität zu überprüfen.
Ich habe bei Schöpflin Frauen am Band Akkord malochen sehen, das war so ultra-brutal, da war ein Mann.
In einer Feuerwerksfabrik, übrigens in Bochum, arbeiten am Band fast nur Frauen. Ich kenne eine, die da arbeitet.
In der Automobil-Industrie stehen mehr Männer am Band, das stimmt. Aber es gibt auch da Frauen. Kenne den Anteil nicht.
Schau mal auf die Felder, wer auf den Ernte-Bandmaschinen LIEGT(!): 90 % Frauen, vor allem Polinnen.
Gruß
Ruth
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
Hi Ruth.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...<
Wo, bitte, hast du uns gesagt wie es geht? Du hast nur beschrieben, wie es eben _nicht_ geht, eben daß Firmen mächtiger als Arbeiter sind. Das ist nicht nur ganz alter Hut, das stand sogar bereits in der Zeitung. Bitte "frische Bröttchen" servieren!
Du hast überhaupt keine Vorschläge oder Lösungen aufgezeigt, so daß die Arbeiter ihr Recht bekommen.
Sind alle Radi-Femis angestrebte Verbesserungen so wie bei dir? Eine Beschreibung des IST-Zustandes und sonst nicht, obendrauf noch "wir wissen es besser"? Wenn ich mir es recht überlege, dein Posting ist eine Eins-zueins-Abbildung der Feminismus. Von nicht eine Ahnung, aber Forderungen ohne Ende, egal ob was geht oder nicht..
Deswegen läuft die Frauenbewegung so schleppend (bis überhaupt nicht)..
Liebe Grüße
Nikos
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Nikos am 19. Oktober 2004 16:10:37:
Hallo Nikos,
aber vom IST-Zustand muß man doch ausgehen, sonst ist alles unrealistisch.
Bestimmte Dinge muß man einfach einsehen, auch wenn es dem eigenen Ideal, z.B. von Gerechtigkeit, widerspricht.
traurige Grüße
Ruth
Hi Ruth.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...<
Wo, bitte, hast du uns gesagt wie es geht? Du hast nur beschrieben, wie es eben _nicht_ geht, eben daß Firmen mächtiger als Arbeiter sind. Das ist nicht nur ganz alter Hut, das stand sogar bereits in der Zeitung. Bitte "frische Bröttchen" servieren!
Du hast überhaupt keine Vorschläge oder Lösungen aufgezeigt, so daß die Arbeiter ihr Recht bekommen.
Sind alle Radi-Femis angestrebte Verbesserungen so wie bei dir? Eine Beschreibung des IST-Zustandes und sonst nicht, obendrauf noch "wir wissen es besser"? Wenn ich mir es recht überlege, dein Posting ist eine Eins-zueins-Abbildung der Feminismus. Von nicht eine Ahnung, aber Forderungen ohne Ende, egal ob was geht oder nicht..
Deswegen läuft die Frauenbewegung so schleppend (bis überhaupt nicht)..
Liebe Grüße
Nikos
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 16:34:16:
Liebe Ruth.
Dein Buchlein "wie ich mit rethorischen Tricks aus der Schopenhauer Trickkiste meine Gesprächspartnern besiege" wird dir nicht bringen, weil ich gegen dich keinen Krieg führen will.
Nur gut, der IST-Zustand ist von dir beschrieben. Was nun? Sollen wir etwa alle "das Kapital" werden? Oder gleich sterben? Sprich dich aus! Oder mchst du es wie meine Ex?
"So habe ich mein Leben nicht vorgestellt..!"
"Wie denn mein Schatz?"
"Keine Ahnung.. Aber so nicht!"
Genau das ist das Problem des Feminismus: IST-Zustand erkannt, und weiter nicht. Genau wie dein Posting. Keine Ahnung wohin, aber unbedingt ankommen wollen, am besten überall gleichzeitig.
Dazu ist aber notwendig zu wissen, wie es dazu kam, UND, wie es weiter gehen soll.
Sonst würden wir alle noch 18 Stunden am Tag arbeiten und 3 freie Tage im Jahr haben, wir vor ca 200 Jahre in Bäckerbetriebe rund um Frankfurt/Main.
Außerdem, wenn du "der Stärkere überlebt" sähen willst, dann wirst du früher oder später ein Erkenntnis ernten, nämlich daß du die schwächere bist.
Liebe Grüße
Nikos
Jetzt hat die olle Schachtel mal einen Treffer kassiert
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Nikos am 19. Oktober 2004 16:46:23:
Hi Nikos,
Kompliment! Das hat gesessen.
