Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Vaterschaftspetition zweites Update!

Wolfgang Wenger, Saturday, 24.07.2004, 20:49 (vor 7867 Tagen)

Hallo liebe Mitstreiter,

die "Vaterschaftspetition" (inzwischen ist sie wirklich eine) hat über 600 Unterschriften erreicht und jetzt können wir richtig anfangen:

In dieser Woche werden Mails an alle wichtigen Medien - Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsender - verschickt. Darin werde ich von der Humatrix AG unterstützt, die sich dem Protestvorhaben aktiv angeschlossen hat (als eines der wichtigsten deutschen Biotechnologieunternehmen - www.humatrix.de). Ihren Presseverteiler kann ich mitbenutzen und natürlich habe ich selbst auch noch genügend Adressen.

EURE Mithilfe könnte nun darin bestehen, die euch bekannten Medien anzuschreiben. Tut nichts zur Sache, ob sie das Schreiben 10x bekommen, aber denkt vor allem an die kleinen Zeitschriften in Hinterdupfingen und das Bauernblatt Klein-wolfersdorf, die ich natürlich nicht kenne, aber die genauso wichtig sind!

In dem folgenden Pressetext könnt ihr auch sehen, daß sich die Aktion ausgeweitet hat: Unter der Domain: www.pro-test.net möchte ich nun die einzelnen Kräfte bündeln und vor allem größere Organisationen, Medien, Vereine, Väterbüros und Firmen zur Mitarbeit gewinnen. Eine gemeinsame Aktion muss erst noch gesucht werden, erste Überlegungen habe ich natürlich schon.
Aber auch Einzelpersonen (also IHR) können sich mit eigenen Ideen einbringen und diese auf dieser Seite verlinken (vom kleinen Gedicht, bis zum Protestschreiben, oder eine nette, aussagekräftige Grafik, ein Videospot, ein eigener Fall mit Beschreibung....)

Natürlich dürfen sich auch gerne Sponsoren auf dieser Seite erwähnen lassen.

Der "Väteraufbruch für Kinder e.V." hat mich mit diesem Anliegen beauftragt und will selbst einen Flyer und einen Aufkleber erstellen.
Wer eine Idee, für ein aussagekräftiges Bild (Grafik) hat, soll sich melden. Erst dachte ich an einen Kuckuck, aber mir gefällt der Begriff "Kuckuckskind" nicht so besonders, weil er die Kinder abwertet. Aber ich will nichts bewerten - alle Ideen sind willkommen.
Außerdem dachte ich auch noch an eine Musterpetition, die man sich auf dieser Seite runterladen kann und selbst beim Petitionsausschuss einreichen kann - vom Ausdruck mit eigener Unterschrift bis zum selbst-formulierten Text muss dort alles bearbeitet werden, bringt die Leute ins Schwitzen und zeigt ihnen, dass da was im brodeln ist. Auf www.pro-test.net findet Ihr auch einen Musterbrief an die Abgeordneten (Änderungen im Text gerne erlaubt)

Bitte verbreitet diesen Aufruf genau so fleißig weiter, wie Ihr bisher geholfen habt. Ich kratz mich schon manchmal am Kopf, wo ich den Link zu der Online-Unterschriftensammlung schon überall entdeckt habe *g*

Noch eine kurze Info, wies mit der Unterschriftensammlung weitergeht: Ich hoffe, mit dem folgenden Pressetext das "Sommerloch" zu erwischen und ein Thema zu besetzen. Nach der Sommerpause - mit dann hoffentlich 1000 - 2000 Unterschriften - möchte ich (und hoffentlich auch Ihr) die Abgeordneten anschreiben und sie (egal welche Partei) zur Unterstützung auffordern.

Wenns um Frauenthemen geht, gehts ja auch oft parteiübergreifend! Warum nicht mal bei einem "Männerthema" (es ist eigentlich keins, wie mir schon viele Frauen bestätigt haben!).
Ende des Jahres läuft die Unterschriftensammlung aus und der Text wird an den Petitionsausschuss geschickt. Bis dahin bitte auch alle "normal" gesammelten Unterschriften an mich schicken.

Ich glaube, das war jetzt das zweite Update. Das dritte folgt in zwei bis drei Wochen mit dem Schreiben an die einzelnen Unternehmen und Vereine.
Nochmal die Bitte um Weiterverbreitung der Nachricht, möglichst im Ganzen, in den Foren.

Ab hier dann die Pressemitteilung für die Medien (auch Fernsehsender):

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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden uns freuen, wenn wir von Ihrer Zeitschrift / Ihrem Sender mit unserem Anliegen Unterstützung finden würden, indem Sie die Öffentlichkeit über unsere Aktionen informieren. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne unter der Email-Adresse webmaster@pro-test.net oder unter Telefon 0700 62589333 zur Verfügung.

