Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115)

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 02:27 (vor 7817 Tagen)

Man kann es auch unter dem Titel fassen:
Warum es mit Deutschland bergab geht oder: Was die Quote alles möglich macht!

Magnus

Und dabei

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 02:30 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

gabs dort eine Frau, die mit einem IQ von 153 den Schnitt erheblich gehoben hat. Wie dumm waren dann die anderen?

Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (

susu, Sunday, 12.09.2004, 02:44 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

Man kann es auch unter dem Titel fassen:
Warum es mit Deutschland bergab geht oder: Was die Quote alles möglich macht!

Oder man kann anzweifeln, daß IQ-Tests irgendetwas aussagen. Und mal nachfragen, wie der Test aufgebaut war und wie groß der Meßfehler ist. Und sich darüber wundern das ein Test, der als Durchschnitt aller 100 liefern soll, anscheinend nicht wirklich geeicht ist. Denn 112 und 115... Da haben die Leute im Schnitt einen überdurchschnittlichen IQ...

Zum Abschluß noch eine Zitat meines ehemaligen Biolehrers: "Leute die sich etwas darauf einbilden zu einer Gruppe zu gehören, die vermeintlich im Schnitt einen höheren IQ hat als eine andere Gruppe, sind vermutlich die letzten, die sich auf ihre mentalen Fähigkeiten irgendetwas einbilden sollten."

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (

Leser, Sunday, 12.09.2004, 02:51 (vor 7817 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher ( von susu am 11. September 2004 23:44:21:

Man kann es auch unter dem Titel fassen:
Warum es mit Deutschland bergab geht oder: Was die Quote alles möglich macht!

Oder man kann anzweifeln, daß IQ-Tests irgendetwas aussagen. Und mal nachfragen, wie der Test aufgebaut war und wie groß der Meßfehler ist. Und sich darüber wundern das ein Test, der als Durchschnitt aller 100 liefern soll, anscheinend nicht wirklich geeicht ist. Denn 112 und 115... Da haben die Leute im Schnitt einen überdurchschnittlichen IQ...
Zum Abschluß noch eine Zitat meines ehemaligen Biolehrers: "Leute die sich etwas darauf einbilden zu einer Gruppe zu gehören, die vermeintlich im Schnitt einen höheren IQ hat als eine andere Gruppe, sind vermutlich die letzten, die sich auf ihre mentalen Fähigkeiten irgendetwas einbilden sollten."
susu

Die paar wirklich überdurchschnittlich intelligenten Leute, mit denen ich bisher zu tun hatte -Männer und Frauen- hätten sich auf sowas niemals was eingebildet. Die hatten ein viel zu schwaches Selbstbewusstsein und manche auch viele Komplexe.

Sich für schlauer zu halten als Andere, ist ein sicheres Anzeichen für Dummheit. Die Dümmsten halten sich immer für was besonderes. Oft hat man es ja im Leben dann auch leichter. Solang du nicht strunzdoof bist. Als sehr intelligenter Mensch hast du es jedenfalls, grade in dieser Epoche, wohl kaum einfach.

Das Dilemma ist,

Sven, Sunday, 12.09.2004, 12:31 (vor 7817 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher ( von Leser am 11. September 2004 23:51:05:

das die Dummen sich ihrer Sache so sicher
und die Klugen sich ihrer Sache so unsicher sind...

Re: Das Dilemma ist,

Nick, Sunday, 12.09.2004, 14:03 (vor 7817 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Das Dilemma ist, von Sven am 12. September 2004 09:31:50:

das die Dummen sich ihrer Sache so sicher
und die Klugen sich ihrer Sache so unsicher sind...

Das eine wegen dem andern.
In beide Richtungen.
Und in jedem Einzelnen.

Dem stimme ich zu...

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 13:50 (vor 7817 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher ( von Leser am 11. September 2004 23:51:05:

Sich für schlauer zu halten als Andere, ist ein sicheres Anzeichen für Dummheit. Die Dümmsten halten sich immer für was besonderes. Oft hat man es ja im Leben dann auch leichter. Solang du nicht strunzdoof bist. Als sehr intelligenter Mensch hast du es jedenfalls, grade in dieser Epoche, wohl kaum einfach.

Doch es ist ja oft die Feministen-Fraktion, die schreiben "Mädchen sind klüger als Jungs", "Frauen sind klüger als Männer" etc.. Hätten die Karriere Frauen mit Abstand gewonnen, würde das zusätzlich als Beweis in irgendwelchen (Pseudo)-Dissertationen auftauchen und in der "Emma" würde es auch stehen. So geht die Sache unter - deswegen wollte ich es nur mal erwähnen.

Magnus

Re: Dem stimme ich zu...

susu, Sunday, 12.09.2004, 15:24 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Dem stimme ich zu... von Magnus am 12. September 2004 10:50:07:

Doch es ist ja oft die Feministen-Fraktion, die schreiben "Mädchen sind klüger als Jungs", "Frauen sind klüger als Männer" etc.. Hätten die Karriere Frauen mit Abstand gewonnen, würde das zusätzlich als Beweis in irgendwelchen (Pseudo)-Dissertationen auftauchen und in der "Emma" würde es auch stehen. So geht die Sache unter - deswegen wollte ich es nur mal erwähnen.

Ich weise hier darauf hin, daß diese Überlegung schon früh aufgetaucht ist. Und verweise auf den absoluten Über-Text in Sachen Geschlecht und Intelligenz:

Maria Motessori und Paul Brocca veröffentlichten eine gemeinsamme Studie zu diesem Thema. Ein Datensatz. Beide korrespondierten durch die Post und stellten Teile ihrer Analyse getrennt fertig. Die Arbeit wurde erst im Lektorat zusammengefügt. Da finden sich Passagen in denen Montessori mit "wir fassen also zusammen, daß Männer über geringere Intelligenz verfügen als Frauen" schließt und der nächste Satz von Brocca "Wie meine Kollegin also anschaulich dargestellt hat, ist die natürliche Begabung zum Denken, bei Frauen weniger ausgeprägt als bei Männern." lautet.

Und diese Studie stand ganz am Anfang des Versuchs Intelligenz zu messen. Seit dem gibt es ständig beides: Die Behauptung Frauen seine intelligenter als Männer und auch die umgekehrte Version. Das ist keine Erfindung des Feminismus, sondern deutlich älterer Unsinn.

susu

Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Sunday, 12.09.2004, 15:46 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

Ich hab den Test mal gemacht. Schon bei der Durchführung fallen einige Dinge auf:
1) Bei der Aufgabe mit dem Video, wird die Aufgabenstellung erst gegeben, nachdem die Aufgabe gemacht sein sollte. Entweder mensch hat ohnehin ein Fotographisches Gedächtnis, oder es ist reine Glückssache, ob man da irgendwelche Punkte macht. Ist Mittwochslotto ein geeigneter Text für irgendetwas, daß zur Not noch als Intelligenz bezeichnet werden kann?

2) Die Beispielaufgabe beim Puzzlen ist falsch gelöst. Wer hat Lust sich Intelligenz von Leuten messen zu lassen, die ihre eigenen Aufgaben nicht lösen können?

3) Letzte Aufgabe: Bringen sie die Bilder in die logische Reihenfolge hat ein Beispiel das folgende Bilder zeigt:
Kuh grasend.
Molkerei.
Milch trinkende Kinder.
Mann der Kuh melkt.
Das Bild mit der grasenden Kuh hat aber keinerlei Beziehung zu den anderen und kann quasi beliebig eingefügt werden.

4) Ausgerechnet in dem Bereich, in dem ich eine Hochbegabung attestiert bekommen habe (nämlich bei der Mustererkennung, die durch das weiterführen von Reihen getestet werden soll), habe ich wegen des enorm kleinen Zeitlimits so gut wie keine Aufgabe lösen können. Selbst da, wo ich das Muster erkannt habe, braucht es ja noch einen Augenblick, um die draus folgende Zahl zu berehcnen, der fehlte meistens. Vieleicht war ich gestern abend aber auch nur in schlechter Form.

5) Ich mach noch einen kurzen Gegentest. Mir ist da noch was aufgefallen. Könnte aber Zufall sein...

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Sunday, 12.09.2004, 16:23 (vor 7817 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 12. September 2004 12:46:56:

5) Ich mach noch einen kurzen Gegentest. Mir ist da noch was aufgefallen. Könnte aber Zufall sein...

War Zufall.

Dafür habe ich mal zwei falsch gelöste Beispielaufgaben gescreenshotet.
Hier und hier sind zwei falsch gelöste Aufgaben.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Robby, Sunday, 12.09.2004, 19:50 (vor 7817 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 12. September 2004 13:23:22:

Dafür habe ich mal zwei falsch gelöste Beispielaufgaben gescreenshotet.

War bei der zweiten Flügel oder Schnabel richtig? Ich glaube Schnabel, denn der Rüssel wächst genau wie der Schnabel am Kopf. Flügel könnte aber auch richtig sein, denn er ist genau wier der Rüssel ein charakteristisches Merkmal des Tiers.
Die andere Aufgabe ist dagegen einfach, mann muss nur auf die Ränder der Puzzleteile achten um die Lösung zu findfen

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Sunday, 12.09.2004, 20:31 (vor 7817 Tagen) @ Robby

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Robby am 12. September 2004 16:50:07:

Die andere Aufgabe ist dagegen einfach, mann muss nur auf die Ränder der Puzzleteile achten um die Lösung zu findfen

Mich wundert aber auch, dass A hier richtig sein soll. Dazu müsste man das Puzzle Teil umdrehen? (also Vorderseite nach hinten)

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Monday, 13.09.2004, 00:38 (vor 7817 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 12. September 2004 17:31:52:

Mich wundert aber auch, dass A hier richtig sein soll. Dazu müsste man das Puzzle Teil umdrehen? (also Vorderseite nach hinten)

Ja. C passt exakt, a müste gespiegelt werden, was der Aufgabenstellung widerspräche.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 16:25 (vor 7817 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 12. September 2004 12:46:56:

Ich hab den Test mal gemacht. Schon bei der Durchführung fallen einige Dinge auf:
1) Bei der Aufgabe mit dem Video, wird die Aufgabenstellung erst gegeben, nachdem die Aufgabe gemacht sein sollte. Entweder mensch hat ohnehin ein Fotographisches Gedächtnis, oder es ist reine Glückssache, ob man da irgendwelche Punkte macht. Ist Mittwochslotto ein geeigneter Text für irgendetwas, daß zur Not noch als Intelligenz bezeichnet werden kann?

Gedächtnistest. Mit Lotto hat das nichts zu tun.

2) Die Beispielaufgabe beim Puzzlen ist falsch gelöst. Wer hat Lust sich Intelligenz von Leuten messen zu lassen, die ihre eigenen Aufgaben nicht lösen können?

Das macht doch nichts - wenn dem so sein sollte - und hat auf den Test keine Auswirkung. Außerdem: es werden mit Absicht Fehler zu Verunsicherung eingefügt.

3) Letzte Aufgabe: Bringen sie die Bilder in die logische Reihenfolge hat ein Beispiel das folgende Bilder zeigt:
Kuh grasend.
Molkerei.
Milch trinkende Kinder.
Mann der Kuh melkt.
Das Bild mit der grasenden Kuh hat aber keinerlei Beziehung zu den anderen und kann quasi beliebig eingefügt werden.

Das ist falsch. Der Logik nach muss die Kuh Gras fressen, um Milch zu produzieren, die dann gemolken werden kann. So funktioniert der Kreislauf. Also ist das das erste Bild.

4) Ausgerechnet in dem Bereich, in dem ich eine Hochbegabung attestiert bekommen habe (nämlich bei der Mustererkennung, die durch das weiterführen von Reihen getestet werden soll), habe ich wegen des enorm kleinen Zeitlimits so gut wie keine Aufgabe lösen können. Selbst da, wo ich das Muster erkannt habe, braucht es ja noch einen Augenblick, um die draus folgende Zahl zu berehcnen, der fehlte meistens. Vieleicht war ich gestern abend aber auch nur in schlechter Form.

Das wird es sein. Zu Intelligenz gehört auch dazu, Aufgaben schnell zu lösen.

5) Ich mach noch einen kurzen Gegentest. Mir ist da noch was aufgefallen. Könnte aber Zufall sein...

Probiere dich hier: http://www.testedich.de.

Jeder Test hat natürlich seine Stärken und Schwächen. Trotzdem halte ich den Test bei Jauch für gut: Immerhin war der Deutschland-durchschnitt nahezu bei 100 (105). Dabei muss man noch berücksichtigen, dass da nicht alle Leute teilnehmen, sondern erstmal nur die, die auch einen Internetanschluss haben und an solchen Tests Interesse haben. Deswegen halte ich den leicht höheren Schnitt für realistisch. Die Aussage solcher Tests ist natürlich nicht unbedingt groß.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Sunday, 12.09.2004, 17:21 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 12. September 2004 13:25:09:

Gedächtnistest. Mit Lotto hat das nichts zu tun.

Ich sage mal folgendes: In einem 30 Sekunden Film ist eine sehr große Menge Information enthalten. Sich jedes Deatil zu merken ist eine enorme Anstrengung. Da kannst du jemandem auch die Bibel zum Lernen geben und der Soll dann den Satz "Und Jeremai zeugte..." vervollständigen. Jeder Mensch nimmt solche Information selektiv auf, d.h. es wird immer ein Teil nicht gespeichert. Wenn dazu 4 Fragen gestellt werden, dann können die Ergebnisse von zwei Personen, die die gleiche Menge an Informationen im Gedächtniss haben enorm schwanken.

Das macht doch nichts - wenn dem so sein sollte - und hat auf den Test keine Auswirkung. Außerdem: es werden mit Absicht Fehler zu Verunsicherung eingefügt.

Wozu?

Das ist falsch. Der Logik nach muss die Kuh Gras fressen, um Milch zu produzieren, die dann gemolken werden kann. So funktioniert der Kreislauf. Also ist das das erste Bild.

Das ist keine zwingende Logik. Das Beispiel steht genau so in "Grammar of the film language" und die grasende Kuh ist als Beipiel für eine den Handlungsfluß nicht störende, zu jedem Zeitpunkt platzierbare Szene aufgeführt. Die Kuh graßt eben auch nach dem Melken...

Das wird es sein. Zu Intelligenz gehört auch dazu, Aufgaben schnell zu lösen.

Trotzdem, knapp bemessen ist das schon.

Probiere dich hier: http://www.testedich.de.

Ich hab den gleichen Test noch mal widerholt. Ich wollte da etwas bestimmtes im Aufbau überprüfen. Ich hab schon zu viele Tests gemacht, um da noch was neues zu erfahren. Ich halte sie alle für problematisch.
Mein IQ liegt je nach Test zwischen 80 und 180. Ich messe dem keine große Bedeutung bei.

Jeder Test hat natürlich seine Stärken und Schwächen. Trotzdem halte ich den Test bei Jauch für gut: Immerhin war der Deutschland-durchschnitt nahezu bei 100 (105). Dabei muss man noch berücksichtigen, dass da nicht alle Leute teilnehmen, sondern erstmal nur die, die auch einen Internetanschluss haben und an solchen Tests Interesse haben. Deswegen halte ich den leicht höheren Schnitt für realistisch. Die Aussage solcher Tests ist natürlich nicht unbedingt groß.

Stimmt.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 19:42 (vor 7817 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 12. September 2004 14:21:20:

Mein IQ liegt je nach Test zwischen 80 und 180. Ich messe dem keine große Bedeutung bei.

Die Schwankungen sind auf schlechte Tests zurückzuführen, nicht auf unterschiedliche Leistung. 1. IQ-Tests sollten einen großen Bereich an unterschiedlichen Aufgaben abdecken. 2. Hat man einen Test zur Verfügung, der nach dem gleichen Prinzip unterschiedliche Aufgaben stellen kann (wenn man ihn ein zweites mal macht), so sollte das Ergebnis bei einem guten Test kaum differieren. Solche Tests gibt es und die sind tatsächlich aussagekräftig!

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Monday, 13.09.2004, 00:45 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 12. September 2004 16:42:56:

Die Schwankungen sind auf schlechte Tests zurückzuführen, nicht auf unterschiedliche Leistung. 1. IQ-Tests sollten einen großen Bereich an unterschiedlichen Aufgaben abdecken.

Da wurde mir vor wenigen Tagen von einer Psychologin genau das Gegenteil gesagt. Je spezialisierter ein Text, deto eher sage er überhaupt etwas aus. Ich kann dieses Argument nachvollziehen, Intelligenz ist nicht eine Eigenschaft, die ein mensch besitzt, sondern bezeichnet ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Wenn dem so ist, macht es keinen Sinn die alle gleichzeitig zu testen. Ebenso sinnig wäre es Schuhgröße, Haarfarbe und Anzahl der Nasenhaare zu einem Begriff zu vereinen und einen dementsprechenden Wert anzugeben.

2. Hat man einen Test zur Verfügung, der nach dem gleichen Prinzip unterschiedliche Aufgaben stellen kann (wenn man ihn ein zweites mal macht), so sollte das Ergebnis bei einem guten Test kaum differieren. Solche Tests gibt es und die sind tatsächlich aussagekräftig!

Gibt es davon ein Beispiel online?

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Monday, 13.09.2004, 13:05 (vor 7816 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 12. September 2004 21:45:56:

Da wurde mir vor wenigen Tagen von einer Psychologin genau das Gegenteil gesagt. Je spezialisierter ein Text, deto eher sage er überhaupt etwas aus. Ich kann dieses Argument nachvollziehen, Intelligenz ist nicht eine Eigenschaft, die ein mensch besitzt, sondern bezeichnet ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Wenn dem so ist, macht es keinen Sinn die alle gleichzeitig zu testen. Ebenso sinnig wäre es Schuhgröße, Haarfarbe und Anzahl der Nasenhaare zu einem Begriff zu vereinen und einen dementsprechenden Wert anzugeben.

Naja, also ganz ist das nicht richtig, was die Psychologin sagt. Natürlich macht es weniger Sinn, wenn nur ein Gesamtergebnis dasteht - also eine Zahl. Bei guten Tests werden aber die Ergebnisse zu den unterschiedlichen Gebieten aufgeschlüsselt, so dass dort errechneten einzelnen IQs sichtbar sind und man so sieht wo seine Schwächen oder seine Stärken liegen. Das Gesamtergebnis hingegen ist dann insofern aussagekräftiger, dass bei diesem Test ja jeder seine Stärken abgefragt bekommt.

Hingegen aller unkenrufe der Femis wird bei diesen Tests auch ganz klar deutlich, dass Männer in bestimmten wesentlich besser sind, während in anderen Gebieten Frauen besser sind. Es gibt also rein biologisch gesehen eine geschlechtsspezifische Denkweise, die nichts Sozialisation der Geschlechter zu tun haben. Die Technikbegeisterung ist somit oft keine Erziehungsfrage. Dies hat man auch bei orientierungstests festgestellt. Männer haben eine wesentlich bessere Orientierung als Frauen.

Gibt es davon ein Beispiel online?

Keine Ahnung.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Tuesday, 14.09.2004, 18:58 (vor 7815 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 13. September 2004 10:05:09:

Hallo

Naja, also ganz ist das nicht richtig, was die Psychologin sagt. Natürlich macht es weniger Sinn, wenn nur ein Gesamtergebnis dasteht - also eine Zahl. Bei guten Tests werden aber die Ergebnisse zu den unterschiedlichen Gebieten aufgeschlüsselt, so dass dort errechneten einzelnen IQs sichtbar sind und man so sieht wo seine Schwächen oder seine Stärken liegen. Das Gesamtergebnis hingegen ist dann insofern aussagekräftiger, dass bei diesem Test ja jeder seine Stärken abgefragt bekommt.

Und nach welchem Prinzip werden die gegeneindaer aufgewogen? Und welche Fähigkeiten werden von keinem Test abgefragt? Und aus welchem Prinzip ließe sich auf die Hierarchie oder auch nicht-Hierarchie von verschiedenen Fähigkeiten schließen und... Ich verweise auf S.J. Goulds "The bell curve". Das habe ich schon mehrfach und tue es wieder.

Hingegen aller unkenrufe der Femis wird bei diesen Tests auch ganz klar deutlich, dass Männer in bestimmten wesentlich besser sind, während in anderen Gebieten Frauen besser sind. Es gibt also rein biologisch gesehen eine geschlechtsspezifische Denkweise, die nichts Sozialisation der Geschlechter zu tun haben.

Wow. Was für eine Schlußfolgerung! Ich habe mal kurz getestet und die Fähigkeit deutsch zu sprechen war bei Amerikanern deutlich schlechter als bei Deutschen. Es gibt also rein biologisch gesehen schon nationale Denkmuster, die nichts mit Sozialisation zu tun haben...

Mal davon ab: Wie groß waren Individuele Fehlergrenzen bei den Tests, wie groß die Gesammtvariation in den betrachteten Gruppen und wie weit lagen die Mittelwerte auseinander? Und bei wie vielen anderen Eigenschaften wurde kein Unterschied festgestellt? Nur um mal zu extrapolieren wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist ein signifikantes Ergebnis durch reinen Zufall zu bekommen.

Die Technikbegeisterung ist somit oft keine Erziehungsfrage.

Als gerade die Details der Evolutionstheorie lernender Mensch, wüßte ich gern, wie du das begründest.

Dies hat man auch bei orientierungstests festgestellt. Männer haben eine wesentlich bessere Orientierung als Frauen.

Dito.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Tuesday, 14.09.2004, 19:53 (vor 7815 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 15:58:18:

Wow. Was für eine Schlußfolgerung! Ich habe mal kurz getestet und die Fähigkeit deutsch zu sprechen war bei Amerikanern deutlich schlechter als bei Deutschen. Es gibt also rein biologisch gesehen schon nationale Denkmuster, die nichts mit Sozialisation zu tun haben...

Dass in einem Fall etwas zutrifft, heißt ja nicht automatisch, dass es auch überall sonst so sein muss, ein Naturwissenschaftler sollte das eigentlich wissen. Die Schlussfolgerung, dass es wo anders nicht sein kann, weil es eben hier so ist, sehe ich auch nicht als besser an.

Ich sehe das eher so:
Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Organ und bei all den körperlichen Unterschieden zwischen Mann und Frau wäre es naiv anzunehmen, dass gerade hier keinerlei angeborene Unterschiede, die sich auch auf das Verhalten auswirken (z.B. Sexualität usw), vorhanden sein sollen. Es gibt sogar Unterschiede zwischen den einzelnen "Rassen" (das Wort mag ich beim Menschen eigentlich nicht..) in Bezug auf Muskeln und Körperbau. Außerdem gab es doch schon entsprechende Studien mit Kindern, oder täusche ich mich hier? Also Tests mit Gesichtern und Spielzeug, noch bevor die Sozialisation einsetzt.

