Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Sam, Wednesday, 06.10.2004, 23:23 (vor 7791 Tagen)

Tax on Men for Violence on Women Proposed

STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.

http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml?type=oddlyEnoughNews&storyID=6418346

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Martin, Thursday, 07.10.2004, 00:21 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Wie wär's mit 'ner Ausländerabgabe? Begründung: Bezogen auf den Anteil der Bevölkerung werden deutlich mehr Ausländer als Deutsche straffällig. Ob das milieuabhängig oder nationalitätenabhängig ist, braucht dabei ja keinen zu interessieren. Wir schauen nur auf den ersten Augenschein! Bitte keine Hintergründe oder sonstige Details! Und das deckeln dann streng nach dem Verursacherprinzip alle von der gleichen Sorte.

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Sven75, Thursday, 07.10.2004, 00:35 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Tax on Men for Violence on Women Proposed
STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.

Super Idee. Wie wärs mit ner Schmarotzersteuer für alle Frauen, alldieweil es meist die Männer sind, die Frau das Leben finanzieren? Wäre doch nur gerecht, wenn die frauliche Allgemeinheit Verantwortung für ihre schmarotzenden Genossinnen übernimmt! Oder wie?

Es ist echt unglaublich, zu welchem menschenverachtenden Schwachsinn demokratische Staaten fähig sind. Sind wir also schon soweit, auf alles Steuern zu erheben und Bevölkerungsgruppen im Kollektiv zu verbannen, solange es sich durch irgendwelche speziellen Studien "beweisen" läßt?

Hatten wir das nicht schonmal vor 60 Jahren? Hatten wir! In diesem Sinne: Warum nicht gleich ein "Männerstern" für das auszubeutende Geschlecht?

Würgend,

Sven

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Peter, Thursday, 07.10.2004, 00:41 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.

Bevor hier die Empoerung ueber diesen idiotischen Vorschlag zu hoch kocht: Der Vorschlag kommt von Gudrun Schymann (und einem ihrer Genossen), der abgehalfterten Parteichefin der Linkspartei (die sich in ihrem Parteiprogramm als feministisch beschreiben), und hat unter anderem die Funktion, die Scheinwerfer wieder auf diese aufmerksamkeitssuechtige Person zu richten, nachdem sich sonst keiner mehr fuer sie interessiert.

Gruss,

Peter

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Jörg, Thursday, 07.10.2004, 00:41 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Tax on Men for Violence on Women Proposed
STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.
http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml?type=oddlyEnoughNews&storyID=6418346

In Schweden scheint der Feminismus innerhalb Europas am schlimmsten zu wüten. Das wurde mir spätestens zu dem Zeitpunkt klar, als ich zum ersten Mal davon erfuhr, daß Freier dort strafrechlich belangt werden, während Huren weiterhin ungestört ihrem Job nachgehen können. Eine nur von Männern zu entrichtende Steuer wäre insofern nur die konsequente Fortsetzung dieses Femi-Schwachsinns.

Gruß, Jörg

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Sven74, Thursday, 07.10.2004, 01:29 (vor 7791 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m von Jörg am 06. Oktober 2004 21:41:11:

Tax on Men for Violence on Women Proposed
STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.
http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml?type=oddlyEnoughNews&storyID=6418346

In Schweden scheint der Feminismus innerhalb Europas am schlimmsten zu wüten. Das wurde mir spätestens zu dem Zeitpunkt klar, als ich zum ersten Mal davon erfuhr, daß Freier dort strafrechlich belangt werden, während Huren weiterhin ungestört ihrem Job nachgehen können. Eine nur von Männern zu entrichtende Steuer wäre insofern nur die konsequente Fortsetzung dieses Femi-Schwachsinns.
Gruß, Jörg

Und wie war das noch mit den Eishockeyspielern der Berliner Eisbären, die 18 Tage unschuldig in schwedischer U-Haft waren (angebliche Vergewaltigung). Die Schweden haben anscheinend solange für einen DNA-Test gebraucht. Scheint wirklich eine Femidiktatur zu sein.

Sven74

Re:

Guildo, Thursday, 07.10.2004, 02:44 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Hallo, Sam!

