Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat"

Sven, Tuesday, 12.10.2004, 11:46 (vor 7787 Tagen)

"Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat"

Konflikte von Männern mit ihrer Exfrau oder Expartnerin entstehen allerdings nicht nur aufgrund persönlicher Enttäuschungen. Nicht selten besteht der Wunsch, offen oder versteckt Rache am anderen zu üben und dazu auch die Kinder in die eiserne Klammer der Loyalitätsbekundung - für mich und gegen den anderen - zu pressen.[8] Jenseits der zerstörerischen Kampfdynamik zwischen Geschiedenen hat in der öffentlichen Beurteilung von Männern ein Weiteres herausragende Bedeutung angenommen: ein äußerst abschätziges und von bösartiger Häme verzerrtes Männerbild.[9] Wenn wir deshalb über die verzerrte Wahrnehmung von Scheidungsvätern reden, dann kann das nur vor dem Hintergrund der allgemeineren Vorstellungen über die Eigenarten im Arrangement der Geschlechter[10] geschehen. Denn daraus werden auch die nicht weniger abschätzigen Mythen über Scheidungsväter abgeleitet. So können wir die konfliktreichen Erfahrungen von Scheidungsvätern überhaupt nur verstehen, wenn wir sie in ihrer Verschränkung mit den generalisierten Bösartigkeitsmythen lesen.

Diese Mythen wurden vom so genannten Genderfeminismus, dem Nachfolger des "Equityfeminismus", jenseits des wissenschaftlichen Diskurses[11] im Schutzraum abgeschotteter Förderprogramme an Universitäten entwickelt. In den USA haben sie sich zu einer Art feministischen McCarthyismus - einer Generalisierung von Kritikwürdigem mit Mitteln der kollektiven Hysterisierung wie weiland beim Antikommunismus - verdichtet, der eine paranoid gestimmte Verfolgung von Männern an liberalen Universitäten ausgelöst hat.[12] Daraus ist der Mythos von der gewalttätigen Männlichkeit hervorgegangen,[13] dem eine simple Weltsicht zugrunde liegt. Es wird davon ausgegangen, dass das Geschlechterarrangement "prinzipiell, global und immer" einem einzigen Strickmuster folgt. Danach zerfallen komplexe Alltäglichkeiten, wie sie sich innerhalb von Kulturen, sozialen Schichten, Ethnien, Männern wie Frauen entwickelt haben, in einen simplen Gegensatz: Hier das Gute, dort das Böse - das Gute sind die Frauen, das Böse sind die Männer, hier Opfer und dort Täter; friedfertige Frauen, denen kriegslüsterne Männer gegenüberstehen, und Anhängerinnen des Wärmestroms, denen die kalte männliche instrumentelle Vernunft beim Versuch, eine bessere Welt zu schaffen, im Wege steht.[14] Eigentlich sind "alle Männer potenzielle Gewalttäter" und Frauen ihre potenziellen Opfer.[15] Letztlich verheißt das Matriarchat die himmlische und das Patriarchat die höllische Schicksalsmacht.[16]

Auf Geschiedene wird in analoger Weise geblickt: Danach sind "allein erziehende Mütter ... allein gelassen und verarmt, ihnen stehen unterhaltsverweigernde Männern gegenüber, die sich pflichtvergessen jungen Frauen zuwenden". Auch diese Sicht kommt über kindliche Vereinfachungen nicht hinaus: Unverständliches wird durch simple Zuordnungen verständlich gemacht. Letztlich wird die gespaltene Welt der Geschlechter nach dem anatomischen Geschlechtsunterschied erklärt. Es ist also weder die soziale Welt, noch die kulturelle oder psychische in ihrer Vielfalt, die das Geschlechterarrangement in ständiger Bewegung hält, sondern das, was einen Mann und was eine Frau anatomisch schon immer unterschied - ihr Genital, das "wozu sie nichts können".

In der Zwischenzeit zerbröckelt diese biologische Sicht von Geschlechteridentität. Allerdings thematisieren das nicht so sehr die Geisteswissenschaften, sondern Politikentwürfe für das zukünftige Europa. Mit der Politik des Gender Mainstreaming wird dem polarisierten Geschlechterverständnis ganz pragmatisch zu Leibe gerückt. Beide Welten, die der Frauen und der Männer, sollen gleichermaßen untersucht und mit Hilfe von Politik verändert werden. Das abwechslungsreiche Verhältnis beider zueinander soll wieder an die Stelle unversöhnlich phantasierter Polarität treten.

Das hat auch Konsequenzen für die Scheidungsforschung. Sie wird nicht mehr nur aus der Perspektive von Frauen und Kindern betrieben werden (können), welche die Erfahrungen von Männern übergeht. Vielmehr werden Wechselwirkungen zwischen Scheidungspartnern untersucht werden müssen. Statt dem einen die Schuld und dem anderen die Unschuld zuzuschreiben, wird zukünftig zu untersuchen sein, warum es zum Beispiel zwischen mütterlicher Umgangsvereitelung und unzuverlässiger väterlicher Unterhaltszahlungen eine konfliktverschärfende Wechselbeziehung gibt. Beides - vereitelter Umgang und verweigerte Unterhaltszahlung - wird dann als Zeichen für ungelöste Konflikte und fehlende gegenseitige Anerkennung[17] untersucht. Damit eröffnen sich Perspektiven für sinnvolle Sozialpolitik und Konfliktlösung....

von Gerhard Amendt / Aus Politik und Zeitgeschichte (B 19/2004)

Quelle: http://www.vaeter-aktuell.papaserver.de/Vaeterlichkeit_Scheidung_und_Geschlechterkampf.doc

sehr gut und sehr wahr! (n/t)

Arne Hoffmann, Tuesday, 12.10.2004, 12:15 (vor 7787 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: "Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat" von Sven am 12. Oktober 2004 08:46:59:

Re: sehr gut und sehr wahr ?

Eugen Prinz, Tuesday, 12.10.2004, 14:32 (vor 7787 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: sehr gut und sehr wahr! (n/t) von Arne Hoffmann am 12. Oktober 2004 09:15:18:

die eiserne Klammer der Loyalitätsbekundung ... zerstörerischen Kampfdynamik zwischen Geschiedenen ... die Eigenarten im Arrangement der Geschlechter ... in ihrer Verschränkung mit den generalisierten Bösartigkeitsmythen lesen ... im Schutzraum abgeschotteter Förderprogramme an Universitäten...

Na, ich bin nicht ganz so begeistert. Wahr ist es vielleicht, was Amendt schreibt. Aber sehr gut finde ich es nicht. Formal gesehen sollte er weniger "Literatur" produzieren. Das würde seine Elaborate leichter lesbar machen, und sie würden auch außerhalb des "Schutzraumes abgeschotteter Förderprogramme an Universitäten" Gehör und Wirkung finden.

In der Zwischenzeit zerbröckelt diese biologische Sicht von Geschlechteridentität. Allerdings thematisieren das nicht so sehr die Geisteswissenschaften, sondern Politikentwürfe für das zukünftige Europa. Mit der Politik des Gender Mainstreaming wird dem polarisierten Geschlechterverständnis ganz pragmatisch zu Leibe gerückt. Beide Welten, die der Frauen und der Männer, sollen gleichermaßen untersucht und mit Hilfe von Politik verändert werden. Das abwechslungsreiche Verhältnis beider zueinander soll wieder an die Stelle unversöhnlich phantasierter Polarität treten.

...und das ist schon fast zynisch.

Erst haben PolitikerInnen maßgeblich durch männerfeindliche Gesetze dazu beigetragen, dass die Karre so im Dreck steckt. Und nun dienen sie uns ein tolles Instrument an, "mit der Politik des Gender Mainstreaming dem polarisierten Geschlechterverständnis ganz pragmatisch zu Leibe zu rücken." Da kann ich nur lachen. Damit wollen sie noch nicht einmal die Fehler beseitigen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben. Sie wollen sie zementieren. Man muss schon sehr naiv sein, um noch Vertrauen in die Politikentwürfe zu haben. Das kommt schließlich drauf an, von welchen Lobbyisten sie stammen, und bislang ist gender-mainstreaming ein reines Frauenförderprogramm.

Auf gender-mainstreaming könnte ich glatt verzichten. Es würde mir reichen, wenn die PolitikerInnen sich mehr um Gerechtigkeit bemühen würden. Was hat z.B. ein Vater von gender-mainstreaming, der seine Tochter seit Jahren nicht mehr gesehen hat, weil seine Ex-Frau ihm den Umgang verwehrt?

Eugen

Re: sehr gut und sehr wahr ?

Odin, Tuesday, 12.10.2004, 18:03 (vor 7787 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: sehr gut und sehr wahr ? von Eugen Prinz am 12. Oktober 2004 11:32:48:

die eiserne Klammer der Loyalitätsbekundung ... zerstörerischen Kampfdynamik zwischen Geschiedenen ... die Eigenarten im Arrangement der Geschlechter ... in ihrer Verschränkung mit den generalisierten Bösartigkeitsmythen lesen ... im Schutzraum abgeschotteter Förderprogramme an Universitäten...
Na, ich bin nicht ganz so begeistert. Wahr ist es vielleicht, was Amendt schreibt. Aber sehr gut finde ich es nicht. Formal gesehen sollte er weniger "Literatur" produzieren. Das würde seine Elaborate leichter lesbar machen, und sie würden auch außerhalb des "Schutzraumes abgeschotteter Förderprogramme an Universitäten" Gehör und Wirkung finden.

Sehe ich nicht so.
Amendt, Petri und Lenz sind Gold wert. Von Hollstein muß ich erst noch was lesen. Soll aber auch gut sein. Jede Gesellschaftsbewegung hat bei der sog. "Intelligenz" angefangen. Ohne die Unis und Hochschulen und damit den Studenten können wir nichts erreichen. Solange jeder sein "Feld" beackert, kann man getrost auf die Ergebnisse warten.

Re: sehr gut und sehr wahr ?

Eugen Prinz, Tuesday, 12.10.2004, 21:22 (vor 7787 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: sehr gut und sehr wahr ? von Odin am 12. Oktober 2004 15:03:34:

Sehe ich nicht so.
Amendt, Petri und Lenz sind Gold wert. Von Hollstein muß ich erst noch was lesen. Soll aber auch gut sein. Jede Gesellschaftsbewegung hat bei der sog. "Intelligenz" angefangen. Ohne die Unis und Hochschulen und damit den Studenten können wir nichts erreichen. Solange jeder sein "Feld" beackert, kann man getrost auf die Ergebnisse warten.

Dass ein Professor für Psychologie, Jura, Politikwissenschaft usw. etwas zu seinem Fachgebiet veröffentlicht, ist ja sein Job. Wenn es uns weiterhilft - um so besser. Aber mehr als Argumentationshilfe werden wir von einem Beamten im Clinch des Gender-Wahns kaum erwarten können. Vortragen müssen wir unsere Anliegen selber. Da hilft uns kein Zorro und keine Kavallerie ;-)

In der Heidelberger Uni-Zeitung "Ruprecht" hatten wir ein Interview zum Thema Frauenförderung. Die Auflage des Ruprecht beträgt 10Tsd. Exemplare. Es gab zwei Kommentare . Die Studenten haben offenbar andere Interessen.

Hast du konkrete Hinweise auf studentische Aktivitäten (abgesehen von wackeren Einzelaktivisten) zu unserem Thema? Das würde mich natürlich sehr interessieren, und ich wäre der letzte, der sich gegen eine Kooperation sträuben würde.

Eugen

Re: "Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat"

Maesi, Tuesday, 12.10.2004, 22:14 (vor 7786 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: "Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat" von Sven am 12. Oktober 2004 08:46:59:

Hallo zusammen

"Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat"
[...]In der Zwischenzeit zerbröckelt diese biologische Sicht von Geschlechteridentität. Allerdings thematisieren das nicht so sehr die Geisteswissenschaften, sondern Politikentwürfe für das zukünftige Europa. Mit der Politik des Gender Mainstreaming wird dem polarisierten Geschlechterverständnis ganz pragmatisch zu Leibe gerückt. Beide Welten, die der Frauen und der Männer, sollen gleichermaßen untersucht und mit Hilfe von Politik verändert werden. Das abwechslungsreiche Verhältnis beider zueinander soll wieder an die Stelle unversöhnlich phantasierter Polarität treten.

Aus Sicht der Biologie gibt es beim Menschen zwei Geschlechter; beide sind zu dessen Fortpflanzung notwendig. Das soziale Geschlecht fusst bekanntlich auf dem 'kleinen' biologischen Unterschied geht aber weit ueber diesen hinaus. Die Einfuehrung des Begriffes 'soziales Geschlecht' oder in Neudeutsch 'gender' mag aus sozialwissenschaftlicher Sicht sinnvoll sein; sie bringt uns in der politischen Debatte aber nicht wirklich weiter, weil dort schon immer vornehmlich vom sozialen Geschlecht die Rede war - auch wenn das nicht explizit so bezeichnet wurde. In der Praxis wird wohl lediglich der Begriff 'sex' durch 'gender' ersetzt, ansonsten bleibt alles wie gehabt.

