Der einen Folterhexe ist "unwohl", die andere sieht "Männerverschwörung" am Werk
"Lynndie England
Entschuldigt wegen Unwohlsein
Die schwangere US-Soldatin Lynndie England ist dem zweiten Tag ihrer Anhörung in Fort Bragg ferngeblieben."
Quelle:
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=5136
Interessant an dem Satz ist:
1. Sie ist nicht in Haft. Während die Amis ansonsten jeden Bub, der seiner Spielkameradin auf dem Spielplatz unter den Rock schaut, in Handschellen in Haft abführen.
Warum sitzt sie eigentlich nicht in Haft? Ein Schelm, wer daran denkt, was wohl einem Mann in den USA passiert, von dem solche Fotos wie von der Folterhexe existieren.
2. Der Dame war also "unwohl" und deshalb durfte sie der "Anhörung" fernbleiben. Ob wohl auch ein männlicher Mißhandler, wenn ihm "unwohl" ist, einfach so "fernbleiben" darf? Den Opfern der Militärhexe war sicher auch unwohl. Ob sie schon nach Hause gehen durften?
Weiter heißt es:
"Die ehemalige Leiterin von Abu Ghoreib erhob in einem BBC-Interview Vorwürfe, es habe offenbar eine Verschwörung gegeben, um sie über die Vorfälle in Unkenntnis zu halten."
Tolle "Verschwörung", wenn man selbst bei den Folterungen anwesend war, wie hier durch Zeugenaussage bewiesen ist:
"Brigadegeneralin Janis Karpinski sei bei Misshandlungen Gefangener persönlich zugegen gewesen, sagte Saddam Saleh Abud am Dienstag in einer per Video übertragenen Aussage vor einem US-Gericht."
Quelle:
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=4914
Wie die US-Justiz verfährt, wenn ein weibliches angebliches Opfer aussagt, sie sei von einem Mann mißhandelt worden, wissen wir. Der Mann kommt schneller in den Knast, als er gucken kann.
Aber Generalin Karpinski fährt derweilen mit ihrem Mercedes herum und kämpft für die Ehre ihrer Geschlechtsgenossinnen in der US-Army, denn sie ist Feministin. Das paßt.
Re: Der einen Folterhexe ist "unwohl", die andere sieht "Männerverschwörung"
Als Antwort auf: Der einen Folterhexe ist "unwohl", die andere sieht "Männerverschwörung" am Werk von Wolfgang am 04. August 2004 11:30:44:
Die schwangere US-Soldatin Lynndie England ist dem zweiten Tag ihrer Anhörung in Fort Bragg ferngeblieben." (...)
1. Sie ist nicht in Haft. Während die Amis ansonsten jeden Bub, der seiner Spielkameradin auf dem Spielplatz unter den Rock schaut, in Handschellen in Haft abführen.
Warum sitzt sie eigentlich nicht in Haft? Ein Schelm, wer daran denkt, was wohl einem Mann in den USA passiert, von dem solche Fotos wie von der Folterhexe existieren.
Vielleicht, weil es ein Militaergericht ist, und dort andere Regeln gelten. Vor ein Zivilgericht wird der Verdaechtige oft in Handschellen gefuehrt, aber dann fast immer gegen Kaution freigelassen.
2. Der Dame war also "unwohl" und deshalb durfte sie der "Anhörung" fernbleiben. Ob wohl auch ein männlicher Mißhandler, wenn ihm "unwohl" ist, einfach so "fernbleiben" darf?
Wenn ein gerichtlich anerkannter Arzt das Unwohlsein bestaetigt, ja. Natuerlich kann man bezweifeln, ob ein Arzt einem Mann so leicht ein Unwohlsein bescheinigen wuerde wie einer schwangeren Frau.
Den Opfern der Militärhexe war sicher auch unwohl. Ob sie schon nach Hause gehen durften?
Der ist gut.
"Die ehemalige Leiterin von Abu Ghoreib erhob in einem BBC-Interview Vorwürfe, es habe offenbar eine Verschwörung gegeben, um sie über die Vorfälle in Unkenntnis zu halten."
In ihrem Bemuehen, unschuldig zu wirken, stellt sie sich als unfaehig dar.
Tolle "Verschwörung", wenn man selbst bei den Folterungen anwesend war, wie hier durch Zeugenaussage bewiesen ist:
Eine Zeugenaussage beweist leider noch nichts, ich hoffe aber, das Gericht kauft Madam ihre gespielte Unfaehigkeit nicht ab.
Gruss,
Peter