Wie wäre es mit einer Femi-Steuer, um die Kosten für deren geistiger Umweltverschmutzung zu decken. (Huch! - Darf ich überhaupt "decken" sagen? Ist das nicht sexistisch? Muss der Guildo jetzt eine Strafsteuer nach Schweden überweisen?)

Gruß vom Guildo

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Magnus, Thursday, 07.10.2004, 02:50 (vor 7791 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Tax on Men for Violence on Women Proposed
[quote]STOCKHOLM (Reuters) - A group of Swedish parliamentarians proposed levying a "man tax" to cover the social cost of violence against women.
http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml?type=oddlyEnoughNews&storyID=6418346[/quote]

Ich möchte hier nochmal etwas betonen:
Feminismus beruft auf einen Gedanken: die gesamte Menschheitsgeschichte und die Konflikte der Zivilisation beruhen auf dem Geschlechterkampf. (ähnlich wie beim Kommunismus auf den Klassenkampf). Diese Ideologie gehört - wie Kommunismus und Faschismus - zu den gefährlichsten die es gibt. Die Gefährlichkeit drückt sich dadurch aus, dass diese Ideologie mit einem Absolutheitsanspruch Veränderungen in der Gesellschaft durchsetzen will, Veränderungen die bis ins intimste Privatleben vordringen, die eine totale Überwachung des Lebenswandels umschließt und alles im Sinne der Befreiung des "Frauenproletariats, den wahren Negern der Welt".

Forderungen und Umsetzungen wie:
* "positive Diskriminierung"
* "Gleichstellungs"büros, die sich nur um Frauenbelange kümmern
* Quote
* Girlsday
* gesetzliche Verpflichtung, Männer in die Hausarbeit einzuspannen
* Männersteuer

usw. usf. sind Zeugnis abgrundtiefer menschenverachtender Ideologie. Dabei wird gezielt die Opposition "ausgeschaltet". Nur Frauen arbeiten in diesen politischen Bereichen, bei Umfragen werden gezielte Personenkriese ausgewählt, die diese Fragen beanworten, bei bestimmten Insitutionen Umfragen in Aufträge gegeben usw. usf. Alles rein DIKTATORISCHE Maßnahmen, die der eigenen Machterhaltung dienen...

Aber eines ist mir klar: bevor die Menschheit oder unser Land wieder in ein Chaos der Diskriminierung verfällt und eine "Männersteuer" oder "gesetzliche Verpflichtung zu Beteiligung in der Hausarbeit" umgesetzt werden oder sonstiger Schwachsinn, werde ich zu den Waffen greifen - denn diskutieren und argumentieren funktioniert weder mit Kommunisten, noch mit Faschisten und auch nicht mit Feministen und ich bin ein Anhänger der wehrhaften Demokratie. Alle drei Personengruppen sind eine Gefahr für Rechtsstaatlichkeit, Liberalismus und Humanismus. Und da ich ein Gelöbnis abgelgt habe, das "Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen", werde ich - falls notwendig - zu diesem Gelöbnis stehen, wenn alle rechtsstaatlichen Mittel nicht fruchten, um diesen diskriminierenden Wahnsinn zu beenden.

Magnus

Re:

Jolanda, Thursday, 07.10.2004, 03:44 (vor 7791 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: von Guildo am 06. Oktober 2004 23:44:43:

Lieber Guildo

Ich finde die haben da von anfang an eine grossen Fehler gemacht, indem sie meinten, sie müssten das Konzept von Harald einfach übernehmen. Einfach ein kleines bisschen Kosmetik, aber sonst im selben Rahmen.

Sind wir ehrlich, das konnte doch gar nie gut gehen, das hätte einem männlichen Nachfolger auch passieren können. Den Harald zu ersetzen, das ist sehr schwer.

Dieser Mann war politisch immer auf dem Laufenden und auch sonst, wer schafft es schon über so eine lange Zeit so viele Zuschauer an den Bildschirm zu bekommen und das um diese Sendezeit. Ich fand ihn auch nach so langer Zeit immer wieder genial.

Es ist lächerlich nun von einer Verschwörung oder sonst etwas zu reden. Engelke ist eine Komikerin, sie macht manchmal wirklich gute Witze, auch die Frauen oftmal aufs Korn nehmend. Aber sie kann keine solche Show führen.

