Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Die dpa kann ja durchaus den besten Satiremagazinen Konkurrenz machen. Selbst bei den abseitigsten Themen entblödet sich die Journaille nicht die Benachteiliung von Frauen zu konstuieren. Untiger Artikel zeigt typisch den Weg weiblicher Rhetorik: aus einem subjektiven Empfindung wird eine Tatsache wird eine Unterdrückung. Man beachte auch den kuriosen Schluss.
Frauen werden beim Autokauf nicht ernst genommen
Mönchengladbach (dpa) - Ellen Herfs hat in ihrem Leben schon mehr Autos besessen als die meisten Männer in ihrem Alter. Doch die Frau fühlt sich beim Autohändler nicht wohl: «Die Verkäufer glauben wohl oft, dass eine ältere Frau nichts von Autos versteht».
Mit dieser Beobachtung ist die 73-Jährige nicht alleine. Wie Studentinnen der Fachhochschule Niederrhein jetzt in einer Studie herausfanden, fühlen sich viele Frauen von Autohändlern nicht erst genommen und von Herstellern vernachlässigt. Bei der repräsentativen Studie waren bundesweit 1200 Frauen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen beim Fahrzeug befragt worden.
«Viele Frauen wünschen sich beim Autokauf eine bessere Beratung und eine freundlichere Ansprache», erläutert Doris Kortus-Schultes, Wirtschafts-Professorin an der Hochschule Niederrhein und Leiterin der Studie. Dass das nicht schon längst selbstverständlich ist, wundert die Marketing-Expertin. «Schließlich sind Frauen eine kaufkräftige Zielgruppe.» Vier von fünf der Befragten fahren einen auf sie zugelassenen Wagen. Beim Führerscheinbesitz haben die jungen Frauen mit ihren männlichen Altersgenossen gleich gezogen.
Wie die Autobranche die Frauen als Kunden gewinnen könnte, zeigt der an der Hochschule Niederrhein ermittelte «Frauenindex»: An vorderer Stelle steht für «Sie» günstiger Verbrauch und Sicherheit, aber auch Ablageflächen und eine niedrige Ladekante. Zudem ist der Innenraum wichtiger als das Äußere. Beim Design mögen es Frauen eher schlicht, ebenso bei der Farbe: silbermetallic. «Wir haben allerdings große Unterschiede bei den verschiedenen Altersgruppen festgestellt», sagt die Professorin. So fahren 18- bis 25-Jährige eher auf schnelle schwarze Wagen ab, die 25- bis 45-Jährigen eher auf praktische Familienkutschen. Ältere Frauen bevorzugen danach kleine Autos.
Dass die Hersteller auf die Wünsche ihrer weiblichen Kundschaft eingehen und ein spezifisches Frauenauto entwickeln, halten Experten jedoch für unwahrscheinlich: «So ein Auto könnte sich auf dem Markt nie durchsetzen. Die Frauen fühlten sich dann eher diskriminiert», sagt Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des «Center of Automotive Research» in Gelsenkirchen.
Auch Ellen Herfs, die Auto-begeisterte Rentnerin aus Mönchengladbach, hatte es nie auf ein typisches Frauenfahrzeug abgesehen. «Als ich in den 70er Jahren unbedingt einen oliv-grünen Wagen wollte, meinte der Verkäufer, ich solle doch lieber hellblau nehmen», erzählt die 73-Jährige, die seit mehr als 40 Jahren beim Damen-Automobilclub Rheinland-Ruhr aktiv ist. «Aber ich habe mich durchgesetzt.»
© dpa - Meldung vom 16.09.2004 11:14 Uhr
Muss natürlich Patriarchat heißen (n/t)
Als Antwort auf: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Altschneider am 17. September 2004 09:05:48:
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Altschneider am 17. September 2004 09:05:48:
Mönchengladbach (dpa) - Ellen Herfs hat in ihrem Leben schon mehr Autos besessen als die meisten Männer in ihrem Alter. Doch die Frau fühlt sich beim Autohändler nicht wohl: «Die Verkäufer glauben wohl oft, dass eine ältere Frau nichts von Autos versteht».