Die Technikbegeisterung ist somit oft keine Erziehungsfrage.
Als gerade die Details der Evolutionstheorie lernender Mensch, wüßte ich gern, wie du das begründest.

Natürliche Auslese? Ein Mann mit einem spitzeren Speer konnte sicher mehr Nahrung nach Hause bringen usw..
In der Natur brüten meist die Weibchen die Eier aus, ist das bei "niederen", instinktgesteuerten Tieren auch sozialisiert?

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 00:11 (vor 7815 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 14. September 2004 16:53:18:

Hallo

Dass in einem Fall etwas zutrifft, heißt ja nicht automatisch, dass es auch überall sonst so sein muss, ein Naturwissenschaftler sollte das eigentlich wissen. Die Schlussfolgerung, dass es wo anders nicht sein kann, weil es eben hier so ist, sehe ich auch nicht als besser an.

Ich äußere hier nur meine Skepsis gegenüber der Beweisführung. Wenn erklärt wird aus den Test ließe sich automatisch auf biologische Unterschiede im Denken schließen, dann kann ich mit dieser Logik auch meinen Sachverhalt auf die Biologie zurückführen. Ernsthaft: Wenn ich Menschen beobachte, dann wird ihr Verhalten wohl oder über sowohl von biologischen Grundlagen als auch von ihrer Sozialisation geprägt sein. Jetzt aus dem unterschiedlichen Verhalten von zwei Gruppen (und das auch nur im Schnitt, ohne das mir da Variationsbreiten angegeben würden) direkt auf eine biologische Grundlage für dieses spezielle Verhalten zu schließen, ist einfach unsinnig. Methodisch kann ich da nicht zwischen beiden Phänomenen unterscheiden.

Ich sehe das eher so:
Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Organ und bei all den körperlichen Unterschieden zwischen Mann und Frau wäre es naiv anzunehmen, dass gerade hier keinerlei angeborene Unterschiede, die sich auch auf das Verhalten auswirken (z.B. Sexualität usw), vorhanden sein sollen. Es gibt sogar Unterschiede zwischen den einzelnen "Rassen" (das Wort mag ich beim Menschen eigentlich nicht..) in Bezug auf Muskeln und Körperbau. Außerdem gab es doch schon entsprechende Studien mit Kindern, oder täusche ich mich hier? Also Tests mit Gesichtern und Spielzeug, noch bevor die Sozialisation einsetzt.

1) Richtig, das Gehirn ist ein hochkomplexes Organ. Und - wie du selbst gesagt hast: "Dass in einem Fall etwas zutrifft, heißt ja nicht automatisch, dass es auch überall sonst so sein muss". Das heißt im Klartext: Solange wir nicht genug über das Gehirn wissen, können wir da keine vernünftigen Aussagen machen. Und deshalb hüte ich mich davor irgendwelche Aussagen zu machen, nur weil es andere Punkte gibt. (Ich füge hinzu, daß ich nicht sicher bin, ob für den Menschen überhaupt ein biologischer Geschelchtsdimorphismus in sich stimmig ist. Oder in wieweit bestimmte annähernd existierende Dimorphismen zu einer Entität geclustert werden können)

2) Bei Menschen von "Rassen" zu sprechen ist nicht nur eine Sache, die man nicht mögen muß (und zum guten Teil zum Glück nicht mehr mag), sondern einfach auch sachlich falsch. Es gibt eine biologische Definition des Begriffs Rasse und wenn wir den Menschen überprüfen stellen wir fest, daß es keine Rassen bei homo sapiens gibt. Insofern ist die Frage interessant, worauf sich Studien dann beziehen, die Unterschiede im Körperbau attestieren. Es gibt Populationsgenetische Untersuchungen, die belegen, daß ca. 93% der genetischen Variation zwischen Menschen individuell ist und ca. 7% auf Basis der Population stattfindet, also Gruppen, die in einem bestimmten Bereich leben. Es wäre also auch zu Fragen, woher die Unterschiede kausal kommen sollten. Ich füge hinzu, daß gerade Muskulatur und Körperbau extrem vom gesellschaftlichen Umfeld geprägt sind. Schließlich gibt es einen realen Rassismus, der zu Über- und Unterrepräsentanzen führt. Aber käme wer auf die Idee, die Unterschiede zwischen der Muskulatur eines Bergmanns und eines Büroangestellten vor allem auf angeborenes zurückzuführen? Anscheinend nur dann, wenn da noch etwas anderes mit ins Spiel kommen könnte.

Natürliche Auslese? Ein Mann mit einem spitzeren Speer konnte sicher mehr Nahrung nach Hause bringen usw...

Das beruht auf den unbegründeten Annahmen Männer hätten gejagt und die Wekrzeuge gefertigt. Woher kommen diese Annahmen? Doch hoffentlich nicht aus dem Gedanken, heute seien Männer technikbegeisterter und deshalb könne daraus auf das Verhalten früher homo sapiens geschlossen werden. Das wäre nämlich ein Zirkelschluß... Dazu kommt, daß es sich bei Menschen um soziale Tiere handelt, d.h. es wurde vermutlich gemeinsam gejagt und auch gemeinsam gegessen. Das heißt es war eher das in der Gruppe bestehende Wissen über Speerspitzen, daß über die gesammte Gruppe entschied. Für natürliche Auslese wäre das alles ein wenig zu kurz. Ich komme da auf ca. 8000 Generationen, daß reicht für marginale Adaptionen, aber nicht für ein komplexes Verhalten wie Technikbegeisterung. Erst recht gibt es keinen Grund dafür anzunehmen, es habe sich dabei ein Sexualdimorphismus gebildet.

Da kannst du auch sagen: Gott hat das so gemacht. Das ist genau so naturwissenschaftlich...

In der Natur brüten meist die Weibchen die Eier aus, ist das bei "niederen", instinktgesteuerten Tieren auch sozialisiert?

Hui. Also:
Die meisten Tiere vermehren sich ungeschlechtlich (die ganze Horde Einzeller, neben Würmern, Schwämen, Schnecken, etc. pp.).
Dann kommen ganz viele, bei denen die Eier gelegt werden und dann einfach sich selbst überlassen bleiben (fast alle Arthropoden, Fische, Reptilien).
Dann gibt es Vögel, bei denen tatsächlich bei über 50% der Arten das Weibchen brütet. Also das Tier mit dem XY-Chromosomensatz. Zumindest bei den Arten, die in dieser Hinsicht eingehend erforscht sind.
Und dann gibt es auch noch Tiere, bei denen gar nicht mehr gebrütet wird, sondern lebende Jungtiere zur Welt kommen. Zu denen gehören Menschen auch.
Und tatsächlich: Es gibt bei gar nicht so wenigen Arten auch Sozialisationsfaktoren. Und insbesondere gibt es die bei Primaten. Und ich will gar nicht davon anfangen, was es da so alles gibt, an Strukturen.

Wichtig ist im Grunde nur:
1) Das ist recht selten.
Was du mit "meist" beschreibst, macht vieleicht 0,2% der Tierwelt aus (hochgegriffene Schätzung). Und das setzt schon voraus, daß du nur Tiere mit "in der Natur" meinst...
2) Die Arten die da in Frage kommen sind phylogenetisch recht weit von homo sapiens entfernt, ein gemeinsammer Vorfahr wäre im spätern Perm, oder der frühen Trias zu finden. Das sind ca. 250.000.000 Jahre. Doch schon das Brutverhalten von Vogelarten, die vor nur 1.000.000 Jahren einen gemeinsammen Vorfahren hatten variiert gewaltig.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 00:49 (vor 7815 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 21:11:43:

1) Richtig, das Gehirn ist ein hochkomplexes Organ. Und - wie du selbst gesagt hast: "Dass in einem Fall etwas zutrifft, heißt ja nicht automatisch, dass es auch überall sonst so sein muss". Das heißt im Klartext: Solange wir nicht genug über das Gehirn wissen, können wir da keine vernünftigen Aussagen machen. Und deshalb hüte ich mich davor irgendwelche Aussagen zu machen, nur weil es andere Punkte gibt. (Ich füge hinzu, daß ich nicht sicher bin, ob für den Menschen überhaupt ein biologischer Geschelchtsdimorphismus in sich stimmig ist. Oder in wieweit bestimmte annähernd existierende Dimorphismen zu einer Entität geclustert werden können)

Natürlich kann man Aussagen machen. Man kann sagen, welchen tendenziellen Stärken und Begabungen z.B. ein Geschlecht vertritt, aber man darf nicht vom Allgemeinfall auf den Einzelfall schließen, da Ausnahmen bekanntlich die Regel bestimmen. Man muss das Gehirn im übrigen nicht verstehen, sondern nur das Verhalten oder Denkleistungen von Menschen interpretieren können. Ich gebe noch ein beispiel: Laufen Kinder an einer Baustelle vorbei - so hat man festgestellt - bleiben Jungen (im Alter von 5-8 Jahren) viel häufiger aus interesse Stehen, als Mädchen - auch wenn sie allein unterwegs sind. Erziehung? Nö!

2) Bei Menschen von "Rassen" zu sprechen ist nicht nur eine Sache, die man nicht mögen muß (und zum guten Teil zum Glück nicht mehr mag), sondern einfach auch sachlich falsch. Es gibt eine biologische Definition des Begriffs Rasse und wenn wir den Menschen überprüfen stellen wir fest, daß es keine Rassen bei homo sapiens gibt. Insofern ist die Frage interessant, worauf sich Studien dann beziehen, die Unterschiede im Körperbau attestieren. Es gibt Populationsgenetische Untersuchungen, die belegen, daß ca. 93% der genetischen Variation zwischen Menschen individuell ist und ca. 7% auf Basis der Population stattfindet, also Gruppen, die in einem bestimmten Bereich leben. Es wäre also auch zu Fragen, woher die Unterschiede kausal kommen sollten. Ich füge hinzu, daß gerade Muskulatur und Körperbau extrem vom gesellschaftlichen Umfeld geprägt sind. Schließlich gibt es einen realen Rassismus, der zu Über- und Unterrepräsentanzen führt. Aber käme wer auf die Idee, die Unterschiede zwischen der Muskulatur eines Bergmanns und eines Büroangestellten vor allem auf angeborenes zurückzuführen? Anscheinend nur dann, wenn da noch etwas anderes mit ins Spiel kommen könnte.

Schwarze sind deswegen bessere Läufer, weil sie eine andere Fusssohlensehen haben, die breiter ist etc... . Auch haben Schwarze eine dickere Haut, mehr Schweißdrüsen, dickere Lippen und vor allem: sie sind Schwarz - und das hängt nicht damit zusammen, dass sie in Afrika seit Kind an der Sonne ausgesetzt sind, sondern auch in Europa bleibt der Neger ein Neger (ich weiß, unschönes wort, aber soll hier nicht abwertend sein.) Genauso haben die Asiaten Schlitzaugen, schwarze Haare und weniger Körperbeharung. Der Grund kausal gesehen: die Gene, und nicht das Umfeld. Also dein Bergarbeitervergleich ist schonmal Schwachsinn. Und ja: es gibt unterschiedliche Rassen - was auch nicht schlecht ist, sondern sogar gut.

Das beruht auf den unbegründeten Annahmen Männer hätten gejagt und die Wekrzeuge gefertigt. Woher kommen diese Annahmen? Doch hoffentlich nicht aus dem Gedanken, heute seien Männer technikbegeisterter und deshalb könne daraus auf das Verhalten früher homo sapiens geschlossen werden. Das wäre nämlich ein Zirkelschluß... Dazu kommt, daß es sich bei Menschen um soziale Tiere handelt, d.h. es wurde vermutlich gemeinsam gejagt und auch gemeinsam gegessen. Das heißt es war eher das in der Gruppe bestehende Wissen über Speerspitzen, daß über die gesammte Gruppe entschied. Für natürliche Auslese wäre das alles ein wenig zu kurz. Ich komme da auf ca. 8000 Generationen, daß reicht für marginale Adaptionen, aber nicht für ein komplexes Verhalten wie Technikbegeisterung. Erst recht gibt es keinen Grund dafür anzunehmen, es habe sich dabei ein Sexualdimorphismus gebildet.

8000 generationen? Warum so wenig? Die Primatenentwicklung geht über einen viel längeren Zeitraum. Und auch jetzt ist es bei den Schimpansen so: die Männer jagen in Gruppen, Umzingeln dabei andere Kletteraffen, schneiden Fluchtwege ab etc.. Es gibt eine Herrscher-Hirarchie und die Weibchen bevorzugen das stärkste und erfolgreichste Männchen und arbeiten so kräftig an der Auslese mit. Wie man also auf nur 8000 Generationen - sprich 160.000 Jahre kommen kann ist für mich ein Rätsel. Sowie die Affenprimaten in einer Gruppe leben, solange gibt es Hirarchie, Aufgabenteilung, Sozialisation und Auslese im Sinne heutiger Eigenschaften.

Da kannst du auch sagen: Gott hat das so gemacht. Das ist genau so naturwissenschaftlich...

Schwachsinn...

2) Die Arten die da in Frage kommen sind phylogenetisch recht weit von homo sapiens entfernt, ein gemeinsammer Vorfahr wäre im spätern Perm, oder der frühen Trias zu finden. Das sind ca. 250.000.000 Jahre. Doch schon das Brutverhalten von Vogelarten, die vor nur 1.000.000 Jahren einen gemeinsammen Vorfahren hatten variiert gewaltig.

Recht weit vom homo sapiens entfernt? 97.5% aller Gene eines homo sapiens stimmen mit den Genen eines Zwergschimpansens überein. Die fürhkindliche entwicklung eines Schimpansens unterscheidet sich dabei sogar noch nichtmal von der eines Menschen. Obenderein: der Schimpanse ist fähig 200 konkrete Begriffe zu lernen und diese zu kombinieren, sowie logische Aufgaben mit Werkzeug zu lösen, um an Nahrung zu kommen. Der Mensch hat lediglich den Sprung zum erfassen abstrakten Denkens und Formung abstrakter Begriffe geschaft, was ihm letzten Endes die Zivilisation bescherte. Und das ist der einzige Unterschied.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 01:31 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 14. September 2004 21:49:59:

Hallo

Natürlich kann man Aussagen machen. Man kann sagen, welchen tendenziellen Stärken und Begabungen z.B. ein Geschlecht vertritt, aber man darf nicht vom Allgemeinfall auf den Einzelfall schließen, da Ausnahmen bekanntlich die Regel bestimmen. Man muss das Gehirn im übrigen nicht verstehen, sondern nur das Verhalten oder Denkleistungen von Menschen interpretieren können. Ich gebe noch ein beispiel: Laufen Kinder an einer Baustelle vorbei - so hat man festgestellt - bleiben Jungen (im Alter von 5-8 Jahren) viel häufiger aus interesse Stehen, als Mädchen - auch wenn sie allein unterwegs sind. Erziehung? Nö!

Sicher?

Schwarze sind deswegen bessere Läufer, weil sie eine andere Fusssohlensehen haben, die breiter ist etc... . Auch haben Schwarze eine dickere Haut, mehr Schweißdrüsen, dickere Lippen und vor allem: sie sind Schwarz - und das hängt nicht damit zusammen, dass sie in Afrika seit Kind an der Sonne ausgesetzt sind, sondern auch in Europa bleibt der Neger ein Neger (ich weiß, unschönes wort, aber soll hier nicht abwertend sein.) Genauso haben die Asiaten Schlitzaugen, schwarze Haare und weniger Körperbeharung. Der Grund kausal gesehen: die Gene, und nicht das Umfeld. Also dein Bergarbeitervergleich ist schonmal Schwachsinn. Und ja: es gibt unterschiedliche Rassen - was auch nicht schlecht ist, sondern sogar gut.

1) Wie schon gesagt: etwa 7% der genetischen Varianz entspringt den Populationen, ca. 93% ist individuell. Da bleibt noch etwas übrig: Und zwar (beim Vergleich zwischen "Caucasians" und "Blacks") exakt ein (!) Gen - Wirkung: Stärkere Melaninproduktion... Alles andere beruht auf selektiver Wahrnehmung, Sample-Bias, etc. Es gibt keine Rassen bei Menschen. Das hat nichts mit political correctness zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit genauer Überprüfung der Sachlage.

8000 generationen? Warum so wenig? Die Primatenentwicklung geht über einen viel längeren Zeitraum. Und auch jetzt ist es bei den Schimpansen so: die Männer jagen in Gruppen, Umzingeln dabei andere Kletteraffen, schneiden Fluchtwege ab etc..

Wobei Bonobos schon wieder ein anderes Verhalten zeigen. Und sich überhaupt bei Primaten eine große Bandbreite von Verhaltensmustern feststellen läßt.

Es gibt eine Herrscher-Hirarchie und die Weibchen bevorzugen das stärkste und erfolgreichste Männchen und arbeiten so kräftig an der Auslese mit.

Genau zu diesem Thema gibt es tatsächlich mal biologische Grundlagen, die wir kennen. Und die sagen aus, daß es bei Menschen fast monogame Paarbeziehungen gab und keine Hierarchiestruktur, wie bei einigen anderen Arten. Ich versuche das einmal anschaulich zu erklären:
Greif dir mal zwischen die Beine. Da hast du sog. Hoden. Die haben eine bestimmte Größe. Zwischen der Größe des Hodens bei männlichen Primaten und der Partnertreue der Weibchen besteht ein enger Zusammenhang. Ich nehme mal zwei Extrembeispiele:
1) Gorillas: Struktur wie von dir beschrieben, das Alpha-Männchen hat als einziges Sex mit den Weibchen. Hoden: Erbsengroß, obwohl gesammtgröße des Individuums größer als beim Menschen.
2) Bonobos: Keinerlei Struktur, jede/r hat Sex mit jeder/m. Hoden: Größer als beim Menschen, trot kleinerer Statur.
Sind deine Hoden kleiner als Erbsen? Nein? Dann ist was du beschreibst falsch. Sind sie größer als Tennisbälle? Nein? Dann gabs auch kein wilders rumvögeln. Es gibt analoge Zusammenhänge zwischen weiblicher Anatomie und Paarteue bei Männchen. Aus den Ergebnissen läßt sich zusammenfassend sagen:
Menschen lebten ursprünglich in fast monogamen Beziehungen zusammen. Dabei kam es im Schnitt alle 6 Monate zu einem Seitensprung bei beiden Partnern.

Wie man also auf nur 8000 Generationen - sprich 160.000 Jahre kommen kann ist für mich ein Rätsel. Sowie die Affenprimaten in einer Gruppe leben, solange gibt es Hirarchie, Aufgabenteilung, Sozialisation und Auslese im Sinne heutiger Eigenschaften.

Nein. Wie schon erwähnt: Es gibt unter Primaten einige verschiedene Strukturen. 8000 Generationen gibt es Homo Sapiens. Wenn du weiter zurückgehst, kommst du auf mehr, aber eben mit weniger Aussagekraft.

Recht weit vom homo sapiens entfernt? 97.5% aller Gene eines homo sapiens stimmen mit den Genen eines Zwergschimpansens überein.

Stimmt. Jetzt zeige mir ein Bonoboweibchen, das sein Gelege ausbrütet... BTW: Bonobos haben keine hierarchische Struktur, so wie du sie beschrieben hast...

Die fürhkindliche entwicklung eines Schimpansens unterscheidet sich dabei sogar noch nichtmal von der eines Menschen. Obenderein: der Schimpanse ist fähig 200 konkrete Begriffe zu lernen und diese zu kombinieren, sowie logische Aufgaben mit Werkzeug zu lösen, um an Nahrung zu kommen. Der Mensch hat lediglich den Sprung zum erfassen abstrakten Denkens und Formung abstrakter Begriffe geschaft, was ihm letzten Endes die Zivilisation bescherte. Und das ist der einzige Unterschied.

Der primäre Unterschied ist die Neotenie: Menschen werden nie erwachsen. Während Schimpansen am Ende der Pubertät aufhören lernfähig zu bleiben, können Menschen weit darüber hinaus Wissen aufnehmen.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Rüdiger, Wednesday, 15.09.2004, 02:47 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 22:31:07:

1) Wie schon gesagt: etwa 7% der genetischen Varianz entspringt den Populationen, ca. 93% ist individuell. Da bleibt noch etwas übrig: Und zwar (beim Vergleich zwischen "Caucasians" und "Blacks") exakt ein (!) Gen - Wirkung: Stärkere Melaninproduktion... Alles andere beruht auf selektiver Wahrnehmung, Sample-Bias, etc. Es gibt keine Rassen bei Menschen. Das hat nichts mit political correctness zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit genauer Überprüfung der Sachlage.

Keine Rassen? Und so was wie der Diercke-Atlas schwallert einfach Unsinn, wenn er z. B. von "Altschichtrassen (Pygmäen, Buschmänner, Australide)" etc. pp. spricht? Und die Schwarzen sind alle "individuell" schwarz und nicht als Population? Das muß aber ein arger Zufall sein. Hört sich für mich arg nach Deinem strapazierten Kopf oder Adler?-Vergleich an .....

Gruß, Rüdiger

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 13:00 (vor 7814 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Rüdiger am 14. September 2004 23:47:03:

Keine Rassen? Und so was wie der Diercke-Atlas schwallert einfach Unsinn, wenn er z. B. von "Altschichtrassen (Pygmäen, Buschmänner, Australide)" etc. pp. spricht?

Ja.

Und die Schwarzen sind alle "individuell" schwarz und nicht als Population?

Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, sie sind keine Rasse. Die beiden Begriffe sind in ihrer Bedeutung nicht identisch. Population beschreibt eine Gruppe von potentiell nachwuchs zeugenden Individuen zu einem Zeitpunkt, zu Rassen werden strikt reproduktiv getrennte Populationen nach ca. 30.000 Generationen. Es ist bekannt, daß vor frühestens 280.000 Jahren Menschen aus einer relativ begrenzten Region in Afrika migrierten, diese Migrationsbewegung führte zur Besielung des größten Teils der Welt. Das sind aber gerade mal (maximal) 14.000 Generationen. Der Großteil von genetischer Varianz in Populationen findet sich dann auch bei Gruppen in Afrika.

