Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Studie der WHO

Mamma, Thursday, 29.07.2004, 13:04 (vor 7862 Tagen)

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen. Auch wenn Gewalt in der Familie seit den 70er-Jahren zum öffentlichen Thema gemacht wurde, muss noch immer weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt werden. Und das zumeist auch noch durch Verwandte oder Bekannte. Auch in den sogenannten entwickelten Ländern des Westen und Nordens sind die Zahlen erschreckend. In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen, egal welchen Alters und aus welcher Gesellschaftsschicht.

Re: Propaganda

Mic, Thursday, 29.07.2004, 13:32 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Ich kenne die von dir zitierte Quelle nicht, aber ich weiß von diversen anderen 'Studien' wie genehme 'Ergebnisse' erzielt werden.

Ein harmloses Beispiel war "Studie beweist: Frauen sind die besseren Autofahrer" wobei dann im weiteren Text steht, dass Frauen 1/3 weniger Kilometerleistung fahren und 1/3 weniger Unfälle verursachen, was dann auch als vorbildlich wegen der verstärkten Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel angepriesen wird.

Oder das alte Märchen "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bleibt Utopie" bzw. "Frauen verdienen 1/3 weniger" wobei Einkommen nicht zur Erwerbsquote in Relation gesetzt wird, gleichzeitig beklagt wird, dass Frauen viel zu viele Teilzeitjobs machen, weil sie aus dem Vollerwerbsleben 'gedrägt' wurden (Zauberwort *Kinderbetreuungsplätze*). Umgekehrt ist es dann wieder ein heimtückischer patriarchaler und neoliberaler Trick die Frauen in die Vollerwerbstätigkeit 'zwingen' zu wollen.

Wo ist diese Studie zu finden?

Hetzi, Thursday, 29.07.2004, 14:05 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen.

Zeig mir bitte diese WHO-Studie!

Ich hab auf deren Seite danach gesucht und keine Studie gefunden, die das bestaetigen wuerde.

Gefunden habe ich aber dass Gewalt zwischen Personen (Interpersonal violence) die zehnt haeufigste Todesursache von Frauen sei. (WHO-Fact sheet 239)

Gefunden hab ich weiterhin, dass bei Frauen 5 der 15 haeufigsten Todesursachen bei Frauen verletzungsbedingt sind. In der Reihenfolge der Haeufigkeit Selbstmord, Krigsbedingte Gewalt, Verkehrsunfaelle, Verbrennungen und Gewalt zwischen Personen. (http://www.who.int/violence_injury_prevention/resources/publications/en/vip_brochure.pdf)

Beides bezieht sich auf die von dir gebrachte Altersspanne.

Ich weiss nicht wer das Maerchen dieser WHO-Studie in die Welt gesetzt hat. Auf jeden Fall scheinen alle Medien das selbe immer wieder abzuschreiben, ohne die Fakten zu ueberpruefen oder auch nur die betreffende WHO-Studie anzusehen.

Noch schlimmer!

Paul, Thursday, 29.07.2004, 14:34 (vor 7862 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Propaganda von Mic am 29. Juli 2004 10:32:13:

Ein harmloses Beispiel war "Studie beweist: Frauen sind die besseren Autofahrer" wobei dann im weiteren Text steht, dass Frauen 1/3 weniger Kilometerleistung fahren und 1/3 weniger Unfälle verursachen[...]

Halt! Das stimmt so nicht. Es ist nämlich noch besser - ich habe zwar die genauen Zahlen gerade nicht da, aber es ist definitiv so, daß man bei einer Umrechnung der Unfallzahlen auf die gefahrenen Kilometer zu dem Ergebnis kommt, daß Frauen pro gefahrenem Kilometer MEHR Unfälle verursachen als Männer (und zwar deutlich mehr). Frauen sind demnach eindeutig - jedenfalls im Durchschnitt - die schlechteren Autofahrer. Das wiederspricht Frauenrabatten bei Versicherungen natürlich nicht unbedingt, da für die Versicherung nur das absolute Risiko entscheidend ist. BTW: Als Wenigfahrer kann man bei vielen Versicherungen auch vergünstigte Tarife in Anspruch nehmen.

Gruß,
Paul

PS: "Statistischer Analphabetismus" ist eine weitverbreitende Krankheit. Ein herrliches Beispiel ist auch immer der Fehlschluss "90% aller Heroinabhängigen haben mit vorher Cannabisprodukte konsumiert. ---> Cannabis = Einstiegsdroge."

Re: Studie der WHO

Bruno, Thursday, 29.07.2004, 14:37 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

ja und?

Interessant, aber für eine Geschlechter-Diskussion nicht brauchbar, da die Studie gegen Gender Mainstreaming verstößt. Danach müssten die Todesursachen beider Geschlechter dargestellt sein. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Ich lehne Gewalt gegen Menschen ab, unabhängig vom Geschlecht. Lehnst du nur Gewalt gegen Frauen ab und ist dir Gewalt gegen männliche Mitbürger egal?