Weshalb ausgerechnet Gender Mainstreaming (GM) dem polarisierten Geschlechterverstaendnis pragmatisch zu Leibe ruecken soll, kann ich ueberhaupt nicht nachvollziehen - hier teile ich Eugens Meinung voll und ganz. Gerade der Mainstreaming-Ansatz postuliert, dass das vorherrschende Geschlechterbild allgemeine Gueltigkeit bekommen soll; soweit also bereits jetzt ein polarisiertes Geschlechterverstaendnis in der Gesellschaft vorherrscht, wird der GM-Ansatz dieses noch zementieren und verstaerken. Fast zwei Generationen lang waehrende einseitige Skandalisierung, Hysterisierung und Frauenopferkult sind nicht spurlos an der Gesellschaft voruebergegangen, und das wurde systematisch von genau jenen betrieben, die heute in den Gleichstellungsstellen hocken, sich als verantwortlich fuer die vorherrschende Geschlechterpolitik zeichnen oder sich in den Medien als Gewaltexperten aufspielen. Die praktische Durchfuehrung von GM wird logischerweise in deren Haende gelegt werden und es gehoert eine gehoerige Portion Naivitaet dazu zu glauben, dass mit dem Zuschanzen von noch mehr Macht an diese ideologisch taktierende Gruppe sich etwas aendern wird.

Sofern es den Maennern laengerfristig gelingt, in der durch GM aufgeblasenen Gleichstellungsbuerokratie ihre Interessenvertreter einzubringen, werden diese keineswegs zusammen mit den Fraueninteressenvertretern haendchenhaltend harmonisch ueber neue Loesungsmoeglichkeiten meditieren. Eingedenk der Tatsache, dass die Maenner jahrzehntelang als Suendenboecke diffamiert und politisch ueber den Tisch gezogen wurden, wird vielmehr knallhart um Kompromisse gefochten werden; und natuerlich werden alle Interessenvertretungen versuchen, ihre eigene Klientel zu mobilisieren und auf die offiziellen 'Parteilinien' einzuschwoeren. So laeuft seit jeher in menschlichen Gesellschaften der Prozess des Interessenausgleichs zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen und es besteht keinerlei Grund zu glauben, dass das zwischen den Geschlechtern ploetzlich anders sein wird.

Die in bestimmten Bereichen der soziologischen Forschung vorgenommene, ideologisch bedingte Aufspaltung in die beiden Geschlechter und deren strikt getrennte (oftmals sogar voellig einseitig frauenzentriert vorgenommene) Betrachtung ist ein wissenschaftlicher Suendenfall; durch das Instrument des GM wird die ideologische Einflussnahme auf die Wissenschaften keineswegs beseitigt sondern sogar noch verstaerkt. Der Geschlechterforscher wird sich inskuenftig mehr denn je mit politisch-ideologischen Erwartungshaltungen konfrontiert sehen; sofern die Maenner sukzessive ihre eigenen Interessenvertreter in den betreffenden politischen Gremien einzubringen vermoegen, werden neben den bestehenden feministischen zunehmend auch diverse maskulistische Ideologien auf die Forschung Einfluss nehmen.

Fazit: Durch die Einfuehrung von GM wird die Geschlechterforschung zum Spielball der diversen politischen Interessengruppen. Allenfalls wird eine durch GM kurzfristig verstaerkte feministisch-ideologische Einflussnahme auf Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die Maenner schneller dazu bringen, ihre eigenen Interessen zu formulieren und wahrzunehmen; dadurch wird das Pendel (nach kurzfristiger Verschlechterung) langfristig wieder zugunsten der Maenner zurueckschwingen. Da man im GM-Ansatz alles unter dem Geschlechteraspekt betrachtet und nach diesen Massstaeben Privilegien, Foerderungen, Pflichten, Lasten usw. auf die Geschlechter aufteilt, wird es IMHO zu einer weiteren geschlechterpolitischen Polarisierung der Gesellschaft kommen, der sich kaum jemand entziehen kann - und diese bleibt bestehen, solange GM existiert. Mit der konsequenten geschlechterspezifischen Einfaerbung der gesamten Politik wird man also genau jenen 'Kriegsschauplatz' zwischen den Geschlechtern schaffen und systematisch erweitern, den man vorgeblich verhindern will. Wie schlau es ist, zuerst einen 'Krieg' zu entfachen, um nachher einen 'Waffenstillstand' schliessen zu koennen, muss jeder selbst beurteilen; ich halte jedenfalls nichts davon, befuerchte jedoch, dass inzwischen die Ereignisse eine derartige Eigendynamik entwickelt haben, dass die 'logische' Entwicklung nur noch schwer aufzuhalten ist - wenn ueberhaupt.

Gruss

Maesi

Re: sehr gut und sehr wahr ?

Odin, Tuesday, 12.10.2004, 22:34 (vor 7786 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: sehr gut und sehr wahr ? von Eugen Prinz am 12. Oktober 2004 18:22:05:

Hast du konkrete Hinweise auf studentische Aktivitäten (abgesehen von wackeren Einzelaktivisten) zu unserem Thema? Das würde mich natürlich sehr interessieren, und ich wäre der letzte, der sich gegen eine Kooperation sträuben würde.

Nein, hab ich natürlich nicht. Aber das wäre ein Thema, über das man mal nachdenken könnte. Aus meiner eigenen Studentenzeit weiß ich zumindest noch: Man hat Zeit und begeistert sich gerne für neue Ideen. Das wäre doch ein interessantes Gebiet.

Uneingeschränkte Zustimmung

Nick, Wednesday, 13.10.2004, 02:01 (vor 7786 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: "Höllisches Patriarchat und himmlisches Matriarchat" von Maesi am 12. Oktober 2004 19:14:58:

"Da man im GM-Ansatz alles unter dem Geschlechteraspekt betrachtet und nach diesen Massstaeben Privilegien, Foerderungen, Pflichten, Lasten usw. auf die Geschlechter aufteilt, wird es IMHO zu einer weiteren geschlechterpolitischen Polarisierung der Gesellschaft kommen, der sich kaum jemand entziehen kann - und diese bleibt bestehen, solange GM existiert. Mit der konsequenten geschlechterspezifischen Einfaerbung der gesamten Politik wird man also genau jenen 'Kriegsschauplatz' zwischen den Geschlechtern schaffen und systematisch erweitern, den man vorgeblich verhindern will. Wie schlau es ist, zuerst einen 'Krieg' zu entfachen, um nachher einen 'Waffenstillstand' schliessen zu koennen, muss jeder selbst beurteilen; ich halte jedenfalls nichts davon, befuerchte jedoch, dass inzwischen die Ereignisse eine derartige Eigendynamik entwickelt haben, dass die 'logische' Entwicklung nur noch schwer aufzuhalten ist - wenn ueberhaupt."

So ist es.

Nick

Amendt ist schon gut

Bruno, Wednesday, 13.10.2004, 14:55 (vor 7786 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: sehr gut und sehr wahr ? von Eugen Prinz am 12. Oktober 2004 11:32:48:

Hallo Eugen,

Amendt ist schon gut. Schon allein, weil er als anerkannter Fachmann von den Antimännerpolitikerinnen nicht einfach ignoriert werden kann.

Und auch Gender Mainstreaming (GM) finde ich ein sehr gutes Mittel für eine gerechte Geschlechterpolitik. Dass GM in Deutschland (und auch in der EU insgesamt) von allen Parteien, nicht nur von den Grünen (da allerdings besonders), nur als reines Frauenfördermittel missbraucht ist offensichtlich, aber da kann GM nichts dafür. Daran sind die Schuld, die es nur als solches missbrauchen (die Missbraucherin ist Schuld, nicht das Missbrauchte!).

Ich habe auf jeden Fall festgestellt, dass die Leute in Erklärungsnot kommen, wenn man bei ihrer Jungen- und Männerdiskriminierung auf GM hinweist.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

www.manndat.de

Re: Amendt ist schon gut

Eugen Prinz, Wednesday, 13.10.2004, 15:16 (vor 7786 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Amendt ist schon gut von Bruno am 13. Oktober 2004 11:55:57:

Hallo Bruno,

ich schrieb ja: "Auf gender-mainstreaming könnte ich glatt verzichten. Es würde mir reichen, wenn die PolitikerInnen sich mehr um Gerechtigkeit bemühen würden."

Ich stimme dir insofern natürlich zu: Da es nun mal dieses Instrument gibt, können wir entweder versuchen, seine Abschaffung zu betreiben, oder besser: versuchen, etwas für uns dabei herauszuholen.

Insgesamt aber halte ich das gm für ein ziemlich perverses Ansinnen, das ich bestenfalls zähneknirrrrschend akkzeptieren kann, und finde mich da auch von Maesi gut verstanden.

Einen Gruß von Eugen

Re: Amendt ist schon gut

Max, Wednesday, 13.10.2004, 18:09 (vor 7786 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Amendt ist schon gut von Bruno am 13. Oktober 2004 11:55:57:

Hallo Bruno,

Und auch Gender Mainstreaming (GM) finde ich ein sehr gutes Mittel für eine gerechte Geschlechterpolitik.

...du machst mich stinkwuetend! Wie kannst du von einem derartigen Schwachsinn wie einer "gerechten Geschlechterpolitik" reden, ganz so, als gaebe es dafuer eine Notwendigkeit, die keiner abstreiten kann. Ich kann!

Also: Was zwischen den Geschlechtern ablaeuft, das regeln die Angehoerigen der beiden Geschlechter ganz unter sich und zwar genau so, wie sie das getan haben, bevor der erste Soziologen-Bloedel das Licht der Welt erblickt hat. Wenn den Staat in dieser Hinsicht ueberhaupt irgendetwas etwas anzugehen hat, dann aber hoechstens noch die demographische Frage (zwecks Zukunft etc....). Ansonsten hat er sich rauszuhalten! Absolut!

"Gerechte Geschlechterpolitik"....was soll denn das sein? Ein Hirngespinst ist das!

Wer macht Gerechtigkeit? Du? Ich? Ein Gremium? Der liebe Gott? Und wer soll diese komische Gerechtigkeit hinterher gerecht finden? Alle? Klar alle. Wir waeren nicht in Deutschland, wen nicht jeder jederzeit fuer alle denken wuerde. Nur: Denken koennen heutzutage die allerwenigsten! Vor allem nicht die notorischen Lieder,-Stuhl,- Schuh,- Wein- und Gerechtigkeitsmacher. Fuer eine sozial gerechte Welt: Mach mit! Einen Scheissdreck werde ich!
Irgend eine ominoese Gerechtigkeit ist bei Geschlechterfragen ein voellig nachrangiges Thema, nicht aber die Menschlichkeit! Ich habe die Schnauze gestrichen voll von Leuten, die auch die noch buerokratisieren wollen!
Unterschiedlichkeit ist gerecht! Leiden ist gerecht! Bevorteilt sein ist gerecht! Das Leben ist aus sich heraus gerecht! Es ist das Leben!
Es sind doch gerade Leute mit so krausen Ideen, wie der, die du hier skizziert hast, denen wir diesen ganzen gottverdammten Scheissdreck verdanken!
Es sind Leute wie du gewesen, die heute "Gerechtigkeit machen" wollen, und die vor langer Zeit angefangen haben, jeden Aspekt des Lebens durch den Fleischwolf juristischer, soziologischer und irgendwelcher anderer Kriterien zu drehen, um den Beliebigkeitsmatsch, der hinten rauskam, auf seine moralische Unbedenklichkeit hin zu untersuchen und gegebenfalls als "politisch korrekt" zum allgemeinen Konsum freizugeben.
Und ausgerechnet so ein lernresistentes Exermplar, so ein voellig....*spei*...kommt mir jetzt wieder daher mit:

Und auch Gender Mainstreaming (GM) finde ich ein sehr gutes Mittel für eine gerechte Geschlechterpolitik.

Da koennte ich bloss noch das grosse Kotzen kriegen! Diese Denke ist eine Beleidigung fuer jeden Menschen, der sich um eine allgemeine Moral bemueht, anstatt sich wie ein kleingeistiger Kretin um eine weitere, gesetzliche Detailregelung den Kopf zu zerbrechen.

Entschuldigung, aber das musste raus! Max

Re: Und nochwas!

Max, Wednesday, 13.10.2004, 18:26 (vor 7786 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Amendt ist schon gut von Max am 13. Oktober 2004 15:09:59:

...einem Buetikofer, einem Beck, einem feministischen Theologen, einem Theweleit und wie diese ganzen Bloedmaenner alle heissen, wuerde ich nicht eine Sekunde lang nachtrauern, selbst dann nicht, wenn sie mit dem Schluepfer von Alice Schwarzer erdrosselt worden waeren! Und wenn sie sich zehnmal am Tag "Mann" genannt haben....

Maennerarbeit an sich hat genau den Fehler, den umgekehrt der Feminismus auch hat: Sie richtet sich unterschiedslos an Maennern aus, ganz so, als ob es keine strunzdummen Maenner gaebe, die jede feministische Gemeinheit mehr als verdient haben.

Fuer solche Maenner werde ich auch nicht einen einzigen Finger krumm machen. Sollen sie doch unter der grossen Fot....aeh...Forsitzenden ersticken, diese HANSWURSTE.

Reicht jetzt..... - Max

Re: Und nochwas!

Eugen Prinz, Wednesday, 13.10.2004, 19:04 (vor 7786 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Max am 13. Oktober 2004 15:26:19:

Maennerarbeit an sich hat genau den Fehler, den umgekehrt der Feminismus auch hat: Sie richtet sich unterschiedslos an Maennern aus, ganz so, als ob es keine strunzdummen Maenner gaebe, die jede feministische Gemeinheit mehr als verdient haben....
Reicht jetzt..... - Max

Na Hauptsache dir geht´s jetzt besser. Wir können die Gegenseite auch einfach ungehindert weiter machen lassen. Dann haben wir noch mehr Grund, sie im Internet zu beschimpfen. Das wird ihnen zu denken geben ...

