Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Ruth Teibold-Wagner, Monday, 18.10.2004, 17:27 (vor 7780 Tagen)

Es ist unglaublich, was zur Zeit in der CDU geschieht.

Da hat zum ersten Mal in Deutschland eine Frau die Möglichkeit, an die oberste Schaltstelle der Macht zu kommen. - Angela Merkel ist zur Zeit die glaubwürdigste Politikerin, sie ist kompetent und durchsetzungsfähig.

Ihr wie niemandem sonst wäre es zuzutrauen, die schwere Krise in den Griff zu bekommen. - So wie M. Thatcher England Land auf Vordermann gebracht hat. England war, bevor Thatcher durchgriff, mindestens genauso am Boden wie Deutschland. Wer sonst als Angela Merkel soll ähnliches wie M. Thatcher leisten können?

Aber was passiert? In aller Öffentlichkeit wird sie demontiert. Intrigen werden gesponnen, offenes Mobbing wird praktiziert, eine Demütigung folgt der anderen. Die Männerriegen verschwören sich, um sie weg zu beißen.
Auf diese Weise verspielt die CDU noch die Chance auf den Machtwechsel.

Wir sehen an dem Beispiel ganz deutlich, wie das Schicksal des ganzen Landes der Machtgier von Männern geopfert wird, die dann zusammenhalten, wenn es daum geht, ja keine Frau ganz nach oben kommen zu lassen.

Ruth

*looooool*...der ist gut..... :-) (n/t)

Andreas, Monday, 18.10.2004, 17:35 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Frank, Monday, 18.10.2004, 17:42 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

England war, bevor Thatcher durchgriff, mindestens genauso am Boden wie Deutschland. Wer sonst als Angela Merkel soll ähnliches wie M. Thatcher leisten können?

Friedrich Merz.

Re: Merkels Demontage und das reale Leben: Willkommen!

Nikos, Monday, 18.10.2004, 17:49 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Liebe Ruth.

Wie kommst du darauf zu sagen, daß Frau Merkel die raue Welt der Realität als Regierung überleben und noch dazu Werte schaffen wird, wenn sie sich nicht einmal in den eigenen Reihen durchsetzen kann?

Weißt du, das wirkliche Leben hat kein Verständnis für Quoten..

Und Deutschland demontiert haben die Radi-Femis kräftig mit.

Liebe Grüße
Nikos

"I want my money back!"

Ruth Teibold-Wagner, Monday, 18.10.2004, 18:00 (vor 7780 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Merkels Demontage und das reale Leben: Willkommen! von Nikos am 18. Oktober 2004 14:49:09:

Liebe Ruth.
Wie kommst du darauf zu sagen, daß Frau Merkel die raue Welt der Realität als Regierung überleben und noch dazu Werte schaffen wird, wenn sie sich nicht einmal in den eigenen Reihen durchsetzen kann?

M. Thatcher hat sich z.B. in der EU-Versammlung hingesetzt, hat ihre Handtasche auf den Tisch geknallt und hat gesagt:

"I want my money back."

Und sie verlangte, dass England seinen gesamten EU-Netto-Beitrag zurückerstattet bekommt. Und sie hatte Erfolg. England hat dadurch x-Milliarden gespart.

Angela Merkel hätte ebenfalls dieses Format. Ihr als einziger wäre z.B. zuzutrauen, in der EU-Versammlung zu sagen:

"Entweder Deutschland zahlt keinen Netto-Beitrag mehr, und bekommt die letzten Jahre zurückerstattet, oder wir blockieren den Beitritt der Türkei. Basta."

Und alleine damit wäre schon die Hälfte des deutschen Defizits im Bundeshaushalt ausgeglichen und das Defizit-Kriterium sehr gut erfüllt.

Kein einziger gegenwärtiger männlicher deutscher Politiker hätte dieses Format. Die Männer ziehenm, was die absurde Mitgliedschaft der Türkei angeht, den Schwanz ein, um nur ja nicht als "Rassisten" dazustehen. Eine Frau hätte dieses Problem nicht in dem Ausmaß.

Weißt du, das wirkliche Leben hat kein Verständnis für Quoten..
Und Deutschland demontiert haben die Radi-Femis kräftig mit.

Reine Polemik, durch nichts bewiesen.

Gruß
Ruth

Re: "I want my money back!"

Leser, Monday, 18.10.2004, 18:32 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: "I want my money back!" von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 15:00:31:

Format. Die Männer ziehenm, was die absurde Mitgliedschaft der Türkei angeht, den Schwanz ein, um nur ja nicht als "Rassisten" dazustehen. Eine Frau hätte dieses Problem nicht in dem Ausmaß.

Ja, eine Frau kann ja keine Rassistin sein, das würde ja voraussetzen, dass sie zu bösem fähig ist.

Abgesehen davon ist eine Mitgliedschaft der Türkei nicht weniger absurd als die der anderen, neu aufgenommenen Länder. Der einzige Grund für einen EU Beitritt waren hier nämlich die wirtschaftlichen Interessen, so wie dies bei der Türkei auch der Fall ist.

Re

Leser, Tuesday, 19.10.2004, 10:57 (vor 7780 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: "I want my money back!" von Leser am 18. Oktober 2004 15:32:56:

Hör bitte auf meinen Nick zu benutzen. Ich habe hier schon vor
Jahren als "Leser" mitgeschrieben. Danke

der echte Leser

Format. Die Männer ziehenm, was die absurde Mitgliedschaft der Türkei angeht, den Schwanz ein, um nur ja nicht als "Rassisten" dazustehen. Eine Frau hätte dieses Problem nicht in dem Ausmaß.
Ja, eine Frau kann ja keine Rassistin sein, das würde ja voraussetzen, dass sie zu bösem fähig ist.
Abgesehen davon ist eine Mitgliedschaft der Türkei nicht weniger absurd als die der anderen, neu aufgenommenen Länder. Der einzige Grund für einen EU Beitritt waren hier nämlich die wirtschaftlichen Interessen, so wie dies bei der Türkei auch der Fall ist.

