Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Der Männertüv

susu, Saturday, 11.09.2004, 00:33 (vor 7818 Tagen) @ gole

Als Antwort auf: Der Männertüv von gole am 10. September 2004 19:25:37:

Warum gibt es eigentlich keinen Frauen-Tüv?
Und wo bleiben die positiven Aspekte in diesem Text?
http://max.msn.de/dating/flirt_specials/maenner_tuev

Meine Lieblingspassage:
"Männer haben es wirklich schwer. Frauen aber mindestens genauso. Denn eigentlich verstehen wir die Jungs auch nicht besser als Astronomen weit entfernte Galaxien."

Astronomen verstehen weit entfernte Galaxien sehr gut. Vieleicht ist ja auch Astrologie gemeint. Das kommt schon eher hin.
Hier ein neuer Lackmustest für Unsinn. Es gibt ja schon den Test, ob etwas Männerfeindlich ist, dadurch, daß die Begriffe Männer und Frauen vertauscht werden und wenn es umgekehrt frauenfeinlich ist, ist es im ursprung männerferindlich. Um zu testen ob ein Text über "Die Macken der Geschlechter" o.ä. irgendwas mit de Realität zu tun haben könnte, einfach mal beliebige Sternzeichen einsetzen. Wenn sich das ließt wie die Astro-Seite der Bunten, ist es definitiv Unfug (dieser Ansatz verringert die Notwendigkeit über Butler zu streiten enorm, es gibt wenige Texte die diesen Texte bestehen und erst bei genauerem Hinsehen Auffälligkeiten zeigen).

Also, ersetze die Kategorien Mal durch Widder, Waage, Jungfrau, Wassermann... Das macht genausoviel Sinn.

"Waagen reicht es, wenn eine Schraube an der richtigen Stelle landet, aber Widder wollen erst genau über die Bohrmaschine Bescheid wissen. Was als Ergebnis rauskommt, ist aber die zweite Frage. Einige trauen sich ja viel mehr zu, als sie an Begabung mitbringen. Zugeben würden sie das nie. Die stehen dann hier im Markt und behaupten, ihre Partner hätten falsche Farbe oder zu wenig Holz gekauft. Und manche steigern sich wochenlang in Skizzen und Berechnungen. Wenn sie es überhaupt jemals zu Ende bringen, sind sie stolz wie Bolle. Selbst wenn alles krumm und schief ist. So wie mein Partner (Widder), als er das erste Mal tapeziert hat. In solchen Situationen braucht es Fingerspitzengefühl. Nicht sofort sagen, dass es völlig beknackt aussieht, sondern sich langsam rantasten: „Mmmh, die Tapete ist richtig hübsch…“. Widder sind da sehr sensibel."

Im Übrigen hat Max natürlich schon recht mit der Aussage, es wäre verwirrend, was für Anforderungen da gestellt würden. Und deshalb steht Steffan Raab einmal bei Tops und einmal bei Flops (Top Alki, Flop Macht).

susu


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