Re: Amendt ist schon gut

Maesi, Wednesday, 13.10.2004, 23:09 (vor 7785 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Amendt ist schon gut von Bruno am 13. Oktober 2004 11:55:57:

Hallo Bruno

Amendt ist schon gut. Schon allein, weil er als anerkannter Fachmann von den Antimännerpolitikerinnen nicht einfach ignoriert werden kann.

Ich wollte keinesfalls Prof. Amendts wissenschaftliche Arbeiten kritisieren, die ich fuer sehr wertvoll und wichtig halte.

Und auch Gender Mainstreaming (GM) finde ich ein sehr gutes Mittel für eine gerechte Geschlechterpolitik.

Hier werden wir uns wohl niemals treffen. Die Gruende, weshalb ich GM ablehne, habe ich ja bereits frueher hier im Forum dargelegt; wobei ich mich damals auf grundsaetzliche Einwaende konzentriert habe. In meinem Beitrag in diesem Fred wollte ich staerker auf die wahrscheinliche Entwicklung von GM eingehen.

Dass GM in Deutschland (und auch in der EU insgesamt) von allen Parteien, nicht nur von den Grünen (da allerdings besonders), nur als reines Frauenfördermittel missbraucht ist offensichtlich, aber da kann GM nichts dafür. Daran sind die Schuld, die es nur als solches missbrauchen (die Missbraucherin ist Schuld, nicht das Missbrauchte!).

GM ist ein politisches Instrument. Grundsaetzlich kann man jedes Instrument zum allgemeinen Nutzen oder auch zum allgemeinen Schaden anwenden - ein Messer beispielsweise kann ich gebrauchen, um damit etwas zurechtzuschneiden (z.B. ein Stueck Fleisch, das ich essen will) oder aber auch um jemanden damit zu toeten. Trotzdem gibt es Instrumente, denen der Missbrauch foermlich innewohnt; d.h. wenn sie zur Anwendung kommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie missbraucht werden und erheblichen Schaden verursachen. GM ist IMHO ein solches Instrument. Als eher liberal eingestellter Mensch und Demokrat kraeuseln sich mir die Nackenhaare, wenn staatlich bestellte (und nicht etwa vom Buerger gewaehlte) Leute derart stark in die Muendigkeit und Vertragsfreiheit von Buergern eingreifen koennen - und das aufgrund von Vorgaben, die nicht etwa von demokratisch gewaehlten Repraesentanten verabschiedet wurden sondern von irgendwelchen Experten im Rahmen von 'Gender-studies' erarbeitet wurden. GM ist ein Blankoscheck an die Buerokratie zur Machtausuebung.

Ich habe auf jeden Fall festgestellt, dass die Leute in Erklärungsnot kommen, wenn man bei ihrer Jungen- und Männerdiskriminierung auf GM hinweist.

Zweifellos stimmt das. Dieselben Leute kommen aber auch in Erklaerungsnot, wenn man Maennerfeindlichkeit und -diskriminierung auf der Basis von Menschenrechten oder wissenschaftlichen Erhebungen aufzeigt. Die Crux ist lediglich, dass das bislang nur wenige tun; vorbildlich war in dieser Beziehung Nicks Brief an Amnesty International im Rahmen von deren Kampagne ueber die Frau als Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt, bei der die maennlichen Menschen glatt vergessen wurden. Es ist eben nicht einzusehen, weshalb Beschneidungen nur bei Frauen ein Thema ist, obwohl doch auch massenhaft Maenner mit z.T. aeusserst ueblen Methoden beschnitten werden; Haeusliche Gewalt ist eben kein Problem, in dem Frauen die Opfer und Maenner die Taeter sind, da durch wissenschaftlichen Untersuchungen die geschlechterbezogene Paritaet bei Opfern und Taetern laengst belegt ist usw.

In der Theorie mag GM tatsaechlich dazu dienen, groessere 'Geschlechtergerechtigkeit' (was auch immer dieser Begriff bedeuten mag) herzustellen, in der Praxis wird dieser Ansatz IMHO schnell zur blossen Anspruchsbefriedigungs- und Wunscherfuellungsmaschine degenerieren; ueber Sinn oder Unsinn der vorgebrachten Ansprueche wird sich kaum mehr jemand den Kopf zerbrechen, da man sich ja nur noch auf das rein formalistische Konstrukt des GM sowie den gerade vorherrschenden geschlechtsspezifischen Mainstream zu beziehen braucht.

Gruss

Maesi

Re: Und nochwas!

Max, Wednesday, 13.10.2004, 23:55 (vor 7785 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Eugen Prinz am 13. Oktober 2004 16:04:08:

>Maennerarbeit an sich hat genau den Fehler, den umgekehrt der Feminismus auch hat: Sie richtet sich unterschiedslos an Maennern aus, ganz so, als ob es keine strunzdummen Maenner gaebe, die jede feministische Gemeinheit mehr als verdient haben....

Reicht jetzt..... - Max[/i]

Na Hauptsache dir geht´s jetzt besser. Wir können die Gegenseite auch einfach ungehindert weiter machen lassen. Dann haben wir noch mehr Grund, sie im Internet zu beschimpfen. Das wird ihnen zu denken geben ...

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Ah ja, Eugen, das ist dieses beschissene Dilemma, in dem ich mich befinde:
Einerseits ist mir schon klar, dass irgendeine Maennerarbeit noch besser ist als gar keine. Andererseits wird mir kotzuebel bei dem Gedanken, dass genau die Denke, die den Feminismus stark gemacht hat, nunmehr dazu dienen soll, die Maenner "aufholen" zu lassen. Was, ums Himmels Willen, soll denn da am Ende rauskommen? Ich teile meine Meinung hier absolut mit Nick: Am Ende wird der Tod der Liebe stehen. Das finde ich tieftraurig.
Und nein: Es ist nicht Hauptsache, dass es mir nach meiner Tirade jetzt besser geht (obwohl es mir besser geht....), sondern Hauptsache waere, dass man die Moeglichkeit, dass die Liebe totreguliert werden wird, endlich sieht.

Warum regt mich das gerade heute so auf?
Weil ich eine wunderschoene Frau kennengelernt habe, Anna, Fremdenfuehrerin in Rom. Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde. Dann hat sie mit mir zu diskutieren angefangen: Das war der Tod. Ich bin heute schon mal gestorben....Sie ist eine wunderschoene, wunderbloede Kuh.

Wirklich verzweifelt - Max

Re: Amendt ist schon gut

Max, Thursday, 14.10.2004, 00:09 (vor 7785 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Amendt ist schon gut von Maesi am 13. Oktober 2004 20:09:26:

Aber hallo! *Applaus* - Max

P.S.: (Wie schaffst du es nur, so beherrscht zu bleiben?)

Das Atem-Ministerium

Nick, Thursday, 14.10.2004, 00:56 (vor 7785 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Amendt ist schon gut von Bruno am 13. Oktober 2004 11:55:57:

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Atemfragen und Atemgerechtigkeit:

Jahrtausendelang herrschte anarchische Ungerechtigkeit in der Atemfrage! Menschen mit großem Lungenvolumen - fast immer Männer - verbrauchten egoistisch und ungehindert ein Vielfaches dessen an Atemluft, das von Frauen und anderen Menschen mit kleinerem Lungenvolumen verbraucht wurde.

Niemals durfte dabei die Gerechtigkeitsfrage gestellt werden, denn unter den Bedingungen des Patriarchats konnte es ja nur als "normal" betrachtet werden, daß Männer mehr Luft atmen dürfen, einfach bloß, weil sie Männer sind. Dabei ist leicht und unmittelbar einsehbar, daß es sich um eine systematische Benachteiligung und um eine krasse Ungerechtigkeit handelt! Aus welchem Grund sollte einem Mann mehr Atemluft zustehen, als einer Frau?

Selbst bis in unsere Tage hinein wurde das noch lange widerspruchslos hingenommen. Keiner schien damit ein Problem zu haben. Nun aber ist diese Ungerechtigkeit erkannt! Bündnis 90 / Die Grünen haben auf ihrer letzten Delegiertenversammlung in Bad Schnaufheim einen Leitantrag verabschiedet, der das systematische Aero-Mainstreaming auf die europäische wie auch auf die nationale Agenda setzt! Mit dem roten Koalitionspartner wurde die umgehende Schaffung eines Atem-Ministeriums vereinbart, das alles Notwendige in die Wege leiten soll, um endlich Gerechtigkeit in der Atemfrage durchzusetzen. Der Posten wird mit der Parteivorsitzenden Claudia Hechel-Roth besetzt.

Mittelfristig ist geplant, alle Maßnahmen des Staates darauf zu überprüfen, welchen Einfluß sie auf das Atemverhalten der Bevölkerung haben. Ziel ist es, schon im Vorfeld sich abzeichnenden Ungerechtigkeiten in der Atemfrage bürokratisch zu begegnen, um einen Rückfall in die Vergangenheit sicher zu verhindern.

Ab sofort werden die Atemwerte aller Bürger mittels eines Spirometers erfaßt, der stets als Maske zu tragen ist und niemals abgelegt werden darf. Das ist unbedingt nötig, um eine sichere Meßbasis zur Erfassung der Ungerechtigkeitsschere zu erhalten.

Für den Anfang wurde beschlossen, daß ab 1.11.2004 jeder Bürger deutlich sichtbar an seiner Kleidung ein Label anzubringen hat, auf dem sein persönliches Lungenvolumen abzulesen ist. Menschen mit kleinem Lungenvolumen sind in allen Fällen und in allen Fragen solchen mit großem Lungenvolumen vorzuziehen. Auch Asthmatiker werden privilegiert, da sie wegen ihrer Bronchospasmen trotz großem Lungenvolumen nur wenig Atemluft inspirieren können. Asthma Bronchiale ist also ganz klar ein positives Diskriminierungskriterium in der Atemfrage!

Längerfristig ist geplant, für Menschen mit zu großem Lungenvolumen das monatliche Luftvolumen zentral zuzuteilen und sie von der allgemeinen Atemluft abzutrennen. Es soll so erreicht werden, daß sie sich an verminderten Luftverbrauch gewöhnen können, bis Gleichstellung in der Atemfrage erreicht ist.

Sollte dieser Gewöhnungsprozeß bei Einzelnen erfolglos bleiben, ist nach dreimaliger Abmahnung die Entfernung eines Lungenflügels vorgesehen, um das Atemvolumen auf Normalmaß zu reduzieren.

Im Falle von Aufsässigkeit (z.B. heimliches Entfernen der Atemmaske und "freies" Luftholen) wird eine Geldstrafe verhängt, im Wiederholungsfalle auch Haft, und in ganz hartnäckigen Fällen kann sogar die Versiegelung der Atemwege bei Erreichen des erlaubten monatlichen Atemverbrauchs angeordnet werden.

Atemministerin Claudia Hechel-Roth hat mit Liebesministerin Renate Schmidt und Gerechtigkeitsministerin Brigitte Zypries vereinbart, daß dies nicht als Exekution mißverstanden werden darf, sondern als natürliche Todesfolge aufgrund einer rechtsstaatlichen Maßnahme zur Gleichstellung in der Atemfrage und zum Durchsetzen des Sieges der Gerechtigkeit und der Gleichheit aller Bürger. Etwaige Proteste gegen diese rechtsstaatlichen Maßnahmen, inbesondere Verbalinjurien gegen die Sanktionsmaßnahmen als "Exekution" o.ä. wird mit Haft und Atemreduktion geahndet, wegen Verunglimpfung des Staates und seiner Repräsentanten.

Mit dem willkürlichen Verbrauch von Atemluft durch Männer muß es in unserem Land ein Ende haben!

Dafür sorgt die Partei der ökologischen Erneuerung!

Grün wirkt!

gez. Claudia Hechel-Roth
(Atem-Ministerin der Bundesrepublik Deutschland)

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Max, Thursday, 14.10.2004, 01:11 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Max am 13. Oktober 2004 20:55:36:

Es kotzt mich zwar an, aber das hier:

Warum regt mich das gerade heute so auf?
Weil ich eine wunderschoene Frau kennengelernt habe, Anna, Fremdenfuehrerin in Rom. Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde. Dann hat sie mit mir zu diskutieren angefangen: Das war der Tod. Ich bin heute schon mal gestorben....Sie ist eine wunderschoene, wunderbloede Kuh.

hat gerade dazu gefuehrt, dass ich keine zwei Minuten, nachdem ich mein Hotelzimmer betreten hatte, einen Anruf von Moni erhielt. Sie sei angeschrieben worden, ob ich besoffen gewesen sei und sie fragte mich, wie sie denn nun dastehe. Auf derlei Bedenken pisse ich normalerweise. Aber: Weil es mein Monerl ist und weil ich mein Monerl so sehr liebe, dass wir dieses Jahr noch heiraten werden, lasse ich mich ausnahmsweise einmal dazu herab, den schreibwuetigen Kleingeistern Folgendes zu verklickern: Nur, weil ich mein Monerl liebe, heisst das nicht, dass ich blind geworden bin. Ich kann eine schoene Frau erkennen, wenn ich eine sehe. Der Satz "Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde" bedeutete, dass sie aeusserlich (Aussehen, Aura etc.) alles hatte...
Ich aber habe mein Monerl total und wahnsinnig lieb, innerlich und aeusserlich.
Diese Erklaerung ist eine Ausnahme, die ich fuer mein Monerl mache. Zwar finde ich ihre Bedenken, gelinde gesagt, kleinkariert, weil sie ja schliesslich aus unserem Umgang wissen koennte, was denkbar ist und was nicht - aber: Wenn es ihr gut tut, dann tu' ich's halt.
Ansonsten gilt: Ich denke nicht daran, Frauen ein Beleidigtsein zuzugestehen, weil "ihr" Mann beim Anblick einer anderen Frau eine Art "erotisches Heimweh" verspuert. Im Falle von mir und Moni allerdings koennte ich tatsaechlich missverstanden worden sein....