Re: Re

Leser1, Tuesday, 19.10.2004, 16:50 (vor 7779 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re von Leser am 19. Oktober 2004 07:57:45:

Wenn dir so viel daran liegt, finde ich aber unpassend sich aufzuregen, bei einem solchen Nick. Immerhin bin ich ja auch ein Leser.

Re: "I want my money back!"

Nikos, Monday, 18.10.2004, 18:45 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: "I want my money back!" von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 15:00:31:

Liebe Ruth.

So, denkst du also, Deutschland zahlt in der EU-Kasse, nur weil die Politiker Männliche-Weicheier sind? Einer starken Merkel würde es nicht passieren und plötzlich hätten alle Menschen mehr Geld? Und wie könnte dann die deutsche Automobilfirma VW Autos in Portugal absetzen, wenn die Menschen dort lediglich ein Ei im Monat verdienen? Oder in Griechenland, wenn die Straßen dort noch nicht reif für VW's sind?

Merkel ist lediglich schwach, solange sie nicht uns das Gegenteil beweisen kann. Leider ist ihr Papa nicht bei ihr, um sie von den Bösen im eigenen Team zu beschützen, wie soll sie es ohne ihm in der Regierung schaffen?

Eine (diese) Frage, die du nicht beantwortest, wird sie nicht beantwortet, auch wenn du noch eine Frage in die Runde wirfst.

Bitte mich nicht wecken, wenn du die Seite wechselst.. Oder schlaf gleich weiter.

Und wenn du es ganz hart magst: Frauen sind nicht stark genug, um das (angebliche, mächtige, allumfassende) Patriarchat zu überwinden, also sollen sie zurück in der Küche.

Noch Fragen?

Liebe Grüße
Nikos

Re: "I want my money back!"

Paul, Monday, 18.10.2004, 20:43 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: "I want my money back!" von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 15:00:31:

Liebe Ruth.
Wie kommst du darauf zu sagen, daß Frau Merkel die raue Welt der Realität als Regierung überleben und noch dazu Werte schaffen wird, wenn sie sich nicht einmal in den eigenen Reihen durchsetzen kann?

M. Thatcher hat sich z.B. in der EU-Versammlung hingesetzt, hat ihre Handtasche auf den Tisch geknallt und hat gesagt:
"I want my money back."
Und sie verlangte, dass England seinen gesamten EU-Netto-Beitrag zurückerstattet bekommt. Und sie hatte Erfolg. England hat dadurch x-Milliarden gespart.
Angela Merkel hätte ebenfalls dieses Format. Ihr als einziger wäre z.B. zuzutrauen, in der EU-Versammlung zu sagen:
"Entweder Deutschland zahlt keinen Netto-Beitrag mehr, und bekommt die letzten Jahre zurückerstattet, oder wir blockieren den Beitritt der Türkei. Basta."

Jaaaa... ganz sicher. Und weil sie eine Frau von solchem Format ist, musste sie auch gleich bei der erstbesten Gelegenheit in die USA fliegen, GWB in den Arsch kriechen und damit der Mehrzahl der Deutschen in den Rücken fallen.

Angela Merkel als Bundeskanzlerin - mir fällt nicht viel ein, was noch schlimmer wäre...

Gruss,
Paul

Langweilig

Mic, Monday, 18.10.2004, 18:12 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

immer die alte Leier: eine Frau die bei einer Beförderung oder Abstimmung unterliegt wurde natürlich von "Männerbünden" gemobbt, ein Mann der nicht zum Zug kommt ist ein Beweis für die Überlegenheit der Frauen die sich endlich einmal (sowieso viel zu selten) durchgesetzt hat.

Re: Langweilig

Nikos, Monday, 18.10.2004, 18:34 (vor 7780 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Langweilig von Mic am 18. Oktober 2004 15:12:47:

immer die alte Leier: eine Frau die bei einer Beförderung oder Abstimmung unterliegt wurde natürlich von "Männerbünden" gemobbt, ein Mann der nicht zum Zug kommt ist ein Beweis für die Überlegenheit der Frauen die sich endlich einmal (sowieso viel zu selten) durchgesetzt hat<

Naja, viele Radi-Femis denken "hoffentlich klappt das Kinderkriegen bald ohne Mann, sonst muß ich mir wohl eine Katze zulegen"

Aus so viel Einsamkeit entstehen Illusionen. Schon man davon gehört, daß Soldaten früher im Krieg schon mittags nackte Frauen vor sich haluziiert haben?

Genauso sehen die Haluzinatinen der Radi-Femis aus.

Nikos

A. Merkel - Die Trümmerfrau

Ruth Teibold-Wagner, Monday, 18.10.2004, 19:09 (vor 7780 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Langweilig von Mic am 18. Oktober 2004 15:12:47:

Um die Trümmer der Spendenaffäre wegzuräumen, die Helmut Kohl in der Partei hinterlassen hatte, dafür war Angela Merkel gut genug. Aber an die entscheidende Machtposition darf sie jetzt nicht kommen.

So war es auch mit den Trümmerfrauen nach dem Krieg. Die Männer hauten alles kaputt, die Frauen duften aufräumen, aber dann kamen die Herren zurück - Die Frauen gingen ab in die Küche, die Männer nahmen wieder die führenden Positionen ein.

Und darunter zu leiden hat das ganze Land.

A. Merkel - Die Trümmerfrau

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Leser, Monday, 18.10.2004, 19:13 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 16:09:20:

Ja, was haben sich die Männer eigentlich dabei gedacht. Sterben einfach so, denken nicht einmal an die armen Frauen die dann den Müll wegräumen müssen.

