Es hat wohl schon etwas mit dem Forenthema zu tun ...
..., daß das Priesterseminar in St. Pölten geschlossen wurde.
Das hat zwar vordergründig nichts mit Frauen zu tun, sehr wohl aber mit der Geschlechterproblematik. Wenn eine der einflußreichsten Institutionen ihren hauptamtlichen Funktionären (Männern wie Frauen) sowohl ein aktives Geschlechtsleben als auch die Gründung einer Familie verbietet (bei Strafe des Ausschlusses) und speziell die Frauen von vornherein von der Übernahme wichtiger Funktionen ausschließt, dann ist diese Institution als solche sexuelle pathologisch.
In St. Pölten wurden Hardcore-Pornos gefunden, die man der Öffentlichkeit nicht zeigen will, und nach Meinung der Kirchenoberen habe das Priesterseminar seine eigentliche Aufgabe nicht mehr erfüllt.
Diese kirchengeschichtlich äußerst seltene Maßnahme ist auf jeden Fall der Aufmerksamkeit wert.
Vor allem aber sollte es endlich allgemeinen Auffassung werden, daß eine so verkorkste Praxis bei einer wichtigen Institution verkorkst die ganze Gesellschaft und damit auch die Geschlechterbeziehungen. Niemand hat das Recht, anderen eine Familiengründung oder ein aktives Geschlechtsleben zu ge- oder verbieten, auch nicht als ausschließende Bedingung für die Mitgliedschaft in einem Verein oder die Übernahme bestimmter Funktionen.
Gruß
Ekki