Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Lynndie heißt in Dänemark Annemette

Wolfgang, Friday, 06.08.2004, 19:23 (vor 7854 Tagen)

Die dänische Folterhexe heißt Annemette Hommel. Sie ist eine selbstbewußte, feministische Powerfrau, genau wie die US-Generalin Karpinski, die den Männer-Folter-Knast Abu Ghraib befehligte.

Lest selbst:

"Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht aber die 37-jährige Annemette Hommel. Ihr wird vorgeworfen, Gefangene in "schmerzhaften, stressenden und unbequemen Stellungen" gehalten, sie geschlagen und ihnen Wasser vorenthalten zu haben, um Aussagewiderstand zu brechen. Ans Licht der Öffentlichkeit gekommen waren diese Vorwürfe durch einen Zivildolmetscher, der die Führung des dänischen Heers von den Geschehnissen schriftlich informierte. Inzwischen sollen mehrere Soldaten, die Zeugen der Verhöre waren, die ungesetzlichen Verhörmethoden bestätigt haben."
Quelle:
http://www.taz.de/pt/2004/08/05/a0215.nf/text.ges,1

Die Verteidigungslinie der Folterhexe ist Feminismus reinsten Wassers:

"Die Offizierin wies die Beschuldigungen als "grundlos" zurück. Sie sprach in Zeitungsinterviews am Mittwoch von einem "Racheakt" eines Dolmetschers. Dieser, ein dänischer Staatsbürger irakischer Abstammung,
habe Probleme gehabt, Befehlen von einer Frau zu gehorchen."

Quelle:
http://orf.at/040804-77058/index.html?url=http%3A//orf.at/040804-77058/77047txt_story.html

Fällt euch zu dieser feministischen Kaltschnäuzigkeit, Männerverachtung und Menschenrechtsverletzerei noch was ein?

schönes Wochenende

Wolfgang

Dazu BerlinOnline.....

MeckMax, Sunday, 08.08.2004, 14:50 (vor 7852 Tagen) @ Wolfgang

Als Antwort auf: Lynndie heißt in Dänemark Annemette von Wolfgang am 06. August 2004 16:23:36:

Gewalt geht - auch - vom Weibe aus
Foltersoldatinnen sind keine Ausnahmeerscheinung

Frauen sind zu allem fähig. Auch wer es noch nicht am eigenen Leibe erfahren hat, er wird es ahnen. Dennoch findet man es besonders pikant, wenn Frauen an steuerfinanzierten Folterungen beteiligt sind, was im Umkehrschluss so viel heißt wie: Von Männern ist ja nichts anderes als Gewalt zu erwarten, aber eine Frau! Zu dem Namen Lynndie England, der jungen amerikanischen Soldatin, die im Bagdader Gefängnis Abu Ghoreib - eigenen Angaben zufolge aus Spaß - nackte Männer demütigte, kommt jetzt der von Annemette Hommel, einer dänischen Offizierin. Sie soll, ebenfalls im Irak, besonders harte Verhörmethoden angewendet haben - ganz professionell. Sie gehöre "im Hinblick auf Verhörtechniken zu den erfahrensten Soldaten der dänischen Armee", heißt es und man ahnt dunkel, was das bedeutet.

Frauen sind zu allem fähig - das weiß man schon länger, auch aus den Prozessen gegen Irma Grese (Auschwitz-Aufseherin), Hilde Benjamin (DDR-Justizministerin). Deren Brutalität galt im allgemeinen Verständnis lange als Abweichung. Doch ausgerechnet die feministische Psychosozialforschung hat seit den 70er-Jahren am Nachweis gearbeitet, dass das aggressive Potenzial von Frauen dem der Männer nicht nachsteht. Seither gilt jedes Verhalten als Aggression, das absichtsvoll andere schädigt, verletzt oder zerstört - also körperliche, aber auch verbale und andere psychische Attacken.

Nimmt man nun die jüngste Äußerung des Vatikans zur Frauenfrage als Hilfe zur Bewertung der Folter durch Frauen, kommt man zu gegenläufigen Antworten. Erstens: Der Papst hat nicht Recht, Männer und Frauen sind doch gleich. Zweitens: Der Papst hat Recht, denn der gleichmacherische Feminismus macht die Frau zur Bestie. Widerlegt ist in jedem Fall die gynozentrische Variante des Feminismus, die die Vorzüge der Weiblichkeit überbetont. Bestätigt und bestürzt müsste sich die von Alice Schwarzer vertretene Strömung fühlen: Wenn Frauen foltern, ist die traditionelle Rollenverteilung der Geschlechter aufgehoben.

Deren Annäherung geschieht, viel friedlicher, überall, sogar in Afghanistan, und man könnte die Frage diskutieren, ob dadurch die Gesellschaft verfraulicht oder vermännlicht - wenn sich die Frauen wie Männer aufführen. Man kann es aber auch lassen und anerkennen: Frauen sind zu allem fähig und trotzdem sehr anders.

Schönen Sonntag
MeckMax

Gewalt geht - auch - vom Weibe aus

Ein üppiges Schlacht- und Brandopfer für die dämliche Anführerin 'Alice' :-)

Nick, Sunday, 08.08.2004, 15:05 (vor 7852 Tagen) @ Wolfgang

Als Antwort auf: Lynndie heißt in Dänemark Annemette von Wolfgang am 06. August 2004 16:23:36:

Jedesmal staune ich, wie perfekt die Blödel-Alice das Timing hingekriegt hat mit ihrem wunderbar bekloppten Spruch bei ai: "Wir Frauen sind das gefolterte Geschlecht!"

Man fragt sich verdutzt: "Wie schafft die das bloß? Wie können Text und Comic dermaßen perfekt und fugendicht zusammenpassen? Woher bezieht die ihre intuitive Kraft?"

Bitte mach weiter, Alice!
Publiziere bitte mehr solche Sachen!
Ganz sicher ist doch noch mehr drin, oder nicht?

Freut sich
der Nick

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