Versuch mal als Mann Windeln zu kaufen
Dass die Hersteller auf die Wünsche ihrer weiblichen Kundschaft eingehen und ein spezifisches Frauenauto entwickeln, halten Experten jedoch für unwahrscheinlich: «So ein Auto könnte sich auf dem Markt nie durchsetzen. Die Frauen fühlten sich dann eher diskriminiert», sagt Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des «Center of Automotive Research» in Gelsenkirchen.
Nächstens kriegen wir schon Probleme mit Frauendiskriminierung, nur weil es Damensaunen gibt. Braucht blos mal jemand von uns fallenzulassen, daß es endlich schöne Gettos gibt und wir jetzt unter uns sein können, schon wittern sie Verrat 
Auch Ellen Herfs, die Auto-begeisterte Rentnerin aus Mönchengladbach, hatte es nie auf ein typisches Frauenfahrzeug abgesehen. «Als ich in den 70er Jahren unbedingt einen oliv-grünen Wagen wollte, meinte der Verkäufer, ich solle doch lieber hellblau nehmen», erzählt die 73-Jährige, die seit mehr als 40 Jahren beim Damen-Automobilclub Rheinland-Ruhr aktiv ist. «Aber ich habe mich durchgesetzt.»
Wow, eine Frau, die nicht zu dämlich zum Autokauf ist, kann man getrost als Powerfrau bezeichnen. Das kommt gleich nach einer Frau, die selbständig einen Bleistift anspitzen kann.
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Altschneider am 17. September 2004 09:05:48:
Hallo Altschneider,
komisch ist das leider garnicht.
- Frauen fühlen sich in Parkhäusern bedroht, also kriegen sie Frauenparkplätze,
- Frauen fühlen sich am Arbeitsplatz belästigt, also werden Männer mit einem Beschäftigtenschutzgesetz eingeschüchtert,
- Frauen fühlen sich von ihren Männern bedroht, also fliegen die Männer aus der Wohnung
- Frauen fühlen sich unterrepräsentiert, diskiminiert, zu klein ... also kriegen sie eine Quote, ein Antidiskriminierungsgesetz, werden Männer klein gemacht...
Die von den Frauen beklagten Umstände sind immer subjektiv oder sogar konstruiert, aber es funktioniert. Diese Masche ist es wert, analysiert zu werden. Da haben sich Männer das Gesetz des Handelns gründlich aus der Hand nehmen lassen.
Es grüßt dich
Eugen
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Altschneider am 17. September 2004 09:05:48:
Dass die Hersteller auf die Wünsche ihrer weiblichen Kundschaft eingehen und ein spezifisches Frauenauto entwickeln, halten Experten jedoch für unwahrscheinlich: «So ein Auto könnte sich auf dem Markt nie durchsetzen. Die Frauen fühlten sich dann eher diskriminiert», sagt Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des «Center of Automotive Research» in Gelsenkirchen.<
Moin Moin,
Ist ja nett, da wird einerseits behauptet, daß Frauen eine gewisse "Kaufmacht" haben, und dann wieder würde sich ein frauenspezifisches Auto (was immer das auch sein mag) nicht am Markt durchsetzen. Vielleicht sind die ganzen Wünsche von Frauen bezüglich Ihres Traumautos einfach nur unrealistisch. Ach nein, halt, Frauenwünsche sind ja immer der Nabel der Welt und somit als Fakt anzunehmen.
Also ich habe bissher noch keine Frau kennen gelernt, die nicht einem einem "Männerauto" hätte fahren können.
Gruß AJM
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von AJM am 17. September 2004 10:28:00:
Hi AJM,
Also ich habe bisher noch keine Frau kennen gelernt, die nicht in einem "Männerauto" hätte fahren können.
...leben wir auf demselben Planeten? Ich habe noch keine Frau erlebt, die in irgendeinem Auto hätte fahren können. Versucht haben es natürlich schon viele, aber rausgekommen ist dabei immer nur Geschleiche, Verkratze, Verbeule, Behinderung, Trotteligkeit und Generve....aber eine Fahrt?