Wenn nein, dann ergänze bitte die Info um die häufigsten Todesursachen für Männer im angegeben Alter, dann können wir darüber diskutieren oder lass die einseitigen Studien und sag, was du willst.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

www.manndat.de

Re: Wo ist diese Studie zu finden?

Arne Hoffmann, Thursday, 29.07.2004, 14:54 (vor 7862 Tagen) @ Hetzi

Als Antwort auf: Wo ist diese Studie zu finden? von Hetzi am 29. Juli 2004 11:05:05:

Hi Hetzi,

Ich weiss nicht wer das Maerchen dieser WHO-Studie in die Welt gesetzt hat. Auf jeden Fall scheinen alle Medien das selbe immer wieder abzuschreiben, ohne die Fakten zu ueberpruefen oder auch nur die betreffende WHO-Studie anzusehen.

Exakt. Freut mich, dass inzwischen immer mehr Männer fit genug in der Materie bzw. begabt genug in der Recherche sind. Mir sträuben sich inzwischen auch regelmäßig die Nackenhaare, wenn ich immer wieder völlig ohne jede Quellenangabe diesen "Laut-einer-Studie-der-WHO"-Nonsens lesen muss. Keine Ahnung, wer das in die Welt gesetzt hat und warum einer treu und brav vom anderen abschreibt.

Bruno hat natürlich auch Recht. Selbst wenn diese Behauptungen nicht aus der Luft gegriffen wären, wären sie unbrauchbar, weil sie nur die eine Hälfte der Geschlechter betrachten und noch dazu so tun, als sei das ganz selbstverständlich. Aus den Kriminalstatistiken geht deutlich hervor, dass Männer häufiger als Frauen Gewaltopfer werden. Was Folter, Krieg, Zwangsarbeit und Todesstrafe angeht, sieht das kaum anders aus.

Arne

Re: Noch schlimmer!

XRay, Thursday, 29.07.2004, 15:51 (vor 7862 Tagen) @ Paul

Als Antwort auf: Noch schlimmer! von Paul am 29. Juli 2004 11:34:20:

>Ein harmloses Beispiel war "Studie beweist: Frauen sind die besseren Autofahrer" wobei dann im weiteren Text steht, dass Frauen 1/3 weniger Kilometerleistung fahren und 1/3 weniger Unfälle verursachen[...]
Halt! Das stimmt so nicht. Es ist nämlich noch besser - ich habe zwar die genauen Zahlen gerade nicht da, aber es ist definitiv so, daß man bei einer Umrechnung der Unfallzahlen auf die gefahrenen Kilometer zu dem Ergebnis kommt, daß Frauen pro gefahrenem Kilometer MEHR Unfälle verursachen als Männer (und zwar deutlich mehr). Frauen sind demnach eindeutig - jedenfalls im Durchschnitt - die schlechteren Autofahrer. Das wiederspricht Frauenrabatten bei Versicherungen natürlich nicht unbedingt, da für die Versicherung nur das absolute Risiko entscheidend ist. BTW: Als Wenigfahrer kann man bei vielen Versicherungen auch vergünstigte Tarife in Anspruch nehmen.

------------
Nun, so einfach ist's nun auch nicht.
Was bedeutet gut oder schlecht?
Kann man das an der Zahl der Unfälle/km messen oder
vielleicht an den Unfallkosten/km?

Frauen produzieren vielleicht mehr Unfälle/km, aber soweit ich die Statistik in Erinnerung habe, (statistisch) weniger schwere, somit
weniger Kosten.
Hier schlagen in der Statistik wohl insbesondere jugendliche
männliche FahrerInnen (:-))kräftig zu.
Andererseits beobachte ich doch auch immer wieder, daß Frauen
gefährliche Fahrweisen an den Tag legen. Gefährlich deshalb, weil
Leute wie ich eben nicht unbedingt damit rechnen, daß ein
vergleichsweise langsam fahrendes Fahrzeug auf der Autobahn die Spur wechselt, obwohl das zu überholende Fahrzeug noch weit entfernt ist.
Häufig bin ich auf diese Art schon ins Schwitzen gekommen und
in der Mehrzahl der Fälle waren es Frauen, die mich krass ausbremsten.
Wenn es geknallt hätte, hätte man natürlich mich verantwortlich gemacht und nicht etwa den im wahrsten Sinne rücksichtslosen Spurwechsler
(Wer auffährt ist schuld). Ich wäre damit wohl als Kostenverursacher in die
Statistik eingegangen.
Wer heisst da bessere AutofahrerIn?
Rechtlich zumindest - und da habe ich wohl nach wie vor gewisse Schwächen -muss ich unvorhersehbares Verhalten von "schwachen Verkehrsteilnehmern"
vorhersehen.....aehhh.....
Vielleicht ist es so...
Die einen sind ein Risiko, weil sie unvorhersehbares Verhalten haben; die anderen, weil sie keine Hellseher sind.....und die Statistik sagt uns
nichts darüber, wer zu den Einen und wer zu den Anderen gehört...