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Max, Monday, 18.10.2004, 21:13 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 16:09:20:

Um die Trümmer der Spendenaffäre wegzuräumen, die Helmut Kohl in der Partei hinterlassen hatte, dafür war Angela Merkel gut genug. Aber an die entscheidende Machtposition darf sie jetzt nicht kommen.
So war es auch mit den Trümmerfrauen nach dem Krieg. Die Männer hauten alles kaputt, die Frauen duften aufräumen, aber dann kamen die Herren zurück - Die Frauen gingen ab in die Küche, die Männer nahmen wieder die führenden Positionen ein.
Und darunter zu leiden hat das ganze Land.
A. Merkel - Die Trümmerfrau

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Ja....aber...des war doch schoen fuer diese Truemmerfrauen, dass sie wieder in die Kueche durften und nicht mehr die ganzen schweren Steine aufheben mussten, die den Maennern aus Versehen runtergefallen sind.
Was haetten's denn auch machen sollen, als die Steine alle brav wieder aufgeraeumt waren? Nase bohren? Da war halt die Kueche der einzige Ausweg, newah? Die muss ja auch jeden Tag aufgeraeumt werden!
Und die Frauen sind gern in die Kueche gegangen! Geliebt haben die das in den Fuenfzigern! Heimchen sein, die Mutti machen, gehorsam und gefuegig an der Seite des Mensch....aeh....Mannes...nix denken, nix entscheiden muessen, abrufbereit sein - das haben die geliebt damals!
Und wenn jetzt das Angela keine KanzlerIn wird, mei - soll's halt heimgehen und staubsaugen. Da schaut's bestimmt schon aus wie bei Merkels unter'm Sofa...

Ciao Angela! - Max

Die englischen "Speis-Girls" ...

Ruth Teibold-Wagner, Tuesday, 19.10.2004, 12:32 (vor 7780 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Max am 18. Oktober 2004 18:13:53:

Ja....aber...des war doch schoen fuer diese Truemmerfrauen, dass sie wieder in die Kueche durften und nicht mehr die ganzen schweren Steine aufheben mussten, die den Maennern aus Versehen runtergefallen sind.

Blöd waren die Trümmerfrauen. Die Männer sind aus der Gefangenschaft zurückgekehrt und waren alle impotent - Sie waren depressiv, weil sie den Krieg verloren hatten. Und die Trümmerfrauen meinten dann aus Nächstenliebe, um ihre Männlein wieder aufzubauen, sie müßten ihnen wieder die Machtposition des "Familienernährers" einräumen. Und was war die Folge? - Kaum waren sie wieder in ihrer Macht-Rolle, fing die alte Laier wieder an.
Übrigens genauso wie jetzt bei dem Quiz zwischen Männern und Frauen im Fernsehen. Da haben wir Euch auch nur aus Tierliebe gewinnen lassen. Müssen wir blöd sein!

Was haetten's denn auch machen sollen, als die Steine alle brav wieder aufgeraeumt waren? Nase bohren? Da war halt die Kueche der einzige Ausweg, newah? Die muss ja auch jeden Tag aufgeraeumt werden!

Sie hätten z.B. Mauererinnen werden können. In England gibt es übrigens ganz, ganz viele Frauen auf dem Bau, hast Du das gewußt?

Man nennt sie: "Speis-Girls"

Und die Frauen sind gern in die Kueche gegangen! Geliebt haben die das in den Fuenfzigern! Heimchen sein, die Mutti machen, gehorsam und gefuegig an der Seite des Mensch....aeh....Mannes...nix denken, nix entscheiden muessen, abrufbereit sein - das haben die geliebt damals!

Und 10 Jahre später war Schluß mit Lustig, dann sind die Tomaten geflogen. So sieht´s doch aus!

Und wenn jetzt das Angela keine KanzlerIn wird, mei - soll's halt heimgehen und staubsaugen. Da schaut's bestimmt schon aus wie bei Merkels unter'm Sofa...

Angela hat eine Putzfrau. Und Tagesmutter braucht sie keine.

Ciao bello

Ruth

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Nikos, Monday, 18.10.2004, 23:09 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 16:09:20:

Um die Trümmer der Spendenaffäre wegzuräumen, die Helmut Kohl in der Partei hinterlassen hatte, dafür war Angela Merkel gut genug. Aber an die entscheidende Machtposition darf sie jetzt nicht kommen.
So war es auch mit den Trümmerfrauen nach dem Krieg. Die Männer hauten alles kaputt, die Frauen duften aufräumen, aber dann kamen die Herren zurück - Die Frauen gingen ab in die Küche, die Männer nahmen wieder die führenden Positionen ein.
Und darunter zu leiden hat das ganze Land.
A. Merkel - Die Trümmerfrau<

Liebe Ruth.

Ja, du hast Recht. Eigentlich bin ich auch gegen das gemeine Patriarchat, das auch mich nicht Kanzler werden läßt..

:-(

Dabei wollte ich doch so gerne Deutscher Kanzler werden. Anspruch darauf hätte ich auf jeden Fall, denn noch nie (in der ganze Geschichte) war ein Grieche Kanzler der Deutschen (Diskriminierung). Und gut geeignet für den Posten wäre ich auch.

Nur warum klappt es nicht? Ich glaube fest daran.. Nein!.. Ich weiß es! Es sind die Türken, deren mächtige Lobby mir den Erfolg einfach so nicht gönnt! Weil sie gemein sind und uns armen Griechen seit ewig unterdrücken.

Schweinerei, aber auch, was wir beide durchmachen müssen, ich und Angela. Ich schlage vor, wir gehen gemeinsam auf die Barikaden!

Liebe Grüße
Nikos

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Jolanda, Monday, 18.10.2004, 23:24 (vor 7780 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Nikos am 18. Oktober 2004 20:09:36:

Lieber Nikos

Dabei wollte ich doch so gerne Deutscher Kanzler werden. Anspruch darauf hätte ich auf jeden Fall, denn noch nie (in der ganze Geschichte) war ein Grieche Kanzler der Deutschen (Diskriminierung). Und gut geeignet für den Posten wäre ich auch.

-- Schade, bin ich Schweizerin, meine Stimme hättest du bekommen ;-))

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Nikos, Tuesday, 19.10.2004, 02:32 (vor 7780 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Jolanda am 18. Oktober 2004 20:24:13:

Hi Jolanda.

Muß mich bei dir entschuldigen, hin und wieder halte ich dich für ein Fake, eine versteckte Feministin ode ähnlich, die hier nur so tut, als ob sie versteht worum es geht und scheinheilig unterstützt..

