Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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@Garfield und alle - Hierarchien

Ekki, Thursday, 30.09.2004, 13:18 (vor 7799 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Junge wird Willen gebrochen in: "Die Super Nanny" Heute abend RTL 23:15 UHR von Garfield am 30. September 2004 09:20:04:

Menschen sind hierarchische Lebewesen. Sie brauchen also feste Hierarchien und auch Rangkämpfe, um diese Hierarchien festzulegen. Das ist nicht bei jedem Menschen gleichermaßen ausgeprägt. Menschen, die weniger hierarchisch veranlagt sind, werden als Kinder auch weniger versuchen, ihre Grenzen auszutesten. Sehr hierarchisch veranlagte Menschen versuchen das aber als Kinder sehr intensiv.

Hallo Garfield!

Diese Feststellung ist für mich - ganz abgesehen von der Sendung, um die es hier geht - ein Aufhänger zu einer sehr interessanten Diskussion.

Ich habe immer versucht, meine Grenzen auszutesten.

Gleichzeitig hasse ich nichts so sehr, wie in der Hierarchie jemanden über mir zu haben.

Bin ich also ein "hierarchisch veranlagter Mensch"?

Mein Lieblingsmodell ist eine Zusammenarbeiten zwischen Gleichberechtigten, wo jeder das Letzte aus sich herausholt.

Und am meisten hasse ich Hierarchien, wo der Chef derjenige ist, der die wichtigste Miene macht und "über allem schwebt", während diejenigen, die die meiste Arbeit machen, keine Chance auf den Chefsessel haben.

Genau Letzteres aber scheint sich immer mehr durchzusetzen.

Was Jola hier index.php?id=34431 schreibt, nämlich:

MENSCH - ÄRGERE - DICH - NICHT....

Wer Glück hat,
hohe Punkte und vielleicht
gut mogeln kann,
gewinnt meistens.

Wer stets rausgeschmissen wird,
weil er anderen im Weg ist,
die siegen wollen,
gewinnt wahrscheinlich nicht.

Und wenn er noch so ehrlich spielt.

....IST EIN GESELLSCHAFTSPIEL

scheint nur allzu wahr zu sein.

Und meine These ist - womit wir wieder beim Forenthema wären - daß das Vordringen der Frauen im Berufsleben diese Tendenzen verstärkt hat.

Männer - nicht "Softies" und "Frauenversteher"! - sind von Natur aus auf den Kampf mit offenem Visier angelegt, hassen leeres Geschwätz und Hinterhältigkeit. Wo Männer das Sagen haben - die sich nicht von Frauen beschwatzen lassen! - sind diejenigen die Chefs, die den meisten Output bringen.

Bei Frauen ist es genau umgekehrt, und sie bekämpfen nicht nur ihresgleichen, sondern erledigen auf dem Weg nach oben auch alle Männer, die einfach "nur" ehrlich spielen. Schließlich ist Frau auf Bequemlichkeit ausgerichtet, ihre Domäne ist das "Hintenrum", nicht der Kampf mit offenem Visier.

Und da heutzutage die Frauen entweder selbst Chefs sind oder die männlichen Chefs am Schwanz herumführen, geht die Welt immer mehr vor die Hunde.

Die Siegfried-Sage vom im Kampf Unbesiegbaren, der durch Heimtücke fällt - sie ist höchst aktuell.

Gruß

Ekki


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