So ein Scheissdreck! - Max

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 01:27 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Max am 13. Oktober 2004 22:11:41:

Lieber Max

*Scheiss* auf den *Scheissdreck*...morgen ist ein neuer Tag. Vergiss es...du bist schon in Ordnung...wirklich ;-)

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Das Atem-Ministerium

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 02:08 (vor 7785 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Atem-Ministerium von Nick am 13. Oktober 2004 21:56:46:

Liebster Nick

Hier bekommt die Aussage:

"Langsam scheint den Männern die Luft auzugehen eine ganz andere Dimension"

Herzensgrüsse
schickt dir
Jolanda

Re: Und nochwas!

Eugen Prinz, Thursday, 14.10.2004, 02:34 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Max am 13. Oktober 2004 20:55:36:

Ah ja, Eugen, das ist dieses beschissene Dilemma, in dem ich mich befinde:
Einerseits ist mir schon klar, dass irgendeine Maennerarbeit noch besser ist als gar keine. Andererseits wird mir kotzuebel bei dem Gedanken, dass genau die Denke, die den Feminismus stark gemacht hat, nunmehr dazu dienen soll, die Maenner "aufholen" zu lassen.

Steht irgendwo geschrieben, dass es "genau die Denke, die den Feminismus stark gemacht hat" sein muss?

Warum regt mich das gerade heute so auf?
Weil ich eine wunderschoene Frau kennengelernt habe, Anna, Fremdenfuehrerin in Rom. Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde. Dann hat sie mit mir zu diskutieren angefangen: Das war der Tod. Ich bin heute schon mal gestorben....Sie ist eine wunderschoene, wunderbloede Kuh.
Wirklich verzweifelt - Max

Tja...

Re: Amendt ist schon gut

Maesi, Thursday, 14.10.2004, 02:40 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Amendt ist schon gut von Max am 13. Oktober 2004 21:09:47:

Hallo Max

P.S.: (Wie schaffst du es nur, so beherrscht zu bleiben?)

Alles reine Nervensache, viel Training und ein Quentchen Naturbegabung.

Gruss

Maesi

Ebenfalls P.S.: Was lesen da meine entzuendeten Huehneraugen! Moni und Du wollen noch dieses Jahr heiraten? Falls ja, herzlichen Glueckwunsch!

Re: Das Atem-Ministerium

Maesi, Thursday, 14.10.2004, 02:44 (vor 7785 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Atem-Ministerium von Nick am 13. Oktober 2004 21:56:46:

Hallo Nick

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Atemfragen und Atemgerechtigkeit:
Jahrtausendelang herrschte anarchische Ungerechtigkeit in der Atemfrage! Menschen mit großem Lungenvolumen - fast immer Männer - verbrauchten egoistisch und ungehindert ein Vielfaches dessen an Atemluft, das von Frauen und anderen Menschen mit kleinerem Lungenvolumen verbraucht wurde.
Niemals durfte dabei die Gerechtigkeitsfrage gestellt werden, denn unter den Bedingungen des Patriarchats konnte es ja nur als "normal" betrachtet werden, daß Männer mehr Luft atmen dürfen, einfach bloß, weil sie Männer sind. Dabei ist leicht und unmittelbar einsehbar, daß es sich um eine systematische Benachteiligung und um eine krasse Ungerechtigkeit handelt! Aus welchem Grund sollte einem Mann mehr Atemluft zustehen, als einer Frau?[...]
Dafür sorgt die Partei der ökologischen Erneuerung!
Grün wirkt!
gez. Claudia Hechel-Roth
(Atem-Ministerin der Bundesrepublik Deutschland)

ROTFL

Na hoffentlich, hast Du jetzt niemanden auf dumme Ideen gebracht.

Gruss

Maesi

Re: Das Fuß-Ministerium

Guildo, Thursday, 14.10.2004, 02:47 (vor 7785 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Atem-Ministerium von Nick am 13. Oktober 2004 21:56:46:

Hallo Nick,

treffender kann man es nun wirklich nicht beschreiben!

Es gibt noch so viele Ungerechtigkeiten in unserem Staat!

Ein noch gänzlich unbekanntes Problem ist die Schuhgröße. Ja, Männer erlauben es sich größere Füße als Frauen zu haben. Während die bedauernswerte und geknechtete Frau mit Schuhgrößen wie Größe 37 auskommen muss, nehmen sich die Männer, im vollen Bewußtsein ihrer dominanten Stellung, Schuhgrößen von 46 und mehr heraus.

Schluß damit! Nach der erfolgreichen Einführung des Atemministeriums und der Verankerung der Kurzatmigkeit in der Verfassung wird nun das Fuß-Ministerium geschaffen. Das sogenannte FM (Feet-Mainstreaming) zur Größenangleichung aller Füße ist unser nächstes großes Ziel auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung, einer besseren Gesellschaft und einem Emma-Abo für jeden Mann.

Unsrere Spitzenkräfte von Rot/Grün kriegen das schon hin!

Gruß vom Guildo

Das Guillotine-Prinzip

Nick, Thursday, 14.10.2004, 08:47 (vor 7785 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: Das Fuß-Ministerium von Guildo am 13. Oktober 2004 23:47:24:

Lieber Guildo!

Ja klar, recht hast du, und Renate Künast heißt ab sofort natürlich "Ministerin für Fäkal- und Ernährungs-Double-Mainstreaming": Alle staatlichen Maßnahmen sind akribisch darauf zu prüfen, welchen Einfluß sie auf die Verdauungstätigkeit der Bevölkerung haben. Ungleichheit darf keinesfalls weiter hingenommen werden! Alle Bürger müssen ab sofort gleich verdauen. Nahrung wird nur noch zentral zugemessen (jeder gleichviele Kalorien). Die Scheiße ist anschließend beim Staat einzusenden zwecks Untersuchung und Kontrolle, sowie als Datenbasis für die vollständige Gleichstellung auch auf diesem wichtigen Gebiet des menschlichen Lebens...

"Vive la liberté!" Genau so haben die Jakobiner (gewissermaßen die 'Stalinisten' der französischen Revolution) die "Freiheit" seinerzeit schon gemeint. Und genau so hat sich das bis heute in den Vorstellungen jedweder "aufstrebender" Politiker (z.B. der GrünInnen) gehalten und wird immer wieder neu ausprobiert. Claudia Roth ist mit ihren eitlen öffentlichen Auftritten zur Zeit übrigens ein besonders idealtypisches und sehr lohnendes Studienobjekt, falls man das einmal näher studieren möchte. Man sehe sich z.B. ihre Rede auf dem letzten Parteitag an... sogar die einfältigen Grimassen sind haargenau dieselben wie beim italienischen Duce... die perfekte Kopie sozusagen. Sie selbst nennt das übrigens "Emotionale Intelligenz", für welche sie Frauen für ganz besonders begabt - und sich selbst für ganz, ganz besonders begabt hält, wie sie sagt. Damit hat sie sogar recht.

Und immer wieder neu jubelt das Volk - wie gehabt - solange, bis es merkt, daß das wieder einmal den Kopf kostet. Wenn der dann abgeschnitten ist, muß natürlich erst ein neuer nachwachsen. Und der muß dann mit dem ganzen Lernen wieder von vorne beginnen. Also eigentlich ein ziemlich hoffnungsloses Scheißspiel, im Grunde, wenn man mit dem Metzger paktiert und dabei partout darauf besteht, immer alle Erfahrungen höchstpersönlich selber machen zu wollen. Vielleicht doch ein Grund, sich auf die Suche zu machen nach tieferliegenden, erprobteren Begründungen von 'Freiheit'?

Was soll's? Es lebe die Gleichheit!
Denn Gleichheit bedeutet Freiheit.
Ohne Gleichheit gibt es nämlich keine Gerechtigkeit.
Ungerechtigkeit aber bedeutet Unfreiheit.
Daraus folgt: Gleichheit = Freiheit.

Terror kommt IMMER unter der schrillen Losung von Freiheit und Gleichheit daher.
Der Rest ist nur eine Frage der passenden Guillotine, öffentlich auf dem Marktplatz aufgestellt...

Sagt der
Nick

Re: Wer zweimal rennt...

Eugen Prinz, Thursday, 14.10.2004, 10:40 (vor 7785 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Amendt ist schon gut von Maesi am 13. Oktober 2004 23:40:55:

Hallo Max

...

Gruss
Maesi
Ebenfalls P.S.: Was lesen da meine entzuendeten Huehneraugen! Moni und Du wollen noch dieses Jahr heiraten? Falls ja, herzlichen Glueckwunsch![/i]

Sach mal Maesi, du bist doch nicht etwa ein Zyniker? Nein, bist du nicht. Aber hier nochmal zur Erinnerung für alle Unverbesserlichen:

[center]Wer zweimal rennt zum Traualtar, der ist dem Schicksal undankbar![/center]

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Paul, Thursday, 14.10.2004, 13:18 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Max am 13. Oktober 2004 22:11:41:

Es kotzt mich zwar an, aber das hier:
Warum regt mich das gerade heute so auf?
Weil ich eine wunderschoene Frau kennengelernt habe, Anna, Fremdenfuehrerin in Rom. Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde. Dann hat sie mit mir zu diskutieren angefangen: Das war der Tod. Ich bin heute schon mal gestorben....Sie ist eine wunderschoene, wunderbloede Kuh.

hat gerade dazu gefuehrt, dass ich keine zwei Minuten, nachdem ich mein Hotelzimmer betreten hatte, einen Anruf von Moni erhielt. Sie sei angeschrieben worden, ob ich besoffen gewesen sei und sie fragte mich, wie sie denn nun dastehe. Auf derlei Bedenken pisse ich normalerweise. Aber: Weil es mein Monerl ist und weil ich mein Monerl so sehr liebe, dass wir dieses Jahr noch heiraten werden, lasse ich mich ausnahmsweise einmal dazu herab, den schreibwuetigen Kleingeistern Folgendes zu verklickern: Nur, weil ich mein Monerl liebe, heisst das nicht, dass ich blind geworden bin. Ich kann eine schoene Frau erkennen, wenn ich eine sehe. Der Satz "Sie hatte alles, wofuer ich alles stehen und liegen lassen wuerde" bedeutete, dass sie aeusserlich (Aussehen, Aura etc.) alles hatte...
Ich aber habe mein Monerl total und wahnsinnig lieb, innerlich und aeusserlich.
Diese Erklaerung ist eine Ausnahme, die ich fuer mein Monerl mache. Zwar finde ich ihre Bedenken, gelinde gesagt, kleinkariert, weil sie ja schliesslich aus unserem Umgang wissen koennte, was denkbar ist und was nicht - aber: Wenn es ihr gut tut, dann tu' ich's halt.
Ansonsten gilt: Ich denke nicht daran, Frauen ein Beleidigtsein zuzugestehen, weil "ihr" Mann beim Anblick einer anderen Frau eine Art "erotisches Heimweh" verspuert. Im Falle von mir und Moni allerdings koennte ich tatsaechlich missverstanden worden sein....
So ein Scheissdreck! - Max

Heiraten? Aber dann nur mit Ehevertrag, scho' klar, oder?

Gruss,
Paul

Re: Wer zweimal rennt...

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 14:31 (vor 7785 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Wer zweimal rennt... von Eugen Prinz am 14. Oktober 2004 07:40:09:

Sach mal Maesi, du bist doch nicht etwa ein Zyniker? Nein, bist du nicht. Aber hier nochmal zur Erinnerung für alle Unverbesserlichen:
[center]Wer zweimal rennt zum Traualtar, der ist dem Schicksal undankbar![/center]

--- Der Zyniker hier bist du oder....allzuviele davon wären wohl wirklich zuviel des Guten.

Zudem hat nicht jeder einen so guten Weinkeller, welcher ihm alle seine Wünche erfüllt, die er noch hat :-)

Gruss
Jolanda

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 16:02 (vor 7785 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Max am 13. Oktober 2004 22:11:41:

Lieber Max

Ich möchte mich Maesis Glückwünschen anschliessen :-)

Ich weiss, dass ihr euch das gut überlegt habt und dass ihr ganz genau wisst, worauf ihr euch da einlässt. Schön habt ihr den Mut dazu :-)

Ich bin übrigens schon 20 Jahre mit dem selben Mann zusammen...ohne Ehevertrag...lächelt...also lasst die Schwarzmaler nur ein bisschen rumbabbeln, sie können einfach nicht anders, aber ich denke, das versteht ihr besser als die meisten anderen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Glück der Welt.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Monika, Thursday, 14.10.2004, 16:54 (vor 7785 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Jolanda am 14. Oktober 2004 13:02:15:

Liebe Jolanda!

Ich möchte mich Maesis Glückwünschen anschliessen :-)

Vielen Dank!