:-)

Dem ist natürlich nicht so, ich weiß, deswegen entschuldige ich mich bei dir auch für meiner Gedanke, aber wer sich einmal die Zunge verbrannt hat, der passt sogar auf die Joghurt auf.

Lieben Gruß
Nikos

Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau

Jolanda, Tuesday, 19.10.2004, 04:38 (vor 7780 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Nikos am 18. Oktober 2004 23:32:40:

Hallo Nikos

Ich glaube, damit muss ich leben. Das Misstrauen sitzt bei einigen Männern eben schon sehr tief und ich versuche das nicht persönlich zu nehmen.

Ich musste das lernen. Nun bin ich aber einfach lange genug dabei, um nicht gleich alles persönlich zu nehmen. Vertrauen muss man sich erarbeiten, das muss sich bewähren.

Mach dir da mal keinen Kopf. Solange du dir bewusst bist, dass dein Misstrauen unter Umständen auch unberechtigt sein könnte, solange nehme ich das recht gelassen ;-)

Es grüsst dich
herzlich
Jolanda

von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten....

Guildo, Tuesday, 19.10.2004, 14:47 (vor 7779 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: A. Merkel - Die Trümmerfrau von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 16:09:20:

Was sind eigentlich Trümmerfrauen?

Nun, das sind Frauen, die zum erstenmal in ihrem Leben richtig hart arbeiten mußten. Weil eben keine Männer mehr da waren, die ihnen die Drecksarbeit abnahmen. Hatten sie doch die ganzen Kerle in den Krieg geschickt und die lassen sich einfach totschießen. Und der Rest besitzt die Frechheit, ohne Beute wieder zuhause aufzutauchen.

So war es auch mit den Trümmerfrauen nach dem Krieg. Die Männer hauten alles kaputt, die Frauen duften aufräumen, aber dann kamen die Herren zurück - Die Frauen gingen ab in die Küche, die Männer nahmen wieder die führenden Positionen ein.

Die Männer wurden von den Frauen in den Krieg geschickt und "durften" sich totschießen lassen. Wer hat denn vor Begeisterung Schreikrämpfe bekommen, wenn der kleine Adolf seine Reden hielt? Wer hat denn Hitler gewählt? Kaum hatten die Weiber das Wahlrecht, schon liefen sie den erstbesten starken Mann hinterher. Aber du sagst ja selbst, es müsse endlich jemand mit der Faust auf dem Tisch hauen. Und die überlebenden Männer wurden, da der Krieg verloren, von den Weibsen verhöhnt und stattdessen schmissen die sich den Besatzungssoldaten an den Hals. Eben die bewährte Taktik: Der Mann wird vorgeschickt. Wenns gut geht, kassiert die Frau den Großteil der "Beute", wenns schief geht, taugt der Mann immer noch als Sündenbock währenddessen sich die "Amischlampe" dem Sieger an den Hals schmeißt!

Und darunter zu leiden hat das ganze Land.

Das Land leidet unter 30 Jahren Radikalfeminismus!

A. Merkel - Die Trümmerfrau

Guildo - schaut auf die Trümmer einer von Emanzen zerstörten Republik

Re: guter Beitrag ! (o.T.) (n/t)

Mic, Tuesday, 19.10.2004, 16:05 (vor 7779 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten.... von Guildo am 19. Oktober 2004 11:47:14:

Re: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten....

Morb, Tuesday, 19.10.2004, 16:24 (vor 7779 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten.... von Guildo am 19. Oktober 2004 11:47:14:

Was sind eigentlich Trümmerfrauen?
Nun, das sind Frauen, die zum erstenmal in ihrem Leben richtig hart arbeiten mußten. Weil eben keine Männer mehr da waren, die ihnen die Drecksarbeit abnahmen. Hatten sie doch die ganzen Kerle in den Krieg geschickt und die lassen sich einfach totschießen. Und der Rest besitzt die Frechheit, ohne Beute wieder zuhause aufzutauchen.

So war es auch mit den Trümmerfrauen nach dem Krieg. Die Männer hauten alles kaputt, die Frauen duften aufräumen, aber dann kamen die Herren zurück - Die Frauen gingen ab in die Küche, die Männer nahmen wieder die führenden Positionen ein.

Die Männer wurden von den Frauen in den Krieg geschickt und "durften" sich totschießen lassen. Wer hat denn vor Begeisterung Schreikrämpfe bekommen, wenn der kleine Adolf seine Reden hielt? Wer hat denn Hitler gewählt? Kaum hatten die Weiber das Wahlrecht, schon liefen sie den erstbesten starken Mann hinterher. Aber du sagst ja selbst, es müsse endlich jemand mit der Faust auf dem Tisch hauen. Und die überlebenden Männer wurden, da der Krieg verloren, von den Weibsen verhöhnt und stattdessen schmissen die sich den Besatzungssoldaten an den Hals. Eben die bewährte Taktik: Der Mann wird vorgeschickt. Wenns gut geht, kassiert die Frau den Großteil der "Beute", wenns schief geht, taugt der Mann immer noch als Sündenbock währenddessen sich die "Amischlampe" dem Sieger an den Hals schmeißt!

Und darunter zu leiden hat das ganze Land.

Das Land leidet unter 30 Jahren Radikalfeminismus!

A. Merkel - Die Trümmerfrau

Guildo - schaut auf die Trümmer einer von Emanzen zerstörten Republik

Noch folgendes zur Ergänzung:

Es wird gerne so getan (auch in Dokus), als hätten sich die Frauen selbst organisiert und aus eigenem Antrieb mit den Aufräumungsarbeiten begonnen.
Das ist falsch. Die Damen wurden von den Besatzungstruppen zur Arbeit eingeteilt.