Schwerere Unfälle

Norbert, Thursday, 29.07.2004, 16:08 (vor 7862 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Noch schlimmer! von XRay am 29. Juli 2004 12:51:44:

Kann man das an der Zahl der Unfälle/km messen oder
vielleicht an den Unfallkosten/km?
Frauen produzieren vielleicht mehr Unfälle/km, aber soweit ich die Statistik in Erinnerung habe, (statistisch) weniger schwere, somit
weniger Kosten.
Hier schlagen in der Statistik wohl insbesondere jugendliche
männliche FahrerInnen (:-))kräftig zu.

Die schwersten Unfälle sind üblicherweise diejenigen bei denen LKW's beteiligt sind.
Überwiegend werden LKW's von männlichen Fahrern gefahren.

(Wer auffährt ist schuld). Ich wäre damit wohl als Kostenverursacher in die
Statistik eingegangen.

ACK.

Des weiteren ist vielleicht auch noch die Unfallzeit zu beachten?
Eine Hausfrau, die überwiegend in verkehrsarmen Zeiten fährt, hat auch ein niedrigeres Risko. Sowohl passiv als auch aktiv.
Sie kann sich meist auch heraussuchen, ob sie überhaupt fährt, oder witterungsabhängig eine Fahrt verschiebt.
Sie fährt seltener zu Zeiten in denen es noch/schon dunkel ist.

Bei Fahrten zum Arbeitsplatz hat man diese Wahl normalerweise nicht.
Deshalb hat man ein höheres Unfallrisiko, unabhängig davon welchen Geschlechts man zugehörig ist.
Und bei diesen Berufspendlern überwiegen eben immer noch die Männer.

Gruß
Norbert

da glaub ich ja eher noch das hier..

Leser, Thursday, 29.07.2004, 16:15 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters/rpt39a.jpg

- und das war damals auch offizielles Poster. Dasselbe in grün.

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen. Auch wenn Gewalt in der Familie seit den 70er-Jahren zum öffentlichen Thema gemacht wurde, muss noch immer weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt werden. Und das zumeist auch noch durch Verwandte oder Bekannte. Auch in den sogenannten entwickelten Ländern des Westen und Nordens sind die Zahlen erschreckend. In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen, egal welchen Alters und aus welcher Gesellschaftsschicht.

Re: Noch schlimmer!

Nikos, Thursday, 29.07.2004, 16:35 (vor 7862 Tagen) @ Paul

Als Antwort auf: Noch schlimmer! von Paul am 29. Juli 2004 11:34:20:

"Statistischer Analphabetismus" ist eine weitverbreitende Krankheit. Ein herrliches Beispiel ist auch immer der Fehlschluss "90% aller Heroinabhängigen haben mit vorher Cannabisprodukte konsumiert. ---> Cannabis = Einstiegsdroge."<

Genau.

-----------------------
NEUESTE STUDIE!

99% alle Heroinabhängigen haben als Kinder Milch konsumiert!

Wir müßen sofort die Milch verbieten, aus den Köpfen verbannen!

Am Besten durch ein Projekt, das von Frau Schwarzer geleitet wird.
-----------------------

Nicht mehr alle Taschen im Schrank, leider.

Grüße
Nikos

Re: Propaganda

Odin, Thursday, 29.07.2004, 18:39 (vor 7862 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Propaganda von Mic am 29. Juli 2004 10:32:13:

Oder das alte Märchen "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bleibt Utopie" bzw. "Frauen verdienen 1/3 weniger" wobei Einkommen nicht zur Erwerbsquote in Relation gesetzt wird, gleichzeitig beklagt wird, dass Frauen viel zu viele Teilzeitjobs machen, weil sie aus dem Vollerwerbsleben 'gedrägt' wurden (Zauberwort *Kinderbetreuungsplätze*). Umgekehrt ist es dann wieder ein heimtückischer patriarchaler und neoliberaler Trick die Frauen in die Vollerwerbstätigkeit 'zwingen' zu wollen.

Ich lese im Moment das Buch von Bierach: Das dämliche Geschlecht.
Ich sage Dir, daß tut sowas von gut, einmal eine Frau zu lesen, die sich für voll verantwortlich und als "Herr" über ihr Leben fühlt und nicht ständig bei jedem Erbschen unter der Matraze nach verantwortlichen Männern sucht!
Frauen kämen im Leben erheblich weiter, wenn sie nicht ständig reklamierten, daß man sie gefälligst wie kleine, unmündige Kinder zu behandeln hat, weil sie nicht zurechnungsfähig und damit für nichts verantwortlich sind. Es wird Zeit, daß Frauen endlich aus der Pubertät kommen.

Re: Noch schlimmer!