Ich weiss, dass ihr euch das gut überlegt habt und dass ihr ganz genau wisst, worauf ihr euch da einlässt. Schön habt ihr den Mut dazu :-)

Natürlich haben wir uns das gut überlegt und wissen ganz genau, worauf es ankommt. Wenn nicht wir, wer sollte es dann wissen, worauf es tatsächlich ankommt? Wie Max und ich privat miteinander umgehen, wie wir uns gegenseitig unterstützen und helfen, weis niemand und kann sich aus dieser Unwissenheit heraus auch kein Urteil erlauben.

Wäre Max immer noch wie siehe Beispiel Anna nur Schw**** gesteuert und wollte eine solche leere, schöne, optische Hülle ehelichen, dann hätte er wirklich nichts dazugelernt und wüsste immer noch nicht, worauf es ankommt.
Sein Verstand rutscht zwar hin und wieder mal kurz etwas tiefer, ist durchaus auch nichts gegen einzuwenden, aber Gott sei Dank findet sein herabgerutschter Verstand recht schnell wieder zu seinem ursprünglichen Platz zurück.

Mir gefallen optisch, wenn auch extrem selten, auch andere Männer. Nur würde ich weder Max, noch einen anderen Partner niemals wegen einer optische schöneren Hülle eintauschen wollen, geschweige denn ehelichen.
Stell dir nur den Stress vor, ich würde innerhalb eines Monats, auf 3 oder gar 4 optisch schöne Männer treffen.

Ich frage mich, welche Ziele verfolgt Eugen mit seinem Engagement? Will er etwa nur erreichen, dass Männer sich genauso mies verhalten dürfen und können, wie viele Frauen? Will er eine gesetzliche Regelung, die dies ermöglicht? Das wäre sehr traurig und für einen intelligenten Menschen kaum erstrebenswert.
Wäre es nicht viel schöner und erstrebenswerter beiden Geschlechtern als gutes Beispiel voranzugehen, um zu zeigen, wie man es besser machen könnte?
Muss man sich aufgrund dessen, weil die wenigsten dazu in der Lage sind, etwa genauso blöde verhalten? Wem wäre damit gedient? Oder sollte man sich aus Rücksichtnahme auf all die Unfähigen ebenfalls unfähig verhalten?

Ich bin übrigens schon 20 Jahre mit dem selben Mann zusammen...ohne Ehevertrag...lächelt...also lasst die Schwarzmaler nur ein bisschen rumbabbeln, sie können einfach nicht anders, aber ich denke, das versteht ihr besser als die meisten anderen.

Mach dir keinen Kopf. Wer ist denn Paule? Kennt der uns, kennen wir den?
Ich bin wie Max auch geschieden und zwar seit 1999 und man wird es kaum für möglich halten, bis zum heutigen Tag pflegen mein Exmann und ich ein sehr, freundschaftliches Verhältnis. Erst vor einigen Monaten war er noch mit seiner neuen Frau hier zu Besuch. Natürlich, weil wir uns nach unserer Trennung gegenseitig die Köpfe eingeschlagen und uns gegenseitig abgezockt haben. So ein Schmarn! Mir sind kaum gescheiterte Beziehungen bekannt, wo einer sich für den anderen freut, wenn dieser endlich sein Glück gefunden hat.

Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Glück der Welt.
Herzlicher Gruss
Jolanda

Danke nochmals für deine lieben Wünsche!
herzlicher Gruß
Moni

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Peter, Thursday, 14.10.2004, 17:18 (vor 7785 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Jolanda am 14. Oktober 2004 13:02:15:

Ich möchte mich Maesis Glückwünschen anschliessen :-)

Gleiches von mir.

Ich bin übrigens schon 20 Jahre mit dem selben Mann zusammen...ohne Ehevertrag...

Kleiner Zusatz: Natuerlich hat auch eure Ehe ein Vertrag, und zwar steht darin, was der Gesetzgeber sich unter eurer Ehe vorstellt, und der Gesetzgeber kann es auch aendern ohne eurer beider Zustimmung. Ich wuensche euch, dass ihr die Scheidungsvorschriften eures Vertrages nie anzuwenden braucht.

Gruss,

Peter

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 19:15 (vor 7785 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Peter am 14. Oktober 2004 14:18:25:

Lieber Peter

Nun ja, sagen wir es mal so, wir haben schon so einiges zusammen überstanden, in den letzten 20 Jahren :-)

Und sollte es, aus welchem Grund auch immer, je zu einer Trennung kommen, dann sei dir versichert, dass mein Mann und ich dann Lösungen finden werden, die für uns beide, sowohl auch für unsere Kinder akzeptabel sind.

Auch wenn es kaum zu glauben ist, kein Gesetzt der Welt macht es einem als Mensch unmöglich, sich fair und gerecht zu verhalten ;-)

Einen lieben Gruss
an dich
Jolanda

Re: Das Atem-Ministerium

Odin, Thursday, 14.10.2004, 19:25 (vor 7785 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Atem-Ministerium von Nick am 13. Oktober 2004 21:56:46:

Hehe, hin und wieder könnte man dir zwar eine reinhauen, aber schreiben kannst Du, das muß man dir lassen :-)

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Odin, Thursday, 14.10.2004, 19:34 (vor 7785 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Jolanda am 14. Oktober 2004 13:02:15:

Ich bin übrigens schon 20 Jahre mit dem selben Mann zusammen...ohne Ehevertrag...lächelt...also lasst die Schwarzmaler nur ein bisschen rumbabbeln, sie können einfach nicht anders, aber ich denke, das versteht ihr besser als die meisten anderen.

Weißt Du, ich finde das nicht als Schwarzmalerei, was wir hier machen, sondern blanke Realität.
Allerdings arbeite ich mit Jugendlichen. Und wenn da einer eine Freundin hat, dann brauch ich ihm nicht mit Warnungen zu kommen, die ich mir mit meinen 47 Jahren zusammengesucht habe. Wenn ich das machen würde, wäre ich nicht besser als so eine Emanze, die den Mädchen einredet, daß alle Jungs schlecht sind und daß sie aufpassen muß und blos ja keinem Jungen trauen darf.

Andererseits müssen wir natürlich daran arbeiten, sozial und politisch, daß Männer z.B. nicht mehr ausgebeutet werden - aber das ist UNSER Job, nicht der Job von dem verliebten 16jährigen :-)

Und wer weiß, was ich mit all meinen Bedenken machen würde, wenn ich mich morgen in eine Frau verliebe!
Kann ja nicht schwul werden, nur weil es blöde Tussen gibt.

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Odin, Thursday, 14.10.2004, 19:37 (vor 7785 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Monika am 14. Oktober 2004 13:54:25:

Stell dir nur den Stress vor, ich würde innerhalb eines Monats, auf 3 oder gar 4 optisch schöne Männer treffen.

Irgendwie haben wir verschiedene Vorstellungen von "Streß" :-)

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Jolanda, Thursday, 14.10.2004, 19:48 (vor 7785 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Odin am 14. Oktober 2004 16:34:20:

Lieber Odin

Ich kann dich sehr gut verstehen, ich rede nicht davon, dass man kein Wagnis eingeht, wenn man heiratet. Ich habe vor zwei Tagen ein Gespräch geführt mit meinen beiden Töchtern.

Ich habe ihnen mal genau erklärt, wie das bei uns so funktioniert, wenn ein Mann eine Frau heiratet und ein Kind hat mit ihr und sie dann auszieht und die Kinder mitnimmt. Es war nötig, weil meine ältere eine ganz und gar unpassende Bemerkung gemacht hatte, die ich so nicht stehen lassen konnte.

Es war zwar nicht schmeichelhaft für die Frau, was ich ihnen dann berichtet habe, aber es war wichtig und nötig.

Es geht mir darum, dass wir hier und vor allem Eugen, wir kennen Moni und Max schon länger. Und denkst du im ernst, dass Eugen Max als unbelehrbaren Tohr hinstellen muss, der es einfach nicht kapieren will, weil er nun Moni heiratet.

Egal was geschehen wird, ich lege meine Hand ins Feuer, dass Moni Max nicht über den Tisch ziehen wird. So gut kenne ich Moni nun wirklich. Verdammt, klar läuft vieles Scheisse, klar habt ihr Grund misstrauisch zu sein, ich bin bestimmt die letzte, die das nicht versteht.

Nur hier, das war überflüssig...tut mir leid Odin. Max weiss wohl besser als die meisten Männer worauf er sich einlässt, er tut das sicher nicht unüberlegt. Kann man dann den beiden nicht einfach Glück wünschen.

Es ist ein Unterschied, ob ich allgemein warne vor der Ehe oder ob ich jemandem, den ich kenne, dessen Engagement ich kenne, ich denke da nicht zuletzt auch an das Engagement von Moni, ob ich denen dann zu verstehen gebe, dass ich sie für total beklopft halte.

Aber ich weiss lieber Odin, ich bin da in euren Augen wohl wieder mal zu naiv...schmunzelt...aber ich bin nun mal so, ich bin ein penedranter Optimist und ich würde mich auch für dich freuen, wenn du jemanden finden würdest, den du heiraten möchtest, weil ich von dir auch denken würde, dass du dir das sehr wohl überlegt hast und sehr wohl weisst, auf was du dich hier einlässt, du wärst dir auch des Risikos bewusst.

Einen lieben Gruss
schickt dir
Jolanda

Re: Und nochwas! - Klarstellung

Monika, Thursday, 14.10.2004, 20:11 (vor 7785 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! - Klarstellung von Odin am 14. Oktober 2004 16:37:30:

Hi Odin!

Stell dir nur den Stress vor, ich würde innerhalb eines Monats, auf 3 oder gar 4 optisch schöne Männer treffen.

Irgendwie haben wir verschiedene Vorstellungen von "Streß" :-)

Nun ja, wenn es nur darum geht, jeden Tag neue Sexpartner aufzureißen, dann wäre es aus meiner Sicht durchaus ein positiver Stress. :-)
Ich dachte dabei jedoch mehr an negativen Stress.
Ein- und Auszug der jeweils alten/neuen Errungenschaft aus der Wohnung. Das innerhalb eines Monats gleich 3 oder 4 Mal wäre Stress, zumindest für mich.
Ich suche ja nicht nur ein Sexobjekt, oder eine leere, schöne Hülle, die ich mit stolzer Brust in freier Natur ausführen kann, um allen anderen beweisen zu können, was ich doch für ein Glückspilz bin, eine solch wunderschöne, leere Hülle mein Eigen nennen zu können.
Meine Ansprüche an einen für mich infragekommenden Partner sind einkleinwenig umfangreicher.
Von einem schön dekorierten, gar vergoldeten, leeren Teller ist noch niemand auf Dauer satt geworden.

Gruß
Moni

Re: Das Guillotine-Prinzip

Maesi, Thursday, 14.10.2004, 23:00 (vor 7784 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Guillotine-Prinzip von Nick am 14. Oktober 2004 05:47:45:

Hallo Nick

"Vive la liberté!" Genau so haben die Jakobiner (gewissermaßen die 'Stalinisten' der französischen Revolution) die "Freiheit" seinerzeit schon gemeint. Und genau so hat sich das bis heute in den Vorstellungen jedweder "aufstrebender" Politiker (z.B. der GrünInnen) gehalten und wird immer wieder neu ausprobiert.

Die urspruenglichen Ideale 'Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit' gerieten unter den Jakobinern ziemlich rasch in Vergessenheit, wobei Bruederlichkeit in der Franzoesischen Revolution ohnehin nie besondere Bedeutung hatte - gerade dieses Ideal haette aber die Massenmorde verhindert. Die Schreckensherrschaft des Konvents (bzw. des dort dominierenden Wohlfahrtsausschusses) ist ein geradezu klassisches Beispiel dafuer, wie schnell Idealisten (denn das war Robespierre bis zu seinem Ende auf der Guillotine) zu ueblen Diktatoren degenerieren koennen, wenn sie ihre Ideale ohne Ruecksicht auf Verluste durchsetzen wollen. Doktrinaerer Idealismus gepaart mit Masslosigkeit ist IMHO die schlimmstmoegliche Kombination.

Und immer wieder neu jubelt das Volk - wie gehabt - solange, bis es merkt, daß das wieder einmal den Kopf kostet. Wenn der dann abgeschnitten ist, muß natürlich erst ein neuer nachwachsen. Und der muß dann mit dem ganzen Lernen wieder von vorne beginnen. Also eigentlich ein ziemlich hoffnungsloses Scheißspiel, im Grunde, wenn man mit dem Metzger paktiert und dabei partout darauf besteht, immer alle Erfahrungen höchstpersönlich selber machen zu wollen. Vielleicht doch ein Grund, sich auf die Suche zu machen nach tieferliegenden, erprobteren Begründungen von 'Freiheit'?

Freiheit kann nie fuer sich allein existieren, Freiheit ist immer gekoppelt an Verantwortung. Wer frei ist, etwas zu tun oder zu unterlassen, ist auch verantwortlich fuer sein Tun oder Nichttun. Durch Entkoppelung von Freiheit und Verantwortung pervertiert Freiheit. Den grossen Geistern der Aufklaerung war dieser existentielle Zusammenhang stets bewusst. Und hier orte ich in der Tat ein grosses Manko in der heutigen Sozialisierung von Menschen, ihnen wird dieser Zusammenhang viel zuwenig vor Augen gefuehrt. Geniessen, ohne die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu tragen - eine sehr schaedliche Einstellung und eines wahrhaft emanzipierten Menschen unwuerdig.