(Jutta Kleinschmidt, Ellen Lohr und Michelle Mouton ausgenommen...)
Ganz gemein wieder - Max
Guckst du Auto Comic ---
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Max am 17. September 2004 11:19:03:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
Re: Guckst du Auto Comic ---
Als Antwort auf: Guckst du Auto Comic --- von Mischa am 17. September 2004 12:57:48:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
---Wen interessiert schon, was du gut findest
))))
Gutes Beispiel für Hass auf Männer!
Als Antwort auf: Guckst du Auto Comic --- von Mischa am 17. September 2004 12:57:48:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
Als Antwort wieder ein echter Mischa, diesmal als Frauenversteher!
Aber du hast ungewollt etwas nützliches getan: Der kurze Comic, auf den dein Link verweist, ist der beste Beweis, wie Männer in den Medien verhöhnt und verspottet werden und wie Gewalt an Männer hemmungslos propagiert wird. Wäre so ein Comic mit vertauschten Rollen, also ein Mann, der eine Frau erst verspottet, dann zusammenschlägt und schließlich aus dem Auto wirft - der Zeichner wäre sofort seinen Job los und würde von wütenden Femis vor Gericht gezerrt, während der Spiegel eine Millionenklage auf Schadensersatz entgegensieht. Aber hier sind es ja nur Männer, da macht das nichts, die wehren sich nicht. Und wenn es dann doch mal einer tut, muss er Hohn und Spott nicht nur von Femi-Faschos sondern auch von jenen selbsternannten Machos und Frauenversteher erdulden.
Armselige Welt!
Re: Guckst du Auto Comic ---
Als Antwort auf: Guckst du Auto Comic --- von Mischa am 17. September 2004 12:57:48:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
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Hab´ich Auto-Comic gekuckt. Warum heißt Comic Comic? Wegen "komisch"? Comic nix komisch.
Aber Mischa Comic - sääähr lustisch.....steht Mischa da und schreit, weil auf linke Fuß parkt Porsche und auf rechte Fuß parkt M5. Mischa kann sich nix bewegen und Max fährt mit Beifahrerin von Mischa in richdische Auto weg. Beifahrerin dreht Mischa lange Nase und Max lacht. Sääähr komisch!
´mischamarsch - Max
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Max am 17. September 2004 11:19:03:
Hallo Max!
"Ich habe noch keine Frau erlebt, die in irgendeinem Auto hätte fahren können."
Ich schon - meine Frau. Interessanterweise regt sie sich aber auch immer über andere Frauen am Steuer auf, wegen exakt der von dir beschriebenen Verhaltensweisen.
Ich persönlich habe da auch schon meine Erfahrungen sammeln müssen. Beispielsweise an einer Kreuzung mit Linksabbieger-Ampel: Ich fahre in die Linksabbiegerspur, vor mir stehen zwei Autos, weil die Ampel rot ist. Kaum stehe ich in der Spur, wird sie grün. Leider rührt sich aber nichts. Der Fahrer des Autos vor mir hupt - keine Reaktion. Ich hupe - keine Reaktion. Der Fahrer des Autos hinter mir hupt - keine Reaktion. Der vor mir hupt noch einmal - keine Reaktion, das Auto vorn rührt sich einfach nicht vom Fleck... So geht das eine Weile, und ich greife schon zum Gurt, um auszusteigen und nachzusehen, was da los ist. Dem Fahrer des Autos ganz hinten ist es mittlerweile auch zu blöd, er setzt zurück, fährt in die gerade freie rechte Spur, überholt die hupende Kolonne und biegt von der rechten Spur aus links ab, während die Ampel schon wieder Gelb wird. Als sie rot ist, rührt sich endlich auch das Auto ganz vorn in der linken Spur und fährt an der roten Ampel vorbei, knapp vor den gerade anfahrenden Autos aus der anderen Richtung. Nun sehe ich auch, daß eine Frau am Steuer sitzt. Das Nummernschild konnte ich leider nicht erkennen.