Odin, Thursday, 29.07.2004, 18:40 (vor 7862 Tagen) @ Paul

Als Antwort auf: Noch schlimmer! von Paul am 29. Juli 2004 11:34:20:

PS: "Statistischer Analphabetismus" ist eine weitverbreitende Krankheit. Ein herrliches Beispiel ist auch immer der Fehlschluss "90% aller Heroinabhängigen haben mit vorher Cannabisprodukte konsumiert. ---> Cannabis = Einstiegsdroge."

100% aller Heroinabhängigen haben als Säugling Milch getrunken :-)

des glaubst oba söwa ned, oda !

noname, Thursday, 29.07.2004, 19:55 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

wenn "weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt" wird und
"In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen", dann würden wir als Industrieland erster Ordnung, hinter den Entwicklungländern liegen !
Das würde aber ein ordentliches, weltweites(!), mediales, zumindest aber amerikanisches 'Trara' auslösen ! ! !
Warum wohl wurde die Psychoanalyse in Wien erfunden?

du geisteskrankes trutscherl !

Re: Studie der WHO

Andreas, Thursday, 29.07.2004, 19:58 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Das aendert nichts an der Tatsache, dass Maenner wesentlich haeufiger von Gewalt betroffen sind als Frauen. Was willst Du uns also damit sagen?

Andreas

Re: Studie der WHO

XRay, Thursday, 29.07.2004, 19:59 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen. Auch wenn Gewalt in der Familie seit den 70er-Jahren zum öffentlichen Thema gemacht wurde, muss noch immer weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt werden. Und das zumeist auch noch durch Verwandte oder Bekannte. Auch in den sogenannten entwickelten Ländern des Westen und Nordens sind die Zahlen erschreckend. In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen, egal welchen Alters und aus welcher Gesellschaftsschicht.

---------
Ähm ... und wie ist das dann in Ösi-Land, sterben da mehr Frauen durch Gewalt oder durch Verkehrsunfälle? Wie sieht das bei Männern aus?
Oder hast du nur ein paar Sachen in einen Topf geworfen und umgerührt?

Hab übrigens mal bei WHO gestöbert, aber das was du da erzählst nicht gefunden.
(http://www.who.int)

Sagt nichts aus, da die Begriffe wieder mal nicht definiert werden

Georg, Thursday, 29.07.2004, 21:04 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen. Auch wenn Gewalt in der Familie seit den 70er-Jahren zum öffentlichen Thema gemacht wurde, muss noch immer weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt werden. Und das zumeist auch noch durch Verwandte oder Bekannte. Auch in den sogenannten entwickelten Ländern des Westen und Nordens sind die Zahlen erschreckend. In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen, egal welchen Alters und aus welcher Gesellschaftsschicht.

Und die Männer? Es steht doch fest, daß zum Tode führende Gewalt in den größten Teilen der Welt so allgegenwärtig ist, daß alle Geschlechter davon betroffen sind. Der Rest verreckt an Krankheiten.

Und dann schiebst du hinterher:
"In Österreich sind soundsoviele Frauen von Gewalt betroffen..."

...führt denn diese Gewalt etwa auch zum Tode, wie von dir im weltweiten Fall erwähnt? Wohl kaum, dann müßte jede 5. Österreicherin durch Gewalteinwirkung sterben. Geschenkt.
Was wird denn da bei Österreich unter "Gewalt" verstanden?
Auch psychische? Ne Ohrfeige von der bösen Patentante? Dann kommts schon eher hin mit der "Statistik"....

Georg

Re: Studie der WHO

Christian, Thursday, 29.07.2004, 22:33 (vor 7862 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Durch diese pauschale oberflächliche Parolen geht es manchen Personen nur um Privilegienverschaffung und das besonders wenn man sich als Opfer in der Gesellschaft behaupten will!

meint,
Christian

Ist in etwas das selbe wie...

MeckMax, Thursday, 29.07.2004, 22:36 (vor 7862 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Wo ist diese Studie zu finden? von Arne Hoffmann am 29. Juli 2004 11:54:26:

Hi Arne

Dieser Quark hat für mich den selben Tenor, wie das ewig wiederkehrende Geschrei um die Gleichstellung.

Auszug aus Joschka Fischers Antwortschreiben an www.maskulist.de

Zitat

"Wer sich soziologisch-politisch mit der Frage von
Gleichstellung von Frauen und Männer beschäftigt, wird feststellen
müssen, dass wir aus vielen Gründen diese Gleichstellung noch nicht
erreicht ist
. Auch das Grundgesetz weist darauf hin. In Artikel 3,2
steht geschrieben: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat
fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von
Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile
hin."

