Wie ein Schrei im Wind
Wenn sich heute Abend jemand diesen Klassiker ansehen will, dann hier vorab eine kleine Inhaltsangabe:
Oft gezeigt und gern gesehen, der Film Wie ein Schrei im Wind mit Oliver Reed und Rita Tushingham von Sidney Hayers. Eine stumme Frau wird von einem raubeinigen Trapper gekauft und in die Wildnis mitgenommen. Der Film? Ja, ja, grandiose Naturaufnahmen, großartige Darsteller und Regie usw. usw. Aber die Geschichte...! Die Frau kann weder jagen, noch ein Feuer in Gang halten, natürlich keine Fallen stellen. Kurz er ist ein starker, kompetenter Mann, sie ein schwaches, ungeschicktes Weib. Aber dafür hat sie eine andere Stärke: Sie kann nicht sprechen! Paradox? Keinesfalls! Sie kann nicht sprechen - taktisch schweigen. Dadurch ist der gute Trapper gezwungen zu erraten was sie will. Nur was sie nicht will, zeigt sie deutlich. Wenn er sie vögeln will (monatelang alleine mit einer Frau in Alaska... groteskes Ansinnen natürlich) bedroht sie ihn mit einem Messer. Da wird unser Raubein schon bald pflaumenweich. Wozu ist Frau gut? brüllt er seine Verzweiflung heraus, eine Frage, in die mancher Mann unserer Tage einstimmen möchte, der auch eine Frau hat, die nicht mal Feuer machen kann - weder im Herd noch im Bett! Nach einer dramatischen Rettungsaktion (er gerät in eine Falle, sie muss ihn amputieren) kommen sie einander näher, heißt es im Programmtext. Er verliert ein Bein, sie gewinnt an Stärke. Nun ist er fußlahm und handzahm, nun kann sie ihn ranlassen. Viel Erkenntnis für wenig Geld!
Wir lernen daraus: Die Frau muss den Mann erst klein machen, bevor sie ihn ranlassen kann. Dazu muss sie ihm keine Körperteile amputieren. Es genügt, wenn sie ihm seine kleinen Unartigkeiten abschneidet indem sie ihn neurotisiert. Das macht sie indem sie schweigt. Nun kann er rätseln, was er tun muss, damit sie ihn vögeln lässt. Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass diese Methoden für den Mann nicht anwendbar sind, wenn er seine Ziele erreichen will. Er erreicht genau das Gegenteil, wenn er die Frau klein macht oder nicht mit ihr spricht.
(Auszug aus dem Hanbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus)
Eugen
lol (n/t)
Als Antwort auf: Wie ein Schrei im Wind von Eugen Prinz am 16. September 2004 20:10:05:
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