Es heisst nicht, nur weil jemand eine Frau ist, dass er dann automatisch genauso gut oder gar besser ist als ein Mann. Eine Frau kann auch schlechter sein oder eben einfach "fehlplatziert". Also was soll es, ich sage, die hatte nie eine Chance.

Sie kann Harald nicht ersetzen, ist unmöglich.

Nun mal aber eine ganz andere Frage. Wem würdet ihr das zutrauen. Wer könnte das schaffen, die Quoten wieder hoch zu bringen. Ich denke nämlich, dass der Vorgänger die Messlatte hier schon recht hoch ansetzt.

Es grüsst euch
Jolanda

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Max, Thursday, 07.10.2004, 11:07 (vor 7790 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Es wird ja so allerlei Schwachsinn diskutiert in diesen Zeiten. Männersteuer,Präventivhaft, Präventivkrieg, Präventivfolter....äh...Präventivkrieg? Dominotheorie....Präventivkrieg *lichtaufgeh* - PRÄVENTIVKRIEG!

Das isses: Wir müssen einen Präventivkrieg gegen Schweden führen! So verhindern wir, daß sich die skandinavische Zerebralseuche auf Mitteleuropa ausdehnt!
Mal im Ernst: Was die AmIs moralisch einwandfrei bei diesen fürchterlich streitsüchtigen und bärtigen IrakerInnen hingekriegt haben, das schaffen wir bei diesen paar protestantisch-feministisch-bergmanistisch weichgespülten und rasierten DepressivschwedInnen locker: We bring them einfach Dimmokrassi!

Am elegantesten wäre: Wir schicken ihnen unsere hübschesten SoldatInnen. Da können sich die SchwedInnen noch nicht mal richtig wehren, weil sie nämlich im Erfolgsfall mit einer drastischen Steuererhöhung zu rechnen hätten.

Brillant - Max

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Alex, der Eidgenosse, Thursday, 07.10.2004, 13:10 (vor 7790 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

und dann wundern sich manche warum die Scheidungsrate steigt und die Geburtenrate sinkt..

Welches ist wohl der nächste politische Vorstoss der Femis? Zusätzliche Extrasondersteuer für heirats- und familiengründungsunwillige Männer?

Das ist der ultimative Nachweis der Dummheit

Mischa, Thursday, 07.10.2004, 13:51 (vor 7790 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Sam am 06. Oktober 2004 20:23:58:

Hi,

das ist jetzt tatsächlich echte Diskriminierung, es ist glasklar. Da wird also alleine aufgrund eines biologischen Merkmals eine Schuld/Verantwortung abgeleitet. Ein typischer Fall von Scheinkorrelation. Natürlich sind die meisten Gewalttäter Männer, das ist ohne Zweifel wahr. Wahr ist aber auch, daß die Mehrheit der Männer eben keine Gewalttäter sind. Nicht der Faktor Mann führt zu Gewalt, sondern der Faktor "asozial", der auch bei Frauen gleich verbreitet sein dürfte, sich jedoch unterschiedlich bemerkbar macht. Wenn also schon eine Steuer, dann bitte für asoziale Männer und Frauen, denn da liegt die Ursache.

M

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Mirko, Thursday, 07.10.2004, 14:08 (vor 7790 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Magnus am 06. Oktober 2004 23:50:15:

Anders als Kommunismus oder Faschismus wird der Feminismus kaum Millionen von Menschen ins Grab bringen, egal wie weit er sich noch ausbreitet. Solche Vergleiche sind meist daneben.

Grüße Mirko.

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Magnus, Thursday, 07.10.2004, 14:46 (vor 7790 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Mirko am 07. Oktober 2004 11:08:56:

Anders als Kommunismus oder Faschismus wird der Feminismus kaum Millionen von Menschen ins Grab bringen, egal wie weit er sich noch ausbreitet. Solche Vergleiche sind meist daneben.