Zitatende

Da frag ich mich immer wieder, was damit wirklich gemeint ist?
Welche Gründe auch immer aus der Luft gegriffen werden mögen,
sie reihen sich immer wieder im selben Benachteiligungsgedusel ein.
Das aber wohl nur aus dem einen Grund, damit das einseitige Gejammer
möglichst wenig Gegenstimmen, bei maximaler Ausbeute bringen soll.
Das krasse Gegenteil ist aber wohl der Fall. Denn dieses Wunschdenken
hat mit der gelebten Realität nichts zu tun. Es mag bestenfalls einige
wenige Kampfemanzen betreffen, die ihren Traumberuf nicht erreichen konnte.
...obwohl... sehe ich nach Berlin, dann wird auch diese Mutmassung fragwürdig.
Vielleicht sollte man mal diesen Aussenminister um detailliertere Stellungnahme
zu seiner Mutmassung bitten.
Seine Schergen werden sich mit Sicherheit da heraus zu winden versuchen.
Wer geht schon in ein Detail, das auf reiner Mutmassung beruht?

In diesem Sinn sehe ich auch das Posting dieser Mamma.
Denn statt Quellen zu nennen, blässt auch sie nur den alten Reim auf.
Das ist nur wieder so ein Bekehrungsversuch, eine Art Vernebelung der Wirklichkeit.

Freundlicher Gruß back
MeckMax

Re: Studie der WHO

susu, Friday, 30.07.2004, 00:12 (vor 7861 Tagen) @ Mamma

Als Antwort auf: Studie der WHO von Mamma am 29. Juli 2004 10:04:47:

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt die häufigste Todesursache von Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit vor Krebs oder Verkehrsunfällen. Auch wenn Gewalt in der Familie seit den 70er-Jahren zum öffentlichen Thema gemacht wurde, muss noch immer weltweit jede 3. Frau im Laufe ihres Lebens Opfer schwerer Gewalt werden. Und das zumeist auch noch durch Verwandte oder Bekannte. Auch in den sogenannten entwickelten Ländern des Westen und Nordens sind die Zahlen erschreckend. In Österreich ist jede fünfte Frau von Gewalt betroffen, egal welchen Alters und aus welcher Gesellschaftsschicht.

Kannst du einen Link angeben? Ich finde auf der Website der WHO (www.who.int) nur diesen Text. Der besagt:
"Each year, over 1.6 million people worldwide lose their lives to violence. Violence is among the leading causes of death for people aged 15–44 years worldwide, accounting for 14% of deaths among males and 7% of deaths among females."
Dieser Text gibt auskunft über die häufigsten Todesarten (Platz; Todesursache Frauen (Anzahl); Todesursache Männer (Anzahl) - alle Zahlen für den Altersbereich 15-44 und von 1998 (aktuellere Zahlen fand ich nicht)):

1. HIV/AIDS (836 316) - HIV/AIDS (793 410)
2. Self-inflicted injuries (211 391) - Road traffic injuries (481 687)
3. Tuberculosis (182 950) - Interpersonal violence (437 920)
4. War injuries (145 717) - Self-inflicted injuries (297 230)
5. Road traffic injuries (118 624) - Tubercolosis (297 230)
6. Maternal haemorrhage (116 771) - War injuries (227 217)

Interpersonal violence rangiert bei Frauen mit 71 924 Fällen auf Platz 10.
An Gewalttaten sterben also 6 mal so viele Männer pro Jahr, wie Frauen. Bei Selbstmord sind es knapp eineinhalbmal so viele Männer wie Frauen. Bei Kriegsverletzungen gut eineinhalb mal so viele.

Also: Was ist deine Quelle? Und warum finde ich sie bei der WHO nicht, im Gegensatz zu mehreren Studien, die das Gegenteil besagen (die von mir ausgiebig zitierte entstammt dem Anti-violence Programm der WHO, dient also gerade dazu auf die erschreckende Anzahl von Gewalttaten hinzuweisen. Dennoch bleiben dessen Zahlen weit hinter deinen zurück).

susu

Re: Studie der WHO

Nikos, Friday, 30.07.2004, 00:43 (vor 7861 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von susu am 29. Juli 2004 21:12:10:

Also: Was ist deine Quelle? Und warum finde ich sie bei der WHO nicht, im Gegensatz zu mehreren Studien, die das Gegenteil besagen (die von mir ausgiebig zitierte entstammt dem Anti-violence Programm der WHO, dient also gerade dazu auf die erschreckende Anzahl von Gewalttaten hinzuweisen. Dennoch bleiben dessen Zahlen weit hinter deinen zurück)<

Ach, Susu, was suchst du denn da.. Weißt du immer noch nicht, daß Mammas keine Quelle brauchen? Es reicht doch völlig für sie aus, wenn sie ihren kompleten Realitätsverlust, gepaart mit eine portion Weinen, ein wenig Rumjammern und ein gutes Stück Rumschreien zu alle dem kommt, was man (mamma) so zu leben braucht.. Natürlich spielen die Quoten dabei keine Rolle, auch nicht daß Verantwortung für solchen Mammas ein unutze Unfug ist..