Gut - auch alte Männer (meist deutlich am Hut zu erkennen) sind im Straßenverkehr häufig eine echte Plage. Aber da kann man solch einen ungewöhnlichen Fahrstil mit Senilität oder mit nachlassenden körperlichen Fähigkeiten entschuldigen. Bei Frauen in jungem oder mittlerem Alter sieht das anders aus.
Ich habe mal eine Reportage über eine Frauenfahrschule gesehen. Da gehörte es zum Unterricht, zu meditieren und sich dabei vorzustellen, daß frau ein Auto fahren würde. Eine Fahrschülerin saß da echt auf dem Fußboden und lenkte in der Luft ein imaginäres Auto... Als es dann endlich mit einem richtigen Auto auf die Straße ging, bestand die erste Lektion darin, das Auto zu fahren, ohne dabei Gas zu geben. Die Fahrlehrerin ließ ihre Schülerin da tatsächlich mit weniger als 5 km/h über eine öffentliche Straße zockeln. Der Stau hinter denen wurde immer länger - das störte die nicht. Auch hupen wurde stur ignoriert. Man stelle sich mal vor, wieviele Staus wir hätten, wenn alle so fahren würden! In den Städten würde da tagsüber gar nichts mehr laufen. Solchen "Fahrlehrerinnen" müßte die Lizenz entzogen werden.
Ich glaube schon, daß Frauen mehr zu solch rücksichtslosem Verhalten neigen als Männer. Das sieht man auch in ganz anderen Bereichen, und es ist gar nicht immer negativ gemeint:
Ich war mal in einem Seminar über Grundlagen der Kommunikation. Die Kursleiterin sagte dann u.a., daß man sich, wenn man telefonisch Kunden betreut, für diese Kunden immer auch Zeit nehmen solle. Manchmal würden die Leute halt jemanden zum Zuhören brauchen, und dann müsse man sich diese Zeit auch nehmen.
Ich sagte daraufhin, daß gerade Leute in Telefonzentralen oft quasi im Akkord arbeiten, also eine bestimmte Mindestzahl von Kunden pro Tag abfertigen müssen. Und diese Mindestzahl wird ja nicht einfach aus der Luft gegriffen, sondern sie wird so festgelegt, daß jeder, der dort anruft, eine Chance hat, auch in absehbarer Zeit jemanden zu erreichen. Wenn man nun mit einem Kunden eine Stunde lang redet, dann hat man diesen Kunden vielleicht glücklich gemacht. Gleichzeitig haben aber vielleicht schon zehn weitere Kunden erfolglos angerufen, und die sind dann ganz und gar nicht glücklich.
Die Kursleiterin sagte dazu: "Das ist die typisch männliche Denkweise."
Offensichtlich hat sie damit recht. Frauen neigen häufig dazu, nur den Augenblick zu sehen. Wenn ihnen - um bei diesem Beispiel zu bleiben - ein Anrufer sympathisch ist und dieser Anrufer gern länger mit ihnen reden würde, dann tun sie ihm den Gefallen gern und denken überhaupt nicht daran, wer vielleicht sonst noch gern bei ihnen anrufen würde.
Und wenn sie nicht schnell fahren möchten, dann fahren sie eben nicht schnell. Dann wird eben bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h nur 50 gefahren. Daß sie damit andere Menschen, die vielleicht dringend zur Arbeit oder zu irgendeinem Termin müssen, behindern könnten, fällt ihnen gar nicht ein. Sie kommen noch nicht einmal auf die Idee, darüber nachzudenken.