Interessanter Aspekt: Die Nürnberger Gesetze hätten irgendwann tatsächlich dazu geführt, daß es zwei Rassen gegeben hätte (den "Arier" und den ganzen Rest). Dafür wär das 100 jährige Reich aber um einiges zu kurz gewesen, 600.000 Jahre wären mindestens dafür zu veranschlagen... Nicht zu vergessen: Strikte reproduktive Seperation bricht zusammen, wenn sich zwei finden, die jeweils einer Gruppe angehören und ein Kind zeugen...

Das muß aber ein arger Zufall sein. Hört sich für mich arg nach Deinem strapazierten Kopf oder Adler?-Vergleich an .....

Findest du es strapaziert? Die Frage muß doch sein: Wäre es wahrscheinlich ein solches Ergebnis auch durch puren Zufall zu bekommen? Und wenn es wahrscheinlich ist, daß auch eine Einteilung von Menschen nach dem Zufallsprinzip mindestens einen Test mit solchen Unterschieden zeigt, dann ist es u.u. auch Zufall wenn ein Geschlechtsdimorphismus angenommen wird.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 15:17 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 15. September 2004 10:00:20:

Es ist bekannt, daß vor frühestens 280.000 Jahren Menschen aus einer relativ begrenzten Region in Afrika migrierten, diese Migrationsbewegung führte zur Besielung des größten Teils der Welt. Das sind aber gerade mal (maximal) 14.000 Generationen. Der Großteil von genetischer Varianz in Populationen findet sich dann auch bei Gruppen in Afrika.

Pure Spekulation und leicht empirisch widerlegbar: Aboriginies, Indianer, Inkas etc... leben schon länger auf anderen Kontinenten. Wie kamen die Menschen dorthin, wenn sie nur vor 280 tausend Jahren sich aus Afrika auf Wanderschaft begaben? Schiffe konnten sie schlecht bauen, um nach Amerika überzusetzen - oder nach Australien. Ergo muss es vorher geschehen sein - wesentlich vorher.

Magnus

Scherzkeks

Mischa, Wednesday, 15.09.2004, 15:36 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 15. September 2004 12:17:28:

Hi,

du bist lustig :-)

Pure Spekulation und leicht empirisch widerlegbar: Aboriginies, Indianer, Inkas etc... leben schon länger auf anderen Kontinenten.

Ach ja? Ich meine mich zu erinnern, daß Amerika so vor maximal 8000 Jahren bevölkert wurde.

Wie kamen die Menschen dorthin, wenn sie nur vor 280 tausend Jahren sich aus Afrika auf Wanderschaft begaben?

Also einmal halb um die Erde sind so 20.000 Kilometer, mit Umweg sagen wir mal 40.000. 100 Kilometer pro Generation sind ja wohl drin. Also braucht es 400 Generationen, um so ziemlich jeden Punkt der Erde zu erreichen. Also so etwa 6000 - 8000 Jahre. Noch Fragen?

Schiffe konnten sie schlecht bauen, um nach Amerika überzusetzen - oder nach Australien.

Gab es damals kein Holz? Ich mein ja nur..... Übrigens: von Asien kommst du bequem per Pedes nach Alaska, wenn es kalt genug ist :-)))) Schau dir mal nen Globus an, das sind die runden Dinger, die es in Erdkunde gab.

Ergo muss es vorher geschehen sein - wesentlich vorher.

Klar, gab ja kein Holz damals....

Mischa, belustigt

Re: Scherzkeks

Tran, Wednesday, 15.09.2004, 15:52 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Scherzkeks von Mischa am 15. September 2004 12:36:03:

Gab es damals kein Holz? Ich mein ja nur..... Übrigens: von Asien kommst du bequem per Pedes nach Alaska, wenn es kalt genug ist :-)))) Schau dir mal nen Globus an, das sind die runden Dinger, die es in Erdkunde gab.

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)

Tran, sich etwas Sorgen machend

Re: Scherzkeks

Mischa, Wednesday, 15.09.2004, 16:11 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Scherzkeks von Tran am 15. September 2004 12:52:08:

Hi Maskulist, du bist doch Maskulist - oder? Ich mein ja nur, wegen der Merkschwäche.

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)

Die Kontinentaldrift beträgt so 1-2 cm im Jahr, hatte ich mal in Erdkunde. Die Kontinente haben sich seit damals so um etwa einige 100 Meter bewegt, dös kommt scho hin. Wenn du allerdings Anhänger der Kreatonisten bist, dann vergessen wir es lieber, da die Erde dann ja nur etwa 6000 Jahre alt ist *fg*

Tran, sich etwas Sorgen machend

Mischa, an Pisa glaubend

Re: Scherzkeks

Tran, Wednesday, 15.09.2004, 16:21 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Scherzkeks von Mischa am 15. September 2004 13:11:23:

Was bist du denn für einer? Hab ich irgendwo was von "Kontinentaldrift" geschrieben? Und was zum Geier ist ein Kreatonist?
Vielleicht solltest du erstmal etwas nachdenken bevor Du solchen Müll ablässt?
Vor allem aber dürftest du kein wirklich ernstzunehmender Diskussionspartner sein, wenn du mir schon so kommen willst.

Tran

Hi Maskulist, du bist doch Maskulist - oder? Ich mein ja nur, wegen der Merkschwäche.

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)

Die Kontinentaldrift beträgt so 1-2 cm im Jahr, hatte ich mal in Erdkunde. Die Kontinente haben sich seit damals so um etwa einige 100 Meter bewegt, dös kommt scho hin. Wenn du allerdings Anhänger der Kreatonisten bist, dann vergessen wir es lieber, da die Erde dann ja nur etwa 6000 Jahre alt ist *fg*

Tran, sich etwas Sorgen machend

Mischa, an Pisa glaubend

Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Mischa, Wednesday, 15.09.2004, 16:30 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Scherzkeks von Tran am 15. September 2004 13:21:14:

Hi,

Was bist du denn für einer? Hab ich irgendwo was von "Kontinentaldrift" geschrieben?

Das hast du geschriebn:

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)

Aus dieser Frage geht klar hervor, daß du einen heutigen Globus für nicht geeignet hälst, die Erdoberfläche (= Lage der Kontinente) vor 8000 Jahren abzubilden. So weit richtig? Gut. Im Prinzip ist das ja auch richtig, die Kontinente bewegen sich, aber gaaaaanz langsam eben. Also zeigt ein Globus die Erdoberfläche für relativ lange Zeiträume richtig an. Kannst du folgen? Deine Frage ist also überlüssig und zeigt, daß du in Erdkunde nicht so richtig bei der Sache warst.

Und was zum Geier ist ein Kreatonist?

Ja hast du in Religion auch gefehlt? Und in Biologie auch? Wo bist du denn zur Schule gegangen? Etwa im Norden? Dann bist du allerdings entschuldigt.

Vor allem aber dürftest du kein wirklich ernstzunehmender Diskussionspartner sein, wenn du mir schon so kommen willst.

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist:
a.) ich nehme dich nicht ernst
b.) ich diskutiere nicht, ich stelle Fakten dar
c.) wir lachen uns hier schlapp

Mischa

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Tran, Wednesday, 15.09.2004, 16:39 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Mischa am 15. September 2004 13:30:56:

Was bist du denn für einer? Hab ich irgendwo was von "Kontinentaldrift" geschrieben?

Das hast du geschriebn:

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)

Aus dieser Frage geht klar hervor, daß du einen heutigen Globus für nicht geeignet hälst, die Erdoberfläche (= Lage der Kontinente) vor 8000 Jahren abzubilden.

Das geht daraus klar hervor? Nun ja, das zähl ich jetzt einfach mal weiterhin zum bisherigen Müll.

So weit richtig? Gut. Im Prinzip ist das ja auch richtig, die Kontinente bewegen sich, aber gaaaaanz langsam eben. Also zeigt ein Globus die Erdoberfläche für relativ lange Zeiträume richtig an. Kannst du folgen? Deine Frage ist also überlüssig und zeigt, daß du in Erdkunde nicht so richtig bei der Sache warst.

Weil du mir hier unbedingt was von Kontinentaldrift erzählen willst, was am Thema völlig vorbeigeht, war ich bei Erdkunde nicht bei der Sache? Aha, das nennt man dann Logik, oder? ;-)

Und was zum Geier ist ein Kreatonist?

Ja hast du in Religion auch gefehlt? Und in Biologie auch? Wo bist du denn zur Schule gegangen? Etwa im Norden? Dann bist du allerdings entschuldigt.

Schön, jetzt bin ich schlauer, weil du so nett warst mir den Begriff zu erklären. Danke!

Vor allem aber dürftest du kein wirklich ernstzunehmender Diskussionspartner sein, wenn du mir schon so kommen willst.

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist:
a.) ich nehme dich nicht ernst

Damit kann ich gut leben.

b.) ich diskutiere nicht, ich stelle Fakten dar

Nein, du motzt mich hier eigentlich bisher nur an. Weiss zwar nicht warum, aber das wird schon seinen Grund haben.

c.) wir lachen uns hier schlapp

Tut das mal. Obwohl: Wer ist eigentlich "wir"?

Tran

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Jolanda, Wednesday, 15.09.2004, 18:29 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Tran am 15. September 2004 13:39:48:

Lieber Tran

Vergiss Mischa...schmunzelt. Den nimmt hier wirklich keiner ernst, tue es auch nicht.

Mischa war lange ein totaler Anhänger, geradezu ein Verehrer von einer gewissen Frau, die seit Jahren im Internet ihr Unwesen treibt und viel Müll verteilt.

Er hat sie richtig geehrt und hat gegen die Maskulisten gewettert und sich über sie lustig gemacht, wo er nur konnte.

Nun hat ihm seine Göttin wohl irgendwie zu verstehen gegeben, dass sie kein Interesse mehr hat an ihm und nun hat er so halbherzig die Seiten gewechselt. Oder sagen wir, er meint nun, er könne hier mitreden, obwohl er wirklich von nichts eine Ahnung hat. Es interessiert ihn auch gar nicht.

Er hat einen ganz aussergewöhnlichen Drang sich als selbstbewussten, intelligenten, glücklichen Macho darzustellen.

Nur ich nehme ihm das alles nicht ab. Wenn er wirklich so überzeugt und glücklich wäre, wie er immer behauptet, dann würde er nicht hierher kommen und andauernd die Männer, die sich hier für Männeranliegen einsetzen, angreifen und lächerlich machen.

Es scheint wie ein Zwang. Er will sich zwar nicht ernsthaft beteiligen, er hat einfach das Bedürfnis hin und wieder hier herein zu onanieren, irgendwie muss ihm dass was geben, aber was, das hat er uns leider noch nie erklärt.

Vielleicht tut er es ja noch irgendwann.

Aber lasse dich auf keine Diskussionen mit ihm ein, dann kannst du genauso gut mit deinem Staubsauger diskutieren, das dürfte genauso viel bringen ;-)

Mischa ist Mischa...ich muss ihn nicht verstehen, aber er interessiert mich auch nicht weiter. Er ist ein Troll, der hin und wieder hier auftaucht.

Einen lieben Gruss
schickt dir
Jolanda

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Tran, Wednesday, 15.09.2004, 21:07 (vor 7814 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Jolanda am 15. September 2004 15:29:46:

Guten Abend Jolanda!

Ja, so ganz koscher scheint er mir nicht, aber irgendwie bin ich auch ein bisschen mit schuld. Brauchte ja nicht mehr auf ihn antworten.
Aber ich kann´s nunmal nicht verstehen wenn jemand auf eine zugegebenermassen ironische Frage gleich so die Fassung verliert und nur noch zetert. Ich kannte ihn ja bislang noch nicht, glaub ich jedenfalls.
Aber Du hast schon recht mit dem "vergiss Mischa". Ich werd in Zukunft genau das tun.

Tran

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Jolanda, Wednesday, 15.09.2004, 22:47 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Tran am 15. September 2004 18:07:33:

Guten Abend Jolanda!
Ja, so ganz koscher scheint er mir nicht, aber irgendwie bin ich auch ein bisschen mit schuld. Brauchte ja nicht mehr auf ihn antworten.
Aber ich kann´s nunmal nicht verstehen wenn jemand auf eine zugegebenermassen ironische Frage gleich so die Fassung verliert und nur noch zetert. Ich kannte ihn ja bislang noch nicht, glaub ich jedenfalls.
Aber Du hast schon recht mit dem "vergiss Mischa". Ich werd in Zukunft genau das tun.
Tran

Lieber Tran

Das letzte Posting von Mischa erklärt alles oder...schmunzelt.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Juhu!

Mischa, Thursday, 16.09.2004, 16:21 (vor 7813 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Jolanda am 15. September 2004 15:29:46:

Hi Jolanda,

Vergiss Mischa...schmunzelt. Den nimmt hier wirklich keiner ernst, tue es auch nicht.

Daher antwortest du auch so gerne auf meine Beiträge?

Nur ich nehme ihm das alles nicht ab. Wenn er wirklich so überzeugt und glücklich wäre, wie er immer behauptet, dann würde er nicht hierher kommen und andauernd die Männer, die sich hier für Männeranliegen einsetzen, angreifen und lächerlich machen.

Also sind alle SchreiberInnen hier unglücklich - das zumindest glaube ich dir gerne? Die Lächerlichkeit erzeugt die Truppe hier übrigens selbst, wir amüsieren uns nur darüber, so dann und wann.

Aber lasse dich auf keine Diskussionen mit ihm ein,

...Denn du verlierst eh :-)

dann kannst du genauso gut mit deinem Staubsauger diskutieren, das dürfte genauso viel bringen ;-)

Stimmt, hier ist man resistent gegen Aufklärung, alle Achtung! Selbst erklärte Maskulisten wie Amendt werden hier noch in die Femi Ecke gestellt.
Also liebe Maskus redet mit euren Staubsaugern, oder fragt Jolanda, was man mit denen noch alles so machen kann. Ihr habt doch hoffentlich alle einen Staubsauger?

CU, Mischa

Re: Juhu!

Jolanda, Thursday, 16.09.2004, 16:50 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Juhu! von Mischa am 16. September 2004 13:21:22:

Hallo Mischa

Ich hätte da einen Vorschlag, vielleicht verschafft der dir Erleichterung.

Stelle dich doch vor einen Spiegel, mach es dir selbst und schicke dir anschliessend einen Blumenstrauss, weil du so gut warst.

Hilft vielleicht auch, dann musst du hier nicht mehr ständig ins Forum onanieren ;-)

Gruss
Jolanda

Das ist weibliche Gewalt! Protest!

Mischa, Thursday, 16.09.2004, 17:04 (vor 7813 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Juhu! von Jolanda am 16. September 2004 13:50:58:

Ich protestiere! Hier haben wir den Beleg für die gewalttätigen Frauen! Jolanda betreibt Psychoterror! Das ist eindeutig ein Fall für den Männerbeauftragten. Ich erkläre hiermit die These der weiblichen Gewaltgleichausübung für richtig und bewiesen. Frauen sind doch die schlechteren Menschen.

Mischa, Opfer und am Boden zerstört durch weibliche Gewalt

P.S. Mist, alle Vasen voll mit Blumen

Re: Das ist weibliche Gewalt! Protest!

Peterchen, Thursday, 16.09.2004, 17:09 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Das ist weibliche Gewalt! Protest! von Mischa am 16. September 2004 14:04:18:

Ich protestiere! Hier haben wir den Beleg für die gewalttätigen Frauen! Jolanda betreibt Psychoterror! Das ist eindeutig ein Fall für den Männerbeauftragten. Ich erkläre hiermit die These der weiblichen Gewaltgleichausübung für richtig und bewiesen. Frauen sind doch die schlechteren Menschen.
Mischa, Opfer und am Boden zerstört durch weibliche Gewalt
P.S. Mist, alle Vasen voll mit Blumen

Sag mal bist Du betrunken ? Wo siehst Du Gewalt oder Psychoterror ?
Schade , ich habe Deine Postings immer recht gerne gelesen.

Gute Besserung

Peterchen

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Odin, Wednesday, 15.09.2004, 19:20 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Tran am 15. September 2004 13:39:48:

c.) wir lachen uns hier schlapp

Tut das mal. Obwohl: Wer ist eigentlich "wir"?

Er und seine Mutti!
Sag ich doch dauernd: Mischa ist ein 14jähriger Scheidungswaise und muß fleißig gegen Papi schimpfen, sonst verliert er Mami auch noch :-)
(wobei er in diesem Thread allerdings ausnahmsweise mal richtig liegt IMO - ist ja auch kein Männerthema *g*)

Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster

Mischa, Wednesday, 15.09.2004, 19:41 (vor 7814 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Odin am 15. September 2004 16:20:53:

Hi Odin,

du bist nur so mutig, weil man mich hier leicht löschen kann und die Meute sofort die ad hominem Tour fährt, wenn es eng wird.
Zeig mir ein einziges Faktum, bei ich hier jemals widerlegt worden wäre - es gibt keins.
Jede Behauptung von Maskus hier ist falsch und wurde widerlegt. Ich erinnere nur mal an das A.H. Buch. Nimm ein beliebiges Kapitel und eine beliebige Quelle und ich führe den Gegenbeweis.
Der ganze Kram mit Männerbenachteiligung ist doch an den Haaren herbeigezogen, alles Mumpitz. Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen, die Gleichverteilung der Gewalt in Partnerschaften......alles Fantasie.
Wenn du Mut hast, kommst du in mein und Eva's Forum und widerlegst mich, hier wird nicht fair gespielt, also werde ich hier nicht antreten.
So, liebe Maskus, jetzt dürft ihr wieder unsachlich werden, das könnt ihr doch so schön :-))))

CU? Mischa

Re: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster

Maesi, Thursday, 16.09.2004, 00:20 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster von Mischa am 15. September 2004 16:41:26:

Hallo Mischa

du bist nur so mutig, weil man mich hier leicht löschen kann und die Meute sofort die ad hominem Tour fährt, wenn es eng wird.

Loeschen tut der Forenmaster in eigener Kompetenz; ich kann mir nicht vorstellen, dass Andreas allein auf Odins oder eines anderen Posters Wunsch hin Beitraege loescht - schon gar keine sachlich gehaltenen Beitraege.

Ich weiss nicht, wieviele Deiner Postings hier geloescht wurden; in meiner seinerzeitigen Funktion als Co-Forenmaster hatte ich jedenfalls kein einziges von Dir geloescht. Wenn ich allerdings Deine nicht entfernten Beitraege hier so anschaue, habe ich nicht den Eindruck etwas verpasst zu haben, falls welche geloescht wurden.

Jede Behauptung von Maskus hier ist falsch und wurde widerlegt.

Tatsaechlich? Wenn dem so waere, dann ganz bestimmt nicht von Dir.

Ich erinnere nur mal an das A.H. Buch. Nimm ein beliebiges Kapitel und eine beliebige Quelle und ich führe den Gegenbeweis.

Nachfolgend zwei Kapitel aus Arnes Buch:

Seite 171: 'Pornographie ist die Theorie, Vergewaltigung ist die Praxis!' (These: 'das Betrachten pornographischer Bilder fuehrt bei Maennern zu sexueller Gewalt')

Hier bitte ich Dich um den Beweis, dass die obige feministische These stimmt.

Seite 420: 'Maenner an der Macht' (These: 'Frauen werden in der Politik diskriminiert')

Auch hier bitte ich Dich um den Beweis, dass die feministische These stimmt.

Der ganze Kram mit Männerbenachteiligung ist doch an den Haaren herbeigezogen, alles Mumpitz...

Dass Maenner Militaerdienst leisten muessen und Frauen nicht, ist also keine Maennerdiskriminierung? Dem maennlichen Dienstpflichtigen entstehen dadurch keine Nachteile im Beruf?

...Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen,...

Es ist also eine Luege, dass Maenner weit oefter Unterhalt zahlen muessen als Frauen?

...die Gleichverteilung der Gewalt in Partnerschaften......alles Fantasie.

Die Untersuchungen von Straus, Gelles und Steinmetz sind also Luegen? Ebenso die Studie 'Kriminalitaet im Leben alter Menschen' und viele andere Dunkelfeldstudien?

Gruss

Maesi

P.S. Versuch's mal mit mehr Sachlichkeit und weniger Patzigkeit - dann klappt's vielleicht auch mit der Diskussion...

Da muß ich nicht mal lange suchen

Mischa, Thursday, 16.09.2004, 13:34 (vor 7813 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster von Maesi am 15. September 2004 21:20:07:

Hi,

...Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen,...

Es ist also eine Luege, dass Maenner weit oefter Unterhalt zahlen muessen als Frauen?

Dein Satz ist natürlich Quatsch, natürlich zahlen Männer öfter Unterhalt, sie haben ja seltener die Kinder. Tatsache ist jedoch, daß nur ca. 20 Prozent der geschiedenen Frauen Unterhalt bekommen. Also zahlen ca. 80% der geschiedenen Männer keinen EU. Belegt mit 3 unabhängigen Studien, hier im Forum nachzulesen, oder guckst du bei Amendt. Das Märchen von der geschiedenen Frau, die sich einen schlauen Lenz auf Kosten des Ex macht ist damit entlarvt.

Lesen wir dazu den Autor selbst:

"- Die in dem Kapitel Scheidung aufgeführten Fälle sind so selektiv zusammengestellt, dass der Eindruck entstehen könnte, als würden Frauen dabei GRUNDSÄTZLICH den besseren Schnitt machen, wenn sie nicht gar die Männer bewusst ausbeuten. Das gibt aber für die Gesamtheit der Frauen (!) weder die Statistik noch die Lebenserfahrung her. Hier wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, noch etwas mehr auf unglückliche staatliche Mechanismen (Steuerrecht, Unterhaltspflicht bis ins Absurde hinein etc.) einzugehen.
Quelle: index.php?id=27372

Die Untersuchungen von Straus, Gelles und Steinmetz sind also Luegen? Ebenso die Studie 'Kriminalitaet im Leben alter Menschen' und viele andere Dunkelfeldstudien?

Und wieder der Autor:

"- Was häusliche Gewalt angeht, vertrete ich in meinem Buch die These, dass Männer ähnlich schwer verletzt werden wie Frauen. Sie wird ja auch von seriösen und renommierten Kriminologen wie Professor Bock gestützt, der von einer Gleichverteilung der häuslichen Gewalt auf sämtlichen Eskalationsstufen spricht. Andererseits geht Jürgen Gemünden, auch er ein absoluter Fachmann auf diesem Gebiet, davon aus, dass Frauen doch erkennbar heftigere Verletzungen davontragen. Hier ist vermutlich weitere Forschung vonnöten.