Eine portion Weinen, ein wenig Rumjammern, ein Stück Rumschreien... Und du kommst mit deinen albarnen Quellenangabenwahn daher... tz tz tz tz

Also, Susu, was suchst du da für echte, existierende Quellen. Die spielen doch überhaupt keine Rolle.. Wenn Mamma dies behauptet, dann ist es auch so! Und wenn du weiter auf diese Art nach verlässlichen Angaben suchst, dann bist du ein Macho! Basta! Und die KZ's werden wir wieder eröffnen, für Quellenangabenfetischisten!

So ein Schwachsinn, WHO und Quatsch können uns Mammas doch nur am aller wertesten..
---------------------------

Keine Taschen mehr im Schrank.

Grüße
Nikos

Re: Propaganda

Jolanda, Friday, 30.07.2004, 00:44 (vor 7861 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Propaganda von Odin am 29. Juli 2004 15:39:02:

Hallo zusammen

Ich hatte heute ein Telefongespräch. Da hat mir ein verheirateter Mann erzählt, die eine Freundin seiner Frau, die würde ihn ja gar nicht mögen, die hätte ihm heute noch nicht verziehen, dass seine Frau damals kaum mehr Zeit für sie gehabt hätte, nachdem sie ihn kennen gelernt hatte.

Er würde immer weg gehen, wenn die kommt.

Ich war dann mal einen moment ganz ruhig und habe dann gesagt: "Siehst du, das ist doch wieder bezeichnend, das ist es, was ich meine. Sag mal, hast du der mal gesagt, dass sie einen völligen Quark erzählt. Warum sollst du Schuld sein, wenn deine Frau, damals lieber mit dir zusammen war als mit ihrer Freundin. Warum ist sie denn nicht sauer auf deine Frau, warum auf dich. Willst du mir nun sagen, es wäre deine Aufgabe gewesen, deine Frau darauf aufmerksam zu machen, dass sie ihre Freundin vernachlässigt und sie zweimal die Woche dort hin zu schicken. Oder denkst du nicht, dass es an deiner Frau gelegen hätte, diese Beziehung auch weiterhin zu pflegen. Es war und ist doch ihre Freundin, wenn ihr die Freundschaft damals nicht mehr Wert war, dann liegt das doch ganz klar bei ihr und nicht bei dir. Ihr Männer merkt nicht mal mehr, wie man euch immer als die Schuldigen und die Deppen hinstellt, ihr müsst für Dinge den Kopf hinhalten, die ganz klar im Verantwortungs- und Entscheidungsbereich der Frauen liegen würden.

Da schreien gerade solche Frauen meistens nach Gleichberechtigung und gleichen Rechten und dann sind sie nicht mal in der Lage die Verantwortung ihrer eigenen Freundschaften zu übernehmen. Eine komische Frauensolidarität, das muss ich ja schon sagen. Und es sind genau solche Dinge, die werden nicht mal mehr bemerkt. Die nimmt man einfach hin, aber tausend solcher Dinge, die bringen das Fass irgendwann mal zum Ueberlaufen."

Ich habe zu ihm gesagt, weil ihr das alles einfach schluckt und euch nicht wehrt, deswegen geht es den Frauen so gut, deshalb sind sie die, die viel weniger Fehler machen, logisch, wenn ich die Verantwortung immer abwälze und sie immer bei irgend einem bösen Mann suche, der dafür die Schuld tragen muss, dann kann ich ja nicht viel falsch machen oder. Es gibt ja genug Sündenböcke, die nicht mal merken, wenn sie dazu gemacht werden.

Er ist dann schon nachdenklich geworden. Und meinte, so habe ich das noch nie betrachtet, aber du hast Recht, ist ein gutes Beispiel.

Er meinte dann noch mit einem Schmunzeln...du fällst den Frauen damit aber ganz schön in den Rücken. Und ich meinte, ja, ich bin eine richtige Nestbeschmutzerin, ich weiss, aber die Wahrheit darf man immer sagen.

Und seid ehrlich Männer. Wenn weiter so in die Nester gekotzt und gepinkelt wird, dann wird sich kein Mann mehr in so eines setzen wollen. Nur das scheinen diese klugen Frauen nicht zu bedenken.

Also seid auf der Hut. Es sind die Kleinigkeiten, die uns eigentlich zeigen, wie tief das Klischee der armen, vernachlässigten und gedemütigen Frau noch immer greift.

Denn eine selbständige, unabhängige Frau sein zu wollen und dann dem Ehemann seiner besten Freundin jedes mal vorzuwerfen, dass er Schuld hat, dass die Freundschaft vor ein paar Jahren fast kaputt gegangen wäre, das ist für mich der absolute Widerspruch. Hier werden beide Verantwortlichen wieder mal zum Opfer gemacht und der Sündenbock wurde auch gleich gefunden, irgendwie scheint das immer zu funktionieren.