Noch ein paar Worte zur Gleichheit: Menschen sind nicht gleich, weder im aeusseren Erscheinungsbild, in der Denkweise noch im Charakter. Die von der feministischen Gleichberechtigungsszene immer wieder geforderte 'Chancengleichheit' ist ein Ding der Unmoeglichkeit; deshalb sollte man mit diesem Begriff sehr sorgfaeltig und restriktiv umgehen. Chancengleichheit kann es bestenfalls im statistischen Sinne geben, d.h. dass innerhalb einer grossen Zahl von Menschen mit annaehernd gleichen Faehigkeiten und Voraussetzungen auch annaehernd Chancengleichheit herrschen sollte. Gleichstellungsfanatiker haben die prinzipielle Unmoeglichkeit von Chancengleichheit als individuelles Recht (insbesondere bei nichtgleichen Faehigkeiten und Voraussetzungen) bis heute nicht begriffen; festgestellte Ungleichheiten (z.B. unterschiedlich hohe Gehaelter, unterschiedliche Geschlechterverteilungen in Aemtern oder Toppositionen) werden generell als Makel empfunden und als Folge von Diskriminierung deklariert, ohne deren wirklichen Gruende rational ausreichend abzuklaeren. GM ist die Methode, mit der all diese Unterschiede zu beseitigen sind: mittels Ungleichbehandlung sollen alle im Sinne des Mainstreams gleichgeschaltet werden.

Terror kommt IMMER unter der schrillen Losung von Freiheit und Gleichheit daher.

Die Neigung zur Ausuebung von Terror ist etwas, das nach meiner Ueberzeugung in den weitaus meisten Menschen NICHT steckt. Die Mehrzahl der Menschen muss also mit moralisch hochstehenden und/oder emotional aufgeladenen Begriffen erst dazu gebracht werden, Terrorakte zu verueben oder wenigstens zu dulden. Freiheit und Gleichheit eignen sich (neben den Schlagworten 'Frieden' und 'Sicherheit') hervorragend dazu. Ist der Terror erst einmal installiert und hat den entsprechenden Gegenterror ausgeloest, gesellt sich auch 'Vergeltung' ins Schlagwortrepertoire.

Der Rest ist nur eine Frage der passenden Guillotine, öffentlich auf dem Marktplatz aufgestellt...

Panem et circenses! Bereits die alten Roemer erkannten sehr genau, was das Volk will. Das Leiden oder Ungeschick von (anderen) Menschen waren schon immer Renner in der Volksbelustigung.

Gruss

Maesi

Re: Wer zweimal rennt...

Maesi, Thursday, 14.10.2004, 23:03 (vor 7784 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Wer zweimal rennt... von Eugen Prinz am 14. Oktober 2004 07:40:09:

Hallo Eugen

Ebenfalls P.S.: Was lesen da meine entzuendeten Huehneraugen! Moni und Du wollen noch dieses Jahr heiraten? Falls ja, herzlichen Glueckwunsch![/i]

Sach mal Maesi, du bist doch nicht etwa ein Zyniker? Nein, bist du nicht.

Naja, hobbymaessig ein bisschen - zumindest, was die Liebesbeziehungen zwischen Maennern und Frauen angeht. ;-)

Doch hier waren meine Glueckwuensche ernstgemeint.

Aber hier nochmal zur Erinnerung für alle Unverbesserlichen:
[center]Wer zweimal rennt zum Traualtar, der ist dem Schicksal undankbar![/center]

*LOL*

*Sarkasmus on*
Wer verliebt ist, ist IMHO temporaer nicht zurechnungsfaehig; Vertraege, die in verliebtem Zustand geschlossen werden, sollten deshalb generell fuer null und nichtig erklaert werden, da der Verliebte zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht geschaeftsfaehig war.
*Sarkasmus off*

Ich hoffe, dass Max und Moni das Schicksal gewogen ist. Manchmal entpuppen sich auch Vertraege, die in verliebtem Zustand geschlossen werden, als erstaunliche Gluecksfaelle - wenn auch leider viel zu selten.

Gruss

Maesi

Re: Wer zweimal rennt...

Maesi, Thursday, 14.10.2004, 23:04 (vor 7784 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Wer zweimal rennt... von Jolanda am 14. Oktober 2004 11:31:34:

Hallo Jolanda

Sach mal Maesi, du bist doch nicht etwa ein Zyniker? Nein, bist du nicht. Aber hier nochmal zur Erinnerung für alle Unverbesserlichen:
[center]Wer zweimal rennt zum Traualtar, der ist dem Schicksal undankbar![/center]

--- Der Zyniker hier bist du oder....allzuviele davon wären wohl wirklich zuviel des Guten.

Manchmal liegen Zynismus und Realitaet sehr nahe beieinander. Bei der Institution der heutigen Zivilehe werden einerseits mit vielen schoenen Phrasen Ideale wie Partnerschaft, Kindeswohl und Fairness beschworen, andererseits dulden Gesetzgeber und Rechtsprechung in Ehen gleichzeitig viel niedertraechtiges Verhalten, das ohne jegliche Konsequenzen bleibt; da kann man nur noch von real existierendem blankem Zynismus sprechen. Eugens Bonmot verstehe ich deshalb nicht als Zynismus sondern vielmehr als Reaktion auf den in der modernen Ehe steckenden Zynismus. Gottlob sind laengst nicht alle Menschen Charakterschweine, ansonsten wuerde wohl kaum mehr jemand heiraten und Mord und Totschlag waeren an der Tagesordnung.

Zudem hat nicht jeder einen so guten Weinkeller, welcher ihm alle seine Wünche erfüllt, die er noch hat :-)

Ein guter Weinkeller muss nicht teuer sein; man muss halt seine Prioritaeten setzen. Und ich glaube auch nicht, dass Eugens Wuensche sich nur in Wein erschoepfen.

Gruss

Maesi

Re: Das Guillotine-Prinzip/Bravo Nick, bravo Maesi!

Max, Thursday, 14.10.2004, 23:53 (vor 7784 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Das Guillotine-Prinzip von Maesi am 14. Oktober 2004 20:00:37:

Vielen Dank euch Beiden! Es beruhigt mich ungemein, dass es euch gibt.

Tief bewegt (ernsthaft, ausnahmsweise) - Max

Re: Und nochwas!

Max, Friday, 15.10.2004, 00:13 (vor 7784 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Eugen Prinz am 13. Oktober 2004 23:34:49:

Ah ja, Eugen, das ist dieses beschissene Dilemma, in dem ich mich befinde:

Einerseits ist mir schon klar, dass irgendeine Maennerarbeit noch besser ist als gar keine. Andererseits wird mir kotzuebel bei dem Gedanken, dass genau die Denke, die den Feminismus stark gemacht hat, nunmehr dazu dienen soll, die Maenner "aufholen" zu lassen.[/i]

Steht irgendwo geschrieben, dass es "genau die Denke, die den Feminismus stark gemacht hat" sein muss?

__________________________________________

Wie darf ich denn die Frage verstehen, eingedenk der Tatsache, dass sie von einem gestellt wird, der "lediglich ein paar maennerdiskriminierende Gesetze" aus der Welt schaffen will? Steh' ich auf der Leitung? Hab' ich irgendwas nicht mitgekriegt? Habe ich das "Handbuch" nicht gelesen oder was?
Eines ist sicher: Das Handbuch wurde nicht geschrieben, um Maenner und Frauen wieder zusammenzukriegen, sondern um Maennern (zu Recht? Weil's vernuenftig ist?)eine gut begruendete Legitimation dafuer zu liefern, Frauen ganz generell und fuer alle Zeiten in den Arsch zu treten.
Zugegeben: Lust dazu haette ich, viel Lust sogar. Nur: Ich habe auch Lust auf Frauen. Und im Endeffekt, so sehr ich das Handbuch schaetze, bleibt genau das im Handbuch ziemlich unberuecksichtigt.
Eine Frage an dich, Eugen: Wie rette ich meine Liebe zum anderen Geschlecht? Hast du dir schon mal gestellt? Ich immer oefter....

Gruss - Max

Re: Das Atem-Ministerium

Nick, Friday, 15.10.2004, 01:56 (vor 7784 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Das Atem-Ministerium von Odin am 14. Oktober 2004 16:25:28:

Hallo Odin!

"Hehe, hin und wieder könnte man dir zwar eine reinhauen, aber schreiben kannst Du, das muß man dir lassen :-)"

Schon gut, Odin, macht ja nix. "Haust du mir eine rein, dann hau ich dir eben auch eine rein"...
So ein gelegentliches Knuffen mit anständigen Leuten wird von mir nicht groß überbewertet, gutherzig wie ich bin.

Außerdem hatten wir uns ja bereits gegenseitig alles vergeben, was wir dem Anderen angetan haben, oder nicht? :-))

Herzlicher Gruß
vom Nick

Re: Das Atem-Ministerium

Rüdiger, Friday, 15.10.2004, 02:09 (vor 7784 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Das Atem-Ministerium von Nick am 13. Oktober 2004 21:56:46:

Also da war mir das "Ministerium für albernes Gehen" doch irgendwie sympathischer ....

Gruß, Rüdiger

Re: Wer zweimal rennt...

Jolanda, Friday, 15.10.2004, 04:19 (vor 7784 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Wer zweimal rennt... von Maesi am 14. Oktober 2004 20:04:58:

Lieber Maesi

Wenn Zynismus und Realität so nahe beieinander liegen, wie du mir gerade zu erklären versuchtest, so gilt das doch hoffentlich auch für meine Aussage wegen dem Weinkeller ;-))

Nein, ich habe bereits begründet, was mich an den Bemerkungen von Eugen gestört hat und warum. Dabei bleibe ich.

Herzlicher Gruss
an dich
Jolanda

PS: Es ist übrigens wieder mal eine Freude, deine Beiträge zu lesen und das meine ich nun kein bisschen zynisch oder ironisch, sondern ganz ehrlich.

Nicht verstanden?

michail, Friday, 15.10.2004, 10:05 (vor 7784 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Amendt ist schon gut von Max am 13. Oktober 2004 21:09:47:

Wieso applaudierst du Max? Hast Du etwas nicht verstanden? Bruno und Maesi sind nur scheinbare Kontrahenten - betrachtet man GM nicht nur als listige Maßnahme des Feminats, sondern zudem als Krücke seiner taktischen Not. Und genau hier kann man sie, die Not des Feminats "saubere" Mittel vorzutäuschen, packen – Bruno macht's gut!

Natürlich können Theoretiker GM im Nu verwerfen. Das habe ich selbst früh genug getan:

"Wir werden die Phasen der Zementierung des Macht- und Kontrollapparates, als welcher uns Gender-Mainstreaming auf UN- und EU-Ebene erscheinen wird, durchgehen und bereits erkennbare Wirkungen des Molochs auf einigen der Lieblingsfelder seiner Wirksamkeit, die da sind: Beschäftigungspolitik, Strukturpolitik, Forschungs-, Bildungs-, Sozialpolitik und Entwicklungshilfe genauer untersuchen. Sollte sich währenddessen beim Leser die Vision einer Schlange einstellen, die durch sämtliche Instanzen schleicht und sich nach Rosinchen für die Weiblichkeit umschaut, ohne dabei zu versäumen, gelegentlich etwas Gift in die Postkörbe der Männer zu verspritzen, dann haben wir Gender-Mainstreaming gut beschrieben."
(http://www.maskulist.de/debatte3.htm#debatte3d)

Nicks Parabel eines Atem-Ministeriums finde auch ich belustigend narrativ dargelegt. Sollte es uns aber darauf ankommen, irgendwie Fuß zu fassen (nein, das hat mit dem Fuß-Ministerium eines anderen wunderbaren Phantasten hier nichts zu tun), dürften wir Technik, Praxis und Taktik nicht außer Acht lassen.

Und da erscheint mir Brunos homöopathisches Verfahren als berechtigte Option.

Übrigens, was wir am allerwenigsten gebrauchen könnten, wäre die herdenhafte Emotionalisierung, die scheinbar dieser Tage (ich habe den Thread erst heute entdeckt) ihr Unwesen hier feierte.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner mit Moni bevorstehenden Eheschließung.

Michail

Re: Nicht verstanden?

Nick, Friday, 15.10.2004, 13:17 (vor 7784 Tagen) @ michail

Als Antwort auf: Nicht verstanden? von michail am 15. Oktober 2004 07:05:55:

Lieber Michail!

Gegen Bruno hat sich meine "Pressemitteilung des Atemministeriums" natürlich gar nicht gerichtet. Auch nicht gegen Amendt und andere, die in diesem Bereich arbeiten. Natürlich ist das eine taktische Option, die sehr wertvoll ist und weiterhilft. Aber es besteht dabei die Gefahr, daß man blind wird und sich auf ein verkehrtes Machtspiel einläßt. Und das kann man dann nur verlieren - sogar wenn man "gewinnt" - weil die Karten nämlich immer von anderen gemischt werden.

Das angebliche "Feminat" ist im Grunde nur eine Schimäre. Deshalb ist die 'Krücke seiner taktischen Not' eben allenfalls für die darin engagierten Frauen eine Not. Ist das wirklich wichtig? Sobald das restlos aufgedeckt oder aus anderen Gründen obsolet geworden wäre, wäre auch der ganze Fall erledigt, samt der "Macht", die "die Frauen" angeblich haben. In Wahrheit werden sie doch nur obszön als infantile Idiotinnen vorgeführt - und machen oft genug deppert mit und schnallen es nicht. Zur Zeit kann man mit dieser schrägen Schimäre die Gesellschaft aber besonders gut spalten und ordentlich meschugge machen. Nur wegen dieser spezifischen 'Eignung' gibt es "den Feminismus" überhaupt: er fördert zur Zeit eben ganz besonders gut "die Geschäfte".