Abgesehen davon, dass du die Zukunft nicht kennst und dass es dank dem Feminismus in Deutschland jedes Jahr knapp 130.000 Menschen weniger gibt, die es eigentlich geben müsste - und auf der Welt sind es wohl seit den 70ern mehrere Millionen - die übrigens genauso eingeäschert und verbrannt werden und über die mit der gleichen Kaltblütigkeit entschieden wird - als handele es sich um eine "Sache" - wie in so manch anderem Repressiven System der politische Gegner. Diese Sache erweitete sich so in der Perversion, dass man diese Menschen - und ich sage es sind Menschen - zur Hälfte gebar um sie - solange der Kopf noch nicht draußen war, töten zu können. Auch die Tatsache eine Salzlösung in die Fruchtblase zu spritzen, durch die der darin befindliche Mensch einen minuten langen Todeskampf durchlebte - und wenn er noch nicht tod ist, bei der anschließend erzwungenen Geburt, dann wird er zum Sterben liegen gelassen (http://www.tim-lebt.de). Die Millionen Toten - ja, die gibt es schon - und dieses Töten wurde von Feministen erzwungen und als das Recht der Frauen propagiert. Es ist jedoch eine Perversion, in der Menschenleben auf das Wohlwollen einer Person angewiesen ist und in der Euthanasie und Genetische Selektion wie im Dritten Reich - jetzt vorgeburtlich allerdings mit lebensfähigen Menschen - durchgeführt wird. Sorry - ich kann keinen Unterschied zu den anderen Ideologien erkennen!

Aber auch wenn man das NICHT berücksichtig oder nicht als "tötung von Menschen" betrachtet - was es aber definitiv ist - so ist der Vergleich nicht "daneben". Es braucht nicht immer nur Millionen von Toten um IDEOLOGIEN vergleichen zu können. Und da stehen sich ALLE drei Ideologien verdammt nahe. Wenn feministische Forscher oder Reporter und Redakteure - undgestraft - Artikel abdrucken, in denen die Hälfte der Menschheit als niedere Wese, ja sogar als Fehler der Natur beschrieben werden, da braucht mir niemand mehr sagen, ein Vergleich mit dem Faschismus sei "unangemessen" - weiß Gott nein! Es gibt sogar nichts angemesseneres, als diese Aneinanderstellung beider menschenverachtender Ideologieen.

Kennst du SCUM? Empfindet Alice Schwarzer als "lesenswert". Und nochwas: Der Nationalsozialismus hat nicht erst mit der Judenvernichtung angefangen und der Kommonismus nicht erst mit den politischen Säuberungen. Denn alles beginnt mit einer Idee!

Magnus

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Morb, Thursday, 07.10.2004, 14:47 (vor 7790 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Mirko am 07. Oktober 2004 11:08:56:

Anders als Kommunismus oder Faschismus wird der Feminismus kaum Millionen von Menschen ins Grab bringen, egal wie weit er sich noch ausbreitet. Solche Vergleiche sind meist daneben.
Grüße Mirko.

Wenn man die seit Jahrzehnten andauernde Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen, die Selbstmorde und das verheizen in Kriegen (was hat das denn jetzt damit zu tun? Nun ja, würde man dem männlichen Leben einen gleichhohen Wert einräumen, wie dem weiblichen, so würde man mit uns sicher ressourcenschonender umgehen)mit in die Rechnung einbezieht, da kommen schon ein paar Mann zusammen.
Man müsste vielleicht einfach mal anfangen zu zählen.

Gruß
Morb

Re: Das ist der ultimative Nachweis der Dummheit

Mic, Thursday, 07.10.2004, 14:55 (vor 7790 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Das ist der ultimative Nachweis der Dummheit von Mischa am 07. Oktober 2004 10:51:51:

Wenn also schon eine Steuer, dann bitte für asoziale Männer und Frauen, denn da liegt die Ursache.
M

Wieso denn das plötzlich, du hast doch einmal von der 'Gruppenschuld' der Männer geschrieben, warum dann keine 'Gruppenbestrafung?'

Re:

Guildo, Thursday, 07.10.2004, 14:57 (vor 7790 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: von Jolanda am 07. Oktober 2004 00:44:23:

Liebe Jolanda!

Ich freue mich wirklich über jede Antwort von dir, aber ich hab mich hier doch gar nicht zu unserer aller Late-Night-Anke geäußert. Möglicherwiese beziehst du dich auf diesem Betrag?

Nun mal aber eine ganz andere Frage. Wem würdet ihr das zutrauen. Wer könnte das schaffen, die Quoten wieder hoch zu bringen. Ich denke nämlich, dass der Vorgänger die Messlatte hier schon recht hoch ansetzt.