Straus und Co. haben Konflikte gemessen und keine Gewaltauswirkungen und das sagen sie selbst auch. Die These von der Gleichverteilung der Gewalt ist damit als das geoutet, was sie ist: Dummfug hoch drei.

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert. Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.

Mischa

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Andreas, Thursday, 16.09.2004, 13:44 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 16. September 2004 10:34:59:

Hi,

...Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen,...

Es ist also eine Luege, dass Maenner weit oefter Unterhalt zahlen muessen als Frauen?

Dein Satz ist natürlich Quatsch, natürlich zahlen Männer öfter Unterhalt, sie haben ja seltener die Kinder. Tatsache ist jedoch, daß nur ca. 20 Prozent der geschiedenen Frauen Unterhalt bekommen. Also zahlen ca. 80% der geschiedenen Männer keinen EU. Belegt mit 3 unabhängigen Studien, hier im Forum nachzulesen, oder guckst du bei Amendt.

Wir drehen uns im Kreise. Du hast für diese Behauptung bislang immer noch keine seriöse Quelle angegeben.

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert. Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.

Was ist das denn für ein lächerliches Argument?

Andreas

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Sven74, Thursday, 16.09.2004, 14:22 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 16. September 2004 10:34:59:

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert. Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.
Mischa

Der Au-pair-Mädchenpflichtdienst (alternativ Hauswirtschaftspflichtdienstausbildung) ist keine Benachteiligung , eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch eine, wie frau kocht, putzt, eine fremde Sprache und Kultur kennen lernt und einen Haushalt führt und dies ist Gold wert. Übrigens, Au-pair-Mädchenpflichtdienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Au-pair-Mädchenpflichtdienstleistende bzw. Hauswirtschaftspflichtdienstausbildungsleistende schneller einen vermögenden Mann finden und daher finanziell schneller abgesichert sind. Benachteiligung? Lachhaft.

Sven74

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Peterchen, Thursday, 16.09.2004, 16:35 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 16. September 2004 10:34:59:

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert. Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.
Mischa

Das ist ja unfassbar was Du hier von Dir gibst.
Was hälst Du denn von einem (Zwangs)Dienst für Frauen, nur wegen der besonderen Vorzüge die der für die Frauen bringt.

Peterchen

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Maesi, Thursday, 16.09.2004, 22:24 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 16. September 2004 10:34:59:

Hallo Mischa

...Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen,...

Es ist also eine Luege, dass Maenner weit oefter Unterhalt zahlen muessen als Frauen?

Dein Satz ist natürlich Quatsch, natürlich zahlen Männer öfter Unterhalt, sie haben ja seltener die Kinder. Tatsache ist jedoch, daß nur ca. 20 Prozent der geschiedenen Frauen Unterhalt bekommen. Also zahlen ca. 80% der geschiedenen Männer keinen EU. Belegt mit 3 unabhängigen Studien, hier im Forum nachzulesen, oder guckst du bei Amendt.

Ich bestreite konsequent die Legitimitaet aller nachehelichen Unterhaltspflichten mit Ausnahme des Kindesunterhalts. Mit der Scheidung ist die Ehe beendet - die Frauen sollen fortan selbst fuer ihren Lebensunterhalt aufkommen. Damit sind selbst die 20% noch zuviel. Die Scheidung, die unterhaltsmaessig aber trotzdem keine ist, ist Humbug; wenn schon Scheidung, dann aber richtig und mit allen Konsequenzen.

Ausserdem ist diese niedrige Quote von Unterhaltszahlungen an die Ex groesstenteils darauf zurueckzufuehren, dass die Unterhaltsverpflichteten schlichtweg nicht mehr zahlen koennen, da ansonsten ihr Selbstbehalt unterschritten wuerde. Weit ueberwiegend sind die nichtzahlenden 80% der geschiedenen Maenner also selber arm - nur interessiert das kein Aas.

Das Märchen von der geschiedenen Frau, die sich einen schlauen Lenz auf Kosten des Ex macht ist damit entlarvt.

Dieses 'Maerchen' bemuehst Du andauernd selber, um es alsogleich widerlegen zu koennen - ein ziemlich durchsichtiger Propagandatrick. Im uebrigen aendert es nichts daran, dass es eine relvante Anzahl Frauen gibt, die von ihrem Ex Unterhalt bekommen, ohne ihm dafuer irgendeine Gegenleistung zu erbringen. Ebensowenig kann man wegdiskutieren, dass grundsaetzlich ein gesetzlicher Anspruch auf nachehelichen Unterhalt existiert, ohne dass dem Unterhaltsberechtigten irgendwelche Pflichten daraus erwuechsen - es reicht voellig aus, verheiratet gewesen zu sein. Ich nenne eine solche einseitige Verpflichtung zu Geldzahlungen ganz einfach Ausbeutung - obendrein noch staatlich legitimiert.

Was ich ausserdem anprangere, ist die weitverbreitete Taktik von Scheidungsmuettern, die ohne Absprache mit den Vaetern die gemeinsamen Kinder an sich bringen, aufgrund dieser von ihnen selbst herbeigefuehrten Situation den Kindesunterhalt einfordern und obendrein sich noch darueber beklagen, wie schwer sie es nun mit den Kindern haetten und die Vaeter sich zu wenig um diese kuemmerten. Im Grunde genommen beklagen sie sich aber ueber die Konsequenzen des eigenen Verhaltens - also ueber sich selber.

Die Untersuchungen von Straus, Gelles und Steinmetz sind also Luegen? Ebenso die Studie 'Kriminalitaet im Leben alter Menschen' und viele andere Dunkelfeldstudien?

[...]Straus und Co. haben Konflikte gemessen und keine Gewaltauswirkungen und das sagen sie selbst auch. Die These von der Gleichverteilung der Gewalt ist damit als das geoutet, was sie ist: Dummfug hoch drei.

Die Auswirkungen von Gewalt sind nur in bestimmtem Umfang objektiv messbar - in erster Linie sind dies physische Verletzungen. Gerade fuer Maenner gibt es aber kaum Studien, die diese Verletzungen messen; wohingegen es fuer Frauen massenhaft solche Studien gibt. Was man aber wissenschaftlich nicht erforscht, darueber kann man wissenschaftlich auch keine Aussagen machen.

Bei Auswirkungen von psychischer Gewalt begibt man sich gezwungenermassen schnell auf das Feld der Subjektivitaet. Das individuelle Fuehlen des Opfers sowie seine eigene Einstellung zu den erlittenen Gewaltakten bestimmen wesentlich mit, wie schwer die Auswirkungen sind; entsprechend schwierig ist es, in diesen Faellen die Gewaltauswirkungen zu messen. Auch hier fehlen die Studien zu Auswirkungen psychisch-emotionaler Gewalt bei Maennern weitgehendst.

Du beschraenkst Dich im uebrigen auf die Gewaltauswirkung. Das reicht aber schlichtweg nicht aus. Wie Gewaltsituationen entstehen ist existentiell wichtig. Es ist eben ein wesentlicher Unterschied, ob ich einen Menschen in Notwehr, aufgrund Fahrlaessigkeit, im Affekt, vorsaetzlich (womoeglich aus niederen Beweggruenden) oder aus einem krankhaften Trieb heraus toete; je nach Situation werde ich dann naemlich von einem Gericht freigesprochen bzw. mit einer mehr oder weniger hohen Strafe belegt, obwohl die Gewaltauswirkung ueberall dieselbe ist: das Opfer ist tot. Wenn man jemanden bloss aufgrund von Gewaltauswirkungen beurteilte, dann wuerde jener, der in Notwehr einen Menschen toetet, schlimmer bestraft, als jemand, der einen Mordversuch unternimmt, dabei aber scheitert. Letzterer muesste sogar freigesprochen werden oder kaeme mit einer Busse davon, weil keine erhebliche Gewaltauswirkung erkennbar ist.

In Partnerkonflikten ist es nicht anders. Auch hier sollte die systemische Sicht Eingang finden: wie kommt es zu jenen Situationen, in denen Gewalthandlungen stattfinden. In den weitaus meisten Faellen wird man dann naemlich nicht mehr ein Opfer und einen Taeter bestimmen koennen (schon gar nicht deckungsgleich mit dem jeweiligen Geschlecht) sondern es gibt zwei Opfer und zwei Taeter, d.h. jeder ist ein Stueck weit Opfer und ein Stueck weit Taeter. Leider fehlen Studien weitgehend, die die systemische Sicht konsequent anwenden. Weshalb all die Maenner bei den in feministisch inspirierten Studien untersuchten Frauenopfern zuschlugen, wissen wir demzufolge bis heute nicht wirklich. Dementsprechend exotisch und realitaetsfremd sind denn auch die praesentierten Begruendungen wie z.B. der folgende oft vorgebrachte Bloedsinn:

Das Frauenschlagen sei vom Patriarchat gewollt. Einerseits koenne man(n) damit jene gegen die maennliche Vorherrschaft aufbegehrenden Frauen unmittelbar disziplinieren und andererseits alle uebrigen Frauen damit einschuechtern, dass sie gar nicht erst an ein Aufbegehren denken. Eine aehnliche Begruendung habe ich auch schon ueber Vergewaltigung gelesen.

Wer sich auf solche abenteuerlich konstruierte Begruendungen zurueckziehen muss, hat nicht wirklich die Motive der Maenner erforscht. Und weshalb Frauen ebenfalls zuschlagen und sogar ebensooft wie Maenner als erste in einem Konflikt anfangen zu schlagen, kann man damit schon gleich gar nicht erklaeren.

Grundsaetzliches: Die vielen Dunkelfelduntersuchungen sind die Basis. Darauf aufbauend sollten gezielt die Partnerschaftskonflikte untersucht werden. Die Gewaltforschung hat aber viel zu lange die nichtrepraesentativen Polizeistatistiken als Grundlage genommen. Mit einem vorurteilsbehafteten Opfer-/Taeter-Schema ging man sodann an die Forschung; verstaerkt wurden diese Vorurteile noch durch die feministische Ideologie und ihre gezielt sexistischen Hysterisierungskampagnen bezueglich der Haeuslichen Gewalt. Damit hat man aber nicht wirklich Wissenschaft betrieben sondern eine Wissenschaft ideologisch gelenkt. Resultat sind genau jene asymmetrischen Studien, die ich oben moniert habe. Asymmetrische Studien sind nur dazu geeignet, die eigenen Vorurteile zu bestaetigen und zu pflegen, nichts weiter; und genau dazu werden sie von Feministen auch ausgiebig verwendet. Solange entlang ideologisch vorgegebener Leitplanken geforscht wird, kann man die Dynamik im Problemfeld 'Haeusliche Gewalt' jedenfalls nicht wissenschaftlich adaequat erklaeren.

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert.

Bei dieser unsinnigen Argumentation eruebrigt sich jede Antwort. Sie zeigt Deinen Argumentationsnotstand genuegend deutlich auf.

Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.

Wo sind diese Hinweise zu finden? Blosse Korrelation reicht mir uebrigens nicht aus. Das kann ebensogut dahingehend interpretiert werden, dass Studenten besonders oft den Zivildienst bevorzugen, weil sie einem eher militaerkritischen Klima an den Universitaeten ausgesetzt waren. Dann waere das hoehere Einkommen aber auf ihr Studium und nicht auf den Zivildienst und die dabei angeblich erworbenen Sozialkompetenzen zurueckzufuehren. Im uebrigen zweifle ich auch einen kausalen Zusammenhang zwischen Sozialkompetenz und hohen Gehaeltern an.

Wie ich sehe, hast Du die beiden feministischen Thesen aus Arnes Buch, die ich Dir zum 'Beweisen' vorgelegt habe, rausgeloescht, um nicht darauf eingehen zu muessen. Ist wohl nicht so weit her mit Deiner Faehigkeit, jedes einzelne Kapitel in Arnes Buch zu widerlegen...

Gruss

Maesi

Tja, Mischa, das war's dann wohl...

Nick, Friday, 17.09.2004, 04:29 (vor 7812 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Da muß ich nicht mal lange suchen von Maesi am 16. September 2004 19:24:04:

...wie Sie sehen, sehen Sie nichts :-)

Mischa, falls es dir noch nicht aufgefallen ist:
a.) wir nehmen dich hier nicht ernst, weil du nie einen Anlaß dafür gegeben hast
b.) wir diskutieren nicht, weil es nicht geht (amtliche Merkbefreiung) und deshalb zwecklos ist
c.) wir lachen uns hier schlapp über dich

Geh, Bub, fahr halt 'ne Runde mit deinem Porsche...

Du hast doch einen schönen Porsche, oder?

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Odin, Friday, 17.09.2004, 16:45 (vor 7812 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Da muß ich nicht mal lange suchen von Maesi am 16. September 2004 19:24:04:

Wie ich sehe, hast Du die beiden feministischen Thesen aus Arnes Buch, die ich Dir zum 'Beweisen' vorgelegt habe, rausgeloescht, um nicht darauf eingehen zu muessen. Ist wohl nicht so weit her mit Deiner Faehigkeit, jedes einzelne Kapitel in Arnes Buch zu widerlegen...

Vermutlich liegts daran, daß er's jetzt erstmal lesen muß. Maya hat ihm von den beiden Kapiteln wohl nichts gesagt.

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Mischa, Friday, 17.09.2004, 17:02 (vor 7812 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Da muß ich nicht mal lange suchen von Odin am 17. September 2004 13:45:28:

Ich schrieb, daß ich Masku Behauptungen widerlegen kann und genau das habe ich auch getan. Daß das hier keiner kapiert ist Nebensache.
Die Kapitel über Porno und Politik kommentiere ich nicht, da dort feministischer Schrott steht und der ist nicht Thema.

M

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Jolanda, Friday, 17.09.2004, 17:58 (vor 7812 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 17. September 2004 14:02:55:

Ich schrieb, daß ich Masku Behauptungen widerlegen kann und genau das habe ich auch getan. Daß das hier keiner kapiert ist Nebensache.
Die Kapitel über Porno und Politik kommentiere ich nicht, da dort feministischer Schrott steht und der ist nicht Thema.
M

Weisst du Mischa...DU kapierst es einfach nicht. Hier schreiben nicht "hirnamputierte" Wesen, ich würde sagen, hier herrscht von der Bildung her ein hohes Niveau. Hier vereint sich sehr viel Wissen. In sehr unterschiedlichen Themenbereichen, hier im Forum nachzulesen ;-)

Du hast noch nie etwas geschrieben, dass auch nur annähernd darauf hingewiesen hätte, dass du wirklich "Wissen" vermitteln kannst, dass du ein eingenständig denkender, gebildeter Mann bist.

Du kommst hierhier und schreibst, dass keiner hier DICH kapiert. Nun ja, an der Bildung der Menschen hier kann es nicht liegen.

Zudem frage ich mich, was du denn willst. Du zerreisst Arnes Buch und sagst, das ist alles erstunken und erlogen und stimmt alles gar nicht. Bringt mir irgend einen Auszug aus dem Buch, ich kann den widerlegen. Auch wenn deine Begründungen sehr dünn und an den Haaren herbei gezogen sind.

Und die Kapitel, die du nicht widerlegen kannst, die sind dann feministischer Schwachsinn oder wie?

Nun ja Mischa, du machst es dir immer sehr einfach. Nur den Menschen hier ist schon klar, dass du im Grunde genommen nichts zu sagen hast. Darum nehmen sie dich auch nicht ernst.

Du aber, du kommst immer wieder her und ziehst dir selber die Hosen runter...nun ja....wenn du das brauchst.

Dann viel Spass.

Gruss
Jolanda

Re: Da muß ich nicht mal lange suchen

Maesi, Sunday, 19.09.2004, 15:04 (vor 7810 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Da muß ich nicht mal lange suchen von Mischa am 17. September 2004 14:02:55:

Hallo Mischa

Ich schrieb, daß ich Masku Behauptungen widerlegen kann und genau das habe ich auch getan. Daß das hier keiner kapiert ist Nebensache.
Die Kapitel über Porno und Politik kommentiere ich nicht, da dort feministischer Schrott steht und der ist nicht Thema.

Sehr interessant, Mischa; Du fuehlst Dich also unverstanden und keiner hier 'kapiert'. Schauen wir uns die betreffende Stelle in Deinem Posting also nochmals an:

'Jede Behauptung von Maskus hier ist falsch und wurde widerlegt. Ich erinnere nur mal an das A.H. Buch. Nimm ein beliebiges Kapitel und eine beliebige Quelle und ich führe den Gegenbeweis.'

Die Frage ist, inwieweit Du ein Buch, das 'feministischen Schrott' (Dein Terminus) Kapitel fuer Kapitel widerlegt, Deinerseits widerlegen kannst, ohne dadurch gleichzeitig die widerlegten Thesen als wahr zu postulieren. Wenn Du das Buch gelesen haettest (hast Du?), dann wuesstest Du, dass Arne in den meisten Kapiteln feministische Thesen widerlegt - ob und inwieweit ihm das gelingt sei jetzt mal dahingestellt.

Du selbst bist es, der sich hier weit aus dem Fenster gelehnt hat und nun in einer Argumentationsbredouille festsitzt. Da nuetzt es auch nichts, dass Du Dich nachtraeglich zurueckziehst auf die Widerlegung sogenannter 'Masku-Behauptungen', die hier gemacht worden seien. Du schreibst naemlich auch, dass jede Behauptung von 'Maskus' hier faschl und widerlegt worden sei. Daraus muss ich natuerlich messerscharf schliessen, dass Arne gar kein 'Masku' ist (Glueck gehabt, Arne!), da Du ja offensichtlich nicht in der Lage bist, die von ihm in seinem Buch getaetigten (und von mir angesprochenen) Widerlegungen 'feministischen Schrotts' zu falsifizieren. Dann verstehe ich aber nicht, weshalb Du ihn ueberhaupt erwaehnst.

Jaja, Mischa. Es ist halt schon ein Kreuz mit diesen Pauschalbehauptungen. Ploetzlich kommt jemand daher und zerpflueckt sie. Sei naechstes Mal einfach ein bisschen vorsichtiger...

Gruss

Maesi

Re: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster

Odin, Thursday, 16.09.2004, 16:48 (vor 7813 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster von Mischa am 15. September 2004 16:41:26:

Wenn du Mut hast, kommst du in mein und Eva's Forum und widerlegst mich, hier wird nicht fair gespielt, also werde ich hier nicht antreten.

Das hat nichts mit Mut zu tun. Dazu müßte ich den Hauch eines Interesses haben, mit Dir zu diskutieren :-)

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Tran, Wednesday, 15.09.2004, 21:11 (vor 7814 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Odin am 15. September 2004 16:20:53:

Guten Abend Odin!

Er und seine Mutti!
Sag ich doch dauernd: Mischa ist ein 14jähriger Scheidungswaise und muß fleißig gegen Papi schimpfen, sonst verliert er Mami auch noch :-)

Na, da hab ich anscheinend zwei harte Gegner gefunden. ;-)

(wobei er in diesem Thread allerdings ausnahmsweise mal richtig liegt IMO - ist ja auch kein Männerthema *g*)

Wenn ich mal wieder mit einer Frage neven darf: Was bedeutet "IMO"?

Tran, der mit den ewigen Wissenslücken

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Maesi, Thursday, 16.09.2004, 00:23 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Tran am 15. September 2004 18:11:55:

Hallo Tran

Wenn ich mal wieder mit einer Frage neven darf: Was bedeutet "IMO"?

IMO = In My Opinion

IMHO = In My Humble (Honest) Opinion

Gruss

Maesi

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Tran, Thursday, 16.09.2004, 01:31 (vor 7813 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Maesi am 15. September 2004 21:23:22:

Guten Abend Maesi!

Wenn ich mal wieder mit einer Frage neven darf: Was bedeutet "IMO"?

IMO = In My Opinion
IMHO = In My Humble (Honest) Opinion

Danke für die Erläuterung, allerdings bin ich nun genauso schlau wie vorher. Was heisst das?

Tran

Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir

Nick, Thursday, 16.09.2004, 01:49 (vor 7813 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Okay - gaaaanz langsam, ich erklär es dir von Tran am 15. September 2004 22:31:23:

Lieber Tran!

IMO = In My Opinion = "Meiner Meinung nach"
IMHO = In My Humble (Honest) Opinion = = "Meiner bescheidenen (ehrlichen) Meinung nach"

Beides meint in etwa dasselbe, nämlich:
"Wer andere Ansichten zum Thema zu äußern wagt, outet sich als (extremer [=humble] / wirklicher [=honest]) Schwachkopf!" :-)

Weiß der
Nick

Re: Scherzkeks

Jolanda, Wednesday, 15.09.2004, 18:19 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Scherzkeks von Mischa am 15. September 2004 13:11:23:

Nun ja Misch, ich weiss ehrlich gesagt nicht, warum du hier immer wieder so ein absolut arrogantes Auftreten an den Tag legst.

Ich weiss es echt nicht, was dir das bringt. Du hast uns doch immer erzählt wie aufregend dein Leben ist, Porsche, selber Flugzeug fliegen, Austern essen und guten Wein trinken. Und du stehst zudem noch auf Zicken.

Sag mal, stimmt das auch alles, mich wundert einfach, dass du bei so einem "aufregenden" Leben im Luxus, dass du dann trotzdem immer wieder hierher kommst.

Warum ist es dir ein Anliegen, hier die Männer zu beleidigen und dich nicht nur als schönen, cleverern Macho, der sich im Luxus suhlt, sich um Zicken kümmert und keine Ahnung hat von Männeranliegen zu präsentieren, sondern auch noch als ewigen klugen, gebildeten Macho, der den anderen sagen muss, wie dumm und einfältig sie doch sind.

Kannst du mir das mal erklären Mischa. Ich kann deine Motivation nämlich kein bisschen verstehen. Sieht mir schon sehr nach Langeweile aus, aber das kann doch nicht sein, wenn man dich so schreiben hört.

Was also ist der Grund, dass du immer wieder unmotiviert hier herein kotzt?

Gruss
Jolanda

Re: Scherzkeks

Jolanda, Wednesday, 15.09.2004, 18:12 (vor 7814 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Scherzkeks von Tran am 15. September 2004 12:52:08:

Gab es damals kein Holz? Ich mein ja nur..... Übrigens: von Asien kommst du bequem per Pedes nach Alaska, wenn es kalt genug ist :-)))) Schau dir mal nen Globus an, das sind die runden Dinger, die es in Erdkunde gab.