Der Geschlechterkrieg ist nur ein "kleines" Oberflächenphänomen, wenn auch eines mit absolut katastrophalen Folgen. Eine eigene "Ursache" aber ist er nicht, für garnichts. Das ganze GM dient ja nicht "den Frauen", sondern dem interessegeleiteten Spalten und Kontrollieren der Bevölkerung.

Ich bin, wie Maesi, der Ansicht, daß ein "Fuß fassen" im gegnerischen Graben des Geschlechterkrieges diesen idiotischen Krieg nicht beenden, sondern weiter anfachen würde. Mir geht es nicht darum, ihn zu gewinnen, sondern ihn zu beenden. Das ist nicht dasselbe.

Folgerichtig sehe ich überhaupt keinen Sinn darin, etwa einen isolierten, abgetrennten "Kampf für Männerrechte" zu führen, quasi eine Art 'Feminismus auf männlich': "Wenn die Frauen gegen die Männer kämpfen, dann kämpfen jetzt die Männer eben auch gegen die Frauen". Das wäre blanker Unsinn! Wahnsinn! Männerdiskriminierung, "Feminisierung" des gesamten gesellschaftlichen Lebens, rassistische Weiberverherrlichung und zielgerichtete Entvaterung sind einfach ein perverser Angriff auf die Menschenrechte: deswegen hat das zu unterbleiben!

Es wäre also auch in der Geschlechterfrage vor allem nötig, einen Kampf gegen mediale Anmaßung und staatlichen Regelungsfanatismus auf diesem Gebiet zu führen: für das Recht (und entsprechenden gesetzlichen Schutz) von Männern und Frauen, ihr partnerschaftliches Zusammenleben ohne staatliche Bevormundung zu regeln; gegen "Tugendterror" und sittenpolizeiliche Bürokratisierung der Intimsphäre; für die Heilung der Familien; für das Recht der Kinder auf ihre beiden Eltern; für die Wiederermöglichung von Liebe und Reifung derselben, damit sie nicht von staatlich aufgemotzten Ideologentruppen (welcher Couleur auch immer) nach Belieben demoliert wird.

All das beinhaltet zur Zeit - unter den gegebenen Umständen des ideologischen Feminismus - eben vorrangig ein Beseitigen der Eingriffe, die zu Lasten der Männer gehen und sie marginalisieren. Nur von daher macht die ganze Sache für mich einen Sinn. Ein maskulistischer "Gerechtigkeitsminister" aber wäre mir genauso widerlich, wie eine feministische Ministerin Zypries. Wo, bitteschön, wäre der Unterschied, außer in der Polarität?

Ich hatte bei Bruno nie den Eindruck, daß es ihm um ein Anheizen des Geschlechterkrieges geht, sondern im Gegenteil um ein Heilen der desolaten Verhältnisse zwischen Mann und Frau. Das habe ich immer sehr geachtet, und auf diesem Hintergrund verstand ich auch immer seine "homöopathische Methode". Unter der Prämisse stimme ich ihr vollkommen zu. Ich bin aber ausdrücklich kein Maskulist! Ich hasse Ideologien aus tiefstem Herzen, sie sind eine einzige Landplage, egal wie sie heißen und wie 'edel' sie sich geben. Sollte der Weg von manchen Leuten hier in so eine ideologische Richtung gehen (und das wird natürlich so kommen), dann habe ich damit rein garnichts zu tun und hatte es auch nie. Das habe ich stets so und nicht anders gesagt.

Wo sich die Interessen decken, kann man immer zusammenarbeiten, sofern das fair und unter klarer Respektierung der Unterschiede vonstatten geht. Aber eine Vereinnahmung oder gar eine "Gleichschaltung" zu einer homogenen "Männerbewegung" würde immer ohne mich stattfinden.

Das ist meine Positionierung in der Angelegenheit.

Nick

Re: Das Guillotine-Prinzip

Nick, Friday, 15.10.2004, 13:58 (vor 7784 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Das Guillotine-Prinzip von Maesi am 14. Oktober 2004 20:00:37:

Hallo Maesi!

Die verklärende Losung "Liberté, égalité, fraternité", die heute jedem so geläufig ist als angebliches Motto der französischen Revolution (und wie sie ja auch auf jeder französischen Euro-Münze abgedruckt ist), ist eine Nachdichtung von 1871, ein reiner Mythos also, der mehr als ein ganzes Menschenalter später erfunden wurde. Den Zeitgenossen war das am Ende des 18. Jahrhunderts genauso unbekannt, wie den Eidgenossen der angebliche Wilhelm Tell und der angebliche Geßlerhut. Aber (offizielle) Geschichte ist halt immer das, was nachher mythologisch drüber erzählt wird - bloß bei dem Tell weiß man's wenigstens noch, während man es bei der "Großen Revolution" inzwischen tatsächlich ganz 'vergessen' hat.

Wenn es überhaupt einen solchen Dreiklang gab, dann lautete er: "Liberté, égalité, propriété" (Freiheit, Gleichheit, Eigentum). Von Brüderlichkeit war nirgendwo eine Spur zu finden, nicht nur nicht im "Wohlfahrtsausschuß" mit seiner geölten Mordmaschine, sondern schon in der ganzen Zielsetzung der Erhebung. Der wahre Vorgang war einfach die Übernahme des absolutistischen Staates durch die besitzenden Bürger. Semikolon. Passend gemacht für's richtig große Geschäft. Punkt.

Die "Großen Revolution" ist - neben der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung - der Gründungsmythos der Moderne schlechthin. An dem kann also einfach nicht gerüttelt werden. An den wird man zäh weiterglauben, solange die Sache andauert. Dabei wäre es sehr lohnend, über die Wirkungsgeschichte dieses Mythos nüchterner nachzudenken. Alle Ideologien der Moderne gründen letztlich darauf... und dennoch erscheinen sie den Zeitgenossen post festum stets als Negation der "eigentlichen" Freiheit. In Wahrheit aber ist "doktrinärer Idealismus gepaart mit Maßlosigkeit" gar nicht die "schlimmstmögliche" - sondern meistens die Standard-Kombination gewesen. Und die ist jederzeit reaktivierbar. Wir wohnen dem gerade wieder mal bei, in Europa sogar noch rasanter, als in den USA, fürchte ich...

Die von dir angesprochene Entkoppelung von Freiheit und Verantwortung diskreditiert in der Tat jede Behauptung einer angeblichen Emanzipation als alberne Farce. Bloß stört das halt kaum einen. Die meisten kommen sich nun mal fürchterlich frei vor. Was will man dagegen machen? Dabei könnte man heute doch mit gutem Recht von geistiger Massentierhaltung reden. Es kommt aber eben nicht auf die Wahrheit, sondern nur auf das "gute Gefühl" an. Und dafür war allemal eine Farce völlig ausreichend.

Ob die Neigung zum Terror im Menschen drinsteckt? Doch, ich fürchte leider schon. Das Gegenteil steckt zwar genauso drin, aber das kümmert die meisten ja nicht so besonders. Das hat es sowieso um so schwerer, je ordinärer und primitiver die Reizworte sind, die den Terror herausrufen. Gerade das hat sich jedoch eher zum noch Minderen entwickelt: selbst der Pathos ist inzwischen offen vulgär. Inzwischen denkt jeder Hanswurst, er sei jemand ganz Großartiges, auf den die Weltgeschichte seit Jahrtausenden gewartet und jetzt unbedingt Rücksicht zu nehmen hätte - und merkt gar nicht, daß das nur das Betäubungsgas ist, das ihn auf dem Weg zum Schlachthof ruhigstellt.

Daß das Ganze wieder mal Terror gewesen ist, das erfahren die meisten Leute sowieso immer erst, wenn er wieder vorbei ist. Und daß sie sich daran beteiligt hätten, das wollen sie sowieso niemals nie nicht wahrhaben... vorher schon gleich gar nicht.

Gruß vom
Nick

Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Eugen Prinz, Friday, 15.10.2004, 14:55 (vor 7784 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Und nochwas! von Max am 14. Oktober 2004 21:13:15:

Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Folgendes schrieb mir ein Leser des Handbuches:

Eine Frage an dich, Eugen: Wie rette ich meine Liebe zum anderen Geschlecht? Hast du dir schon mal gestellt? Ich immer oefter....
Gruss - Max

Hallo Max,
Du willst mich nicht etwa verarschen? Die Situation ist wirklich grotesk bis zur Bühnenreife. Ich kenne ja etwas den Hintergrund. Ich will aber mal, zum allgemeinen Nutzen so tun, als wäre deine Frage ernsthaft gestellt. Du kannst aber auch einfach im Handbuch ab Seite 131 (sexuelle Karrieren) noch mal nachlesen.

Wie rette ich meine Liebe zum anderen Geschlecht?

1. Da kannst du auch fragen: Wie werde ich damit fertig, dass ich am liebsten alle Frauen vögeln möchte? Oder: Wie werde ich damit fertig, dass mich eine Frau wahnsinnig anmacht, obwohl ich weiß, dass sie nur abgestandenen Quark im Hirn hat und/oder dass sie mich irgendwann grässlich über den Tisch ziehen wird?

2. Du rettest die Liebe zum anderen Geschlecht jedenfalls nicht dadurch dass du heiratest - du beerdigst sie dadurch. Das sollte sich herumgesprochen haben. Die Hochzeitsglocken sind das Grabgeläut. Das „andere Geschlecht“ darfst du dann nur noch heimlich lieben, sonst gibt es Ärger. Und die Liebe zu dem „einen Geschlecht“? Drei Viertel der Scheidungen werden heute von Frauen beantragt, und bezeichnenderweise heiratet nur eine Minderheit von Frauen danach wieder. Warum wohl? Gerade verkündet Zypries: "Ein Lotterleben für die Ex darf es nicht mehr geben." Offenbar gibt es bislang ein Lotterleben für die Ex, und offenbar hat vor allem der Zustand des Geschiedenseins für Frauen eine gewisse Attraktivität. Dummerweise müssen sie davor erst mal verheiratet sein. Aber sie arbeiten daran, dass es auch ohne geht.

3. Natürlich darfst du das andere Geschlecht weiter lieben. Aber musst du deswegen einen staatlich sanktionierten Vertrag eingehen, der deiner Ex-Frau-in-spe das Exklusivrecht auf Ausbeutung deiner Wirtschaftskraft sichert? Auch zeigt der Vorstoß der Frau Zypries eines deutlich: Es sind vor allem die Zweitfrauen, die ihren Teil vom Manne haben wollen. Was der Mann zu wollen hat, spielt noch immer keine Rolle.

4. Wieso stellst du dir diese Frage? Warum stellt sich nicht "das andere Geschlecht" die Frage: „Was kann ich tun, damit mich das andere Geschlecht noch liebt?“ Oder warum ist die Antwort des anderen Geschlechts so verdächtig einfallslos: "Ich blas ihm ab und zu Einen.“ Oder noch schlimmer: „ Ich liebe ihn ja auch.“ Was ist davon abzubeißen, von dieser Liebe? Kann man sie essen, in den Tank füllen, einen Urlaub dafür kaufen?

5. Stell deiner Ex-Frau-in-spe mal die Frage, was sie zu tun bereit ist, damit du sie noch liebst. Sage ihr, wenn sie sich einen gescheiten Job sucht und bereit ist, dich und eure zukünftigen Kinder zu ernähren, dann wirst du sie lieben und heiraten. Dann wirst du den lieben langen Tag telephonieren und im Internet tratschen, wirst tagsüber mit dem Sohn ins Schwimmbad gehen, und wenn sie abends bleich und abgearbeitet heimkommt, wirst du sie gut gebräunt empfangen und ihr matschige Spaghetti servieren, aber damit sie nicht merkt, wie unausgewogen der Handel ist, nagelst du sie dreimal die Woche durch die Matratze. Sollte sie mosern, dann lasse dich scheiden ... und dann zahlt sie!

6. Du musst das andere Geschlecht nicht lieben. Du musst nicht mal die Männer lieben. Es genügt wenn du deine Brüder liebst oder dich wenigstens ihnen gegenüber nicht schäbig benimmst(!). Du darfst auch Kalbsragout lieben, oder deinen gehäkelten Klorollenschoner... Das „andere Geschlecht“ kannst du überall und jederzeit für einen Teller Essensreste oder für 200 Euro kriegen.

7. Du kannst aber auch Liebe, Freundschaft, Ehe, Loyalitätsbeziehung und Geilheit in einen Topf schmeißen, umrühren und probieren, wie das schmeckt. Vielen ist schon schlecht davon geworden, aber Männer müssen ja immer alles selbst ausprobieren.

Tja...

Eugen

Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Jolanda, Friday, 15.10.2004, 17:52 (vor 7784 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Eugen Prinz am 15. Oktober 2004 11:55:43:

Was hilft am besten gegen Magenkrämpfe...mir ist übel?!

Re: @ Jolanda!

Monika, Friday, 15.10.2004, 18:29 (vor 7784 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Jolanda am 15. Oktober 2004 14:52:57:

Hallo Jolanda!

Was hilft am besten gegen Magenkrämpfe...mir ist übel?!

siehe hier.

http://www.feminismuskritik.de/viewtopic.php?t=296

Gruß
Moni

Re: Nicht verstanden?

michail, Friday, 15.10.2004, 21:46 (vor 7784 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: Nicht verstanden? von Nick am 15. Oktober 2004 10:17:52:

Lieber Nick,

daß Feminismus nur Symptom eines umfassenderen Desasters ist, daß man ihn eigentlich gar nicht bekämpfen müßte, sondern nur "fallen zu lassen" brauchte, und daß die sog. Frauenbewegung ein seiner Zeit aus dem Geist gewisser Schulen originär entstandenes politisch ambitioniertes Medienprojekt war, das alles steht ja beim Maskulisten, der ich ja bin, zu lesen.