Noch ein anderes Beispiel: Ich war mit meiner Mutter einkaufen (sie hat zwar auch einen Führerschein, fährt aber schon lange nicht mehr). Nachdem wir das Eingekaufte in's Auto gestellt hatten, traf sie eine ehemalige Arbeitskollegin. Daß man dann mal kurz redet, ist ja normal. Die stellten sich da nun aber gemütlich hin und hörten gar nicht wieder auf zu reden. Es war so zwischen 17 und 18 Uhr, wenn der Andrang in den Kaufhallen am größten ist. Der kleine Parkplatz war proppenvoll, es kamen ständig neue Leute, die mit ihren Autos kreuz und quer herumstanden und auf freie Parkplätze warteten. Und da stehen meine Mutter und ihre Ex-Kollegen in aller Seelenruhe da herum, tratschen und blockieren derweil zwei Parkplätze. Ich sagte dann zu meiner Mutter: "Wir sollten losfahren, wir blockieren einen Parkplatz." Sie und ihre Kollegin sahen mich groß an und wußten ganz offensichtlich überhaupt nicht, was ich meine. Ich ging dann zum Auto, und dann hat meine Mutter sich endlich von ihrer Kollegin verabschiedet, und wir konnten nach Hause fahren.
Auch Männer verhalten sich manchmal rücksichtslos. Dann wissen sie das oft aber auch sehr genau. Bei Frauen stelle ich oft fest, daß sie sich unbewußt rücksichtslos verhalten, weil sie über manche Dinge überhaupt nicht nachdenken. Eben auch im Straßenverkehr.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Garfield am 17. September 2004 16:44:38:
Hi Garfield,
na ja, ich habe schon ein bißchen übertrieben. Natürlich habe ich mir schon gedacht, daß es irgendwo eine Frau geben muß, die autofahren kann. Daß es ausgerechnet die deinige ist.....tztztztz....Zufälle gibt´s....
Aber so ganz pauschal und böse verallgemeinernd stimmt´s schon: Frauen sind eher Autisten als Automobilisten, praktisch überall. Blöde die Rolltreppen blockieren, an Ausgangstüren so stehenbleiben, daß keiner mehr durchkommt, Fahrspuren blockieren, zwei Parkplätze okkupieren usw....Deine Beobachtungen sind schon richtig. Und sie tun´s wahrscheinlich auch nicht absichtlich. Und tratschen können die.....Wahnsinn! S-t-u-n-d-e-n-l-a-n-g! Und über was erst! Und wie!
Wenn ich meiner Ex beim telefonieren zugehört habe, dann habe ich es nach einer Weile nicht mehr ausgehalten. So viel Kokolores, so viel Nullinformation. Ich habe mich echt manchmal gefragt, ob Frauengespräche in etwa die Funktion der gegenseitigen Fellentlausung bei den Affen haben - friedensstiftende, gegenseitige Bauchpinselei mit scheinbaren Einwänden, die nur gedacht sind, dem Gespräch eine Wendung zu geben, damit frau es um seiner selbst Willen weiterführen kann. Ein Gespräch um zu sprechen, sozusagen. Ungelogen: Noch nicht lange her, da hat es meine Ex geschafft, sich mit einer Reiterkollegin geschlagene 70 Minuten darüber zu unterhalten, wer vergessen hat, die Pferdetränke mit Wasser zu füllen und wie schwer die Schuld des Vergesslichen wiegt. Sie haben es von allen nur erdenklichen Seiten beleuchtet. Irre! Dabei hatte sie selbst den Wassermangel schon längst behoben!
Heute in unserer Zeitung hier gelesen: Zwei Frauen auf Parkplatzsuche schleichen die Strasse entlang. Die Fahrerin blinkt rechts, entdeckt aber plötzlich einen Parkplatz links und biegt auch sofort links ab. Um ein Haar hätte sie einen Motorradfahrer von der Maschine geholt, der gerade dabei gewesen ist, links an ihr vorbeizufahren. Der hat sich dann tierisch aufgeregt, wofür er dann von der Beifahrerin "alter Wichser" genannt worden ist. Daraufhin fand der wiederum ein paar wenig schmeichelhafte Ausdrücke für die Dilletantin und wurde auch prompt wegen Beleidigung angezeigt. Das Ende vom Lied: Er ist zu 500 Geldstrafe verdonnert worden, zahlbar an eine soziale Einrichtung. Für den "alten Wichser" hat er aber nichts wieder rausgekriegt.