Man könnte dazu folgende Vermutung anstellen:
Die Damen waren ebenso Nazis wie ihre Väter, Männer, Söhne (die sie in den Krieg geschickt haben)und haben genauso, wie diese, bei den Wahlen (ja, sie durften damals schon wählen) das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht.
Es waren aber einfach zu viele, um sie in Gefängnissen oder Lagern unter zu bringen, also dachte man sich eine andere Art der Bestrafung aus.
Und nicht vergessen: es ist ungleich schwerer, einem inhaftierten 'Fraulein' den Hüftschwung beim Rock 'n Roll bei zu bringen, als einem gelangweiltem Hausfrauchen.

Gruß
Morb

Re: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten....

Odin, Tuesday, 19.10.2004, 22:14 (vor 7779 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten.... von Guildo am 19. Oktober 2004 11:47:14:

Wer hat denn vor Begeisterung Schreikrämpfe bekommen, wenn der kleine Adolf seine Reden hielt? Wer hat denn Hitler gewählt? Kaum hatten die Weiber das Wahlrecht, schon liefen sie den erstbesten starken Mann hinterher. Aber du sagst ja selbst, es müsse endlich jemand mit der Faust auf dem Tisch hauen.

Ja, das ist es! Und jetzt wird wieder der "starke Mann" gesucht - und wenn der nicht ersichlich ist, die "eiserne Lady", der man wieder hinterherlaufen kann, so ein "kleiner Hitler" halt, zu dem/der man aufschauen kann und der man nur gehorchen braucht. Lächerlich genug, dies von der obersten deutschen Quotenfrau zu erwarten, die noch nicht mal in der Opposition Durchsetzungsstärke zeigen kann. Regieren konnte sie vor 6 Jahren auch schon nicht. Oder mit was hat sie sich hervorgetan?

Re: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten....

Rüdiger, Tuesday, 19.10.2004, 22:48 (vor 7779 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten.... von Odin am 19. Oktober 2004 19:14:47:

Wer hat denn vor Begeisterung Schreikrämpfe bekommen, wenn der kleine Adolf seine Reden hielt? Wer hat denn Hitler gewählt?

Bestimmt genauso viele Männer wie Frauen. Also kommt, nun bleibt mal auf dem Teppich. Am Nationalsozialismus sind beide Geschlechter schuld ....

meint

Rüdiger

Immer mit der Ruhe!

Guildo, Tuesday, 19.10.2004, 23:19 (vor 7779 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: von Trümmerfrauen und anderen Sagengestalten.... von Rüdiger am 19. Oktober 2004 19:48:32:

Am Nationalsozialismus sind beide Geschlechter schuld ....

...genau das habe ich auch gesagt! Ich habe nur Ruths Behauptung, der 2. Weltkrieg sei nur von Männern zu verantworten, widerlegt. Von einer Alleinschuld der Frauen war nie die Rede!

Die "Trümmerfrauen" haben nur das weggeräumt, was durch ihre Mitschuld in Schutt und Asche lag. Eine alleinige Verantwortung der Männer mitsamt den "Trümmerfrauen" als wehrlose Opfer - das ist schlichtweg falsch!

Guildo

Satire?

Ether Texaca-Walross, Monday, 18.10.2004, 18:24 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Ich hatte schon beim ersten Posting (Humor ist Akne) den Eindruck, daß es sich um eine Satire handelte. Aber dann hat sich ein langer Thread erbitterter Diskussion darüber entwickelt, wer nun witzig ist und wer nicht. Der Frau mit dem Lila-Wollpulli-Namen war es offenbar ernst.

Jetzt kommt wieder so ein durchgestyltes Klischee-Posting, das so stumpfsinnig ist, daß es nicht ernst gemeint sein kann. Will sie diese Meinung wirklich vertreten? Oder will sie erfahren, mit welchen Argumenten Maskus auf bestimmte Meinungen reagieren? Mal auf den Busch klopfen und schauen, was die Leute hier im Köcher haben?

Ich finde außerdem, es stimmt ja irgendwie. Thatcher ist ja auch von einem Männernetzwerk erledigt worden! Das war aber auch ein bißchen ihr eigener Fehler. Sie konnte, so sagt man, einfach keine anderen Frauen um sich herum dulden.

Re: Satire?

XRay, Monday, 18.10.2004, 20:33 (vor 7780 Tagen) @ Ether Texaca-Walross

Als Antwort auf: Satire? von Ether Texaca-Walross am 18. Oktober 2004 15:24:44:

Ich hatte schon beim ersten Posting (Humor ist Akne) den Eindruck, daß es sich um eine Satire handelte. Aber dann hat sich ein langer Thread erbitterter Diskussion darüber entwickelt, wer nun witzig ist und wer nicht. Der Frau mit dem Lila-Wollpulli-Namen war es offenbar ernst.
Jetzt kommt wieder so ein durchgestyltes Klischee-Posting, das so stumpfsinnig ist, daß es nicht ernst gemeint sein kann. Will sie diese Meinung wirklich vertreten? Oder will sie erfahren, mit welchen Argumenten Maskus auf bestimmte Meinungen reagieren? Mal auf den Busch klopfen und schauen, was die Leute hier im Köcher haben?

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hm.. hast recht, leider kann ich dir aber nicht helfen..
als ich nämlich das Buch
Frau - Deutsch
Deutsch - Frau
kaufen wollte, war es leider vergriffen.
Vermutlich hätte das aber noch nichtmal geholfen, ist ja
wohl nur für die einfacheren Fälle gemacht und hier haben wir
ja eher einen schwereren Fall vor uns, oder?

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Max, Monday, 18.10.2004, 20:56 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Hawedieehre,

Es ist unglaublich, was zur Zeit in der CDU geschieht.

...und das nicht zum ersten Mal!

Da hat zum ersten Mal in Deutschland eine Frau die Möglichkeit, an die oberste Schaltstelle der Macht zu kommen.

...knapp vorbei ist auch daneben...he-he-he...

- Angela Merkel ist zur Zeit die glaubwürdigste Politikerin, sie ist kompetent und durchsetzungsfähig.

...nur weil eine nicht gerade luegt wie gedruckt, ist sie noch lange nicht glaubwuerdig. Und eine kompetente Politikerin...tschuljung...sowas gibt's?
Die Merkel?