Ehrlich gesagt, mir fällt da nichts Passendes ein. Weder Männlein noch Weiblein, die geeignet sind für diese ganz spezielle Art der Fernsehunterhaltung. Am besten eben Harald wieder zurück, vielleicht auch Herbert Feuerstein dazu, wie in den guten, alten "Schmidteinander-Zeiten".

Grüße vom Guildo

PS: Gefunden auf einer Website von Feuerstein-Fans: "Diese Seite ist garantiert Gag-frei. Sollten Sie dennoch eine Pointe entdecken, beschweren Sie sich bitte im Forum." Hätte man dass nicht auch während Ankes Late-Night-Auftritten einblenden können?


Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Guildo, Thursday, 07.10.2004, 15:08 (vor 7790 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Alex, der Eidgenosse am 07. Oktober 2004 10:10:12:

Hallo, Alex!

Welches ist wohl der nächste politische Vorstoss der Femis? Zusätzliche Extrasondersteuer für heirats- und familiengründungsunwillige Männer?

Ist doch längst geschehen! Demnächst zahlt jeder Kinderlose einen höheren Pflegeversicherungsbeitrag! Zwar gilt dies auch für Frauen, wenn die aber keine Kinder haben wollen, dann ist es die Entscheidung für die Karriere und nicht die Angst vor ungerechten und asozialen Rechtsvorschriften, die dabei eine Rolle spielt!

Gruß vom Guildo

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Friedwilli, Thursday, 07.10.2004, 15:16 (vor 7790 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Magnus am 07. Oktober 2004 11:46:59:

Anders als Kommunismus oder Faschismus wird der Feminismus kaum Millionen von Menschen ins Grab bringen, egal wie weit er sich noch ausbreitet. Solche Vergleiche sind meist daneben.
Abgesehen davon, dass du die Zukunft nicht kennst und dass es dank dem Feminismus in Deutschland jedes Jahr knapp 130.000 Menschen weniger gibt, die es eigentlich geben müsste - und auf der Welt sind es wohl seit den 70ern mehrere Millionen - die übrigens genauso eingeäschert und verbrannt werden und über die mit der gleichen Kaltblütigkeit entschieden wird - als handele es sich um eine "Sache" - wie in so manch anderem Repressiven System der politische Gegner. Diese Sache erweitete sich so in der Perversion, dass man diese Menschen - und ich sage es sind Menschen - zur Hälfte gebar um sie - solange der Kopf noch nicht draußen war, töten zu können. Auch die Tatsache eine Salzlösung in die Fruchtblase zu spritzen, durch die der darin befindliche Mensch einen minuten langen Todeskampf durchlebte - und wenn er noch nicht tod ist, bei der anschließend erzwungenen Geburt, dann wird er zum Sterben liegen gelassen (http://www.tim-lebt.de). Die Millionen Toten - ja, die gibt es schon - und dieses Töten wurde von Feministen erzwungen und als das Recht der Frauen propagiert. Es ist jedoch eine Perversion, in der Menschenleben auf das Wohlwollen einer Person angewiesen ist und in der Euthanasie und Genetische Selektion wie im Dritten Reich - jetzt vorgeburtlich allerdings mit lebensfähigen Menschen - durchgeführt wird. Sorry - ich kann keinen Unterschied zu den anderen Ideologien erkennen!
Aber auch wenn man das NICHT berücksichtig oder nicht als "tötung von Menschen" betrachtet - was es aber definitiv ist - so ist der Vergleich nicht "daneben". Es braucht nicht immer nur Millionen von Toten um IDEOLOGIEN vergleichen zu können. Und da stehen sich ALLE drei Ideologien verdammt nahe. Wenn feministische Forscher oder Reporter und Redakteure - undgestraft - Artikel abdrucken, in denen die Hälfte der Menschheit als niedere Wese, ja sogar als Fehler der Natur beschrieben werden, da braucht mir niemand mehr sagen, ein Vergleich mit dem Faschismus sei "unangemessen" - weiß Gott nein! Es gibt sogar nichts angemesseneres, als diese Aneinanderstellung beider menschenverachtender Ideologieen.
Kennst du SCUM? Empfindet Alice Schwarzer als "lesenswert". Und nochwas: Der Nationalsozialismus hat nicht erst mit der Judenvernichtung angefangen und der Kommonismus nicht erst mit den politischen Säuberungen. Denn alles beginnt mit einer Idee!
Magnus

Hallo Magnus!
Genau so ist das. Männlicher Einfluß soll ganz verschwinden und damit das Gleichgewicht, das die Kräfte ausbalanciert.