Es grüsst euch alle
Jolanda


Re: Studie der WHO

Eugen Prinz, Friday, 30.07.2004, 00:58 (vor 7861 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von Nikos am 29. Juli 2004 21:43:26:

So ganz ohne Gewinn ist Pappnase Mammas Beitrag nicht. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie beinahe erfinden. Selten hat ein alberner Provokationsbeitrag soviel interessante, fundierte Information zu Tage gebracht. Dank an alle. Bei Mamma bedanke ich mich nicht. Man bedankt sich auch nicht beim Sturm, wenn man ein neues Dach aufs Haus kriegt ;-)

Eugen

Re: Propaganda VOLL ZUSTIMM !

Nikos, Friday, 30.07.2004, 01:24 (vor 7861 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Propaganda von Jolanda am 29. Juli 2004 21:44:07:

Hallo zusammen
Ich hatte heute ein Telefongespräch. Da hat mir ein verheirateter Mann erzählt, die eine Freundin seiner Frau, die würde ihn ja gar nicht mögen, die hätte ihm heute noch nicht verziehen, dass seine Frau damals kaum mehr Zeit für sie gehabt hätte, nachdem sie ihn kennen gelernt hatte.
Er würde immer weg gehen, wenn die kommt.
Ich war dann mal einen moment ganz ruhig und habe dann gesagt: "Siehst du, das ist doch wieder bezeichnend, das ist es, was ich meine. Sag mal, hast du der mal gesagt, dass sie einen völligen Quark erzählt. Warum sollst du Schuld sein, wenn deine Frau, damals lieber mit dir zusammen war als mit ihrer Freundin. Warum ist sie denn nicht sauer auf deine Frau, warum auf dich. Willst du mir nun sagen, es wäre deine Aufgabe gewesen, deine Frau darauf aufmerksam zu machen, dass sie ihre Freundin vernachlässigt und sie zweimal die Woche dort hin zu schicken. Oder denkst du nicht, dass es an deiner Frau gelegen hätte, diese Beziehung auch weiterhin zu pflegen. Es war und ist doch ihre Freundin, wenn ihr die Freundschaft damals nicht mehr Wert war, dann liegt das doch ganz klar bei ihr und nicht bei dir. Ihr Männer merkt nicht mal mehr, wie man euch immer als die Schuldigen und die Deppen hinstellt, ihr müsst für Dinge den Kopf hinhalten, die ganz klar im Verantwortungs- und Entscheidungsbereich der Frauen liegen würden.
Da schreien gerade solche Frauen meistens nach Gleichberechtigung und gleichen Rechten und dann sind sie nicht mal in der Lage die Verantwortung ihrer eigenen Freundschaften zu übernehmen. Eine komische Frauensolidarität, das muss ich ja schon sagen. Und es sind genau solche Dinge, die werden nicht mal mehr bemerkt. Die nimmt man einfach hin, aber tausend solcher Dinge, die bringen das Fass irgendwann mal zum Ueberlaufen."
Ich habe zu ihm gesagt, weil ihr das alles einfach schluckt und euch nicht wehrt, deswegen geht es den Frauen so gut, deshalb sind sie die, die viel weniger Fehler machen, logisch, wenn ich die Verantwortung immer abwälze und sie immer bei irgend einem bösen Mann suche, der dafür die Schuld tragen muss, dann kann ich ja nicht viel falsch machen oder. Es gibt ja genug Sündenböcke, die nicht mal merken, wenn sie dazu gemacht werden.
Er ist dann schon nachdenklich geworden. Und meinte, so habe ich das noch nie betrachtet, aber du hast Recht, ist ein gutes Beispiel.
Er meinte dann noch mit einem Schmunzeln...du fällst den Frauen damit aber ganz schön in den Rücken. Und ich meinte, ja, ich bin eine richtige Nestbeschmutzerin, ich weiss, aber die Wahrheit darf man immer sagen.
Und seid ehrlich Männer. Wenn weiter so in die Nester gekotzt und gepinkelt wird, dann wird sich kein Mann mehr in so eines setzen wollen. Nur das scheinen diese klugen Frauen nicht zu bedenken.
Also seid auf der Hut. Es sind die Kleinigkeiten, die uns eigentlich zeigen, wie tief das Klischee der armen, vernachlässigten und gedemütigen Frau noch immer greift.
Denn eine selbständige, unabhängige Frau sein zu wollen und dann dem Ehemann seiner besten Freundin jedes mal vorzuwerfen, dass er Schuld hat, dass die Freundschaft vor ein paar Jahren fast kaputt gegangen wäre, das ist für mich der absolute Widerspruch. Hier werden beide Verantwortlichen wieder mal zum Opfer gemacht und der Sündenbock wurde auch gleich gefunden, irgendwie scheint das immer zu funktionieren.
Es grüsst euch alle
Jolanda

Re: Studie der WHO

Odin, Friday, 30.07.2004, 02:09 (vor 7861 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von Eugen Prinz am 29. Juli 2004 21:58:10:

So ganz ohne Gewinn ist Pappnase Mammas Beitrag nicht. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie beinahe erfinden. Selten hat ein alberner Provokationsbeitrag soviel interessante, fundierte Information zu Tage gebracht. Dank an alle. Bei Mamma bedanke ich mich nicht. Man bedankt sich auch nicht beim Sturm, wenn man ein neues Dach aufs Haus kriegt ;-)
Eugen

Aber irgendwie hat sie auch Recht gehabt: Gewalt ist doch tatsächlich die häufigste Todesursache bei Frauen: gewalttätige Viren, gewalttätige Autofahrer, Selbstzerstörung, sogar der Tuberkelbazillus zeigt frauenfeindliche Tendenzen! Und was ist eigentlich "Maternal haemorrhage"? Sind das Hämorhoiden? Das schreit geradezu nach einem neuen Frauengesundheitsbericht und einer feministischen Intervention auf Bazillusseite.

Danke

Bruno, Friday, 30.07.2004, 14:44 (vor 7861 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von susu am 29. Juli 2004 21:12:10:

Hallo susu,

vielen herzlichen Dank für das Licht, das du in das feministische Dunkel brachtest mit der Nennung der Studie. Eine wahre Fundgrube für Leute, die sich auch um Gewalt an männlichen Mitbürgern interessieren. In deutschen Studien wird dieses Thema ja immer totgeschwiegen. Hier noch einAuszug aus der Studie aus http://www.who.int/violence_injury_prevention/violence/world_report/en/summary_ge.pdf Seite 18f.

„Selbstverständlich ist nicht jeder Mensch dem Gewaltrisiko gleichermaßen ausgesetzt. Eine gründlichere Analyse des Problems zeigt deutlich, wer hauptsächlich Opfer von Gewalteinwir-kung wurde und wo er lebte. Männer machen zwei Drittel aller Opfer von Tötungsdelikten aus, die entsprechende Ziffer war um mehr als das Dreifache höher als bei Frauen. Am häufigsten waren Tötungsdelikte überall auf der Welt unter jungen Männern der Altersgruppe 15–29 Jah-re. Dort lag die Rate bei 19,4 pro 100 000 (s. Tabelle 2). Tötungsdelikte unter Männern sind bei zunehmendem Alter jedoch rückläufig. Bei Frauen beträgt die Rate dagegen in allen Alters-gruppen ungefähr 4 pro 100 000, mit Ausnahme der 5–14-Jährigen, wo sie bei etwa 2 pro 100 000 liegt.
Die Selbstmordziffer zeigt dagegen für beide Geschlechter mit zunehmendem Alter eine stei-gende Tendenz (s. Tabelle 2). Die höchste Selbstmordrate entfiel auf die Altersgruppe der 60- jährigen und älteren Männer. Sie liegt dort bei 44,9 pro 100 000 und ist damit über doppelt so hoch wie die Ziffer unter Frauen der gleichen Altersgruppe (22,1 pro 100 000). Im Gegensatz dazu betrug die Selbstmordrate unter den 15–29-Jährigen bei Männern 15,6 pro 100 000 und bei Frauen 12,2 pro 100 000.“

oder S. 32:

„Ältere Männer sind in etwa dem gleichen Risiko der Misshandlung durch Ehepartnerin, er-wachsene Kinder und andere Verwandte ausgesetzt wie Frauen (111, 112).“

oder noch interessanter auf S.42 werden Maßnahmen zur Gewaltprävention genannt und dazu gehört an erster Stelle:

„Bildungsprogramme – den Schülern werden Anreize geboten, damit sie einen weiterführenden
Schulabschluss anstreben, sozial benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende
erhalten eine Berufsschulausbildung.“

und S. 46:

„Man geht davon aus, dass sich Kindesmissbrauch und -vernachlässigung wesentlich vermin-dern lassen, wenn es gelingt, erfolgreich gegen die Armut vorzugehen, das Bildungsniveau anzuheben und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen sowie die Verfügbarkeit und Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern.“

Wenn man dies in Korrelation setzt mit der Jungen diskriminierenden Bildungs- und Jugendpolitik in Deutschland, wird diese umso verwerflicher.

Ich denke, das Beispiel zeigt, wie einige Feministinnen argumentieren. Durch das Totschweigen unliebsamer Fakten, wird den objektive Studienergebnisse vorsätzlich manipuliert.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

Re: Studie der WHO

susu, Friday, 30.07.2004, 18:34 (vor 7861 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von Odin am 29. Juli 2004 23:09:35:

Und was ist eigentlich "Maternal haemorrhage"? Sind das Hämorhoiden? Das schreit geradezu nach einem neuen Frauengesundheitsbericht und einer feministischen Intervention auf Bazillusseite.

Maternal Haemorrhage ist Blutverlust bei einer Entbindung. Das tun in der Tat nur relativ wenige Männer...

susu

powered by my little forum