Ihr wie niemandem sonst wäre es zuzutrauen, die schwere Krise in den Griff zu bekommen.

...weil unter den Blindenhunden der einaeugige Basset Koenig ist?

- So wie M. Thatcher England Land auf Vordermann gebracht hat. England war, bevor Thatcher durchgriff, mindestens genauso am Boden wie Deutschland. Wer sonst als Angela Merkel soll ähnliches wie M. Thatcher leisten können?

...also zwischen der eisernen Lady und der Merkel, Angela...da gibt's schon Unterschiede, gell? Die eiserne Lady ist z.B. keine OssIn gewesen...

Aber was passiert? In aller Öffentlichkeit wird sie demontiert.

...Jo eh! Uebermut tut selten gut, newah?

Intrigen werden gesponnen, offenes Mobbing wird praktiziert, eine Demütigung folgt der anderen. Die Männerriegen verschwören sich, um sie weg zu beißen.

...Maennerriegen, die die Merkel beissen? Tanz der Vampire? Intrigen? Keine Gefahr fuer Anchela! Mit Intrigen kennt sie sich aus...

Auf diese Weise verspielt die CDU noch die Chance auf den Machtwechsel.

...wer nix riskiert, der nix gewinnt.

Wir sehen an dem Beispiel ganz deutlich, wie das Schicksal des ganzen Landes der Machtgier von Männern geopfert wird, die dann zusammenhalten, wenn es darum geht, ja keine Frau ganz nach oben kommen zu lassen.

...ganz oben haben mir erst eine verhindert...die Schavan...Schwan...Scha-dingsbumms da, Gesine. Bei der MerkelIn geht's um den dritten Platz. Rangordnungsmaessig sitzt zwischen dem Koehler und der potentiellen KanzlerIn - *pruuuust, weia-weia* - noch der Thierse da, auch ein Ossi und schon schlimm genug. Und Frauen kommen lassen wir schon....gelegentlich. Aber nicht nach ganz oben, sondern ganz langsam.

Ruth

...ja freilich du, oide Wurschthaut.

Sammawiederfreind - Max

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Ruth Teibold-Wagnre, Tuesday, 19.10.2004, 12:40 (vor 7779 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Max am 18. Oktober 2004 17:56:58:

GunnDach,

Es ist unglaublich, was zur Zeit in der CDU geschieht.
...und das nicht zum ersten Mal!
Da hat zum ersten Mal in Deutschland eine Frau die Möglichkeit, an die oberste Schaltstelle der Macht zu kommen.
...knapp vorbei ist auch daneben...he-he-he...

Höre ich aus dem "Hehe" etwa Schadenfreude raus?

- Angela Merkel ist zur Zeit die glaubwürdigste Politikerin, sie ist kompetent und durchsetzungsfähig.
...nur weil eine nicht gerade luegt wie gedruckt, ist sie noch lange nicht glaubwuerdig. Und eine kompetente Politikerin...tschuljung...sowas gibt's?
Die Merkel?

Sie ist Physikerin. Kann also rechnen.

Ihr wie niemandem sonst wäre es zuzutrauen, die schwere Krise in den Griff zu bekommen.
...weil unter den Blindenhunden der einaeugige Basset Koenig ist?

Besser EINE Königin, als überhaupt nix.

- So wie M. Thatcher England Land auf Vordermann gebracht hat. England war, bevor Thatcher durchgriff, mindestens genauso am Boden wie Deutschland. Wer sonst als Angela Merkel soll ähnliches wie M. Thatcher leisten können?
...also zwischen der eisernen Lady und der Merkel, Angela...da gibt's schon Unterschiede, gell? Die eiserne Lady ist z.B. keine OssIn gewesen...

Angela wäre eine so eiserne Kanzlerin, da wäre Bismarck ein Weichei dagegen.

Aber was passiert? In aller Öffentlichkeit wird sie demontiert.
...Jo eh! Uebermut tut selten gut, newah?

Noch ist das letzte Wörtchen nicht gesprochen.

Intrigen werden gesponnen, offenes Mobbing wird praktiziert, eine Demütigung folgt der anderen. Die Männerriegen verschwören sich, um sie weg zu beißen.
...Maennerriegen, die die Merkel beissen? Tanz der Vampire? Intrigen? Keine Gefahr fuer Anchela! Mit Intrigen kennt sie sich aus...

Hoffentlich...

Auf diese Weise verspielt die CDU noch die Chance auf den Machtwechsel.
...wer nix riskiert, der nix gewinnt.

Es geht um mehr als nur die Macht für eine Partei. Es geht um Deutschland.

Wir sehen an dem Beispiel ganz deutlich, wie das Schicksal des ganzen Landes der Machtgier von Männern geopfert wird, die dann zusammenhalten, wenn es darum geht, ja keine Frau ganz nach oben kommen zu lassen.
...ganz oben haben mir erst eine verhindert...die Schavan...Schwan...Scha-dingsbumms da, Gesine. Bei der MerkelIn geht's um den dritten Platz. Rangordnungsmaessig sitzt zwischen dem Koehler und der potentiellen KanzlerIn - *pruuuust, weia-weia* - noch der Thierse da, auch ein Ossi und schon schlimm genug. Und Frauen kommen lassen wir schon....gelegentlich. Aber nicht nach ganz oben, sondern ganz langsam.

mein lieber Schwan. Und wer ist die beste deutsche Kultusministerin? Na, na? Wer fällt Dir denn da ein?

Ruth
...ja freilich du, oide Wurschthaut.
Sammawiederfreind - Max

Warma jemols Feind? - Ruth

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Max, Tuesday, 19.10.2004, 15:31 (vor 7779 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagnre

Als Antwort auf: Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagnre am 19. Oktober 2004 09:40:30:

Hi Eva,

Und wer ist die beste deutsche Kultusministerin? Na, na? Wer fällt Dir denn da ein?