Du raffst auch gar nix

Mischa, Thursday, 07.10.2004, 15:18 (vor 7790 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Das ist der ultimative Nachweis der Dummheit von Mic am 07. Oktober 2004 11:55:22:

Hi,

Wieso denn das plötzlich, du hast doch einmal von der 'Gruppenschuld' der Männer geschrieben, warum dann keine 'Gruppenbestrafung?'

Die "Gruppenschuld" besteht darin, daß viele Männer die Asozialen in ihren Reihen nicht deutlich ausgrenzen und für berechtigte Anklagen aus dem Femilager auch noch Ausflüchte suchen, anstatt den Mißstand zu beseitigen.
Solange Sprüche wie "die hat doch selbst schuld, weil...." kommen, gibt es eben eine Art "kollektive" Verantworung.
Aber laß mal, dazu müsstest du ja dein Weltbild überprüfen und das kann ja wohl nicht angehen....blablabla

M

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

reinecke54, Thursday, 07.10.2004, 15:20 (vor 7790 Tagen) @ Alex, der Eidgenosse

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Alex, der Eidgenosse am 07. Oktober 2004 10:10:12:

Eine mit 100 Mio Kronen (ca. 10 Mio Euro) gefoerderte wissenschaftliche
Untersuchung hat ergeben, dass mehr als 90% der kinder von
einem mann gezeugt wurden. Und die dunkelziffer ist noch viel hoeher.

Also ist es an der zeit, dass alle maenner finanziell herangezogen
werden, damit zumindest die maedchen einen angemessenen unterhalt
erhalten, selbst wenn der vater zahlungsunfaehig ist.

Re: Du raffst auch gar nix

Morb, Thursday, 07.10.2004, 15:22 (vor 7790 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Du raffst auch gar nix von Mischa am 07. Oktober 2004 12:18:44:

Die "Gruppenschuld" besteht darin, daß viele Männer die Asozialen in ihren Reihen nicht deutlich ausgrenzen

Falsch, viele 'Asoziale' werden sogar ausgegrenzt, bis der Tod eintritt (Obdachlose).

Re: Du raffst auch gar nix

Magnus, Thursday, 07.10.2004, 17:43 (vor 7790 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Re: Du raffst auch gar nix von Morb am 07. Oktober 2004 12:22:55:

Die "Gruppenschuld" besteht darin, daß viele Männer die Asozialen in ihren Reihen nicht deutlich ausgrenzen

Falsch, viele 'Asoziale' werden sogar ausgegrenzt, bis der Tod eintritt (Obdachlose).

Genau. Und da Männer eben die asozialen sind, gibt es Projekte in manchen Städten, in denen man nur den Frauen eine Unterkunft im Winter anbietet. Die Männer dürfen erfrieren.

Magnus

Re:

Jolanda, Thursday, 07.10.2004, 17:47 (vor 7790 Tagen) @ Guildo

Als Antwort auf: Re: von Guildo am 07. Oktober 2004 11:57:38:

Lieber Guildo

Ups..sorry...ich olle Nuss...grinst...das ist Alzheimer light...das kommt so mit 43 Jahren langsam ;-)

Aber ich sehe es in etwa wie du, mir fällt auch niemand ein, der den Harald einfach so ersetzen könnte. Dieses Konzept ist von niemandem in gleich guter Art und Weise zu meistern.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Du raffst auch gar nix

Friedwilli, Thursday, 07.10.2004, 17:47 (vor 7790 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Du raffst auch gar nix von Mischa am 07. Oktober 2004 12:18:44:

Hi,

Wieso denn das plötzlich, du hast doch einmal von der 'Gruppenschuld' der Männer geschrieben, warum dann keine 'Gruppenbestrafung?'

