Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Die belächelten "Muttersöhnchen" ...

Peter, Wednesday, 22.09.2004, 18:22 (vor 7807 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Re: Die belächelten "Muttersöhnchen" ... von Sven am 21. September 2004 11:03:16:

Gerade aus der Nazi-Zeit kann man viel lernen. Also WARUM soll man sie aus Diskussionen herauslassen ?

Weil ARGUMENTIEREN damit meistens keinen Sinn macht. Die normale Reaktion auf die Nazizeit ist eine spontane, gefuehlsmaessige, naemlich: Baeh. Wenn jemand etwas ablehnt und dann die Nazizeit als Vergleich anschleppt, will er diese Reaktion auf das von ihm abgelehnte erreichen, wird sie aber meist nicht bekommen, denn stattdessen wird sich die Diskussionen darum drehen, ob der Nazivergleich passt oder nicht. Dazu gehoert nicht nur eine gute Kenntnis des Gegenstandes sondern auch der Nazizeit - die Diskussion hat sich unnoetig verkompliziert. Ausserdem schaukelt der Nazivergleich die Gefuehle hoch, eben wegen der Baeh-Reaktion darauf, weil er moralische Urteile ohne Kompromisse fordert. Wenn du meinst, sowas waere einer Diskussion dienlich, koenntest du zur Probe mal dein Gegenueber verdaechtigen, ein Kinderschaender zu sein, so wie der argumentiert.

"Warum wollen Wissenschaftler bei ihrer Arbeit Regelmaesssigkeiten entdecken? Ohne solche erschien die Arbeit wohl sinnlos."
Danach haben scheinbare zeitliche Regelmässigkeiten nur den Zweck, uns das Gefühl von "Sinn" zu vermitteln ?

Nicht uns allgemein, schrieb ich, sondern der Arbeit von Wissenschaftlern. Man koennte weiter diskutieren, was Wissen allgemein sei, wenn nicht die Kenntnis von Regelmaessigkeiten, denn Unregelmaessiges liesse sich kaum wissen, aber das fuehrte meiner Meinung zu weit weg von diesem Forum, als das es hier noch passte.

Gruss,

Peter


gesamter Thread:

 

powered by my little forum