...Ruth.

ja freilich...ich oide Wurschthaut.
_________________________________

Sammawiederfreind - Max

Warma jemols Feind? - Ruth

Na, warma ned - Max

Edeltraut Stoiber

Guildo Schlöbel-Seiermann, Monday, 18.10.2004, 21:54 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Sehr geehrte Frau Ruth Teibold-Wagner,

es ist in der Tat unglaublich, was in der CDU vonstatten geht. Da werden Politiker einfach so nach ihren Fähigkeiten beurteilt und nicht wegen irgendwelcher Quoten aufgestellt.

Das kann so nicht weiter gehen!

Aber ich habe eine gute Nachricht:
Edmund Stoiber hat sich zu einer Geschlechtsumwandlung entschlossen und wird als Kanzlerkandidatin Edeltraut Stoiber die Ablösung von Rot/Grün und den Sturz von Gerhard Schröder in die Wege leiten.

Es geht voran!

Mit freundlichen Grüßen

Guildo Schlöbel-Seiermann

Merkel wählt ohnehin keine Sau

Georg, Tuesday, 19.10.2004, 01:44 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Lachhaft. Wie wärs mit Realismus? Gegen "Gerd" hat die altbackene Angie nicht den Hauch einer Chance. Wie ich unlängst las: Gerhard Schröder hat die Stimmlage eines räudigen Pandabärens beim Vorspiel und Angela Merkel die eines siebenjährigen Mädchens, das beim Gummitwist verloren hat. ;-))

So einfach ist das Leben,

Georg

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

abc, Tuesday, 19.10.2004, 12:35 (vor 7780 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Sie arbeitete von 1978 bis 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften Berlin (Forschungsfeld: Quantenchemie) und wurde Sekretärin für Agitation und Propaganda der dortigen FDJ-Gruppe.

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Joey, Tuesday, 19.10.2004, 14:40 (vor 7779 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Es ist unglaublich, was zur Zeit in der CDU geschieht.
Da hat zum ersten Mal in Deutschland eine Frau die Möglichkeit, an die oberste Schaltstelle der Macht zu kommen. - Angela Merkel ist zur Zeit die glaubwürdigste Politikerin, sie ist kompetent und durchsetzungsfähig.
Ihr wie niemandem sonst wäre es zuzutrauen, die schwere Krise in den Griff zu bekommen. - So wie M. Thatcher England Land auf Vordermann gebracht hat. England war, bevor Thatcher durchgriff, mindestens genauso am Boden wie Deutschland. Wer sonst als Angela Merkel soll ähnliches wie M. Thatcher leisten können?
Aber was passiert? In aller Öffentlichkeit wird sie demontiert. Intrigen werden gesponnen, offenes Mobbing wird praktiziert, eine Demütigung folgt der anderen. Die Männerriegen verschwören sich, um sie weg zu beißen.
Auf diese Weise verspielt die CDU noch die Chance auf den Machtwechsel.
Wir sehen an dem Beispiel ganz deutlich, wie das Schicksal des ganzen Landes der Machtgier von Männern geopfert wird, die dann zusammenhalten, wenn es daum geht, ja keine Frau ganz nach oben kommen zu lassen.
Ruth

Nur Frau sein, reicht nicht aus. Als Vorsitzende(r) einer Partei müssen noch andere Qualitäten vorhanden sein.

Re: Merkels Demontage - Die Lafontainin der CDU - ...

Ekki, Tuesday, 19.10.2004, 18:35 (vor 7779 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

..., das und nichts anderes ist für mich die Merkel:

Keine einzige positive Leistung, dafür aber jede Menge erledigter Parteifreunde:

Friedrich Merz[/u] sagte nach der Kür von Horst Köhler (der, unabhängig von der Art seiner Kür, meine große Hochachtung hat!) bei "Sabine Christiansen": "Einige Fraktionsmitglieder haben mir gegenüber die Meinung geäußert, es sei eine Sauerei, wie mit Wolfgang Schäuble umgesprungen worden sei. Es fällt mir schwer, dagegen anzuargumentieren."[/i]

Zu diesem Zeitpunkt hatte Merz seine eigene, ebenso schmähliche wie unverdiente Ablösung als Fraktionsvorsitzender bereits hinter sich - und ahnte wahrscheinlich, daß er ein "Toter auf Abruf" war, wogegen er sich mit einem bravourösen Abgang schützte.

Dieses hinterhältige Merkel-Weib hat bei dem fetten Kohl gut zugeguckt - der hat auch alles um sich herum niedergemacht und dem armen Schäuble, als dieser ihm verzweifelt vorhielt, er müssen zurücktreten, wenn Kohl die Spender nicht nenne, eiskalt entgegnet: "Dann tritt doch zurück".[/i]

Und diesen Kohl hat die Merkel erst halbherzig abserviert, um sich dann später mit ihm zu "versöhnen" (als ob es so was in der Politik gäbe - da gibt's nur eiskaltes Kalkül!) und sich anschließend als seine gelehrigste Schülerin zu erweisen.

Schäuble[/i] tut mir wirklich leid. So ein schweres Schicksal, so toll gemeistert - und dann diese Behandlung durch die eigene Partei.

In den anderen Parteien geht's ja nicht anders zu - die Grünen haben ihre Merz-Entsprechung, Oswald Metzger[/i], einen hervorragenden Mann, auch wahrscheinlich deshalb abserviert, weil er die Masse der Mittelmäßigen störte.

Innerhalb der insgesamt widerlichen Politiker-Bagage gehört die Merkel zu den Widerlichsten - und deshalb bewahre uns Gott oder wer sonst dafür zuständig ist vor ihrer Kanzlerschaft.[/u]

Ekki

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Garfield, Wednesday, 20.10.2004, 18:40 (vor 7778 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Ruth Teibold-Wagner am 18. Oktober 2004 14:27:15:

Hallo Ruth!