Und auf dem Globus kannst Du dann sehen wie´s vor Deinen 8000 Jahren auf der Welt aussah? ;-)
Tran, sich etwas Sorgen machend

grinst...ich habe mich eher amüsiert über dieses total aus dem Zusammenhang gerissene Statement.

Mach dir keine Sorgen, es ist einfach nur amüsant.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Scherzkeks

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 16:52 (vor 7814 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Scherzkeks von Mischa am 15. September 2004 12:36:03:

Hi,
du bist lustig :-)

Pure Spekulation und leicht empirisch widerlegbar: Aboriginies, Indianer, Inkas etc... leben schon länger auf anderen Kontinenten.

Ach ja? Ich meine mich zu erinnern, daß Amerika so vor maximal 8000 Jahren bevölkert wurde.

So ein quatsch. Aus der Zeit gibt es vielleicht archäologische Funde, die vielleicht einen höhere Zivilisation belegen in Form von Grabbeilagen etc., aber mehr auch nicht. Wann nun Amerika mit Primaten oder Menschen Bevölkert wurden oder nicht, bleibt Spekulation. Ich sage nur Folgendes: die zivilisierte Welt hat Australien oder Neuseeland erst im 18. Jahrhundert entdeckt. Welche Motivatoin soll nun eine Menschengruppe haben, ins Niemandsland auf die See zu fahren - und vor allem: welche Chancen haben sie, die lange Fahrt mit ihren kleinen Booten oder zusammengebundenen Holzbalken zu überelben und auf Land zu treffen? Oder: wie kommen Menschen auf die Osterinsel oder die Karolinen oder Hawai? Kein Mensch weiß, wie die Migration aus Afrika genau ausgesehen hat - alles pure Spekulation, kann genauso gut anders sein. Ich werfe nur ein paar Punkte ein, die dagegen Sprechen. Ich glaube nicht, dass das in 280 tausend Jahre geschehen ist - das entspricht ca. 16.000 Generationen. Und in denen werden alle Unterschiede festgelegt: schlitz- oder Glubschaugen, Hautfarbe etc..... wenn das so ist, dann spricht auch nichts gegen eine Auslese auf geistiger Ebene und Talentvergabe in dieser kurzen Zeit etc. und somit würde sich das mit den Aussagen von Susu widersprechen, da offenbar Anpassung nun doch sehr schnell geschieht.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Thursday, 16.09.2004, 01:47 (vor 7813 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 15. September 2004 12:17:28:

Huhu

Pure Spekulation und leicht empirisch widerlegbar: Aboriginies, Indianer, Inkas etc... leben schon länger auf anderen Kontinenten.

Nein. Erste Anzeichen für Menschen in Nordamerika: ca. 11.000 Jahre. Südamerika wesentlich später.

Wie kamen die Menschen dorthin, wenn sie nur vor 280 tausend Jahren sich aus Afrika auf Wanderschaft begaben? Schiffe konnten sie schlecht bauen, um nach Amerika überzusetzen - oder nach Australien. Ergo muss es vorher geschehen sein - wesentlich vorher.

Fehlerhafte Logik: Der Meeresspiegel lag zu dieser Zeit deutlich niedriger. Der Grund dafür war die letzte Eiszeit (zu der wir massig Geologische Daten besitzen) und das Ausmaß war ca. 120 Meter differenz zu heute. Das sorgte dafür, daß zwischen Sibirien und Alaska eine Landverbindung bestand. Australien scheint tatsächlich durch Boote besiedelt worden zu sein, vor ca. 50.000 Jahren.

SUUUUPER ! Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Thursday, 16.09.2004, 13:33 (vor 7813 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 15. September 2004 22:47:18:

Fehlerhafte Logik: Der Meeresspiegel lag zu dieser Zeit deutlich niedriger. Der Grund dafür war die letzte Eiszeit (zu der wir massig Geologische Daten besitzen) und das Ausmaß war ca. 120 Meter differenz zu heute. Das sorgte dafür, daß zwischen Sibirien und Alaska eine Landverbindung bestand. Australien scheint tatsächlich durch Boote besiedelt worden zu sein, vor ca. 50.000 Jahren.

Aha - das ist doch dann super. Wenn also der Mensch in so wenigen Generationen (siehe Aborigini und Europäer) sich so starkt äußerlich (schwarz, etc. oder Asiaten haben schlitzaugen etc.) unterscheiden, und die Aboriginis heute offenbar trotz gleicher Umgebung und Erziehung signifikant unterschiedliche Lernmuster als die Europäer aufzeigen (siehe Mustereinprägung), dann kann man also annehmen, dass in der kurzen Zeit, in der es die Rollenverteilung gab, es sehr wohl eine geschlechtsspezifische Talentanpassung auf evolutionäre Ebene gegeben hat! 280.000 Jahre entsprechen entsprechen ungefähr 15.000 - 16.000 Generationen. Toll, dass die Anpassung/Selektion so schnell verläuft.

Magnus

Re: SUUUUPER ! Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Thursday, 16.09.2004, 14:01 (vor 7813 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: SUUUUPER ! Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 16. September 2004 10:33:01:

Aha - das ist doch dann super. Wenn also der Mensch in so wenigen Generationen (siehe Aborigini und Europäer) sich so starkt äußerlich (schwarz, etc. oder Asiaten haben schlitzaugen etc.) unterscheiden, und die Aboriginis heute offenbar trotz gleicher Umgebung und Erziehung signifikant unterschiedliche Lernmuster als die Europäer aufzeigen (siehe Mustereinprägung), dann kann man also annehmen, dass in der kurzen Zeit, in der es die Rollenverteilung gab, es sehr wohl eine geschlechtsspezifische Talentanpassung auf evolutionäre Ebene gegeben hat! 280.000 Jahre entsprechen entsprechen ungefähr 15.000 - 16.000 Generationen. Toll, dass die Anpassung/Selektion so schnell verläuft.

Ich weise noch mal darauf hin: 16.000 Generationen führen zu keiner besonders großen Genetischen Differenz. Es gibt genetisch einen so kleinen Unterschied, daß er nur für die Frage von Bedeutung ist, wann sich Populationen reproduktiv Separierten. bei 50.000 Jahren sind es übrigens gerade mal knapp 6000 Generationen. Wie Wie schon erklärt, so etwas erklärt marginale Adaptionen, wie z.B. Melaninproduktion, aber Verhalten unterliegt evolutionär nicht dermaßen schnellen Änderungen.

Zum Thema "Siehe Mustereinprägung": Kann ich nicht sehen, weil ich immer noch nicht weiß was für eine Studie das ist.

susu

Re: SUUUUPER ! Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Thursday, 16.09.2004, 14:32 (vor 7813 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: SUUUUPER ! Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 16. September 2004 11:01:14:

Ich weise noch mal darauf hin: 16.000 Generationen führen zu keiner besonders großen Genetischen Differenz. Es gibt genetisch einen so kleinen Unterschied, daß er nur für die Frage von Bedeutung ist, wann sich Populationen reproduktiv Separierten. bei 50.000 Jahren sind es übrigens gerade mal knapp 6000 Generationen. Wie Wie schon erklärt, so etwas erklärt marginale Adaptionen, wie z.B. Melaninproduktion, aber Verhalten unterliegt evolutionär nicht dermaßen schnellen Änderungen.

Wieso denn? Wenn eine körperliche Anpassung so schnell verlaufen kann (ist ja nicht nur Melaninporduktion), sondern auch dickere Haut, andere Haare bei schwarzen (gekringelt), andere Füße bei Schwarzen (bessere Läufer) - auch Asiaten sehen völlig anders aus. Und warum soll diese Änderung schneller verlaufen, als die geistige, wenn hier Rollen und Vorteil bei Mutation sich ähnlich auswirken und gefördert oder ausselektiert werden? Eine Frau, die ihre Rolle als Mutter in Frage stellt und sich nicht um Kindesaufzucht kümmert, wird vielleicht als Kämpferin anerkannt, hat aber dementsprechend auch keinen oder viel seltener Nachwuchs, als die, die sich der Rolle zugeordnet fühlen.

Zum Thema "Siehe Mustereinprägung": Kann ich nicht sehen, weil ich immer noch nicht weiß was für eine Studie das ist.

Habe ich doch im früheren Posting geschrieben. Der Test zur Mustererkennung (Gegenstände einprägen + hinlegen) wird von europäsichen Kindern anders gelöst als von Aboriginikindern, obwohl die Kinder alle im gleichen Umfeld aufwachsen. Frag mich nicht wo ich das gelesen oder gesehen habe. Ich habe mir die Referenz nicht gemerkt.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Rüdiger, Thursday, 16.09.2004, 19:25 (vor 7813 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 15. September 2004 10:00:20:

Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, sie sind keine Rasse. Die beiden Begriffe sind in ihrer Bedeutung nicht identisch. Population beschreibt eine Gruppe von potentiell nachwuchs zeugenden Individuen zu einem Zeitpunkt, zu Rassen werden strikt reproduktiv getrennte Populationen nach ca. 30.000 Generationen.

So so. Nun, dann dürften viele Hunderassen ebenfalls keine Rassen sein. Zwar gibt es Rassen, die schon seit der Römerzeit bekannt sind, aber ich erinnere mich, wie überrascht ich einst war, als ich in einer Zeitungsserie über Hunderassen zu den meisten Rassen las, daß diese erst im 19. Jh. oder so entstanden waren. Nun haben Hunde zwar eine schnellere Generationenfolge als wir, aber daß in hundert Jahren vielleicht grade mal 30 Hundegenerationen vergehen, dürfte klar sein. Trotzdem wird bei diesen relativ neuen "Hundesorten" allgemein üblich und akzeptiert von "Hunderassen" gesprochen, einfach weil es sich um deutlich abgrenzbare Gruppen von Hunden handelt und ihre Merkmale weitervererbbar sind. Kreuzt man Schäferhunde untereinander, so entstehen immer neue Schäferhunde, es kommt niemals ein Dackel raus :-). Kann es sein, daß "die Wissenschaft" hier die Begriffe mal wieder ziemlich anders definiert als die Umgangssprache?

Gruß, Rüdiger

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Friday, 17.09.2004, 01:14 (vor 7812 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Rüdiger am 16. September 2004 16:25:58:

So so. Nun, dann dürften viele Hunderassen ebenfalls keine Rassen sein. Zwar gibt es Rassen, die schon seit der Römerzeit bekannt sind, aber ich erinnere mich, wie überrascht ich einst war, als ich in einer Zeitungsserie über Hunderassen zu den meisten Rassen las, daß diese erst im 19. Jh. oder so entstanden waren. Nun haben Hunde zwar eine schnellere Generationenfolge als wir, aber daß in hundert Jahren vielleicht grade mal 30 Hundegenerationen vergehen, dürfte klar sein. Trotzdem wird bei diesen relativ neuen "Hundesorten" allgemein üblich und akzeptiert von "Hunderassen" gesprochen, einfach weil es sich um deutlich abgrenzbare Gruppen von Hunden handelt und ihre Merkmale weitervererbbar sind. Kreuzt man Schäferhunde untereinander, so entstehen immer neue Schäferhunde, es kommt niemals ein Dackel raus :-). Kann es sein, daß "die Wissenschaft" hier die Begriffe mal wieder ziemlich anders definiert als die Umgangssprache?

Ja. Genau das ist der Fall. Der Begriff Rasse ist ja z.B. auch juristisch in vielen Ländern definiert (auch wenn er wissenscahftlich nicht haltbar ist. In den USA gibt es ja z.B. die Bezeichnung "african american". Aus biologischer Sicht hätten alle Menschen diesen Eintrag, wenn er beibehalten werden sollte - die genetische Varianz unter Afrikanern ist weit größer als die zu allen andern. Auf der anderen Seite, wenn am Begriff "caucasian" festgehlten werden sollte, müßten die "african americans" in mindestens 40 Gruppen unterteilt werden). Außerdem kommt hinzu, daß Hunderassen gezüchtet wurden, d.h. es bestand eben nicht die Möglichkeit der Wahl für zwei Hunde, sondern es wurde geplant (!) Selektiert. Natürliche Auslese hingegen ist ein statistischer Prozess (genauer ein Markovprozess, d.h. das Ergebnis zum Zeitpunkt t, beeinflußt die Wahrscheinlichkeiten der möglichen Ergebnisse zum Zeitpunkt t+T). Züchtung eliminiert eines der größten Zufallselemente der Evolution und sorgt damit für beschleunigte Veränderung (in dem Sinne, stimtm vermutlich meine Berechnung nicht und tausend Jahre hätten eventuell doch gerade gereicht).

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 12:48 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 22:31:07:

Nein. Wie schon erwähnt: Es gibt unter Primaten einige verschiedene Strukturen. 8000 Generationen gibt es Homo Sapiens. Wenn du weiter zurückgehst, kommst du auf mehr, aber eben mit weniger Aussagekraft.

Häh? Unsere Evolution hat nicht erst mit der Existenz des Homo-Sapiens angefangen. Die Konditionierung bzw. Selektion erfolgte viel früher. Um es nochmal zu verdeutlich: sie fängt spätestens da an, wo unsere Vorfahren sich in Gruppen zusammenschlossen. Mit der physischen Veränderung bzw. Vergrößerung des Gehirns wird gezeigt, das Intelligenz für das Durchsetzungsvermögen und Überleben entscheidend war. Da in einer sozialen Gruppe klar Aufgaben verteilt sind - bzw. diese Gruppe dann mehr Stärke hat - und bedingt durch die Biologie (Jungen/Aufzucht etc.) somit für die Geschlechter unterschiedlich sind, erfolgte die Konditionierung bzw. Talentselektion geschlechtspezifisch unterschiedlich, um als Gruppe effektiver zu werden. Wenn Männer also für die Nahrungssuche zuständig sind und das Jagen, dann werden sie dementsprechen selektiert: es kommt auf Stärke, Ausdauer, Risikofreude, Orientierung etc. an. Bei Frauen dementsprechend um soziale Aufgaben/Kinderaufzucht, Früchte sammeln was weiß ich noch alles. Entwicklungen, die gegen diese Rollenverteilung sprachen, waren für die Gruppe schädlich. D.h. wenn Männer schwach, risikolos, orientierungslos, kreativlos etc. gestaltet wurden, dann hätte es diese Gruppe nicht geschaft, bzw. hätte kein Fleisch oder hochwertige Proteine zur Verfügung, was zur Folge hätte, dass 1.) mehr Zeit für die Nahrungsaufnahme verbraucht werden müsste, 2.) die Gruppe gegen Feinde anfälliger wäre. Anderereseits: wenn Frauen das Bedürfnis empfinden zu Kämpfen etc., wäre die Gruppe genausowenig effektiv, weil Frauen nunmal schwanger werden, die Kinder stillen etc. und in dem Zeitraum dann nicht hochwertige Fleischnahrung sammeln können oder intern die Gruppe stärken - vermutlich hätten sich dann die Gruppen auch nicht domizilisieren können.

Gibt es dementsprechend eine geringere Aufgabenteilung, so ist die Gruppe generell nicht effektiv, muss mehr Zeit für Nahrungssuche aufbringen etc - aber vor allem: hohe Intelligenz ist dann nicht so zwingend notwendig. Deswegen sind die Bonobos noch da, wo sie jetzt sind.

Für mich, absolut logsich, dass es geschlechtsspezifische Talente gibt - im Durchschnitt betrachtet.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 14:12 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 15. September 2004 09:48:21:

Häh? Unsere Evolution hat nicht erst mit der Existenz des Homo-Sapiens angefangen. Die Konditionierung bzw. Selektion erfolgte viel früher. Um es nochmal zu verdeutlich: sie fängt spätestens da an, wo unsere Vorfahren sich in Gruppen zusammenschlossen. Mit der physischen Veränderung bzw. Vergrößerung des Gehirns wird gezeigt, das Intelligenz für das Durchsetzungsvermögen und Überleben entscheidend war. Da in einer sozialen Gruppe klar Aufgaben verteilt sind - bzw. diese Gruppe dann mehr Stärke hat - und bedingt durch die Biologie (Jungen/Aufzucht etc.) somit für die Geschlechter unterschiedlich sind, erfolgte die Konditionierung bzw. Talentselektion geschlechtspezifisch unterschiedlich, um als Gruppe effektiver zu werden.[/b]

Unfug. Ein geschlechtsdimorphes verhalten ist auch bei Spezies die in Gruppen zusammenleben nicht häufiger als bei solchen, die es nicht tun. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß eine Aufgabenverteilung eine Gruppe effizienter macht.

Wenn Männer also für die Nahrungssuche zuständig sind und das Jagen, dann werden sie dementsprechen selektiert: es kommt auf Stärke, Ausdauer, Risikofreude, Orientierung etc. an. Bei Frauen dementsprechend um soziale Aufgaben/Kinderaufzucht, Früchte sammeln was weiß ich noch alles.

Und woher weißt du das? Das ist wie schon mehrfach gesagt pure Spekulation.

Für mich, absolut logsich, dass es geschlechtsspezifische Talente gibt - im Durchschnitt betrachtet.

Für mich auch. Es ist sogar mathematisch zwingend das jede belibige Einteilung in Gruppen für jedes Talent im Durschnitt einen Unterschied ergibt. Und genau deshalb ist das keine Argumentation für oder gegen Irgendetwas.

Abgesehen davon:

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 01:34 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 21:11:43:

Das beruht auf den unbegründeten Annahmen Männer hätten gejagt und die Wekrzeuge gefertigt. Woher kommen diese Annahmen? Doch hoffentlich nicht aus dem Gedanken, heute seien Männer technikbegeisterter und deshalb könne daraus auf das Verhalten früher homo sapiens geschlossen werden. Das wäre nämlich ein Zirkelschluß... Dazu kommt, daß es sich bei Menschen um soziale Tiere handelt, d.h. es wurde vermutlich gemeinsam gejagt und auch gemeinsam gegessen. Das heißt es war eher das in der Gruppe bestehende Wissen über Speerspitzen, daß über die gesammte Gruppe entschied. Für natürliche Auslese wäre das alles ein wenig zu kurz. Ich komme da auf ca. 8000 Generationen, daß reicht für marginale Adaptionen, aber nicht für ein komplexes Verhalten wie Technikbegeisterung.

Die Steinzeit fing - bis jetzt durch Funde belgt - vor 2.5 Mio Jahren an, in der das erste Werkzeug in Form von Steinen benutzt wurde. Das wären dann schon mindestens über 130.000 Generationen. Dennoch kann man annehmen, dass es weit vorher diese Nutzung von Werkzeugen gegeben hat (z.B. holzspeere spitzen) etc.

Und noch eine Anmerkung: so schnell es eine äußere Adaption/Veränderung geben kann, so auch eine innere.

Magnus

Re: Abgesehen davon:

susu, Wednesday, 15.09.2004, 01:44 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Abgesehen davon: von Magnus am 14. September 2004 22:34:03:

Huhu

Die Steinzeit fing - bis jetzt durch Funde belgt - vor 2.5 Mio Jahren an, in der das erste Werkzeug in Form von Steinen benutzt wurde. Das wären dann schon mindestens über 130.000 Generationen. Dennoch kann man annehmen, dass es weit vorher diese Nutzung von Werkzeugen gegeben hat (z.B. holzspeere spitzen) etc.

Das ist korrekt. Homo Sapiens gibt es erst seit 160.000 Jahren.

Und noch eine Anmerkung: so schnell es eine äußere Adaption/Veränderung geben kann, so auch eine innere.

Das wiederum ist nicht ganz richtig. Da wäre allerdings eine Erklärung, wie Instinkte genau funktionieren nötig - das wird mir heute Abend zu viel. ich kann sie aber gern nachliefern. Ich füge hinzu: Je spezialisierter ein Verhalten ist und Technikbegeisterung ist sehr spezialisiert, desto länger würde eine Adaption in diese Richtung dauern und desto unwahrscheinlicher wird es, daß sie überhaupt eintritt.

susu

Re: Abgesehen davon:

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 02:45 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Abgesehen davon: von susu am 14. September 2004 22:44:02:

Huhu
Die Steinzeit fing - bis jetzt durch Funde belgt - vor 2.5 Mio Jahren an, in der das erste Werkzeug in Form von Steinen benutzt wurde. Das wären dann schon mindestens über 130.000 Generationen. Dennoch kann man annehmen, dass es weit vorher diese Nutzung Das wiederum ist nicht ganz richtig. Da wäre allerdings eine Erklärung, wie Instinkte genau funktionieren nötig - das wird mir heute Abend zu viel. ich kann sie aber gern nachliefern. Ich füge hinzu: Je spezialisierter ein Verhalten ist und Technikbegeisterung ist sehr spezialisiert, desto länger würde eine Adaption in diese Richtung dauern und desto unwahrscheinlicher wird es, daß sie überhaupt eintritt.

Technikbegeisterung ist vielleicht falsch gesagt, vielmehr ist es Talent, worum es geht. Das Gehirn hat sich aber im Laufe der Evolution vergrößert, somit physisch verändert (hingegen der Kiefer ist kleiner geworden). Ergo muss es eine konditionierung gegeben haben, die eben gerade intelligentes Handeln fördert bzw. ausselektiert bzw. bevorzugt. Ergo wurden dadurch auch die Talente festgelegt - über diesen Zeitraum.

Magnus

Re: Abgesehen davon:

susu, Wednesday, 15.09.2004, 14:15 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Abgesehen davon: von Magnus am 14. September 2004 23:45:49:

Huhu

Technikbegeisterung ist vielleicht falsch gesagt, vielmehr ist es Talent, worum es geht. Das Gehirn hat sich aber im Laufe der Evolution vergrößert, somit physisch verändert (hingegen der Kiefer ist kleiner geworden).

Talent hat den Vorteil ein völlig unscharfer Begriff zu sein, aber nun gut...

Ergo muss es eine konditionierung gegeben haben, die eben gerade intelligentes Handeln fördert bzw. ausselektiert bzw. bevorzugt. Ergo wurden dadurch auch die Talente festgelegt - über diesen Zeitraum.

Wenn Größe des Gehirns mit Intelligenz gleichzusetzen ist, dann sollten wir die IQ-Tests wegwerfen und wieder zur Craniometrie zurückkehren...

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Wednesday, 15.09.2004, 02:07 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 21:11:43:

Aber käme wer auf die Idee, die Unterschiede zwischen der Muskulatur eines Bergmanns und eines Büroangestellten vor allem auf angeborenes zurückzuführen? Anscheinend nur dann, wenn da noch etwas anderes mit ins Spiel kommen könnte.