Genau das ist das Problem des Feminismus: IST-Zustand erkannt, und weiter nicht. Genau wie dein Posting. Keine Ahnung wohin, aber unbedingt ankommen wollen, am besten überall gleichzeitig.
Bingo! Genau das ist Feminismus, das hast du messerscharf formuliert! Sie wissen, was sie nicht wollen, haben aber keine, oder unpraktikable Vorschläge und jammern nur rum, genau wie Ruth, die bewegt ihren Hintern auch nur, wenn es was zum saufen gibt.
Sonst würden wir alle noch 18 Stunden am Tag arbeiten und 3 freie Tage im Jahr haben, wir vor ca 200 Jahre in Bäckerbetriebe rund um Frankfurt/Main.
So war das mal und so soll es wieder werden, wenn wir die Kapitalisten machen lassen.
Außerdem, wenn du "der Stärkere überlebt" sähen willst, dann wirst du früher oder später ein Erkenntnis ernten, nämlich daß du die schwächere bist.
Ich hol einmal tief Luft, dann klebt mir die alte Fregatte unter der Nase, soviel zum Thema Schwache und Starke. Nö, das will ich nicht....
Mischa, vive la Revolution!
Die Ruth hat keinen Plan
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
2. Die Rädelsführer entlässt man fristlos.
[quote]3. Den Arbeitswilligen gibt man das Versprechen auf Arbeitsplatzsicherheit für die nächsten paar Jahre.[/quote]
So so, die Rädelsführer entlässt man also ganz einfach, unzwar fristlos.
Soweit kann ich ja noch folgen, Aber den Arbeiswililligen eine
Arbeitsplatzgarantie für Jahre geben?!
Genau dass wollen die doch!
Jeder der Streikenden will weiter arbeiten, nur das Problem ist, dass
es 4000 von denen bald nicht mehr können, obwohl sie es wollen.
Die Rädelsführer, das sind vielleicht 20 oder 30 stück,
aber es sind 4000 Arbeitsplätze die man streichen will. Die Rechnung geht nicht auf!
Und wenn keiner Streikt? Wenn alle Arbeitswillig sind? Es keine Rädels-
führer gibt?
Wemm entläst man dann? ?
Sieht aus als hätte die Ruth da was nicht richtig verstanden.
Ich finde es gut das die Streiken. Denn General Motors geht es nur um das
"mehr" an Geld. Den Streikenden geht es darum überhaupt welches zu
verdienen. Und wenn 4000 demnächst nicht mehr Arbeiten dürfen, dann können
die genauso gut auch jetzt aufhören. So können die GM noch mit 30mio Euro pro tag richtig weh tun. Das freut mich.
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Nikos am 19. Oktober 2004 16:46:23:
Genau das ist das Problem des Feminismus: IST-Zustand erkannt, und weiter nicht. Genau wie dein Posting. Keine Ahnung wohin, aber unbedingt ankommen wollen, am besten überall gleichzeitig.
Hallo Nikos,
wer behauptet denn, dass die Femis am IST-Zustand irgend etwas ändern wollen?
Dieser Zustand ist ihr täglich Brot.
Dazu ist aber notwendig zu wissen, wie es dazu kam, UND, wie es weiter gehen soll.
Das wissen sie.
1. Stellung mit allen (finanziellen) Mitteln halten.
2. Weiter jammern.
Gruß
Morb
Wau Wau
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
(Kettenhündin des Kapitals)
Und am Ende wirste geköpft. So ist es all diesen Oberschlauen letztlich ergangen...
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 09:15:36:
Huch?....Ruth?
soweit Zustimmung. Aber das hier:
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen.
...und wie schaut's mit "Law" aus?
M. Thatcher hat es uns gezeigt, wie es geht. Aber auf Ruth wird ja nicht gehört.
...du heisst ja auch manchmal Teibold und nicht immer Thatcher.
Darin besteht ja gerade das eigentliche Desaster Deutschlands Dass auf Ruth nicht gehört wird.
...Pah! Dass auf Max nicht gehoert wird, das ist noch viel schlimmer! Ein GAU im AKW ist Kinderkacke dagegen...
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...
Ruth
(Kettenhündin des Kapitals)
...wir sind derlei Unverschaemtheiten gewoehnt. So, Ruth - und jetzt gemma Gassi und dann gibt's ein Fresschen fuer die Kettenhuendin. Wo hast'n auf einmal den Schwanz her?