O tempora, o mores! - Max
Re: Guckst du Auto Comic ---
Als Antwort auf: Re: Guckst du Auto Comic --- von Jolanda am 17. September 2004 13:20:40:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
---Wen interessiert schon, was du gut findest
))))
ER findet es sogar gut, wenn ER Ohrfeigen von Frauen kriegt.
Ists halt gewöhnt von daheim 
Re: Gutes Beispiel für Hass auf Männer!
Als Antwort auf: Gutes Beispiel für Hass auf Männer! von Guildo am 17. September 2004 13:31:53:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
Als Antwort wieder ein echter Mischa, diesmal als Frauenversteher!
Aber du hast ungewollt etwas nützliches getan: Der kurze Comic, auf den dein Link verweist, ist der beste Beweis, wie Männer in den Medien verhöhnt und verspottet werden und wie Gewalt an Männer hemmungslos propagiert wird. Wäre so ein Comic mit vertauschten Rollen, also ein Mann, der eine Frau erst verspottet, dann zusammenschlägt und schließlich aus dem Auto wirft - der Zeichner wäre sofort seinen Job los und würde von wütenden Femis vor Gericht gezerrt, während der Spiegel eine Millionenklage auf Schadensersatz entgegensieht. Aber hier sind es ja nur Männer, da macht das nichts, die wehren sich nicht. Und wenn es dann doch mal einer tut, muss er Hohn und Spott nicht nur von Femi-Faschos sondern auch von jenen selbsternannten Machos und Frauenversteher erdulden.
Armselige Welt!
Jetzt muß ich Mischa aber verteidigen: Was läßt der Typ auch eine Polin ins Auto 
Re: Guckst du Auto Comic ---
Als Antwort auf: Re: Guckst du Auto Comic --- von Odin am 17. September 2004 18:39:52:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,grossbild-387998-318423,00.html
So ähnlich würde wohl deine Beifahrerin reagieren, wenn es eine gäbe und das fände ich gut so.
---Wen interessiert schon, was du gut findest
))))
ER findet es sogar gut, wenn ER Ohrfeigen von Frauen kriegt.
Ists halt gewöhnt von daheim
oder ne ganz devote Maus. Eigentlich auch typisch für Femi-Männer
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Garfield am 17. September 2004 16:44:38:
Ich habe mal eine Reportage über eine Frauenfahrschule gesehen. Da gehörte es zum Unterricht, zu meditieren und sich dabei vorzustellen, daß frau ein Auto fahren würde. Eine Fahrschülerin saß da echt auf dem Fußboden und lenkte in der Luft ein imaginäres Auto... Als es dann endlich mit einem richtigen Auto auf die Straße ging, bestand die erste Lektion darin, das Auto zu fahren, ohne dabei Gas zu geben. Die Fahrlehrerin ließ ihre Schülerin da tatsächlich mit weniger als 5 km/h über eine öffentliche Straße zockeln. Der Stau hinter denen wurde immer länger - das störte die nicht. Auch hupen wurde stur ignoriert. Man stelle sich mal vor, wieviele Staus wir hätten, wenn alle so fahren würden! In den Städten würde da tagsüber gar nichts mehr laufen. Solchen "Fahrlehrerinnen" müßte die Lizenz entzogen werden.
Eigentlich eine grandiose Idee: Frauen müßten sich alle gleich in der ersten Fahrstunde an hupende Autos gewöhnen 
:-)
Als Antwort auf: Re: Gutes Beispiel für Hass auf Männer! von Odin am 17. September 2004 18:41:05:
Warum bin ich da nicht von selbst drauf gekommen?
rätselt Guildo
Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf
Als Antwort auf: Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Odin am 17. September 2004 18:48:51:
Eigentlich eine grandiose Idee: Frauen müßten sich alle gleich in der ersten Fahrstunde an hupende Autos gewöhnen
--- Der ist gut
)