Ich denke hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Es gibt genetische Veranlagungen zu "Kraft" oder Übergewicht usw. Ein Mensch der von Geburt an eher schmächtig ist wird weniger wahrscheinlich den Beruf des Bergmannes ergreifen. Natürlich entwickeln sich Muskeln mit der Belastung, trotzdem existiert eine gewisse Veranlagung.

Natürliche Auslese? Ein Mann mit einem spitzeren Speer konnte sicher mehr Nahrung nach Hause bringen usw...
Das beruht auf den unbegründeten Annahmen Männer hätten gejagt und die Wekrzeuge gefertigt. Woher kommen diese Annahmen? Doch hoffentlich nicht aus dem Gedanken, heute seien Männer technikbegeisterter und deshalb könne daraus auf das Verhalten früher homo sapiens geschlossen werden. Das wäre nämlich ein Zirkelschluß... Dazu kommt, daß es sich bei Menschen um soziale Tiere handelt, d.h. es wurde vermutlich gemeinsam gejagt und auch gemeinsam gegessen. Das heißt es war eher das in der Gruppe bestehende Wissen über Speerspitzen, daß über die gesammte Gruppe entschied. Für natürliche Auslese wäre das alles ein wenig zu kurz. Ich komme da auf ca. 8000 Generationen, daß reicht für marginale Adaptionen, aber nicht für ein komplexes Verhalten wie Technikbegeisterung. Erst recht gibt es keinen Grund dafür anzunehmen, es habe sich dabei ein Sexualdimorphismus gebildet.

Wenn das so stimmt, wieso fühlen sich dann männliche Kleinkinder zu anderen Dingen (z.b. geometrische bzw abstrakte Figuren) hingezogen als weibliche (z.B. Gesichter)?
Als Gruppe kann man z.B. die Neandertaler nennen. Sie waren anscheinend nicht so anpassungsfähig und sind wurden verdrängt, so die Theorie
Selbst bei Affen gibt es geschlechterspezifische Unterschiede im Lernen/ in den Interessen.

Da kannst du auch sagen: Gott hat das so gemacht. Das ist genau so naturwissenschaftlich...

Nun, es ist eine These, ich kann sie nicht widerlegen, widerspricht sie der Evolutionstheorie eigentlich? :)

In der Natur brüten meist die Weibchen die Eier aus, ist das bei "niederen", instinktgesteuerten Tieren auch sozialisiert?
Hui. Also:
Die meisten Tiere vermehren sich ungeschlechtlich (die ganze Horde Einzeller, neben Würmern, Schwämen, Schnecken, etc. pp.).
Dann kommen ganz viele, bei denen die Eier gelegt werden und dann einfach sich selbst überlassen bleiben (fast alle Arthropoden, Fische, Reptilien).
Dann gibt es Vögel, bei denen tatsächlich bei über 50% der Arten das Weibchen brütet. Also das Tier mit dem XY-Chromosomensatz. Zumindest bei den Arten, die in dieser Hinsicht eingehend erforscht sind.
Und dann gibt es auch noch Tiere, bei denen gar nicht mehr gebrütet wird, sondern lebende Jungtiere zur Welt kommen. Zu denen gehören Menschen auch.

Und was beißt sich hier mit meiner Aussage, dass meist die Weibchen die Eier ausbrüten? Wenn keine Eier da sind, oder diese grundsätzlich sich selbst überlassen werden, dann brütet auch kein Weibchen, logisch.

Und tatsächlich: Es gibt bei gar nicht so wenigen Arten auch Sozialisationsfaktoren. Und insbesondere gibt es die bei Primaten. Und ich will gar nicht davon anfangen, was es da so alles gibt, an Strukturen.

Brüten Primaten Eier aus? Nein? Ok, danke :)

Wichtig ist im Grunde nur:
1) Das ist recht selten.
Was du mit "meist" beschreibst, macht vieleicht 0,2% der Tierwelt aus (hochgegriffene Schätzung). Und das setzt schon voraus, daß du nur Tiere mit "in der Natur" meinst...

s.o.

2) Die Arten die da in Frage kommen sind phylogenetisch recht weit von homo sapiens entfernt, ein gemeinsammer Vorfahr wäre im spätern Perm, oder der frühen Trias zu finden. Das sind ca. 250.000.000 Jahre. Doch schon das Brutverhalten von Vogelarten, die vor nur 1.000.000 Jahren einen gemeinsammen Vorfahren hatten variiert gewaltig.

Ja und? Es variiert, aber es ist instinktiv angeboren, bei den meisten. Verhaltensweisen wie Brutpflege, Sexualtrieb, Angst, verteidigung usw sind (bei den Meisten! Sicher gibt es irgendwo auf einer Insel, deren Namen ich nicht kenne, eine Tierart von der ich noch nie was gehört habe, die etwas tut, was ich mir jetzt nicht vorstellen kann :) ) fest verankert. Wieso sollte es beim Menschen, laut Evolutionstheorie auch ein "Tier" anders sein, zumal angeborene Fähigkeiten überall in der natur vorkommen?

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Rüdiger, Wednesday, 15.09.2004, 02:38 (vor 7814 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 14. September 2004 23:07:53:

Ich denke hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Es gibt genetische Veranlagungen zu "Kraft" oder Übergewicht usw. Ein Mensch der von Geburt an eher schmächtig ist wird weniger wahrscheinlich den Beruf des Bergmannes ergreifen. Natürlich entwickeln sich Muskeln mit der Belastung, trotzdem existiert eine gewisse Veranlagung.

So ist es. Jemand faßte es mal in die Worte: "Woody Allen könnte trainieren, wie er wollte, nie würde er so aussehen wie Arnold Schwarzenegger ...."

Gruß, Rüdiger

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

Leser, Wednesday, 15.09.2004, 02:39 (vor 7814 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 14. September 2004 23:07:53:

Wie du selbst schreibst finden sich die meisten Tiere unter den Kleinstlebewesen, Bakterien, Viren, aber auch die etwas größeren wie Würmer Schnecken usw.

Hier wird es doch am deutlichsten, dass eben die genetische Information eine tragende Rolle spielt. Das Bakterien sich gegenseitig sozialisieren ist nicht anzunehmen, trotzdem agieren alle nach einem festgelegten Verhaltensmuster (Teilung usw.) Sie sind also tatsächlich bbiologisch determiniert.
Bei allen Lebewesen finden sich Verhaltensmuster die "einprogrammiert" sind.
Menschen sind lediglich in der Lage durch "bewusstes Handeln" auch neue Wege einzuschlagen, dass diese "alten" Instinkte noch vorhanden sind, steht außer Frage.
ganz deutlich wird dies im Sexualtrieb. Männer und Frauen reagieren auf verschiedene Reize, dies kann nicht sozialisiert sein, da es für geschlechtliche Fortpflanzung vor allem bei Tieren die unbewusst Handeln unerlässlich ist. (lustiges Foto: Ein Nashorn bespringt einen Geländewagen in der Annahme ein Weibchen zu begatten)
Ich bezweifle nicht, dass Sozialisation eine große Rolle spielt, womöglich eine noch größere als die Gene selbst, diese jedoch komplett aus der Verantwortung zu nehmen wäre fatal.

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

susu, Wednesday, 15.09.2004, 14:01 (vor 7814 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang von Leser am 14. September 2004 23:39:17:

Ich bezweifle nicht, dass Sozialisation eine große Rolle spielt, womöglich eine noch größere als die Gene selbst, diese jedoch komplett aus der Verantwortung zu nehmen wäre fatal.

Das tue ich nicht. Ich bin nur nicht bereit biologische Determination ad hoc für jedes Verhalten zu postulieren.

Ich erkläre noch mal das Münzenbeispiel:
Ich führe bei einer Bevölkerungsgruppe einen Test durch. Die Chance das dabei durch reinen Zufall eine bestimmte Gruppe besser abschneidet als eine andere, ist 50%. Das entspricht einem Münzwurf.
Jetzt wiederhole ich den Test in anderen Kulturen. Wenn ich davon noch 9 mache, etspricht das insgesammt 10 Münzwürfen.
Wenn ich insgesammt 512 verschiedene Eigenschaften auf die Differenz überprüft hätte, wäre ich jetzt bei einer 50% Chance dafür, daß das Zufall wäre. Bevor ein solches Ergebnis sinnvoll ist, darf es nur eine 5% Chance geben, daß es zufällig ist.
Nehmen wir mal an, es hätte 100 Eigenschaften gegeben, die auf einen Geschlechtsdimorphismus überprüft worden sind. Bei wievielen Kulturen muß ein Ergebnis bestätigt werden, damit es stichhaltig ist?

Unter der Voraussetzung, daß sich die Kulturen in den potentiell relevanten Sozialisationsmerkmalen eindeutig unterscheiden sind es 16, das entspricht dem Logarithmus von 46950 zur Basis 2 aufgerundet. Generell log2(2^(8,9)*N)= 8,9+log2(N) mit N als Zahl der untersuchten Merkmale.

Dabei ist das betrachtete eine Reihe idealisierter Tests, je nach den anderen von mir geforderten Daten wird das Ergebnis besser oder schlechter (und vor allem schwieriger zu rechnen). BTW: Für die reine Abweichung der Peaks, ohne Betrachtung der Variation bei den Merkmalen geht der hier konstante Term gegen unendlich, d.h. wenn wir nur Durschnittswerte gegeben bekommen, müsten unendlich viele Studien das gleiche Ergebnis zeigen um signifikant zu sein... Insofern: Solange ich keine Informationen über diese Daten bekomme und nur immer die Mittelwerte, werde ich hier nie einen Zusammenhang sehen. Weil ich dafür unendlich viele Studien bräuchte...

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

Leser, Wednesday, 15.09.2004, 22:36 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang von susu am 15. September 2004 11:01:10:

Das tue ich nicht. Ich bin nur nicht bereit biologische Determination ad hoc für jedes Verhalten zu postulieren.

Ich übrigens auch nicht. Aber ich versuche nicht etwas zu beweisen, nur weil es mir vieleicht gelegen kommt.

Mit dieser Münz-Argumentation könnte man auch grundsätzlich jedes nat. Wissenschaftliche Gesetz anzweifeln. "War es nur Zufall, dass der Stein vom Himmel fiel?".
Stellen wir uns auf den Kopf, vieleicht fällt er dann nach oben..

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

susu, Thursday, 16.09.2004, 01:27 (vor 7813 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang von Leser am 15. September 2004 19:36:32:

Huhu

Mit dieser Münz-Argumentation könnte man auch grundsätzlich jedes nat. Wissenschaftliche Gesetz anzweifeln. "War es nur Zufall, dass der Stein vom Himmel fiel?".
Stellen wir uns auf den Kopf, vieleicht fällt er dann nach oben..

Nein. Es gibt nämlich genügende Daten über Steine. Und demnach können wir feststellen, daß es zu 99,9999...% (ein paar 9en kommen noch) kein Zufall ist, daß sich Steine so verhalten. Wissenschaft hat immer damit zu tun, die Gesetzmäßigkeiten vom Zufall zu trennen. Wie wird das gemacht? Durch die Statistik.
Die Münz-Argumentation ist deshalb wichtig, weil es hier eine Auswahl auf Studien gibt. Durch Selektives Vorgehen bei der Datenerhebung ist fast alles beweisbar...
Und: Der grundsätzliche Zweifel an jedem Naturwissenschaftlichen Gesetz ist die Grundlage der naturwissenschaft. Keine Wissenschaft ohne den Zweifel. Die Newtonsche Mechanik war verdammt gut abgesichert - mitlerweile wissen wir, daß sie für bestimmte Fälle nicht gilt. Sie war mit Sicherheit besser belegbar als das, was hier präsentiert wurde, für das der vernünftige Zweifel ausreicht, dem jede Aussage die in einen Naturwissenschaftlichen Bereich fällt, ausgesetzt ist: Ist die postulierte Tatsache besser als der Zufall?

Wenn die Wriksamkeit eines Medikaments getestet werden soll, wird immer eine Kontrollgruppe mit Placebos versorgt. Die Wirksamkeit ergibt sich dann aus der Differenz an Heilerfolg. Auch eine Münz-Argumentation.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

Leser, Thursday, 16.09.2004, 02:24 (vor 7813 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang von susu am 15. September 2004 22:27:46:

Dann stimmte meine Aussage also doch. Der einzige Unterschied wäre die Anzahl der Studien. Davon gibt es sicher nicht so viele wie jene über den "Steinfall", aber wissenschaftlich gesehen wäre die Haltung die ein geschlechtsdimorphes Verhalten unterstützt mehr abgesichert.

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang

susu, Thursday, 16.09.2004, 02:56 (vor 7813 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse - Anhang von Leser am 15. September 2004 23:24:28:

Dann stimmte meine Aussage also doch. Der einzige Unterschied wäre die Anzahl der Studien. Davon gibt es sicher nicht so viele wie jene über den "Steinfall", aber wissenschaftlich gesehen wäre die Haltung die ein geschlechtsdimorphes Verhalten unterstützt mehr abgesichert.

Ja, aber die Anzahl der Studien ist hier entscheidend. Und die Frage, ob und wie die Studien ausgewählt werden, mit denen argumentiert wird.
Es geht um die Frage, ob so ein Ergebnis auch Zufall sein kann. Bei den Steinen ginge die Münzwurfanalogie so: Mehrere Millionen Münzen werden geworfen und immer liegt Kopf oben. Die WissenscahftlerInnen versuchen zu widerlegen, daß immer Kopf oben liegt (allein aus Prinzip). Es gibt einen ganzen Haufen Studien, aber immer liegt Kopf oben. Irgendwann wird dann gesagt, es ist ein Naturgesetz, daß Kopf immer oben liegt - das bedeutet nicht, daß alle Zweifel weg wären. Und dann kommt irgendwann einer an und sagt, wenn eine Münze bei fast Lichtgeschwindigkeit geworfen wird, liegt nicht immer Kopf oben. Es wird versucht, und einmal liegt Zahl oben. Daraufhin wird versucht herauszufinden warum das so ist. Warum es vorher nach einem allgemeingültigen Naturgesetz aussah ist auch erklärbar: Es wurden keine Münzen bei fast c geworfen...

In den Biowissenschaften braucht eine Publikation normalerweise eine 95% Chance nicht reiner Zufall zu sein. D.h. eine von 20 publizierten Arbeiten, die dem Standard entsprechen erweisen sich als falsch. Grundlegende Phänomene (Evolution z.B.) sind durch andere Studien so weit belegt, daß sie sehr viel wahrscheinlicher sind. Mir ist bislang keine Studie bekannt, die geschlechtsdimorphes Verhalten im Rahmen dieses Standards zeigen würde. Und über weniger abgesicherte Thesen, wird wegen der Effizienz nicht weiter diskutiert. Wer sie vertritt muß erst mal Daten vorlegen, die den Effekt im Rahmen des Standards zeigen. Dann werden andere diese Ergebnisse überprüfen. Und dann wird irgendwann der Moment kommen, in dem sie als relativ gesichert gelten. Das ist ein langer Prozess. Und dieser Prozess hat, wegen der fehlenden Stichhaltigkeit der Studien nicht einmal begonnen.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 14:38 (vor 7814 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 14. September 2004 23:07:53:

Ich denke hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Es gibt genetische Veranlagungen zu "Kraft" oder Übergewicht usw. Ein Mensch der von Geburt an eher schmächtig ist wird weniger wahrscheinlich den Beruf des Bergmannes ergreifen. Natürlich entwickeln sich Muskeln mit der Belastung, trotzdem existiert eine gewisse Veranlagung.

Was erklärt, warum es in vielen Ländern Kinder gibt, die im Bergbau tätig sind. Kinder sind ja von Natur aus alles andere als schmächtig. Die interessante Frage ist, wie zur Hölle sich das schmächtig sein entwickelt haben soll, rein genetisch, wenn doch bis vor nicht allzulanger Zeit so gut wie jeder Mensch harte körperliche Arbeit verrichtete. Der Unterschied im durchschnittlichen Körpergewicht zwischen USA und Ethiopien ist insofern natürlich ebenfalls erklärbar.

Wenn das so stimmt, wieso fühlen sich dann männliche Kleinkinder zu anderen Dingen (z.b. geometrische bzw abstrakte Figuren) hingezogen als weibliche (z.B. Gesichter)?

Studie?

Als Gruppe kann man z.B. die Neandertaler nennen. Sie waren anscheinend nicht so anpassungsfähig und sind wurden verdrängt, so die Theorie

Nö. Zumindest gilt die Evolutionstheorie nicht für Arten, sondern für Allele. Dem Gedanken liegt ebenfalls ein Zirkelschluß zu Grunde: Arten die schlechter angepasst sind sterben aus, deswegen waren Arten, die ausgestorben sind schlechter angepasst. Für keinen der beiden Punkte gibt es unabhängige Belege.

Selbst bei Affen gibt es geschlechterspezifische Unterschiede im Lernen/ in den Interessen.

Bei einigen Arten. Bei anderen nicht.

Und was beißt sich hier mit meiner Aussage, dass meist die Weibchen die Eier ausbrüten? Wenn keine Eier da sind, oder diese grundsätzlich sich selbst überlassen werden, dann brütet auch kein Weibchen, logisch.

Du hast es erfasst.

Brüten Primaten Eier aus? Nein? Ok, danke :)

War mein Punkt.

Ja und? Es variiert, aber es ist instinktiv angeboren, bei den meisten. Verhaltensweisen wie Brutpflege, Sexualtrieb, Angst, verteidigung usw sind (bei den Meisten! Sicher gibt es irgendwo auf einer Insel, deren Namen ich nicht kenne, eine Tierart von der ich noch nie was gehört habe, die etwas tut, was ich mir jetzt nicht vorstellen kann :) ) fest verankert. Wieso sollte es beim Menschen, laut Evolutionstheorie auch ein "Tier" anders sein, zumal angeborene Fähigkeiten überall in der natur vorkommen?

Nun, der Fehler den ich sehe ist, daß du von den angeborenen Eigenschaften bei anderen Spezies auf die beim Menschen schließt. Das ist icht so einfach möglich. Vor allem aber gibt es keinen stichhaltigen Grund anzunehmen es gäbe beim Menschen geschlechtsdimorphes Verhalten. Es gibt einiges was dagegen spricht, z.B. der ungewöhnlich hohe Aufwand bei der Säuglingspflege oder die nicht dimorphe Partnertreue. Es gibt einige belegbare angeborene verhaltensweisen bei menschen. Keine davon ist geschlechtsdimorph.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Wednesday, 15.09.2004, 22:31 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 15. September 2004 11:38:26:

Ich denke hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Es gibt genetische Veranlagungen zu "Kraft" oder Übergewicht usw. Ein Mensch der von Geburt an eher schmächtig ist wird weniger wahrscheinlich den Beruf des Bergmannes ergreifen. Natürlich entwickeln sich Muskeln mit der Belastung, trotzdem existiert eine gewisse Veranlagung.
Was erklärt, warum es in vielen Ländern Kinder gibt, die im Bergbau tätig sind. Kinder sind ja von Natur aus alles andere als schmächtig. Die interessante Frage ist, wie zur Hölle sich das schmächtig sein entwickelt haben soll, rein genetisch, wenn doch bis vor nicht allzulanger Zeit so gut wie jeder Mensch harte körperliche Arbeit verrichtete. Der Unterschied im durchschnittlichen Körpergewicht zwischen USA und Ethiopien ist insofern natürlich ebenfalls erklärbar.

Ich frage mich wieso du ständig "vorbei" argumentierst.
Abgesehen davon hat Kinderarbeit damit überhaupt nichts zu tun, sry, dass ich dich entäuschen muss. Auch "angefressenes" Übergewicht nicht.
Du meinst also, dass Körperbau hauptsächlich sozialisiert ist? Nimmt man sich also 2 Kleinkinder, gibt ihnen genau das selbe zu essen und spielt auf die selbe Weise mit ihnen, so haben wir nach 20 Jahren 2 "identische" Menschen, richtig? Sowohl Gewicht als auch Größe wären gleich.

Wenn das so stimmt, wieso fühlen sich dann männliche Kleinkinder zu anderen Dingen (z.b. geometrische bzw abstrakte Figuren) hingezogen als weibliche (z.B. Gesichter)?
Studie?

Gab schon einige dazu, das letzte mal hab ich einen Artikel im Spiegel darüber gelesen, welche Ausgabe es war, weiß ich jedoch nicht.

Unterschiede im Lernen/ in den Interessen.[/i]

Bei einigen Arten. Bei anderen nicht.

Bei den menschenähnlichen, zumindest bei Schimpansen.

Und was beißt sich hier mit meiner Aussage, dass meist die Weibchen die Eier ausbrüten? Wenn keine Eier da sind, oder diese grundsätzlich sich selbst überlassen werden, dann brütet auch kein Weibchen, logisch.
Du hast es erfasst.

Womit du auch erfasst haben solltest, dass deine Argumente überflüssig waren.

Brüten Primaten Eier aus? Nein? Ok, danke :)
War mein Punkt.

s.o.

Nun, der Fehler den ich sehe ist, daß du von den angeborenen Eigenschaften bei anderen Spezies auf die beim Menschen schließt.

Es gibt also Millionen von Arten auf der Welt, und einzig und allein die Menschen, die ja laut Evolutionstheorie auch Teil dieser Welt sind, sollen nicht von deren Regeln betroffen sein? Findest du DAS eine wissenschaftliche Argumentation?

Das ist icht so einfach möglich. Vor allem aber gibt es keinen stichhaltigen Grund anzunehmen es gäbe beim Menschen geschlechtsdimorphes Verhalten.
Es gibt einiges was dagegen spricht, z.B. der ungewöhnlich hohe Aufwand bei der Säuglingspflege oder die nicht dimorphe Partnertreue. Es gibt einige belegbare angeborene verhaltensweisen bei menschen. Keine davon ist geschlechtsdimorph.

Doch gibt es genug anhand von Studien. Aber das nur mal am Rande. Man stelle sich vor, ein Baby wird kurz nach der Geburt von der Gesellschaft getrennt und aufgezogen, wie würden sich wohl Jungen und Mädchen entwickeln? Vieleicht sogar gleicher Körperbau? Ach bitte...
Solange du keine Studie vorlegen kannst, die eindeutig beweist, dass sich beide Menschen identisch entwickeln, ist deine These hinfällig. Es gibt nämlich auch keinen stichhaltigen Beweis, welcher deine These stützt, egal wie du oben genannte Beispiele auslegen magst.