Die "Gruppenschuld" besteht darin, daß viele Männer die Asozialen in ihren Reihen nicht deutlich ausgrenzen und für berechtigte Anklagen aus dem Femilager auch noch Ausflüchte suchen, anstatt den Mißstand zu beseitigen.
Solange Sprüche wie "die hat doch selbst schuld, weil...." kommen, gibt es eben eine Art "kollektive" Verantworung.
Aber laß mal, dazu müsstest du ja dein Weltbild überprüfen und das kann ja wohl nicht angehen....blablabla
M

Es geht eben nicht ums Ausgrenzen, sondern um die Frage nach den Dingen, die Mitverantwortung für die Entwicklung von Menschen tragen. Das Femi Lager hat keine berechtigten Klagen, denn es weigert sich ja über die Ursachen zu reden und trägt dehalb die größte Verantwortung für Fehlentwicklungen.

Friedwilli

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Mirko, Friday, 08.10.2004, 00:04 (vor 7790 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Morb am 07. Oktober 2004 11:47:50:

Wenn man die seit Jahrzehnten andauernde Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen, die Selbstmorde und das verheizen in Kriegen (was hat das denn jetzt damit zu tun? Nun ja, würde man dem männlichen Leben einen gleichhohen Wert einräumen, wie dem weiblichen, so würde man mit uns sicher ressourcenschonender umgehen)mit in die Rechnung einbezieht, da kommen schon ein paar Mann zusammen.
Man müsste vielleicht einfach mal anfangen zu zählen.

Die Geringerschätzung des männlichen Lebens ist eine Folge des Patriarchats (bzw. des heimlichen Matriarchats), aber nicht der feministischen Ideologie.

Grüße Mirko.

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Silke, Friday, 08.10.2004, 00:09 (vor 7790 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Magnus am 07. Oktober 2004 11:46:59:

Hallo?

SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Morb, Friday, 08.10.2004, 00:14 (vor 7790 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Silke am 07. Oktober 2004 21:09:31:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

...sondern als ?

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Max, Friday, 08.10.2004, 00:48 (vor 7790 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Silke am 07. Oktober 2004 21:09:31:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

______________________________________________________________

Klar. Und der Papst mit seiner Gattin sind Stammgäste im Swingerclub.

- Max

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Morb, Friday, 08.10.2004, 00:53 (vor 7790 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Mirko am 07. Oktober 2004 21:04:25:

Die Geringerschätzung des männlichen Lebens ist eine Folge des Patriarchats (bzw. des heimlichen Matriarchats),

Stimme dir zu.

aber nicht der feministischen Ideologie.

Grüße Mirko.

Ist mir nicht ganz klar.
Wenn in einer Ideologie eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die zudem ihre Gruppenzugehörigkeit weder wählen, noch abwählen kann, ausschließlich als Gewalttäter und Sozialscharotzer wahrgenommen bzw. dargestellt wird, diese Geringstellung also das Fundament selbiger Ideologie darstellt, warum ist sie dann nicht Folge der Ideologie? (hätte man drei Sätze draus machen können).
Das die Femis nicht die Erfinder des Systems sind, spielt hier keine Rolle.
Beispiele aus Gesetzgebung oder Äußerungen von Politikern spare ich mir mal, kennst du sicher selbst.

Gruß
Morb

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Silke, Friday, 08.10.2004, 01:53 (vor 7790 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m von Max am 07. Oktober 2004 21:48:25:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

______________________________________________________________
Klar. Und der Papst mit seiner Gattin sind Stammgäste im Swingerclub.
- Max

Och... hat unser Mäxchen Angst, dass ihn böse, böse SCUM-Anhängerinnen in Stücke schneiden wollen?

Buh! Silke.

"Politische Religionen"

Sam, Friday, 08.10.2004, 01:56 (vor 7790 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Magnus am 06. Oktober 2004 23:50:15:

Ich denke, problematisch sind Vergleiche etwa mit dem Nationalsozialismus immer dann, wenn sie die bloße Absicht eines möglichst wirkungsvollen "Schock-Effektes" verfolgen. Rainer Paris schreibt:

"Diesem Muster folgen auch die ständigen Vergleiche mit den nationalsozialistischen Massenverbrechen. Es gibt heute kaum eine Opferagitation, in der sich höchst unterschiedliche Akteure – von der Deutschen Landjugend (»Brüssel – Auschwitz für Bauern!«) über diverse Verbandsfunktionäre, die Vertreter ethnischer oder religiöser Minderheiten bis zu den militanten Tierschützern – nicht dieser Rhetorik und des darin gesetzten Assoziationsrahmens bedienten. Daß darin das schlechthin Nicht-Vergleichbare miteinander verglichen, der Völkermord instrumentalisiert wird, schert sie nicht. Ihr Zweck heiligt die Mittel und damit basta." (hier)