Herrchen - Max
Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Max am 19. Oktober 2004 18:59:31:
Huch?....Ruth?
soweit Zustimmung. Aber das hier:
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen.
...und wie schaut's mit "Law" aus?
Hats unter Adolf auch nicht gegeben.
Frauen schwärmen für sowas.
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 13:31:38:
Millionen von Frauen machen Drecksarbeiten in Betrieben. Vor allem an den Bändern, die es noch gibt, sitzen in vielen Betrieben sogar mehrheitlich Frauen.
Wo sind die ganzen Bergfrauen, Müllfrauen, Feuerwehrfrauen, Ingineusen auf dem Bau, Kfz-Schlosserinnen usw. Die Arbeit, die du anspricht ist am absterben. Es sind einfache Tätigkeiten für Ungelernte, die schlecht bezahlt und mies sind. Nur haben Männer mit vergleichbaren Ausbildungsstand es eben noch schlechter: Wachmann am Flughafen (19 Tage hintereinander 10Std.-Schichten, erst dann 1 Tag frei) oder Hilfsarbeiter auf dem Bau für 2,5o Stundenlohn.
Übrigens fand 1992 in Deutschland ein Streik vom Pflegepersonal in den Krankenhäusern statt. Wer waren da wohl die Streikbrecher? Richtig, die Frauen! Und zwar zu 100%!
Du wirst wohl nicht erzählen wollen, dass die Front gewesen wäre:
hier Frauen als Streikbrecher, da Männer als Streikende.
Du hast behauptet, Frauen wären solidarischer im Streik. Da in der Krankenpflege zu über 90% Frauen arbeiten, dürfte es deiner Logik nach keine Streikbrecher geben, da ja fast nur Frauen beteiligt waren. Es gab sie aber! Übrigens war ich am Streik selbst beteiligt, hatte nämlich damals als Krankenpfleger gearbeitet. Und meine Angaben stimmen, da alles selbst miterlebt!
Guildo
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von Ruth Teibold-Wagner am 19. Oktober 2004 14:11:58:
Habe bei Suchard in der Produktion (ja, die Schokolade...) gejobbt: 95 % Frauen an den Bändern. Bei Schöpflin, als es das noch gab, war es genauso. Da habe ich auch gejobbt, und da gab es ultra-brutale Band-Arbeitsplätze, die NUR durch Frauen, übrigens viele Ausländerinnen, besetzt waren.<<
Hallo,
misch mich mal kurz ein. Ich war vor einigen Monaten öfters bei Hachez in Bremen im Werk. An den dortigen Bändern saßen auch nur Frauen. ABER: Sie SASSEN dort und machten körperlich leichte Tätigkeiten. Als es schwerer wurde (größere Pakete heben) waren es (Überaschung!) nur Männer, die sich den Rücken kaputt machten. Ebenso bin ich oft auf Baustellen unterwegs. Die einzigen Frauen, die ich dort zu Gesicht bekomme, sind gelegentlich mal eine Architektin, die einen wirklich rückenschädigend-schweren Notizblock mit sich führt (Oh, ich vergaß die überdemensionale Handtasche). Ich bin durchaus für eine Quotenregeleung zu haben. sofern dies bei ALLEN Berufen gleichzeitig in Kraft tritt.
Gruß
AJM
Frau Thatcher ist ein Vorbild
Als Antwort auf: Re: Wie man einen (wilden) Streik niederschlägt von Max am 19. Oktober 2004 18:59:31:
Halli-hallo!
soweit Zustimmung. Aber das hier:
Wenn Ruth was zu sagen hätte Dann würde schnell Ruhe und Ordnung herrschen.
...und wie schaut's mit "Law" aus?
Ich bin leider schlecht in Englisch. Was heißt denn "Lav" auf Deutsch? Du meinst "love"? Damit sieht´s ganz gut aus.
M. Thatcher hat es uns gezeigt, wie es geht. Aber auf Ruth wird ja nicht gehört.
...du heisst ja auch manchmal Teibold und nicht immer Thatcher.
Frau Thatcher ist ein Vorbild, da sie eine starke Frau war, die ihrem Land großen Nutzen gebracht hat, die England aus der Not heraus geführt hat. Daran sollten sich die deutschen Politiker ein Beispiel nehmen.
Darin besteht ja gerade das eigentliche Desaster Deutschlands Dass auf Ruth nicht gehört wird.
...Pah! Dass auf Max nicht gehoert wird, das ist noch viel schlimmer! Ein GAU im AKW ist Kinderkacke dagegen...
