Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Vaterschaftstests: Update

Wolfgang Wenger, Saturday, 04.09.2004, 18:45 (vor 7824 Tagen)

Hallo,

mit dem folgenden Brief möchte ich nächste Woche alle Bundestagsabgeordneten anschreiben. Aus finanziellen Gründen werde ich dies per Email tun. Wenn keine Resonanz kommt, dann auch noch per Brief.

Dazu möchte ich noch auf ein Schreiben des VafK Augsburg/Schwaben hinweisen, welches auf meiner Pro-Test-Seite veröffentlicht ist. Dieses ging an alle bayrischen Landtagsabgeordneten:
http://www.majuze.de/petition/bay_landtag_vaterschaftstests_vafk_augsburg.pdf

Mit der Mailaktion möchte ich meine Arbeit an der Unterschriftensammlung beenden, außer gelegentlicher kleinerer Werbeaktionen. Sie läuft noch bis Ende des Jahres, dann wird sie von mir ausgedruckt und unterschrieben an den Petitionsausschuss eingereicht. Wovon ich mir aber nicht mehr allzu viel verspreche.

Ich möchte mich dann ganz auf den Ausbau der Pro-test-seite konzentrieren http://www.pro-test.net und um den Versuch, andere Vereine, Firmen und Organisationen zum mitmachen zu bewegen (auch Einzelpersonen!)

Eine unterstützende Beteiligung an der Mailaktion (z.B. bei eurem EIGENEN Bundestags- oder Landtagsabgeordneten) ist gerne gesehen und wird sicherlich NICHT als Konkurrenz, sondern als Ergänzung begrüßt! Für eine Info wäre ich aber dankbar (webmaster@pro-test.net)

PS: Kritik an dem untenstehenden Brief kann noch bis Montag berücksichtigt werden

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Sehr geehrter Herr/geehrte Frau....
ich möchte Sie in diesem Brief um Unterstützung gegen ein Vorhaben von Frau Justizministerin Zypries ersuchen, welches auf immer mehr Widerstand und Unmut in der Bevölkerung stößt.

Ich bitte außerdem um eine Stellungnahme von Ihnen zu diesem Thema.

Es geht um das für das Jahr 2006 geplante Verbot von anonymen Vaterschaftstests.

Derlei Vorhaben stoßen auf ein breites Unverständnis in der Bevölkerung und lassen befürchten, dass die Politik in Gefahr gerät, immer mehr den Kontakt zum Wähler zu verlieren. Bitte unterstützen Sie ihre Wähler, in dem Sie klar gegen dieses Vorhaben Stellung nehmen und dafür sorgen, dass das Gesetzesvorhaben nicht verwirklicht wird.

Am 17.Juni wurde zur Unterstützung dieses Anliegens eine Unterschriftenaktion im Internet ins Leben gerufen. Bereits heute haben mehr als 700 Personen unterzeichnet und ihren Unmut über dieses Gesetzesvorhaben in vielen Kommentaren zum Ausdruck gebracht. Sie können diese Petition unter

http://www.petitiononline.com/majuze/petition.html

nachlesen und auch die Unterschriftenliste einsehen. Täglich kommen noch 10-50 Unterschriften hinzu. Die Unterschriftenaktion geht bis zum Ende diesen Jahres, so dass Sie den Verlauf verfolgen können. Noch mehr würde mich freuen, wenn wir auch mit Ihrer "Unterschrift" rechnen können und mit Ihrer konkreten Mitarbeit, dieses Gesetz zu verhindern.

Besonders hervorheben möchte ich, dass unter den Unterzeichnern dieser Petition auch viele Frauen sind, die sich offensichtlich gut in die Lage der Männer versetzen können und erkennen, wie wichtig die Frage der Vaterschaft für Männer ist. Ich hoffe, dass dies auch für sie gilt.

Dazu möchte ich noch auf die neu entstandene Seite

http://www.pro-test.net - das Netzwerk pro Vaterschaftstests

hinweisen.

An dieser Seite kann die Bevölkerung mit eigenen Protestideen mitarbeiten, ob Verein, Männergruppe oder Firma. Eines der Ziele dieser Seite ist aber auch, ein gemeinsames Vorgehen gegen dieses Gesetzesvorhaben zu erreichen. Der Verein "Väteraufbruch für Kinder e.V.", der Verein MANNdat (www.manndat.de) und die humatrix AG (www.humatrix.de ) haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt.

Wolfgang Wenger
Dipl. Soz.-päd. (FH)
http://www.pro-test.net - Das Netzwerk pro Vaterschaftstests
http://www.majuze.de Männer- und Jungenzentrale in Rosenheim
Fachressort "Vaterschaftstests" beim "Väteraufbruch für Kinder e.V." http://www.vafk.de
Tel + fax 0700 majuzede (0700 62589333)

PS: Ich möchte noch darauf hinweisen, dass dieses Gesetzesvorhaben in vielen Internetforen intensiv verfolgt wird und auch mit Sorge beobachtet wird, ob Politiker aktiv an der Verhinderung dieses Gesetzes mitarbeiten. Ich gehe davon aus, dass Sie nichts dagegen haben, dass ich Ihre Antwort auf dieses Schreiben mit anderen Interessierten besprechen werde. Auf Wunsch kann ich aber auch Ihren Namen löschen und nur Ihre Partei in der Diskussion erwähnen.

Netzwerk gegen ein Verbot privater Vaterschaftstests

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