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Thursday, 16.09.2004, 02:21 (vor 7813 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 15. September 2004 19:31:00:

Hallo

Ich frage mich wieso du ständig "vorbei" argumentierst.
Abgesehen davon hat Kinderarbeit damit überhaupt nichts zu tun, sry, dass ich dich entäuschen muss. Auch "angefressenes" Übergewicht nicht.
Du meinst also, dass Körperbau hauptsächlich sozialisiert ist? Nimmt man sich also 2 Kleinkinder, gibt ihnen genau das selbe zu essen und spielt auf die selbe Weise mit ihnen, so haben wir nach 20 Jahren 2 "identische" Menschen, richtig? Sowohl Gewicht als auch Größe wären gleich.

Nein. Du argumentierst hier wiederum an mir vorbei: Es geht nicht darum zu erklären, es gäbe zwischen Individuen keine genetischen Unterschiede. Es geht darum zu erklären, daß knapp 93% dieser Unterschiede Individuell sind und knapp 7% auf Populationen beruhen. Das bedeutet im Klartext:
Wenn ich deine DNA mit einem Kenianer, einem Menschen aus einer anderen Region Deutschlands (wenn du z.B. aus Bayern stammst mit einem Hollsteiner) und einem Menschen der in deinem Kreis geboren wurde vergleiche, dann hat der Unterschied zwischen dir und dem Kenianer zu über 99% die Größe des Unterschiedes zwischen dir und dem Hollsteiner, der zu dem menschen aus deinem Kreis nur 93%.

Gab schon einige dazu, das letzte mal hab ich einen Artikel im Spiegel darüber gelesen, welche Ausgabe es war, weiß ich jedoch nicht.

Irgendwo stand mal, das hab ich in einer Doku gesehen... Es wäre schön, wenn ihr euch zumindest mal merken würdet, wer etwas behauptet hat, so daß ich die Quelle suchen kann.

Bei den menschenähnlichen, zumindest bei Schimpansen.

Also mindestens mal bei einer Art. Von den Schimpansen kann dann direkt pars pro toto auf alle Menschenähnlichen geschlossen werden und somit auch zum Menschen...?!

Es gibt also Millionen von Arten auf der Welt, und einzig und allein die Menschen, die ja laut Evolutionstheorie auch Teil dieser Welt sind, sollen nicht von deren Regeln betroffen sein? Findest du DAS eine wissenschaftliche Argumentation?

Nein. Aber du unterstellst mir hier eine Behauptung. Ich sage nur folgendes: Es gibt zig Arten, die einen morphologischen, aber keinen Verhaltensunterschied zwischen Männchen und Weibchen zeigen. Es gibt Millionen Arten auf der Welt und eine riesige Variation in deren Verhalten. Selbst bei eng Verwandten Arten gibt es zum Teil große Unterschiede. Es gibt nicht die Regel, wie eine Art auszusehen hat. Sonst sähen alle Arten gleich aus... Es gibt eine sog. adaptive Landschaft, deren Peaks potentiell besetzt werden können.

Doch gibt es genug anhand von Studien. Aber das nur mal am Rande. Man stelle sich vor, ein Baby wird kurz nach der Geburt von der Gesellschaft getrennt und aufgezogen, wie würden sich wohl Jungen und Mädchen entwickeln? Vieleicht sogar gleicher Körperbau? Ach bitte...

Ich habe gar keine Lust mir so etwas vorzustellen. Ein ethisch nicht tragbares Experiment vorzuschlagen ist auch eine Möglichkeit... Welche Studien meinst du genau. "Es gibt da Studien" ist doch keine Aussage. BTW: Du gehst von der Annahme aus, es gäbe biologisch gesehen Jungen und Mädchen. Ich sehe das nicht so. Bevor hier wieder das Argument kommt, ich verneine Unterschiede und wolle alles gleich machen: Siehe oben. Individuelle Differenz ist nicht zwingend eine Differenz die der Zuordnung in Gruppen entspringt. Ich füge hinzu: Ich bin der Ansicht, daß das, was mich zu dieser Meinung bringt hier nicht unbedingt Thema ist. Es hat was mit Statistik zu tun und da haben hier ja einige Lücken...

Solange du keine Studie vorlegen kannst, die eindeutig beweist, dass sich beide Menschen identisch entwickeln, ist deine These hinfällig.

Unfug. Es reicht schon festzustellen, daß wenn ich das Experiment mit zwei "Jungen" oder zwei "Mädchen" durchführe, die sich ebenfalls nicht identisch entwickeln. Besser gesagt: Es reicht natürlich nicht, weil das viel zu kleine Samples wären um statistisch signifikant zu sein.

Es gibt nämlich auch keinen stichhaltigen Beweis, welcher deine These stützt, egal wie du oben genannte Beispiele auslegen magst.

Nenne mir noch einmal die These. Meines Wissens ist die These die ich vertrete folgende:
"Es gibt belegte angeborene Verhaltensweisen bei Menschen, doch keine von ihnen ist geschlechtsdimorph". Richte dein Augenmerk auf "belegte". Meine These, daß es keine stichhaltigen Beweise für geschlechtsdimorphe angeborene Verhaltensweisen bei menschen gibt ist belegbar. Besser gesagt: Sie ist wissenschaftlich, weil sie falsifizierbar ist und zwar durch Nennung von Studien, die geschlechtsdimorphes angeborenes Verhalten bei Menschen nachweisen.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Thursday, 16.09.2004, 02:44 (vor 7813 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 15. September 2004 23:21:33:

Irgendwo stand mal, das hab ich in einer Doku gesehen... Es wäre schön, wenn ihr euch zumindest mal merken würdet, wer etwas behauptet hat, so daß ich die Quelle suchen kann.

Nun, der Inhalt war eine Erklärung für S und E (oder so ähnlich) Gehirne. Männer waren danach mehr auf der S-Seite (systematisch oder so) und Frauen eher E (glaub es war empirisch) zu finden. Getestet wurde das Imo auch an Kleinkindern. Also Jungs schnappten sich bei der SPielzeugauswahl eher das Spielzeugauto als die Puppe.

Bei den menschenähnlichen, zumindest bei Schimpansen.
Also mindestens mal bei einer Art. Von den Schimpansen kann dann direkt pars pro toto auf alle Menschenähnlichen geschlossen werden und somit auch zum Menschen...?!

Nein, nicht pars pro toto, aber es ist ein Argument, welches dafür spricht. Schimpansen haben sehr viel Ähnlichkeiten mit den Menschen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass so unwahrscheinlich ein geschlechtsdimorphes Verhalten nicht ist.

Nein. Aber du unterstellst mir hier eine Behauptung. Ich sage nur folgendes: Es gibt zig Arten, die einen morphologischen, aber keinen Verhaltensunterschied zwischen Männchen und Weibchen zeigen. Es gibt Millionen Arten auf der Welt und eine riesige Variation in deren Verhalten. Selbst bei eng Verwandten Arten gibt es zum Teil große Unterschiede. Es gibt nicht die Regel, wie eine Art auszusehen hat. Sonst sähen alle Arten gleich aus... Es gibt eine sog. adaptive Landschaft, deren Peaks potentiell besetzt werden können.

Nun, wenn das so ist, wäre es vieleicht sinnvoll sich eher auf menschenähnliche Spezies zu beziehen. Kann man sich vieleicht auch darauf einigen, dass es einfach (noch) nicht 100% sicher zu sagen ist? Oder einfach, sinnvoll testen.

Doch gibt es genug anhand von Studien. Aber das nur mal am Rande. Man stelle sich vor, ein Baby wird kurz nach der Geburt von der Gesellschaft getrennt und aufgezogen, wie würden sich wohl Jungen und Mädchen entwickeln? Vieleicht sogar gleicher Körperbau? Ach bitte...
Ich habe gar keine Lust mir so etwas vorzustellen. Ein ethisch nicht tragbares Experiment vorzuschlagen ist auch eine Möglichkeit... Welche Studien meinst du genau.

S.o. ich merke mir nicht alle Quellen. Dass ein solches Experiment ethisch verwerflich ist, dafür kann ich nichts. Kann man es auch mit anderen Methoden empirisch nachweisen?

"Es gibt da Studien" ist doch keine Aussage. BTW: Du gehst von der Annahme aus, es gäbe biologisch gesehen Jungen und Mädchen. Ich sehe das nicht so. Bevor hier wieder das Argument kommt, ich verneine Unterschiede und wolle alles gleich machen: Siehe oben. Individuelle Differenz ist nicht zwingend eine Differenz die der Zuordnung in Gruppen entspringt. Ich füge hinzu: Ich bin der Ansicht, daß das, was mich zu dieser Meinung bringt hier nicht unbedingt Thema ist. Es hat was mit Statistik zu tun und da haben hier ja einige Lücken...

Nun, das ist eh ein totschlag Argument. Ich kann es natürlich nicht widerlegen, da alles inviduel sein könnte. Wie kann man so etwas empirsch überprüfen?

Solange du keine Studie vorlegen kannst, die eindeutig beweist, dass sich beide Menschen identisch entwickeln, ist deine These hinfällig.
Unfug. Es reicht schon festzustellen, daß wenn ich das Experiment mit zwei "Jungen" oder zwei "Mädchen" durchführe, die sich ebenfalls nicht identisch entwickeln. Besser gesagt: Es reicht natürlich nicht, weil das viel zu kleine Samples wären um statistisch signifikant zu sein.

Also was schlägst du vor? Nur darüber zu philisophieren ist ja nicht wissenschaftlich.

"Es gibt belegte angeborene Verhaltensweisen bei Menschen, doch keine von ihnen ist geschlechtsdimorph". Richte dein Augenmerk auf "belegte". Meine These, daß es keine stichhaltigen Beweise für geschlechtsdimorphe angeborene Verhaltensweisen bei menschen gibt ist belegbar. Besser gesagt: Sie ist wissenschaftlich, weil sie falsifizierbar ist und zwar durch Nennung von Studien, die geschlechtsdimorphes angeborenes Verhalten bei Menschen nachweisen.

Nun, es gibt meines Wissens einige Studien (vieleicht kennt sie ja hier jemand genau?) zu diesem Thema, natürlich sind es nur Studien die vieleicht individuelle Unterschiede erfassen, das Risiko besteht aber nahezu überall. Eine These stütze ich mit einer Studie, oder besser mit unendlich vielen. Da dies leider nicht möglich ist müssen wir uns mit einer endlichen Zahl begnügen. Es gibt geschlechtsdimorphes Verhalten bei einigen Tieren.
Also meine These: Da Männer und Frauen sind signifikant unterscheiden besteht die Möglichkeit, dass auch Menschen geschlechtsdimorphe Verhaltensweisen besitzen.

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Thursday, 16.09.2004, 04:07 (vor 7813 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Leser am 15. September 2004 23:44:58:

Nun, der Inhalt war eine Erklärung für S und E (oder so ähnlich) Gehirne. Männer waren danach mehr auf der S-Seite (systematisch oder so) und Frauen eher E (glaub es war empirisch) zu finden. Getestet wurde das Imo auch an Kleinkindern. Also Jungs schnappten sich bei der SPielzeugauswahl eher das Spielzeugauto als die Puppe.

Simon Lord Cohen... Dazu habe ich hier was geschriben, muß aber zugeben, daß ich aus Zeitgründen bislang nicht dazu gekommen bin, mir das Buch zu Gemüte zu führen. Ich weise aber auf das prinzipielle Problem hin, Eigenschaften zu clustern, was bei den E (empathisch) und S (systematisierend) Quotienten der Fall ist.

Nein, nicht pars pro toto, aber es ist ein Argument, welches dafür spricht. Schimpansen haben sehr viel Ähnlichkeiten mit den Menschen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass so unwahrscheinlich ein geschlechtsdimorphes Verhalten nicht ist.

Wie schon gesagt, selbst bei sehr nahen Verwandten können große Unterschiede im verhalten auftreten. Ich habe ja schon das Beispiel der Paartreue genannt (übrigens im Kern ein geschlechtsdimorphes Verhalten, nur das bei Menschen die Werte für beide Geschlechter zusammenfallen), da sind Schimpansen (mit annähernd monogamen Weibchen und entweder polygamen oder nicht-reproduktiven Männchen) und Zwergschimpansen (die tatsächlich "anything that moves" poppen) und der Mensch (annähernd monogame Paarbeziehungen) sehr weit auseinander.

Nun, wenn das so ist, wäre es vieleicht sinnvoll sich eher auf menschenähnliche Spezies zu beziehen. Kann man sich vieleicht auch darauf einigen, dass es einfach (noch) nicht 100% sicher zu sagen ist? Oder einfach, sinnvoll testen.

Absolut. 100% geht eh nie. Wichtig wäre: Es wird seit geraumer Zeit getestet und bislang gab es noch kein Ergebnis in diese Richtung, daß einer Überprüfung standhalten würde. Das kann sich irgendwann ändern.

S.o. ich merke mir nicht alle Quellen. Dass ein solches Experiment ethisch verwerflich ist, dafür kann ich nichts. Kann man es auch mit anderen Methoden empirisch nachweisen?

Ja, wie schon erwähnt, duch eine genügend hohe Anzahl von Tests in möglichst unterschiedlichen Gesellschaften.

Nun, das ist eh ein totschlag Argument. Ich kann es natürlich nicht widerlegen, da alles inviduel sein könnte. Wie kann man so etwas empirsch überprüfen?

Die beste Methode bieten dabei Bootstrap-Methoden. Ich fange gerade an, mich damit zu beschäftigen und das bedeutet, daß hier 5 Mathematikbücher vor mir liegen, die ich noch durcharbeiten muß - Insofern kann ich dir zum genauen Vorgehen nichts genaues sagen. Was diese methoden liefern sind Cluster in Multidimensionalen Koordinatensystemen. Wenn ich also eine bestimmte Anzahl von Testpersonen betrachte und von denen bestimmte Daten aufnehme, und die in ein (gedachtes) n-dimensionales Koordinatensystem eintrage (wobei n die Zahl der gemessenen Eigenschaften ist), dann liefern mir diese Methoden die Gegenden, in denen sich Punkte häufen und wie wahrscheinlich es wäre, daß sich solche Ballungen zufällig ergeben würden.

Analysiere ich jetzt die Eigenschaften, die generell zum biologischen Geschlecht zusammengezogen werden, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten:
a) Es finden sich keine Cluster, die nicht auch reiner Zufall sein könnten (das halte ich für so unwahrscheinlich, daß ich mal erkläre, daß es falsch ist, denn dann wäre wirklich alles möglich und es gäbe für keine Meßgröße einen Höchstwert... Ich gehe mal davon aus daß es keine Menschen mit einem Brustumfang von 15 Metern gibt).
b) Es findet sich ein Cluster (halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich), der wahrscheinlich nicht reiner Zufall ist. Dann gäbe es kein Geschlecht, sondern nur Individuelle Variation.
c) Es finden sich zwei Cluster, die die Kriterien erfüllen. Das entspricht der üblichen Auffassung.
d) Es finden sich mehr als zwei Cluster. Das halte ich für sehr wahrscheinlich. Das bedeutet es gibt kein Geschlecht im üblichen Sinne, sondern mehrere parallele Subgruppen. Diese Möglichkeit eröffnet die Fragestellung nach den Kausalzusammenhängen, die das was bislang als einfache Dichotomie aufgefasst wird tatsächlich bestimmen.

Ich habe mit anderen Methoden einfache Plausibilitätstests gemacht, die auf der Frage beruhen: Wenn ich ein Merkmal, daß zum biologischen Geschlecht gerechnet wird bei einem Individuum kenne, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß ich ein anderes Merkmal richtig voraussage?
Diese Tests sind für sich genommen nicht genug um Signifikant zu sein, die Ergebnisse führen mich allerdings zu der Vermutung, daß d richtig sein könnte. Das ist nicht mehr als eine Vermutung und erst die Analyse wird da zeigen, ob ich richtig liege.

Also was schlägst du vor? Nur darüber zu philisophieren ist ja nicht wissenschaftlich.

Studien betreiben *g*.

Nun, es gibt meines Wissens einige Studien (vieleicht kennt sie ja hier jemand genau?) zu diesem Thema, natürlich sind es nur Studien die vieleicht individuelle Unterschiede erfassen, das Risiko besteht aber nahezu überall. Eine These stütze ich mit einer Studie, oder besser mit unendlich vielen. Da dies leider nicht möglich ist müssen wir uns mit einer endlichen Zahl begnügen. Es gibt geschlechtsdimorphes Verhalten bei einigen Tieren.
Also meine These: Da Männer und Frauen sind signifikant unterscheiden besteht die Möglichkeit, dass auch Menschen geschlechtsdimorphe Verhaltensweisen besitzen.

Die Möglichkeit besteht. Möglichkeit besteht immer. Wie gesagt, es besteht auch die Möglichkeit, daß Manner und Frauen keine sinnvolle Einteilung darstellen. Vieleicht würden wir tatsächlich stichhaltige Differenzen feststellen, wenn wir mehr als zwei Gruppen hätten. Würde die Analyse auf Cluster z.B. 5 abgrenzbare Gruppen ergeben, so wäre es durchaus denkbar, daß zwischen diesen 5 Gruppen signifikante Unterschiede im verhalten bestehen, selbst da, wo zwischen Männern und Frauen nachweißlich keine bestehen.

Viele der Aussagen, die ich über Verhalten gemacht habe treffen auch auf körperliche Unterschiede zu. Es hat nie jemand wirklich die Frage gestellt, ob es Geschlecht gibt. Die Frage läßt sich empirisch klären und genau das will ich versuchen.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 00:03 (vor 7815 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 15:58:18:

Wow. Was für eine Schlußfolgerung! Ich habe mal kurz getestet und die Fähigkeit deutsch zu sprechen war bei Amerikanern deutlich schlechter als bei Deutschen. Es gibt also rein biologisch gesehen schon nationale Denkmuster, die nichts mit Sozialisation zu tun haben...

Was du hier schreibst absoluter Unsinn und Quatsch hoch zehn. Habe sogar fast keine Lust, mich weiter mit dir zu unterhalten - bei soviel Ignoranz.

Aber seis drum:
Ich gebe mal ein Beispiel: Man hat Männer und Frauen alltägliche Aufgaben gestellt - z.B. herauszufinden, wei man ein Objekt drehen muss, damit es eine angegebene Position einnimmt - wie z.B. das mit den Würfeln. Zusätzlich hat man zu diesen Aufgaben die Zeit gestoppt und die Gehirnaktivität gemessen: Das ergebnis ist Folgendermaßen: Männer benötigten wenig Zeit und hatten dabei eine äußerst geringe Gehirnaktivität (nur bei Flecken auf einer Gehirnseite . Bei Frauen hingegen war fast das ganze Gehirn aktiv, aber sie benötigten wesentlich mehr Zeit um die Lösung zu finden. Dann der zweite Test: Männer und Frauen müssen Gesichter deuten - ob der Mensch traurig oder froh ist etc. Da schnitten Frauen deutlich besser ab als Männer. Den Test kann man auf der ganzen Welt machen, ohne dass eine Sozialisation eine Rolle spielt. Jeder hat mit Gegenständen in seinem Leben zu tun.

Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Denkweisen hat man auch bei Kindern unterschiedlicher Kulturen/Rassen festgestellt: Aborigini-Kinder haben eine ganz anderes Fotografisches Gedächtnis, als europäische Kinder. Dies hat man festgestellt, als sie sich bestimmte Felder mit Gegenständen und die Lage der Gegenstände merken mussten. Während die Aborigini-Kinder das fotografisch offenbar ziemlich leicht als Muster abspeichern konnten und die Gegenstände ohne Reihenfogle aufs Brett legten, gingen die europäischen Kinder systematisch vor (Zeile für Zeile). Und jetzt der Clou: alle Kinder wachsen im gleichen Umfeld - sprich im regulären Kindergarten in Australien auf, spielten dort mit dem gleichen Spielzeug und lebten in normalen Häusern. Hier ist also das unterschiedliche IQ-Verhalten tatsächlich auf eine genetische Unterscheidung zurückzuführen - wie Leser auch schon angesprochen hat. Ebenso gibt es Differenzen zwischen den Geschlechtern.

Und wie kommt es zu diesen Unterscheidungen? Die Evolution ist der antreibende Motor für das Ausprägen bestimmter Fähigkeiten. Während Frauen hauptsächlich sich in ihrer Gruppe aufhielten und die Kinder betreuten, Essen zubereiteten etc. übernahmen sie hauptsächlich in der Sippe soziale Aufgaben. Männer hingegen gingen auf die Jagd, mussten Fallen bauen, mussten sich Wege merken (Orientierung), mussten Waffen bauen und reparieren, brauchten mehr Stärke und mehr Ausdauer und mussten die Sippe verteidigen - gegen Gegner oder Raubtiere, wofür auch Mut und Risikofreude benötigt wird. Und das spiegelt sich bis heute noch wieder: Dazu muss man nur die Statistiken aus allen Lebensbereichen angehen: Egal ob auf der Arbeit, im Haushalt, Verkehr, sogar bei Hobbys wie Reiten, in denen Männer und Frauen gleichermaßen sich engageieren, gibt es unter den Männer z.B. mehr Unfälle oder Todesfälle, die eben auf mehr Risikofreudigkeit - oder sogar auf den Schützer/Versorgerinstinkt zurückzuführen sind. (Ein Angsthase fängt nun mal keine Beute oder erlegt kein Raubtier). Frauen machen zwar pro Gefahrenen Kilometer mehr Unfälle mit dem Auto, aber Männer machen - durchschnittlich gesehen - gravierendere Unfälle (Alter: meist 18-26), wo Unerfahrenheit und Risikobereitschaft am größten ist. Beim Reiten das gleiche: mehr Risikobereitschaft verursacht mehr (gravierende) Unfälle bei Männern als bei Frauen.
Was die Orientierung angeht z.B. in einer Stadt: während Männer sich markante Punkte merken und daran orientieren, merken sich Frauen eher die Straßennahmen. Zusätzlich kommen noch anatomische Unterschiede hinzu wie z.B. im Gehirn und Eisengehalt, so dass das Magnetfeld offenbar bei Männern deutlicher instinktiv berücksichtigt wird als bei Frauen. Bei anderen Tieren wie Zugvögel, Katzen etc. ist diese Fähigkeit besonders deutlich ausgeprägt, so auch indirekt beim Menschen. Im übrigen ist auch die "Mondsüchtigkeit" - wenn man es so formulieren kann - auch evolutionär erklärbar, da viele Tiere auf der Erde den Mond als Zeitmarker für ihren Kopulations- oder Vermehrungszeitpunkt/Wanderverhalten etc. betrachten...usw. Da heute noch Menschen als rudimentären Erscheinung wie Kiemenbögen, Schwanzfortsatz oder totale Körperbeharung (incl. Gesicht etc.) geboren werden, ist es nicht ausschließen, dass andere Rudimente ebenfalls aktviert werden oder geschlechtspezifisch unterschiedlich noch ausgeprägt sind.