Ja, so ist es. Wir sind Rufer in der Wüste.
Tja, das hättet Ihr nicht gedacht, Ihr Männlein - Dass Euch ein Weiblein sagt, wie´s geht...
Ruth
(Kettenhündin des Kapitals)
...wir sind derlei Unverschaemtheiten gewoehnt. So, Ruth - und jetzt gemma Gassi und dann gibt's ein Fresschen fuer die Kettenhuendin. Wo hast'n auf einmal den Schwanz her?
Auch Hündinnen haben Schwänze. 
Ruth
Re: Wau Wau
Als Antwort auf: Wau Wau von Sven am 19. Oktober 2004 18:49:57:
(Kettenhündin des Kapitals)
Und am Ende wirste geköpft. So ist es all diesen Oberschlauen letztlich ergangen...
Wem denn z.B.?
So ein Streik ist gut, denn er erleichtert die Selektion.
Als Antwort auf: Die Ruth hat keinen Plan von pit b. am 19. Oktober 2004 17:23:43:
2. Die Rädelsführer entlässt man fristlos.
3. Den Arbeitswilligen gibt man das Versprechen auf Arbeitsplatzsicherheit für die nächsten paar Jahre.[/i]
So so, die Rädelsführer entlässt man also ganz einfach, unzwar fristlos.
Soweit kann ich ja noch folgen, Aber den Arbeiswililligen eine
Arbeitsplatzgarantie für Jahre geben?!
Genau dass wollen die doch!
Man muß den einen kleine Zugeständnisse machen und die anderen hart bestrafen. So spaltet man sie. Ist das so schwer zu kapieren?
Jeder der Streikenden will weiter arbeiten, nur das Problem ist, dass
es 4000 von denen bald nicht mehr können, obwohl sie es wollen.
Die Rädelsführer, das sind vielleicht 20 oder 30 stück,
aber es sind 4000 Arbeitsplätze die man streichen will. Die Rechnung geht nicht auf!
Stimmt, aber es sollen ja auch nur einige, die besonders arbeitswillig sind, das Versprechen bekommen.
Und wenn keiner Streikt? Wenn alle Arbeitswillig sind? Es keine Rädels-
führer gibt?
Wemm entläst man dann? ?
Es ist gut, dass gestreikt wird. Das gibt die Gelegenheit zur Selektion der Loyalen und Illoyalen. Aber entlassen wird natürlich so oder so. Die Frage ist nur, wen. Und um das zu unterscheiden, ist der Streik von Vorteil
Sieht aus als hätte die Ruth da was nicht richtig verstanden.
Ich finde es gut das die Streiken. Denn General Motors geht es nur um das
"mehr" an Geld. Den Streikenden geht es darum überhaupt welches zu
verdienen. Und wenn 4000 demnächst nicht mehr Arbeiten dürfen, dann können
die genauso gut auch jetzt aufhören. So können die GM noch mit 30mio Euro pro tag richtig weh tun. Das freut mich.
Klar, aber 6000 dürfen weiterarbeiten. Welche von den 10.000 entlassen werden, das ist die Frage, wie Du richtig erkannt hast. Halt diejenigen, die sich im Streik als illoyaler als die anderen erwiesen haben.
Gruß
Ruth
Re: Jetzt hat die olle Schachtel mal einen Treffer kassiert
Als Antwort auf: Jetzt hat die olle Schachtel mal einen Treffer kassiert von Mischa am 19. Oktober 2004 17:07:09:
Selber alter Heini!
Hi Nikos,
Kompliment! Das hat gesessen.
Boah, ich winde mich vor Schmerzen. *lol*
Genau das ist das Problem des Feminismus: IST-Zustand erkannt, und weiter nicht. Genau wie dein Posting. Keine Ahnung wohin, aber unbedingt ankommen wollen, am besten überall gleichzeitig.
Haja, auf die Macht kommt es eben an, Schnellmerker.
Bingo! Genau das ist Feminismus, das hast du messerscharf formuliert! Sie wissen, was sie nicht wollen, haben aber keine, oder unpraktikable Vorschläge und jammern nur rum, genau wie Ruth, die bewegt ihren Hintern auch nur, wenn es was zum saufen gibt.
Ich weiß genau, was ich will. Und ich bin sozial, im Gegenteil zu allen anderen: Alle denken nur an sich, nur ich denke an mich.
Sonst würden wir alle noch 18 Stunden am Tag arbeiten und 3 freie Tage im Jahr haben, wir vor ca 200 Jahre in Bäckerbetriebe rund um Frankfurt/Main.