Wie ist die Merkel denn überhaupt an die Macht gekommen? Zunächst einmal brauchte man nach der Wiedervereinigung bei vielen Parteien einige Quoten-Spitzenpolitiker. Um die Ostdeutschen zu bauchpinseln, brauchte man Politiker ostdeutscher Herkunft, und um die Frauen zu bauchpinseln, brauchte man Politiker weiblichen Geschlechts. Da politische Spitzenposten nicht in unendlicher Menge vorhanden sind, erschien es angebracht, beide inoffiziellen Quoten zu vereinigen, also einige ostdeutsche Politikerinnen auf Spitzen-Positionen zu setzen. Die SPD hatte mit Regine Hildebrandt bereits eine passende Person auf Landesebene (in Brandenburg), die man den Wählern als ostdeutsche Quotenfrau präsentieren konnte. Die CDU suchte in ihren Reihen nach einer vergleichbaren Figur und fand Angela Merkel.

Bald zeigte sich jedoch ein deutlicher Unterschied zwischen diesen beiden Frauen: Während die Hildebrandt Klartext redete und unbequem wurde, erwies sich die Merkel als brav und anpassungsfähig (wie zu DDR-Zeiten eben). So wurde sie auch schnell Bundesministerin.

Dann passierte ein politischer GAU: Die sogenannte Spendenaffäre. Korrekt hätte es "Schmiergeldaffäre" heißen müssen, und die wesentliche Frage dabei war gar nicht so sehr, wer da eigentlich geschmiert hat, sondern was für dieses Schmiergeld getan wurde und wieviel Milliarden Steuergelder das gekostet hat.

Kohl stand auf einmal im Blickpunkt des öffentlichen Interesses, obwohl er natürlich keineswegs allein verantwortlich war. Aber er mußte möglichst viel auf sich nehmen, um so möglichst viel Schaden von der CDU und natürlich auch von den Schmiergeldzahlern abzuwenden. Da ein Spitzen-Politiker in Deutschland finanziell auf jeden Fall ausgesorgt hat und da er ohnehin schon nicht mehr der Jüngste war, fiel ihm das nicht sonderlich schwer. Er stellte sich also stur und verweigerte jegliche Aussage zu den Geldgebern. Zum einen hielt er diese Geldgeber damit aus der Sache heraus und zum anderen lenkte er alle Aufmerksamkeit auf sich.

Nun brauchte man aber einen Nachfolger. Das Problem bestand jetzt darin, daß die gesamte Führungsebene der CDU in den Skandal verwickelt war. So war zu befürchten, daß der Nachfolger Kohls genauso demontiert werden würde. Und noch so ein Skandal wäre äußerst übel für die CDU gewesen.

Also brauchte man jemanden, der möglichst wenig angreifbar war. Und da kam man auf Angela Merkel. Nicht etwa, weil sie besonders integer war. Nein, sie war einfach noch nicht so lange dabei, um so viel auf dem Kerbholz zu haben wie die übrigen CDU-Spitzenleute. Außerdem war sie eine Frau, und das gab ihr die Möglichkeit, eventuelle Kritik als "Frauenfeindlichkeit" abzuschmettern. Man hoffte vermutlich auch, daß die Medien mit einer Frau nicht so hart ins Gericht gehen würden. Und daß Teile der Öffentlichkeit eine Frau an der Spitze der CDU als positiv empfinden würden, womit die Partei wieder Boden gutmachen könnte.

Und so kam die Merkel dann auf ihren Posten. Nicht etwa, weil sie kompetent ist, sondern weil sie sich in der CDU genauso brav angepaßt hat wie früher in der FDJ.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Odin, Thursday, 21.10.2004, 16:03 (vor 7777 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Garfield am 20. Oktober 2004 15:40:55:

Na, da gehts aber noch weiter:

Beim "Wolfrathshausener Frühstück" ging sie in die zweite Reihe, denn für die erste war sie weder geeignet, noch vorgesehen. Stoiber verschlief aber sowohl den Wahlkampf, als auch eine nicht allzukleine Flut und einen drohenden Krieg und versemmelte so die gewonnengeglaubte Wahl (Ähnlichkeit zur derzeitigen Situation sind eigentlich unübersehbar).
So schlug Merkels zweite große Stunde - und zwar diesmal nicht wegen Quote, sondern wegen "Dankbarkeit" - aber ebenfalls wieder nicht ihren Könnens wegen. Die "Protestwähler" und "ProtestmeinungsumfrageCDUwähler" sicherten ihren Stand. Allerdings ist es schon seit Monaten ersichtlich, daß die Wahlerfolge der CDU und ihr Erfolg bei den Meinungsumfragen nicht aufgrund des Könnens der CDU und ihrer Vorsitzenden zustandekam, sondern weil man die SPD "strafen" wollte. Jeder wußte, mit der CDU wirds noch schlimmer und nicht alle wollen das. Dies stellt sich jetzt heraus und bei den nächsten Wahlen wird Merkel zerpflückt und zerzaust - Frisur ist Omen.
Keiner kann so recht sagen, worin Merkels Fähigkeiten bestehen - weder in ihrer kurzen Zeit in der Regierung, als auch in ihrer Zeit als Vorsitzende. Das kann man eine Zeitlang vertuschen, aber mit der Zeit fällts auf. Eine ordentliche Opposition hätte diese Regierung dermaßen in die Mangel genommen, daß wir die Wahl schon hinter uns hätten und nicht vor uns.

Stoiber hat recht: Das Duo Merkel/Westerwelle ist nicht sexy und die FDP hat es noch nicht mal in den Hochzeiten der SPD-Schwäche geschafft, über 6-7% zu kommen. Was wird dann erst die nächsten Monate passieren, wenn sich Vorteile durch Gesundheitsreform und Hartz IV langsam einstellen.

Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union

Jolanda, Thursday, 21.10.2004, 16:09 (vor 7777 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Merkels Demontage und die Männer-Netzwerke in der Union von Odin am 21. Oktober 2004 13:03:32:

Lieber Odin

Sehe ich auch so, wenn man hört, wieviele aus Prodest geben die SPD eben CDU wählen, dann hat das wohl weniger mit dem Können der CDU und Angela Merkel zu tun, als einfach mit Protest gegen die regierende Partei, bzw. den Bundeskanzler.

Und für ein Dreamteam halte ich Merkel/Westerwelle auch nicht ;-)

Herzlicher Gruss
Jolanda

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