Nur um mal zu extrapolieren wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist ein signifikantes Ergebnis durch reinen Zufall zu bekommen.

Es gibt nun mal definitiv spezifische Unterschiede zwischen der Denkweise von Männern und Frauen. Das hängt natürlich auch mit den Hormonen zusammen. Mädchen und Jungen unterscheiden sich insbesondere in der Pubertät enorm - und das hat nicht ausschließlich etwas mit der Erziehung zu tun. Wenn du zwei Kinder völlig gleich erziehst, werden sie trotzdem wesentlich andere Menschen mit anderen Vorlieben etc., was (auch) auf die Genetik zurückzuführen ist. Sogesehen wird es auch signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben - allein aufgrund der Unterschiedlichen evolutionären Aufgabenverteilung.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 00:47 (vor 7815 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 14. September 2004 21:03:53:

Huhu

Was du hier schreibst absoluter Unsinn und Quatsch hoch zehn. Habe sogar fast keine Lust, mich weiter mit dir zu unterhalten - bei soviel Ignoranz.

Den Unsinn und Quatsch hast du zuerst geschrieben. Andere Eigenschaften, nicht ganz so offensichtlich, aber immerhin. Ich schreib weiter. Ich hab kein Problem damit, mich mit Ignoranten auseinanderzusetzen.

Aber seis drum:
Ich gebe mal ein Beispiel: Man hat Männer und Frauen alltägliche Aufgaben gestellt - z.B. herauszufinden, wei man ein Objekt drehen muss, damit es eine angegebene Position einnimmt - wie z.B. das mit den Würfeln. Zusätzlich hat man zu diesen Aufgaben die Zeit gestoppt und die Gehirnaktivität gemessen: Das ergebnis ist Folgendermaßen: Männer benötigten wenig Zeit und hatten dabei eine äußerst geringe Gehirnaktivität (nur bei Flecken auf einer Gehirnseite . Bei Frauen hingegen war fast das ganze Gehirn aktiv, aber sie benötigten wesentlich mehr Zeit um die Lösung zu finden.

Quelle?

Dann der zweite Test: Männer und Frauen müssen Gesichter deuten - ob der Mensch traurig oder froh ist etc. Da schnitten Frauen deutlich besser ab als Männer. Den Test kann man auf der ganzen Welt machen, ohne dass eine Sozialisation eine Rolle spielt. Jeder hat mit Gegenständen in seinem Leben zu tun.

Unbestritten. Ich warte allerdings immer noch, auf die Angaben zu individuellem Meßfehler, allgemeiner Varianz und dem gefundenen Geschlechtsdimorphismus, sowie zu der Anzahl von Tests die die Frage nach einem solchen Dimorphismus stellten insgesammt. Das ist wie die Sache mit dem Münzwerfen: Wenn ich 10 Münzen werfe und das immer wieder tue, habe ich irgendwann das Ergebnis, daß da 10 mal Kopf zu sehen ist. Wenn ich jetzt alle anderen Tests unterschlage, dann kann ich sagen: Die Münze fällt immer auf Zahl. Du kannst mir zig mal sagen, daß da diese Studie ist, wo die Münze immer so lag, daß Kopf oben war, ich aber will wissen: Wie oft ist das versucht worden, bis es mal geklappt hat?

Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Denkweisen hat man auch bei Kindern unterschiedlicher Kulturen/Rassen festgestellt: Aborigini-Kinder haben eine ganz anderes Fotografisches Gedächtnis, als europäische Kinder. Dies hat man festgestellt, als sie sich bestimmte Felder mit Gegenständen und die Lage der Gegenstände merken mussten. Während die Aborigini-Kinder das fotografisch offenbar ziemlich leicht als Muster abspeichern konnten und die Gegenstände ohne Reihenfogle aufs Brett legten, gingen die europäischen Kinder systematisch vor (Zeile für Zeile). Und jetzt der Clou: alle Kinder wachsen im gleichen Umfeld - sprich im regulären Kindergarten in Australien auf, spielten dort mit dem gleichen Spielzeug und lebten in normalen Häusern. Hier ist also das unterschiedliche IQ-Verhalten tatsächlich auf eine genetische Unterscheidung zurückzuführen - wie Leser auch schon angesprochen hat.

Weil sie ja auch mit den selben Eltern aufgewachsen sind... Vor allem aber bliebe die Frage nach dem Wirkmechanismus.

Ebenso gibt es Differenzen zwischen den Geschlechtern.
Und wie kommt es zu diesen Unterscheidungen? Die Evolution ist der antreibende Motor für das Ausprägen bestimmter Fähigkeiten. Während Frauen hauptsächlich sich in ihrer Gruppe aufhielten und die Kinder betreuten, Essen zubereiteten etc. übernahmen sie hauptsächlich in der Sippe soziale Aufgaben. Männer hingegen gingen auf die Jagd, mussten Fallen bauen, mussten sich Wege merken (Orientierung), mussten Waffen bauen und reparieren, brauchten mehr Stärke und mehr Ausdauer und mussten die Sippe verteidigen - gegen Gegner oder Raubtiere, wofür auch Mut und Risikofreude benötigt wird.

Das ist pure(!) Spekulation. Zu den genauen Problemen steht in der anderen Antwort noch mehr.

Und das spiegelt sich bis heute noch wieder: Dazu muss man nur die Statistiken aus allen Lebensbereichen angehen: Egal ob auf der Arbeit, im Haushalt, Verkehr, sogar bei Hobbys wie Reiten, in denen Männer und Frauen gleichermaßen sich engageieren, gibt es unter den Männer z.B. mehr Unfälle oder Todesfälle, die eben auf mehr Risikofreudigkeit - oder sogar auf den Schützer/Versorgerinstinkt zurückzuführen sind.

Das widerum ist logisch, denn ich habe noch nicht mitbekommen, daß sich irgendwo Männer darüber beschweren würden, das die Berufe mit dem höchsten Risiko zu sterben hauptsächlich von Männern ausgeübt würden, oder daß Männer in den Krieg ziehen müssen, oder gar gegen den Satz "Frauen und Kinder zuerst", oder das Männer im Schnitt 7 Jahre früher sterben. Schließlich ist das alles instinktives Verhalten und wer dagegen ist wendet sich quasi gegen die Natur...
Nachdem das hier so schlüssig bewiesen wurde, ist es an der Zeit dieses Forum zu schließen. Gehen wir nach Hause und leben unser restliches (vermutlich eher kurzes Leben) so wie es sich über Jahrmillionen bewährt hat.

Was die Orientierung angeht z.B. in einer Stadt: während Männer sich markante Punkte merken und daran orientieren, merken sich Frauen eher die Straßennahmen. Zusätzlich kommen noch anatomische Unterschiede hinzu wie z.B. im Gehirn und Eisengehalt, so dass das Magnetfeld offenbar bei Männern deutlicher instinktiv berücksichtigt wird als bei Frauen. Bei anderen Tieren wie Zugvögel, Katzen etc. ist diese Fähigkeit besonders deutlich ausgeprägt, so auch indirekt beim Menschen.

Das Magnetfeld?! Da kann ich noch nicht mal mehr lachen... Warum nicht gleich die Erdstrahlung? Vieleicht auch das Erfühlen der Plattentektonik duch Vibrationen der (unzweifelhaft häufiger vorhandenen) Barthaare. Vieleicht mal folgendes Experiment durchführen: Männern einen starken Magneten mitgeben und gucken, ob sie sich dann schlechter orientieren können. Ich sage voraus: macht keinen Unterschied (weil ich Leute kenne, die so was ab und an mit sich rumschleppen und ich da keinen Unterschied feststellen kann).

Im übrigen ist auch die "Mondsüchtigkeit" - wenn man es so formulieren kann - auch evolutionär erklärbar, da viele Tiere auf der Erde den Mond als Zeitmarker für ihren Kopulations- oder Vermehrungszeitpunkt/Wanderverhalten etc. betrachten...usw.

Jetzt sind wir fast schon bei der Astrologie... Hinweis: Vollmond ist heller als Neumond... Und die Helligkeit hat einen deutlichen Einfluß. Den gleichen Effekt hat aber auch eine stärkere Straßenbeleuchtung.

Da heute noch Menschen als rudimentären Erscheinung wie Kiemenbögen, Schwanzfortsatz oder totale Körperbeharung (incl. Gesicht etc.) geboren werden, ist es nicht ausschließen, dass andere Rudimente ebenfalls aktviert werden oder geschlechtspezifisch unterschiedlich noch ausgeprägt sind.

Totale Körperbehaarung ist kein Rudiment. Eher im Gegenteil: Keine zu haben ist das Rudiment, was daran liegt, daß wir durch Neotnie entstanden sind.

Es gibt nun mal definitiv spezifische Unterschiede zwischen der Denkweise von Männern und Frauen.

Weil?

Das hängt natürlich auch mit den Hormonen zusammen.

Und Hormonspiegel sind rein genetisch determiniert? Wär mir neu.

Mädchen und Jungen unterscheiden sich insbesondere in der Pubertät enorm - und das hat nicht ausschließlich etwas mit der Erziehung zu tun. Wenn du zwei Kinder völlig gleich erziehst, werden sie trotzdem wesentlich andere Menschen mit anderen Vorlieben etc., was (auch) auf die Genetik zurückzuführen ist. Sogesehen wird es auch signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben - allein aufgrund der Unterschiedlichen evolutionären Aufgabenverteilung.

Und letztere ist keineswegs klar. Was wir haben ist ein Zirkelschluß, bei dem von rezentem Verhalten auf den "Urmenschen" geschlossen wird und dessen Verhalten dann wiederum begründet, warum das heute so ist.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 01:03 (vor 7815 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 21:47:03:

Dir mangelt es an biologischem Grundwissen. Die Diskussion bleibt somit fruchtlos.

Vor allem die Tatsache dass du bei für dich positiven Dingen zustimmst, bei anderen die Quelle einforderst. Die Quelle kann ich dir nicht mehr nennen, da ich darüber eine Reportage im Fernsehen gesehen habe - in irgendeinem dritten Programm. Die Untersuchung wurde aber in Deutschland durchgeführt und das ist schon 2-3 Jahre her.

Im übrigen: der Mensch unterscheidet sich u.a. in sofern vom Tier, dass er durch Logik und Wissen seine Triebe steuern kann und somit Dinge in Frage stellt, die vorher instinktiv übernommen wurden.

Viel Spaß noch mit deinem Weltbild - und tschüss!

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 01:38 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 14. September 2004 22:03:12:

Dir mangelt es an biologischem Grundwissen. Die Diskussion bleibt somit fruchtlos.

Es ist schon erstaunlich wie wenig biologisches Grundwissen in "allgemeine Biologie I" vermittelt wird. Oder wie wenig davon in Büchern wie "Aplied Game Theory in Evolutionary Biology" oder gar "The Principles of Paleontology" drin ist. Auch kann die aktuelle Ausgabe der Systematischen Zoologie keineswegs irgendeinen sinnigen Inhalt haben. Vieleicht sollte ich mehr Fernsehen, die dritten Programme vermitteln da wohl mehr als es die Uni je könnte...

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 02:48 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 22:38:49:

Dir mangelt es an biologischem Grundwissen. Die Diskussion bleibt somit fruchtlos.
Es ist schon erstaunlich wie wenig biologisches Grundwissen in "allgemeine Biologie I" vermittelt wird. Oder wie wenig davon in Büchern wie "Aplied Game Theory in Evolutionary Biology" oder gar "The Principles of Paleontology" drin ist. Auch kann die aktuelle Ausgabe der Systematischen Zoologie keineswegs irgendeinen sinnigen Inhalt haben. Vieleicht sollte ich mehr Fernsehen, die dritten Programme vermitteln da wohl mehr als es die Uni je könnte...

Allerdings. Lesen bildet - und fernsehen auch, da dort die neuste Erkenntnise gezeigt werden, die du in den Büchern noch nicht findest - die man aber in Papers nachlesen kann.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 12:37 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 14. September 2004 23:48:15:

Allerdings. Lesen bildet - und fernsehen auch, da dort die neuste Erkenntnise gezeigt werden, die du in den Büchern noch nicht findest - die man aber in Papers nachlesen kann.

Du bist der Meinung Fernsehen vermittele biologisches Grundwissen, das aus den neuesten Erkenntnissen bestünde? Ich verstehe unter Grundwissen das Wissen über gut überprüfte Modelle, Methodik und die nötige Sprache um Papers zu verstehen. Wie will mensch ein aktuelles Paper überhaupt nachvollziehen ohne eine gute Kenntnis der verwendeten Fachbegriff und deren Inhalten?

Das zweite Problem: Was ich im Fernsehn sehen kann, kann ich in Papers nicht unbedingt nachlesen. Denn die Quellen werden selten am Ende einer Dokumentation aufgeführt und oftmals werden Sachverhalte unrichtig dargestellt. Was u.a. am Weg liegt, den der Inahlt eines Papers geht, bevor er in einer Dokumentation auftaucht.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Robby, Sunday, 12.09.2004, 19:44 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 12. September 2004 13:25:09:

Jeder Test hat natürlich seine Stärken und Schwächen. Trotzdem halte ich den Test bei Jauch für gut: Immerhin war der Deutschland-durchschnitt nahezu bei 100 (105). Dabei muss man noch berücksichtigen, dass da nicht alle Leute teilnehmen, sondern erstmal nur die, die auch einen Internetanschluss haben und an solchen Tests Interesse haben. Deswegen halte ich den leicht höheren Schnitt für realistisch. Die Aussage solcher Tests ist natürlich nicht unbedingt groß.

In einem FAZ-Artikel wurde der Durchschnitts IQ bei Männern mit 104 angegeben, der von Frauen mit 100.
Allerdings haben Frauen eine höhere Leistungsdichte als Männer, d.h. es gibt mehr durchschnittlich intelligente Frauen als Männer, aber auf 1 schwachsinnige Frau kommen 16 Männer, auf einen hochbegabten Mann ungefähr 100 Frauen. Das Ergebnis von Jauch ist also fast genau identisch mit dem Durchschnitt des FAZ-Artikels (wobei ich nicht weiß, woher die FAZ ihre Informationen hat).

Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Leser, Sunday, 12.09.2004, 20:29 (vor 7817 Tagen) @ Robby

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Robby am 12. September 2004 16:44:42:

auf einen hochbegabten Mann ungefähr 100 Frauen.

Sollte umgekehrt sein, oder?

da stimmt doch was nicht...

Magnus, Sunday, 12.09.2004, 20:34 (vor 7817 Tagen) @ Robby

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Robby am 12. September 2004 16:44:42:

Allerdings haben Frauen eine höhere Leistungsdichte als Männer, d.h. es gibt mehr durchschnittlich intelligente Frauen als Männer, aber auf 1 schwachsinnige Frau kommen 16 Männer, auf einen hochbegabten Mann ungefähr 100 Frauen. Das Ergebnis von Jauch ist also fast genau identisch mit dem Durchschnitt des FAZ-Artikels (wobei ich nicht weiß, woher die FAZ ihre Informationen hat).

müsste es nicht heißen: auf 1 schwachsinnige Frau kommen 16 schwachsinnige Männer und auf 1 hochbegabte Frau kommen 100 hochbegabte Männer? So von den Verhälnissen her scheint mir aber 100 etwas hochgegriffen.

Biologisch kann man das folgender maßen Begründen: Frauen haben zwei X-Chromosmo, wodurch auf der einen Seite krankhafte Gene unterdrückt werden, auf der anderen Seite übermäßig positive allerdings auch. Da da Y-Chromosom nicht diese Gene für den Ausgleich besitzt, treten bei Männer häufiger schwachsinniger, aber auch hochintelligente Menschen auf. So sind z.B. die Savants, d.h. Personen, die zwar sozial alleine nicht lebensfähig sind, aber enorme Gedächtnisleistungen haben (z.B. NewYorker Telefonbuch auswendig wissen und schnell 6 stellige Zahlen multiplizieren können) vorwiegend Männer. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass es nichts mit dem "Patriarchat" zu tun hat, dass es überwiegend Männer waren, die großartige Erfindungen etc. in der Zeitgeschichte erfundenden haben. Es ist schlicht und ergreifend so, dass Genies biologisch und statistisch gesehen hauptsächlich Männer sind.

Somit ist der von den Feministen dargestellt Fluch ("das y-Chromosom ist blöd und auch doof", "Männer sind krankheitsanfälliger"...) gleichzeitig auch die größte Gabe. Frauen sind eher durchschnitt, Männer fallen in beide Richungen größer aus und haben eine größere Streuung - nicht nur was Intelligenz angeht, sondern auch Stärke, Größe etc. differiert bei Männern mehr, als bei Frauen.

Magnus

Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (

Andreas, Sunday, 12.09.2004, 16:56 (vor 7817 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

Hallo!

Das wundert mich überhaupt nicht. Um heute als Frau voranzukommen, braucht man auch keine Intelligenz, sondern nur eine Quotenregelung und eine Frauenbeauftragte in der Nähe.

Ich habe mir gerade mal die Ergebnisse dieses Tests im Internet angeschaut. Demnach haben die Männer mit 108 besser abgeschnitten als die Frauen (105). Das war doch die letzten beiden Jahre genauso. In den Medien liest man interessanterweise gar nichts davon. Wenn die Frauen ein besseres Ergebnis erzielt hätten, dann würden die Online-Zeitungen groß und breit darüber berichten...aber so schweigt man besser...

Gruß
Andreas

Online-Zeitungen

Sam, Sunday, 12.09.2004, 18:38 (vor 7817 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher ( von Andreas am 12. September 2004 13:56:27:

Hallo!
Das wundert mich überhaupt nicht. Um heute als Frau voranzukommen, braucht man auch keine Intelligenz, sondern nur eine Quotenregelung und eine Frauenbeauftragte in der Nähe.
Ich habe mir gerade mal die Ergebnisse dieses Tests im Internet angeschaut. Demnach haben die Männer mit 108 besser abgeschnitten als die Frauen (105). Das war doch die letzten beiden Jahre genauso. In den Medien liest man interessanterweise gar nichts davon. Wenn die Frauen ein besseres Ergebnis erzielt hätten, dann würden die Online-Zeitungen groß und breit darüber berichten...aber so schweigt man besser...

Von den Muttersöhnchen in Hamburger Redaktionsbüros wird eine solche Meldung freilich aussortiert.
Hier und da findet sie sich aber schon.
Etwa: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=6415

Re: Jauchs IQ-Test - Worum geht es hier eigentlich?

Ekki, Wednesday, 15.09.2004, 11:39 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

Man kann es auch unter dem Titel fassen:
Warum es mit Deutschland bergab geht oder: Was die Quote alles möglich macht!
Magnus

Hallo allerseits!

Ich habe leider Jauchs Intelligenz-Test nicht mitbekommen - wohl weil ich kein allzu großer Fan dieses Hans-Dampf-in-allen-Gassen bin.

Gibt es einen Link, unter dem ich mir den Test mal ansehen könnte, oder war das einfach eine Fernsehsendung, die ich unwiederbringlich verpaßt habe?

Gruß

Ekki

Re: Jauchs IQ-Test - Worum geht es hier eigentlich?

susu, Wednesday, 15.09.2004, 12:19 (vor 7814 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test - Worum geht es hier eigentlich? von Ekki am 15. September 2004 08:39:37:

Hallo Ekki

Ich habe leider Jauchs Intelligenz-Test nicht mitbekommen - wohl weil ich kein allzu großer Fan dieses Hans-Dampf-in-allen-Gassen bin.
Gibt es einen Link, unter dem ich mir den Test mal ansehen könnte, oder war das einfach eine Fernsehsendung, die ich unwiederbringlich verpaßt habe?

Ja es gibt einen Link. Hier findest du den Test und weitere Informationen.

susu

Re: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (

Max, Thursday, 16.09.2004, 11:33 (vor 7813 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Jauchs IQ-Test: Karriere-Frauen (112) dümmer als die Bauern oder Türsteher (115) von Magnus am 11. September 2004 23:27:26:

Hallo Leute,

Wow! Karriere-Frauen dümmer als...Und? Haben wir das nicht vorher schon gewußt? Klar haben wir´s gewußt! Schließlich gehen wir ja nicht mit verbundenen Augen durch´s Leben. Oder glaubt hier einer, daß der gesamtgesellschaftlich zu beobachtende und statistisch belegbare Niedergang des Intellekts im Lande der DichterInnen und DenkerInnen lediglich eine Korrelation zum gesellschaftlichen "Erstarken" des Weiblichen darstellt, anstatt einer Kausalität? Ich jedenfalls nicht.

Nach Sloterdijk stiftet eine "verwirrte Generation" (die 68er) eben Verwirrung. Und Teil der großen Verwirrung ist halt auch, daß man eine Überlegenheit "weiblicher Intelligenz" überhaupt für möglich hält. "Neuer Mensch", Überbewertung der "weiblichen Intuition", die "neue Gefühligkeit", "Gender" und das ganze Bla-Bla....
Das hätte es früher nicht gegeben. Und unsere Ahnen sind ja nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen....

Wir müssen uns doch nur mal die anatomische Unterschiedlichkeit von Mann und Frau vor Augen halten, um zu folgenden Fragen zu gelangen:
1. Muß ein Milchbeutel notwendigerweise intelligent sein?
2. Wenn schon ein Milchbeutel nicht intelligent sein muß, wie schaut´s dann aus mit zwei Milchbeuteln?
3. Tendiert die Natur dazu, Überflüssiges entstehen zu lassen?
4. Wäre Intelligenz ein herausragendes weibliches Merkmal: Wo läge dann der Nutzen für das Ganze?
5. Wo liegt der Nutzen männlicher Intelligenz für das Ganze? Auf der Hand?

Aha...man muß also nur die richtigen Fragen stellen und die richtigen Antworten kommen wie von selbst. Dann muß man sich auch nicht von so einer jauchigen Witzfigur (in seinem Paß steht unter "Geschlecht": männlich...*pruuuust*) durch hinterlistige Fragestellungen auf die falsche Fährte setzen lassen.

Ganz einfach - Max

powered by my little forum