So war das mal und so soll es wieder werden, wenn wir die Kapitalisten machen lassen.
Und was könnt Ihr dagegen machen? Nix.
Außerdem, wenn du "der Stärkere überlebt" sähen willst, dann wirst du früher oder später ein Erkenntnis ernten, nämlich daß du die schwächere bist.
Ich hol einmal tief Luft, dann klebt mir die alte Fregatte unter der Nase, soviel zum Thema Schwache und Starke. Nö, das will ich nicht....
Ach Gott, wenn ich die "Schwächere" bin, was soll´s... Dann verlier ich halt, na und? Ist mir sowas von scheißegal.
Auch die "Stärkste" wird am Ende verlieren. Also, was soll die Aufregung um das bischen "Macht". Lächerlich.
Mischa, vive la Revolution!
Die Revolution frißt ihre Kinder.
Ruth
Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher
Als Antwort auf: Re: Die Geschichte der Streiks, z.B. in England unter M. Thatcher von AJM am 19. Oktober 2004 22:07:30:
misch mich mal kurz ein. Ich war vor einigen Monaten öfters bei Hachez in Bremen im Werk. An den dortigen Bändern saßen auch nur Frauen. ABER: Sie SASSEN dort und machten körperlich leichte Tätigkeiten. Als es schwerer wurde (größere Pakete heben) waren es (Überaschung!) nur Männer, die sich den Rücken kaputt machten. Ebenso bin ich oft auf Baustellen unterwegs. Die einzigen Frauen, die ich dort zu Gesicht bekomme, sind gelegentlich mal eine Architektin, die einen wirklich rückenschädigend-schweren Notizblock mit sich führt (Oh, ich vergaß die überdemensionale Handtasche). Ich bin durchaus für eine Quotenregeleung zu haben. sofern dies bei ALLEN Berufen gleichzeitig in Kraft tritt.
Bei Schöpflin habe ich Frauen gesehen, die Pakete herumlupften, in einem unglaublichen Tempo. Auf den Feldern sehe ich Frauen, die 12 Stunden am Tag ernten, pflanzen, den Boden beackern - die absolute Knochenarbeit.
Gruß
Ruth
Re: Jetzt hat die olle Schachtel ... Forentrolle?
Als Antwort auf: Re: Jetzt hat die olle Schachtel mal einen Treffer kassiert von Ruth Teibold-Wagner am 20. Oktober 2004 09:32:34:
Hallo, Ruth und Mischa!
Ihr betreibt doch gemeinsam ein Philosophieforum.
Hier scheint Ihr Euch aber ganz unphilosophisch die Brocken um die Ohren zu hauen.
Jaja, ich weiß, was sich liebt, das neckt sich, und außerdem muß man ja nicht in allem einer Meinung sein.
Und eben deshalb frage ich mich, ob Eure Auseinandersetzung zu diesem Thema ernst gemeint ist oder nur eine Kissenschlacht unter großen Kindern.
Oder seid Ihr gar zwei Forentrolle?
Fragt sich
Ekki
Was hat dieser ganze Quatsch eigentlich...
Als Antwort auf: So ein Streik ist gut, denn er erleichtert die Selektion. von Ruth Teibold-Wagner am 20. Oktober 2004 09:26:05:
...mit dem Forenthema zu tun? Wie im Forenkopf bereits ausdrücklich benannt, geht es in diesem Forum um Fragen rund um das Thema "Gleichberechtigung". Dieser Thread wird in Kürze gesperrt. Weitere Threads dieser Art werde ich in Zukunft gleich löschen. Das Ganze wird mir jetzt nämlich etwas zu "trollig".
Andreas
Re: Jetzt hat die olle Schachtel ... Forentrolle?
Als Antwort auf: Re: Jetzt hat die olle Schachtel ... Forentrolle? von Ekki am 20. Oktober 2004 10:08:23:
Hallo Ekki,
Und eben deshalb frage ich mich, ob Eure Auseinandersetzung zu diesem Thema ernst gemeint ist oder nur eine Kissenschlacht unter großen Kindern.
Oder seid Ihr gar zwei Forentrolle?
Ich neige eher zur Interpretation "Forentrolle". Darauf deutet auch schon die hohe Frequenz an sinnlosen Schwachsinnsbeiträgen hin, die von den beiden hier veröffentlicht werden. Lange schaue ich da jedenfalls nicht mehr zu.
Gruß
Andreas