Grundsätzlich halte ich es allerdings für sehr vielversprechend und aufschlussreich, verschiedene Ideologien miteinander zu vergleichen, und ich bin überzeugt, dass sich auch bei politisch konträr erscheinenden Denksystemen zumindest einige soziologische und psychologische Mechanismen stark ähneln. Ich hatte vor längerer Zeit hier mal auf ein Buch hingewiesen, das sich genau dieser Fragestellung widmet (muss allerdings gestehen, dass ich selbst noch nicht dazu gekommen bin, da mal rein zu schauen):

index.php?id=22029

Interessant dazu auch ein Beitrag im aktuellen Merkur (leider nicht online) mit dem Titel: "Text als Politik. Über Ressentiment im Poststrukturalismus".
Carsten Rohde schreibt dort:

"Tatsächlich ist der Poststrukturalismus in den Geisteswissenschaften in vielerlei Hinsicht die Fortsetzung des Neomarxismus mit subtileren Mitteln, gerade auch was die Thematisierung von politischen, sozialen und kulturellen Macht- und Herrschaftsbeziehungen angeht.
Während die politisierte Altlinke zum größten Teil mit klassischen neomarxistischen Kategorien hantierte [...], folgte die neue Linke mit Michel Foucault einem Politikbegriff der nicht so sehr die offensichtlichen materiellen oder auch ideologischen Verhältnise der Gesellschaft im Visier hat, sondern sehr viel radikaler alles und jedes zu einer politischen Sache erklärt, von den obersten staatlichen Machtapparaten bis hin zum intimen Verkehr zweier Menschen. [...]
Letztlich ist es der Geist des Politischen und damit der Macht, der Neomarxismus wie Poststrukturalismus antreibt. [...]
Noch mehr als der Neomarxismus profitierte der Poststrukturalismus in seiner Breitenwirkung von der Entstehung der Massenuniversität in den siebziger Jahren. Wie der Neomarxismus eignete sich der Poststrukturalismus insofern hervorragend zur populären studentischen Leitideologie, als hier wie dort dem Theoriegebäude in seiner Version ad usum Delphini letztlich recht einfache, ressentimentbehaftete Annahmen und klare Feindbilder zugrunde lagen (Bourgeoisie, Kapitalisten, Faschisten auf der einen, Weiße, Männer, Westen, Logozentrismus auf der anderen Seite)."

(Merkur, Nr. 665/666, Sept./Okt. 2004, S. 829 ff.)

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m

Max, Friday, 08.10.2004, 09:36 (vor 7789 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being m von Silke am 07. Oktober 2004 22:53:00:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

______________________________________________________________
Klar. Und der Papst mit seiner Gattin sind Stammgäste im Swingerclub.
- Max

Och... hat unser Mäxchen Angst, dass ihn böse, böse SCUM-Anhängerinnen in Stücke schneiden wollen?
Buh! Silke.

___________________________________________________________

Ja.
-Max

Wattebäuschchen?

Norbert, Friday, 08.10.2004, 12:17 (vor 7789 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Silke am 07. Oktober 2004 21:09:31:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

Klar und die Verfasserin hat nur mit Wattebäuschchen auf einige Männer geschossen.
Leider dachten diese, dass dieses echte Kugeln seien, und sind jammernd umgefallen. Sie hattern diese Ironie einfach falsch verstanden.
Eine ganz besondere Form psychosomatischer Spontanerkrankung.

Nicht alles mit kurzen Beinen sind Lügen.
Obige Verharmlosung sehr wohl.

Gruß
Norbert

Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men

Magnus, Friday, 08.10.2004, 14:01 (vor 7789 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Re: "Männersteuer" - Scandinavian left raises the idea of taxing men for being men von Silke am 07. Oktober 2004 21:09:31:

Hallo?
SCUM ist eine Satire, ein ironischer Blick auf die bestehenden Verhältnisse, niemand hat vor Männer als Männer zu vergasen.

Blödsinn! Die Autorin hat alles vollkommen ernst gemeint. Eine Satire ist daraus nicht zu erkennen, sondern ein unglaublich kranker Geist ...

Magnus

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