Erfolg für Jungendiskriminierende Bildungspolitik
Jungen diskriminierende Bildungspolitik weiterhin ungebremst auf Erfolgskurs!
"Ausbildung: Prüfungsergebnisse bestätigen Mängel bei Schulausbildung
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
(Verbandspresse, 12.08.2004 09:52)
(Berlin) - Immer mehr Lehrlinge haben erhebliche Defizite in ihrer schulischen Vorbildung und können diese Mängel auch nicht mehr in der anspruchsvoller gewordenen Lehre ausgleichen. ....
Zwar haben 2003 insgesamt 141.098 Lehrlinge ihre Gesellen- und Abschlussprüfungen bestanden. Die Bestehensquote ist jedoch auf 78,5 Prozent gesunken.(2002: 78,7 Prozent). "Die Handwerksbetriebe brauchen qualifizierte junge Menschen, um die Lehre erfolgreich beenden zu können", sagte ZDH-Präsident Dieter Philipp dazu heute in Berlin. "Die mangelnde schulische Vorbildung führt außerdem dazu, dass die Betriebe auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Lehrstellen nicht besetzen können."
... Unter den bestandenen Prüfungen ist der Anteil der Wiederholungsprüfungen auf 14,9 Prozent gestiegen. Insbesondere in den neuen Bundesländern ist die Zahl der Wiederholer von knapp 5 Prozent nach der Wiedervereinigung auf knapp 20 Prozent angewachsen, aber auch in den alten Ländern beträgt der Anteil der Wiederholungsprüfungen inzwischen fast 15 Prozent.
Die jungen Frauen haben mit einer Bestehensquote von 84,5 Prozent erheblich besser abgeschnitten als ihre männlichen Kollegen mit 76,7 Prozent. Junge Frauen sind dabei zum Teil in männertypischen Berufen wie Steinmetz und Steinbildhauer, Maler und Lackierer, Metallbauer, Elektroinstallateur, Tischler und Bäcker erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen.
Quelle/Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: 030/20619-0, Telefax: 030/20619-460
aus http://www.verbaende.com/News.php4?m=26562"
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Erfolg für Jungendiskriminierende Bildungspolitik
Als Antwort auf: Erfolg für Jungendiskriminierende Bildungspolitik von Bruno am 13. August 2004 11:55:50:
Hallo Bruno!
In dem Zusammenhang bin ich mittlerweile der Auffassung, daß es vielleicht besser ist, die gesamte Koedukation endgültig aufzuheben. Gerade diese Zahlen zeigen eindeutig, daß dieses Projekt vollkommen gescheitert ist. Unser Bildungssystem erreicht die Jungen einfach nicht. Jungen und Mädchen sind in dieser Hinsicht einfach zu unterschiedlich. Sie denken unterschiedlich, lernen unterschiedlich. Es wird Zeit, daß unser Bildungssystem diesen Unterschieden endlich gerecht wird.
Wenn ich mal rückblickend meine Schul- und Studienzeit betrachte, dann habe ich eine Vielzahl von Unterschieden in den Lernstrategien von Frauen/Mädchen und Männern/Jungen festgestellt. Mädchen lernen alles sehr aufmerksam, was ihnen in der Schule auf dem Tisch serviert wird. Sie bereiten sich sorgfältiger auf Prüfungen vor. Jungs hingegen interessieren sich nur eingeschränkt für den Schulstoff. Sie sind experimentierfreudiger, probieren mehr aus, interessieren sich auch für Zusammenhänge, die über den Schulstoff hinausgehen und die eher dem eigenen Interessengebiet entsprechen. Diese Unterschiede werden in unserem Bildungssystem überhaupt nicht berücksichtigt. Unser Schulsystem läuft hier sozusagen völlig an der Sache vorbei.
Ich glaube auch, hier im Forum schon einmal gelesen zu haben, daß Jungen in einem nach Geschlechtern getrennten Unterricht aufmerksamer lernen und aufpassen. Vielleicht sollte man hier einfach wieder nach Geschlechtern trennen.
Gruß
Andreas