Wolfgang Wenger
Dipl. Soz-.päd. FH
www.majuze.de - Männer- und Jungenzentrale in Rosenheim
Fachressort „Vaterschaftstests“ beim „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ (www.vafk.de)

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Presseinformation

Justizministerin Brigitte Zypries erkennt Männern das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ab
Verbot anonymer Vaterschaftstests ist keine Lösung

Es hat beinahe den Anschein, die Bevölkerung, vor allem der männliche Teil, sollte es übersehen, so still wird das neue Gendiagnostik-Gesetz vorbereitet. Bei genauerem Hinsehen scheint es aber leider auch mit "heißer Nadel gestrickt" zu werden!

Nach mehreren Verlautbarungen von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) soll es demnach Männern ab 2006 verboten sein, durch einen anonymen Vaterschaftstest sich der eigenen Vaterschaft zu versichern. Väter, die ernste Zweifel hegen und in dieser wichtigen Frage endlich Klarheit haben möchten, sollen nach dem Willen der Justizministerin nur noch auf dem Gerichtsweg erfahren dürfen, ob sie der rechtmäßige Vater eines Kindes sind oder nicht. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Männer wird damit zwangsläufig missachtet!

Weitere, damit einhergehende negative Folgen, wie immense Anwalts- und Gerichtskosten, monatelange Verfahrenswege, Beziehungstress mit der Kindesmutter, dauerhafte emotionale Belastung, und - egal welches Ergebnis der Test dann letztendlich bringt - endgültige Zerstörung des Familienfriedens sind damit vorprogrammiert - ja sogar staatlich gewollt.
Nach Ansicht vieler Bürger und Organisationen soll es dazu nicht kommen und es formiert sich Widerstand - zunächst im Internet gestartet:

Unter http://www.petitiononline.com/majuze/petition.html ist seit Mitte Juni eine Unterschriftensammlung aufrufbar, die gegen dieses Gesetzesvorhaben protestiert. Es ist geplant, nach der Sommerpause alle im Bundestag vertretenen Abgeordneten anzuschreiben und zur Mithilfe gegen dieses Gesetz aufzufordern. Ende des Jahres soll die Unterschriftensammlung dann beendet sein und dem Petitionsausschuss vorgelegt werden.

Auf Mithilfe und Mitarbeit von Organisationen hofft das Portal „http://www.pro-test.net - Das Netzwerk pro Vaterschaftstests“. Organisationen, Vereine, Väterbüros, Firmen, vor allem Biotechnologieunternehmen, Medien und alle, die der Ansicht sind, dass dieses Gesetz in dieser Ausformung nicht zustande kommen darf, sind aufgefordert sich zu melden, um ein gemeinsames Vorgehen zu ermöglichen. Unter der genannten Internetadresse soll es auch Flyer und Broschüren zum download geben, dazu eine Musterpetition, die jeder einzelne Bürger beim Petitionsausschuss einreichen kann, ein Mustertext für ein Schreiben an den eigenen Abgeordneten und vieles mehr.

„Vaterschaftstests sind reine Identitätsabgleiche und eben keine Gentests. Phänotypische Aussagen über eine Person können danach nicht gemacht werden“, unterstreicht Prof. Dr. H.G. Gassen Biotechnologie-Experte und Aufsichtsratvorsitzender der humatrix AG (http://www.humatrix.de). "Das wird in der politischen als auch öffentlichen Debatte immer wieder verwechselt bzw. nicht unterschieden!"

„Das geplante Gesetz soll den Betrug am Mann, aber auch den am Kind festigen“, sagt Wolfgang Wenger vom Väteraufbruch für Kinder e.V. und Gründer der „Männer- und Jungenzentrale in Rosenheim“ (http://www.majuze.de). Seiner Ansicht nach geht es nur darum, Kosten für den Staat zu verhindern. Der Mann soll für das Kind sorgen und bezahlen. Das tut er aber nur, wenn er glaubt, dass er der Vater ist. Welche Sorgen betroffene Männer haben und welche Schäden die vorhandene Unsicherheit verursacht, scheint nicht zu interessieren. „Es ist erschreckend, welchen geringen Wert Väter und Männer mit ihren Problemen und Sorgen in dieser Gesellschaft haben.“
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Mit der Bitte um Veröffentlichung

Wolfgang Wenger
Dipl. Soz-.päd. FH
www.pro-test.net und www.majuze.de
Fachressort „Vaterschaftstests“ beim „Väteraufbruch für Kinder e.V.“

PRO-TEST.net - Das Netzwerk pro Vaterschaftstests


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