Allerdings nimmt dem Feminismus seine Eigenschaft, Symptom zu sein, keineswegs die Möglichkeit auch Ursache zu sein für weitere Symptome, die sogar wiederum Ursachen sein können usw. Wäre Feminismus schließlich gar keine Ursache, würde ich liebend gern an meinen digitalen Klängen arbeiten, mehr Bücher lesen, ausgehen... Auch hinsichtlich der Gründe, warum es den Feminismus gibt, und wessen Interessen er dient, könnten wir etwas unterschiedliche Perspektiven vertreten – aber das ist jetzt egal, unwesentlich.

Eben aufgrund der ganz schön vielen "Verursachungen" der Ursache Feminismus etwa in Bildung, Familie wie im ethischen Bewußtsein der Gegenwart, stehen wir alle als Akteure auf sehr unterschiedlichen Orten des gemeinsamen Lebens, jeder seinen Pfeil in die Richtung gezeichnet, aus welcher er den Feminismus anzugehen hat.

Ich habe nun manchmal den Eindruck, daß "Männerbeweger" die Pfeile der anderen in der eigenen Vorstellung willkürlich so weit verlängern, bis sie übers Ziel hinaus das Abwegige, gar Schädliche erreicht haben. Man sieht dann Bruno auf einem Männerministersessel regieren, den Maskulisten das ideologische Schwert über die Köpfe Andersdenkender schwingen oder Nick eine AMME-Redaktion führen...

Sind vielleicht solche Imaginationen Mittel zum selbstverliebten Triumphieren?

Es ist nicht mein Thema, lieber Nick, wie man sich nennt, und war es nie. Diskussionen mit Silbenklauber habe ich bis zum Überdruß geführt, zumeist waren es bisher Menschen, die inhaltlich nicht weiter auffielen. Die Arbeit mache ich nicht mehr.

Wichtiger wäre, uns würde gelingen, den Kampf, den wir manchmal mit unseren Pfeilen wie die Bonobos mit ihren Genitalien veranstalten, zu überwinden, und gemeinsame Schritte auch dann gehen zu wollen, wenn sie vorerst zu klein sind, um gleich den neuen Äon einzuführen.

Beste Wünsche zum beginnenden Wochenende
Michail

Re: @ Jolanda!

Jolanda, Saturday, 16.10.2004, 04:28 (vor 7783 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda! von Monika am 15. Oktober 2004 15:29:07:

Liebe Moni

Vielen Dank...es geht mir wirklich schon viel besser ;-))

Einen Drücker
schickt dir
Jolanda

Magenkrämpfe nach einem "Teller Essensreste"...

Nick, Saturday, 16.10.2004, 06:11 (vor 7783 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Jolanda am 15. Oktober 2004 14:52:57:

"Was hilft am besten gegen Magenkrämpfe...mir ist übel?!"

Liebe Jolanda,

in diesem Fall möglicherweise nur noch "Fasten".

Alles Liebe
vom Nick

Re: Magenkrämpfe nach einem "Teller Essensreste"...

Jolanda, Saturday, 16.10.2004, 20:53 (vor 7783 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Magenkrämpfe nach einem "Teller Essensreste"... von Nick am 16. Oktober 2004 03:11:05:

Lieber Nick,

in diesem Fall möglicherweise nur noch "Fasten".

--- Jetzt wo du es sagst....schmunzelt...fasten soll ja unheimlich reinigend sein und zwar für den Körper und den Geist....hätte ich selber darauf kommen sollen ;-))

Herzensgrüsse
schickt dir
Jolanda

Re: Nicht verstanden?

Max, Sunday, 17.10.2004, 00:45 (vor 7782 Tagen) @ michail

Als Antwort auf: Nicht verstanden? von michail am 15. Oktober 2004 07:05:55:

Hallo Michail,

Wieso applaudierst du Max? Hast Du etwas nicht verstanden? Bruno und Maesi sind nur scheinbare Kontrahenten - betrachtet man GM nicht nur als listige Maßnahme des Feminats, sondern zudem als Krücke seiner taktischen Not. Und genau hier kann man sie, die Not des Feminats "saubere" Mittel vorzutäuschen, packen – Bruno macht's gut!

...der Annahme, dass GM nebenbei noch des Feminats Kruecke seiner taktischen Not darstellen koennte, widerspreche ich aus folgendem Grund:
Das Feminat braucht keine Taktik. Daher kennt es auch keine taktische Not.
Das Feminat funktioniert nicht nach rationalen Kriterien. Das Feminat bedient eine Gesinnung. Die wiederum ist sich selbst genug. Das Feminat lacht ueber jeden maennlich-rationalen Versuch, Gerechtigkeit nach maennlichem Verstehen einzufordern. Das Feminat rechtfertigt sich nicht.
Das Feminat macht die blosse Behauptung zur Wahrheit.
Das Feminat diktiert die Anwendungsvorschriften von GM. Ich halte es fuer reichlich daneben, an einem Spiel teilzunehmen, bei dem die Regeln von der Gegenseite nach gusto und waehrend des Spiels geaendert werden duerfen, auch wenn diese Aenderung als "neue Erkenntnis" daherkommt, der erneut Rechnung zu tragen sei. Der Entwicklung fortdauernd hinterherhecheln...so wuerde ich die maennliche Partizipation an GM beschreiben wollen. Sinnlos.

Danke fuer Deine Glueckwuensche!

Freundlicher Gruss - Max

Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Max, Sunday, 17.10.2004, 01:05 (vor 7782 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Eugen Prinz am 15. Oktober 2004 11:55:43:

Danke Eugen! Ich haette wohl lieber nicht fragen sollen. Ich glaube, Du weisst nicht, was Liebe ist. Schlimmer noch: Du glaubst, es gibt keine.
Von Bananen kann man abbeissen. Versuch's mal damit. Die Affen machen einen recht begeisterten Eindruck...

Nixfuerungut - Max

Re: Nicht verstanden?

michail, Sunday, 17.10.2004, 09:28 (vor 7782 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Nicht verstanden? von Max am 16. Oktober 2004 21:45:49:

Das Feminat ist – zum Glück – nicht allein, Max. Man denke an die extremen Forderungen des Feminats (z.B. einer Männersteuer), die abgeschmettert wurden (so einst in der Schweiz). Das Feminat schreitet auf sehr dünnen Krücken! Sobald die allgemeine Stimmung (Zeitgeist) auch nur zu wanken beginnt, ist das Feminat unten. Etwas sollten wir an den Menschen glauben; er macht nicht ewiglich alles mit – er will werden!

Zudem: Das Feminat verursacht Nöte, die eng mit denen jener Mentalität verknüpft sind, die heute immer stärker und allmählich recht aggressiv hinterfragt wird. (Hier eine Spaßseite extra für Dich: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7333 . Man achte hinzu auch auf Publikationen wie das neue 'Merkur' Sonderheft, wo mit viel intellektualistischem Aufwand, der richtigen Sprache also für bestimmte Kreise, das Ressentiment von Adorno bis zur feministischen Gegenwart abgehandelt wird. Ganz neue Ansätze!)

Du weißt, daß ich von einem übergeordneten Angriff aus umfassenderen Perspektiven das meiste halte. Jemanden aber, der sich zum Steckenpferd gemacht hat, auf die Widersprüche zwischen Ansatz und Praxis des GM hinzuweisen, jemanden also, der an der Basis zu rütteln sucht, abzulehnen, fiele mir nicht ein – wo doch jeder Leserbrief wertvoll ist.

Mit der alten Sympathie zu Dir und Moni
Michail

Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Eugen Prinz, Sunday, 17.10.2004, 16:09 (vor 7782 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Max am 16. Oktober 2004 22:05:32:

Danke Eugen! Ich haette wohl lieber nicht fragen sollen. Ich glaube, Du weisst nicht, was Liebe ist. Schlimmer noch: Du glaubst, es gibt keine.

...>Nixfuerungut - Max[/i]

Bitte sehr. Aber es kommt ja nicht darauf an, ob ich an die Liebe glaube! Ich bin es doch nicht, der heiraten will.

Aber wenn ihr eure Privatangelegenheiten schon worldwide präsentiert, dann fällt doch ein bilderbuchmäßiger Widerspruch auf: Ein wortgewaltiger Fundamentalist des Maskulismus schmeißt öffentlich mit Heiratsanzeigen herum, in einem Forum, in dem man schon mal lesen kann: "Heiraten? Unter den heutigen Bedingungen - niemals!" Oder auch: "Nochmal heiraten? Ich müsste ja bescheuert sein!" Im übrigen habe ich großenteils auf Äußerungen Bezug genommen, die von dir selber stammen.

Dass deine Auserwählte nicht ganz glücklich über meine Einlassungen ist, wurde mir schon zugetragen. Menschlich... menschlich...

Und nun wird viel von Liebe und Glauben geredet. Na klar...

Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe?

Monika, Sunday, 17.10.2004, 17:51 (vor 7782 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Eugen Prinz am 17. Oktober 2004 13:09:41:

Hallo Eugen!

Vorweg, ich greife dich weder persönlich an, noch will ich dir deine Meinung/Ansicht nehmen, nur wenn du mich hier meinst erneut abfällig erwähnen zu müssen, kannst du nicht um Löschung meiner freundlichen Reaktion bitten, nur weil sie dir nicht in den Kram passt. Ich gehe im Gegensatz zu dir nicht hin, fordere dich öffentlich auf, gefälligst dein dummes Maul zu halten. (Wurde ja bereits von Andreas gelöscht! Danke nachträglich dafür!)
Alles klar? Hoffe ja.

Bitte sehr. Aber es kommt ja nicht darauf an, ob ich an die Liebe glaube! Ich bin es doch nicht, der heiraten will.

Deine erneute Reaktion zeigt, du hast Max Frage immer noch nicht verstanden. Ich hoffe, dass man hier darauf aufmerksam machen darf!

Aber wenn ihr eure Privatangelegenheiten schon worldwide präsentiert, dann fällt doch ein bilderbuchmäßiger Widerspruch auf: Ein wortgewaltiger Fundamentalist des Maskulismus schmeißt öffentlich mit Heiratsanzeigen herum, in einem Forum, in dem man schon mal lesen kann: "Heiraten? Unter den heutigen Bedingungen - niemals!" Oder auch: "Nochmal heiraten? Ich müsste ja bescheuert sein!" Im übrigen habe ich großenteils auf Äußerungen Bezug genommen, die von dir selber stammen.

Erstens: Hat das nichts mit Max Frage zu tun und zweitens ändern sich Meinungen, Ansichten, Verhaltensweisen im Laufe der Zeit. Nur wer in der Lage ist, nicht für den Rest seines Lebens an alten, verstaubten Meinungen, Ansichten, Verhaltensweisen festzuhalten, kann sich weiterentwickeln. Ob diese Weiterentwicklung letztendlich positiv oder negativ zu bewerten ist, muss sich erst herausstellen. Können wir uns wenigstens diesbezüglich die Hände reichen?

Dass deine Auserwählte nicht ganz glücklich über meine Einlassungen ist, wurde mir schon zugetragen. Menschlich... menschlich...

Zugetragen? Du hast meine Einwände vermutlich selbst gelesen, ich habe niemandem etwas zugetragen, was auch nur annähernd mein Unglücklichsein bezüglich deiner, wie du sie nennst, Einlassungen zum Ausdruck gebracht haben könnte.
Ich habe nur öffentlich gemacht, wie ich Max Frage im Gegensatz zu dir verstanden habe

Wie ich Max Frage verstanden habe

und wie man an Max erneuter Reaktion auf deine Antwort durchaus feststellen kann, ich hatte Recht. Was gibt es nun daran auszusetzen?
Warum schon wieder dieser erneute, herablassende Kommentar von dir, mir gegenüber? Was willst du uns damit zu verstehen geben? Etwa das du zwar wie ein Weltmeister austeilen, nicht aber wie ein Weltmeister einstecken kannst?

Und nun wird viel von Liebe und Glauben geredet. Na klar...

Warum auch nicht? Mal ehrlich, was spricht dagegen, wenn sich ein Mensch unabhängig vom Geschlecht ernsthafte Gedanken darüber macht, weil er die Achtung (Liebe) vor dem anderen Geschlecht nicht ganz verlieren möchte?

freundlicher Gruß
Monika

PS. Egal wie sehr du mich auch verachten magst, ich persönlich wünsche dir dennoch, alles Glück dieser Welt!

Subthread gesperrt!

Andreas, Monday, 18.10.2004, 04:22 (vor 7781 Tagen) @ Monika

Als Antwort auf: Re: Ratgeber Herzensfragen. Folge 1: Wie rette ich die Liebe? von Monika am 17. Oktober 2004 14:51:59:

Hallo, alle zusammen!

Darf ich euch bitten, eure persönlichen Auseinandersetzungen woanders fortzuführen? Ich mußte in den vergangenen Tagen und auch heute nacht einige beleidigende Beiträge diesbezüglich löschen. Persönliche Streitereien haben hier im Forum nichts zu suchen.
Der entsprechende Teilbaum in diesem Thread wurde jetzt gesperrt.

Vielen Dank!

Gruß
Andreas

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