Presseinformation: Vaterschaftstests
Umfragen bestätigen: absolute Mehrheit der Bürger ist für private
Vaterschaftstests
9 von 10 Befragten würden im Zweifelsfall einen Test machen
Frankfurt, 02. September 2004 - Der Zweifel mag zwar für viele unvorstellbar
sein, doch er kommt häufiger vor, als man denkt: Ist das der Vater meines
Kindes, ist das mein Kind oder ist das wirklich mein Vater? Auch prominente
Mitbürger, wie Jessica Stockmann, Boris Becker oder Susan Stahnke, sind vor
diesen Fragen nicht gefeit. Die Vorstellung, nicht zu wissen, wer der wahre
Vater ist, oder die biologische Herkunft des eigenen Kindes nicht zu kennen,
ist sicherlich ein Albtraum; viele Väter, Mütter und Kinder in Deutschland
können sich diesem Zweifel nicht entziehen, geschweige denn ihn verdrängen.
Eine aktuelle Online-Umfrage der ratgeberzentrale.de und der Bengerno
Marktforschung, an der über 1.100 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, ergab,
dass die absolute Mehrheit der Befragten diesen Zweifel bzw. die familiäre
Abstammung geklärt haben wollten.
"Würden Sie bei eigenen persönlichen Zweifeln an einer Vaterschaft, ein
DNA-Abstammungsgutachten (für sich und Ihre Angehörigen) erstellen lassen?",
lautete die Frage und 8 von 10 Befragten antworteten mit "ja" oder "kann ich
mir vorstellen". Rund 40 Prozent der Frauen und Männer waren sogar
überzeugt, dass sie im Zweifelsfall ohne Einschränkung einen
Vaterschaftstest machen lassen würden.
Auf die Frage "Wie wichtig ist es Ihnen zu wissen, ob Sie im biologischen
Sinne wirklich von den Menschen abstammen, die Sie als Ihre Eltern kennen?"
antworteten rund 70 Prozent der Befragten mit "sehr wichtig" oder "wichtig".
Dabei zeigten die Frauen mit knapp 72 Prozent sogar ein größeres Interesse
an ihrer biologischen Herkunft als die Männer mit knapp 65 Prozent.
Da ist es nicht verwunderlich, dass 8 von 10 Befragten auch die
wissenschaftliche Klärung per privatem Abstammungs- bzw. Vaterschaftstest
einem aufwendigen und kostenintensiven Gerichtsverfahren vorziehen. Die
Frage "Wie finden Sie es, dass es eine einfache und relativ preiswerte
Methode gibt, mit der sich zweifelhafte familiäre Abstammungen wie z.B. eine
Vaterschaft eindeutig klären lassen, ohne gleich ein offizielles
Gerichtsverfahren einleiten zu müssen?" beantworteten 82 Prozent der Frauen
und 74 Prozent der Männer mit "gut" oder "sehr gut". Rund 15 Prozent der
Befragten waren bei dieser Frage unentschieden, lediglich knapp 10 Prozent
zeigten dafür überhaupt kein Interesse.
Die Ergebnisse decken sich weitestgehend auch mit einer im März dieses
Jahres veröffentlichten Emnid-Umfrage der Zeitschrift "Lisa". Danach fanden
es 72 Prozent der Befragten unverzeihlich, einem Mann ein sogenanntes
"Kuckuckskind ins Nest zu setzen". Das sei Betrug am Partner.
Rund 80 Prozent der befragten Frauen und Männer glaubten demnach auch, dass
es ein Grundrecht für jedermann/-frau sei zu wissen, wer der eigene Vater
ist. Einem sogenannten "anonymen" Vaterschaftstest, der ohne wissentliche
Beteiligung der Mutter vorgenommen wird, sahen 43 Prozent der Männer und
immerhin 35 Prozent der Frauen als unproblematisch an.
Über die humatrix AG:
Die humatrix AG ist ein hochspezialisiertes Biotechnologie-Unternehmen,
dessen Fokus auf der Analyse der menschlichen DNA liegt. Heute schon gilt
die humatrix AG als einer der führenden Anbieter von Abstammungsnachweisen
zwischen nahen Verwandten. Weiterer Tätigkeitsschwerpunkt der
Wissenschaftler der humatrix AG ist die Erstellung sogenannter
DNA-Fingerprints ("genetische Fingerabdrücke") im Auftrag der
Landeskriminalämter. Im zukunftsweisenden Bereich der präventiven Analytik
zählt das Unternehmen zu den maßgeblichen Wissensträgern Deutschlands. Diese
Technologie, die auf eine Verbesserung der Lebensqualität abzielt, soll in
den kommenden Jahren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Weitere Informationen im Internet: www.humatrix.de
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